DE2165332A1 - Doppeltwirkende heissgaskolbenmaschine mit mehreren zylindern - Google Patents
Doppeltwirkende heissgaskolbenmaschine mit mehreren zylindernInfo
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Description
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg Aktiengesellschaft 89 Augsburg, Stadtbachstraße 1
Motoren-Werke Mannheim AG, vorm. Benz, Abt. stat. Motorenbau,
68 Mannheim 1, Carl-Benz-Straße 5
P. B. 2658/1080 Augsburg, den 23. Dezember I97I
Doppeltwirkende Heißgaskolbenmaschine mit mehreren Zylindern
Die Erfindung betrifft eine doppeltwirkende Heißgaskolbenmaschine mit mehreren Zylindern, bei der ein erster Arbeitsraum
jedes Zylinders jeweils unter Zwischenschaltung eines Erhitzers, eines Regenerators und eines Kühlers mit einem
zweiten Arbeitsraum eines anderen Zylinders in Verbindung steht.
Bei einer aus der deutschen Patentschrift 8θ2 486 bekannten
Maschine dieser Gattung sind die Zylinder in Reihe angeordnet. Ihre ersten Arbeitsräume stehen hierbei■über unterschiedlich
lange Leitungen mit den zweiten Arbeitsräumen anderer Zylinder in Verbindung. Insbesondere die mittleren Zylinder der
Reihe sind dabei mit- ihrem ersten Arbeitsraum nicht an den zweiten Arbeitsraum eines benachbarten Zylinders, sondern
des darauf folgenden oder eines noch weiter entfernten Zylinders angeschlossen. Obwohl der bekannten Anordnung bereits
die Aufgabe zugrunde liegt, lange Verbindungsleitungen, die wegen des großen schädlichen Raumes, der großen Strömungsverluste und der großen Wärmeverluste ungünstig sind, möglichst
zu vermeiden, wird dieses Ziel noch nicht voll befriedigend erreicht. Ein weiterer Nachteil der bekannten An-
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Ordnung ist darin zu sehen, daß bei Verwendung von mehr als vier Zylindern die Maschine eine relativ große Baulänge bekommt.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Mehrzylinderheißgaskolbenmasehine zu schaffen, die eine
einfache raumsparende Bauweise und kurze Verbindungsleitungen aufweist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zwei V-förmig gegeneinander geneigte, abwechselnd je einen Zylinder und einen
Regenerator aufweisende Reihen vorgesehen sind, an deren Enden jeweils ein Zylinder einer Reihe einem Regenerator der
anderen Reihe gegenübersteht, daß der erste Arbeitsraum des am Ende je einer Reihe befindlichen Zylinders mit dem zweiten
Arbeitsraum des nächstliegenden Zylinders der anderen Reihe sowie der erste Arbeitsraum dieses und jedes weiteren
Zylinders mit dem zweiten Arbeitsraum des jeweils in der gleichen Reihe befindlichen benachbarten Zylinders verbunden ist und daß eine gemeinsame Kurbelwelle mit einer der
Zahl der Zylinder entsprechenden Anzahl von Abkröpfungen zum Anschluß je einer Kolbenstange vorhanden ist. Ein zusätzlicher
Vorteil dieser Maßnahmen liegt darin, daß nur ein sehr einfach ausgebildetes Triebwerk erforderlich ist.
Vorteilhaft ist der erste Arbeitsraum als kalter Raum und der zweite Arbeitsraum als heißer Raum ausgebildet, wobei der Verbindungsweg
vom ersten Raum über einen kalten Verbindungskanal, den Kühler, den Regenerator und den Erhitzer zum zweiten
Raum verläuft. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß sowohl die Sammelkanäle einerseits aller Zylinder und andererseits
aller Regeneratoren als auch alle Erhitzer rohr bündel für jeden
Zylinder gleich ausgebildet werden können.
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Nach einer Ausgestaltung der Erfindung, die zu einer besonders gedrängten Bauweise führt, weisen die Erhitzer der Zylinder
beider Reihen einander zugewandte, den freien Raum zwischen den Reihen abdeckende, flache Erhitzerrohrbündel
auf. Vorteilhaft erstreckt sich das Erhitzerrohrbündel jedes Zylinders in Maschinenlängsrichtung über die Breite des
Zylinders und des benachbarten Regenerators. Zweckmäßig liegen die Erhitzerrohrbündel der Zylinder beider Reihen in einer
Ebene. Diese Maßnahme schafft eine gute Voraussetzung für die gleichmäßige Beaufschlagung der Erhitzerrohre mit
den Verbrennungsgasen eines oder mehrerer Brenner.
Infolge der gedrängten Anordnung der Erhitzerrohrbündel besteht
nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Möglichkeit, daß ein Brenner zur Wärmebeaufschlagung der
Erhitzerrohrbündel mindestens zweier einander gegenüberliegender Zylinder verschiedener Reihen vorgesehen ist. Hierdurch
besteht die Möglichkeit, die Zahl der Brenner zu vermindern.
Eine weitere Raumersparnis ergibt sich dadurch, daß mindestens ein Brenner in dem V-förmigen Raum zwischen der Kurbelwelle und
den beiden Reihen angeordnet sein kann. Sollte dieser Raum beispielsweise wegen zu geringer Höhe des Raumes zwischen den
beiden V-förmigen Reihen zur Unterbringung des Brenners nicht ausreichen, so ist nach einer Weiterbildung der Erfindung
mindestens ein Brenner oberhalb der Erhitzerrohrbündel angeordnet.
Vorteilhaft ist in.diesem Falle oberhalb jeder Reihe von Zylindern und Regeneratoren ein mit Brennerabgasen beaufschlagter
Luftvorwärmer vorgesehen. Der oder die Brenner sind dann mit einem nachgeschalteten Flammenkanal zwischen
den Luftvorwärmern angeordnet. Vorzugsweise finden Gegenstromluftvorwärmer Anwendung, deren Luftaustritt in einen zur
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Lufteintrittsoffnung des oder der Brenner führenden, einseitig
durch den Flammenkanal begrenzten Luftkanal mündet. Hierdurch wird erreicht, daß auf engstem Raum die zur Verbrennung
vorgesehene Luft vorgewärmt und gleichzeitig der Flammenkanal und der oder die Brenner durch die zur Verbrennung
bestimmte Luft gekühlt werden können.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend an- J). hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Figur 1 eine perspektivische schematische Ansicht des Grundaufbaus einer Sechszylinder-Heißgaskolbenmaschine,
Figur 2 eine schematische Darstellung der gegenseitigen Verbindungen der Arbeitsräume der Zylinder
der Maschine nach Figur 1,
Figur J5 einen Querschnitt durch die Maschine nach
Figur 1 und
Figur 4 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform.
Die Maschine nach Figur 1 und 2 umfaßt sechs Zylinder 1 bis sowie sechs Regeneratoren 7 bis 12. Jeder der Regeneratoren
7 bis 12 ist zusammen mit einem Kühler IJ in einem zylindrischen
Gehäuse, dessen Größe etwa einem der Zylinder 1 bis entspricht, untergebracht. Die Zylinder 1 bis J und die Regeneratoren
7 bis 9 bilden eine mit 14 bezeichnete Reihe, in der abwechselnd je ein Zylinder und ein Regenerator vorgesehen
ist. V-förmig zur Reihe 14 geneigt ist eine weitere Reihe 15 vorgesehen, die die drei Zylinder 4, 5 und 6 sowie
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die drei Regeneratoren 10, 11 und 12 mit nachgeschalteten
Kühlern enthält. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß dem am Ende der einen Reihe stehenden Zylinder 3 bzw. 6 ein
Regenerator 10 bzw. 7 der anderen Reihe gegenübersteht.
Wie Figur 3 zeigt, ist im Zylinder 6 ein langgestreckter
Kolben 18 vorgesehen. Der Kolben l8 ist über eine Kolbenstange 20 fest mit einem Kreuzkopfgleitschuh 21 verbunden.
Der Kreuzkopfgleitschuh 21 ist entlang der Laufflächen 22 geradlinig verschiebbar gelagert. Die Laufflächen 22 sind
fest an einem Gestell 23 angeschlossen. Das Gestell 23 erstreckt sich über die ganze Länge des Motors und trägt die
Zylinder 1 bis 6 sowie die Regeneratoren 7 bis 12 einschließlich
der zugehörigen Kühler. An einem Zapfen 24 des Kreuzkopf gleitschuhs 21 ist eine Pleuelstange 25 angelenkt, deren
anderes Ende an einer gekröpften Kurbelwelle 26 gelagert ist. Alle übrigen Zylinder sind in der gleichen Weise ausgeführt
und stehen ebenfalls mit der Kurbelwelle 26 in Verbindung*
Oberhalb des im oberen Totpunkt gezeichneten Kolbens l8 befindet sich im Zylinder 6 ein heißer Arbeitsraum 27 und unterhalb
dieses Kolbens ein kalter Arbeitsraum 28. Dementsprechend weisen, wie Figur 2 zeigt, die weiteren Zylinder 1 bis 3 sowie
5 und 6 jeweils ebenfalls je einen heißen Arbeitsraum bis 33 und einen kalten Arbeitsraum 34 bis 38 auf. Der heiße
Arbeitsraum 27 des am Ende der Reihe I5 befindlichen Zylinders
6 steht über einen Sammelkanal 39 mit einem aus einer Vielzahl von U-förmig gebogenen Rohren bestehenden flachen
Erhitzerrohrbündel 4o in Verbindung. Die heißen Räume 29 bis 33 der weiteren Zylinder sind in gleicher Weise an je ein
weiteres Erhitzerrohrbündel 41 bis 45 angeschlossen. Das dem
Sammelkanal 39 abgewandte Ende jedes einzelnen Rohres des
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Erhitzerrohrbündels 4o mündet in einen weiteren Samme!kanal 46,
der die Verbindung zum benachbarten Regenerator 12 herstellt. Wie insbesondere die Figuren 1 und 3 erkennen lassen, liegt
jeweils der einem Regenerator, z. B. 7 zugeordnete Samme1-kanal
47 in einer anderen Ebene als der dem benachbarten
Zylinder, z. B. 1, zugeordnete Sammelkanal 48. Die Sammelkanäle, ζ. B. 39ί 48, aller Zylinder sind untereinander ebenso
wie die Sammelkanäle z. B. 46, 47, aller Regeneratoren gleich ausgebildet. Dies erleichtert nicht nur die Fertigung
einer bestimmten Maschine, sondern bietet auch die Möglichkeit, mit gleichen austauschbaren Teilen Maschinen verschiedener ZyIInderzahlen in einfacher Weise herstellen zu können.
Der kalte Arbeitsraum 28 bzw. 36 der beiden am Ende je einer
Reihe befindlichen Zylinder 6 bzw. 3 steht über je eine Leitung 49 bzw. 50 und einen Kühler, z. B. 13, mit dem Regenerator
7 bzw. 10 am Ende der gegenüberliegenden Reihe in Verbindung. Die kalten Arbeitsräume J>K bis 38 der weiteren Zylinder
1, 2, 4 und 5 sind dagegen über Leitungen 51 bis 54
jeweils an den Kühler des unmittelbar benachbarten Regenerators 8, 9j 11* 12 angeschlossen. Somit steht der heiße
Arbeitsraum jedes Zylinders über einen unmittelbar benachbarten Regenerator und den zugehörigen Kühler mit dem kalten
Arbeitsraum des benachbarten Zylinders in Verbindung. Durch diese Ausgestaltung ergeben sich sehr kurze Leitungen zwischen
den Arbeitsräumen der Zylinder.
Aus Figur 1 geht weiterhin hervor, daß sich die Erhitzerrohrbündel,
z. B. 41, 42, 43, einer Reihe, z. B. 14, einerseits bis zu einer durch die Kurbelwelle 26 gelegten senkrechten
Ebene erstrecken und andererseits so breit ausgebildet sind, daß sie die volle Breite eines Zylinders, z. B. 1, und des
benachbarten Regenerators, z. B. 1J3 ausfüllen. Die Erhitzerrohrbündel
4o bis 45 decken somit den freien Raum zwischen
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den beiden Reihen 14 und 15 an der Oberseite ab.
Wie sich aus Figur 3 ergibt, ist in dem V-förmigen Raum zwischen
den beiden Reihen 14 und 15 mindestens ein Brenner 55
angeordnet. Dem Brenner 55 ist eine innere Brennkammer 56
und ein Flammenkanal 57 zugeordnet. Der Flammenkanal 57 erweitert sich an seinem dem Brenner 55 abgewandten Ende so,
daß die Brennerabgase die Rohre der Erhitzerrohrbündel, z. B. 4o, 41, in ihrer vollen Länge umstreichen können. Die Brennerabgase
treten nach Durchlauf durch die Erhitzerrohrbündel 4o, 41 in Richtung der Pfeile a in Vorerhitzer .58* 59 und nach
deren Durchlauf in Abgassammeikanäle 60, 6l ein. Die Vorerhitzer 58, 59 werden im Gegenstrom zu den Brennerabgasen von
Verbrennungsluft durchstrichen, die über die Luftkanäle 62, zugeführt und einen Luftsammelkanal 64 abgeführt werden. Der
Luftsammeikanal 64 ist am Ende der Maschine nach abwärts geführt und mit zwei LuftVerteilkanälen 65, 66 verbunden. Jeder
LuftVerteilkanal weist öffnungen 67, 68 auf, durch die die
Luft zur Außenseite des Flammenkanals 57 treten kann. Die Luft strömt dann weiter entlang der Außenwand des Flammenkanals
57 und tritt entweder durch öffnungen 69 als Primärluft
in die Brennkammer 56 oder durch öffnungen 70 als Sekundärluft
in den Flammenkanal 57 ein.
Eine derartige Ausgestaltung gestattet trotz sehr kurzer Wege zwischen den Arbeitsräumen der Zylinder eine vorteilhafte
Raumausnutzung des von den Zylindern und den Regeneratoren samt Kühlern umgrenzten Raumes, die zu einer sehr kompakten
Bauweise führt. Es besteht die Möglichkeit, die heißen und die kalten Räume gegeneinander zu vertauschen. In diesem Falle
müssen jedoch für die am Ende je einer Reihe befindlichen Zylinder und Regeneratoren Sammelkanäle verwendet werden, deren
Form von den Sammelkanälen der übrigen Zylinder und Regeneratoren
abweicht.
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Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 sind wiederum zwei · V-förmig gegeneinander geneigte, abwechselnd einen Zylinder
und einen Regenerator 8l mit nachgeschaltetem Kühler 82 aufweisende Reihen vorgesehen, die V-förmig gegeneinander geneigt
sind. Dabei weist der Zylinder 8o einen Sammelkanal auf, der die Verbindung zu dem einen Ende der Rohre eines
Erhitzerrohrbündels 84 herstellt. In gleicher Weise steht . der Regenerator 8l über einen Sammelkanal 85 mit dem anderen
Ende der Rohre eines Erhitzerrohrbündels 86 in Verbindung. Die beiden Erhitzerrohrbündel 84, 86 liegen in einer Ebene.
Oberhalb der Erhitzerrohrbündel 84, 86 ist ein Flammenkanal 87 vorgesehen, der in eine Brennkammer 88 übergeht. Am
obersten Ende der Brennkammer 88 ist ein Brenner 89 vorgesehen. Durch die Anordnung der beiden Erhitzerrohrbündel 84,
86 in einer Ebene kann in einfacher Weise eine gleichmäßige Wärmebeaufschlagung aller Erhitzerrohre mit den Brennerabgasen
erreicht werden. Oberhalb des Zylinders 80 und des Regenerators 8l sind je ein sich über die ganze Länge der
Maschine erstreckender Luftvorwärmer 90, 91 vorgesehen. Die zur Verbrennung vorgesehene Luft tritt durch die Luftkanäle
92, 95 in die beiden Luftvorwärmer 90, 91 ein und durchströmt
diese von oben nach unten. Hinter Luftauslaßoffnungen 94, der beiden Luftvorwärmer 90, 91 schließen, in Durchströmung
der Luft gesehen, Kanäle 96, 97 an, die einerseits durch feste
mit den Luftvorwärmern 90, 91 verbundene Bauteile und andererseits
durch den Flammenkanal 87 und die Brennkammer 88 begrenzt sind. Durch diese Kanäle 96, 97 strömt die Luft durch
Eintrittsöffnungen 98 in die Brennkammer 88. Die Brennerabgase treffen nach Durchtritt durch die Erhitzerrohrbündel 84,
86 auf eine Umlenkplatte 99 auf und treten nach der Umlenkung
durch nicht dargestellte Spalte zwischen jedem Zylinder und den daneben angeordneten Gehäusen mit Regenerator und
Kühler in Sammelräume 100, 101 ein. Von hier aus durchlaufen
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die Brennerabgase Im Gegenstrom die Luftvorwärmer 90, 91 von unten nach oben und gelangen anschließend in Abgassammeikanäle
102, 103.
Wie Figur 4 erkennen läßt, bietet auch diese Anordnung trotz
der Anordnung des oder der Brenner oberhalb der Erhitzerrohrbündel die Möglichkeit, die Maschine sehr kompakt zu
bauen und damit wenig umbauten Raum in Anspruch zu nehmen.
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
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Claims (10)
- AnsprücheDoppeltwirkende Heißgaskolbenmaschine mit mehreren Zylindern, bei der ein erster Arbeitsraum jedes Zylinders jeweils unter Zwischenschaltung eines Erhitzers, eines Regenerators und" eines Kühlers mit einem zweiten Arbeitsraum eines anderen Zylinders in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß zwei V-förmig gegeneinander geneigte, abwechselnd je einen • Zylinder (1 bis 6) und einen Regenerator (7 bis 12) aufweisende Reihen (14, I5) vorgesehen sind, an deren Enden jeweils ein Zylinder (^, 6) einer Reihe einem Regenerator (10, 7) der anderen Reihe gegenübersteht, daß der erste Arbeitsraum (28, -36) des am Ende je einer Reihe befindlichen Zylinders (6, j5) mit dem zweiten Arbeitsraum (29, ^2) des nächstliegenden Zylinders (1, 4) der anderen Reihe sowie der erste Arbeitsraum (34, 37» 35$ 38) dieses und jedes weiteren Zylinders (1, 4, 2, 5) mit dem zweiten Arbeitsraum (30, 33, 31* 27) des jeweils in der gleichen Reihe befindlichen benachbarten Zylinders (2, 5* 3* 6) verbunden ist und daß eine gemeinsame Kurbelwelle (26) mit einer der Zahl der Zylinder entsprechenden Anzahl von Abkröpfungen zum Anschluß je einer Kolbenstange (20) vorhanden ist.
- 2. Heißgaskolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Arbeitsraum (z. B. 28) als kalter Raum und der zweite Arbeitsraum (z. B. 27) als heißer Raum ausgebildet ist.
- 3. Heißgaskolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzer der Zylinder beider Reihen einander zugewandte, den freien Raum zwischen den Reihen u*o cltch endi {iCich<L Erhitzerrohrbündel aufweisen.309828/009521S5332
- 4. Heißgaskolbenmaschine nach Anspruch J5, dadurch gekennzeichnet, daß das Erhitzerrohrbündel (z. B. 4o) jedes Zylinders (z. B. 6) sich in Maschinenlängsrichtung über die Breite des Zylinders und des benachbarten Regenerators (z.B. 12) erstreckt.
- 5· Heißgaskolbenmaschine nach Anspruch 5 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzerrohrbündel (z. B. 84, 86) der Zylinder beider Reihen in einer Ebene liegen.
- 6. Heißgaskolbenmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Brenner (55* 89) zur Wärmebeaufschlagung der Erhitzerrohrbündel (z. B. 4o, 41, 84, 86) mindestens zweier einander gegenüberliegender Zylinder (z.B. 1, 6) verschiedener Reihen (14, 15) vorgesehen ist.
- 7· Heißgaskolbenmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Brenner (55) in dem V-förmigen Raum zwischen der Kurbelwelle (26) und den beiden Reihen (14, 15) angeordnet ist.
- 8. Heißgaskolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Brenner (89) oberhalb der Erhitzerrohrbündel (84, 86) angeordnet ist.
- 9. Heißgaskolbenmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb jeder Reihe von Zylindern (z.B.80) und Regeneratoren (z.B. 8l) ein mit Brennerabgasen beaufschlagter Luftvorwärmer (90, 91) vorgesehen ist und der oder die Brenner (89) mit einem nachgeschalteten Flammerikanal (87) zwischen den Luftvorwärmern angeordnet sind.309828/0095 m/'
- 10. Heißgaskolbenraaschine nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch Gegenstromluftvorwärmer (90, 91)» deren Luftaustritt in einen zur Lufteintrittsoffnung des oder der Brenner (89) führenden, einseitig durch den Plammenkanal (87) begrenzten Luftkanal (963 97) mündet.309828/0095Leerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: M A N TECHNOLOGIE GMBH, 8000 MUENCHEN, DE |
|
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MAN TECHNOLOGIE AG, 8000 MUENCHEN, DE |