DE10253820A1 - Für eine Kraftbegrenzung eingerichtete Sicherheitsgurt-Befestigungsanordnung - Google Patents
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Abstract
Befestigungsanordnung für das Ende (20) eines Sicherheitsgurtes an einem fahrzeugfest zu verankernden Endbeschlag (10) in Kraftfahrzeugen, bei welcher das Gurtende (20) mit einem gesonderten Kraftbegrenzergurt (13) verbunden ist und der geschlaufte Kraftbegrenzergurt (13) vor Wirksamwerden der Kraftbegrenzung mit seiner in einer doppellagigen Anordnung auf einer Seite des Beschlages (10) liegenden Schlaufe angeordnet ist, und bei welcher an dem Endbeschlag (10) wenigstens ein die beiden Lagen (14, 15) des Kraftbegrenzergurtes (13) durchgreifender und bei der bei Belastung erfolgenden Verschiebung des Kraftbegrenzergurtes (13) gegenüber dem Endbeschlag (10) die beiden Lagen (14, 15) des Gurtbandes in der Längsrichtung des Kraftbegrenzergurtes (13) durchtrennender Vorsprung (18) angeordnet ist, wobei längs der Bewegungsbahn des Vorsprunges (18) durch den Kraftbegrenzergurt (13) in beiden Lagen (14, 15) des Kraftbegrenzergurtes (13) eine Materialschwächung (17) ausgebildet ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine für eine Kraftbegrenzung eingerichtete Befestigungsanordnung für das Ende eines Sicherheitsgurtes in Kraftfahrzeugen.
- In der
DE-OS 22 24 883 ist hierzu vorgeschlagen, einen Sicherheitsgurt in einer Anordnung mit einem in dessen Verlaufsrichtung über einen fahrzeugfesten Beschlag hinausreichenden Ende derart zu befestigen, daß bei entsprechender, am Sicherheitsgurt angreifender Zugkraft und der dadurch bedingten Beanspruchung der Sicherheitsgurt sich durch den Beschlag schiebt. Der Beschlag ist in Form eines das Gurtband durchgreifenden Schraubenschaftes so ausgebildet, daß der Beschlag bei der Bewegung des Gurtbandes das Gurtband einreißt. In einer Ausführungsform ist der Sicherheitsgurt in seinem über den Beschlag hinausreichenden Abschnitt in eine Schlaufe gelegt. Durch geeignete Verstärkungsmaßnahmen wie die Anordnung von Nähten oder die Anbringung von Einlagen wird das Einreißen des Gurtbandes bei dessen Durchgang durch den Beschlag so erschwert, daß die gewünschte Kraftbegrenzungswirkung zustandekommt. - Mit der bekannten Befestigungsanordnung ist der Nachteil verbunden, daß Herstellung und Montage des Sicherheitsgurtes bzw. von deren Befestigung am Fahrzeug aufwendig und schwierig zu bewerkstelligen sind. Dies gilt zunächst für die am Ende eines standardmäßig gefertigten Gurtbandes vorzunehmenden Verstärkungsmaßnahmen wie auch für die Montage des Sicherheitsgurtes einschließlich des Beschlages unmittelbar am Fahrzeugteil. Es kommt hinzu, daß ein zusätzlicher Endanschlag am Sicherheitsgurt ausgebildet sein muß, um ein Ausreißen des Sicherheitsgurtendes aus dem Beschlag zu verhindern.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine für eine Kraftbegrenzung eingerichtete Befestigungsanordnung für das Ende eines Sicherheitsgurtes zur Verfügung zu stellen, die einfach herzustellen und einfach zu montieren und ihrer Wirkungsweise sicher ist.
- Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser Beschreibung nachgestellt sind.
- Es wird eine Befestigungsanordnung vorgeschlagen, bei welcher das Gurtende mit einem gesonderten Kraftbegrenzergurt verbunden ist und der mit einer Gurtbandlage durch einen im Endbeschlag ausgebildeten Führungsschlitz geschlaufte Kraftbegrenzergurt vor Wirksamwerden der Kraftbegrenzung mit seiner in einer doppellagigen Anordnung auf einer Seite des Beschlages liegenden Schlaufe derart angeordnet ist, daß das Schlaufenende entfernt von dem Führungsschlitz des Beschlages liegt, und bei welcher an dem Endbeschlag wenigstens ein die beiden Lagen des Kraftbegrenzergurtes durchgreifender und bei der bei Belastung erfolgenden Verschiebung des Kraftbegrenzergurtes gegenüber dem Endbeschlag die beiden Lagen des Gurtbandes in der Längsrichtung des Kraftbegrenzergurtes durchtrennender Vorsprung angeordnet ist, wobei längs der Bewegungsbahn des Vorsprunges durch den Kraftbegrenzergurt in beiden Lagen des Kraftbegrenzergurtes eine Materialschwächung ausgebildet ist.
- Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, daß aufgrund der Trennung des Endes des standardmäßig hergestellten Sicherheitsgurtbandes von dem Endbeschlag und durch die Zwischenschaltung eines gesonderten Kraftbegrenzergurtes an dem Sicherheitsgurt selbst keine Veränderungen vorzunehmen sind. Der Kraftbegrenzergurt kann als eigenständiges Bauteil in einfacher Weise hergestellt werden, und dies gilt auch für den Endbeschlag mit dem daran ausgebildeten Vorsprung. Im Gegensatz zu der bekannten Befestigungsanordung, bei welcher aufwendige Verstärkungsmaßnahmen erforderlich sind, werden an dem Kraftbegrenzungsgurt erfindungsgemäß Materialschwächungen ausgebildet, was die Herstellung des Kraftbegrenzergurtes sehr vereinfacht. Insgesamt ergeben sich damit in vorteilhafter Weise auch Ausgestaltungs- und Variationsmöglichkeiten im Hinblick auf die Einstellung des Kraftverlaufs bei der Kraftbegrenzung.
- Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, daß die Materialschwächung als Perforation mit im Abstand zueinander angeordneten Löchern ausgebildet ist, so daß bei entsprechender Kraftwirkung der an dem Endbeschlag ausgebildete Vorsprung den Kraftbegrenzergurt leichter bzw. mit einer definierten Kraft durchtrennen kann. Hierbei kann vorgesehen sein, daß der Abstand zwischen den Perforationslöchern gleichbleibend ist, wodurch eine lineare Einstellung der Begrenzerkraft gegeben ist, oder daß der Abstand zwischen den Perforationslöchern in unterschiedlichen Abschnitten des Kraftbegrenzergurtes unterschiedlich ist, so daß sich ändernde Kraftverläufe einstellbar sind.
- Nach einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß an dem Endbeschlag zwei Vorsprünge in Bewegungsrichtung des Kraftbegrenzergurtes in einer Linie hintereinander angeordnet sind. Hierdurch ist eine Möglichkeit der Einstellung eines degressiven Verlaufs der Begrenzerkraft gegeben. Bei dieser Auslegung treten zu Beginn der Krafteinwirkung zunächst beide Vorsprünge in Aktion; nach einem Auszug des Kraftbegrenzergurtes aus dem Endbeschlag um das Maß des Abstandes zwischen den beiden Vorsprüngen gelangt der in der Bewegungsrichtung des Kraftbegrenzergurtes vordere Vorsprung in den bereits von dem davor liegenden Vorsprung aufgetrennten Bereich, so daß ab diesem Zeitpunkt nur noch der hintere Vorsprung kraftbegrenzend wirkt und insoweit eine degressive Kraftbegrenzung verwirklicht ist.
- Im einzelnen kann dabei vorgesehen sein, daß die beiden Vorsprünge in der Verlaufsrichtung des Kraftbegrenzergurtes durch den Endbeschlag zu beiden Seiten des Führungsschlitzes angeordnet sind.
- In einer alternativen Ausführungsform ist nach einem Ausführungsbespiel der Erfindung vorgesehen, daß zwei Vorsprünge über die Breite des Kraftbegrenzergurtes nebeneinander angeordnet sind, womit eine Erhöhung der Begrenzerkraft gegeben ist.
- Soweit nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen ist, daß eine Mehrzahl von Vorsprüngen über die Breite des Kraftbegrenzergurtes nebeneinander angeordnet sein kann, ist vorzugsweise an drei nebeneinander angeordnete Vorsprünge zu denken, womit eine weitere Erhöhung der Begrenzerkraft verbunden ist. Insbesondere bei dem letztgenannten Ausführungsbeispiel ist wiederum die Einstellung eines degressiven Kraftverlaufs denkbar, indem einem der mehreren in den Kraftbegrenzergurt eingreifenden Vorsprünge im Anschluß an einen von dem betreffenden Vorsprung zu durchtrennenden ersten Gurtbandabschnitt ein zweiter Gurtbandabschnitt mit einer in den Lagen des Gurtbandes ausgebildeten Leerlaufnut zugeordnet ist. Sobald nach einem gewissen Auszug des Kraftbegrenzergurtes die vorzugsweise dem mittleren Vorsprung zugeordnete Leerlaufnut den mittleren Vorsprung erreicht, braucht der mittlere Vorsprung keine Kraft mehr aufbringen, und demzufolge fällt die insgesamt erforderliche Trennkraft und damit die Begrenzerkraft ab.
- Hinsichtlich der Ausbildung des Vorsprungs ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, daß der Vorsprung als mit dem Endbeschlag verbundener und mit seinem Nietkopf die beiden Lagen des Kraftbegrenzergurtes beim Trennvorgang in gegenseitiger Anlage haltender Niet ausgebildet ist.
- Bezüglich der Befestigung des Sicherheitsgurtes an dem Kraftbegrenzergurt kann vorgesehen sein, daß das Ende des Sicherheitsgurtes zwischen den beiden Lagen des doppellagigen Kraftbegrenzergurtes angeordnet und mit dem Kraftbegrenzergurt vernäht ist.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es zeigen:
-
1 einen Endbeschlag mit Kraftbegrenzergurt und angenähtem Sicherheitsgurtende in einer perspektivischen Darstellung vor Wirksamwerden der Kraftbegrenzung, -
2 den Gegenstand der1 in Draufsicht, -
3 den Gegenstand der1 bzw. 2 in Seitenansicht, -
4 den Gegenstand der1 nach Wirksamwerden der Kraftbegrenzung, -
5 den Gegenstand der4 in Draufsicht, -
6 den Gegenstand der4 bzw. 5 in Seitenansicht, -
7 ein anderes Ausführungsbeispiel des Endbeschlages mit Kraftbegrenzergurt und angenähtem Sicherheitsgurtende in perspektivischer Darstellung vor Wirksamwerden der Kraftbegrenzung, -
8 den Gegenstand der7 in Seitenansicht, -
9 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Endbeschlages mit Kraftbegrenzergurt und angenähtem Sicherheitsgurt in einer Draufsicht. - Bei dem in den
1 bis3 darstellten Ausführungsbeispiel weist ein Endbeschlag10 an einem Ende ein Befestigungsloch11 zur Befestigung des Endbeschlages10 an einem fahrzeugfesten Teil auf. An seinem anderen Ende ist der Endbeschlag10 mit einem Führungsschlitz12 versehen, durch den ein gesonderter, und in eine zweilagige Schlaufe mit einer unteren Lage14 und einer oberen Lage15 gelegter Kraftbegrenzergurt13 mit seiner unteren Lage14 derart hindurchgeschlauft ist, daß vor Wirksamwerden der Kraftbegrenzung das Schlaufenende16 des Kraftbegrenzergurtes13 von dem Führungsschlitz12 des Endbeschlages10 entfernt angeordnet ist und beide Lagen14 und15 auf einer Seite des zum Zwecke der Erzielung eines geradlinigen Gurtverlaufes des Kraftbegrenzergurtes13 mit einer Abwinklung24 versehenen Endbeschlages angeordnet sind. An dem freien Ende des schlaufenförmigen Kraftbegrenzergurtes13 ist das Ende20 eines Sicherheitsgurtes zwischen die untere Lage14 und die obere Lage15 des Kraftbegrenzergurtes gelegt, wobei alle drei Gurtteile mittels einer Vernähung21 miteinander verbunden sind. - Zur Einstellung einer Begrenzerkraft ist an dem Endbeschlag ein durch beide Lagen des Kraftbegrenzergurtes reichender Niet
18 angeordnet, dessen Nietkopf19 auf der Oberseite der oberen Lage15 des Kraftbegrenzergurtes13 liegt und die Lagen14 ,15 aneinander hält. In Längsrichtung des Kraftbegrenzergurtes13 und zwar längs der Bewegungsbahn des Niets18 durch den Kraftbegrenzergurt13 bei dessen Relativverschiebung zum Endbeschlag10 ist in beiden Lagen14 ,15 des Kraftbegrenzergurtes13 eine Perforation mit Löchern17 ausgebildet, so daß bei der Relativverschiebung des Kraftbegrenzergurtes13 in dem Endbeschlag10 der Niet18 die zwischen den Löchern17 der Perforation liegenden kleinen Gurtabschnitte durchtrennt und dabei einen aufgetrennten Bereich22 erzeugt, und so auf diese Weise die Kraftbegrenzung hervorgerufen wird. - Hierzu ist in den
4 bis6 die Ausbildung von Endbeschlag10 und Kraftbegrenzergurt13 nach Abschluß der Kraftbegrenzung dargestellt, wenn das Schlaufenende16 in dem Führungsschlitz12 des Endbeschlages10 zu liegen kommt, so daß ohne weitere Maßnahmen eine sichere Halterung des Kraftbegrenzergurtes13 in dem Endbeschlag10 verwirklicht und ein Ausreißen des Kraftbegrenzergurtes aus dem Endbeschlag vermieden ist. - In den
7 und8 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei welchem zwei Nieten18a ,18b in der Bewegungsrichtung des Kraftbegrenzergurtes in der Kraftangriffsrichtung gemäß Pfeil25 in einer Linie hintereinander, und zwar beidseitig des Führungsschlitzes12 angeordnet sind. Zu Beginn der Kraftbegrenzung werden somit beide Nieten18a ,18b wirksam, weil dem in der Bewegungsrichtung des Kraftbegrenzergurtes vorderen Niet18a ebenfalls noch ein Gurtbereich mit Perforation zugeordnet ist. Nach dem Auszug des Kraftbegrenzergurtes13 aus dem Endbeschlag 10 um einen dem Abstand der Nieten18a ,18b zueinander entsprechenden Betrag wird der in der Bewegungsrichtung vordere Niet18a wirkungslos, weil der hintere Niet18b die Perforation mit Löchern17 des Kraftbegrenzergurtes13 auftrennt und so der vordere Niet18a nur noch von dem bereits aufgetrennten Bereich22 des Befestigungsgurtes13 durchlaufen wird. Hiermit ist eine degressive Einstellung des Kraftverlaufes gegeben. - Bei dem in
9 dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Nieten18 über die Breite des Kraftbegrenzergurtes13 nebeneinander angeordnet, wobei jedem Niet18 zunächst eine Perforation mit in Reihe liegenden Löchern17 zugeordnet ist. Um bei diesem Ausführungsbeispiel einen degressiven Kraftverlauf einzustellen, ist die dem mittleren Niet18 zugeordnete Perforation nur über einen geringeren Gurtabschnitt ausgebildet, woran dann eine in den beiden Lagen14 ,15 des Kraftbegrenzergurtes13 ausgebildete Leerlaufnut23 anschließt, so daß der mittlere Niet18 bei Erreichen der Leerlaufnut23 keinen Beitrag zur Kraftbegrenzung leistet. - Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen, der Zusammenfassung und der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
Claims (11)
- Befestigungsanordnung für das Ende (
20 ) eines Sicherheitsgurtes an einem fahrzeugfest zu verankernden Endbeschlag (10 ) in Kraftfahrzeugen, bei welcher das Gurtende (20 ) mit einem gesonderten Kraftbegrenzergurt (13 ) verbunden ist und der mit einer Gurtbandlage (14 ) durch einen im Endbeschlag (10 ) ausgebildeten Führungsschlitz (12 ) geschlaufte Kraftbegrenzergurt (13 ) vor Wirksamwerden der Kraftbegrenzung mit seiner in einer doppellagigen Anordnung auf einer Seite des Beschlages (10 ) liegenden Schlaufe derart angeordnet ist, daß das Schlaufenende (26 ) entfernt von dem Führungsschlitz (12 ) des Beschlages (10 ) liegt, und bei welcher an dem Endbeschlag (10 ) wenigstens ein die beiden Lagen (14 ,15 ) des Kraftbegrenzergurtes (13 ) durchgreifender und bei der bei Belastung erfolgenden Verschiebung des Kraftbegrenzergurtes (13 ) gegenüber dem Endbeschlag (10 ) die beiden Lagen (14 ,15 ) des Gurtbandes in der Längsrichtung des Kraftbegrenzergurtes (13 ) durchtrennender Vorsprung (18 ) angeordnet ist, wobei längs der Bewegungsbahn des Vorsprunges (18 ) durch den Kraftbegrenzergurt (13 ) in beiden Lagen (14 ,15 ) des Kraftbegrenzergurtes (13 ) eine Materialschwächung (17 ) ausgebildet ist. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialschwächung als Perforation mit im Abstand zueinander angeordneten Löchern (
17 ) ausgebildet ist. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Perforationslöchern (
17 ) gleichbleibend ist. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Perforationslöchern (
17 ) in unterschiedlichen Abschnitten des Kraftbegrenzergurtes (13 ) unterschiedlich ist. - Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Endbeschlag (
10 ) zwei Vorsprünge (18a ,18b ) in Bewegungsrichtung des Kraftbegrenzergurtes (13 ) in einer Linie hintereinander angeordnet sind. - Befestigungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Vorsprünge (
18a ,18b ) in der Verlaufsrichtung des Kraftbegrenzergurtes (13 ) durch den Endbeschlag (10 } zu beiden Seiten des Führungsschlitzes (12 ) angeordnet sind. - Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Vorsprünge (
18 ) über die Breite des Kraftbegrenzergurtes (13 ) nebeneinander angeordnet sind. - Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Vorsprüngen (
18 ) über die Breite des Kraftbegrenzergurtes (13 ) nebeneinander angeordnet ist. - Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß einem der mehreren in den Kraftbegrenzergurt (
13 ) eingreifenden Vorsprünge (18 ) im Anschluß an einen von dem betreffenden Vorsprung zu durchtrennenden ersten Gurtbandabschnitt ein zweiter Gurtbandabschnitt mit einer in den Lagen (14 ,15 ) des Gurtbandes ausgebildeten Leerlaufnut (23 ) zugeordnet ist. - Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (
18 ) als mit dem Endbeschlag (10 ) verbundener und mit seinem Nietkopf (19 ) die beiden Lagen (14 ,15 ) des Kraftbegrenzergurtes (13 ) beim Trennvorgang in gegenseitiger Anlage haltender Niet (18 ) ausgebildet ist. - Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (
20 ) des Sicherheitsgurtes zwischen den beiden Lagen (14 ,15 ) des doppellagigen Kraftbegrenzergurtes (13 ) angeordnet und mit dem Kraftbegrenzergurt (13 ) vernäht ist.
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008000972B4 (de) * | 2008-04-03 | 2017-06-22 | Robert Bosch Gmbh | Gurtaufrolleinheit sowie Verfahren zum Aufrollen von mindestens einem Gurtband sowie Gurtsystem für ein Insassenschutzsystem in einem Fahrzeug mit mindestens einer solchen Gurtaufrolleinheit |
| US10953847B2 (en) | 2018-03-06 | 2021-03-23 | Shield Restraint Systems | Height adjusters with anti-cinch features for occupant restraint systems |
| US11273790B2 (en) | 2018-03-06 | 2022-03-15 | Shield Restraint Systems, Inc. | Height adjusters with anti-cinch features for occupant restraint systems |
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| DE2224883A1 (de) * | 1972-05-20 | 1974-02-14 | Daimler Benz Ag | Befestigung eines sicherheitsgurtes in einem kraftwagen |
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2002
- 2002-11-18 DE DE2002153820 patent/DE10253820B4/de not_active Expired - Fee Related
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| DE10253820B4 (de) | 2004-08-26 |
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