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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Systeme und Verfahren zum Überwachen
von Vorräten
und Ausrüstung
und zum Erzeugen von Alarmen.
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Die
Operation vieler Geschäftsprozesse, Systeme
und Maschinen umfaßt
den Verbrauch von Materialien, Geld, Zeit und menschlicher Arbeitskraft. Dies
umfaßt
oft einen Zufluß derartiger
Verbrauchsartikel, eine Verarbeitung der Verbrauchsartikel in einem
System oder einer Maschine und eine Ausgabe eines Produkts oder
eines Dienstes. Die Verwaltung derartiger Operationen umfaßt häufig logistische Überlegungen
in Verbindung mit der Koordination von Verbrauchsartikeln. Diese Überlegungen
beziehen sich üblicherweise
auf den Ablauf der Zeit und den damit in Verbindung stehenden Bargeldfluß. Jeder
Verbrauchsartikel weist eine Vorbereitungszeit für die Besorgung und eine Verbrauchsgeschwindigkeit
auf, mit einer bestimmten Abweichung, die verwaltet werden muß, um die
Reservepegel im Rahmen zu behalten in Hinblick auf die Kosten der
Beibehaltung derartiger Reservepegel. Dies muß in dem Kontext eines Bedarfs
durchgeführt
werden, um die Ausfallzeit aufgrund der Abwesenheit eines einzelnen
Verbrauchsartikels vorherzusehen und zu verhindern. Ein anderer
Aspekt des Verwaltens eines derartigen Systems bezieht sich auf
die Wartung von Ausrüstung,
egal ob dies eine Routinepräventivwartung
oder eine Sonder-Wartung/ein -Eingriff ist, wie in dem Fall eines
Ausfalls. Ein wiederum anderer Aspekt der Verwaltung von Verbrauchsartikeln
bezieht sich auf die Steuerung von Abfall, Dieberei und Diebstahl.
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Um
derartigen Geschäftsprozessen
eine fokussiertere Ansicht zu verleihen, wird eine Massenpost-Geschäftsoperation
betrachtet. Papier, Tinte, Toner (oder ein anderes Markierungsmedium),
Porto und Umschläge
sind die Rohmaterialien, die üblicherweise
beim Druck-, Sortier-, Falt-, Versiegelungs- und Versende-Operationen
verarbeitet werden. Ferner werden Geschäftsmaschinen oft verwendet,
um diese Operationen zu automatisieren. Derartige Geschäftsmaschinen
können
ferner Verbrauchsartikel benötigen
und können
Komponenten einladen, die Verschleiß und einer endlichen Lebenserwartung
unterliegen. Eine Portovergabemaschine weist z. B. üblicherweise
einen Betrag an vorbezahltem Porto auf, der verbraucht wird, wenn
Briefe vorbereitet und versendet werden. Dieselbe verbraucht ferner
Tinte beim Drucken des Portos auf die Umschläge. Auf ähnliche Weise verbraucht ein
Laserdrucker Toner, wenn die Seiten gedruckt werden, wodurch das
Nutzleben der Tonerübertragungstrommel und
anderer Komponenten verbraucht wird, wenn die Anzahl gedruckter
Seiten steigt. Wenn ein derartiges System daher zuverlässig und
effizient arbeiten soll, sollte eine Form eines Steuerungs- und Überwachungssystems
verwendet werden.
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Ein
vollständig
manueller Lösungsansatz
für die Überwachung
von Verbrauchsartikeln wurde verwendet. Momentane Materialpegel
werden gemessen, egal ob im Prozeß oder in Reserve, und es wird eine
Schätzung
durchgeführt,
wann Ersatz bestellt werden sollte und zu welchem Grad dieselben
gewartet werden sollten. Begrenzte automatisierte Anwendungen wurden
ebenfalls verwendet, wie z. B. die Verwendung von „Gaslehre”-Sensoren
in Toner- und Tintenstrahl-Kassetten, die in Laser- und Tintenstrahl-Druckern
arbeiten. Ein derartiger Sensor bestimmt, wann ein niedriger Pegel
vorliegt, und aktiviert dann einen Alarm, wie z. B. ein Anzeigelicht
auf einem Anzeigepult in dem Drucker. Es ist ferner bekannt, diese
Alarme an entfernte Positionen zu kommunizieren, wie z. B. über ein
Computernetzwerk an eine Benutzerkonsole, oder sogar die Aktivierung
eines entfernten Alarms durch Telekommunikation.
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Die
Verwaltung der Systeme umfaßt
ferner Planung. Langzeittrends können
beobachtet und der Verbrauch eingeplant werden, so daß ein Reserveinventar
gemäß dem Verbrauchstrend
beibehalten wird. Ein anderer Aspekt der Einplanung von Verbrauchsartikeln
ist die Korrelation derselben mit einem Finanzbudget in einer Geschäftsentität. Derartige
Langzeittrends und Planung sind gewisserweise effektiv, passen sich
jedoch nicht gut an Situationen an, die von dem normalen Verbrauchstrend
abweichen. Eine extreme Verbrauchserhöhung kann zu einer schnellen
Entlernung der Reservepegel der Verbrauchsartikel führen. Bekannte
Techniken zur Verwaltung von Verbrauchsartikeln sind nicht gut an
dynamische Abweichungen der Verbrauchspegel angepaßt. Dies
gilt ferner für
Reserveteile, die keine Verbrauchsartikel sind, aber notwendig sind
zum Austauschen von verschlissenen Komponenten.
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Während bekannte
Techniken die Reduzierung von Reserven erfassen und die Bedienperson über einen
Bedarf zum Erhöhen
der Reserven benachrichtigen könnte,
neigen dieselben dazu, beim Korrelieren dieser Information zu der
Ursache der Entleerung zu versagen. Die vorangehenden Erhöhungen beeinflussen
ferner Budgetüberlegungen. Wenn
die Verbrauchsrate für
Porto, Papier oder Tinte den Plan übersteigt, während dieselbe
die erforderlichen Ausgabeanforderungen nicht zufriedenstellt, kann
ein Zeitpunkt kommen, an dem die tatsächlichen Ausgaben das Budget überschreiten.
Dies tritt oft erst viel später
als zu der Anfangszeit auf, zu der die Fehlfunktion beginnt, wenn
es zu spät
ist, eine korrigierende Handlung zu unternehmen.
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Abweichungen
bei Verbrauchsraten und Verschleiß sind oft das Ergebnis von
anderen Handlungen als Fehlfunktionen. Es kann z. B. Dieberei oder Diebstahl
von Verbrauchsartikeln oder Diensten vorliegen, für die ein
gegebener Prozeß entworfen
ist, um dieselben zu ergeben. Ein Beispiel ist der Fall, bei dem
ein Angestellter Porto für
persönliche Artikel
verwendet. Falls dies auftritt, erhöht sich der Betrag des Verbrauchs
und die Budgetplanung wird ebenfalls beeinträchtigt.
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Alle
diese Variablen führen
zu Herausforderungen für
die Verwaltung derartiger Maschinen, Prozesse und Systeme.
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Aus
der
US 6,295,423 B1 sind
Verfahren und Systeme zum Erzeugen von Benachrichtigungen, die der
Lebensdauer von Verbrauchsgütern
in Periphergeräten
zugeordnet sind, bekannt. Benutzer sind in der Lage, ihre eigenen
Schwellwerte, die der Verbrauchsgüterlebensdauer zugeordnet sind,
zu definieren und einzustellen. Die Lebensdauer eines Verbrauchsguts,
das dem Betrieb des Peripheriegeräts zugeordnet ist, kann überwacht
werden. Ansprechend darauf, daß die
Verwendung des Verbrauchsguts den Schwellwert erreicht, kann eine
Benachrichtigung erzeugt werden.
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Betriebsparameter
für Verbrauchsgüter können temporäre Parameter,
Mengenparameter oder andere Benutzerdefinierbare Parameter umfassen.
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In
der
US 5,594,529 A ist
eine Bilderzeugungsvorrichtung mit einer Bestandsüberwachungseinrichtung
bekannt. Die Überwachungseinrichtung speichert
beispielsweise Daten, die die Anzahl von Papierblättern, die
von jeder Papiervorratskassette in einer Kopiermaschine zugeführt werden,
und die Anzahl, wenn Toner erneuert wurde. Die Anzahl von Tonerkassetten
in einem Bestand wird in einer Kopiermaschinen-Überwachungsdatenbank
gespeichert, wobei das Überwachungssystem
die Bestandsmenge für
jede Blattgröße basierend
auf Daten, die die Anzahl von zugeführten Blättern anzeigen, und formuliert
einen Verbrauchsgut-Lieferplan gemäß Lieferbedingungen, die in
einem Lieferplan dargelegt sind, um Auszeiten zu reduzieren.
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Aus
der
US 5,740,490 A ist
ein Kopierverwaltungssystem bekannt, bei dem in einer Datenbank ein
Feld zum Berechnen einer mittleren Kopienzahl zwischen Papierstaus
bei seinem Zurücksetzen
oder in einer vorbestimmten Periode und ein Feld zum Berechnen einer
gesamten mittleren Kopienanzahl zwischen Papierstaus von Kopierern
des gleichen Modells. Basierend auf einem Vergleich zwischen den Ergebnissen
der beiden Felder wird eine Warnung ausgegeben.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Liefern einer Benachrichtigung mit verbesserten
Charakteristika zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 und eine Vorrichtung
gemäß Anspruch
12 gelöst.
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Erfindungsgemäß umfaßt der Schritt
des Erzeugens den Schritt eines Alarmzustands, ein Deaktivieren
des Systems, um eine Verschwendung und eine Unterschlagung von Ressourcen
zu verhindern.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1 ein
Blockdiagramm eines darstellenden Ausführungsbeispiels.
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2 ein
Flußdiagramm
eines darstellenden Ausführungsbeispiels.
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3 ein
Flußdiagramm
eines zweiten darstellenden Ausführungsbeispiels.
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Darstellende
Ausführungsbeispiele
und beispielhafte Anwendungen werden nun Bezug nehmend auf die beiliegenden
Zeichnungen beschrieben, um die vorteilhaften Lehren zu offenbaren.
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Es
wird Bezug auf 1 genommen, die ein Funktionsblockdiagramm
eines darstellenden Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung ist. Die vorliegende Erfindung ist einfach
auf einen Geschäftsprozeß, ein System,
eine Maschine oder einen Mechanismus anwendbar, der Verbrauchsartikelmaterialien
umfaßt,
der Komponenten aufweist, die im Lauf der Zeit verschleißen oder
der finanzielle Ressourcen verbraucht, wenn derselbe betrieben wird.
Bei dem darstellenden Ausführungsbeispiel wird
ein Massenversendungssystem 20 beispielhaft verwendet.
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Ein
Massenversendungssystem umfaßt üblicherweise
das Drucken, Füllen,
Abstempeln, Sortieren und Versenden von Papiermaterialien. Moderne Massenversendungsoperationen
lagern ferner Nicht-Papier-Artikel in Sendungen und Briefe ein. Nicht-Papier-Artikel
umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf, CD-Platten, Karten,
Aufkleber, Produktmuster usw. Somit weist das Massenversendungssystem 20 des
darstellenden Ausführungsbeispiels von 1 einen
Drucker 8 auf, der Papier von einer Papierablage 4 empfängt, und
Text und Bilder unter Verwendung eines Toners oder Tinte aus einem
Toner- oder Tinten-Reservoir 6 druckt. Ob der Drucker 8 ein
Laserdrucker, ein Tintenstrahldrucker, ein Offset-Drucker oder ein
anderer Typ einer Druckvorrichtung ist, ist im Hinblick auf die
vorliegende Erfindung nicht von Bedeutung. Für den Rest dieser Erörterung wird
angenommen, daß beispielsweise
ein Laserdrucker verwendet wird. Somit ist der Drucker 8 eine
Maschine, die die Verbrauchsartikel Papier und Toner benötigt und
verwendet. Zusätzlich
dazu weist der Drucker 8 interne Komponenten (nicht gezeigt)
auf, die im Lauf der Zeit verschleißen. Diese umfassen, sind jedoch
nicht beschränkt
auf, eine Übertragungstrommel,
eine Rolle und Riemen sowie andere mechanische Komponenten.
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Die
Ausgabe des Druckers 8 sind gedruckte Materialien, die
an eine Füllvorrichtung 12 geliefert werden,
die für
die Funktion des Faltens der gedruckten Materialien und des Einfügens derselben
in Umschläge
dient, die von einer Umschlagablage 10 empfangen werden.
Die Umschläge
sind ein Verbrauchsartikelmaterial und die Füllvorrichtung 12 weist
ferner verschiedene mechanische Komponenten (nicht gezeigt) auf,
die im Lauf der Zeit und der Verwendung verschleißen. Die
gefüllten
Umschläge werden
an eine Portovergabevorrichtung 16 geliefert, die für die Funktion
des Wiegens der Artikel und des Aufbringens der entsprechenden Menge
an Porto an die Umschläge
dient. Das Porto wird finanziell errechnet, durch Belasten eines
Kontos 14. Die Portovergabevorrichtungen und Abrechnungssysteme sind
in der Technik bekannt, wie z. B. jene Vorrichtungen, die von Pitney
Bowes über
Jahrzehnte bereitgestellt wurden. Die Ausgabe des Massenversendungssystems
ist Post 18, die bei diesem darstellenden Ausführungsbeispiel
an einen Postträger
geliefert wird.
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Die
Operation und die Koordination der verschiedenen Komponenten des
Massenversendungssystems 20 liegen unter der Steuerung
einer Postsendesteuerung 2, die z. B. ein Personalcomputer sein
kann. Wenn das System in Betrieb ist, werden die Verbrauchsartikelmaterialien
verbraucht, und es ist daher notwendig, die Pegel derartiger Materialien zu überwachen,
so daß das
System nicht arbeitet, wenn einer oder mehrere der Verbrauchsartikel
auf einem leeren Pegel sind. Es ist in der Technik bekannt, Pegelsensoren
zu verwenden, um zu bestimmen, wenn ein Verbrauchsartikel entleert
oder annähernd
entleert ist. Ein „Papier
Leer”-Sensor kann z. B. in
der Papierablage 4 verwendet werden. Auf ähnliche
Weise kann ein Tonerpegelsensor in dem Tonerreservoir 6 verwendet
werden, oder ein Umschlagpegelsensor in der Umschlagablage 10.
Die Postsendesteuerung 2 erzeugt eine Warnung für die Systembedienperson,
wenn ein Verbrauchsartikelpegel niedrig oder leer ist, so daß der Verbrauchsartikel
aufgefüllt werden
kann und das System in seiner Funktion fortfahren kann.
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Wie
hierin vorangehend erwähnt
wurde, bietet die grundlegende Benachrichtigung, daß ein Verbrauchsartikelpegel
leer ist, keine optimale Benachrichtigung an den Systembenutzer.
In der Praxis weist die Systembedienperson ein gutes Verständnis für die Systemoperation
in normalen Umständen
auf und plant dementsprechend. Wenn z. B. eintausend Postartikel
erzeugt werden sollen, kann die Systembedienperson fünfhundert
Blätter
Papier und fünfhundert
Umschläge
laden, und weiß,
daß er
bei der Hälfte
des Auftragsablaufs beide Auffüllen
werden muß,
so daß die
gesamten eintausend Artikel produziert werden können. In dieser Situation benachrichtigt
die Niedrigpegelanzeige die Systembedienperson nur darüber, wann
die vorausgesagte Aufgabe des Auffüllens des Verbrauchsartikels
unternommen werden muß.
Auf ähnliche
Weise erfordern die gleichen eintausend Artikel ein Versenden und
angenommen, daß eine
Vierunddreißig-Cent-Rate
zutrifft, muß das
Portokonto 14 mindestens 340,- Dollar in demselben aufweisen,
um die Portokosten für
diesen Auftrag zu decken.
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Der
Stand der Technik begegnet einer Anzahl von Problemen nicht, die
auftreten können. Wenn
der Mechanismus der Druckerpapier-Zufuhrablage 4 versagt
und zwei Blätter
Papier für
jeden Druckzyklus wiedergewinnt, wird der Papiervorrat in der Papierablage 4 mit
zweimal der vorausgesagten Rate konsumiert. Die zuvor genannte Niedrigpegel-Alarmbenachrichtigung
benachrichtigt die Systembedienperson jedoch nicht, bis der Papiervorrat leer
ist und erst nachdem die Verschwendung aufgetreten ist. Auf ähnliche
Weise, wenn die Portomeßwaage 16 nicht
ordnungsgemäß eingestellt
ist, kann die Portorate, die angewendet wird, zu hoch sein, vielleicht
doppelt mit achtundsechzig Cent pro Artikel. Eine Niedrigporto-Kontobenachrichtigung
wird nicht auftreten, bis das Portokonto 14 leer ist. Alternativ,
wenn die Raten der Entleerung zu niedrig sind, kann dies ebenfalls
anzeigend für
Systemprobleme sein, wird wahrscheinlich jedoch nicht bemerkt bis entweder
Post abgelehnt oder zurückgesendet
wird. Bei einem anderen Beispiel kann der Netzwerkverkehr die Datenrate
für an
den Drucker gesendete Aufträge
verlangsamen, so daß der
Benutzer gezwungen ist, häufig
Zeit damit zu verschwenden, zu überprüfen, ob
der Auftrag weiß,
wann eine Auffüllung
benötigt
wird. Die vorliegende Erfindung verbessert den Stand der Technik
insofern, daß die
Verbrauchsrate, Verwendung und Kosten in der Analyse berücksichtigt
werden.
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Wiederum
Bezug nehmend auf 1 sind bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel
kosten- und nutzen-basierte, konfigurierbare Alarm-Vorrichtungen
und -Verfahren 40 dargestellt. Eine Alarmsteuerung 22 ist
gekoppelt, um Eingaben von den zuvor genannten Sensoren zu empfangen.
Die nachfolgende Liste soll nicht erschöpfend sein, da eine große Vielzahl
von Erfassungsvorrichtungen vorliegt, die verwendet werden können, einschließlich: Verbrauchsartikelmaterialpegelsensoren,
Artikelzählsensoren,
Verschleiß-Sensoren
und -Anzeigen, optische Sensoren, Akustiksensoren, thermische Sensoren,
Bewegungssensoren, Geschwindigkeits- und Schnelligkeits-Sensoren,
Gewichtssensoren, Kontowerte für
Portomesser, Kostenwerte für
verschiedene Verbrauchsartikel etc. Die Ausgangssignale von den
Sensoren werden mit den Eingängen an
der Alarmsteuerung 22 gekoppelt. Die Implementierungen
derartiger Verbindungen sind Fachleuten auf dem Gebiet bekannt.
Die Alarmsteuerung 22 ist in der Lage, die Sensorsignale
von Zeit zu Zeit zu lesen (Abtasten) und sowohl absolute Sensorablesungen als
auch Trendsensorablesungen durchzuführen und zukünftige Sensorablesungen
von jedem Sensor zu extrapolieren (vorauszusehen). Die Alarmsteuerung 22 kann
z. B. den Pegelsensor der Papierablage 4 ablesen, einfach
durch lesen des momentanen Pegels, um die Menge von Papier zu bestimmen,
die in der Ablage 4 verbleibt. Zusätzlich dazu kann die Alarmsteuerung 22 mehrere
Ablesungen im Lauf der Zeit durchführen, um die Verbrauchsrate
des Papiers zu bestimmen. Die Rate kann im Hinblick auf Zeit berechnet
werden oder im Hinblick auf die Artikelzählung. Genauer gesagt kann
die Rate in Einheiten von Seiten pro Minute angegeben oder in Seiten
pro Artikel erzeugt werden. Die Alarmsteuerung ist wirksam, um die
augenblicklichen Sensorablesungen und die Rateninformationen unter
den verschiedenen Sensoreingaben zu korrelieren. Dies ist von bedeutendem Nutzen,
da es z. B. ermöglicht,
daß die
Alarmsteuerung 22 programmiert wird, um die Seitenzählung mit dem
Postgewicht oder die Papierzuführrate
mit der Tonerverbrauchsrate zu korrelieren. Wie hierin nachfolgend
umfassender erörtert
wird, verbessert diese Korrelation die Fähigkeit der vorliegenden Erfindung bedeutend,
um schnell zu bestimmen, wenn eine Operationsfrage entsteht, und
den Systembenutzer früh
zu alarmieren, so daß eine
korrigierende Handlung implementiert werden kann, bevor eine wesentliche
Verschwendung auftritt.
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Das
darstellende Ausführungsbeispiel
in 1 verwendet eine Verwendungsprofildatenbank 32.
Diese Datenbank 32 ist mit Daten konfigurierbar, die die
angemessenen Operationsgrenzen des Systems definieren, die Teil
der Alarm-Vorrichtung/des -Systems 40 sind.
In Betrieb sammelt die Alarmsteuerung 22 Sensordaten, sowohl
als absolute als auch als Trenddaten, und vergleicht diese Daten
mit den Verwendungsprofildaten aus der Datenbank 32. Wenn
Grenzen überschritten
werden, wird ein Alarm durch eine Alarmausgabe 33 erzeugt.
Benutzerprofile können
zahlreich und variabel sein, abhängig
von den Arten der verfügbaren
Sensoreingaben, den Anforderungen des Systems und der Eigenschaft
des Prozesses, der überwacht
wird, sowie den Wünschen
der Bedienperson und der Art und Weise, wie die Datenbank konfiguriert
ist. Abrechnungs- und Finanz-Daten können ebenfalls überwacht
und in der Verwendungsprofildatenbank implementiert sein. Benutzerkonfigurierbare
Alarme basierend auf Kosten und Volumen können der Datenbank 32 z.
B. durch die Benutzerschnittstelle 36 hinzugefügt werden. Wenn
ein bestimmter Auftrag einer festen Menge von Verbrauchsartikeln
zugeordnet wurde oder ein fester Dollarbetrag dem Prozeß, dann
ist die Datenbank 32 konfiguriert, um den Verbrauch für diesen
bestimmten Auftrag zu überwachen
und einen Alarm zu erzeugen, wenn die vorbestimmten Kosten oder das Volumen
erreicht oder annähernd
erreicht sind. Ein Systemadministrator stellt die Alarmpegel so
ein, um einen Alarm auszulösen,
wenn diese bestimmten Ereignisse aufgetreten sind oder die Schwellen überschritten
wurden. Somit kann jedem Auftrag ein fester Dollarbetrag oder ein
Bankkonto zugewiesen werden, und wenn der Kontostand unter einer
eingestellten Beschränkung
wäre und
die geplante Verwendung verursachen würde, daß die Bank leer ist, bevor die
Arbeit durchgeführt
wurde, würde
ein Alarm erzeugt werden. Dies dient als Nachricht, um den Auftrag
abzubrechen, um das Überziehen
des Budgets zu verhindern, oder einen Bedarf anzuzeigen, das Budget
für den
Auftrag zu erhöhen.
Diese Operation verhindert, daß ein
bestimmter Benutzer oder ein bestimmter Auftrag mehr als eine bestimmte
Zuteilung von der Bank verwendet, was impliziert, daß andere Aufträge oder
Benutzer die benötigten
Ressourcen nicht zur Verfügung
haben.
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Wie
vorangehend erwähnt
wurde, kann die Verbrauchsrate anzeigend für potentielle Probleme bei
der Systemoperation sein. Übermäßige Seitenzählungen
pro Artikel, übermäßiges Porto,
mehrere Postsendungen zu einem gegebenen Empfänger sind alles Arten von Problemen,
die dazu neigen, Ressourcen mit einer höheren Rate als geplant zu verbrauchen.
Die Verwendungsprofildatenbank 32 ist programmiert, um
diesen Fragen zu begegnen. Die Systemverbrauchsrate ist anzeigend
für diese
Fragen. Wenn die Systembedienperson weiß, daß eine Medienverbrauchsrate
von eintausend Seiten pro Stunde und ein Porto von 340,- Dollar
pro Stunde normal ist, kann die Datenbank mit einer Verbrauchsrate
programmiert werden, die dem entspricht, vielleicht plus 10% für Routineabweichungen.
Wenn die Alarmsteuerung 22 Daten von den verschiedenen Sensoren
sammelt, berechnet dieselbe die Verbrauchsrate und vergleicht diese
mit den Schwellenpegeln der Datenbank 32. Wenn einer derselben überschritten
wird, erzeugt die Alarmsteuerung 22 einen Alarm an der
Alarmausgabe 33. Konzeptionell besteht eine vorbestimmte
Verbrauchsrate plus einem Abweichungsfaktor, die eine Verwendungsratenschwelle
einstellen, die in die Datenbank 32 programmiert wird.
Die Alarmsteuerung 22 überwacht die
Sensoren, um die tatsächliche
Rate einzurichten, die dann mit der Rate der Verwendungsprofildatenbank 32 verglichen
wird. Eine Abweichung von der akzeptablen Verbrauchsrate verursacht,
daß ein Alarm
erzeugt wird.
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Die
Verwendungsprofildatenbank wird durch Benutzereingaben 36 programmiert
und konfiguriert. Diese Daten umfassen absolute Werte, Raten, Zeiten,
Daten und andere Faktoren. Im Hinblick auf die Zeit kann der Systembenutzer
in bestimmten Zeitperioden programmieren, und denselben Verwendungsraten
zuweisen. Dies ist z. B. in dem Fall eines Systems nützlich,
das während
des normalen Geschäftstages
in Betrieb ist, wie z. B. Portoverarbeitungssysteme. Die Beschränkungen
können
von 8 Uhr bis 17 Uhr sein, bei einer normalen Verbrauchsrate. Wenn
während
Nichtgeschäftszeiten
Porto verbraucht wird, wird ein Alarm erzeugt. Dies hilft beim Identifizieren
von Dieberei und Diebstahl von Verbrauchsartikelressourcen. Dieser
Lösungsansatz kann
ebenfalls an den Gesamtsystemprozeß angewendet werden. Die Zeit
kann auf Stunden des Tages, Tage der Woche, Kalenderdaten usw. aufgelöst sein.
Diese Daten und Beträge
können
nach individuellem Benutzer oder nach verschiedenen Systemgruppen
variieren. Verbrauchsraten können
Durchschnitt, Minimum, Null oder ein anderer angemessener Wert sein,
um Verwendungsgewohnheiten und Trends zu berücksichtigen.
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Die
Verwendungsprofildatenbank in 1 kann ferner
automatisch durch Analyse von historischen Trends 24 programmiert
werden. Diese Handlung wird durch Überwachen bekannter Verwendungs-
und Verbrauchs-Muster durch die Alarmsteuerung 22 und durch
Verarbeiten dieser Informationen erreicht, um Verwendungstrends 24 zu
bestimmen. Es kann z. B. ein Trend sein, daß das System eintausend Artikel
pro Tag durchschnittlich mit einer Abweichung von plus oder minus
einhundert Artikeln erzeugt. Es kann ein Trend sein, daß das Tonerreservoir
einmal pro Woche aufgefüllt
wird. Es kann ein Trend sein, daß der durchschnittliche Umschlag
mit 2,5 Blättern
Papier in einer gegebenen Woche gefüllt wird, usw. Diese Trends
werden in die Datenbank 32 übertragen und dienen als ein
Bezugspunkt für
eine zukünftige
Operation. Wenn beträchtliche
Abweichungen von diesen Trends auftreten, erzeugt die Alarmsteuerung 22 einen
Alarm 33, der die Abweichung von den historischen Trends
anzeigt. Diese dient dazu, den Systembenutzer über die Abweichung von dem
Trend zu benachrichtigen, so daß die Ursache
bestimmt und wenn angemessen eine korrigierende Handlung unternommen
werden kann. Herkömmliche
Prozesse des Sammelns von Daten und des Berechnens von Trends können verwendet
werden, wie Fachleuten auf dem Gebiet bekannt ist.
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Die
Verwendungsprofildatenbank 22 empfängt Quellen von Eingabedaten,
unterschiedlich zu den Benutzereingaben 36 und den historischen Trends 24.
Zusätzliche
Informationen werden von der Budgetabrechnungssoftware 28 und
der Inventarverwaltungssoftware 26 empfangen, die sich
auf das System beziehen, das überwacht
wird. Die Budgetabrechnungssoftware ermöglicht, daß die Datenbank 32 und
die Steuerung 22 den Verbrauch von Verbrauchsartikeln und
ihre zugeordneten Kosten mit dem Budgetplan korrelieren, sowohl
im Hinblick auf Materialien als auch Geld. Dies wird auf verschiedenen
Ebenen erreicht, einschließlich
der Benutzer- und
Auftrags-Ebene. Es wird ein Alarm 33 erzeugt, wenn die
Budgetpegel überschritten
werden. Zusätzlich
dazu wird die Verbrauchsrate im Hinblick auf das Budget überwacht
und die Zeit der Budgetentleerung wird so berechnet, daß ein Alarm
im voraus vor der tatsächlichen
Entleerung erzeugt werden kann.
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Die
Verwendungsprofildatenbank dient als der Brennpunkt für die Sammlung
von Operationsdaten von den Benutzereingaben 36, den historischen Trends 24,
den Inventarabrechnungspegeln und Reserven 26 und der Budgetabrechnung 28.
In Betrieb werden Sensoreingaben an die Alarmsteuerung 22 verwendet,
um verschiedene Verbrauchs-, Verschleiß- und Kos ten-Daten oder -Parameter
zu berechnen, die mit den Verwendungsprofildaten verglichen werden.
Wenn vorbestimmte Schwellen erreicht oder überschritten werden, wird ein
Alarmzustand erzeugt.
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Wie
oben erörtert
wurde, erzeugt die Abweichung eines Parameters von Verwendungsprofildaten
einen Alarmzustand. Wie oben erwähnt
wurde, ist ein Parameter eine verarbeitete Ausgabe der Alarmsteuerung 22,
die eine einfache Pegelanzeige oder eine komplexere Bestimmung sein
kann, wie z. B. eine Langzeittrendberechnung. Die Verwendungsprofildaten
sind ebenfalls potentiell einfach oder komplex. Eine Abweichung
ist eine Differenz, entweder über
oder unter dem, was tatsächlich
von einem Eingangsverwendungsprofilpegel gemessen wurde. Der Alarmzustand
wird an die Alarmausgabe 33 ausgegeben. Die Alarmausgabe
umfaßt
eine Anzeige der Eigenschaft des Abweichungsereignisses, das zu dem
Alarm führt,
und diese Informationen werden verwendet, um auf eine Alarmprofildatenbank 34 zuzugreifen,
die die Ansprechalarmaktion liefert, die unternommen werden soll.
Diese Struktur fügt
der Systembedienperson einen weiteren Grad an Flexibilität hinzu,
da sie ermöglicht,
daß die
Alarmaktion auf das Alarmereignis zugeschnitten wird. Der Benutzer
kann die gewünschte
Aktion durch Benutzereingaben 36 eingeben, die mit der
Alarmprofildatenbank 34 gekoppelt sind. Es kann eine große Vielzahl
von Alarmaktionen in die Alarmprofildatenbank 34 programmiert
werden. Eine Aktion, wie z. B. die Beleuchtung einer Anzeigelampe
oder eines Symbols ist ein übliche
Option. Eine Anzeigevorrichtung kann verwendet werden, die den Vorteil
des Bereitstellens einer visuellen Anzeige des Alarmzustands liefert,
wie z. B. eine Abbildung, einen Text oder ein Symbol, das sich auf
das Alarmereignis bezieht. Der Text oder die Abbildung kann erneut
aus der Alarmprofildatenbank 34 aufgerufen werden oder
kann lokal an dem Anzeigepunkt erzeugt werden. Die Alarmausgabe 33 kann mit
einer entfernten Vorrichtung sowie einer Position gekoppelt sein.
Die Nachricht kann an einen Drucker geleitet werden, so daß eine Druckkopie
erzeugt werden kann. Es kann z. B. eine E-Mail an das Konto des Systembenutzers
oder eine andere Einzelperson gesendet werden. Eine andere Telekommunikationseinrichtung
kann verwendet werden, wie z. B. Funkverbindungen, Funkrufe, Telefonkopplung
und andere Telekommunikationsmedien, die Fachleuten auf dem Gebiet
bekannt sind.
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Die
Alarmausgabe kann ferner Steuerungsausgaben erzeugen. Wenn der Ausgang
mit der Abrechnungssoftware gekoppelt ist, kann der Alarm eine Schätzung der
Entleerung einer Ressource umfassen und eine Empfehlung für eine Nachfüllmenge. Dies
kann ferner die Lieferungsvorbereitungszeit voraussagen. Die Ausgabe
kann mehr als eine Empfehlung sein, sie kann ferner mit dem Verkäufer des
Materials gekoppelt sein und einen Kaufauftrag darstellen, wodurch
die Neubestellungsfunktion automatisiert wird. Zusätzlich dazu
kann der Alarmausgang 33 zurück zu dem System gekoppelt
sein und das System deaktivieren, um eine weitere Operation oder eine
Verschwendung zu verhindern, bis eine korrigierende Aktion eingeschätzt und
wenn nötig
unternommen werden kann.
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Eine
andere schwierige Anwendung der vorliegenden Erfindung bezieht sich
auf Hardwareverwendungsprofile. Fachleute auf dem Gebiet des Druckens
erkennen z. B., daß die
Art und Weise, wie die Hardware verwendet wird, deren Nutzlebensdauer beeinträchtigen
kann, d. h., deren Verschleißrate.
In manchen Fällen
kann die Auswirkung im Hinblick auf die Nutzlebensdauer der Vorrichtung
beträchtlich sein.
Ein Beispiel ist der Trommelverschleiß, der durch eine große Anzahl
von aufeinanderfolgenden Ausdrucken von genau der gleichen Seite
induziert werden kann, gegenüber
dem geringeren Verschleiß, der
verursacht wird, wenn sich der Seiteninhalt kontinuierlich ändert. Ein
anderes Beispiel ist das Szenario, bei dem viele Eine-Seite-Aufträge nacheinander gesendet
werden, was zu vielen Trommelrotationen und zu einem schnelleren
Trommelverschleiß führt, im
Gegensatz zu dem Senden vieler Eine-Seite-Aufträge zur gleichen Zeit als Teil
eines größeren Auftrags,
der nicht alle überschüssigen Trommelrotationen
aufweisen würde,
da die Seiten sich nacheinander durch den Papierweg bewegen würden. Der Überwachungsprozeß kann dies
verfolgen, wenn die Verwendungsprofildatenbank programmiert ist,
um nach dieser Schwelle zu testen. Zusätzlich dazu kann die reduzierte
Lebenserwartung in die Entleerungsberechnungen und den Bestellungsbenachrichtigungsprozeß unterteilt
werden. Tintenstrahldrucker weisen ähnliche Verwendungsaspekte
auf. Es wird z. B. der Fall berücksichtigt,
bei dem eine kontinuierliche Verwendung gegenüber einer intermittierenden Verwendung
bevorzugt wird, um zu verhindern, daß Tintenstrahldüsen austrocknen.
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Es
wird nun Bezug auf 2 genommen, die ein Flußdiagramm
eines darstellenden Ausführungsbeispiels
ist. Das Diagramm ist als ein Softwarealgorithmus strukturiert,
obwohl eine beliebige Prozeßimplementierung
gleichermaßen
geeignet wäre,
die bei Schritt 42 betreten wird. Der Prozeß springt
dann zu Schritt 44, wo die Benutzerprofildatenbank konfiguriert
wird. Dies kann die Erstkonfigurierung oder eine nachfolgende Aktualisierung
der Konfiguration sein. Es sollte darauf hingewiesen werden, daß die Konfiguration
durch einen Systembenutzer oder durch andere erreicht werden kann.
Der Anbieter des Alarmsystems kann z. B. eine Voreinstellungskonfiguration einlagern,
wie z. B. eine Einrichtung zum Vereinfachen der Erstinstallation
des Systems, oder zum Anbieten von Verhaltensaktualisierungen von
Zeit zu Zeit. Eine dritte Partei könnte ferner einen Konfigurationsdienst
anbieten. Weiter bei 2 sammelt die Alarmsteuerung
bei Schritt 46 die Sensordaten auf eine Weise, wie hierin
vorangehend beschrieben wurde. Bei Schritt 48 werden die
Sensordaten, die eventuell gemäß einem
Parameter verarbeitet wurden, mit den Schwellenkriterien in der
Verwendungsprofildatenbank verglichen. Wenn bei Schritt 50 keine Schwellenabweichung
vorliegt, wiederholt der Prozeß sich
beginnend bei Schritt 46 und wird im Lauf der Zeit fortgesetzt,
wobei auf ein Ereignis gewartet wird, das abweicht. Andererseits,
wenn bei Schritt 50 ein Parame ter von den Datenbankschwellen
abweicht, wird eine Alarmausgabe erzeugt, und das Alarmprofil wird
bei Schritt 52 erneut aufgerufen. Dies führt zu der
Erzeugung des tatsächlichen
Alarms bei Schritt 54 und einer Rückkehr zu der Aufrufroutine bei
Schritt 56.
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Es
wird nun Bezug auf 3 genommen, die ein Flußdiagramm
eines darstellenden Ausführungsbeispiels
ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind die Neubestellungs- und Neubudgetierungs-Funktionen dargestellt.
Der Prozeß wird
bei Schritt 60 betreten und springt zu Schritt 62,
wo die Sensor-Daten oder -Parameter mit der Verwendungsprofildatenbank
verglichen werden, um zu bestimmen, ob eine Abweichung aufgetreten
ist. Bei Schritt 64, wenn keine Abweichung aufgetreten
ist, rezirkuliert der Fluß für eine Fortsetzung
des Testzyklus. Wenn andererseits bei Schritt 64 eine Abweichung
aufgetreten ist, springt der Fluß zu Schritt 66. Bei
Schritt 66 berechnet die Steuerung die Rate der Entleerung
und vergleicht dieselbe mit dem verfügbaren Ressourcenbudget. Dies
kann entweder Bezug nehmen auf Finanzressourcen, wie in einem Geldbudget,
oder auf Reserveinventarpegel des bestimmten betrachteten Verbrauchsartikels.
Bei Schritt 68 wird der Alarm erzeugt und mit der Alarmprofildatenbank
korreliert. Die resultierenden Informationen werden bei Schritt 70 verwendet,
um den geeigneten Neubestellungs- oder Neubudgetierungs-Prozeß zu verarbeiten.
Der Prozeß kehrt
bei Schritt 72 zurück
zu der Aufruf-Teilroutine.