DE1025618B - Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Formkoerper - Google Patents
Verfahren zur Herstellung kautschukartiger FormkoerperInfo
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- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
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Description
DEUTSCHES
In der britischen Patentschrift 553 733 sind Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Stoffe durch Umsetzen
von Polyestern oder Polyesteramiden mit organischen Polyisocyanaten und in der deutschen Patentschrift
838 652 Verfahren zur Herstellung von vernetzten Kunststoffen beschrieben. Bei diesem werden lineare Polyester
mit überschüssigem Diisocyanat umgesetzt und die freien Isocyanatgruppen anschließend mit polyfunktionellen
Verbindungen abgesättigt und vor der endgültigen Verformung geringe Mengen an polyfunktionellen Isocyanaten
eingearbeitet. Dabei muß die endgültige Gestaltung sofort nach dem Einarbeiten dieses Zusatzpolyisocyanats durchgeführt
werden.
Diese Verfahren des Standes der Technik weisen den Nachteil auf, daß während der zweiten Umsetzungsstufe,
wenn die Produkte niedrigen Molekulargewichts mit den Polyisocyanaten gemischt werden, infolge der beim
Mischvorgang auftretenden hohen Temperaturen eine vorzeitige Reaktion eintreten kann. Dies kann zu einer
vorzeitigen Vulkanisation oder zum Versengen des Gemisches, ferner dazu führen, daß das Gemisch nicht
mehr plastisch genug zum Verpressen zu einem gleichmäßigen Formkörper ist. Außerdem kann das Gemisch
bei der Lagerung allmählich zäher und schwerer verformbar werden.
Es wurde nun gefunden, daß diese Nachteile vermieden oder vermindert werden können, wenn man der Mischung
einen Stoff zusetzt, der mit dem Polyisocyanat unter Bildung einer thermolabilen Additionsverbindung reagiert.
Auf diese Weise vermeidet man die vorherige Herstellung der Additionsverbindung.
Das erfmdungsgemäße Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Stoffe besteht in einer zweistufigen
Umsetzung eines Polyesters oder Polyesteramids mit einem Polyisocyanat oder von Gemischen dieser Stoffe,
wobei in der ersten Reaktionsstufe in bekannter Weise nur eine solche Menge Polyisocyanat angewandt wird, die
ausreicht, ein Polymeres von niedrigem Molekulargewicht zu erzeugen, das sich zur Verarbeitung auf einer
Kautschukmischwalze und zur längeren Lagerung eignet, während in der zweiten Stufe eine weitere Menge Polyisocyanat
sowie außerdem ein Stoff, der mit dem Polyisocyanat unter Bildung einer thermolabilen Additionsverbindung reagiert, zugesetzt wird.
Die Umsetzung des Polyesters oder Polyesteramids mit dem Polyisocyanat und die Auswahl der hierfür in Betracht
kommenden Reaktionsteilnehmer kann nach dem Stande der Technik erfolgen. Man kann also die Polyester
oder Polyesteramide durch Kondensation einer oder mehrerer Dicarbonsäuren mit einer oder mehreren bifunktionellen
Hydroxyl- oder Aminoverbindungen herstellen. Als Säuren können aliphatische Dicarbonsäuren,
wie Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Alkyladipinsäure,
Azelainsäure und Sebacinsäure, oder aro-Verfahren zur Herstellung
kautschukartiger Formkörper
kautschukartiger Formkörper
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited,
London
London
ίο Vertreter: Dipl.-Ing. A. Bohr, München 5,
Dr.-Ing. H. Fincke, Berlin-Lichterfelde, Drakestr. 51,
und Dipl.-Ing. H. Bohr, München 5, Patentanwälte
und Dipl.-Ing. H. Bohr, München 5, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 22. Oktober 1954 und 5. Oktober 1955
Großbritannien vom 22. Oktober 1954 und 5. Oktober 1955
Philip Cowey Johnson und Henry George White,
Blackley (Großbritannien),
Blackley (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
matische Dicarbonsäure, wie Phthalsäure, Isophthalsäure und Terephthalsäure, verwendet werden; aromatische
Säuren sind jedoch im allgemeinen nur dann von Wert, wenn sie zusammen mit größeren molaren Mengen aliphatischer
Säuren verwendet werden. Als bifunktionelle Hydroxyl- oder Aminoverbindungen kommen z.B.
Äthylenglykol, 1,2-Propylenglykol, Butan-l,3-diol, Butan-1,4-diol,
Diäthylenglykol, Monoäthanolamin, Hexamethylendiamin
und Benzidin in Betracht.
Die für die Umsetzung mit den Polyestern odei PoIyesteramiden
in der bekannten ersten Verfahrensstufe dienenden Polyisocyanate sind insbesondere aliphatische
Diisocyanate, wie Hexamethylendiisocyanat, und aromatische Diisocyanate, wie Diphenylmethan-4,4'-diiso~
cyanat, S.S'-Dichlordiphenylmethan-l^'-diisocyanat, Diphenyl-4,4'-diisocyanat,
Diphenyläther-4,4'-diisocyanat, Naphthylen - 1,5 - diisocyanat, m - Phenylendiisocyanat,
p-Phenylendiisocyanat, Toluylendiisocyanat und Monochlorphenylen-2,4-diisocyanat.
Die erste Verfahrensstufe wird vorteilhaft in einem mit Rührer versehenen Gefäß oder in einem zum Mischen
zähflüssiger plastischer Massen geeigneten mechanischen Mischer ausgeführt.
Es ist vorteilhaft, den Zutritt atmosphärischer Feuchtigkeit zu dem Gemisch auf ein Mindestmaß zu beschränken.
Nach einem zweckmäßigen Verfahren erhitzt man das Gemisch aus Polyester, Polyesteramid und Polyisocyanat
vorteilhaft auf eine Temperatur im Bereich von 120 bis 170°, bis die von Zeit zu Zeit bestimmte
Williams-Plastizitätszahl der Masse nicht weiter ansteigt.
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Die Messung der Williams-Plastizitätszahl ist in der britischen Normvorschrift Nr. 1637 (brit. Standard
Institute, London) beschrieben. Der Zusatz an Diisocyanat wird so gewählt, daß die maximale, beim Erhitzen
erreichte Williams-Plastizitätszahl zwischen 200 und 550, vorzugsweise von 300 bis 450, liegt. Die hierfür
erforderliche Menge ist gewöhnlich so groß, daß für jede mit Isocyanat reaktionsfähige endständige Gruppe des
Polyesters oder Polyesteramide 0,9 bis 1,5, im allgemeinen arbeiten auf einem Zweiwalzenstuhl bei 140° C getrocknet,
dann gekühlt und auf kalten Mischwalzen mit 3,15 Teilen von feingemahlenem Mercaptobenzothiazol 4 Minuten
gemischt. Man setzt 4 Teile Naphthylen-1,5-diisocyanat
zu und verteilt sie innig in der Mischung.
Dieses Gemisch kann weitere 150 Minuten lang auf der Mischwalze vermählen werden, bevor es versengt und
dadurch von den Walzen abfällt, während ein in ähnlicher Weise ohne Zusatz von Mercaptobenzothiazol herge-
1,0 bis 1,3 Isocyanatgruppen notwendig sind. Das er- io stelltes Gemisch bereits nach 27 Minuten versengt. Nach
haltene und verfahrensgemäß verwendete Reaktionsprodukt läßt sich auf einer Kautschukmischwalze verarbeiten
und unter gewöhnlichen Lagerbedingungen ohne merkliche Änderung seiner Verarbeitbarkeit viele Monate
lang aufbewahren.
In der zweiten erfindungsgemäß beanspruchten Verfahrensstufe wird dieses Produkt niedrigen Molekulargewichts
mit einer weiteren Menge eines Polyisocyanats gemischt. Dieses Polyisocyanat kann entweder eines dereinem
anderen Verfahren zur Bestimmung des Versengens unter Verwendung des Mooney-Plastometers
(britische Normvorschrift Nr. 1673, Teil 3, Abschnitt 1, 1951) versengt das Gemisch mit Mercaptobenzothiazol
in 28 Minuten bei 1100C, während man ohne Mercaptobenzothiazol
unter sonst gleichen Bedingungen eine Versengungszeit von 10 Minuten mißt.
Die Mercaptobenzothiazol enthaltende Mischung läßt sich in befriedigender Weise zu Fellen oder anderen ge-
jenigen Polyisocyanate sein, die in der ersten Verfahrens- 20 formten Erzeugnissen verpressen und vulkanisieren,
stufe angewendet worden sind, oder man kann hier z.B. wobei die Mischung vor der Vulkanisation 18 Tage unter
mit einem aromatischen Triisocyanat, wie Triphenylmethan-4,4',4"-triisocyanat, arbeiten. In dieser Stufe
mischt man noch die sonstigen Bestandteile zu und erden für unvulkanisierte Naturkautschukmischungen zur
Herstellung von Kautschukerzeugnissen üblichen Bedingungen aufbewahrt werden kann. Aus der ohne Mercapto-
hitzt dann z.B. in einer Presse. Die in der zweiten Ver- 25 benzothiazol hergestellten unvulkanisierten Mischung
fahrensstufe erforderliche Menge an Polyisocyanat beträgt gewöhnlich etwa 5% der Gewichtsmenge des
niedrigmolekularen Zwischenprodukts oder weniger. Erfindungsgemäß setzt man während der zweiten
konnten schon 4 Tage nach dem Mischen bei der Lagerung unter gleichen Bedingungen keine zufriedenstellenden
Formkörper mehr erhalten werden.
Der in diesem Beispiel verwendete kautschukartige
Verfahrensstufe vor Zugabe des Polyisocyanats einen 30 diisocyanatmodifizierte Polyester wird auf bekannte
Stoff zu, der mit dem Polyisocyanat ein thermolabiles Weise hergestellt, indem man durch ein Gemisch von
Additionsprodukt bildet, worunter eine Verbindung verstanden wird, die nicht mehr als eine freie Isocyanat-
gruppe enthält und beim Erhitzen auf 100 bis 1800C eine
2336 Teilen Adipinsäure und 1115 Teilen Äthylenglykol im Verlaufe von 3 Stunden unter Rühren ein Kohlendioxydstrom
hindurchleitet, wobei man die Temperatur
Verbindung in Freiheit setzt, die mindestens zwei freie 35 von 150 auf 25O0C ansteigen läßt. Nach weiterem
Isocyanatgruppen im Molekül enthält. Geeignete ther- 51/2StundenlangemRührenbei250°Csind592TeileWasser
bildende Stoffe sind abdestilliert, und man erhält ein wachsartiges Produkt
mit einer Säurezahl von 2,7 mg K O H/g und einer Hydroxylzahl
entsprechend 61,9 mg K O H/g. 600 Teile dieses Polyesters werden sodann 7 Minuten lang bei 1400C mit
68,8 Teilen Naphthylen-1,5-diisocyanat verrührt, und die
molabile Additionsverbindungen bildende Stoffe sind z.B. Phenol, Succinimid, Mercaptobenzothiazol, Caprolactam,
Phenyl-ß-naphthylamin, Diphenylamin und Triphenylcarbinol.
Die Menge dieser der Masse zuzusetzenden Stoffe beträgt vorzugsweise a/4 bis 2χ/2 Mol je Mol des in der
zweiten Stufe zugesetzten Diisocyanats. Arbeitet man mit Isocyanaten, die mehr als zwei Isocyanatgruppen
enthalten, so kann man entsprechend größere Mengen des die Isocyanatgruppen blockierenden Mittels zusetzen.
Wenn man einen oder mehrere dieser Stoffe zu dem Gemisch, vorzugsweise vor oder während der Zugabe des
Mischung wird I1Z2 Stunden auf 1500C erhitzt, wobei man
ein kautschukartiges Material erhält, welches bei 82,5°C
eine Williams-Plastizitätszahl von 511 aufweist.
100 Teile des im Beispiel 1 beschriebenen diisocyanatmodifizierten
Polyesters werden durch Vermählen auf einem Zweiwalzenstuhl im Verlaufe von 10 Minuten bei
letzten Anteiles des Isocyanats, zugesetzt hat, kann die
Mischung ohne Gefahr des Zähwerdens für längere Zeit- 50 14O0C getrocknet, dann gekühlt und auf kalten Mischräume unter den in der Fabrik herrschenden Bedingungen walzen mit 1,8 Teilen Phenol 4 Minuten lang gemischt, gelagert werden. Die Mischung kann auch, vorzugsweise
unterhalb 8O0C, beispielsweise auf einer Kautschukmischwalze oder in einer Hochleistungsmischvorrichtung
ohne Gefahr des Versengens oder einer vorzeitigen 55 Mischwalze verarbeiten, bevor ein Versengen eintritt, Reaktion während des Mischvorganges innig durchmischt während die Messung in dem Mooney-Plastometer bei
Mischung ohne Gefahr des Zähwerdens für längere Zeit- 50 14O0C getrocknet, dann gekühlt und auf kalten Mischräume unter den in der Fabrik herrschenden Bedingungen walzen mit 1,8 Teilen Phenol 4 Minuten lang gemischt, gelagert werden. Die Mischung kann auch, vorzugsweise
unterhalb 8O0C, beispielsweise auf einer Kautschukmischwalze oder in einer Hochleistungsmischvorrichtung
ohne Gefahr des Versengens oder einer vorzeitigen 55 Mischwalze verarbeiten, bevor ein Versengen eintritt, Reaktion während des Mischvorganges innig durchmischt während die Messung in dem Mooney-Plastometer bei
Dann werden 4 Teile Naphthylen-1,5-diisocyanat zugesetzt
und innig in der Masse verteilt. Eine Probe der Mischung läßt sich weitere 60 Minuten lang auf der
werden.
Bei den bekannten Verfahren kann man bei Verwendung von Polyisocyanaten in Form von Additionsverbindungen,
welche sich beim Erhitzen zersetzen, zwar bis zu einem gewissen Grade das Zähwerden oder das Versengen aufhalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren macht jedoch einen gesonderten Arbeitsgang zur Herstellung der
Additionsverbindung überflüssig.
HO0C eine Versengungszeit von 19 Minuten ergibt.
Das unvulkanisierte Gemisch läßt sich noch nach 21 Tagen in befriedigender Weise zu Fellen verformen.
100 Teile des im Beispiel 1 beschriebenen diisocyanatmodifizierten
Polyesters werden 10 Minuten durch Verarbeitung auf einem Zweiwalzenstuhl bei 140° C getrock-
Die folgenden Beispiele, in denen die Teile sich auf 65 net, dann gekühlt und auf kalten Mischwalzen 4 Minuten
Gewichtsmengen beziehen, sollen die Erfindung erläutern. mit 3,8 Teilen Succinimid gemischt. Dann werden 4 Teile
_ . . . Naphthylen-1,5-diisocyanat zugesetzt und auf einer
eisPie Mischwalze innig in der Mischung verteilt. Eine Probe
100 Teile eines kautschukartigen diisocyanatmodifi- der Mischung ergibt in einem Mooney-Plastometer bei
zierten Polyesters werden durch 10 Minuten langes Ver- 70 1100C eine Versengungszeit von 19 Minuten. Die un-
vulkanisierte Mischung läßt sich noch nach 8 Tage langer Lagerung zu guten Fellen verformen.
100 Teile des diisocyanatmodifizierten Polyesters nach
Beispiel 1 werden mit 4 Teilen Naphthylen-l,5-diisocyanat und 3,2 Teilen Diphenylamin versetzt und die
Mischung gründlich auf einem Mischwalzwerk durchgemischt. Unmittelbar nach dem Mischen und 28 Tage
später werden aus dieser Mischung Felle ausvulkanisiert, und zwar in beiden Fällen durch 10 Minuten langes Verpressen
bei 1500C. Die Beständigkeit des Diphenylamin
enthaltenden Gemisches im Vergleich mit einer in gleicher Weise verarbeiteten, jedoch kein Diphenylamin enthaltenden
Mischung ergibt sich aus den in der folgenden Tabelle zusammengestellten physikalischen Prüfwerten.
| Mit Diphenylamin vulkanisiert |
28 Tage | Ohne Diphenylamin vulkanisiert |
28 Tage | |
| 0 Tage | 243 | OTage | 100 | |
| Bruchfestigkeit (kg/cm2) | 270 | 950 | 323 | 475 |
| Bruchdehnung (°/„) ... | 1050 | 104 | 850 | |
| Belastung bei 700°/0iger Dehnung (kg/cm2) .. |
104 | 214 |
25
100 Teile des im Beispiel 1 beschriebenen diisocyanatmodifizierten
Polyesters werden mit einem Gemisch aus 4 Teilen Naphthylen-l,5-diisocyanat und 2,65 Teilen
p-Nitrophenol versetzt und das Gemisch auf einem Mischwalzwerk gründlich durchmischt. Die Messung der
Versengungszeit dieses Gemisches im Mooney-Plastometer bei 1100C ergibt 32 Minuten. Eine entsprechende
Mischung ohne p-Nitrophenol versengt, wie im Beispiel 1 angegeben, innerhalb 10 Minuten.
Ersetzt man das im Beispiel 5 angewendete p-Nitrophenol durch o-Nitrophenol, so beträgt die Versengungszeit
des Gemisches bei 1100C 56 Minuten.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Formkörper durch zweistufige Umsetzung eines Polyesters
und/oder Polyesteramids mit einem Polyisocyanat, dadurch gekennzeichnet, daß man in das in
der ersten Stufe auf bekannte Weise mit einem Unterschuß an Polyisocyanat hergestellte Polymere niedrigen
Molekulargewichts einen mit Polyisocyanat unter Bildung von thermolabilen Additionsverbindungen
reagierenden Stoff, daraufhin weiteres Polyisocyanat einarbeitet, die Masse verformt und bei Temperaturen
über 1000C aushärtet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Additionsverbindung bildende Stoffe
Phenol, Succinimid, Mercaptobenzothiazol, Caprolactam, Phenyl-ß-naphthylamin, Diphenylamin und
Triphenylcarbinol verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man von dem mit dem Polyisocyanat
unter Bildung einer thermolabilen Additionsverbindung reagierenden Stoff 1I1 bis 21Z2 Mol je Mol
des in der zweiten Stufe angewendeten Diisocyanats verwendet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 838 652, 916 225;
»Angewandte Chemie-, 64 (1952), S. 523 bis 531.
Deutsche Patentschriften Nr. 838 652, 916 225;
»Angewandte Chemie-, 64 (1952), S. 523 bis 531.
© 709 908/440 2.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3044954A GB785882A (en) | 1954-10-22 | 1954-10-22 | Synthetic rubber-like materials |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1025618B true DE1025618B (de) | 1958-03-06 |
Family
ID=10307871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI10793A Pending DE1025618B (de) | 1954-10-22 | 1955-10-20 | Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Formkoerper |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1025618B (de) |
| FR (1) | FR1143097A (de) |
| GB (1) | GB785882A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1042889B (de) | 1956-08-09 | 1958-11-06 | Bayer Ag | Verwendung von stabilisierenden Mitteln gegenueber dem Einfluss von Licht und Sauerstoff in aus Polyoxy-Verbindungen und Polyisocyanaten hergestellten Schaumstoffen |
| DE1253457B (de) | 1959-12-22 | 1967-11-02 | Goodyear Tire & Rubber | Verfahren zur Herstellung von stabilisierten, noch vernetzbaren Polyurethanen |
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|---|---|---|---|---|
| DE838652C (de) * | 1949-02-23 | 1952-05-12 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung von vernetzten Kunststoffen |
| DE916225C (de) * | 1944-06-11 | 1954-08-05 | Dynamit Nobel Ag | Verfahren zur Beschleunigung der Umsetzung von polyfunktionellen Isocyanaten oder aehnlich wirkenden Stoffen mit polyoxy- oder polycarboxylgruppenhaltigen Verbindungen |
-
1954
- 1954-10-22 GB GB3044954A patent/GB785882A/en not_active Expired
-
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- 1955-10-20 DE DEI10793A patent/DE1025618B/de active Pending
- 1955-10-22 FR FR1143097D patent/FR1143097A/fr not_active Expired
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| DE1253457B (de) | 1959-12-22 | 1967-11-02 | Goodyear Tire & Rubber | Verfahren zur Herstellung von stabilisierten, noch vernetzbaren Polyurethanen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB785882A (en) | 1957-11-06 |
| FR1143097A (fr) | 1957-09-26 |
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