[go: up one dir, main page]

DE1026295B - Verfahren zur Herstellung von 2, 7-Dimethyloctatrien- (2, 4, 6)-dial-(1, 8) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2, 7-Dimethyloctatrien- (2, 4, 6)-dial-(1, 8)

Info

Publication number
DE1026295B
DE1026295B DEH22037A DEH0022037A DE1026295B DE 1026295 B DE1026295 B DE 1026295B DE H22037 A DEH22037 A DE H22037A DE H0022037 A DEH0022037 A DE H0022037A DE 1026295 B DE1026295 B DE 1026295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diacetal
acid
parts
dial
alcohol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH22037A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Otto Isler
Dr Marc Montavon
Dr Rudolf Rueegg
Dr Paul Zeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Hoffmann La Roche AG
Original Assignee
F Hoffmann La Roche AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Hoffmann La Roche AG filed Critical F Hoffmann La Roche AG
Publication of DE1026295B publication Critical patent/DE1026295B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C41/00Preparation of ethers; Preparation of compounds having groups, groups or groups
    • C07C41/01Preparation of ethers
    • C07C41/05Preparation of ethers by addition of compounds to unsaturated compounds
    • C07C41/06Preparation of ethers by addition of compounds to unsaturated compounds by addition of organic compounds only
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C33/00Unsaturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C33/02Acyclic alcohols with carbon-to-carbon double bonds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C43/00Ethers; Compounds having groups, groups or groups
    • C07C43/02Ethers
    • C07C43/03Ethers having all ether-oxygen atoms bound to acyclic carbon atoms
    • C07C43/14Unsaturated ethers
    • C07C43/15Unsaturated ethers containing only non-aromatic carbon-to-carbon double bonds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C43/00Ethers; Compounds having groups, groups or groups
    • C07C43/30Compounds having groups
    • C07C43/303Compounds having groups having acetal carbon atoms bound to acyclic carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
Der Polyendialdehyd^^-dimethyl-octatrien- (2,4,6)-dial-(l,8) — im folgenden C10-Dialdehyd genannt — wurde bisher durch Kondensation von Acetylendimagnesiumbromid mit 2 Mol Methacrolein, Umlagerung des entstandenen 2,7-Dimethyl-octadien-(l,7)-in-(4)-diols-(3,6) zum 2,7-Dimethyl-octadien-(2,6)-in-(4)-diol-(l,8), Partialhydrierung der Acetylenbindung und anschließende Oxydation erhalten, wobei die Reihenfolge der beiden letzten Stufen vertauscht werden kann (Annalen der Chemie, Bd. 580 [1953], S. 7, Bd. 583 [1953], S. 100, Journal of the Chemical Society [1953], S. 3294). Die Gesamtausbeute ist unbefriedigend und das Verfahren umständlich.
Es wurde nun gefunden, daß man den C10-Dialdehyd dadurch gewinnen kann, daß man ein Butendial-diacetal in Gegenwart einer Anhydrosäure mit vorzugsweise der doppeltmolaren Menge eines Propenyläthers kondensiert und das erhaltene 2,7-Dimethyl-octen-(4)-diäther-(3,6)-diacetal-(l,8) durch Erhitzen mit Säure, wodurch Hydrolyse und Abspaltung von Alkohol aus den Stellungen 2,3 und 6,7 bewirkt werden, in den C10-Dialdehyd überführt. Das Verfahren ist technisch einfach und liefert den C10-Dialdehyd in guter Ausbeute.
Die Umsetzung ungesättigter Monoacetale mit Vinyl- oder Propenyläther und die Verseifung der entstandenen ungesättigten Alkoxyacetale zu mehrfach ungesättigten Aldehyden ist in der Literatur bereits beschrieben, z. B. USA.-Patentschriften 2 586 305 und 2 586 306. Um der dabei unerwünschten Gemischbildung von Mono- und Polykondensationsprodukten entgegenzusteuern, war man gezwungen, die Acetale im Vergleich zum verwendeten Vinyl- oder Propenyläther im Überschuß zuzugeben. Trotzdem war es notwendig, die erhaltenen Reaktionsprodukte durch Molekulardestillation zu trennen. Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß Butendialdiacetale mit molaren Mengen Propenyläther umgesetzt werden können, ohne daß dabei höhere Kondensationsprodukte entstehen.
Der C10-Dialdehyd ist ein wertvolles Zwischenprodukt für die Synthesen von Polyenfarbstoffen. So führt die Reformatsky-Reaktion mit 2 Mol y-Bromtiglinsäureester •—■ in Analogie zur Synthese von Dehydrocrocetin (Annalen der Chemie, Bd. 580 [1953], S. 7) — und anschließende Wasserabspaltung direkt zu Crocetinester. Durch Acetalisierung des C10-Dialdehyds, Kondensation der gebildeten Acetale mit 2 Mol Vinyläther und Behandlung der Kondensationsprodukte mit Säure entsteht 4,9-Dimethyl-dodecapentaen-(2,4,6,8,10)-dial-(l,12), ein Zwischenprodukt für die Synthese von Crocetin, Bixin und Lycopin.
Die Ausgangsmaterialien des erfindungsgemäßen Verfahrens können nach bekannten Verfahren hergestellt werden; z. B. werden die Maleindialdehyddiacetale durch katalytische Partiaireduktion der Acetylendialdehyddi-Verfahren
zur Herstellung von 2,7-Dimethyloctatrien-(2,4,6)-dial-(l ,8)
Anmelder:
F. Hoffmann-La Roctie & Co.
Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. G. Schmitt, Rechtsanwalt,
Lörrach (Bad.), Friedrichstr. 3
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 8. Dezember 1953
Dr. Otto Isler, Dr. Marc Montavon, Dr. Rudolf Rüegg,
Basel,
und Dr. Paul Zeller, Neuallschwil (Schweiz),
sind als Erfinder genannt worden
acetale gewonnen. A. Wohl und E. Bernreuther (Annalen der Chemie, Bd. 481 [1930], S. 10) haben auf diese W'eise Maleindialdehydtetramethyldiacetal vom Siedepunkt 97,5° C/ll mm und der Brechung n%° 1,43447 hergestellt. Maleindialdehydtetraäthyldiacetal wurde von A. Wohl und B. MyIo (Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft, Bd. 45 [1912], S. 339) und später von K. Henkel und F. Weygand (Berichte der Deutsehen Chemischen Gesellschaft, Bd. 76 [1943], S. 814) beschrieben; die letztgenannten Autoren geben für das Produkt den Schmelzpunkt 18 bis 19° C an. Das Acetal kann im Vakuum unzersetzt destilliert werden (Siedepunkt 128 bis 130°C/15 mm) und ist dann ein farbloses Öl mit der Brechung nf 1,4315. Die Acetale des Maleindialdehyds mit höherem Alkohol, z. B. die Tetrapropyl- oder Tetrabutyldiacetale, können in analoger Weise gewonnen werden.
Von den für die Kondensation benötigten Alkylpropenyläthern ist in der Literatur die Äthylverbindung beschrieben (A. Kirrmann, Bulletin de la Societe Chimique de France, Bd. 6 [1939], S. 841; M. G. Voronkov, Zhur. Obshchei Khim, Bd. 20 [1950], S. 2060). Man gewinnt den Äthylpropenyläther am einfachsten durch Pyrolyse des Propionaldehyddiäthylacetals. Die auf diese Weise erhaltene Verbindung stellt ein cis-trans-Isomerengemisch dar, das für die Kondensation geeignet ist; sie siedet bei 68 bis 72°C/740mm und besitzt die Brechung nf 1,3960. In gleicher Weise stellt man homologe Pro1
709 910/41C
penyläther her, ζ. B. den Methylpropenyläther vom Siedepunkt 45 bis 47°C/740mm und der Brechung «f° 1,3870 und den n-Butylpropenyläther, Siedepunkt 1200C, wf° 1,4100.
In der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Butendial-diacetal in Gegenwart einer Anhydrosäure mit einem Propenyläther kondensiert. Als Kondensationsmittel eignen sich Bortrifluoriätherat, Zinkchlorid, Titantetrachlorid, Aluminiumchloiid, Zinntetrachlorid usw. Die Kondensation erfolgt zweckmäßig bei einer möglichst tiefen Temperatur, um unerwünschte Nebenreaktionen, wie Polymerisation und Kondensation, des gebildeten C10-Diätheracetals mit Propenyläther zu vermeiden. Die optimale Reaktionstemperatur liegt je nach der Wahl des Kondensationsmittels und des zur Kondensation ausgewählten Butendial-diacetals und Propenyläthers unter 50° C. Bei der bevorzugten Ausführungsform läßt man die zweimolare Menge Propenyläther bei 0 bis 50° C auf das Diacetal einwirken. Man erhält so in beinahe quantitativer Ausbeute weitgehend reine C10-Diätheracetale in Form farbloser Öle. Es handelt sich bei diesen Ölen um Gemische von Stereoisomeren, aus denen beim Abkühlen ein Isomeres in kristalliner Form abgetrennt werden kann, welches nach Umkristallisieren aus Petrol-0,5 Raumteilen Bortrifluoridätherat) versetzt und unter Rühren auf 300C erwärmt. Nun läßt man unter fortwährendem Rühren 375 Raumteile Äthylpropenyläther zutropfen. Die Geschwindigkeit der Zugabe wird so reguliert, daß die Reaktionstemperatur zwischen 30 und 35° C bleibt. Wenn alles zugetropft ist, läßt man noch während etwa einer halben Stunde weiterrühren, verdünnt dann das Reaktionsgemisch mit Äther und entzieht der Ätherlösung den Katalysator mit verdünnter Natronlauge. Nach dem Verdampfen der getrockneten und filtrierten Ätherlösung erhält man 660 Gewichtsteile des rohen C10-Diätherdiacetals.
Durch Destillation im Hochvakuum kann das reine 2,7-Dimethyl-3,6-diäthoxy-octen-(4)-tetraäthyldiacetal-(1,8) gewonnen werden. Kp. 143°C/0,06 mm, »f° 1,4395.
Es handelt sich um ein Isomerengemisch. Beim Stehen des destillierten Produktes kristallisiert ein Teil des Produktes und schmilzt nach Umkristallisation aus Petroläther bei etwa 7O0C.
Das rohe C10-Diätherdiacetal wird mit 1300 Raumteilen Dioxan, 130 Teilen Wasser und 53 Gewichtsteilen 85 %iger Phosphorsäure versetzt und die Mischung nach Zugabe einer Spur Hydrochinon als Antioxydans während 8 Stunden in einer Stickstoffatmosphäre auf etwa 1000C
wobei das 2,7-Dimethyl-octatrien-(2,4,6)-dial-(l,8) kristallin ausfällt. Nach dem Erkalten wird noch einige Stunden auf O0C abgekühlt. Die Kristalle werden abgesaugt und im Vakuum getrocknet. Man erhält etwa 200 Gewichtsteile Produkt vom Schmelzpunkt 158 bis 1600C.
Beispiel 2
äther bei etwa 7O0C schmilzt. Für die Weiterverarbeitung 25 erhitzt. Dabei destillieren etwa 1000 Raumteile einer ist eine Trennung der Isomeren oder eine Destillation der Dioxan-Wasser-Alkohol-Mischung ab. Durch langsames öligen Produkte nicht nötig. Zufügen einer Dioxan-Wasser-Mischung (4:1) wird das
Die zweite Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens be- Volumen der Reaktionslösung annähernd konstant gesteht darin, daß man die C10-Diätheracetale in an sich halten. Hierauf wird die noch warme Lösung mit bekannter Weise in saurem Milieu hydrolysiert, wobei 30 1500 Raumteilen warmem Wasser vorsichtig verdünnt, unter gleichzeitiger Abspaltung von Alkohol aus den
Stellungen 2,3 und 6,7 der C10-Dialdehyd gebildet wird.
Diese Reaktionsstufe kann zweckmäßigerweise in Gegenwart wasserlöslicher, nicht flüchtiger organischer oder
anorganischer Säuren, wie p-Toluolsulfosäure, Oxalsäure, 35
Essigsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, oder sauer
reagierender wasserlöslicher Salze, wie Zinkchlorid und
Natriumbisulfat, durchgeführt werden. Bei der Reaktion 50 Gewichtsteile C10-Diätherdiacetal (nach Beispiel 1
wird mit Vorteil Sauerstoff ausgeschlossen und unter hergestellt und durch Destillation gereinigt) werden mit Bedingungen gearbeitet, bei welchen der entstehende 40 140 Raumteilen Eisessig, 20 Raumteilen Äthylacetat und Alkohol fortlaufend aus der Reaktionsmischung ab- 3 Teilen Wasser vermischt und nach Zugabe einer Spur destilliert. Man kann ein mit Wasser mischbares Lösungs- Hydrochinon während etwa 30 Stunden auf 1000C erhitzt, mittel, wie beispielsweise Dioxan, Tetrahydrofuran, Hierauf wird das entstandene Äthylacetat im Vakuum Äthylenglykoldimethyläther usw., zusetzen, um ein ho- abdestilliert und der Rückstand auf Eis—Wasser gegossen, mogenes Reaktionsgemisch zu erhalten. Vorzugsweise 45 Der Niederschlag wird abfiltriert und aus Methanol umwird das C10-Diätheracetal mit wäßriger Phosphorsäure kristallisiert. Man erhält das 2,7-Dimethyl-r-------
in Gegenwart eines mit Wasser mischbaren Lösungsmittels auf etwa 100° C erwärmt und der entstehende Alkohol fortlaufend aus dem Reaktionsgemisch entfernt. Beim Verdünnen des Reaktionsgemisches mit Wasser fällt der kristalline C10-Dialdehyd aus.
Man kann die Hydrolyse auch dadurch bewirken, daß man die C10-Diätheracetale mit wäßriger Essigsäure einige Stunden unter Rückfluß kocht und dann mit
Wasser verdünnt, wobei die Essigsäure in wasserfreier 55 C10-Dialdehyd vom Schmelzpunkt 159 bis 1600C.
Form schon vorgängig der Kondensationsreaktion zugefügt werden kann.
Der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte C10-Dialdehyd besitzt an allen Doppelbindungen die trans-Konfiguration.
Zur Vermeidung von Substanzverlusten durch Polymerisation und Zersetzung empfiehlt es sich, während des gesamten Verfahrens Temperaturen über 1200C zu vermeiden und insbesondere die Zwischenprodukte, nämkristallisiert. Man erhält das
(2,4,6)-dial-(l,8) vom Schmelzpunkt 158 bis 1600C.
Beispiel 3
27 Gewichtsteile C10-Diätherdiacetal (es wurde das nach Beispiel 1 hergestellte kristalline Isomere vom Schmelzpunkt etwa 7O0C eingesetzt) werden mit Phosphorsäure und wäßrigem Dioxan, wie im Beispiel 1 angegeben, behandelt; man erhält beim Aufarbeiten sofort den reinen hmelzpunt
Beispiel 4
Einer Mischung von 90 Gewichtsteilen Maleindialdehydtetraäthyldiacetal und 7 Raumteilen einer 10 °/oigen Lösung von Zinkchlorid in Essigester werden unter Rühren bei 70° C gleichzeitig nebeneinander 100 Raumteile Äthylpropenyläther und weitere 15 Raumteile der Zinkchloridlösung innerhalb etwa 2 Stunden zugesetzt. Nach Stehen über Nacht bei Zimmertemperatur wird mit
lieh die Cjo-Diätheracetale, undestilliert weiterzuverar- 65 90 Raumteilen 10 °/oiger alkoholischer Natriumhydroxyd-
beiten. lösung alkalisch gestellt, in Äther aufgenommen und mit
Beispiel 1 ^ η-Natronlauge und Wasser gewaschen. Nach dem Ab-
dampfen des Äthers erhält man 154 Gewichtsteile rohes
385 Gewichtsteile Maleindialdehydtetraäthyldiacetal C10-Diätherdiacetal, das nun mit einer Mischung von werden mit 1 Gewichtsteil wasserfreiem Zinkchlorid (oder 70 250 Raumteilen Eisessig, 32 Raumteilen Wasser, 43 Ge-
wichtsteilen Natriumacetat und 0,2 Gewichtsteilen Hydrochinon 3 Stunden auf 95 bis 100° C erwärmt wird. Nach dem Abkühlen wird in Methylenchlorid aufgenommen, mit Natriumbicarbonatlösung und Wasser neutralgewaschen, getrocknet und eingeengt. Durch Kristallisation aus Alkohol erhält man 40 Gewichtsteile C10-Dialdehyd vom Schmelzpunkt 158 bis 160° C.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von 2,7-Dimethyloctatrien-(2,4,6)-dial-(l,8), dadurch gekennzeichnet, daß man ein Butendial-diacetal in Gegenwart einer Anhydrosäure mit der doppeltmolaren Menge eines Propenyläthers kondensiert und das erhaltene 2,7-Dimethyl-octen-(4)-diäther-(3,6)-diacetal-(l,8) durch Erhitzen mit Säure, wodurch Hydrolyse und Abspaltung von Alkohol aus den Stellungen 2,3 und 6,7 bewirkt werden, in das 2,7-Dimethyl-octatrien-(2,4,6)-dial-(l,8) überführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die zweimolare Menge Propenyl- S. äther unter 50° C auf das Butendial-diacetal einwirken läßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das erhaltene Kondensationsprodukt mit wäßriger Phosphorsäure in Gegenwart eines mit Wasser mischbaren Lösungsmittels erwärmt und den entstehenden Alkohol fortlaufend aus dem Reaktionsgemisch entfernt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das erhaltene Kondensationsprodukt mit verdünnter Essigsäure erwärmt, wobei der entstehende Alkohol fortlaufend unter Bildung von Essigester gebunden wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man während des gesamten Verfahrens Temperaturen über 120° C vermeidet und das Zwischenprodukt undestilliert weiterverarbeitet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 586 305, 2 586 306;
deutsche Patentschrift Nr. 893 947;
Journal of the American Chemical Society, 72 (1950), 234, und 71 (1949), S. 3468 bis 3472.
© 709 910/410 3.
DEH22037A 1953-12-08 1954-11-08 Verfahren zur Herstellung von 2, 7-Dimethyloctatrien- (2, 4, 6)-dial-(1, 8) Pending DE1026295B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1026295X 1953-12-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1026295B true DE1026295B (de) 1958-03-20

Family

ID=4553395

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH22037A Pending DE1026295B (de) 1953-12-08 1954-11-08 Verfahren zur Herstellung von 2, 7-Dimethyloctatrien- (2, 4, 6)-dial-(1, 8)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1026295B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2586306A (en) * 1949-10-26 1952-02-19 Gen Aniline & Film Corp Synthesis of vitamin a and intermediates therefor
US2586305A (en) * 1949-10-26 1952-02-19 Gen Aniline & Film Corp Synthesis of vitamin a and intermediates therefor
DE893947C (de) * 1950-11-09 1953-10-22 Union Carbide & Carbon Corp Verfahren zur Herstellung ungesaettigter Aldehyde

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2586306A (en) * 1949-10-26 1952-02-19 Gen Aniline & Film Corp Synthesis of vitamin a and intermediates therefor
US2586305A (en) * 1949-10-26 1952-02-19 Gen Aniline & Film Corp Synthesis of vitamin a and intermediates therefor
DE893947C (de) * 1950-11-09 1953-10-22 Union Carbide & Carbon Corp Verfahren zur Herstellung ungesaettigter Aldehyde

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2533920C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Resorcinen
DE2216974C3 (de) Verfahren zur Herstellung höhermolekularer ungesättigter Ketone
CH633248A5 (de) Verfahren zur herstellung von 3-methyl-2-buten-1-al.
DE1026295B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 7-Dimethyloctatrien- (2, 4, 6)-dial-(1, 8)
DE859616C (de) Verfahren zur Darstellung zweifach ungesaettigter aliphatisch-cyclischer 2-Methylbutanalverbindungen
CH321106A (de) Verfahren zur Herstellung eines Polyendialdehyds
DE962074C (de) Verfahren zur Herstellung des 4-[2', 6', 6'-Trimethylcyclohexyliden]-2-methylbuten-(2)-als-(1) (Iso-C-aldehyd) bzw. 4-[2', 6', 6'-Trimethylcyclohexen-(2')-yliden]-2-methylbuten-(2)-als-(1) (Retrodehydro-C-aldehyd)
DE950123C (de) Verfahren zur Herstellung von 1,1,5,5-Tetraalkoxypentanen
DE953074C (de) Verfahren zur Herstellung des 8-[2', 6', 6'-Trimethyl- cyclohexen-(1')-yl]-2, 6-dimetyloktatrien-(2, 4, 6)-aldehyds-(1)
US2799709A (en) Process for the manufacture of a polyene dialdehyde
EP0061669A1 (de) Verbessertes Verfahren zur Herstellung von Cyclohexan-1,3-dionen sowie einige neue bicyclische Cyclohexan-1,3-dione
EP0735032B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Hydroxy-4-methyl-2(5H)-furanon
DE953073C (de) Verfahren zur Herstellung des 6-[2', 6', 6'-Trimethyl- cyclohexen-(1')-yl]-4-methylheadie-(2,4)-aldehyds-(1)
DE1023027B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyendialdehyden
EP0398099B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclopentanonen
DE1021360B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyenaldehyden mit 19 Kohlenstoffatomen
DE1110633B (de) Verfahren zur Herstellung von Vitamin-A-saeurenitril bzw. -estern
EP0252389B1 (de) 1,1-Dialkoxy-2-methyl-4,4- diacyloxy-2-butene
DE1543894C (de) 2,3-Dimethy 1-5-tert-butylphenol, seine Verwendung und Verfahren zu seiner Herstellung
DE961258C (de) Verfahren zur Herstellung von Retrodehydropolyenaldehyden
DE1056119B (de) Verfahren zur Herstellung von Estern der 2, 2, 4, 6, 6-Pentachlorhexen-(3)-on-(5)-saeure-(1) aus 2, 4, 4, 6, 6-Pentachlorcyclohexen-(1)-dion-(3, 5)
DE3048031A1 (de) Verfahren zur herstellung substituierter pyrazine
DE2852587B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Methylheptenon
DE2504930A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2,6,6- trimethyl-cyclohex-2-en-1-on
CH326161A (de) Verfahren zur Herstellung von Polyenaldehyden