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DE10254587A1 - Laborfoulard sowie Verfahren zur Ermittlung des Farbausfalls einer mittels einer Färbeflotte gefärbten Warenbahn - Google Patents

Laborfoulard sowie Verfahren zur Ermittlung des Farbausfalls einer mittels einer Färbeflotte gefärbten Warenbahn Download PDF

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DE10254587A1
DE10254587A1 DE10254587A DE10254587A DE10254587A1 DE 10254587 A1 DE10254587 A1 DE 10254587A1 DE 10254587 A DE10254587 A DE 10254587A DE 10254587 A DE10254587 A DE 10254587A DE 10254587 A1 DE10254587 A1 DE 10254587A1
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DE
Germany
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foulard
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DE10254587A
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Stefan Krebs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eduard Kuesters Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Eduard Kuesters Maschinenfabrik GmbH and Co KG
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Laborfoulard zur Durchführung von Färbeversuchen an einer laufenden Warenbahn, mit einem Foulardvolumen (33) für die Färbeflotte, mit einer Abwickelstation (9), mit einer Aufwickelstation (10) und mit Mitteln zum Führen der Warenbahn durch das Foulardvolumen (33), wobei eine Nachdosiereinrichtung (39) vorgesehen ist, mittels welcher Färbeflotte während des Durchlaufens der Bahn (B) durch das Foulardvolumen (33) nachfüllbar ist, sowie ein Verfahren zur Durchführung mittels Laborfoulards.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Laborfoulard sowie ein Verfahren zur Ermittlung des Farbausfalls einer mittels einer Färbeflotte gefärbten Warenbahn.
  • Die Erfindung hat ihren Ausgang von Problemen bei der Kontinue-Färbung von textilen Warenbahnen auf einem Foulard genommen. Hierbei tritt insbesondere bei Substantiv- und Reaktionsfarbstoffen der Effekt auf, daß das Lösungs- und Transportmedium Wasser sowie unterschiedliche Farbpigmente relativ zueinander von der durchlaufenden Warenbahn langsamer oder schneller aufgenommen werden. Dies führt zu Konzentrationsänderungen der Färbeflotte im Foulardvolumen. Nimmt beispielsweise die Warenbahn schneller Wasser auf, verarmt die Färbeflotte an Wasser und wird die Konzentration an Farbstoff höher. Dies bedeutet, daß die Farbtontiefe zunimmt, d.h. der Anfang der Warenbahn deutlich heller gefärbt wird als das Ende der betreffenden Färbepartie. Ebenso verändert sich der Farbton über die Länge der Färbepartie, wenn die Farbstoffe unterschiedlich schnell von der durchlaufenden Warenbahn aufgenommen werden, bis sich in dem Foulardvolumen ein Gleichgewichtszustand eingestellt hat.
  • Ein typisches Beispiel für dieses Phänomen ist das Färben von Viskose mit Reaktivfarbstoffen. Die Viskose quillt anfänglich sehr stark und nimmt bevorzugt Wasser aus der Färbeflotte mit.
  • Es gibt aber auch den umgekehrten Fall, daß eine bestimmte textile Warenbahn bevorzugt Farbstoff aus der Färbeflotte aufnimmt. Dabei wird der Anfang der Färbepartie dunkler gefärbt.
  • Beim Färben mit Reaktivfarbstoffen wird eine weitere Ursache für über die Länge der Warenbahn ungleichmäßigen Färbungsausfall in der Neigung des Reaktivfarbstoffs zur Hydrolyse gesehen. Hydrolisierter Reaktivfarbstoff steht für den eigentlichen Färbevorgang nicht mehr zur Verfügung und kann somit zu Konzentrationsveränderungen von reaktiven Reaktivfarbstoffen führen.
  • Die so entstehenden Längs-Farbabläufe werden auch als „Tailing" bezeichnet. Sie verlaufen üblicherweise nach einer positiven oder negativen e-Funktion und münden in einen Gleichgewichtszustand, nach dessen Erreichen kein Ablauf mehr stattfindet.
  • Auch wenn die Ursachen für das Tailing heute weitestgehend bekannt sind, ist die Problematik noch vorhanden und müssen die Anfangslängen vieler Färbepartien wegen der Farbänderungen noch als Ware zweiter Wahl verkauft oder vollständig verworfen werden.
  • Es wurden daher in der Vergangenheit große Anstrengungen unternommen, Maßnahmen zu finden, die den Effekt des Tailings reduzieren. Solche Maßnahmen bestehen beispielsweise darin, Farbstoffe gleicher Affinität und/oder Hydrolysekonstante zu verwenden, die Temperatur in Färbetrogen Konstant zu halten oder auch das Flottenvolumen im Färbetrog zu minimieren. Insbesondere aufgrund der letzten Maßnahme ist es gelungen, die Längen der durch den Tailing-Effekt negativ beeinflußten Warenbahnabschnitte zu reduzieren.
  • Ein erhebliches Problem besteht aber weiterhin darin, daß der endgültige Farbausfall der Warenbahn nicht sicher vorhergesagt werden kann. Dies ist insbesondere dann von erheblicher Bedeutung, wenn qualitativ hochwertige textile Produkte – beispielsweise Kleidungsstücke – aus Abschnitten unterschiedlicher Warenbahnen produziert werden können, da bereits geringe Farbunterschiede den von dem Kleidungsstück vermittelten optischen Eindruck empfindlich stören. Ferner wird dieses Problem relevant, wenn Warenbahnen eines bestimmten Farbtons nachangefertigt werden müssen.
  • Um sicher zu stellen, daß die gefärbte Warenbahn schließlich den gewünschten Farbton aufweist, ist es von Nöten, probeweise in dem Produktionsfoulard Warenbahnabschnitte einer Länge zu färben, die gewährleistet, daß sich in dem Foulardvolumen bereits ein Gleichgewichtszustand eingestellt hat und somit kein Längsablauf mehr stattfindet. Anschließend muß der gefärbte Warenbahnabschnitt in einer Verweilstation für eine Dauer gelagert werden, die einen zumindest nahezu vollständigen Reaktionsablauf des Farbstoffs mit der Warenbahn sicherstellt. Verweildauern von 24 Stunden sind hierbei keine Seltenheit. Sollte die Warenbahn nach dem Längsablauf nicht den gewünschten Farbton aufweisen, so ist es erforderlich, die Prozedur zu wiederholen. Die zur Annäherung an den gewünschten Farbton zu ändernden Verfahrensparameter beruhen dabei im wesentlichen auf Erfahrungen der Bedienpersonen des Foulards, so daß eine nicht vorhersehbare Anzahl von Testfärbungen mit dem Produktionsfoulard durchgeführt werden müssen, bis schließlich der gewünschte Farbausfall erzielt wird.
  • Nachteilig ist somit, daß einerseits die Testfärbungen mit einem erheblichen Ausschuß an Warenbahnabschnitten einhergehen, andererseits durch die notwendigen Verweildauern der Warenbahnabschnitte bis zur Feststellung des Farbtonausfalls erhebliche Stillstandszeiten hervorgerufen werden.
  • Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren zu schaffen, durch die bzw. durch das die Menge an Warenbahnabschnitten, die für die Probefärbung benötigt werden, sowie die Stillstandszeiten des Produktionsfoulards verringert werden.
  • Diese Aufgabe wird durch den in Anspruch 1 wiedergegebenen Labortoulard und durch das in Anspruch 16 wiedergegebene Verfahren gelöst.
  • Der Laborfoulard umfaßt ein Foulardvolumen für die Färbeflotte, eine Abwickelstation und eine Aufwickelstation für die Warenbahnen sowie Mittel zum Führen der Warenbahn durch das Foulardvolumen der Färbeflotte. Er zeichnet dadurch aus, daß eine Nachdosiereinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher Färbeflotte während des Durchlaufens der Bahn durch das Foulardvolumen nachfüllbar ist, derart, daß die Menge an Färbeflotte in dem Foulardvolumen zumindest im wesentlichen konstant ist. Durch diese Maßnahme werden die Verhältnisse, die sich in der Färbeflotte während der Produktion im Produktionsfoulard einstellen, weitestgehend erzielt. Insbesondere ist durch diese Maßnahme gewährleistet, daß sich bereits nach Durchlauf eines relativ kurzen Abschnitts einer schmalen, für den Laborversuch verwendeten Warenbahn in dem Foulardvolumen ein Gleichgewichtszustand einstellt, d.h. der Tailing-Effekt nicht mehr auftritt. An dem Laborfoulard können somit die zur Erzielung des gewünschten Farbausfalls benötigten Flottenzusammensetzungen ermittelt werden. Versuchsfärbungen auf dem Produktionsfoulard zur Ermittlung der Färberezeptur erübrigen sich.
  • Von der Firma Mathis ist zwar ein horizontaler 2-Walzen-Laborfoulard bekannt, zur Simulation der während der Produktion herrschenden Verhältnisse ist dieser jedoch nicht geeignet.
  • Das Foulardvolumen ist bei dem erfindungsgemäßen Laborfoulard vorzugsweise durch einen Zwickel eines 2-Walzen-Quetschwerkes gebildet. Denkbar ist jedoch desweiteren, zur Bildung des Foulardvolumens einen Trog vorzusehen, durch den die Warenbahn durchgeführt wird, bevor sie ein Quetschwerk durchläuft. Der trog kann unterhalb des Quetschwerks angeordnet sein. Die Warenbahn wird dem Quetschwerk dann von unten nach oben zugeführt.
  • Die Nachdosiereinrichtung umfaßt vorzugsweise eine nach der Art einer Injektionsspritze arbeitende Kolben-Zylinder-Einheit. Zur Betätigung derselben kann eine pneumatisch wirkende Betätigungseinrichtung vorgesehen sein, die auf den Kolben der Kolben-Zylinder-Einheit wirkt.
  • Um den Gleichgewichtszustand im Foulardvolumen optimal stabilisieren zu können, ist vorzugsweise eine Regeleinrichtung vorgesehen, die ein Signal zur Ansteuerung der Betätigungseinrichtung erzeugt, dessen Größe von dem Füllstand des Foulardvolumens abhängt. Durch diese Maßnahme ist gewährleistet, daß unabhängig von der Bahngeschwindigkeit und von deren Mitnahmevermögen für die Färbeflotte der vorgegebene Füllstand in dem Foulardvolumen weitestgehend konstant gehalten wird, ohne daß es hierzu des Eisatzes von Bedienpersonal bedarf. Der Labor-Färbevorgang kann daher insoweit automatisch ablaufen.
  • Die Regeleinrichtung kann einen Sensor umfassen, der derart ausgebildet ist, daß er den durch die Flüssigkeitssäule in dem Foulardvolumen herrschenden Druck erfasst. Diese konstruktive Ausgestaltung hat gegenüber einem ebenfalls denkbaren, Opto elektronisch wirkenden Sensor den Vorteil, daß sie unabhängig vom Grad der Färbung der Färbeflotte funktioniert und unempfindlich gegen Verschmutzungen ist.
  • Um die Verhältnisse in dem Produktionsfoulard weitestgehend nachbilden zu können, ist der Durchmesser der Walzen des 2-Walzen-Quetschwerks des Laborfoulards vorzugsweise identisch mit dem Durchmesser der entsprechenden Walzen des Produktionsfoulards gewählt. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Walzen des 2-Walzen-Quetschwerks eine Walzenbeschichtung aufweisen, die derjenigen der entsprechenden Walzen des Produktionsfoulards entspricht.
  • Bei dem Laborfoulard sind die Abwickelstation, insbesonders auch die Aufwickelstation derart ausgestaltet, daß die Warenbahnzugkraft auf Seiten des Einlaufs in das Foulardvolumen und die Warenbahnzugkraft auf Seiten des Auslaufs aus dem Foulardvolumen einstellbar sind. Hierzu ist der mit der Abwickelstation bewirkte Abwickelwiderstand sowie der mit der Aufwickelstation erzeugte Warenbahnzug einstellbar.
  • Ferner ist das 2-Walzen-Quetschwerk derart ausgestaltet, daß die Linienkraft in dem Bearbeitungsspalt einstellbar ist, und zwar auf einen Wert, der auch im Walzenspalt des Produktionsfoulards herrscht.
  • Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Laborfoulards, bei der die Walzen des 2-Walzen-Quetschwerkes einseitig gelagert sind. Durch diese Maßnahme ist „das Kernstück" des Laborfoulards von außen leicht zugänglich, was dessen Wartung und Reinigung ganz erheblich vereinfacht. Auch kann die Funktion des Laborfoulards aufgrund dieser Maßnahme optisch kontrolliert werden.
  • Die Bedienbarkeit und Wartung des erfindungsgemäßen Laborfoulards ist desweiteren vereinfacht, wenn sämtliche Walzen, die sich während des Betriebs des Laborfoulards in Kontakt mit der Warenbahn befinden, einseitig gelagert sind.
  • Die Montage eines die zu färbende Warenbahnprobe enthaltenden Abwickelkerns und des zum Aufwickeln der Warenbahn vorgesehenen Aufwickelkerns ist erheblich vereinfacht, wenn die Abwickel- und die Aufwickelstation Spannkerne umfassen, deren Durchmesser zwecks kraftschlüssiger Aufnahme der Wickelhülsen vergrößerbar ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Ermittlung des Farbausfalls einer mittels einer Färbeflotte gefärbten Warenbahn zeichnet sich aus durch die folgenden Schritte:
    • – kontinuierliches Durchführung eines Streifens einer Warenbahn durch ein Volumen, das eine vorbestimmte Menge an Färbeflotte enthält;
    • – Zufuhr an durch die Warenbahn entnommener Färbeflotte derart, daß die Färbeflottenmenge im Volumen zumindest annähernd konstant ist;
    • – Entnehmen der durch das Volumen durchgeführten Warenbahn und Übergabe derselben an eine Verweilstation;
    • – Vergleich des Farbausfalls nach Entnahme der Warenbahn aus der Verweilstation mit einem gewünschten Farbton.
  • Dieser Verfahrensablauf wird unter Änderung der Zusammensetzung der Färbeflotte solange wiederholt, bis sich der gewünschte Farbausfall eingestellt hat. Die bei dem Laborfoulard hierzu letztlich notwendigen Verfahrensparameter sowie die Zusammensetzung der Färbeflotte werden dann beim Produktionsfoulard verwirklicht.
  • Versuche haben gezeigt, daß sich der Gleichgewichtsfarbausfall eingestellt hat, mit anderen Worten: kein Tailing mehr auftritt, wenn der durch das Foulardvolumen geleitete Abschnitt der Warenbahn zumindest eine Länge aufweist, daß zumindest das 1,5fache des Foulardvolumens an Färbeflotte von der Warenbahn aufgenommen wird.
  • Die Durchführung des Verfahrens wird erheblich vereinfacht, wenn – wie besonders bevorzugt – an dem Anfang des Streifens der Warenbahn ein Vorlauf aus einem nicht saugenden Material – vorzugsweise aus einer Polymerfolie – befestigt ist.
  • Diese Maßnahme bewirkt, daß keine Färbeflotte von der üblicherweise aus Pappe bestehenden Wickelhülse aus der Warenbahn aufgesaugt wird und somit den Farbausfall verändert. Ferner wird vermieden, daß Luftsauerstoff an die feuchte Warenbahn gelangt.
  • Besonders bevorzugt ist eine Weiterbildung des Verfahrens, wenn ebenfalls am Ende des Streifens der Warenbahn ein Nachlauf aus einem nicht saugenden Material – vorzugsweise aus einer Polymerfolie – befestigt ist. Wird die Warenbahn dann zusammen mit dem Vorlauf und dem Nachlauf auf eine Wickelhülse zu einem Wickel aufgewickelt, so wird wirksam verhindert, daß der Farbausfall durch Abtropfen von Färbeflotte oder der Einwirkung von Luftsauerstoff beeinflußt und das Ergebnis verfälscht wird. Ein unterschiedlicher Farbausfall in den seitlichen Randbereichen kann wirksam vermieden werden, wenn zusätzlich nach dem Aufwickeln die Seitenränder des Wickels gegen die Umgebungsluft abgedichtet werden, was beispielsweise durch Umwickeln derselben mit einer selbstklebenden Folie bewirkt werden kann. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Laborfoulards dargestellt. Es zeigen:
  • 1 – schematisch – den Laborfoulard in einer Ansicht der der Bedienperson zugewandten Seite;
  • 2 – schematisch – eine Ansicht desselben Laborfoulards gemäß 1 von links;
  • 3 ein Blockschaltbild einer Einrichtung zur Konstanthaltung des Füllstandes der Färbeflotte sowie
  • 4 – schematisch – eine weitere Möglichkeit der Ausbildung des Foulardvolumens.
  • Der als ganzes mit 100 bezeichnete Laborfoulard umfaßt eine horizontal verlaufende Bodenplatte 1, die sich über Füße 2 auf einer ebenen Unterlage 3 abstützt. Von der Bodenplatte 1 vertikal nach oben erstreckt sich ein Maschinengestell 4, das im wesentlichen aus zwei parallel zueinander verlaufenden, von einander beabstandeten Platten 5, 6 besteht. Sie sind über Schrauben 7, 8 mit der Bodenplatte 1 verschraubt.
  • An der Platte 5 sind auf der der Bedienperson zugewandten Seite eine Abwickelstation 9, eine Aufwickelstation 10, Umlenkwalzen 11, 12, Spannwalzen 13, 14 sowie ein als ganzes mit 15 bezeichnetes 2-Walzen-Quetschwerk montiert. Die Spannwalzen 13, 14 sind jeweils an einem Ausleger 16, 17 gelagert, der seinerseits um senkrecht zu den Platten 5, 6 verlaufende Achsen S, S' verschwenkbar an den Platten 5, 6 angelenkt ist. Die Verschwenkung der Ausleger 16, 17 um die Achsen S, S' kann gemäß 1 nach oben unter Überwindung der durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Federanordnung bewirkten elastischen Kraft erfolgen.
  • Die Abwickelstation 9 und die Aufwickelstation 10 umfassen jeweils einen Expansionsspannkern 18, 19 dessen Außendurchmesser wahlweise veränderbar ist, um so jeweils eine Wickelhülse 20, 21 kraftschlüssig aufnehmen zu können. Beide Expansionsspannkerne 18, 19 sind drehfest mit jeweils einer Welle 22, 23 verbunden, auf die jeweils mittels eines Rotationsantriebs 24, 25, der auf der dem Betrachter abgewandten Seite der Seite der Platte 6 angeordnet ist, ein Drehmoment zur Einstellung des Abwickelwiderstandes bzw. der Bewirkung des Aufwickelvorgangs und der Einstellung der Aufwickelzugkraft bewirkt werden kann.
  • Das 2-Walzen-Quetschwerk 15 umfaßt Quetschwalzen 26, 27, von der die in 1 links dargestellte mittels eines Drehantriebes 28, der ebenfalls auf der der Bedienperson abgewandten Seiten der Platte 6 angeordnet ist, drehangetrieben wird. Die in 1 rechts dargestellte Quetschwalze 27 ist an einem zwischen den Platten 5, 6 vorgesehenen Hebel 29 rotierbar gelagert, der seinerseits um eine Achse X verschwenkbar an dem Maschinengestell 4 gelagert ist. Mittels einer pneumatisch betriebenen Betätigungseinrichtung 30 wird der Hebel 29 im Sinne einer Anstellung der Quetschwalze 27 gegen die Quetschwalze 26 betätigt, wobei durch Variation des Betätigungsdrucks die Linienkraft in dem zwischen den Quetschwalzen 26, 27 gebildeten Bearbeitungsspalt 31 verändert werden kann.
  • Der oberhalb des Bearbeitungsspalts 31 gebildete Zwickel 32 dient der Ausbildung des Foulardvolumens 33, in dem sich während der Verwendung des Laborfoulards Färbeflotte befindet. Letztere wird mittels Kolben-/Zylinder-Einheiten 34, 35 in das Foulardvolumen dosiert zugegeben, wobei die Kolben-/Zylinder-Einheiten 34, 35 nach der Art einer Injektionsspritze ausgebildet sind. Zur Betätigung der Kolben 36 der Kolben-/Zylinder-Einheiten 34, 35 sind die oberen Enden beider mit Anschlußstutzen 37 für Druckluftleitungen versehen, so daß die Kolben 36 pneumatisch über in der Zeichnung nicht dargestellte Leitungen unter Abgabe von in den Einheiten befindlicher Färbeflotte in das Foulardvolumen 33 verlagert werden können.
  • Zur Begrenzung des Foulardvolumens 33 auf der der Bedienperson zugewandten Seite der Quetschwalzen 26, 27 dient eine flache Wandung 38 aus einem durchsichtigen Material, beispielsweise Plexiglas. Die Wandung 38 ist derart an dem Maschinengestell 4 befestigt, daß sie im Bereich des Zwickels 32 an den Stirnseiten der Quetschwalzen 26, 27 in einem streifenförmigen Bereich anliegt.
  • In 4 ist schematisch eine weitere mögliche Ausgestaltung des Foulardvolumens dargestellt, die alternativ zu der vorstehend beschriebenen Verwendung finden kann. Sie umfaßt einen Trog 40, in dessen bodennahen Bereich 41 eine Umlenkrolle 42 ausgeordnet ist. Um sie ist von links oben kommend die Warenbahn B herumgeführt, die in Richtung des Pfeiles P vorlaufend den Quetschwalzen 43, 44 eines Zwei-Walzen-Quetschwerkes 45 zugeführt wird.
  • Ferner umfaßt der Laborfoulard 100 eine Regeleinrichtung, mit der der Betätigungsdruck, der den Anschlußstutzen 37 der Kolben-Zylinder-Einheiten 34, 35 zugeführt wird, in Abhängigkeit des Füllstandes in dem Foulardvolumen 33 im Sinne einer Konstanthaltung des Füllstandes geregelt wird. Die Funktionsweise der Regeleinrichtung so im folgenden unter Bezug auf 3, die ein Blockschaltbild diese Regeleinrichtung enthält, erläutert werden. Von einer Druckluftquelle wird komprimierte Luft unter einen Druck von ca. 6 bar zur Verfügung gestellt. Über einen Druckregler 46 wird der Luftdruck umgeregelt, der an einem ersten Druckmesser 47 anliegt. Dieser ist in eine pneumatische Leitung 48 eingeschaltet, die mit den Anschlußstutzen 37 der Kolben-Zylinder-Einheit verbunden ist.
  • Der in dem Foulardvolumen 33 in dessen Bodenbereich herrschende Druck, der von der Fläche der Flüssigkeitssäule in dem Foulardvolumen 33 abhängt, wird über eine Druckleitung einen zweiten Druckmesser 50 zugeleitet. Die Druckmesser 47, 50 sind mit ihren Signalausgängen 52, 53 mit einem Niveauregler 51 verbunden, welcher die von den Druckreglern übermittelten Druckwerte erfasst und dem Druckregler 46 im Sinne einer Konstanthaltung des in dem Foulardvolumen 33 herrschenden Drucks ansteuert.
  • Im folgenden soll das mit dem Laborfoulard durchgeführte Verfahren erläutert werden.
  • Zunächst wird die Abwickelstation 9 mit einer Wickelhülse 20 bestückt, auf die zunächst ein Abschnitt einer Polymerfolie, hieran befestigt der testweise zu färbende Warenbahnabschnitt und wiederum ein Abschnitt einer Polymerfolie aufgewickelt ist. Letztere wird unter Umschlingung der Umlenkwalzen 11, 12 sowie der Spannwalzen 13 und 14 durch den Bearbeitungsspalt 31 geführt und der Anfang des Polymerfolienvorlaufs auf die Wickelhülse 21 aufgewickelt, so daß sich der in 1 strichpunktierte Verlauf der Bahn B ergibt. Anschließend werden die vorbefüllten Kolben-Zylinder-Einheiten 34, 35, die zusammen eine Nachdosier-Einrichtung 39 bilden, montiert und das Foulardvolumen 33 bis zu dem gewünschten Füllstand mit Färbeflotte aufgefüllt. Die Stutzen 37 werden hiernach mit den in der Zeichnung nicht dargestellten Druckluftleitungen verbunden, über die Betätigungseinrichtung 30 der gewünschte Liniendruck im Bearbeitungsspalt 31 eingestellt und durch in Gang setzen der Antriebe 24, 25 und 28 die Bahn B kontinuierlich durch den Bearbeitungsspalt 31 geführt. Durch Regelung des über die Anschlußstutzen 37 den Kolben-Zylinder-Einrichtungen zugeführten Luftdrucks wird der Füllstand an Färbeflotte in dem Foulardvolumen 33 konstant gehalten, bis die Warenbahn den Bearbeitungsspalt 31 vollständig durchlaufen hat. Die Länge des zwischen den Polymerfolien befindlichen, zu färbenden Abschnitts der Warenbahn ist so bemessen, daß zumindest das 1,5fache Volumen an Färbeflotte während des Durchlaufs der Bahn von dieser mitgenommen wird.
  • Der zum Schluß auf die Wickelhülse 21 aufgewickelte Abschnitt einer Polymerfolie wird mit einer selbstklebenden Folie oder auch bekanntem Isolierband auf dem Wickel gegen selbsttätiges Abwickeln gesichert und die stirnseitigen Enden des Wickels werden mit demselben selbstklebenden Material gegen seitliches Eindringen von Luftsauerstoff abgedichtet. Der gesamte Wickel wird nach Entspannung des Expansionsspannkerns 19 der Aufwickelstation 10 entnommen und einer in der Zeichnung nicht dargestellten Verweilstation zugeführt, in der der Wickel bis zum Abschluß der Reaktion zwischen Farbstoff der Färbeflotte und dem zu färbenden Textil verweilen kann.
  • Anschließend wird die Warenbahn von der Wickelhülse 21 abgewickelt, abgenommen, gewaschen und getrocknet und der Farbausfall des Endbereichs des zu färbenden Warenbahnabschnitts mit dem gewünschten Farbton verglichen. Sollte das gewünschte Ergebnis erreicht worden sein, so werden die Parameter des Laborversuchs auf den Produktionsfoulard übertragen.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiels des Laborfoulards 100 ist für Bahnen einer Breite von 100 mm konzipiert. Es ist jedoch auf einfache Weise möglich, diesen Laborfoulard auch an andere gewünschte Warenbahnbreiten anzupassen, da hierzu lediglich die Länge der einseitig gelagerten Walzen des Foulards geändert werden muß.
  • 1.
    Bodenplatte
    2.
    Füße
    3.
    Unterlage
    4.
    Maschinengestell
    5.
    Platte
    6.
    Platte
    7.
    Schraube
    8.
    Schraube
    9.
    Abwickelstation
    10.
    Aufwickelstation
    11.
    Umlenkwalze
    12.
    Umlenkwalze
    13.
    Spannwalze
    14.
    Spannwalze
    15.
    Quetschwalze
    16.
    Ausleger
    17.
    Ausleger
    18.
    Expansionsspannkern
    19.
    Expansionsspannkern
    20.
    Wickelhülse
    21.
    Wickelhülse
    22.
    Welle
    23.
    Welle
    24.
    Drehantrieb
    25.
    Drehantrieb
    26.
    Quetschwalze
    27.
    Quetschwalze
    28.
    Drehantrieb
    29.
    Hebel
    30.
    Betätigungseinrichtung
    31.
    Bearbeitungsspalt
    32.
    Zwickel
    33.
    Foulardvolumen
    34.
    Kolben-/Zylinder-Einheit
    35.
    Kolben-/Zylinder-Einheit
    36.
    Kolben
    37.
    Anschlußstutzen
    38.
    Wandung
    39.
    Nachdosiereinrichtung
    40.
    Trog
    41.
    Bereich
    42.
    Umlenkrolle
    43.
    Quetschwalze
    44.
    Quetschwalze
    45.
    Zwei-Walzen-Quetschwerk
    46.
    Druckregler
    47.
    Erster Druckmesser
    48.
    Pneumatische Leitung
    49.
    Druckleitung
    50.
    Zweiter Druckmesser
    51.
    Niveauregler
    52.
    Signalausgang
    53.
    Signalausgang
    100.
    Laborfoulard
    S, S'
    Achsen
    X
    Achse
    B
    Warenbahn

Claims (23)

  1. Laborfoulard zur Durchführung von Färbeversuchen an einer laufenden Warenbahn, mit einem Foulardvolumen (33) für die Färbeflotte, mit einer Abwickelstation (9), mit einer Aufwickelstation (10), und mit Mitteln zum Führen der Warenbahn durch das Foulardvolumen (33), dadurch gekennzeichnet, daß eine Nachdosiereinrichtung (39) vorgesehen ist, mittels welcher Färbeflotte während des Durchlaufens der Bahn (B) durch das Foulardvolumen (33) nachfüllbar ist.
  2. Laborfoulard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Foulardvolumen (33) durch einen Zwickel (32) eines 2-Walzen-Quetschwerks (15) gebildet ist.
  3. Laborfoulard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Foulardvolumen durch ein unter einem Quetschwerk angeordneten Becken gebildet ist.
  4. Laborfoulard nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachdosiereinrichtung (39) zumindest eine nach der Art einer Injektionsspritze arbeitende Kolben-Zylinder-Einheit (34, 35) umfaßt.
  5. Laborfoulard nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine pneumatisch wirkende Betätigungseinrichtung zur Betätigung der Kolben (36) der mindestens einen Kolben-Zylinder-Einheit (34, 35) vorgesehen ist.
  6. Laborfoulard nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Regeleinrichtung vorgesehen ist, die ein Signal zur Ansteuerung der Betätigungseinrichtung erzeugt, dessen Größe von dem Füllstand des Foulardvolumens (33) abhängt.
  7. Laborfoulard nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung einen Sensor umfaßt, der den durch die Flüssigkeitssäule in dem Foulardvolumen (33) erzeugten Druck umfaßt.
  8. Laborfoulard nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Quetschwalzen (26, 27) des 2-Walzen-Quetschwerks (15) identisch mit dem Durchmesser der entsprechenden Walzen eines Produktionsfoulards ist.
  9. Laborfoulard nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalzen (26, 27) des 2-Walzen-Quetschwerks (15) eine Walzenbeschichtung umfassen, die derjenigen der entsprechenden Walzen des Produktionsfoulards entspricht.
  10. Laborfoulard nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwickelstation (9) derart ausgestaltet ist, daß der die Warenbahnzugkraft auf Seiten des Einlaufs in das Foulardvolumen (33) beeinflussende Abwickelwiderstand veränderbar ist.
  11. Laborfoulard nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelstation (10) derart ausgestattet ist, daß der die Warenbahnszugkraft auf Seiten des Auslaufs aus dem Foulardvolumen (33) beeinflussende Warenbahnzug veränderbar ist.
  12. Laborfoulard nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das 2-Walzen-Quetschwerk (15) derart ausgestaltet ist, daß die Linienkraft in dem Bearbeitungsspalt (31) einstellbar ist.
  13. Laborfoulard nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalzen (26, 27) des 2-Walzen-Quetschwerks (15) einseitig gelagert sind.
  14. Laborfoulard nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Walzen, die während des Betriebs des Laborfoulards in Kontakt mit der Warenbahn B sind, einseitig gelagert sind.
  15. Laborfoulard nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickel- und die Abwickelstation (10, 9) Expansionsspannkerne (18, 19) umfassen, deren Durchmesser zwecks kraftschlüssiger Aufnahme von Wickelhülsen (20, 21) vergrößerbar ist.
  16. Verfahren zur Ermittlung des Farbausfalls einer mittels einer Färbeflotte gefärbten Warenbahn mit den folgenden Schritten: – kontinuierliches Durchführen eines Streifens einer Warenbahn (B) durch ein Foulardvolumen (33), daß eine vorbestimmte Menge an Färbeflotte enthält; – Zufuhr an durch die Warenbahn B entnommener Färbeflotte derart, daß die Färbeflottenmenge im Foulardvolumen (33) zumindest annähernd konstant ist; – Entnehmen der durch das Foulardvolumen (33) durchgeführten Warenbahn (B) und Übergabe derselben an eine Verweilstation; – Vergleich des Farbausfalls nach Entnahme der Warenbahn (B) aus der Verweilstation mit einem gewünschten Farbton.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenbahnspannung auf Seiten des Einlaufs in das Foulardvolumen (33) auf einem Wert gehalten wird, der demjenigen in der Produktion zumindest annähernd entspricht.
  18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet daß die Warenbahnspannung auf Seiten des Auslaufs aus dem Foulardvolumen (33) auf einem Wert gehalten wird, der demjenigen in der Produktion zumindest annähernd entspricht.
  19. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Warenbahn (B) zumindest einer Länge durch das Foulardvolumen (33) geleitet wird, das zumindest das 1,5fache des Foulardvolumens an Färbeflotte von der Warenbahn (B) aufgenommen wird.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Anfang des Streifens der Warenbahn (B) ein Verlauf aus einem nicht saugenden Material – vorzugsweise aus einer Polymerfolie – befestigt ist.
  21. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Streifens der Warenbahn (B) ein Nachlauf aus einem nicht saugenden Material – vorzugsweise aus einer Polymerfolie – befestigt ist.
  22. Verfahren nach Anspruch 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenbahn (B) mit Vorlauf und Nachlauf auf eine Wickelhülse (21) zu einem Wickel aufgewickelt wird.
  23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Aufwickeln die Seitenränder des Wickels gegen die Umgebungsluft abgedichtet werden.
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