DE1025211B - Auspuffleitung - Google Patents
AuspuffleitungInfo
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N13/00—Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features
- F01N13/08—Other arrangements or adaptations of exhaust conduits
- F01N13/10—Other arrangements or adaptations of exhaust conduits of exhaust manifolds
- F01N13/102—Other arrangements or adaptations of exhaust conduits of exhaust manifolds having thermal insulation
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F01N3/00—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust
- F01N3/02—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust
- F01N3/04—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust using liquids
- F01N3/043—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for cooling, or for removing solid constituents of, exhaust using liquids without contact between liquid and exhaust gases
- F01N3/046—Exhaust manifolds with cooling jacket
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Auspuffleitung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen mit einer oder
mehreren Zylinder reihen, insbesondere mit Aufladung durch ein Abgasturbogebläse, bei welcher die Auspuffgase
der einzelnen Zylinder gruppenweise gesammelt und getrennt von den Auspuffgasen der anderen
Zylindergruppen abgeführt werden.
Derartige Auspuffleitungen bestehen dabei in der Regel aus mehreren Einzelleitungen für jede Zylindergruppe.,
die entweder nebeneinander her zur Turbine geführt oder als getrennte Leitungen in einem gemeinsamen
Mantelrohr untergebracht sind.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Auspuffleitung
aus einem die einzelnen Zylinderanschlußstutzen tragenden Mantelrohr und einem die einzelnen
Gruppenleitungen bildenden inneren Kernstück, die gegeneinander in Achsrichtung verschiebbar sind, herzustellen.
Ein derartiges Auspuffrohr ermöglicht wohl eine ungehinderte Ausdehnung bei der Erwärmung,
es ist jedoch ziemlich kostspielig und insbesondere für Yielzylinderbrennkraftmaschinen mit V-förmiger Anordnung
der Zylinder schwierig herzustellen.
Diese Mangel können bei einer Auspuffleitung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen mit einer oder
mehreren Zylinderreihen, insbesondere mit Aufladung durch ein Abgasturbogebläse, bei welcher die Auspuffgase
der einzelnen Zylinder gruppenweise gesammelt und getrennt von den Auspuffgasen der
anderen Zylindergruppen abgeführt werden, erfindungsgemäß
dadurch behoben werden, daß die Auspuffleitung in an sich bekannter Weise aus einer Vielzahl
gleicher hintereinander und gegeneinander längs verschiebbar angeordneter Bauelemente zusammengesetzt
ist, deren Länge annähernd dem Abstand der Zylinderachsen aufeinanderfolgender Zylinder der oder jeder
Reihe entspricht und die aus einem Rohrstück mit den Querschnitt unterteilenden Trennwänden bestehen,
welche über die eine Hälfte der Länge des Rohrstückes schraubenförmig gewunden und über die andere Hälfte
geradflächig ausgebildet sind. Durch eine derartige Aufteilung der Auspuffleitung in eine Vielzahl gleicher
Bauelemente ist die Herstellung einfach und der Austausch eines Leitungsstückes leicht durchführbar.
Die Erfindung ist an Hand des in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Auspuffrohr einer 8-Zylinder-V-Maschine nach Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1 in
größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2 in
größerem Maßstab,
Fig. 4 einen Längsschnitt an der Trennfuge in größerem Maßstab,
Auspuffleitung
Anmelder:
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A. G., Augsburg 2, Stadtbachstr. 7
Max Hofer, Augsburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung eines Teils der Auspuffleitung in auseinandergezogener Anordnung.
Die in der Fig. 1 dargestellte Auspuffleitung einer 8-Zylinder-V-Maschine besteht aus je zwei Bauelementen
1 und 2, die einander im wesentlichen gleich sind
as und von denen jedes ein Mantelrohr 5 mit einer
Wendel 6 und den Zylinderanschlußstutzen 7 zweier einander gegenüberliegender Zylinder aufweist. Die
Länge der einzelnen Rohre entspricht ungefähr dem Abstand der Zylinderachsen. Im vorliegenden Fall
wird der Querschnitt des Mantelrohres 5 durch die Wendel 6 in vier gleiche Teile geteilt. Es versteht sieh
jedoch von selbst, daß für eine andere Zylinderzahl auch eine andere Teilung des Querschnittes möglich
ist, ebenso wie beispielsweise bei einer Reihenmaschine jedem Bauelement nur ein Zylinderanschlußstutzen
zugeordnet ist. Die einzelnen Bauelemente 1 und 2 sind einander gleich bis auf die Lage der Wendel, und
zwar liegen die Wendeln zweier benachbarter Bauelemente abwechselnd am rechten oder linken Ende,
d. h., jede beliebig lange Auspuffleitung wird lediglieh
durch Aneinanderreihen zweier verschiedener Bauelemente erhalten. Die Wendel jedes Bauelements
ist dabei über die eine Hälfte geradflächig ausgebildet und nur über die andere Hälfte gewunden. Die Verdrehung
der Trennwände beträgt am Ende des Mantelrohres gegenüber dem Anfang im vorliegenden
Fall 90° und kann entweder rechts- oder linkssteigend sein.
Wie aus den Fig. 2 und 4 der Zeichnung hervorgeht, besteht die Wendel mit dem Mantelrohr und den
Zylinderanschlußstutzen aus einem Stück und vorzugsweise aus hitzebeständigem Stahlguß, so daß die Bauelemente
infolge ihres einfachen Aufbaues leicht und billig herzustellen sind. Die Enden der Mantelrohre
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sind., wie aus Fig. 4 ersichtlich, posaunenrohrartig
dichtend ineinandergeschoben und wegen der auftretenden Wärmeausdehnungen axial gegeneinander
verschiebbar angeordnet. Die Abdichtung der einzelnen Gaskanäle innerhalb des Mantelrohres erfolgt
durch Kreuzringe 8, die an einer zentralen Verstärkung 9 der einen Wendel drehbar verschraubt werden,
während die der anderen Wendel zugekehrten Stirnkanten nach Art einer Feder in die am Ende mit einer
Nut 10 versehene andere Wendel eingreifen. Auf diese Weise besteht trotz der durch die Wärmeausdehnung
verursachten axialen Verschiebung der einzelnen Bauelemente gegeneinander stets ein ausreichend gasdichter
Abschluß der einzelnen Kammern gegeneinander. Durch die Verdrehbarkeit der Kreuzringe wird
außerdem ermöglicht, Herstellungsungenauigkeiten an den Eintrittsflanschen auszugleichen.
Um die Wärmeenergie der ausströmenden Abgase gut auszunützen, ist das Mantelrohr 5 außenseitig mit
einer Isolierschicht 11 umgeben. Der Wassermantel 12 verhindert die Wärmeabstrahlung der Abgasleitung
in den Maschinenraum und ist als Doppelrohrmantel ausgebildet, der an beiden Stirnseiten mit Flanschringen
15 abgedichtet ist. Diese Ringe dienen gleichzeitig dazu, die einzelnen voneinander unabhängigen
Wassermäntel miteinander durch Schrauben 14 zu verbinden. Jeder Wassermantel hat zwei eigene Zuläufe
15 vom Zylinderdeckel, die zur senkrechten Mittelebene spiegelbildlich angeordnet sind und von
denen der eine nicht näher dargestellt ist, einen Ablauf 16 und eine Entleerung 17. Die Zylinderanschlußstutzen
7 sind ebenfalls vom Wassermantel umgeben und dieser mit Hilfe eines dichtenden Flanschringes
18 mit den Stutzen selbst verschweißt. Am Flanschring 18 wird der Übergangsstutzen 19 in bekannter
Weise verschraubt. Durch diese Ausbildung der Auspuffleitung und die Art der Befestigung am Brennkraftmaschinenzylinder
kann sich das Mantelrohr, vom Anschlußstutzen ausgehend, axial nach beiden Richtungen
frei ausdehnen, während der Wassermantel durch die Isolierung und Kühlung der Wärmeausdehnung
nicht unterworfen ist. Zur leichteren Herstellung des Wassermantels besteht dieser aus vier
halbzylindrischen Teilen, die einerseits am Dichtring 18 und andererseits an den Längsnähten 20 und den
Flanschringen 13 zu einem wasserdichten Doppelrohr verschweißt werden. Durch die Flanschverbindung 13
der einzelnen Wassermäntel ist die gesamte Abgasleitung nach außen vollkommen dicht ausgebildet. An
einem Ende ist die Abgasleitung vorteilhafterweise durch einen wassergekühlten Führungsring 21 mit der
Abgasturbine verbunden, während das freie Ende durch einen isolierten Deckel 22 abgeschlossen ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel einer 8-Zylinder-V-Maschine
sind innerhalb des Mantelrohres 5 vier Gaskanäle vorgesehen. In jedem derselben münden
zwei Zylinder mit dem gegenseitig größtmöglichen Zündabstand. Die Unterteilung des Gesamtquerschnittes
erfolgt durch die oben beschriebene Kreuzwendel 6, die sich um die Längsachse fortschreitend
innerhalb eines Bauelementes jeweils um 90° verwindet.
Claims (8)
1. Auspuffleitung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen
mit einer oder mehreren Zylinderreihen, insbesondere mit Aufladung durch ein Abgasturbogebläse,
bei welcher die Auspuffgase der einzelnen Zylinder gruppenweise gesammelt und getrennt von den Auspuffgasen der anderen
Zylindergruppen abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspuffleitung in an sich
bekannter Weise aus einer Vielzahl gleicher hintereinander und gegeneinander längs verschiebbar
angeordneter Bauelemente zusammengesetzt ist, deren Länge annähernd dem Abstand der Zylinderachsen
aufeinanderfolgender Zylinder der oder jeder Reihe entspricht und die aus einem Rohrstück
mit den Querschnitt unterteilenden Trennwänden bestehen, welche über die eine Hälfte der
Länge des Rohrstückes schraubenförmig gewunden und über die andere Hälfte geradflächig ausgebildet
sind.
2. Auspuffleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeln benachbarter Bauelemente
abwechselnd am rechten oder linken Ende des Bauelementes angeordnet sind.
3. Auspuffleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Wendeln zweier
benachbarter Bauelemente ein in das genutete Ende der einen Wendel eingreifendes Dichtungskreuz
vorgesehen ist, das im eingebauten Zustand um seine Längsachse verdreht werden kann.
4. Auspuffleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendel am Ende des Bauelementes
gegen den Anfang um einen der Unterteilung entsprechenden Winkel gedreht ist.
5. Auspuffleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Bauelemente in an sich bekannter Weise mit einer Isolierung und in gleichfalls bekannter Weise mit
einem Kühlwassermantel umgeben sind.
6. Auspuffleitung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die als zylindrische Doppelwand
ausgebildeten Kühlwassermäntel stirnseitig durch Kreisringflansohe abgedichtet und die Wassermäntel
benachbarter Bauelemente an den Flanschen miteinander verschraubt sind.
7. Auspuffleitung nach Ansprucho, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wassermantel durch einen Flanschring dichtend mit dem Zylinderanschlußstutzen
verbunden ist, welcher gleichzeitig zur Befestigung des Übertrittskrümmers dient.
8. Auspuffleitung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassermantel im wesentlichen
aus vier halbzylindrischen Teilen zusammengeschweißt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 810 554, 815 423.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 907/203 2.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM21913A DE1025211B (de) | 1954-02-13 | 1954-02-13 | Auspuffleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM21913A DE1025211B (de) | 1954-02-13 | 1954-02-13 | Auspuffleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1025211B true DE1025211B (de) | 1958-02-27 |
Family
ID=7298613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM21913A Pending DE1025211B (de) | 1954-02-13 | 1954-02-13 | Auspuffleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1025211B (de) |
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-
1954
- 1954-02-13 DE DEM21913A patent/DE1025211B/de active Pending
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