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DE10253527A1 - Spulvorrichtung für eine Arbeitsstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine - Google Patents

Spulvorrichtung für eine Arbeitsstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine Download PDF

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DE10253527A1
DE10253527A1 DE2002153527 DE10253527A DE10253527A1 DE 10253527 A1 DE10253527 A1 DE 10253527A1 DE 2002153527 DE2002153527 DE 2002153527 DE 10253527 A DE10253527 A DE 10253527A DE 10253527 A1 DE10253527 A1 DE 10253527A1
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Germany
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cross
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Herbert Rüskens
Monika Dr. Gerig-Leifeld
Stefan Bungter
Wolf-Michael Ruh
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Oerlikon Textile GmbH and Co KG
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Saurer GmbH and Co KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spulvorrichtung für eine Arbeitsstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine mit einem Spulenrahmen zum Haltern der Kreuzspule, einer Fadenverlegeeinrichtung zum Changieren eines aufzuwickelnden Fadens sowie einer Walze, die mit Reibschluß an der Oberfläche der Kreuzspule anliegt. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Walze (9, 30, 39) wenigstens ein stationäres mit Kanalabschnitten (19) versehenes Kernelement (17) und ein rotierbar gelagertes Mantelelement (18) aufweist, wobei die Kanalabschnitte (19) mit einer Unterdruckquelle (21) in Verbindung stehen und das Mantelelement (18) im Bereich der Kanalabschnitte (19) über Ansaugöffnungen (29) verfügt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Spulvorrichtung für eine Arbeitsstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Spulvorrichtungen zur Herstellung einer Kreuzspule müssen wenigstens zwei Grundbedingungen erfüllen.
  • Erstens müssen solche Spulvorrichtungen eine Einrichtung aufweisen, die es ermöglicht, die Hülse beziehungsweise Spule in Rotation zu versetzen; zweitens muß eine Einrichtung vorhanden sein, die es erlaubt, den Faden während des Aufwickelns ständig von einer Spulenseite zur anderen Spulenseite zu traversieren.
  • Im Textilmaschinenbau sind seit langem verschiedene Ausführungsformen von Spulvorrichtungen bekannt, die die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen.
  • Im Zusammenhang mit Kreuzspulautomaten sind beispielsweise Spulvorrichtungen üblich, bei denen die Kreuzspule von einer sogenannten Nut- oder Fadenführungstrommel über Reibschluß angetrieben wird.
  • Bei diesen zum Beispiel in der DE 101 03 583 A1 dargestellten und beschriebenen Spulvorrichtungen liegt die in einem Spulenrahmen rotierbar gelagerte Kreuzspule mit ihrer Oberfläche auf der angetriebenen Nuttrommel und wird von dieser über Friktion mitgenommen. Eine in die Nuttrommel eingelassene Fadenführungsnut sorgt dabei gleichzeitig dafür, daß der Faden vorschriftsmäßig changiert wird.
  • Nachteilig bei diesen an sich bewährten Spulvorrichtungen ist allerdings, daß mit solchen Spulvorrichtungen ausschließlich Kreuzspulen in der Wicklungsart „wilde Wicklung" erstellt werden können, da bei diesen Spulvorrichtungen stets ein festes Verhältnis zwischen der Spulenoberflächen-Geschwindigkeit und der Geschwindigkeit der Fadenchangierung gegeben ist.
  • Zur Herstellung von Kreuzspulen in der Wicklungsart „Präzisionswicklung" sind daher Spulvorrichtungen entwickelt worden, die einen Antrieb für die Rotation der Kreuzspule und einen separaten Antrieb für die Fadenchangierung aufweisen.
  • Eine derartige Spulvorrichtung ist beispielsweise in der DE 199 08 093 A1 beschrieben.
  • Die im Spulenrahmen zwischen Hülsenaufnahmetellern gehaltene Kreuzspule wird in diesem Fall durch einen am Spulenrahmen angeordneten Antriebsmotor, der einen der Hülsenaufnahmeteller beaufschlagt, direkt angetrieben.
  • Die Kreuzspule liegt dabei außerdem auf einer sogenannten Stütz- und Andrückwalze auf, die selbst nicht angetrieben wird.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform wird die Kreuzspule auf ihrer Oberfläche durch eine einzelmotorisch angetriebene Friktionswalze beaufschlagt.
  • Die Fadenverlegung erfolgt in beiden Fällen durch einen zum Beispiel fingerartig ausgebildeten Fadenführer, der endseitig eine Fadenführungsgabel besitzt. Der Fadenführer ist dabei um eine im wesentlichen senkrecht zur Kreuzspulenachse orientierte Drehachse schwenkbar und wird durch einen elektromechanischen Antrieb beaufschlagt.
  • Es ist des weiteren bekannt, daß sich beim Umlauf rotationssymmetrischer Körper an deren Oberfläche eine umlaufende, körpernahe Luftströmung einstellt, deren Stärke beispielsweise von der Topographie der Oberfläche und der Drehzahl der Rotationskörper abhängt.
  • Derartige körpernahe Luftströmungen entstehen auch bei der Herstellung von Kreuzspulen und treten sowohl an der Kreuzspule als auch an der zugehörigen an der Kreuzspulenoberfläche anliegenden Walze auf.
  • Es ist dabei nicht entscheidend ob diese Walze als Friktionswalze, als Stütz- oder Andrückwalze oder als Fadenführungstrommel ausgebildet ist.
  • Die durch die rotationssymmetrischen Körper transportierte Luft staut sich zunächst in einem Zwickel, der durch die beiden aufeinander liegenden, rotierenden Körper gebildet wird und strömt anschließend seitlich in Richtung der Randbereiche der Körper, im vorliegenden Fall in Richtung der Spulenflanken der Kreuzspule, ab.
  • Die abströmende Luft beeinflußt die Spulenflanken jedoch nachteilig, das heißt, die anstehende Luftströmung begünstigt die Entstehung der sogenannten Flankenhaarigkeit.
  • Da Kreuzspulen mit einer hohen Flankenhaarigkeit im Garnhandel oft negativ bewertet werden, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Spulvorrichtung für eine Kreuzspulen herstellende Textilmaschine zu entwickeln, die die Herstellung weniger flankenhaariger Kreuzspulen ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Spulvorrichtung gelöst, wie sie im Anspruch 1 beschrieben ist.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Ausführungsform hat insbesondere den Vorteil, daß die durch die Rotation der Kreuzspule und der anliegenden Walze entstehende und sich im Zwickel zwischen diesen Rotationskörpern stauende Luftströmung über die Ansaugöffnungen im rotierbar gelagerten Mantelelement der Walze abgesaugt wird, bevor sie über die Spulenflanken seitlich abströmen und dabei die Flankenhaarigkeit der Kreuzspule erhöhen kann.
  • Das heißt, durch die Erfindung wird die im Bereich des Zwickels seitlich abströmende Luftströmung bereits entsorgt, bevor sie die Spulenflanken erreicht.
  • In vorteilhafter Ausführungsform weist die Walze wenigstens ein stationäres Kernelement mit Kanalabschnitten auf, die über eine Pneumatikleitung an eine zum Beispiel spulmaschineneigene Unterdruckquelle angeschlossen sind.
  • In die Pneumatikleitung ist dabei vorzugsweise ein Elektromagnetventil eingeschaltet, das, beispielsweise an den Spulstellenrechner der betreffenden Spulstelle angeschlossen, definiert ansteuerbar ist (Anspruch 2).
  • Das heißt, durch den Spulstellenrechner wird das Elektromagnetventil so angesteuert, daß das Ventil bei stillgesetzter Spulstelle geschlossen ist und bei Inbetriebnahme der Spulstelle automatisch geöffnet wird.
  • Wie im Anspruch 3 dargelegt, weisen die in den oder dem Kernelement der Walze integrierten Kanalabschnitte eine sektionale Ansaugöffnung auf, die im Einbauzustand der Walze auf den Zwickel gerichtet ist, der durch die rotierende Kreuzspule und die rotierende Walze gebildet wird.
  • Über die sektionalen Ansaugöffnungen in den Kernelementen sowie die Ansaugöffnungen im rotierenden Mantelelement kann der durch die Unterdruckquelle erzeugte und über die Pneumatikleitung im Bereich der Kanalabschnitte wirksame Unterdruck gezielt eingesetzt werden.
  • Das heißt, der Unterdruck ist exakt dort wirksam, wo die Luft seitlich abströmt, die aufgrund des anstehenden Unterdruckes großflächig abgesaugt wird.
  • Die Wirksamkeit der Absaugeinrichtung kann dabei, wie im Anspruch 4 dargelegt, durch strömungsgünstige Ausbildung der Kanalabschnitte weiter unterstützt werden.
  • Eine solche strömungsgünstige Kontur der Kanalabschnitte ist beispielsweise gegeben, wenn die Wandungen der Kanalabschnitte auf die Absaugöffnung hin geneigt ausgebildet sind.
  • Die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung ist dabei vorteilhafterweise entweder, wie im Anspruch 5 dargelegt, in eine Stütz- und Andrückwalze integriert oder, wie im Anspruch 6 beschrieben, Bestandteil einer angetriebenen Friktionswalze.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung innerhalb einer sogenannten Fadenführungstrommel angeordnet (Anspr. 7).
  • In allen Ausführungsbeispielen wird durch die erfindungsgemäße Einrichtung die Flankenhaarigkeit der erzeugten Kreuzspulen deutlich reduziert werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 in Seitenansicht eine Arbeitsstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine, wobei die erfindungsgemäße Spulvorrichtung in einer ersten Ausführungsform dargestellt ist,
  • 2 die Spulvorrichtung gemäß 1 in Vorderansicht,
  • 3 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spulvorrichtung, in Vorderansicht,
  • 4 in einem größeren Maßstab eine Stütz- und Andrückwalze gemäß der ersten Ausführungsform, teilweise im Schnitt,
  • 5 das Kernelement der Stütz- und Andrückwalze gemäß Schnitt V-V der 4,
  • 6 und 7 weitere Ausführungsformen des Kernelements der Stütz- und Andrückwalze mit strömungsoptimierten Kanalabschnitten.
  • 8 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spulvorrichtung, in Vorderansicht,
  • In 1 ist in Seitenansicht schematisch die Arbeitsstelle 2 einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine dargestellt. Es handelt sich im vorliegenden Fall um einen sogenannten Kreuzspulautomaten 1.
  • Auf den Arbeitsstellen 2 derartiger Kreuzspulautomaten 1 werden, wie bekannt und daher nicht näher erläutert, die auf einer Ringspinnmaschine produzierten Spinnkopse 3 zu großvolumigen Kreuzspulen 5 umgespult.
  • Die Kreuzspulen 5 werden nach ihrer Fertigstellung mittels eines (nicht dargestellten) selbständig arbeitenden Serviceaggregates, vorzugsweise eines Kreuzspulenwechslers, auf eine maschinenlange Kreuzspulentransporteinrichtung 7 übergeben und zu einer maschinenendseitig angeordneten Spulenverladestation oder dergleichen transportiert.
  • Solche Kreuzspulautomaten 1 weisen oft auch eine Logistikeinrichtung in Form eines Spulen- und Hülsentransportsystems 6 auf. In diesem Spulen- und Hülsentransportsystem 6 laufen, auf Transporttellern 11, die Spinnkopse 3 beziehungsweise Leerhülsen um.
  • Von dem Hülsentransportsystem 6 sind in 1 lediglich die Kopszuführstrecke 24, die reversierend antreibbare Speicherstrecke 25, eine der zu den Spulstellen 2 führenden Quertransportstrecken 26 sowie die Hülsenrückführstrecke 27 dargestellt.
  • Die einzelnen Spulstellen verfügen außerdem, wie bekannt und daher nur angedeutet, über verschiedene Einrichtungen, die einen ordnungsgemäßen Betrieb dieser Arbeitsstellen gewährleisten. Eine dieser Einrichtungen ist beispielsweise eine Spulvorrichtung.
  • Die insgesamt mit der Bezugszahl 4 gekennzeichnete Spulvorrichtung besteht aus einem Spulenrahmen 8, der um eine Schwenkachse 12 beweglich gelagert ist. Der Spulenrahmen 8 kann außerdem, zum Beispiel zur Fertigung von konischen Kreuzspulen, um eine weitere, orthogonal zur Schwenkachse 12 angeordnete Achse verschwenkbar sein.
  • Während des Spulprozesses liegt die Kreuzspule 5 mit ihrer Oberfläche auf einer Stütz- und Andrückwalze 9 und nimmt diese antriebslose Stütz- und Andrückwalze 9 über Reibschluß mit. Der Antrieb der Kreuzspule erfolgt in diesem Fall über eine drehzahlregelbare Antriebseinrichtung 15.
  • Die beispielsweise als elektronisch kommutierbarer Gleichstrommotor ausgebildete Antriebseinrichtung 15 ist, wie aus 2 ersichtlich, direkt am Spulenrahmen 8 angeordnet beziehungsweise in den Spulenrahmen 8 integriert.
  • Zur Changierung des Fadens 16 während des Spulprozesses ist eine Fadenchangiereinrichtung 10 vorgesehen.
  • Eine solche in den 1 und 2 schematisch angedeutete Fadenchangiereinrichtung 10 ist beispielsweise in der DE 198 58 548 A1 ausführlich beschrieben.
  • Die Fadenchangiereinrichtung 10 besteht im wesentlichen aus einem fingerartig ausgebildeten Fadenführer 13, der, durch einen elektromechanischen Antrieb 14 beaufschlagt, den Faden 16 zwischen den beiden Stirnseiten der Kreuzspule 5 traversiert.
  • Die Stütz- und Andrückwalze 9 weist, wie in 2 angedeutet, im wesentlichen wenigstens ein stationäres Kernelement 17 und ein rotierbar gelagertes Mantelelement 18 auf. In das Kernelement 17 sind dabei besaugbare Kanalabschnitte 19 integriert, die über Pneumatikleitungen 20 an eine Unterdruckquelle 21 angeschlossen sind.
  • Des weiteren ist in die Pneumatikleitungen 20 ein Elektromagnetventil 22 eingeschaltet, das über eine Steuerleitung 23 vom Arbeitsstellenrechner 28 der betreffenden Arbeitsstelle definiert ansteuerbar ist.
  • In 4 ist eine der vorzugsweise profilierten Stütz- und Andrückwalze 9 im Detail dargestellt, teilweise im Schnitt. Wie ersichtlich und vorsteht bereits angedeutet, weist die Stütz- und Andrückwalze 9 mindestens ein stationäres Kernelement 17 auf, auf dem über Lagerelemente 33, zum Beispiel Wälzlager, ein rotierbar gelagertes Mantelelement 18 abgestützt ist. Das Mantelelement 18 kann dabei auf seiner Oberfläche, zur Erhöhung der Friktion Profilnuten 40 aufweisen.
  • Die Kernelemente 17 sind dabei teilweise hohl ausgebildet, das heißt, in die Kernelemente 17 sind Kanalabschnitte 19 eingearbeitet. Die Kanalabschnitte 19 sind ihrerseits über eine Pneumatikleitung 20, in die, wie vorstehend bereits angedeutet, ein definiert beaufschlagbares Elektromagnetventil 22 eingeschaltet ist, mit einer Unterdruckquelle verbunden.
  • Die Kanalabschnitte 19 weisen dabei jeweils eine sektionale Öffnung 32 auf, die im Einbauzustand der Stütz- und Andrückwalze 9 auf den Zwickel 38 gerichtet ist, der sich zwischen Kreuzspule 5 und Stütz- und Andrückwalze 9 ergibt.
  • Das rotierbar gelagerte Deckelelement 18 der Stütz- und Andrückwalze 9 ist in seinen Randbereichen mit Ansaugöffnungen 29 ausgestattet, die im Bereich der sektionalen Öffnungen 32 der stationären Lagerkörper 17 rotieren.
  • Wie aus den 5 bis 7 ersichtlich, sind die Kanalabschnitte 19 in den Kernelementen 17 im Querschnitt entweder kreisrund (5) oder strömungsgünstig optimiert (6 und 7).
  • Insbesondere die Ausführungsform gemäß 6, bei der die Wandungen 34, 35 der Kanalabschnitte 19 zueinander unter einem spitzen Winkel angeordnet sind, und die Ansaugöffnung 36 der Pneumatikleitung 20 etwa auf Höhe der Stoßkante der Wandungen 34, 35 liegt, zeichnet sich durch ein günstiges Strömungsverhalten aus.
  • Bei der Ausführungsform gemäß 7 ist die der Ansaugöffnung 36 der Pneumatikleitung 20 gegenüberliegende Wandung 37 geneigt angeordnet. Auch eine solche Ausbildung begünstigt die Luftströmung innerhalb der Kanalabschnitte 19.
  • 3 zeigt eine erste alternative Ausführungsform der Erfindung.
  • Anstelle einer Stütz- und Andrückwalze 9 ist hier eine einzelmotorisch angetriebene Friktionswalze 39 vorgesehen. Entsprechend der vorbeschriebenen Stütz- und Andrückwalze 9 weist auch die Friktionswalze 39 wenigstens ein stationäres Kernelement 17 mit Kanalabschnitten 19 auf, die über Pneumatikleitungen 20 an eine Unterdruckquelle 21 angeschlossen sind.
  • Wie bekannt, ist in die Pneumatikleitung 20 außerdem ein Elektromagnetventil 22 eingeschaltet.
  • Zur kreuzweisen Verlagerung des Fadens 16 kommt auch bei dem Ausführungsbeispiel mit Friktionswalze 39 eine an sich bekannte Fadenchangiereinrichtung 10 zum Einsatz, wie sie vorstehend bereits beschrieben ist.
  • Das heißt, ist eine Fadenchangiereinrichtung 10 vorhanden, die im wesentlichen aus einem fingerartig ausgebildeten Fadenführer 13 besteht, der, durch einen elektromechanischen Antrieb 14 beaufschlagt, den Faden 16 zwischen den beiden Stirnseiten der Kreuzspule 5 traversiert.
  • Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in 8 dargestellt.
  • Anstelle einer Friktionswalze 39 kommt hier eine sogenannte Fadenführungstrommel 30 zum Einsatz. Die einzelmotorisch angetriebene Fadenführungstrommel 30 sorgt in diesem Fall gleichzeitig sowohl für den Antrieb der Kreuzspule 5 als auch für die Changierung des Fadens 16.
  • Wie in 8 angedeutet, weist auch das rotierbar gelagerte, mit Fadenführungsnuten versehene Mantelelement 18 der Fadenführungstrommel 30 in seinen Ranrbereichen, das heißt, im Bereich der Kanalabschnitte 19 der stationären Kernelemente 17 Ansaugöffnungen 29 auf.
  • Funktion der Erfindung erläutert am Ausführungsbeispiel mit Stütz- und Andrückwalze:
    Wie eingangs bereits dargelegt, laufen während des Spulbetriebes sowohl mit der Kreuzspule 5 als auch mit der von der Kreuzspule 5 über Reibschluß mitgenommenen Stütz- und Andrückwalze 9 körpernahe Luftströmungen um.
  • Diese Luftströmungen stauen sich zunächst in dem Zwickel 38, der durch die beiden rotierenden Körper gebildet wird, um anschließend seitlich, das heißt, in Richtung der Spulenflanken der Kreuzspule 5 hin, abzufließen.
  • Diese abfließenden Luftströmungen werden jedoch, bevor sie die Spulenflanken der Kreuzspule 5 erreichen und zur Entstehung erhöhter Flankenhaarigkeit führen können, durch den im Bereich der Ansaugöffnungen 29 des rotierenden Mantelelementes 18 anstehenden Unterdruck großflächig und zuverlässig abgesaugt.
  • Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung lassen sich daher Kreuzspulen 5 herstellen, die eine deutlich geringere Flankenhaarigkeit aufweisen, als Kreuzspulen, die auf bislang üblichen Spulvorrichtungen gefertigt wurden.

Claims (7)

  1. Spulvorrichtung für eine Arbeitsstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine mit einem Spulenrahmen zum Haltern der Kreuzspule, einer Fadenverlegeeinrichtung zum Changieren eines aufzuwickelnden Fadens sowie einer Walze, die mit Reibschluß an der Oberfläche der Kreuzspule anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (9, 30, 39) wenigstens ein stationäres mit Kanalabschnitten (19) versehenes Kernelement (17) und ein rotierbar gelagertes Mantelelement (18) aufweist, wobei die Kanalabschnitte (19) mit einer Unterdruckquelle (21) in Verbindung stehen und das Mantelelement (18) im Bereich der Kanalabschnitte (19) über Ansaugöffnungen (29) verfügt.
  2. Spulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalabschnitte (19) über eine Pneumatikleitung (20), in die ein ansteuerbares Elektromagnetventil (22) eingeschaltet ist, an die Unterdruckquelle (21) angeschlossen sind.
  3. Spulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalabschnitte (19) jeweils eine sektional begrenzte Öffnung (32) aufweisen, die auf einen zwischen der Kreuzspule (5) und der Walze (9, 30) gebildeten Zwickel (38) gerichtet ist.
  4. Spulvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalabschnitte (19) eine strömungsgünstige Kontur aufweisen.
  5. Spulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze als Stütz- und Andrückwalze (9) ausgebildet ist, die von der angetriebenen Kreuzspule (5) über Reibschluß mitgenommen wird.
  6. Spulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze als einzelmotorisch angetriebene Friktionswalze (39) ausgebildet ist, die die Kreuzspule (5) über Reibschluß mitnimmt.
  7. Spulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze als einzelmotorisch angetriebene Fadenführungstrommel (30) ausgebildet ist, die die Kreuzspule (5) über Reibschluß mitnimmt und gleichzeitig den Faden (16) changiert.
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