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DE102608A - - Google Patents

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Publication number
DE102608A
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DE
Germany
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container
salt
water
way
sourdough
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
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English (en)

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
In dem englischen Patente Nr. 21537/1894 ist eine Knetmaschine tür Brodteig beschrieben, bei welcher die verschiedenen Bestandteile des Teiges in genau bemessenem Mengenverhältnifs in einen Trog eingeführt werden, in dem sich eine Flügelweile dreht. Das Mehl und der Sauerteig werden aus Trichtern durch sich gegen einander drehende Walzenpaare dem Troge zugeführt. Diese Maschine weist nun gewisse Nachtheile auf; die Vertheilungsvorrichtung versagt z. B., wenn das Mehl sehr fein ist, wie auch, wenn es infolge seiner Schwere zusammensackt. Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Uebelstand, umfafst aber aufserdem noch mehrere Verbesserungen, welche eine genauere Regelung des Mengenverhältnisses der zuzuführenden Teigbestandtheile ermöglichen. Die Maschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt dieselbe im Längsschnitt.
Fig. 2 ist eine Stirnansicht mit theilweisem Schnitt,
Fig. 3 eine Hinteransicht mit theilweisem Schnitt und
Fig. 4 eine Seitenansicht mit theilweisem Schnitt.
Der Zufuhrungstrichter F für das Mehl ist durch einen horizontalen Schieber e in zwei Kammern von verschiedener Gröfse getheilt. In die obere gröfsere Kammer F wird direct das Mehl eingeschüttet und fällt dann periodisch in die untere Kammer F1 infolge der Hin- und Herbewegung des mit Schlitzen f versehenen Schiebers e, welcher sich in einer Führung bewegt, die über dem festen Querbalken g angeordnet ist; bei der Bewegung des Schiebers e kommen die Schlitze f desselben über die Oeffnungen des Balkens g und lassen das Mehl in die untere Kammer fallen.
Das Mehl der oberen Kammer, dessen Dichtigkeit verschieden ist, je nachdem es sich mehr oder weniger in der Kammer gesackt hat, fällt also in Zwischenräumen in die untere Kammer F1, welche niemals voll ist und das Mehl in gleichmäfsiger Dichtigkeit enthält, das dann durch die Vertheüungswalzen H, die sich in entgegengesetztem Sinne drehen, gleichmäfsig vertheilt wird.
Die Menge des zu verteilenden Mehles wird mit Hülfe einer beweglichen Welle h geregelt, welche von aufsen her verschoben wird, und dabei einen gröfseren oder geringeren Theil des Zwischenraumes zwischen den Walzen überdeckt.
Wenn zur Herstellung des Brodes dickflüssiger Sauerteig benutzt wird, so wird er in einen Zuführungstrichter / gebracht, dessen unteres Ende von den Verlängerungen der beiden vorgenannten Vertheüungswalzen HH verschlossen wird. Diese Walzen lassen den Sauerteig direct in den Knettrog fallen. Eine verschiebbare Regulirungswelle /71, welche von aufserhalb des Zuführungstrichters gehandhabt wird, gestattet den zwischen den W'alzen gelassenen freien Raum mehr oder weniger zu bedecken bezw. freizugeben.
In gewissen Fällen wird der Sauerteig in flüssigem Zustande angewendet; dies ist besonders der Fall für die Herstellung von Luxusbrod, sogenanntem »Wienerbrod«. In diesem Falle wird der flüssige Sauerteig in

Claims (1)

  1. einen flachen Behälter J (s. Fig. 5 und 6) gebracht, in welchem sich mit passender Geschwindigkeit eine Walze k dreht. Diese Walze taucht in den flüssigen Sauerteig ein und infolge ihrer Drehung bedeckt sich ihre Oberfläche vollständig mit Sauerteig, welcher durch eine Anzahl beweglicher Schaber / von der Walze abgenommen und in den Knettrog A geleitet wird. Die Menge des so zugeführten Sauerteiges kann nach Belieben durch Veränderung der Anzahl der Schaber geregelt werden. Man dreht dann einfach die Schaber um ihre Achse m, um sie aufser Thätigkeit zu setzen. Auf diese Weise kann man nach Belieben eine gröfsere oder geringere Menge Sauerteig deni Knettrog zuführen.
    Das Wasser wird in einen Behälter K (Fig. 3) auf beliebige Weise eingeführt. Es kann vorher auf eine passende Temperatur erwärmt werden, oder die Erwärmung kann auch in dem Behälter K selbst durch eine Gasflamme oder sonstige beliebige Heizvorrichtung bewirkt werden. Von diesem Behälter K wird das Wasser durch einen besonderen Dreiweghahn L weitergeleitet, dessen Küken von der kleinen Kurbel η und der Kurbelstange q abwechselnd hin- und hergedreht wird. Bei jeder Umdrehung des Zahnrades Z, welches mit dem Zahnrade U in Eingriff steht, verbindet der Dreiweghahn L abwechselnd den Behälter K mit einem Mefsgefäfs M und das Mefsgefäfs M mit dem Rohr t (Fig. 4), welches das Wasser in den Behälter u und von dort nach Mischung mit dem Salz durch Rohre ο in den Knettrog A leitet.
    Das Volumen des Melsgefäfses M kann verändert werden, es genügt einfach, dieses Reservoir, das aus Glas oder anderem Material bestehen kann, durch ein anderes zu ersetzen. Ein Luftrohr r gestattet die vollständige und leichte Füllung des Mefsgefäfses.
    Das Salz ist in einem Behälter N (Fig. 2, 3 und 4) enthalten, an dessen Boden sich eine Schnecke ν mit vertieftem Gewinde befindet, welche das Salz an dem einen Ende des Behälters in einer der Steigung der Schnecke und ihrer Umdrehungsgeschwindigkeit entsprechenden Menge herausbefördert. Man kann die Schnecke nach Belieben auswechseln, um die Menge des herauszubefördernden Salzes zu verändern. Man hat zu diesem Zwecke nur nöthig, den Befestigungsstift s (Fig. 4) herauszuziehen. Das aus dem Behälter N kommende Salz fällt in den kleinen Behälter u zu gleicher Zeit, wo das Wasser durch Vermittelung des Dreiweghahnes L und des Rohres t in diesen Behälter eingeführt wird. Das Salz löst sich in dem Wasser auf und das Salzwasser fliefst, wie bereits oben erwähnt, durch Rohre 0 in den Knettrog A, und zwar an derselben Stelle, wo das Mehl in denselben hineinfällt.
    Aus der Zeichnung ist zu erkennen, in welcher Weise die Bewegung von der Antriebswelle V aus auf die verschiedenen Organe der Maschine übertragen wird.
    Pa τ f. ν τ - A ν s ρ r υ c η :
    Teigknetmaschine mit Zuführungs- und Abmefsvorrichtungen für die einzelnen Teigbestandtheile, dadurch, gekennzeichnet, dais ein im Mehlzuführungslrichter befindlicher waagrecht beweglicher, mit Schlitzen (f) versehener Schieber (e) das Mehl aus der über ihm liegenden Abtheilung des Trichters in die unter ihm befindliche Abtheilung in lockerem Zustande auf die Zuführungswalzen auffallen läfst, während ein Dreiweghahn (L) abwechselnd ein Mefsgefäfs (M) mit Wasser füllt und letzteres in einen mit dem Knettrog in Verbindung stehenden Behälter (u) entleert, dem gleichzeitig Salz durch eine Transportschnecke (v) zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Family

ID=

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913162C (de) * 1938-05-13 1954-06-10 Buehler Ag Geb Vorrichtung zur Herstellung von Eierteigwaren auf vollautomatischen Teigwarenpressen
DE1020766B (de) 1951-08-22 1957-12-12 Courtaulds Ltd Messkasten zum Beschicken eines Xanthogenierungsgefaesses mit Alkalicellulose
DE968181C (de) * 1952-09-13 1958-01-23 Baker Process Company Verfahren und Maschine zum Herstellen von Brotteig
DE1034469B (de) 1953-07-27 1958-07-17 Hansella Werk Albert Henkel A Durchfluss-Loese-Anlage zur Herstellung gesaettigter Zuckerloesungen

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DE968181C (de) * 1952-09-13 1958-01-23 Baker Process Company Verfahren und Maschine zum Herstellen von Brotteig
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