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Die
Erfindung richtet sich auf eine Werkstücküberführungs-Einrichtung für eine Reihen-Pressenstraße, in welcher
eine Mehrzahl von Pressen entlang einer Werkstücküberführungs-Richtung platziert sind.
Weiterhin richtet sich die Erfindung auf ein Werkstücküberführungs-Verfahren
für eine
Reihen-Pressenstraße,
in welcher einer Mehrzahl von Pressen entlang einer Werkstücküberführungs-Richtung
platziert sind.
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Als
ein Werkstücküberführungs-Verfahren und
eine Werkstücküberführungs-Einrichtung
zwischen den jeweiligen Pressen einer Reihen-Pressenstraße sind
ein Roboterverfahren, ein Lader- und Entladerverfahren oder ähnliches
bekannt. Bei dem Roboterverfahren wird ein Werkstück in der
Presse eines vorhergehenden Prozesses von einem zwischen den Pressen
platzierten Gelenktransfer-Roboter entnommen und in die Presse des
nächsten
Prozesses eingelegt. Weil die Gelenkstruktur genutzt wird, kann die Überführungslage
des Werkstücks
zum nächsten Prozess
einfach geändert
werden. Der Einlegeort der Werkstücke und der Entnahmeort der
Werkstücke kann
entsprechend der Formen gesetzt werden.
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Das
Lader- und Entladerverfahren weist einen Lader auf, welcher an der
Seitenfläche
jedes Pressen-Hauptkörpers
an der Eingabeseite in der Werkstück-Überführungsrichtung platziert ist,
und weist einen Entlader auf, welcher an der Seitenfläche der
Ausgabeseite platziert ist. Der Lader und der Entlader haben eine
Mehrzahl von Armen mit zum Beispiel einer Gelenkstruktur, aber auf
Grund seiner Struktur kann das Werkstück nicht direkt zur Presse des
nächsten
Prozesses überführt werden,
und daher ist ein Mittengestell, wie zum Beispiel ein Pendelzubringer,
zwischen dem Lader und dem Entlader vorgesehen.
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Die
oben beschriebene, konventionelle Überführungs-Einrichtung hat jedoch
folgende Nachteile. Bei dem Roboterverfahren hat der Roboter eine Gelenkstruktur,
und daher ist es erforderlich, ein Programmieren unter Berücksichtigung
der Greifkopfgelenke des Roboters und der Lage jedes Armes so durchzuführen, dass
die Bewegung der Gelenke nicht abrupt erfolgt, das heißt, dass
der Servomotor, welcher jede Gelenkwelle antreibt, nicht abrupt
beschleunigt wird, wenn der Werkstück-Überführungs-Ort programmiert ist.
Aus diesem Grund erfordert das Programmieren eine lange Zeit. Demgemäß erfordert
das Programmieren Erfahrung, und daher ist das Programmieren sehr
schwierig für
Bediener mit wenig Erfahrung, wodurch das Problem abnehmender Betriebsbereitschaft
hervorgerufen wird. Eine Mehrzahl von Antriebswellen wird gleichzeitig gesteuert,
um einen Antrieb mit linearer Interpolation durchzuführen, so
dass es mit den anderen Vorrichtungen, wie zum Beispiel den Formen
und Pressen, während
der Überführung der
Werkstücke
nicht zu Kollisionen kommt, und in dieser Situation wird die Überführungsgeschwindigkeit
auf die niedrigste Geschwindigkeit der Geschwindigkeiten der jeweiligen Roboterwellen
begrenzt. Als Folge davon kommt das Problem auf, dass die Werkstück-Überführungsgeschwindigkeit
des gesamten Roboters und somit die Produktionsgeschwindigkeit nicht
erhöht
werden kann.
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Im
Falle des Belader- und Entladerverfahrens ist der Belader an der
Eingabe-Seitenfläche platziert
und der Entlader an der Ausgabe-Seitenfläche platziert und die Mittengestelle,
wie zum Beispiel Pendelzubringer, sind zwischen den jeweiligen Pressen
platziert, und daher wird die Vorrichtung relativ groß, was zu
dem Problem führt,
dass ein großer
Installationsraum benötigt
wird, und die Kosten erhöht werden.
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Eine
Werkstücküberführungs-Einrichtung und
ein Werkstücküberführungs-Verfahren
zum vereinzelten Überführen von
plattenartigen Teilen von einem Plattenstapel in eine Plattenteile
formgebend bearbeitende Presse ist aus der
DE 197 16 039 C2 bekannt.
Hierbei weist die Werkstücküberführungs-Einrichtung
eine feststehende Tragkonstruktion und eine Kreuzschlittenanordnung
auf, die von zwei an der Tragkonstruktion angeordneten Kreuzschlitten
gebildet wird, die jeweils einen an der Tragkonstruktion entlang
einer Führungsbahn
in horizontaler Längsrichtung
verfahrbaren Horizontalschlitten und einen am Horizontalschlitten
in vertikaler Richtung verfahrbar geführten Vertikalschlitten umfassen. An
der Tragkonstruktion ist mit Querabstand zu der Kreuzschlittenanordnung
eine zweite, entsprechende Kreuzschlittenanordnung mit zwei Kreuzschlitten angeordnet.
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Mit
dieser bekannten Werkstücküberführungs-Einrichtung
ist es möglich,
dass bereits während
des leeren Rücklaufes
eines Kreuzschlittenpaares das andere Kreuzschlittenpaar vorgefördert wird.
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Weiterhin
offenbart die
DE 196
36 823 A1 eine Werkstücküberführungs-Einrichtung
in Form einer aus mehreren in näherem
Abstand zueinander aufgestellten einzelnen Pressen bestehenden Transferpresse,
der im Bereich der Werkzeuge eine Transporteinrichtung zugeordnet
ist. Diese Transporteinrichtung umfasst im Werkzeugraum jeder Presse beidseitig
zu den Werkzeugen angeordnete Führungsschienen,
die mit einem verfahrbaren Schlitten versehen sind, an welchem einen
Saugtraverse angeordnet ist. Mit dieser Vorrichtung sind bereits
unabhängig
von einander Hubbewegungen und Transportbewegungen in Längsrichtung
der Transferpresse möglich.
Allerdings ist die Transporteinrichtung beidseitig der Werkzeuge
und innerhalb des Werk zeugraumes zugeordnet. Hierbei sind Schienen
der Transporteinrichtung vorgesehen, die sich über die gesamte Länge der
Ständerbreite
der Presse erstrecken.
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Eine ähnliche,
eine kürzere
Längserstreckung
der Schienen der Transporteinrichtung ermöglichende Werkstücküberführungs-Einrichtung,
bei welcher an der Schiene ein Schlitten und zusätzlich ein an diesem Schlitten
befestigter Unterschlitten vorgesehen sind, ist aus der
DE 196 36 824 C2 bekannt.
Aufgrund dieser Konstruktion ist es nun zwar möglich die Längserstreckung der Schienen
im Werkzeugraum zu verringern, es sind aber immer noch die Schienen
im Werkzeugraum im Bereich der Presswerkzeuge angeordnet.
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Die
aus der
DE 196 36
823 A1 und der
DE 196
36 824 C2 bekannten Werkstücküberführungs-Einrichtungen weisen
aber eine Struktur und Konstruktion der Transporteinrichtung auf,
die komplex und relativ aufwendig ist. Mit den bekannten Werkstücküberführungs-Einrichtungen
ist es zwar möglich,
Werkstücke
unabhängig
voneinander in zwei zueinander orthogonalen Richtungen, d. h. in
einer Auf- und Abrichtung und in einer Vorwärts-/Rückwärtsrichtung zu bewegen, wobei
die beiden Bewegungsarten unabhängig
voneinander programmierbar sind. Aufgrund der Anordnung der Transporteinrichtungen
im Werkzeugraum der Presse muss bei der Konstruktion der Einrichtung
hierauf Rücksicht genommen
werden, wobei weiterhin noch die Tragschienen beidseitig der Werkzeuge
angeordnet sein sollen.
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Demgegenüber liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, unter Beibehaltung zweier, von
der Transporteinrichtung oder Werkstücküberführungs-Einrichtung getrennt
voneinander durchführbarer
und orthogonal zueinander ausgerichteter Richtungen (Anheben/Absenken
und Überführungsrichtung)
eine Lösung
zu schaffen, die die Ausbildung einer Werkstücküberführungs-Einrichtung in einfacherer
und kompakterer Form ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird bei einer Werkstücküberführungs-Einrichtung
mit einer Merkmalskombination gemäß Patentanspruch 1 und bei
einem Werkstücküberführungs-Verfahren
mit einer Merkmalskombination gemäß Anspruch 5 gelöst.
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Die
Werkstücküberführungs-Einrichtung
für die
Reihen-Pressenstraße
gemäß der vorliegenden Erfindung
weist in einer Werkstücküberführungs-Einrichtung
für eine
Reihen-Pressenstraße,
bei welcher eine Mehrzahl von Pressen entlang einer Werkstücküberführungs-Richtung
platziert sind, auf: mindestens einen Hubbalken, welcher parallel
zur Werkstücküberführungs-Richtung
und bezüglich
der Werkstücküberführungs-Richtung
in der Querrichtung im wesentlichen im Zentrum platziert ist, wobei der
Hubbalken außerhalb
eines Pressen-Arbeitsbereiches platziert ist, und veranlasst wird,
sich auf und ab zu bewegen, einen Schlitten, wobei mindestens ein
Schlitten an jedem Hubbalken vorgesehen ist, und wobei der Schlitten
entlang der Hubbalken-Längsrichtung
bewegbar ist, einen Unterschlitten, welcher entlang einer Führung vorgesehen
ist, welche an jedem Schlitten vorgesehen ist, und wobei der Unterschlitten
in der Schlitten-Bewegungsrichtung bewegbar ist, und Werkstück-Haltemittel,
welche an jedem Unterschlitten vorgesehen sind, und imstande sind,
ein Werkstück
zu halten.
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Diese
Struktur ist die Struktur, in welcher mindestens ein Hubbalken im
wesentlichen im Zentrum einer Querrichtung platziert ist. Die Struktur
der Werkstücküberführungs-Einrichtung
kann einfach und kompakt gemacht werden.
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Ferner
kann in der Werkstücküberführungs-Einrichtung
für die
Reihen-Pressenstraße
ein Warteprozess zwischen mindestens einem Satz von benachbarten
Pressen zusätzlich
vorgesehen sein, wobei der Hubbalken genau ein Hubbalken ist, welcher
zwischen genau einer der benachbarten Pressen und zwischen dem Warteprozess
und zwischen dem Warteprozess und der anderen der benachbarten Pressen
vorgesehen ist, so dass er parallel zur Werkstücküberführungs-Richtung ist, wobei
der Hubbalken im wesentlichen im Zentrum in der Querrichtung bezüglich der
Werkstücküberführungs-Richtung platziert
ist, und veranlasst wird, sich unabhängig von anderen Hubbalken
auf und ab zu bewegen, und wobei der Schlitten, der Unterschlitten
und das Werkstück-Haltemittel
an jedem Hubbalken vorgesehen sein können, welcher unabhängig auf
und ab bewegbar ist.
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Die
oben beschriebene Struktur kann auch auf den Fall angewendet werden,
in dem der Warteprozess (Zwischenpaneelsockel o. a.) zwischen den benachbarten
Pressen platziert ist. Insbesondere sind der Hubbalken, welcher
auf und ab bewegbar ist, der Schlitten, welcher in der Längsrichtung
des Hubbalkens bewegbar ist, der Unterschlitten, und der Querbalken
vorgesehen, wobei die gleichen Effekte wie vorstehend beschrieben
geschaffen werden können.
Als Folge davon kann die vorliegende Erfindung zu unterschiedlichen
Pressenstraßen-Strukturen
korrespondieren.
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Ferner
kann in der Werkstücküberführungs-Einrichtung
für die
Reihen-Pressenstraße
das Schlitten-Antriebsmittel, welches jeden Schlitten entlang der
Längsrichtung
des Hubbalkens bewegt, ein Linearmotor sein. Gemäß diesem Aufbau wird ein Linearmotor
als das Schlitten-Antriebsmittel verwendet, und daher kann der Schlitten
so gebildet sein, dass er kompakt ist, wodurch es einfach gemacht
ist, die Größe und das
Gewicht der Werkstücküberführungs-Einrichtung
zu reduzieren. Folglich können
die Geschwindigkeit der Hubbalken und der Schlitten erhöht werden.
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Ferner
kann in der Werkstücküberführungs-Einrichtung
der Reihen-Pressenstraße
jedes Unterschlitten-Antriebsmittel, welches jeden Unterschlitten
entlang jeder Führung,
welche an jedem Schlitten vorgesehen ist, bewegt, ein Linearmotor sein.
Weil ein Linearmotor als, das Unterschlitten-Antriebsmittel verwendet
wird, kann gemäß dieser Struktur
der Unterschlitten so gemacht werden, dass er eine kompakte Struktur
aufweist, und die Werkstücküberführungs-Einrichtung
kann in Größe und Gewicht
reduziert werden. Folglich können
die Geschwindigkeit der Hubbalken, der Schlitten und der Unterschlitten
gesteigert werden.
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Das
Werkstücküberführungs-Verfahren
für die
Reihen-Pressenstraße
der vorliegenden Erfindung weist bei einem Werkstücküberführungs-Verfahren
für eine
Reihen-Pressenstraße,
in welcher eine Mehrzahl von Pressen entlang einer Werkstücküberführungs-Richtung
platziert sind, auf: einen ersten Schritt des Bewegens von mindestens
einem Hubbalken in eine Auf- und Abwärtsrichtung, welcher parallel
zur Werkstücküberführungs-Richtung
und bezüglich
der Werkstücküberführungs-Richtung
in einer Querrichtung im wesentlichen im Zentrum platziert ist,
wobei der Hubbalken außerhalb
eines Pressen-Arbeitsbereiches platziert ist, und einen zweiten Schritt
des Bewegens eines Schlittens in eine Längsrichtung des Hubbalkens,
wobei mindestens ein Schlitten an jedem Hubbalken vorgesehen ist,
und des Bewegens eines Unterschlittens entlang einer Führung, wobei
der Unterschlitten Werkstück-Haltemittel
aufweist, welche imstande sind, ein Werkstück zu halten, wobei die Führung an
dem Schlitten in einer Schlitten-Bewegungsrichtung vorgesehen ist,
so dass der Unterschlitten bezüglich
des Schlittens verlagert wird, wobei der erste Schritt und der zweite Schritt
gleichzeitig oder unabhängig
voneinander durchgeführt
werden, um zu veranlassen, dass die Werkstück-Haltemittel angehoben und
abgesenkt werden und in die Werkstücküberführungs-Richtung hin- und herbewegt
werden, so dass dadurch das Werkstück zu einem nächstfolgenden
Prozess überführt wird.
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Gemäß diesem
Verfahren kann genau ein Hubbalken in der im wesentlichen Mittenposition
in der Querrichtung bezüglich
der Werkstücküberführungs-Richtung
vorgesehen sein, wobei die Anzahl der Hubbalken für jede Werkstücküberführungs-Einrichtung
nicht begrenzt ist.
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Gemäß dem Verfahren
werden der Schritt des Bewegens der Hubbalken, in eine Auf- und
Abwärtsrichtung,
und der zweite Schritt des Bewegens des Schlittens entlang der Längsrichtung
jedes Hubbalkens und des Versetzens des Querbalkens in die Schlittenbewegungs-Richtung
bezüglich
des Schlittens, wobei der Querbalken die Werkstück-Haltemittel aufweist, gleichzeitig
oder unabhängig
voneinander durchgeführt,
so dass die Werkstück-Haltemittel in
den zwei orthogonalen Richtungen bewegt werden, welche sind das
Anheben/Absenken und die Überführungsrichtung,
und dadurch wird der Werkstücküberführungs-Ort
durch die Operateure intuitiv einfach verstanden. Als Folge davon
sind die Programmierarbeiten für
jeden Hebe- und Senkhub und die Überführungsrichtungen
und das Datensetzen vereinfacht und in einer kurzen Zeit beendet.
Sogar unerfahrene Bediener können
das Programmieren einfach durchführen
und daher ist die Betriebsbereitschaft exzellent. Weil ferner die
Geschwindigkeiten der beiden orthogonalen Steuerwellen unabhängig voneinander
gesetzt werden können,
kann die Werkstücküberführungs-Geschwindigkeit
auf die Maximal-Geschwindigkeit gesteigert werden, welcher jeder
Antriebswellen-Motor zu leisten imstande ist, und die Betriebsbereitschaft
während
manueller Betriebe und die Produktionsgeschwindigkeit der Pressenstraße kann
verbessert werden. Das Werkstück
kann direkt von der Presse des vorhergehenden Prozesses zur Presse
des nächsten
Prozesses überführt werden,
indem beide Endabschnitte des Hubbalkens in die Nähe der Formen
der benachbarten Pressen angeordnet werden, und/oder indem der Querbalken mit
den Werkstück-Haltemitteln
in die Schlitten-Bewegungsrichtung bezüglich des Schlittens verlagert wird,
und daher die Gestelle zwischen den Pressen, wie zum Beispiel Pendelzubringer,
nicht erforderlich sind, wodurch es einfach gemacht wird, die Größe und die
Kosten der Pressenstraße
zu reduzieren.
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Das
erfindungsgemäße Werkstücküberführungs-Verfahren
und die erfindungsgemäße Werkstücküberführungs-Einrichtung
für eine
Reihen-Pressenstraße
sind imstande, das Programmieren eines Werkstücküberführungs-Ortes in einer kurzen
Zeit zu vereinfachen, eine Werkstücküberführungs-Geschwindigkeit zu erhöhen, und
ein Werkstück
von der Presse des vorhergehenden Prozesses zur Presse des nachfolgenden
Prozesses direkt zu überführen.
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Die
Arbeiten für
das Programmieren jedes Hubes zum Anheben und Absenken und der Überführungsrichtungen
und das Setzen der Daten werden vereinfacht, und in kurzer Zeit
beendet. Weil sogar ein unerfahrener Bediener das Programmieren einfach
durchführen
kann, wird eine exzellente Betriebsbereitschaft geschaffen. Ferner
können
die Geschwindigkeiten der beiden orthogonalen Steuerwellen unabhängig voneinander
gesetzt werden, und daher kann die Werkstücküberführungs-Geschwindigkeit auf
die Maximalgeschwindigkeit gesteigert werden, welche jeder Antriebswellen-Motor
zu leisten imstande ist, wodurch es möglich gemacht ist, die Betriebsbereitschaft
während
der manuellen Operationen und die Produktionsgeschwindigkeit der
Pressenstraße
zu verbessern. Das Werkstück
kann von der Presse des vorhergehenden Prozesses zur Presse des
nächsten
Prozesses direkt überführt werden, indem
die beiden Endabschnitte der Hubbalken in die Nähe der Formen der benachbarten
Pressen angeordnet werden, und/oder indem der Querbalken mit dem
Werkstück-Haltemittel
bezüglich
des Schlittens in die Schlittenbewegungsrichtung verlagert wird, und
daher werden die Gestelle zwischen den Pressen, wie zum Beispiel
Pendelzubringer, nicht benötigt,
wodurch es einfach gemacht ist, die Größe und die Kosten der Pressenstraße zu reduzieren.
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Gemäß der obigen
Struktur ist die Position nahe dem anderen Hubbalkenpaar, welches
an der Eingabeseite oder der Ausgabeseite benachbart ist, in der
Werkstücküberführungs-Richtung
im wesentlichen im Zentrum des Arbeitsprozesses vorgesehen, oder
im wesentlichen im Zentrum des Arbeitsprozesses und im wesentlichen
im Zentrum des Warteprozesses (wenn gemäß der Werkstücktypen
erforderlich), vorgesehen. Folglich, gekoppelt mit der Tatsache,
dass die Unterschlitten in der Längsrichtung
der Schlitten, welche sich entlang der Hubbalken bewegen, verlagert
werden können,
kann die Werkstücküberführung zuverlässig durchgeführt werden
zwischen der Mittenposition der Form der Arbeitsstation und der
Mittenposition der Form der Arbeitsstation des nächsten Prozesses, oder zwischen
der Mittenposition der Form der Arbeitsstation und der Mittenposition
des Warteprozesses (Zwischenpaneelsockel o. ä.) zwischen den Pressen. Demgemäß kann die
Reihen-Pressenstraße
gebildet werden, welche imstande ist, eine optimale Werkstücküberführung für die Formen
zu schaffen.
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Nach
einem Aspekt der Werkstücküberführungs-Einrichtung
für die
Reihen-Pressenstraße
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ferner die Position von Hubbalken außerhalb
eines Pressen-Arbeitsbereiches vorgesehen. Es sind Hubbalken außerhalb
des Pressen-Arbeitsbereiches vorgesehen, das heißt, innerhalb des Bereiches
zwischen den Pressen, wo es keine Kollision mit den Stempeln, Formen
und ähnlichem
gibt, welche auf- und abbewegt werden. In diesem Fall wird der Querbalken auch
verlagert bezüglich
des Schlittens, das heißt, bezüglich der
Hubbalken, indem die Schlitten und die Unterschlitten in die Werkstücküberführungs-Richtung
bewegt werden, und dadurch kann die Werkstücküberführung zuverlässig zur
Mittenposition der Form der Arbeitsstation durch Bewegung in zwei
orthogonalen Richtungen (Anheben/Absenken und Überführungsrichtung) gemacht werden.
Folglich können
die gleichen Effekte wie in der oben zunächst beschriebenen Struktur
erzielt werden.
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1,
zeigt eine Vorderansicht einer Werkstücküberführungs-Einrichtung,
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2 zeigt
eine Draufsicht von 1,
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3 zeigt
eine Seitenansicht von 1,
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4 zeigt
eine Vorderansicht eines Schlittens und eines Unterschlittens einer
erfindungsgemäßen Werkstücküberführungs-Einrichtung,
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5 zeigt
eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 4,
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6 ist
eine erläuternde
Ansicht des Schlittens und des Unterschlittens,
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7 zeigt
eine Draufsicht einer Werkstücküberführungs-Einrichtung
gemäß einer
anderen Betriebsart,
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8 zeigt
eine Vorderansicht einer Werkstücküberführungs-Einrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung,
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9 zeigt
eine Draufsicht von 8,
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10 zeigt
eine Seitenansicht von 8,
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11 zeigt
eine Draufsicht der Werkstücküberführungs-Einrichtung
gemäß einer
anderen Betriebsart der erfindungsgemäßen Ausführungsform.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf die
Zeichnung im Detail erläutert.
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1 zeigt
eine Vorderansicht einer Werkstücküberführungs-Einrichtung
einer Reihen-Pressenstraße. 2 zeigt
eine Draufsicht und 3 zeigt eine Seitenansicht der
Reihen-Pressenstraße, welche
in 1 gezeigt ist. 4 zeigt
eine Vorderansicht eines Schlittens und eines Unterschlittens einer
Werkstücküberführungs-Einrichtung
und 5 zeigt eine Querschnittsansicht entlang der Linie
A-A in 4. 6 zeigt eine erläuternde
Darstellung des Betriebes des Schlittens und des Unterschlittenteils.
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Zunächst wird
eine Reihen-Pressenstraße 1 erklärt. In den 1,
bis 3 wird gezeigt, wie eine Mehrzahl (in dieser Ausführungsform
4 Stück)
von Pressen 2A, 2B, 2C und 2D im
Abstand voneinander platziert sind und wobei die Pressen 2A, 2B, 2C und 2D jeweils
Arbeitsstationen W1, W2, W3 und W4 aufweisen. Es wird angenommen,
dass ein Werkstück 11 sukzessive
von der Presse 2A auf der linken Seite bis zur Presse 2D auf
der rechten Seite überführt wird,
wobei nachfolgend die linke Seite der Zeichnung mit Eingabe bezeichnet
wird, und die rechte Seite der Zeichnung mit Ausgabe bezeichnet
wird. Die Reihen-Pressenstraße 1 ist
gebildet von einer Mehrzahl von Pressen 2A bis 2D,
einer Materialzufuhr-Vorrichtung 9, welche an der Eingabeseite
der Presse 2A platziert ist, eine Produktausgabe-Vorrichtung 19,
welche an der Ausgabeseite der Presse 2D an der äußersten
Seite platziert ist, und den Werkstücküberführungs-Einrichtungen, welche
zwischen den jeweiligen Pressen platziert sind, welche später beschrieben
werden.
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Jede
der Pressen 2A bis 2D weist Ständer 7 auf, welche
einen Hauptkörperrahmen
bilden, einen Oberrahmen 8, welcher darin einen mechanischen Antriebs-Getriebemechanismus
(nicht gezeigt) enthält,
wie zum Beispiel einen Kurbelschwingen-Mechanismus, einen Exzenter-Mechanismus,
und einen Kulissenmechanismus, oder einen direkt wirkenden Antriebsgetriebe-Mechanismus
(nicht gezeigt), wie zum Beispiel einen Hydraulikzylinder und einen
elektrischen Servomotor und ähnliches,
einen Stempel 4, welcher von den Ständern 7 gestützt ist,
so dass er auf und ab bewegbar ist, welcher mit dem Antriebsgetriebe-Mechanismus
innerhalb des Oberrahmens 8 verbunden ist, und mit einer
Oberform (nicht gezeigt) montiert ist, und ein Bett 6,
welches mit einer Unterlage 5 versehen ist, welche mit
einer Unterform (nicht gezeigt) montiert ist.
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Eine
Steuerung 3 ist grundsätzlich
von einer Hochgeschwindigkeits-Datenverarbeitungseinheit, welche
eine Computereinheit, einen Hochgeschwindigkeits-Betriebsprozessor
oder ähnliches,
verwendet, gebildet, wobei sie den zuvor erwähnten Antriebsgetriebe-Mechanismus
steuert, welcher innerhalb des Oberrahmens 8 jeder Presse 2A bis 2D vorgesehen
ist, so dass jeder Stempel 4 synchron oder unabhängig angetrieben
wird, und wobei sie auch eine Werkstücküberführungs-Einrichtung 10 synchron
mit diesem Stempel 4 steuert.
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Eine
Werkstücküberführungs-Einrichtung wird
im Detail nachfolgend erklärt.
Diese Werkstücküberführungs-Einrichtung
ist von fünf
Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101 bis 105 gebildet,
welche in jeweiligen Überführungsbereichen
T1 bis T5 platziert sind, wie in den 1 und 2 gezeigt. Um
das Werkstück
von der Materialzufuhr-Vorrichtung 9 zur Arbeitsstation
W1 zu überführen, ist
die Werkstücküberführungs-Einrichtung 101 an
der Eingabeseite der Presse 2A platziert. Um das Werkstück sukzessive
zu den Arbeitsstationen W1 bis W4 zu überführen, sind die Werkstücküberführungs-Einrichtungen 102, 103 und 104 jeweils
zwischen den benachbarten Pressen 2A bis 2D platziert.
Um das in der Arbeitsstation W4 bearbeitete Werkstück auf die Produktausgabe-Vorrichtung 19 zu überführen, ist die
Werkstücküberführungs-Einrichtung 105 an
die Ausgabeseite der Presse 2D platziert.
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Wie
in 3 gezeigt, ist jede Werkstücküberführungs-Einrichtung 101 bis 105 mit
einem Paar von Hubbalken 13 entlang der Werkstücküberführungs-Richtung
so versehen, dass sie mit Bezug auf die Überführungsrichtung quer im Abstand
voneinander angeordnet sind, so dass sie mit der Stempelbewegung
nicht kollidieren. Jeder Hubbalken 13 ist von dem Ständer 7 jeder
der Pressen 2A bis 2D so gehalten, dass er auf
und ab bewegbar ist. Das heißt,
von jedem Hubbalken 13 ist ein Hub-Wellen-Servomotor 14 an
ein Oberteil des Ständers 7 via
eines Halteteils 141 als Hubantriebsmittel 40 angebracht.
Ein Ritzel (nicht gezeigt) ist an einer Ausgangswelle des Servomotors 14 angebracht,
eine Stange 142 ist mit einer Zahnstange versehen, welche
so eingeprägt
ist, dass die Stange mittels der Zahnstange in der Vertikalrichtung
bewegbar ist, wobei die Zahnstange mit dem Ritzel ineinander greift,
da der Motor an dem Ständer 7 angebracht
ist, so dass die Stange auf und ab bewegbar ist, und der Hubbalken 13 ist
an einem unteren Endabschnitt der Stange 142 angebracht.
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Jeder
Hub-Wellen-Servomotor 14 ist an der Steuerung 3 angeschlossen,
und wird auf der Basis von vorbestimmter Zubringerbewegung gemäß einem
Steuersignal von der Steuerung 3 gesteuert. In dieser Ausführungsform
wird ein Hubbalken 13 mittels zweier Servomotoren 14 angehoben
und abgesenkt, dies ist aber nicht begrenzend. Das heißt, wenn
nur die Einrichtung zum Einsatz kommt, welche den Hubbalken in einen
stabilen Zustand ohne Arbeit anheben und absenken kann, können einer
oder drei oder mehr Servomotoren 14 vorgesehen sein, und die
Anzahl der Servomotoren 14, die Anschlussstruktur mit dem
Hubbalken 13 und ähnliches
können dann
entschieden werden, wenn es durchgeführt wird.
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Ein
Schlitten 15 ist an einem unteren Teil jedes Hubbalkens 13 entlang
einer Längsrichtung
des Hubbalkens 13 bewegbar angebracht, und ein Linearmotor 16 (s. 5)
als ein Schlitten-Antriebsmittel, welches den Schlitten 15 bewegt,
ist zwischen dem Schlitten 15 und dem Hubbalken 13 platziert.
Ein Unterschlitten 30 ist an einem unteren Teil des Schlittens 15 entlang
der Längsrichtung
des Hubbalkens 13 bewegbar angebracht. Ein Querbalken 17,
an welchen eine Vakuumvorrichtung 18 als Werkstück-Haltemittel
montiert ist, erstreckt sich quer zwischen einem Paar aus sich einander
gegenüberstehenden linkem
Unterschlitten 30 und rechtem Unterschlitten 30.
Die Vakuumvorrichtung 18 ist imstande, das Werkstück 11 an
einer vorbestimmten Anzahl von Punkten anzusaugen.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt, ist der Hubbalken 13 der
Werkstücküberführungs-Einrichtung 101 so
platziert, dass er zur Eingabeseite bis zu einer vorbestimmten Position
eines auf die Materialzufuhr-Vorrichtung 9 gesetzten Werkstückes hinausragt.
Während
Endabschnitte in der Längsrichtung von
jedem der Hubbalken 13 der Werkstücküberführungs-Einrichtungen 102 bis 104 entsprechend
der Überführungsbereiche
T2 bis T4 so gemacht sind, dass sie zu im wesentlichen Mittenpositionen
der Werkstückstationen
W1 bis W4 an deren Eingabeseite und Ausgabeseite hinausragen, ist
die Länge
des Hubbalkens 13 in der Werkstücküberführungsrichtung so gesetzt,
dass sie etwas kürzer
als die Distanz zwischen den Zentren der benachbarten Arbeitsstationen
W1 bis W4 ist. Die Länge
des Hubbalkens 13 in der Werkstücküberführungsrichtung kann so gesetzt sein,
dass sie im wesentlichen gleich der Distanz zwischen den Zentren
der benachbarten Stationen W1 bis W4 ist. Die Länge des Hubbalkens 13 der
Werkstücküberführungs-Einrichtung 105 ist
so gesetzt, dass sie zur Ausgabeseite bis zu einer vorbestimmten
Position der Produktausgabevorrichtung 19 hinausragt, welche
das Werkstück
vom letzten Pressen-Arbeitsprozess überführt.
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Wie
in 5 gezeigt, ist an einem unteren Teil des Hubbalkens 13 ein
in der Längsrichtung
sich fortsetzender Führungsabschnitt 131 in
einer Flanschform vorstehend vorgesehen, und ein Oberteil des Schlittens 15 ist
an dem Führungsabschnitt 131 so
montiert, um in der Längsrichtung
bewegbar zu sein. Der Linearmotor 16 als Schlitten-Antriebsmittel
ist zwischen dem Hubbalken 13 und dem Schlitten 15 platziert.
Ein Hubbalken-Seitenkomponententeil 16B des Linearmotors 16 ist
an einer unteren Oberfläche
des Hubbalkens 13 angebracht, und ein Schlitten-Seitenkomponententeil 16A ist
an einer Stelle des Schlittens 15 angebracht, welche dem Hub-Seitenkomponententeil 16B zugewandt
ist. Der Schlitten-Seitenkomponententeil 16A und der Hubbalken-Seitenkomponententeil 16B werden
gemäß einem
Steuersignal von der Steuerung 3 gesteuert, und der Schlitten 15 wird
durch Relativbewegung beider Teile bewegt.
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Der
Linearmotor 16 ist mit einer Primärwicklung an dem Schlitten-Seitenkomponententeil 16A versehen
und mit einem Sekundärleiter
oder einem Sekundär-Permanentmagneten
an dem Hubbalken-Seitenkomponententeil 16B so versehen,
dass er der Primärwicklung
gegenüber
liegt. Es kann zweckmäßig sein,
die Primärwicklung
an dem Hubbalken-Seitenkomponententeil 16B und den Sekundärleiter
oder den Sekundär-Permanentmagneten
an dem Schlitten-Seitenkomponententeil 16A vorzusehen.
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Wie
in den 4 und 5 gezeigt, ist der Unterschlitten 30 an
dem unteren Teil des Schlittens 15 in dieser Ausführungsform
so vorgesehen, dass er in der Längsrichtung
des Unterschlittens 30 bewegbar ist. Der Unterschlitten 30 weist
auf: Eine Basisplatte 31 mit einer vorbestimmten Länge, welche
an einem unteren Teil des Schlittens 15 angebracht ist und
eine Führungsnut 31A entlang
der Werkstücküberführungs-Richtung
hat, einen Servomotor 32, welcher an einer unteren Oberfläche der
Basisplatte 31 an genau einer Abschlussseite in der Längsrichtung vorgesehen
ist, eine Kodiereinrichtung 33, welche an einer unteren
Oberfläche
der Basisplatte 31 an der anderen Abschlussseite vorgesehen
ist, eine Welle 34, welche genau einen Endabschnitt aufweist,
welcher an einer Ausgangswelle des Servomotors 32 via einer
ersten Kupplung 34A angeschlossen ist, und wobei der andere
Endabschnitt mit der Kodiereinrichtung 33 via einer zweiten
Kupplung 34B angeschlossen ist, und wobei die Welle von
der Basisplatte 31 drehbar gehalten ist, und einen bewegbaren
Block 35, welcher in einen eingeprägten Außengewindeabschnitt 34A,
welcher auf der Außenoberfläche der Welle 34 vorgesehen
ist, eingeschraubt ist, und in die Führungsnut 31A der
Basisplatte 31 verschiebbar eingepasst ist. Endabschnitte
des Querbalkens 17 sind mit den bewegbaren Blöcken 35 eines
Paars aus gegenüberliegenden
Unterschlitten 30 verbunden.
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Basierend
auf 6 wird als nächstes
ein Betrieb des Unterschlittens 30 erklärt. Wenn der Servomotor 32 gesteuert
wird, die Welle 34 rotieren zu lassen, gleitet der in die
Welle eingeschraubte bewegbare Block 35 entlang der Führungsnut 31A. Wenn
in jedem Hubbalken 3 der Schlitten 15 vom Zentralteil
des Hubbalkens 13 aus gesehen an der Eingabeseite in der
Werkstücküberführungsrichtung angeordnet
ist, wird der bewegbare Block 35 von dem Zentralteil des
Schlittens 15 aus zur Eingabeseite hin bewegt (s. zum Beispiel
den Schlitten 15A und den Querbalken 17A, welche
von der durchgezogenen Linie in 6 dargestellt
sind), wodurch die an dem Querbalken 17 angebrachte Vakuumvorrichtung 18 zur
Mittenposition der Arbeitsstationen W1 bis W4 oder der vorbestimmten
Position des Werkstückes bewegt
wird, welches auf der Materialzufuhr-Vorrichtung 9 gesetzt
ist.
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Wenn
andererseits der Schlitten 15 vom Zentralteil des Hubbalkens 13 aus
an die Ausgabeseite in der Werkstücküberführungsrichtung angeordnet wird,
wird der bewegbare Block 35 vom Zentralteil des Schlittens 15 aus
zur Ausgabeseite bewegt (s. den Schlitten 15B und den Querbalken 17B, welche
durch die strichpunktierte Linie in 6 dargestellt
sind), wodurch die Vakuumvorrichtung 18 zu den Mittenpositionen
der Arbeitsstationen W2 bis W4 oder der vorbestimmten Position des
Werkstückes bewegt
wird, welches auf die Produktausgabevorrichtung 19 gesetzt
wird.
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Wie
oben beschrieben, werden der Querbalken 17 und die Vakuumvorrichtung 18 in
der Werkstücküberführungsrichtung
bezüglich
des Schlittens 15 verlagert, und daher kann das Werkstück 11 an der
Mittenposition der Form und der vorbestimmten Position auf der Materialzufuhrvorrichtung 9 oder
der Produktausgabe-Vorrichtung 19 gehalten oder freigegeben
werden, und das Werkstück 11 kann
zuverlässig
gemäß der Formen
der Arbeitsstationen W1 bis W4 oder der Spezifikationen der Materialzufuhr-Vorrichtung 9 und
der Produktausgabe-Vorrichtung 19 überführt werden. Die Steuerung des
Versatzbetrages in dieser Situation kann von der Steuerung 3 durchgeführt werden,
welche den Drehwinkel des Servomotors 32, basierend auf
dem Positionssignal des Unterschlittens 30 steuert, welches
von der Kodiereinrichtung 33 detektiert wird.
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Mit
Bezug auf die 1 und 2 wird das Überführungsverfahren
des Werkstücks 11 durch
die Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101 bis 105 mit
der oben zunächst
beschriebenen Einrichtung erklärt.
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Jede
der Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101 bis 105 wird ähnlich betrieben.
Jede der Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101 bis 105 hebt
und senkt die Vakuumvorrichtung 18 (nachfolgend Werkstück-Haltemittel
genannt) via des Schlittens 15, des Unterschlittens 30 und
des Querbalkens 17, indem jeder der Hubbalken 13 in
eine Auf- und Abwärtsbewegung
angetrieben wird. Ferner wird der Schlitten 15 entlang
der Längsrichtung
des Hubbalkens 13 angetrieben, und der Unterschlitten 30 wird in
der Schlittenbewegungsrichtung verlagert, wodurch der Querbalken 17 und
das Werkstück-Haltemittel 18 in
die Werkstücküberführungsrichtung
bewegt werden. Indem zwei orthogonale Antriebswellen für das Anheben/Absenken
und für
die Werkstücküberführungsrichtungen
synchron oder unabhängig
voneinander gesteuert werden, können
der Bewegungsort des Werkstück-Haltemittels 18,
das heißt,
der Werkstücküberführungsort,
gesteuert werden. Der Hub und die Synchronisierung der Zufuhrbewegung
(für das
Anheben/Absenken und für
die Überführungsrichtungen)
jeder der Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101 bis 105 werden
im voraus gesetzt, um nicht mit dem Stempel 4 jeder der Pressen 2A bis 2D und
deren Form der Arbeitsstation zu kollidieren, und wobei die Steuerung 3 die
Antriebe für
das Anheben und Absenken und die Überführungsrichtungen, basierend
auf dieser Zufuhrbewegung, steuert.
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Für die gewöhnliche
Zufuhrbewegung wartet zunächst,
wenn der Stempel 4 in die Nähe des unteren Totpunktes bewegt
wird, die Überführungs-Einrichtung
an einer Warteposition im im wesentlichen Zentrum jedes Überführungsbereiches
T1 bis T4 in der Überführungsrichtung.
Wenn der Stempel 4 den unteren Totpunkt passiert, und einen
Anhebehub beginnt, wird das Anheben und Absenken der Hubbalken 13 und
das Bewegen der Schlitten 15 und der Unterschlitten 30 in
die Überführungsrichtung
durchgeführt,
so dass die Überführungs-Einrichtung
zur Arbeitsstation an die Eingabeseite, die Materialzufuhr-Vorrichtung 9 oder
an eine Wartestation (das Detail wird später beschrieben) bewegt wird,
um das Werkstück
zu halten. Als nächstes
wird wieder das Anheben und Absenken der Hubbalken 13 und
das Bewegen der Schlitten 15 und der Unterschlitten 30 in
die Überführungsrichtung
durchgeführt,
so dass die Überführungs-Einrichtung
zur Arbeitsstation an die Ausgabeseite, die Produktausgabe-Vorrichtung 19 oder
an die Wartestation bewegt wird, um das Werkstück zu platzieren. Zu diesem
Zeitpunkt ist der Stempel 4 in seinem Absenk-Hub, und daher
wird die Überführungs-Einrichtung
zur Warteposition zurückgeführt, um
zu warten. Der oben beschriebene Zyklus wird synchron mit der Anhebe-
und Senkbewegung des Stempels 4 wiederholt.
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Als
nächstes
werden Effekte gemäß dieser zunächst beschriebenen
Ausführungsform
erklärt. Die
Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101 bis 105 gemäß der Ausführungsform
weisen auf: Die auf und ab bewegbaren Hubbalken 13, und
die Schlitten 15 und die Unterschlitten 30, welche
in der Längsrichtung
(Werkstücküberführungsrichtung)
des Hubbalkens 13 bewegbar sind. Weil die Werkstücküberführung mit
einem orthogonalen Koordinatensystem gesteuert werden kann, sind
folglich der Bewegungsort und die Lage während der Werkstücküberführung intuitiv
ohne Schwierigkeiten bekannt, und eine Kollision mit den anderen
Vorrichtungen, wie zum Beispiel Formen und Pressmaschinen, kann
einfach überprüft werden.
Demgemäß werden
das Programmieren jedes Hubes der Hubbalken 13, der Schlitten 15 und
der Unterschlitten 30 und die Datensetzarbeiten in kurzer
Zeit sehr einfach durchgeführt.
Als Folge davon kann sogar ein Bediener mit wenig Programmiererfahrung
das Programmieren durchführen
und eine exzellente Betriebsbereitschaft wird geschaffen.
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Weil
jede der Steuerwellen (Anheben/Absenken und Überführungsrichtungen) linear angetrieben
werden, können
jeweils die Steuerservomotoren 14, Schlitten-Antriebsmittel
(in dieser Ausführungsform
der Linearmotor 16) und der Servomotor 32 mit der
Maximalgeschwindigkeit gesteuert werden, ohne durch Geschwindigkeitsbeschränkung während der gleichzeitigen
Steuerung begrenzt zu sein. Als Folge davon kann die Werkstücküberführungs-Geschwindigkeit
auf die Maximalgeschwindigkeit jedes Motors gesetzt werden, und
die Produktionsgeschwindigkeit der Reihen-Pressenstraße kann
erhöht
werden.
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Der
Anhebe- und Senkhub des Hubbalkens 13 und jeder Zufuhrhub
des Schlittens 15 und des Unterschlittens 30 sind
für jede
der Werkstücküberführungs-Einrichtungen
individuell einstellbar. Folglich kann die Antriebs-Synchronisierung
der Zufuhrbewegung, welche vom Zufuhrhub und dem Anhebe- und Senkhub für jede der
Werkstücküberführungs-Einrichtungen
gebildet ist, geändert
werden, und daher kann eine Formen-Kollisionskurve, korre spondierend
zur montierten Form, gesetzt werden. Ferner kann die Nullpunkts-Position
(Zufuhrhöhe)
für jede
Arbeitsstation auf die Position geändert werden, welche zur montierten
Form korrespondiert. Folglich kann die Werkstücküberführungs-Einrichtung der Reihen-Pressenstraße geschaffen
werden, in welcher die Kollisionskurve, korrespondierend zur Form, für jeden
Prozess gesetzt werden kann.
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Ferner
ist die Bewegung des Unterschlittens 30 verlagert zur gleichzeitig
stattfindenden Bewegung des Schlittens 15, und dadurch
kann ein größerer Zufuhrhub
in einer kürzeren
Zeit erzielt werden, wodurch es möglich ist, die Produktionsgeschwindigkeit
der Reihen-Pressenstraße
zu erhöhen.
Weil der Linearmotor 16 als das Antriebsmittel des Schlittens 15 verwendet
wird, kann der Schlitten 15 in Größe und Gewicht reduziert werden,
und die Bewegungsgeschwindigkeit des Schlittens 15 und
des Unterschlittens 30 können höher gemacht werden.
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Das
oben beschriebene Antriebs-Schlittenmittel ist nicht auf den Linearmotor 16 begrenzt,
sondern ein anderer Servomotor kann geeignet sein. Ferner ist das
Antriebsmittel für
den Unterschlitten 30 nicht auf den oben beschriebenen
Spindelmechanismus begrenzt, sondern kann ein anderer Mechanismus,
wie zum Beispiel ein Zahnstangen-Zahnradmechanismus sein. Statt
dass der Unterschlitten die Antriebsquelle für den Unterschlitten, wie zum
Beispiel den Servomotor, beinhaltet, kann es ferner angemessen sein,
den Unterschlitten, welcher der Bewegung des Schlittens folgt, zum
Beispiel mittels Riemenscheibe und einem Riemen zu bewegen. Ferner
kann der Unterschlitten mittels eines Linearmotors bewegt werden.
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7 ist
eine Darstellung, welche eine andere Betriebsart dieser zunächst beschriebenen
Ausführungsform
zeigt, und eine Werkstücküberführungs-Einrichtung
dieser anderen Betriebsart wird, basierend auf 7,
erklärt.
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In
der Reihen-Pressenstraße
gemäß dieser Betriebsart
sind Wartestationen, wie zum Beispiel Zwischenpaneelsockel P1 bis
P3, auf halbem Weg zwischen den benachbarten Arbeitsstationen W1
bis W4 platziert. Die Werkstücküberführungs-Einrichtung
dieser Betriebsart ist durch acht Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101, 102A und 102B, 103A und 103B, 104A und 104B und 105 gebildet,
welche an den Überführungsbereichen
T1 bis T5 jeweils platziert sind. Die Werkstücküberführungs-Einrichtung 101 ist
an der Eingabeseite einer Presse 2A platziert, so dass
das Werkstück
auf der Materialzufuhr-Vorrichtung 9 zur Arbeitsstation
W1 überführt wird.
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Um
das Werkstück
nacheinander zu den Arbeitsstationen W1 bis W4 zu überführen, sind
im Überführungsbereich
T2 der Zwischenpaneelsockel P1, die Werkstücküberführungs-Einrichtung 102A, welche
an der Ausgabeseite der Presse 2A platziert ist, und die
Werkstücküberführungs-Einrichtung 102B,
welche an der Eingabeseite der Presse 2B platziert ist,
vorgesehen. Im Überführungsbereich
T3 sind der Zwischenpaneelsockel P2, die Werkstücküberführungs-Einrichtung 103A,
welche an der Ausgabeseite der Presse 2B platziert ist,
und die Werkstücküberführungs-Einrichtung 103B,
welche an der Eingabeseite der Presse 2C platziert ist,
vorgesehen. Gleichermaßen
sind im Überführungsbereich
T4 der Zwischenpaneelsockel P3, die Werkstücküberführungs-Einrichtung 104A,
welche zwischen der Presse 2C und dem Zwischenpaneelsockel
P3 platziert ist, und die Werkstücküberführungs-Einrichtung 104B,
welche zwischen dem Zwischenpaneelsockel P3 und der Presse 2D platziert
ist, vorgesehen. Um das in der Arbeitsstation W4 bearbeitete Werkstück auf die
Produktausgabevorrichtung 19 zu überführen, ist die Werkstücküberführungs-Einrichtung 105 an
der Ausgabeseite der Presse 2D platziert.
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Bezüglich der
Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101 bis 105 wird
nachfolgend eine Einrichtung, welche sich von den Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101 bis 105,
wie sie in der zunächst
beschriebenen Ausführungsform
erklärt
worden sind, unterscheidet, erklärt.
Wie in 7 gezeigt, ist genau ein Endabschnitt jedes Hubbalkens 13 in der
Längsrichtung
in den Werkstücküberführungs-Einrichtungen 102A und 102B, 103A und 103B,
und 104A und 104B, entsprechend der Überführungsbereiche
T2 bis T4, so ausgebildet, dass er im wesentlichen zur Mittenposition
jeder Arbeitsstation W1 bis W4 übersteht,
und sein anderer Endabschnitt ist so ausgebildet, dass er im wesentlichen
zur Mittenposition jedes Zwischenpaneelsockels P1 bis P3 übersteht.
Die Länge
jedes Hubbalkens 13 in der Werkstücküberführungsrichtung ist so vorgesehen,
dass er etwas kürzer
als die Länge
von der Mitte jeder Arbeitsstation W1 bis W4 zur Mittenposition
jedes Zwischenpaneelsockels P1 bis P3 ist.
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Gemäß dieser
oben beschriebenen Ausführungsform
werden die zwei orthogonalen Wellen für das Anheben/Absenken und
für die Überführungsrichtungen,
welche voneinander unabhängig
sind, gesteuert, und daher werden die gleichen Effekte wie in der
vorherigen Ausführungsform
geschaffen. Auf die Erklärung
der Effekte wird hier verzichtet. Zusätzlich zu dem Fakt, dass die
Zufuhrbewegungs-Synchronisation für jeden Prozess geändert werden kann,
weisen ferner die zwischen den benachbarten Pressen platzierten
Zwischenpaneelsockel Werkstückumkehr-Vorrichtungen,
Drehvorrichtungen u. ä. auf,
wobei eine Änderung
der Lage des Werkstückes 11,
wie zum Beispiel durch Umkehren und Drehen um 180°, zwischen
den Prozessen vereinfacht werden kann.
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Als
nächstes
wird eine Werkstücküberführungs-Einrichtung
gemäß einer
erfindungsgemäßen Ausführungsform
erklärt,
basierend auf der 8 und der 10.
In der unten beschriebenen Ausführungsform
haben die gleichen Komponenten wie die in den vorherigen Ausführungsformen
erklärten
Komponenten die gleichen Bezugszahlen und -zeichen, und auf deren
Erklärung
wird verzichtet. 8 zeigt eine Vorderansicht der
Werkstücküberführungs-Einrichtung
der Reihen-Pressenstraße
gemäß der Erfindung,
und 9 ist eine Draufsicht der Darstellung in 8 und 10 ist
eine Seitenansicht der Darstellung in 8.
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Diese
Werkstücküberführungs-Einrichtung wird
von fünf
Werkstücküberführungs-Einrichtungen 201 bis 205 gebildet,
welche in den jeweiligen Überführungsbereichen
T1 bis T5 platziert sind. Die Materialzufuhr-Vorrichtung 9,
die Pressen 2A bis 2D und die Produktausgabe-Vorrichtung 19 sind
so platziert, dass sie in der Werkstücküberführungsrichtung in Reihe angeordnet
sind, wobei die Werkstücküberführungs-Einrichtungen 201, 202, 203, 204 und 205 zwischen
diesen Vorrichtungen platziert sind. Bezüglich dieser Werkstücküberführungs-Einrichtungen 201 bis 205 wird
eine von den Werkstücküberführungs-Einrichtungen 101 bis 105,
welche in den vorherigen Ausführungsformen
erklärt
worden sind, unterschiedliche Struktur nachfolgend erklärt.
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Jede
der Werkstücküberführungs-Einrichtungen 201 bis 205 weist
auf: einen Hubbalken 13, welcher im wesentlichen im Zentrum
der Reihen-Pressenstraße
entlang der Werkstücküberführungsrichtung
horizontal so platziert ist, dass er nicht mit der Stempelbewegung
kollidiert, und ein Hubantriebsmittel 40, welches den Hubbalken 13 in
eine Auf- und Abwärtsrichtung
antreibt.
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Der
Hubbalken 13 der Werkstücküberführungs-Einrichtung 201 ist
so vorgesehen, dass sein Endabschnitt an der Eingabeseite in der
Nähe einer Stelle
angeordnet ist, welche nahe der Materialzufuhr-Vorrichtung 9 ist,
und sein Endabschnitt an der Ausgabeseite ist in der Nähe einer
Stelle angeordnet, welche nahe einem Arbeitsbereich ist, welcher
von einer Abschlussoberfläche
der Unterform 5 und einer Abschlussoberfläche des
Stempels 4 der Presse 2A gebildet ist. Jeder Hubbalken 13 der
Werkstücküberführungs-Einrichtungen 202, 203 und 204 entsprechend
der Überführungsbereiche
T2 bis T4 ist so platziert, dass jeweils ein Endabschnitt an der
Eingabeseite und ein Endabschnitt an der Ausgabeseite in der Nähe von Stellen
platziert sind, welche nahe der Arbeitsbereiche der Arbeitsstationen
W1 bis W4 sind. Der Hubbalken 13 der Werkstücküberführungs-Einrichtung 205 ist
so vorgesehen, dass ein Endabschnitt an der Eingabeseite in der
Nähe der
Stelle angeordnet ist, welche nahe dem Arbeitsbereich der Arbeitsstation
W4 ist, und der Endabschnitt an der Ausgabeseite ist an einer vorbestimmten
Position über
der Produktausgabevorrichtung 19 angeordnet.
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Wie
aus 8 und 10 ersichtlich,
weist das Hubantriebsmittel 40 auf: vier Säulenteile 143, welche
vertikal vorgesehen sind an der Eingabeseite und der Ausgabeseite
jedes Überführungsbereiches T1
bis T5, und erste Halteteile 144 und 144 sind
jeweils zwischen einem Paar aus linkem und rechtem Säulenteil 143 und 143 gespannt.
Ein zweites Halteteil 41 ist entlang der Überführungsrichtung
zwischen den ersten Halteteilen 144 an der Eingabeseite
und den ersten Halteteilen 144 an der Ausgabeseite vorgesehen,
und Führungsteile 47 sind
vertikal vorgesehen jeweils in der Mitte der ersten Halteteile 144.
Ein Servomotor 42 ist in einem im wesentlichen Mittenteil des
zweiten Halteteils 41 in der Überführungsrichtung mit seiner Ausgangswelle,
welche in der Vertikalrichtung orientiert ist, angebracht. Ein Schneckenradgetriebe
(nicht dargestellt), welches innerhalb eines Schneckenrad-Getriebegehäuses 43 vorgesehen
ist, ist an der Ausgangswelle des Servomotors 42 angebracht,
und mit dem Schneckenradgetriebe innerhalb des Schneckenrad-Getriebegehäuses 43 wird
die Richtung der Ausgangswelle des Servomotors 42 in die
Werkstücküberführungsrichtung
konvertiert. Zwischenwellen 46 sind an beiden Seiten der Schneckenradgetriebe-Ausgangswelle
angeschlossen. An die Endabschnitte der Zwischenwellen 46 sind
Ritzel 45 angebracht.
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Ferner
sind beide Führungsteile 47 mit
Hubstangen 44 versehen, welche in der Auf- und Abwärtsrichtung
verschiebbar sind. Auf einer Außenoberfläche jeder
Hubstange 44 ist in der Längsrichtung jeweils eine Zahnstange
eingearbeitet, und die Zahnstangen sind jeweils mit den Zahnrädern 45 in
Eingriff. Der Hubbalken 13 ist parallel zur Überführungsrichtung
zwischen einem jeweiligen Endabschnitt der Hubstangen 44 angebracht.
Auf diese Art wird die Rotationskraft des Servomotors 42 auf
zwei Hubstangen 44 via des jeweiligen Zahnrades 45 und
der jeweiligen Zahnstange übertragen,
um die Hubstangen anzuheben und abzusenken, wobei der Hubbalken 13 in
Auf- und Abwärtsrichtung
angetrieben wird. Von der Steuerung 3 wird der Servomotor,
basierend auf einer vorbestimmten Zufuhrbewegung, gesteuert. In
dieser Ausführungsform
ist das Hubantriebsmittel gebildet durch Kombination von genau einem
Servomotor und einem Schneckenrad-Getriebegehäuse, kann jedoch auch durch
den Einsatz von zwei Hub-Wellen-Servomotoren 14, wie in
der zunächst beschriebenen
Ausführungsform
gezeigt, gebildet werden.
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Der
Schlitten 15, welcher an jedem Hubbalken 13 vorgesehen
ist, so dass er in der Längsrichtung
bewegbar ist, und der Unterschlitten 30, welcher gleichermaßen an dem
unteren Teil des Schlittens 15 so vorgesehen ist, dass
er in der Längsrichtung
des Hubbalkens 13 bewegbar ist, haben den gleichen Aufbau
wie in der zunächst
beschriebenen Ausführungsform,
und auf die Erklärung
wird hier verzichtet. Der Unterschlitten 30 ist mit dem
Querbalken 17 versehen, welcher in der Querrichtung bezüglich der Längsrichtung
des Hubbalkens 13 übersteht,
und der Querbalken 17 ist mit dem Werkstück-Haltemittel 18 (Vakuumvorrichtung
o. ä.)
versehen.
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Gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform
werden die zwei orthogonalen Antriebswellen für das Anheben/Absenken und
die Überführungsrichtungen
gesteuert, und daher sind die Effekte die gleichen wie in der oben
zunächst
beschriebenen Ausführungsform,
weshalb hier auf die detaillierte Erklärung verzichtet wird. Weil
jede der Werkstücküberführungs-Einrichtungen 201 bis 205 genau
einen Hubbalken 13 im wesentlichen im Zentrum der Querrichtung
bezüglich
der Überführungsrichtung
aufweist, kann die Struktur einfach und kompakt hergestellt werden,
was bezüglich
der Kosten und des Einbauraumes vorteilhaft ist. Jeder Hubbalken
ist außerhalb
des Arbeitsbereiches platziert, um nicht mit dem Stempel 4 und
der Form jeder Presse zu kollidieren, und indem der Unterschlitten 30 bezüglich des
Schlittens 15 in der Schlittenbewegungsrichtung verlagert ist,
können
der Querbalken 17 und die Werkstückhaltemittel 18 außerhalb
des Endabschnittes des Hubbalkens 13 bewegt werden. Folglich
kann das Werkstück
zuverlässig
zur Form überführt werden.
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Basierend
auf 11 wird eine Werkstücküberführungs-Einrichtung gemäß einer
anderen Betriebsart der erfindungsgemäßen Ausführungsform erklärt. In 11 sind
jeweils Zwischenpaneelsockel P1 bis P3 zwischen den jeweiligen Pressen 2A bis 2D platziert,
und die Materialzufuhr-Vorrichtung 9 ist an der Eingabeseite
der Presse 2A platziert, und die Produktausgabe-Vorrichtung 19 ist
an der Ausgabeseite der Presse 2D platziert. Acht Werkstücküberführungs-Einrichtungen, 201, 202A, 202B, 203A, 203B, 204A, 204B und 205 sind
jeweils zwischen den benachbarten Vorrichtungen platziert, welche sind:
Die Materialzufuhr-Vorrichtung 9, die Pressen 2A bis 2D,
die Zwischenpaneelsockel P1 bis P3, und die Produktausgabevorrichtung 19,
jede Werkstücküberführungs-Einrichtung 201 bis 205 weist
genau einen Hubbalken 13 auf, welcher horizontal im wesentlichen
in einem Zentrum einer Querrichtung bezüglich der Werkstücküberführungsrichtung
der Reihen-Pressenstraße
entlang der Werkstücküberführungsrichtung
horizontal so platziert ist, dass er nicht mit der Stempelbewegung
kollidiert, und weist Hubantriebsmittel (nicht gezeigt) auf, welche
den Hubbalken 13 aufwärts
und abwärts
antreiben. Die Struktur jedes Hubantriebsmittels ist die gleiche
wie oben beschrieben.
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Bezüglich der
Werkstücküberführungs-Einrichtungen 201 bis 205 wird
der Aufbau, welcher sich von den Werkstücküberführungs-Einrichtungen 201 bis 205 mit
den Schneckenradgetrieben unterscheidet, welche in der vorherigen
erfindungsgemäßen Ausführungsform
erklärt
worden sind, erklärt.
Wie aus 11 ersichtlich, ist der Endabschnitt
jedes Hubbalkens 13 der Werkstücküberführungs-Einrichtungen 202A, 202B, 203A, 203B, 204A und 204B korrespondierend
zu den Überführungsbereichen
T2 bis T4, welcher in der Nähe
der Presse in der Längsrichtung
ist, nahe einem Arbeitsbereich jeder Arbeitsstation W1 bis W4 angeordnet,
und sein anderer Endabschnitt ist so angeordnet, dass er zu einer
im wesentlichen Mittenposition jedes Zwischenpaneelsockels P1 bis
P3 übersteht.
Der Schlitten 15, welcher an jedem Hubbalken 13 bewegbar
in der Längsrichtung
vorgesehen ist, und der Unterschlitten 30, welcher gleichermaßen an einem
unteren Teil des Schlittens 15 bewegbar in der Längsrichtung
des Hubbalkens 13 vorgesehen ist, haben die gleiche Struktur wie
in der ersten Ausführungsform.
Der Unterschlitten 30 steht in der Querrichtung bezüglich der
Längsrichtung
des Hubbalkens 13 über
und ist mit dem Querbalken 17 versehen.
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Gemäß der oben
beschriebenen Ausführungsform
werden die beiden orthogonalen Antriebswellen für das Anheben/Absenken und
die Überführungsrichtung
gesteuert, wobei die gleichen Effekte wie in der zunächst beschriebenen
Ausführungsform geschaffen
werden. Als Folge davon, dass die Zwischenpaneelsockel zwischen
den benachbarten Pressen platziert sind, werden die gleichen Effekte geschaffen
wie beim Aufbau der Betriebsart, welche in 7 gezeigt
ist. Weil ferner genau ein Hubbalken 13 im wesentlichen
im Zentrum der Querrichtung bezüglich
der Überführungsrichtung
vorgesehen ist, werden die gleichen Effekte wie in der erfindungsgemäßen Ausführungsform
geschaffen.
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Wie
ferner erklärt
wird, können
gemäß der vorliegenden
Erfindung die vorliegenden Effekte erzielt werden.
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Weil
die Werkstücküberführungs-Einrichtung die
Struktur aufweist, um das Werkstück
mit den beiden orthogonal angeordneten Antriebswellen für das Anheben/Absenken
und die Überführungsrichtungen zu überführen, ist
die Werkstücküberführungs-Ortskurve
für die
Operateure intuitiv verstehbar. Die Geschwindigkeiten der oben erwähnten zwei
Antriebswellen können
unabhängig
voneinander gesetzt werden, und keine Geschwindigkeit wird durch
die andere Geschwindigkeit begrenzt, sogar während der gleichzeitigen Steuerung,
wodurch es möglich
gemacht ist, das Programmieren des Hubs und die Synchronisation
der jeweiligen Antriebswellen und der jeweiligen Datensetz-Operationen
zu vereinfachen. Demgemäß kann sogar
ein Anfänger
einfach das Programmieren und die Datensetz-Operationen durchführen, und
daher kann die Betriebsbereitschaft erheblich verbessert werden.
Weil die Geschwindigkeiten der beiden Antriebswellen unabhängig voneinander
gesetzt werden können,
kann die Geschwindigkeit auf die Maximal-Geschwindigkeit, zu welcher jeder
der Antriebsmotoren imstande ist, gesetzt werden, und daher kann
die Werkstück-Überführungsgeschwindigkeit
auf die höchstmögliche Geschwindigkeit
erhöht
werden, um die Produktionsgeschwindigkeit zu erhöhen.
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Indem
der Hubbalken zwischen den Formen der benachbarten Pressen vorgesehen
ist, kann ferner das Werkstück
direkt von der einen Form zur Form des nächsten Prozesses mit genau
einer Werkstücküberführungs-Einrichtung
direkt überführt werden,
und daher wird der Zwischen-Warteprozess nicht benötigt, wodurch
es möglich
gemacht ist, die Reihen-Pressenstraße einfach und kompakt zu bilden.