DE3101765A1 - Werkzeugmaschine mit werkstueckzufuehrorganen - Google Patents
Werkzeugmaschine mit werkstueckzufuehrorganenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. Hans Langpsch; Dii-lög.
7000 Stuttgart 1 Herdweg 62 "Telefon (0711) 296*523
340 1/65
Anmelder:
Gerhard Stark
Beethovenstr. 21
Beethovenstr. 21
7312 Notzirigen
Werkzeugmaschine mit Werkstückzuführorganen
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine mit einem Bearbeitungstisch, der aus einem in Y-Richtung verfahrbaren
Grundtisch und einem auf dem Grundtisch in X-Kichtung bewegbaren Koordinatentisch besteht, die
beide NC-steuerbar sind.
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Bei einer bekannten Maschine (DE-AS 23 20 370) befindet
sich auf dem Koordinatentisch ein Arbeitstisch, der mit einem Arbeitstisch auf einem Palettentrager zusammenarbeitet.
Das Werkstück auf dem einen Arbeitstisch wird gerade bearbeitet, die Palette auf dem Palettenträger
wird in dieser Zeit mit einem neuen zu bearbeitenden
Werkstück beladen. Danach wird der Arbeitstisch mix dem bearbeiteten Werkstück auf den Palettentrager geschoben,
danach wird der Träger um 180° gedreht und der \rb»»its-
Lu tisch mit dem neuen Werkstuck zur Werkzeugmaschine gebracht. Die beiden Arbeitstische werden einseitig
für sich benutzt, das Wechseln erfordert in der Hegel eigene Antriebe und eine bestimmte Arbeitszeit. Bei
einer besonderen Ausführungsform können die Maschinen-
Ia betten zu einer einheitlichen Ausführung kombiniert
sein. In diesem Falle werden der Maschinentisch und der schaltbare Arbeitstischträger durch das Arbeiten
des X-Achsen-Antriebsmotors relativ in liiol; tun·.; gegeneinander
in die engste geradlinige Nachbarschaft bewegt.
Ls erfolgt also die Zuführung des Arbeitstisches mit dem bearbeiteten Werkstück auf den Palettentrager mit
dem X-Achsen-Antrieb der Maschine. Danach muß aber der Palettentrager mit einem eigenen Kraftelement um
180 gedreht werden, so daß ein großer technischer
'Ji) aufwand für den Palettenantrieb erforderlich ist und
relativ große Totzeiten in Kauf genommen werden müssen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, bei der mit einem vergrößerten Bearbeitungst.isch
fur die Aufnahme größerer Werkstücke gearbeitet werden kann, bei der palettenmäßig wechselseitig das Werk-
·> stuck aul der einen Palette bearbeitet und während der
Benrbeitungsveit das Werkstück auf der anderen Palette
beladen werden kann, wobei eine rasche Bearbeitungszeit mit geringer Totzeit erreicht werden soll und der Antrieb
der Paletten stark vereinfacht und entsprechend steueri()
bar sein soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß auf dem Koordinatentisch ein Grundtischteil fest angeordnet
ist., und an diesem Grundtischteil oder dem Koordinatentisch ein Werkstückzuführorgan in Forn von Paletten von einem
"ί;>
Grundgestell aus hin- und herführbar ist, und zwar zwangsweise
unter dem Einfluß der gesteuerten Bewegung des Grund-L ι se:ho.s gegenüber dem Koordinatentisch, wobei mindestens
zwei Paletten vorgesehen sind und diese zusammen mit dem
(!rundtischteil eine Bearbeitungsfläche aufweisen, wobei
~() mindestens die Bearbeitungsflächen der Paletten in einer
Ebene liegen. Es wird also der X-Achsen-Antriebsmotor und nach der Y-Achsen-Antriebsmotor der Werkzeugmaschine für
die Funktion des Palettenwechslers benutzt, so daß für diesen kein besonderer Antrieb benötigt wird.
'.ib Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind der Grundtisch,
der Koordinatentisch mit dem Grundtischteil und eine der Paletten durch die NC-Steuerung wählbar über
ein Zwangsgetriebe miteinander verbunden. Damit ist es
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auch nicht erforderlich, daß ein eigenes Getrieb vorgesehen und geschaltet werden muß. Vorteilhafterweise wird
einer gesteuerten Bewegung des Koordinatentisches durch
das Zwangsgetriebe einer der Paletten eine '/wangsbowegung
aufgezwungen, wobei die Relativbewegungen der Palette
gegenüber dem Koordinatentisch entgegengesetzt ist zur Relativbewegung des Grundtisches gegenüber dem Koordinatentisch.
Zum Toleranzausgleich und zur Vereinfachung der Steuerung
kann besonders vorteilhaft der Verschiebeweg und damit auch die Verschiebegeschwindigkeit der Palette gegenüber
dem Koordinatentisch größer sein als der Verschiebeweg und die Verschiebegeschwindigkeit des Koordinatentisches
selbst gegenüber dem Grundtisch. Die so vorgesehene Übersetzung ermöglicht die überbrückung auch
größerer Abstände ohne zwangsweise wesentliche Vergrösserung der Baulänge. Durch Anordnung einer Sicherheitskupplung
können trotzdem exakte Endlagen erreicht werden, ohne daß besondere Anforderungen an die Genauigkeit der
Steuerungen gestellt werden müssen.
In besonders vorteilhafter Weise weist das Zwangsgetriebe
eine fest am Grundtisch angeordnete Zahnstange, ein im
Koordinatentisch gelagertes Ritzel und eine Transportführungsstange,
wobei das Ritzel in der Zahnstange und ein mit dem Ritzel über eine Kupplung verbundenes Zahn-
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rad in der Transportstange kämmt. Die Transportführungsstange
ist in einer der Paletten fixierbar und relativ ■zum Koord inn ten tisch in X-Richtung bewegbar.
Nach der Erfindung sind das Zahnrad und das Ritzel über eine Kupplung starr miteinander verbindbar, die Kupplung
ist vorzugsweise als Magnetkupplung ausgeführt. Für die wahlweise Verbindung ist die Transportzahnstange an
ihrem der Palette zugewandten Ende mit einer Führung versehen, die bei Bewegung des Koordiantentisches in
H) Y-Richtung in einen Vorsprung der Palette ein- oder nusfülirbar ist.
Damit bei etwaiger Verschmutzung durch Spane od.dgl.
keine Störungen eintreten, ist der Grundtischteil auf der der ankommenden Palette zugeordneten Stirnseite
Iß mit einem Anschlag versehen, der bei ungenügender
Annäherung über einen Druckschalter die Maschine abschaltet.
Um die Bewegung der Paletten zu beschleunigen und die Bauart y.u verkürzen, arbeitet das Zwangsgetriebe mit
■JA) einer übersetzung derart, daß der Bewegungsweg der Transportzahnstange größer ist als der der Zahnstange.
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-'a
Der Erfindungsgegenstand ist keineswegs beschränkt auf
eine zweipalettige Ausführung. Vielmehr können eine Vielzahl von Paletten auf einer Bahn abschnittsweise
umlaufen und mindestens die mit einem Rohteil beladene Palette mit ihrer Führungsstange kann beim Beginn des
Zyklus in die Führung der Palette einfahren.
Eine weitere Möglichkeit liegt darin, daß bei größeren und breiteren Paletten der Y-Weg nicht für die Verschiebung
des Grundtisches in Y-Richtung ausreicht.
In diesem Falle könnte man in Y-Richtung die gleiche Zahnstange und das gleiche Ritzel anordnen, um den
Verschiebeweg bei breiteren Paletten entsprechend zu verkürzen. Es müßte dann eine Zahnstange am Koordinatentisch
in Y-Richtung befestigt werden, die durch dio Y-Bewegung ein Ritzel antreibt, auf dessen Welle ein
Zahnrad mit einer Übersetzung (z.B. 1:2) sitzt, welches mit einer zweiten Zahnstange die beiden Paletten antreibt.
Die Y-Zahnstange würde hier an der äußersten rechten Kante des Koordinatentisches liegen.
Andererseits könnten die Y-Zahnstangen in einerzweckmäßigai
Position innerhalb des Koordinatentisches anstelle der X-Zahnstangen liegen. Auf diese Weise könnten
die beiden Paletten unmittelbar vor dem Koordinatentisch angeordnet sein, was in manchen Fällen für
den Bedienungsmann zum Beobachten der Maschine günstig
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i:.t. Hei dieser Ausiührungsform können also mit einem
Minimum von maschinennotwendigen Koordinatenwegen auch größere Paletten gewechselt werden und dies wegen der
programmierbaren Regelbarkeit des X-Antriebes bssw. des
Y-Antriebes mit einer an die zu bewegenden Massen anpassbaren Maximalgeschwindigkeit. Mit der beschriebenen
Anordnung der Paletten vor der Maschine oder wahlweise rechts oder links neben der Maschine kann die Werkzeugmaschine
besonders vorteilhaft flexibel an die verschiedensten Fertigungssysteme angepaßt werden. Selbstverständlich
können die X- und Y-Hichtungen vertauscht werden, wenn dies für erforderlich gehalten wird, um so
eine Anpassung an den gegebenen Materialflüß in einfacher Weise ohne besonderen Mehraufwand zu ermöglichen.
Die ,jeweilige Palette auf dem Koordinatentisch wird
hydraulisch, z.B. mit einfachen, billigen Hydrospannern und einem kleinen Hochdruckhydraulikaggregat gespannt.
Das Hochdruck-Kleinaggregat könnte im Tisch eingebaut werden, so daß kostspielige unbewegliche Hydraulik-
UO ·/.uleitungen vermieden werden.
Entscheidend ist, daß sämtliche Bewegungen von den NC-gesteuerten Achsen X und Y ausgeführt werden. Der
ohnehin vorhandene Geschwindigkeits- und Lageregelkreis dieser Achsen ermöglicht eine optimale Anpassung
an die dynamischen Erfordernisse der Palettenbewegung
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(Eilgang, Schleichgang, Überhub u.dgl). So kann z.B.
eine Palette mit geringem Werkstück- und Spannmittelgewicht über das NC-Programm schneller als eine
schwere Palette gewechselt werden. Die heute bei NC-Steuerungen übliche Unterprogrammtechnik ermöglicht
den Palettenwechselaufruf durch Programmierung einer
Kurzadresse. Die dadurch belegte Kapazität im Programmspeicher ist bei der Dimension moderner Speicherbausteine
zu vernachlässigen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich aus
der beigefügten Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Werkzeugmaschine mit zwei Paletten
auf einem Grundgestell, wobei eine Palette mit einem Fertig
teil auf das Grundgestell aufgeschoben ist und die andere Palette mit einem Rohteil fur
die Aufnahme auf dem Koordinatentisch bereitsteht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Maschine in einer Position, in der sich
der Koordinatentisch um ein Stück in X-Richtung bewegt hat,
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Fiti. 3 eine Draufsicht auf eine Maschine,
in der die Arbeitsposition erreicht ist und die Palette mit dem Rohteil praktisch den An-Schluß
an den Grundtischteil
erreicht hat,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Maschine mit aufgeschobener Palette mit
einem Fertigteil und eine Palette mit einem Rohteil in Aufnahme
position,
Fig. 5 einen Schnitt durch das Zwangsgetriebe in größerer Darstellung,
Fig. 6 eine Ansicht der Werkzeugmaschine 1.5 ■ mit dem Palettenwechsler,
Fig. 7 . eine Ansicht eines Teiles des
Grundtischteiles in größerer Darstellung mit einem Palettenanschlag',
Fig. 8 einen Schnitt durch einen Teil einer Palette mit einem Teil der
Transportzahnstange in gegenseitiger Verbindungsposition,
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Werkzeug-
maschinömit einem Magazin zur Auf-
Ii5· nähme einer Vielzahl von Paletten.
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-'MJ ι* ·*·
Die Bearbeitungsmaschine setzt sich zusammen aus einer Werkzeugmaschine 1 und Werkstückzuführorganen 2. Dor
Bearbeitungstisch 3 hat mehrere Teile, nämlich einen Grundtisch 4, der in Y-Richtung 5 (Doppelpfeil) bevegbar
ist, einen Koordinatentisch 6, der auf dem Grundtisch 4 in X-Richtung 7 senkrecht zur Y-Richtung 5
verschiebbar ist. Die Richtungen 5,7 verlaufen senkrecht zueinander und unterliegen gemeinsam einer NC-Steuerung.
Fest auf dem Koordinatentisch 6 ist ein Grundtischteil 8 vorgesehen, d.h. der Koordinatentisch
6 bewegt sich in gleicher Weise wie der Grundtischteil 8.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel steht das Werkstückzuführorgan
2 in Form eines Grundgestells 9 neben der Werkzeugmaschine 1, es trägt zwei nebeneinander
liegende Paletten 10,11. Diese liegen in Y-Richtung hintereinander. Die Paletten 10,11 entsprechen in
ihrer Breite etwa der Breite des Grundtischteiles 8, ihre Längen sind etwas größer als die des Grundtischteiles
8, so daß ein Grundtischteil 8, eine Palette bzw. 11 bis auf einen umlaufenden Rahmen am Koordinatentisch
6 diesen etwa ausfüllen. In der in Fig. 1 dargestellten Position ist die Palette 11 auf das Grundgestell
9 aufgeschoben und zwar über den Koordinatentisch 6, der kurz zuvor die obere Position mit der
Palette 11 aufgenommen hat, wobei das Werkstück auf
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dor palette 11 durch die Werkzeugmaschine 1 bearbeitet
vv'ordiU) ist.. Die auf dem Grundgestell 9 in der gezeigten
Position befindliche Palette 10 ist mit einem Rohteil beladen, also einem Werkstück, das in der nächsten
Stellung auf den Koordinatentisch 6 gebracht und dann bearbeitet wird.
Für die gekoppelte Bewegung des Grundtisches 4, des Koordinatentisches 6 und der Paletten 10,11 wird die
NC-steuerung benützt und dazu ein Zwangsgetriebe 12
eingesetzt. Dieses setzt sich zusammen aus einer fest mit dem Grundtisch 4 verbundenen Zahnstange 13, einem
Kitzel 14, einer Transportführungsstange 15, einer am
Ende der Transportführungsstange 15 befindlichen Führung
16 und jeweils einer Führungsstange 17 an jeder · Palette 10,11.
Die Oberflächen des Grundtischteiles 8 und der beiden Paletten 10,11 stellen Grundbearbeitungsflächen 18,19,
20 dar, die im dargestellten Ausführungsbeispiel in
einer Ebene liegen, sie tragen gleichmäßig T-Nuten, so daß die werkstücke in gleicher Weise aufgespannt
werden können.
Bei der Darstellung nach Fig. 2 ist die Palette 11 mit dem bearbeiteten Werkstück an gleicher Stelle
geblieben, die Palette 10 dagegen ist bereits zu einem
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'":· Ί .Ο, 1 .:::: -=31 ο 17 G
- V2"!
Teil vom Grundgesi ell 9 über das Zwangsgetriebe 12
abgezogen und auf den Koordinatentisch 6 aufgebracht.
In der Fig. 3 ist die Bearbeitungsmaschine, in der neben dem Grundtiichteil 8 die Palette 10 vollständig
auf dem Koordinatentisch 6 untergebracht ist, wiedergegeben. Die aufgespannten Werkstücke können gemeinsam
durch die entsprechenden Werkzeuge bearbeitet werden.
^- Die Palette 11 kann zunächst noch an ihrer ursprünglichen Stelle stehen, das fertig bearbeitete Werkstück
kann aber auch bereits abgenommen und wieder mit einem neuen Rohteil bestückt sein.
Der Koordinatentisch 6 ist in Y-Richtung 5 und in X-Richtung 7 durch die NC-Steuerung so verschoben, daß
die positionierte Bearbeitung einsetzen kann.
Die Darstellung nach Fig. 4 entspricht etwa der nach Fig. 1. Hier ist das Werkstück bearbeitet und das Werkstück
auf der Palette 10 ist über den Koordinatentisch
6 auf das Grundgestell 2 geschoben. Vorher ist die Palette 11 mit einem neuen noch zu bearbeitenden Werkstück
beladen. Der Koordinatentisch 6 ist über die X-Richtung 7 und die Y-Richtung 5 in die Führung 16
der beladenen Palette 11 eingefahren und steht somit in Position um die Palette 11 mit einer Bewegung in
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X+-Iiichtung mit Hilfe der Transportführungsstange 15
aufzuziehen. Das Zwangsgetriebe 12 entspricht in seiner Stellung der in Fig. 1.
In Kig. 5 ist in größerer Darstellung das Zwangsgetriebe
u Ia dargestellt. Man kann gut erkennen, wie das Ritzel
14 über Wälzlager 23,24 im Koordinatentisch 6 gelagert ist. Die Zahnstange 13 ist im Grundtisch 4 festgehalten,
sie kämmt im Kitzel 14. Die Transportführungsstange 15
ist relativ bewegbar zum Koordinatentisch 6 und zum Gruridtischteil 8. Die Zahnstange 13 und die Transportführungsstange
15 stehen über ein Zahnrad 21 und eine Kupplung 22 miteinander in Verbindung. Dabei ist die
Kupplung 22 als Elektromagnetkupplung ausgeführt, die eine Mitnahmescheibe 25 aufweist und über einen Keil
la 26 ständig mit der Welle des Ritzels 14 in Verbindung
steht. Je nach Schaltzustand kann die Mitnahmescheibe
25 mit dem Zahnrad 21 eine Einheit bilden oder von diesem gelöst sein.
Das Zahnrad 21 mit der Kupplung 22 ist in einer nach unten offenen Öffnung 36 im Grundtischteil 8 angeordnet.
Die Übersetzung Zahnstange 13 - Ritzel 14 - Zahnrad 21 - Transportführungsstange 15 ist so gewählt, daß
der Verschiebeweg der Transportführungsstange 15 größer ist als der erforderliche Verschiebeweg der
Palette 10 bzw. 11. Diese schlägt durch die Zwangsführung
an die entsprechend angeordneten Paletten-Stark 4102 104
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anschlage 30 am Grundtischteil 8 und 30* am ürundgestell
9 an. Durch den zugeordneten größeren Verstellweg der Transportführungsstange 15 muß dann bei Erreichen
der Anschläge 30 bzw. 30' die Kupplung 22 durchrutschen, wodurch ein sicheres Anliegen an den Anschlägen
30,30' erreicht wird, ohne daß die gewünschten Endlagen der Palette 10 bzw. 11 exakt programmiert und
eingehalten werden müssen. Trotz großer Toleranzen kann jeweils eine genaue und exakt gleiche Endlage der
Paletten 10,11 erreicht werden.
In der Darstellung nach Fig. 6 erkennt man weitere Einzelheiten, so insbesondere die Werkzeugmaschine 1
mit einem Werkzeug 27 an einem vertikal bewegbaren Ständer 28. Erkennbar sind ferner der Grundtischteil 8
mit der Transportführungsstange 15, die am unteren Teil des Grundtischteiles 8 sitzt. Über der Transportführungsstange
15 befindet sich am Grundtischteil 8 an dessen Stirnseite 29 ein Palettenanschlag 30, der
mit einem Druckschalter 31 mit einer Druckluftversorgung 32 in Verbindung steht, der mit einer reproduzierbaren
Schaltgenauigkeit von mindestens 0,05 mm arbeitet (Fig. 7). Wird von der Palette 10, 11 durch irgendwelche
Verschmutzungen oder Steuerungsfehler die Endlage auf dem Grundtischteil 8 nicht erreicht, so wird
zur Verhinderung von Werkzeugbeschädigungen die Kupplung 22, die als Rutschkupplung ausgebildet ist,
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durchrutschen. Bei der Bearbeitung des Werkstücks ist
die Kupplung 22 stets geöffnet, so daß eine Verschiebung des Grundtischteils 8 gegenüber dem Grundtisch 4
ohne Relativbewegung der Palette 10 auf dem Grundtisch teil 8 möglich ist,
krroicht die Palette 10 bzw. 11 den Palettenanschlag
30 nicht oder ist noch ein zu großer Abstand zwischen Palette und Palettenanschlag, so erfolgt über den
Druckschalter 31 eine Stillsetzung der Maschine, um Werkstück-und Werkzeugbeschädigungen wegen nicht ordnungsgemäßer
Positionierung des Werkstücks zu verhindern.
Am vorderen, dem Werkstückzuführorgan 2 zugekehrten Ende der Transportführungsstange 15 befindet sich die
Führung 16 in Form einer Nut, in der die Führungsstange 17 der Palette 10 oder 11 gleiten kann, wodurch
die Transportführungsstange 15 mit der Palette 10 bzw. 11 gekuppelt bzw. entkuppelt werden kann. Es handelt
sich dabei bei der dargestellten Konstruktion um eine
:j0 formschlüssige Zwangskupplung einer der Paletten 10
bzw. 11 mit der Transportführungsstange 15. Durch Verschiebung des Grundtischs 4 mit allen Aufbauten
in der Y-Richtung 5 kann nach Wahl über die NC-Steuerung entweder die Palette 10 (Fig. 1) oder die
Palette 11 (Fig. 4) mit der Transportführungsstange 15
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**: ·:' :": ·· <l· --310176
Zi
gekuppelt sein.
Bei Bewegung der Transportführungsstange 15 in X-Richtung
7 wird die Palette 10 auf den Koordinatentisch 6 aufgezogen, dabei kann das Ende der Transportführungsstange
15 in ein Abdeckungsrohr 40 eintauchen, das fest am Grundtischteil 8 angeordnet ist. Demgegenüber ist
die Zahnstange 13 fest am Grundtisch 4 angeordnet, so daß bei einer Verschiebung des Grundtischteils 8 das
Kitzel 14 in ihr abrollen kann. Der eigentliche Antrieb für den Grundtischteil 8 ist in den Ausführungsbeispielen
nicht dargestellt, er wird über die NC-Steuerung gesteuert und bewirkt indirekt über das Zwangsgetriebe
die Bewegung der Paletten 10 bzw. 11.
Diese Bewegung wird durch das Abrollen des Ritzels 14 in der Zahnstange 13 erzeugt und durch ein bestimmtes
Zähneverhältnis zwischen dem Ritzel 14 und dem Zahnrad 21 übersetzt, z.B. im Verhältnis 1:4. Dadurch kann die
Palette 10 mit einem relativ kurzen Weg in X-Richtung (etwa 250 mm) auf den Koordinatentisch 6 aufgebracht
werden. Nachdem die Aufspannposition (Palettenanschlag 30) erreicht ist, wird die Palette 10 hydraulisch geklemmt
und dann die Kupplung 22 gelöst. Jetzt kann die Bearbeitung des Werkstücks in geeigneter Lage begonnen werden.
Nach der Bearbeitung gelangt die Palette 10 auf das Grundgestell 9, der Koordinatentisch 6 fährt zurück
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in die Ausgangsposition und übernimmt mit der Transportführungsstange
15, die jetzt zur mit einem neuen Werkstück beladenen Palette 10 fährt, bis schließlich
die PaLetto 10 am Grundtischteil 8 anschlägt und die
:'i Vorgänge sich wiederholen.
ijfis Grundgestell 9 kann gegenüber der Werkzeugmaschine
j auch spiegelbildlich auf der anderen Seite der werkzeugmaschine 1 angeordnet sein. Es liegt auch im
Rahmen der Erfindung, die Palettenübergabe nicht in lii der X-Wichtung 7, sondern in der Y-Richtung 5 .durchzuführen,
was fur die Programmierung der NC-Steuerung problemlos möglich ist.
Beim in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel sind
auf dem Grundgestell 9 nicht nur zwei Paletten 10,11,
I;) sondern weitere Paletten 10a bis 1Oe und 11a bis He iinueordnet. Sie können auf einer U-förmigon Umlaufbahn
bewegt werden, wobei beispielsweise die Palette 10
mit bearbeiteten Teilen und die Paletten 10a bis e, 11a bis e mit noch zu bearbeitenden Rohteilen beladen
IiO sind. Die Paletten 11,11a bis e und 1Oe bis a werden
dann vom Koordinatentisch 6 in der beschriebenen weise
nacheinander zum Platz 11 zur Bearbeitung abgeholt und nach dem Bearbeiten wieder auf das Grundgestell 9
(Platz 10) zurückgebracht. Während der Bearbeitung auf
: > der rlaschine 1 werden die auf dem Grundgestel I ü ver
stärk 4102 104
bliebenen Paletten 10,11 mittels geeignetem Antrieb entgegen dem Uhrzeigersinn in die nächste Position
getaktet, damit immer der Platz 10 zur Aufnahme einer Palette mit bearbeiteten Teilen frei ist und
auf dem Platz 11 die nächste Palette mit einem HoIiteil
zur Abholung bereitsteht. Das ganze ürundgestell U mit den Paletten 10 und 11 kann dann Teil einer
Transferstraße sein oder nur als Zwischenpuffer dienen
zur möglichst optimalen Ausnutzung der Werkzeugmaschine
^ 1. An einem solchen größerem Gestell 9 können auch
mehrere Werkzeugmaschinen 1 ähnlich einer Transferstraße angeordnet sein, um verschiedene Bearbeitungsstufen, die mit einer Werkzeugmaschine 1 allein
nicht durchgeführt werden können, zu bewältigen.
Damit kann die Maschine 1, soweit die Zahl der Paletten 10,11 reicht, ohne Bedienungsmann weiterarbeiten,
wodurch ohne Personalaufwand eine Schichtverlängerung in beachtlichem Umfang möglich wird
(Produktion mit begrenzter Bemannung).
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ti
Leerseite
Claims (1)
- Ansprüche1. ^'werkzeugmaschine mit einem Bearbeitungstisch (3),der aus einem in Y-Richtung (5) verfahrbaren Grundtisch (4) und einem auf dem Grundtiscli (4) in X-iiichtung (7) bewegbaren Koordinaten!isch (β) besteht, die beide NC-steuerbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Koordinatentisch (6) ein Grundtischteil (8) fest angeordnet ist und an diesem Grundtisclttei l (8) oder dem Koordinatentisch (6) ein Werkstückzuführorgan (2) in Form von Paletten (10,11) von einem Grundgestell (9) aus hin- und herführbar ist, und zwar zwangsweise unter dem Einflufa der gesteuerten Bewegung des Grundtisches (4) gegenüber dem Koordinatentisch (6), wobei mindestens zwei Paletten (10,11) vorgesehen sind und diese zusammen mit dem Grundtischteil (8) eine Bearbeitungsfläche (18,19,20) aufweisen, wobei mindestens die Bearbeitungsflachen (19,20) der Paletten (10,11) in einer Kbene liegen.2. Maschine nach.Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daii der Grundtisch (4),der Koordinatentisch (6) mit dem Grundtischteil (8) und eine der Paletten (10 oder 11) durch die NC-Steuerung wählbar über ein Zwangsgetriebe (12) miteinander verbunden sind.Stark 4102 1043. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer gesteuerten Bewegung des Koordinatentisches (G) durch das Zwangsgetriebe (12) einer der Paletten (10,11) eine Zwangsbewegung aufgezwungen wird, wobei die Helativbewegungen der Palette (10 oder 11) gegenüber dom Koordinatentisch (6) entgegengesetzt sind zur Kola(ivbewegung Grundtisch (4) - Koordinatentisch4. Haschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebeweg und damit auch die Verschiebegeschwindigkeit der Palette (10 bzw. 11) gegenüber dem Koordinatentisch (6) größer ist als der Verschiebeweg und die Verschiebegeschwindigkeit des Koordinatentisches (6) gegenüber dem Grundtisch (4).ö< Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwangsgetriebe (12) eine Sicherheitskupplung (22) aufweist.6. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daw das Zwangsgetriebe (12) eine fest am Grundtisch (4) angeordnete Zahnstange (13), ein im Koordinatentisch (6) gelagertes Ritzel (14) und eine Transportführungsstange (15) aufweist, wobei das Ritzel (14) in der Zahnstange (13) und ein mit dem Ritzel (14)Stark 4102 10431017G5über eine Kupplung (22) verbundenes Zahnriici (21) in der Transportführungsstange (15) kämmt.7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dais das Aufziehen der Palette (K)) auf den Koordinatentisch (6) und das Abschieben der Palette (K) bzw. 11) von und zu zwei oder mehreren Bereitstellungsplätzen mittels einer gegenüber dem Grundtisch (4) verschiebbar gelagerten Transportführungsstange (15) erfolgt, die über ein Zahnrad (21) angetrieben wird, das seinerseits über eine Schaltkupplung (22) mit einem Ritzel (14) verbunden ist, das in einer zweiten relativ zum Grundtisch (4) ortsfest angeordneten Zahnstange (13) abläuft.8. Maschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurcli gekennzeichnet, daß das Zahnrad (21) gegenüber dem Ritzel (14) einen größeren Teilkreisdurchmesser aufweist und so die Relativbewegung zwischen Transportführungsstange (15) und Koordinatentisch (6) im Verhältnis der Teilkreisdurchmesser übersetzt wird.9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das Zwangsgetriebe sich ergebende Verschiebeweg der Palette (10 bzw. 11)· gegenüber dem Grundtisch (4) größer ist als derStark 4102 104er forder 1 ic.he Bewegungsweg der Palette (10 bzw. 11) /.wisi-lKMi deren Boreitschaftaste Llung und deren ttndlage auf dem Koordinatentisch (6), daß die Endlagen der Palette (10,11) durch Palettenanschläge (30,3O1) festgelegt sind und daß eine Rutschkupplung (22) vorgesehen ist für den Schutz des Zwangsgetriebes (12) vor einer Beschädigung wegen des aufgezwungenen ίberwoßs der Paletten (10 bzw. 11).10. Maschine nach Anspruch 6 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Ritzel (14) und Zahnrad (21) angeordnete Kupplung (22) kraftschlüssig ausgeführt ist und mittels Durchrutschen das Andrücken der Transportführungsstange (15) bzw. der Palette (10,11) gegen Palettenanschläge (30, 30·) ermöglicht.11. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (22) als Magnetkupplung (37) ausgeführt ist.Wi. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bisli, dadurch Hiiki'iinzi» lehnet, daß das Zwangsgetriebe (12) über eine lösbare Verbindung mit der Palette (10,11) verbunden ist.Stark 4102 104Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dai.i die Transportführungsstange (15) an ihrem der Palette (10,11) zugewandten Ende mit einer nutartigen Führung (16) versehen ist, die bei Bewegung des Koordinatentisches (6) in Y-Richtung (5) in eine Führungsstange (17) ein- bzw. ausfahrbar ist und dafi durch dio nutartige Führung (16) und dio Führunt;s-(47) die lösbare Verbindung gebildet ist.14. Haschine nach Anspruch 1 bis 13, insbesondere nach Anspruch, 9, dadurch gekennzeichnet, daß der l'alettonanschlag (30) am Grundtischteil (8) mittels einer Prciäluftdüse frei von Verunreinigungen gehalten wird und daß der beim Auf treffen, der Palette (10,11) auf dem Anschlag (30) ansteigende Staudruck über einen elektrischen Druckschalter (31) zur Überwachung der losition der Palette (10,11) auf dem Grundtischteil (V·) herangezogen wird,Ki, Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundtischteil (8) der ankommenden Palette; (10,11) zugeordneten Stirnseite (29) mit einem Anschlag (30) versehen ist, der bei ungenügender Annäherung über einen Druckschalter (31) die Maschine abschaltet.Stark 4102 104lii. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Palette (10,11) in ihrer Endlage auf dem Grundtischteil (8) festspannbar ist.17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Palette (10,11) in ihrer Endlage auf dem (irundt ischteil (8) durch mindestens einen Fixierst! It lagegenau gesichert ist.18. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Paletten (10,11) auf einer Bahn schrittweise umlaufen und mindestens die mit einem Rohteil beladene Palette (10.) mit ihrer Führungsstange (17) beim Beginn eines Zyklus in die Führung (16) der Palette (10) eingefahren ist.1.5). Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Paletten (10,11) auf einer Umlaufbahn vorgesehen sind und daß die Rohteile auf der Umlaufbahn aufbringbar und die fertig bearbeiteten Teile von der Umlaufbahn abnehmbar sind (Fig. 9).20. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Paletten (10,11) austauschbar auf derStark 4102 104Umlaufbahn angeordnet sind.21. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Palette (10,11) stets mit dem Zwangsgetriebe (12) gegebenenfalls über eine Kupplung (22) verbunden ist.
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