DE3344950A1 - Kompaktes frischgas-eintrittssystem fuer motoren mit kombinierter aufladung - Google Patents
Kompaktes frischgas-eintrittssystem fuer motoren mit kombinierter aufladungInfo
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Description
üb-gr
M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg
Aktiengesellschaft
Nürnberg, 25. November 1983
Kompaktes Frischgas-Eintrittssystem für Motoren mit kombinierter Aufladung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Frischgas-Leitungssystem für turbogeladene Reihen-Sechszylinder-Verbrennungsmotoren,
welches zwischen den Einlaßkanälen der Zylinder und der Aufladevorrichtung angeordnet ist, bestehend
aus zwei Resonanzbehältern, die jeweils einzeln mit den Einlaßkanälen dreier benachbarter "Zylinder in
Verbindung stehen und deren Einzelvolumen mehr als
die Hälfte, jedoch weniger als das Zehnfache des Gesamtvolumens der drei am jeweiligen Resonanzbehälter
angeschlossenen Zylinder beträgt, wobei zu jedem Resonanzbehälter ein mit seiner Austrittsöffnung einmündendes
Resonanzrohr gehört, welches mit seiner Einströmöffnung mit der Druckseite der Aufladevorrichtung
in Verbindung steht und dessen Wirklänge mindestens das Achtfache des Durchmessers eines
Kreises mit einem dem Rohrquerschnitt äquivalenten Kreisquerschnitt beträgt und wobei die jeweiligen
Resonanzbehälter mit den dazugehörigen Resonanzrohren sich in derselben Richtung wie die Motorlängsachse
erstrecken.
Frischgas-Leitungssysteme mit einer Kombination von
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334Λ950
Abgas-Turboaufladung und Resonanz-Aufladung sind bekannt
(DE-PS 22 45 732). Sie bestehen aus einem von der Aufladegruppe beaufschlagten Ausgleichsbehälter, von dem
das Frischgas über zwei Resonanzrohre zu den die Einlaßkanäle jeweils - dreier benachbarter Zylinder verbindenden
Resonanzbehältern geführt wird. Derartige Systeme haben folgende Nachteile:
- Durch die getrennte Anordnung von Ausgleichsbehälter und Resonanzrohren von den am Zylinderkopf verschraubten
Resonanzbehältern entstehen neben den erforderlichen schwingungsfesten und teueren Halterungen vier
Dichtstellen, die das Resonanzsystem nach außen abdichten müssen. Diese Dichtstellen sind aufwendig,
da sie bei der üblichen Einleitung der ölhaltigen Motorentlüftungsgase in das Frischgassystem sowohl
gas- als auch öldicht sein müssen.
- Der außenliegende Ausgleichsbehälter und die außenliegenden Resonanzrohre nehmen einen großen Bauraum
in Anspruch und beeinträchtigen erheblich die im Interesse universeller Einbaueignung dringend erwünschte
Kompaktheit der Motor-Peripherie.
- Die außenliegenden Resonanzrohre vergrößern die Geräuschabstrahlung,
was auch im Hinblick auf die Erfüllung gesetzlicher Auflagen zur Begrenzung der Geräuschemission unerwünscht ist.
- Die außen liegenden Resonanzrohre müssen im allgemeinen in mehreren Ebenen gebogen werden, um diese im
beengten Raum zwischen Resonanz- und Ausgleichsbehälter unterzubringen. Das Biegen ist teuer und problematisch,
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zumal im Hinblick auf die hohen Strömungsgeschwindigkeiten im Resonanzrohrinneren keinerlei Faltenbildung
zulässig ist.
Zur Vermeidung vorgenannter Nachteile werden daher Systeme entwickelt, bei denen Ausgleichsbehälter, Resonanzrohre
und resonanzbehälter zu einer Baueinheit kombiniert sind, wobei die Resonanzrohre im allgemeinen in dem sich in
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0 0· C
Motorlängsrichtung über beide Resonanzbehälter erstreckenden, integrierten- Ausgleichsbehälter untergebracht
werden. Ein derartiges System ist aus der DE-PS 26 21 638 bekannt.
Systeme dieser Art sind unter anderem infolge; des notwendigen Ausgleichsbehälters kompliziert. Im Interesse
geringen Bauvolumens müssen die integrierten Resonanzrohre mit engen, noch dazu in den konisch erweiterten
Mündungsbereich übergehenden Krümmungen ausgeführt werden,
die meist nur als Gußteil hergestellt werden können, so daß die Resonanzrohre - wenn man in ganzer Länge gegossene
Rohre aus Gründen zu rauher Oberflächen, großer Strömungsverluste und erheblicher Komplizierung des
integralen Gußteiles ausschließt - aus gezogenem Rohr und Grußkrümmern mit erheblichem Aufwand "gebaut"
werden müssen. Feraer sind die Einbringung und schwingungsfeste Halterung der so dargestellten Resonanzrohre im Innern
der Baueinheit aufwendig und teuer.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein kompaktes mit geringen Strömungsverlusten behaftetes Frischgas-Eintrittssystem
zu entwickeln, welches auf einen externen oder integrierten Ausgleichsbehälter ganz verzichtet und bei dem die Einbringung
der Resonanzrohre in die Baueinheit sowie die Zuführung des Frischgases erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsbildenden System gemäß der DE-PS 26 21 638 dadurch gelöst, daß mindestens
ein Resonanzbehälter eine derartige Länge aufweist, daß er sich über alle in Reihe liegenden Einlaßkanalöffnungen
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sämtlicher Zylinder hinwegerstreckt und daß das von der Aufladevorrichtung kommende Frischgas über eine Zuführeinrichtung
in Form eines Deckels in die Resonanzrohre gelangt.
Gemäß der Erfindung erstreckt sich also zumindest ein, im Regelfall beide Resonanzbehälter über die durch alle
sechs Einlaßkanalöffnungen der in Reihe liegenden Zylinder gebildete Länge hinweg. Dabei erfolgt die Zuführung
des vom Turbolader verdichteten Frischgases über einen strömungsgünstig ausgebildeten Deckel.
Dieser kann entweder als gemeinsamer Zuführdeckel für beide Resonanzrohre bzw. Resonanzbehälter oder je als
getrennter Zuführdeckel für die einzelnen Resananzrohre bzw. Resonanzbehälter ausgebildet sein. Im ersten
Falle sind die Einströmöffnungen der im Innern der
Resonanzbehälter verlaufenden (vorzugsweise gerade ausgebildeten) Resonanzrohre auf der gleichen Seite
nebeneinander angeordnet; im zweiten Falle liegen sich die Einströmöffnungen gegenüber.
In vorteilhafter Weise sind die beiden Resonanzbehälter
zu einem Resonanzkasten bzw. Resonanzgehäuse vereinigt. Dadurch ergibt sich eine möglichst kompakte Bauweise.
Natürlich ist es auch möglich, zwei über alle sechs Einlaßkanalöffnungen hinwegführende Resonanzbehälter als
völlig voneinander getrennte Gußteile auszubilden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung liegt bzw.'.liegen-· der
oder die Zuführdeckel parallel zu den Einströmöffnungen der Resonanzrohre entweder auf der Eintrittsseite des die
beiden 'Resonanzbehälter vereinigenden integralen Resonanzkastens oder den jeweiligen Resonanzbehältergehäusen
gasdicht auf.
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In besonders vorteilhafter Weise erfolgt die Unterteilung
des Resonanzkastens in die beiden Resonanzbehälter mit Hilfe einer gemeinsamen Trennwand« Um zwei Resonanzbehälter
gleichen Volumens und gleicher Länge zu erhalten( kann die
Trennwand über die Länge aller sechs Öffnungen der Einlaßkanäle und parallel zur Motorlängsachse hinweg verlaufen.
Dabei wird die Trennwand jeweils so um die Einlaßkanalöffnungen herumgeführt, daß der jeweilige Resonanzbehälter
mit den drei zugehörigen Einlaßkanälen zu den jeweils benachbarten Zylindern in Verbindung steht»
Die Trennwand kann aber auch - wenn konstruktive Gründe dies erfordern - so geführt werden, daß sie nur teilweise
parallel zur Motorlängsachse verläuft und später dann quer zur Motorlängsrichtung. Dadurch ergeben sich
zwei Resonanzbehälter verschiedener Größe, wobei eines der Resonanzrohre ganz im zugehörigen Resonanzbehälter
und das andere Resonanzrohr durch beide Resonanzbehälter läuft. Das durch beide Resonanzbehälter verlaufende
Resonanzrohr wird dabei in der Trennwand mit Hilfe eines Schiebesitzes gelagert und abgedichtet.
Hierbei könnten auch leicht gekrümmte Resonanzrohre vorgesehen werden, falls dies aus konstruktiven Gründen
zwingend notwendig sein sollte.
Zur Erzielung geringer Strömungsverluste sind die Einström- und Ausströmöffnungen der Resonanzrohre trichterförmig
erweitert und verrundet. Außerdem sind die sich über
alle sechs Einlaßkanalöffnungen erstreckenden Resonanzbehälter
im Strömungsumlenkbereich an den Ausströmöffnungen der Resonanzrohre gegenüber dem Bereich nach erfolgter
Strömungsumkehr, wo die Resonanzbehälter im Interesse kompakter Bauart eng um die integrierten
Resonanzrohre herumgeführt werden, querschnittserweitert.
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Die Befestigung der Resonanzrohre erfolgt zwecks Ausgleich von Wärmedehnungen und zwecks Vermeidung
von Wärmespannungen auf einfache Weise dadurch, daß diese im Bereich ihrer Einströmöffnungen mit einem
Schiebesitz im Resonanzkasten bzw. den Resonanzbehältern gelagert sind und im Bereich ihrer Ausströmöffnungen
durch einen Festsitz mit den entsprechenden Resonanzbehältern verbunden sind. Dabei kann der Festsitz
als einfache Schraubverbindung ausgebildet sein.
Die Erfindung ist nicht nur auf reine, Sechszyiindermotoren
beschränk^ sondern kann genauso für jede der beiden Zylinderreihen von V12-Motoren Anwendung finden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt gemäß der Linie I-I der
Figur 2 durch eine erste Ausführungsform des Frischgas-Leitungssystems bei einem Sechszylinder-Reihen-Motor
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II der Figur
1 mit teilweiser Darstellung des dritten Zylinders
Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III der
Figur 1 durch das Frischgas-Leitungssystem im Bereich der ausströmseitigen Befestigung der
Resonanzrohre in den Resonanzbehältern
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BAD
Fig. 4 eine zweite Äusführungsform des Frischgas-Leitungssystems
Fig. 5 eine dritte Äusführungsform des Frischgas-Leitungssystems
Fig. 6 eine genauere Darstellung der Befestigungsart
der Resonanzrohre in den Resonanzbehältern (siehe auch Figur 3).
Gemäß den Figuren 1 bis 3 ist ein Frischgas-Leitungssystem zwischen den Einlaßkanälöffnungen 1 bis 6
(bzw. Einlaßkanälen 18) eines Reihen-Sechszylinder-Verbrennungsmotors und der Druckseite eines Turboladers
11 angeordnet. Das Leitungssystem besteht aus den Resonanzbehältern 7 und 8, in welchen die Resonanzrohre
9 und 10 angeordnet sind. Die Resonanzbehälter 7, 8 sind dabei als integrales Gußteil 15 ausgebildet
und erstrecken sich über alle^in Reihe liegenden Einlaßkanalöffnungen
1 bis 6 sämtlicher Zylinder hinweg^ ο
Die Unterteilung der im Resonanzkasten 15 vereinigten _
Resonanzbehälter 7 und 8 erfolgt mit Hilfe einer gemeinsamen (Trenn·) Wand 19. Diese verläuft parallel zur
Motorlängsachse ebenfalls über die Länge aller sechs Einlaßkanalöffnungen 1 bis 6 hinweg und wird jeweils
so um die Einlaßkanalöffnungen 1 bis 6 herumgeführt,
daß der Resonanzbehälter 7 mit den Einlaßkanalöffnungen 4 bis 6 und der Resonanzbehälter 8 mit den Einlaßkanalöffnungen
1 bis 3 der dazugehörigen benachbarten Zylindern in Verbindung steht. Der Rauminhalt der Resonanzbehälter
ist größer als das halbe Gesamthubvolumen der jeweils angeschlossenen Zylinder,.jedoch kleiner als dessen
zehnfacher Betrag. Außerdem ist jeweils die Länge der Resonanzrohre größer als das Ächtfache der jeweiligen
Innendurchmesser.
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Die Zuführung des vom Turbolader 11 verdichteten Frischgases
in die Resonanzrohre 9, 10 (vergleiche Strömungspfeile 28) erfolgt über einen Zuführungsdeckel 12, welcher
unmittelbar parallel zu den Einströmöffnungen 16 der Resonanzrohre 9, 10 auf der Eintrittseite des Resonanzkastens
15 gasdicht aufliegt. Der Zuführungsdeckel hat dabei eine zur Erzielung verlustarmer Strömung geeignete
Formgebung. Die Resonanzbehälter 7, 8 sind im Strömungsumlenkbereich im Bereich der Ausströmöffnungen 17 der
Resonanzrohre 9 und 10 gegenüber dem Bereich nach erfolgter Strömungsumkehr (vergleiche Strömungsverlauf 29a und 29b),
querschnittserweitert. Außerdem sind die Ein- und Ausströmöffnungen
16, 17 der Resonanzrohre 9, 10 trichterförmig erweitert.
Die Befestigung der Resonanzrohre 9, 10 in den Resonanzbehältern
7, 8 erfolgt auf einfache Weise dadurch, daß diese im Bereich ihrer einseitig angeordneten Einströmßffnungen
16 mit einem Schiebesatz 25 im Resonanzkästen 15 gelagert
sind und an den gegenüberliegenden Enden jeweils mit
den Resonanzbehältern 7, 8 verschraubt sind (Festsitz 27) .
Bei der in der Figur 4 dargestellten Ansführungsform
des Frischgas-Leitungssystems verläuft die Trennwand
20 zuerst parallel und dann später quer zur Motorlängsrichtung. Dabei erstreckt sich nur ein Resonanzbehälter
22 über die durch die Einlaßkanalöffnungen 1 bis 6 aller
Zylinder gebildete Länge hinweg, während sich der andere Resonanzbehälter 21 nur über die Einlaßkanalöffnungen
4 bis 6 der drei benachbarten Zylinder erstreckt. Bei dieser Variante ist das Resonanzrohr 23 teilweise im
Resonanzbehälter 22 und teilweise im Resonanzbehälter
21 untergebracht und ist in der Trennwand 20 in einem
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BAD
Ä «α ο Λ α ο ff ©
O β Λ OO » ο «ι ο
ΟΛΟ AA π O O O -O » O Ο» fl iS
- 15-—
Schiebesitz 26 gelagert und abgedichtet. Der sich über alle sechs Einlaßkanalöffnungen 1 bis 6 erstreckende
Resonanzbehälter 22 ist wiederum, im Bereich der Ausströmöffnung 17 des Resonanzrohres 24 querschnittserweitert.
Außerdem geht aus dieser Figur auch hervor, daß grundsätzlich auch leicht gekrümmte Resonanzrohre (vergleiche
R<asanaazronrj 24) vorgesehen werden können, falls dies aus
konstruktiven Gründen notwendig sein sollte.
Eine dritte Ausführungsform ist in der Figur 5 dargestellt. <i<°™s Bei dieser Variante befinden sich die gegenüberliegenden
Einströmöffnungen 16 der Resonanzrohre 9, 10 auf der vorderen und hinteren Stirnseite des Resonanzkastens 15,
und die Zuführung des durch die Turbolader 11a,11b verdichteten Frischgases (vergleiche Strömungspfeile
28a, und 28b) erfolgt über die Zuführdeckel 13 und 14.
Auch liegt jeweils für jedes Resonanzrohr 9, 10 ein Schiebesitz 25a, 25b vor,
Die Fig. 6 zeigt Einzelheiten der Verschraubung 27'der
Resonanzrohre mit den Resonanzbehältern, welche im Bereich der Ausströmöffnungen der Resonanzrohre vorliegt.
Abschließend ist zu erwähnen, daß das vorgeschlagene Frischgas-Eintrittssystem auch für jede der beiden
Zylinderreihen von V12-Motoren anwendbar ist. Da dieses System auf einen Ausgleichsbehälter vollständig verzichtet,
wird das Gußteil des Resonanzkastens 15 erheblich vereinfacht und verbilligt.
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'ti'
- Leerseite -
Claims (1)
- 33U950üb-grM.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-NürnbergAktiengesellschaftNürnberg, 25. November 1983Patentansprücheί1.yFrischgas-Leitungssystem für turboaufgeladene Reihen-Sechszylinder-Verbrennungsmotoren , welches zwischen den Einlaßkanälen der Zylinder und der Aufladevorrichtung angeordnet ist, bestehend aus zwei Resonanzbehältern, die jeweils einzeln mit den Einlaßkanälen dreier benachbarter Zylinder in Verbindung stehen und deren Einzelvolumen mehr als die Hälfte, jedoch weniger als das Zehnfache des Gesamtvolumens der drei am jeweiligen Resonanzbehälter angeschlossenen Zylinder beträgt, wobei zu jedem Resonanzbehälter ein mit seiner Austrittsöffnung einmündendes Resonanzrohr gehört, welches mit seiner Einströmöffnung mit der Druckseite der Aufladevorrichtung in Verbindung steht und dessen Wirklänge mindestens das Achtfache des Durchmessers eines Kreises mit einem dem Rohrquerschnitt äquivalenten Kreisquerschnitt beträgt und wobei die jeweiligen Resonanzbehälter mit den dazugehörigen Resonanzrohren sich in derselben Richtung wie die Motorlängsachse erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Resonanzbehälter (7, 8, 22) eine derartige Länge aufweist, daß der sich über alle in Reihe liegenden Einlaß-RP 22.8859BAD ORIGINALkanalöffnungen (1 bis 6) sämtlicher Zylinder hinweg erstreckt und daß das von der Aufladevorrichtung (11, 11a, 11b) kommende Frischgas über eine Zuführeinrichtung in Form eines Deckels (12, 13, 14) in die
Resonanzrohre (9, 10, 23, 24) gelangt.2. Frischgas-Leitungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß als Zuführeinrichtung ein für beide Resonanzrohre (9, 10, 23, 24) bzw. Resonanzbehälter (7, 8, 22) gemeinsamer Zuführdeckel (12) dient, wobei die beiden Einströmöffnungen (16)
der Resonanzrohre (9, 10, 23, 24) auf einer Seite angeordnet sind.3. Frischgas-Leitungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Resonanzrohr (9, 10) bzw. jeden Resonanzbehälter (7, 8) ein separater
Zuführdeckel (13, 14) Anwendung findet, wobei die Einströmöffnungen (16) der Resonanzrohre (9,. 10)
gegenüberliegend angeordnet sind.4. Frischgas- Leitungssystem nach den Ansprüchen 1 bis3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise
geraden Resonanzrohre (9, 10, 23) im Innern der
Resonanzbehälter <7, 8, 21, 22) verlaufen.5. Frischgas -Leitungssystem nach den Ansprüchen 1 bis4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Resonänzbehälter (7, 8, 21, 22) zu einem Resonsanzkasten
bzw. Resonanzgehäuse (15) vereinigt sind.6. Frischgas-Leitungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,RP 22.8859* ο # (r o33U950daß die beiden Resonanzbehälter (7, 8) als völlig voneinander getrennte Gehäuse ausgebildet sind, die je für sich am Motor befestigt sind.7, Frischluf t-^Leitungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Zuführdeckel (12,13,14) parallel zu den Einströmöffnungen (16) der Resonanzrohre (9, 10, 23, 24) entweder auf der Eintrittsseite des die beiden Resonanzbehälter vereinigenden integralen Resonanzkastens (15) oder den jeweiligen Resonanzbehältergehäusen gasdicht aufliegt bzw. aufliegen.ο Frischluf t-rLeitungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Resonanzbehälter (7, 8, 21, 22) eine gemeinsame Wand (Trennwand 19, 20) aufweisen, die den Resonanzkasten (15) in die beiden Resonanzbehälter (7, 8, 21, 22) unterteilt.9. Frischgas-Leitungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (19) zwischen den Resonanzbehältern (7, 8) parallel zur Motorlängsachse über die Länge aller sechs Öffnungen (1 bis 6) der Einlaßkanäle (18) hinwegverläuft und jeweils so um die Einlaßkanalöffnungen (1 bis 6) herumgeführt wird, daß der jeweilige Resonanzbehälter (7, 8) mit den drei zugehörigen Einlaßkanälen (18) zu den jeweils benachbarten Zylindern in Verbindung steht.10. Frischgas-Leitungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (20) wenigstens teilweise parallel zur Motorlängsachse verläuftRP 22.8859-A-und dabei nur einen Resonanzbehälter (21) voll umschließt, wobei das eine Resonanzrohr (24) ganz im zugehörigen Resonanzbehälter (22) und daß andere Resonanzrohr (23) durch beide Resonanzbehälter (21,22) läuft und dabei die Trennwand (20) im Bereich ihres quer zur Motorlängsrichtung verlaufenden Abschnittes an einer Dichtstelle (Schiebesitz 26) durchstößt»11. Frischgas -Leitungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einström- und Ausströmöffnungen (16, 17) der Resonanzrohre (9, 10, 23, 24) trichterförmig aufgeweitet sind.12. Frischgas-Leitungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die sich über alle sechs Einlaßkanalöffnungen erstreckenden Resonanzbehälter (7, 8, 22) im Bereich der Strömungsumlenkungen an den Ausströmöffnungen (17) der Resonanzrohre (9, 10, 24) einen größeren Strömungsquerschnitt aufweisen als im Bereich der Parallelströmung nach beendeter Strömungsumkehr.13. Frischluft-Leitungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzrohre (9,\10Ϋ 23, 24) im Bereich ihrer Einströmöffnungen (16) mit einem Schiebesitz (25, 25a, 25b) im Resonanzkasten (15) bzw. Resonanzbehälter (7, 8) gelagert sind und im Bereich ihrer Ausströmöffnungen (17) durch einen Festsitz (27) mit den entsprechenden Resonanzbehältern <7, 8, 21, 22) verbunden sind.22.885914. Frischluft-Leitungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Festsitz (27) als einfache Schraubenverbindung ausgebildet ist.ο Frischluft -Leitungssystem nach den Ansprüchen 1bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß es auch fürjede der beiden Zylinderreihen von Vi2-Motoren Anwendung findet.RP 22.8859
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