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DE10251207A1 - Profilelement - Google Patents

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DE10251207A1
DE10251207A1 DE2002151207 DE10251207A DE10251207A1 DE 10251207 A1 DE10251207 A1 DE 10251207A1 DE 2002151207 DE2002151207 DE 2002151207 DE 10251207 A DE10251207 A DE 10251207A DE 10251207 A1 DE10251207 A1 DE 10251207A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
profile element
beads
sleeve
side surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002151207
Other languages
English (en)
Inventor
Viktor Dipl.-Ing. Schwamm (FH)
Michael Neumann
Rainer Dipl.-Ing. Hofter (FH)
Gennadij Dipl.-Ing. Gebel (FH)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voestalpine Motion GmbH
Original Assignee
Voestalpine Motion GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voestalpine Motion GmbH filed Critical Voestalpine Motion GmbH
Priority to DE2002151207 priority Critical patent/DE10251207A1/de
Publication of DE10251207A1 publication Critical patent/DE10251207A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/042Reinforcement elements
    • B60J5/0422Elongated type elements, e.g. beams, cables, belts or wires
    • B60J5/0437Elongated type elements, e.g. beams, cables, belts or wires characterised by the attachment means to the door, e.g. releasable attachment means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/042Reinforcement elements
    • B60J5/0422Elongated type elements, e.g. beams, cables, belts or wires
    • B60J5/0438Elongated type elements, e.g. beams, cables, belts or wires characterised by the type of elongated elements
    • B60J5/0443Beams
    • B60J5/0444Beams characterised by a special cross section

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Es wird ein Profilelement (13), insbesondere ein als Eindringschutz bei insbesondere Kraftfahrzeugen fungierendes Profilelement (13), mit einem zwischen zwei Enden (15, 16) befindlichen, langgestreckten Mittelteil (14) mit einer ersten Profilhöhe, wobei die Enden (15, 16) eine zweite, im Vergleich zur ersten Profilhöhe geringere Profilhöhe aufweisen, angegeben, dass sich durch einen geschlossenen, zumindest im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt, insbesondere einen rechteckigen Querschnitt, mit jeweils zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen (20, 21; 22, 23) auszeichnet, wobei zwei erste einander gegenüberliegende Seitenflächen (20, 21) jeweils ein Versteifungsprofil (24) aufweisen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Profilelement, insbesondere ein als Eindringschutz bei insbesondere Kraftfahrzeugen fungierendes Profilelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein derartiger Eindringschutz wird häufig auch als Seitenaufprallschutz oder als Seitenaufprallträger oder dergleichen bezeichnet.
  • Aus den Dokumenten DE 296 20 079 , DE 197 15 795 und DE 196 40 568 sind als Eindringschutz fungierende Profilelemente bekannt.
  • Die Erfindung besteht darin, ein Profilelement anzugeben, dass zur Aufnahme von hohen Biegekräften geeignet ist und dabei einfach herzustellen und zu montieren ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Profilelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dazu ist das Profilelement, insbesondere ein als Eindringschutz bei insbesondere Kraftfahrzeugen fungierendes Profilelement, mit einem sich zwischen zwei Enden erstreckenden, langgestreckten Mittelteil mit einer ersten Profilhöhe und einer im Bereich der Enden im Vergleich zur ersten Profilhöhe geringeren zweiten Profilhöhe, durch einen geschlossenen, zumindest im wesentlichen rechteckigen Querschnitt, insbesondere einen rechteckigen Querschnitt, mit jeweils zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen, wobei zwei erste einander gegenüberliegende Seitenflächen jeweils ein Versteifungsprofil aufweisen, gekennzeichnet.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass das Profilelement oder das zugrunde liegende Profil insbesondere als Seitenaufprallschutz im Bereich von Fahrzeugtüren oder allgemein zur Versteifung von insbesondere Karosserieteilen verwendbar ist. Dies ergibt sich dadurch, dass einerseits das Profilelement im Mittelteil durch das Versteifungsprofil in erheblichem Umfang Biegekräfte aufnehmen kann. Des Weiteren ergeben sich günstige Verhältnisse für den Einbau des Profilelementes in z.B. eine Fahrzeugtür aufgrund der im Vergleich zum Mittelteil geringeren Profilhöhe an den Enden des Profilelementes. Das Profilelement ist damit optimal auf eine Fahrzeugtür mit einem sich im Bereich eines Fensterschachtes mit vergleichsweise viel zur Verfügung stehenden Raum erstrecken Mittelteil und zwei sich im sogenannten Scharnier- und Schlossbereich der Fahrzeugtür mit vergleichsweise wenig zur Verfügung stehenden Raum erstreckenden, im Vergleich zum Mittelteil abgeflachten Enden abgestellt.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Bevorzugt ist bei dem Profilelement die geringere zweite Profilhöhe durch ein Zusammenpressen der Enden bewirkt. Dies ermöglicht variable, auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestellte Profilhöhen im Bereich der Enden des Profilelementes.
  • Wenn zwei zweite einander gegenüberliegende Seitenflächen profilfrei sind, ergeben sich vereinfachte Verhältnisse für die Herstellung des Profilelementes, so dass dieses oder das zugrunde liegende Profil schnell und kostengünstig herstellbar ist.
  • Vorteilhaft ist als Versteifungsprofil eine Mehrzahl von Sicken vorgesehen. Sicken bieten eine einfache und hinsichtlich des Herstellungsprozesses sowohl als Rollprofil als auch als Stranggussteil günstige Möglichkeit um im Bereich zweier Seitenflächen des Profils Material anzuhäufen.
  • Wenn die Sicken über die Breite der jeweiligen Seitenfläche symmetrisch oder gleichmäßig verteilt sind ergibt sich eine gleichförmige Versteifung der jeweiligen Seitenflächen.
  • Bevorzugt kommen die Sicken mit einem Boden- und einem Seitenbereich nach dem Zusammenpressen der Enden derart zu liegen, dass die Sicken der gegenüberliegenden Seitenwände einander entweder im jeweiligen Bodenbereich oder im jeweiligen Seitenbe reich zumindest beinahe, insbesondere tatsächlich, berühren. Damit wird einerseits eine Art Anschlag beim Zusammenpressen der Enden vorgegeben. Andererseits stützen sich die Sicken in einer zur Festigkeit des Profilelementes beitragenden Art und Weise aufoder aneinander ab.
  • Zum Verbinden des Profilelement mit z.B. einer Fahrzeugtür ist vorteilhaft im Bereich der Enden zwischen jeweils zwei Sicken eine beide Seitenflächen mit dem Verstärkungsprofil durchdringende Bohrung für eine Hülse, z.B. zur Führung eines Gewindebolzens, vorgesehen oder eine solche Hülse eingesetzt.
  • Wenn die Hülse einseitig einen Kragen aufweist, der bei eingesetzter Hülse einen Teil der Seitenfläche mit dem Verstärkungsprofil übergreift, vergrößert der Kragen die Fläche, mit der z.B. mit dem Kopf eines Gewindebolzens Druck auf die jeweilige Seitenfläche zum weiteren Zusammenpressen des jeweiligen Endes des Profilelementes ausgeübt werden kann.
  • Wenn die Bohrung durch eine der Seitenflächen auf den Aussendurchmesser der Hülse (ohne den Kragen) und die Bohrung durch die gegenüberliegenden Seitenfläche auf den Innendurchmesser der Hülse abgestellt ist, fixiert die Hülse im durch einen Gewindebolzen oder dergleichen festgelegten Zustand beide von der Bohrung erfassten Seitenflächen des Profilelementes.
  • Der Vorteil der Erfindung und ihrer Ausgestaltungen besteht damit insbesondere darin, dass bei einem Profil mit einem symmetrischen Querschnitt im Bereich erwarteter Verformungen (z.B. bei einem Einsatz als Seitenaufprallschutz im Kollisionsfall) Material angehäuft wird. Bei einen symmetrischen Profil mit vier Seitenflächen ist bei den beiden Seitenflächen, bei denen die größte Beanspruchung (insbesondere in Form von Biegekräften) erwartet wird – bei einem Einsatz als Seitenaufprallschutz also der zur Fahrzeugaussenseite gewandten und der gegenüberliegenden Seitenfläche – Material angehäuft. Das Material wird dadurch angehäuft, dass auf den entsprechenden Seitenflächen des Profils ein Verstärkungsprofil, z.B. Sicken, vorgesehen ist.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Einander entsprechende Gegenstände oder Elemente sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Darin zeigen
  • 1 eine Fahrzeugtür mit einem Profilelement als Seitenaufprallschutz,
  • 2 alternative Ausgestaltungen des dem Profilelement zugrunde liegenden Profils anhand jeweils eines Schnittes durch den Mittelteil eines solchen Profilelementes und
  • 3 einen zusammengepressten Endbereich des Profilelementes.
  • 1 zeigt eine Fahrzeugtür 10 mit einem Türbasisteil 11. Das Türbasisteil 11 befindet sich unterhalb einer Fensteröffnung 12. Im Türbasisteil verläuft ein als Seitenaufprallschutz fungierendes Profilelement 13. Bei der komplett montierten Fahrzeugtür 10 wird das Türbasisteil 11 zur Aussenseite der Fahrzeugtür durch ein nicht dargestelltes Türaussenblech abgeschlossen.
  • Das Profilelement 13 weist einen langgestreckten Mittelteil 14 und zwei Enden 15, 16 auf. Das Profilelement 13 ist insbesondere als Seitenaufprallschutz (Eindringschutz), insbesondere bei Kraftfahrzeugen vorgesehen. Im Falle einer Verwendung des Profilelementes als Seitenaufprallschutz ist das Profilelement 13 in üblicher Weise im unteren Bereich eines Türrohbaus, nämlich dem Türbasisteil 11, in einer vom Insassenbereich des Fahrzeuges aus gesehen außerhalb eines Fensterschachtes liegenden Position angeordnet. Im Ausführungsbeispiel ist das Profilelement 13 mit jedem seiner Enden 15, 16 in einem als Scharnierbereich 17 und einem als Schlossbereich 18 bezeichneten Abschnitt des Türbasisteils 11 lösbar, z.B. durch Verschrauben, befestigt. Das Profilelement 12 ist dabei vom Scharnierbereich 17 aus gesehen in Richtung des Schlossbereichs 18 abwärts geneigt, weil auf diese Weise eine besonders günstige Ableitung auftretender oder einwirkender Kräfte gewährleistet ist.
  • 2 zeigt in einem Schnitt entlang der Schnittlinie II-II (1) Varianten des im Mittelteil 14 des Profilelementes 13 vorgesehenen Profils. Das Profilelement 13 weist in allen Varianten einen zumindest im Mittelteil 14 geschlossenen, zumindest im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf. Dargestellt ist eine Ausführungsform des Profilelementes 13 mit einem rechteckigen Querschnitt. Das Profilelement 13 weist jeweils zwei einander gegenüberliegende Seitenflächen 20, 21; 22, 23 auf. Zwei dieser einander gegenüberliegenden Seitenflächen 20, 21 weisen ein Versteifungsprofil 24 auf. Im Ausführungsbeispiel ist als Versteifungsprofil 24 eine Mehrzahl von Sicken 24 dargestellt. Jede Sicke 24 weist in an sich bekannter Weise einen Boden 25 und einen Seitenbereich 26 auf. Die Sicken 24 sind über die Breite der jeweiligen Seitenfläche 20, 21 symmetrisch oder gleichmäßig verteilt.
  • In Variante a und c ist eine symmetrische Verteilung in Bezug auf eine in der Längserstreckung des Profilelementes 13 durch die Mitte der jeweiligen Seitenfläche 20, 21 verlaufende und auf dieser senkrecht stehende gedachte Symmetrieebene dargestellt.
  • In 3 ist das Profilelement 13 entlang der Schnittlinie III-III (1), also im Endbereich dargestellt. Es ist ersichtlich, dass das Profilelement 13 im Bereich der Enden 15, 16 im Vergleich zum Mittelteil 14 zusammengepresst ist. Dies geschieht, in dem auf die beiden mit dem Versteifungsprofil 24 versehenen Seiten 20, 21 des Profilelementes 13 Druck ausgeübt wird und indem die beiden profilfreien Seiten 22, 23 bei der sich unter dem ausgeübten Druck ergebenden Ausweichbewegung geführt werden. Für eine solche Führung sind z. B. ein Paar Dornen vorgesehen, die vor dem Einleiten des Pressvorganges in das Profilelement 13 an dessen jeweils zu verpressendem Ende 15, 16 eingeführt und derart verspannt werden, dass jeweils ein Dorn von der Innenseite des Profilelementes 13 auf jeweils eine profilfreie Seitenfläche 22, 23 drückt, so dass die beiden Seitenflächen 22, 23 beim Pressen nicht etwa in das Innere des Profilelementes 13, sondern nach Außen ausweichen. Nach dem Pressvorgang sind die beiden mit Versteifungsprofil 24 versehenen Seitenflächen 20, 21 des Profilelementes 13 näher zueinander angeordnet, als dies im Mittelteil 14 des Profilelementes 13 der Fall ist. Die profilfreien Seitenflächen 22, 23 sind nach Außen ausgewichen, so dass in einer Projektion des Profilelementes 13, von einer der mit Versteifungsprofil 24 versehenen Seitenflächen 20, 21 aus gesehen, die Breite des Profilelementes 13 im Bereich der Enden 15, 16 vergrößert ist. Entsprechend ist die Höhe des Profilelementes 13 in diesen Bereichen (15, 16) verringert.
  • Nach dem Zusammenpressen der Enden 15, 16 kommen die Sicken 24 derart zu liegen, dass sich diese entweder im jeweiligen Bodenbereich 25 oder im jeweiligen Seitenbereich 26 zumindest beinahe, insbesondere tatsächlich berühren. In 3 ist eine Darstellung des Falles gezeigt, bei dem sich die Sicken 24 im jeweiligen Bodenbereich 25 tatsächlich berühren.
  • Neben einer Anordnung der Sicken 24, bei der bei zusammengepresstem Profil die Böden 25 der Sicken jeweils aufeinander zu liegen kommen (2, Variante a), gibt es auch noch zwei weitere Ausführungsformen, bei denen in zusammengepresstem Zustand die Sicken 24 seitlich nebeneinander zu liegen kommen (2, Variante b) oder die Sicken 24 der ersten Seitenfläche 20 die Sicken 24 der gegenüberliegenden Seitenfläche 21 seitlich umgeben (2, Variante c).
  • Im Bereich der Enden 15, 16 des Profilelementes 13 zwischen jeweils zwei Sicken 24 ist eine beide Seitenflächen 20, 21 mit Verstärkungsprofil 24 durchdringende Bohrung 27 vorgesehen. In diese Bohrung 27 ist eine Hülse 28 eingesetzt. Durch die Hülse 28 kann ein Befestigungsmittel, z. B. eine Gewindeschraube (in 3 nicht dargestellt, jedoch in 1 ersichtlich), eingeführt werden, um dass Profilelement 13, z. B. als Eindringschutz, in einer Fahrzeugtür 10 zu befestigen. Durch die Gewindeschraube oder ein vergleichbares Befestigungsmittel wird bei einem eingebauten Profilelement 13 der zusammengepresste Endbereich dauerhaft fixiert, so dass z. B. die Sicken 24 einander im jeweiligen Bodenbereich 25 erst dann berühren, wenn das Profilelement 13 eingebaut ist.
  • Die Hülse 28 weist einseitig einen Kragen 29 auf, der bei eingesetzter Hülse 28 einen Teil der Seitenfläche 20, 21 mit dem Verstärkungsprofil 24 übergreift. Damit ist eine besonders günstige Kraftübertragung, z. B. vom Kopf einer Gewindeschraube auf die jeweilige Seitenfläche 20, 21 mit Versteifungsprofil 24, gegeben. Bei der Bohrung 27 durch das Profilelement 13 ist der Durchmesser dieser Bohrung 27 bei einer der Seitenflächen 20, 21 (z.B. 20) mit Versteifungsprofil auf den Außendurchmesser der Hülse 28 (ohne den Kragen) und bei der gegenüberliegenden Seitenfläche 20, 21 (entsprechend 21) auf den Innendurchmesser der Hülse 28 abgestellt. Dadurch sitzt die eingeführte Hülse 28 auf der Innenseite einer der Seitenflächen 20, 21 (hier 21) mit Verstärkungsprofil 24 auf und übergreift (mittels des Kragens 29) von außen die gegenüberliegende Seitenfläche 20, 21 (hier 20). Auf diese Art und Weise werden bei einer mittels einer Gewindeschraube fixierten Hülse 28 gleichzeitig beide Seitenflächen 20, 21 mit Versteifungsprofil 24 in ihrer Lage fixiert.
  • Durch die Höhe der Hülse 28 kann der Abstand der Sicken 24 gegenüberliegender Seitenflächen 20, 21 beeinflusst werden. Wenn, wie dargestellt, die Höhe der Hülse 28 in etwa der doppelten Höhe der Sicken 24 entspricht, kommen die jeweils gegenüberliegenden Sicken 24 bei montiertem Profilelement 13 im jeweiligen Bodenbereich 25 aufeinan der zu liegen (Profilelement 13 gemäß 2, Variante a). Wenn die Höhe der Hülse 28 größer ist als die doppelte Höhe der Sicken 24, stoßen diese nicht aneinander, was zur Vermeidung von Korrosion innerhalb des Profilelementes 13 sinnvoll sein kann. Eine Höhe der Hülse 28, die geringer ist, als die doppelte Höhe der Sicken 24, ist bei einer solchen Positionierung der Sicken 24 entlang der Breite der jeweiligen Seitenflächen 20, 21 sinnvoll, bei der die Sicken 24 im zusammengepressten Zustand der Enden 15, 16 des Profilelementes 13 einander im jeweiligen Seitenbereich 26 zumindest beinahe oder tatsächlich berühren (Profilelement 13 gemäß 2, Varianten b, c). Hier kann eine vorgegebene Höhe der Hülse 28 sicherstellen, dass beim Anbringen der Gewindeschraube die Enden 15, 16 des Profilelementes 13 nicht derart weit zusammengepresst werden, dass das Versteifungsprofil 24 zerstört oder hinsichtlich der Möglichkeit der Aufnahme von Biegekräften nachteilig beeinflusst wird oder die Sicken 24 einander im Seitenbereich 26 tatsächlich berühren, so dass wiederum die Gefahr von Korrosion gegeben ist.
  • Das Profilelement 13 ist entweder als Rollprofil, insbesondere als Stahlrollprofil, oder als Strangprofil, insbesondere aus Aluminium, ausgeführt. Bei einer Ausführung als Rollprofil befindet sich auf einer der profilfreien Seitenflächen 22, 23 eine Naht (nicht dargestellt), mit der das Rollprofil geschlossen ist. Strangprofile erhält man bekanntlich insbesondere durch einem Extrusionsvorgang. Daher ist die Verwendung von Aluminium vorteilhaft, weil Profilelemente 13 der beschriebenen Art in Aluminium als Strangprofile ausgeführt werden können, während solche Strangprofile aus technischen Gründen bei z.B. Stahl nicht möglich sind.
  • Damit lässt sich die Erfindung kurz wie folgt darstellen:
    Es wird ein Profilelement 13, insbesondere ein als Eindringschutz bei insbesondere Kraftfahrzeugen fungierendes Profilelement 13, mit einem zwischen zwei Enden 15, 16 befindlichen, langgestreckten Mittelteil 14 mit einer ersten Profilhöhe, wobei die Enden 15, 16 eine zweite, im Vergleich zur ersten Profilhöhe geringere Profilhöhe aufweisen, angegeben, dass sich durch einen geschlossenen, zumindest im wesentlichen rechteckigen Querschnitt, insbesondere einen rechteckigen Querschnitt, mit jeweils zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen 20, 21; 22, 23 auszeichnet, wobei zwei erste einander gegenüberliegende Seitenflächen 20, 21 jeweils ein Versteifungsprofil 24 aufweisen.
  • 10
    Fahrzeugtür
    11
    Türbasisteil
    12
    Fensteröffnung
    13
    Profilelement
    14
    Mittelteil (des Profilelementes)
    15, 16
    Ende (des Profilelementes)
    17
    Scharnierbereich (der Fahrzeugtür)
    18
    Schlossbereich (der Fahrzeugtür)
    19
    20, 21, 22, 23
    Seitenwand/Seitenfläche
    24
    Versteifungsprofil/Sicke
    25
    Boden (der Sicke)
    26
    Seitenbereich (der Sicke)
    27
    Bohrung
    28
    Hülse
    29
    Kragen

Claims (9)

  1. Profilelement (13), insbesondere ein als Eindringschutz bei insbesondere Kraftfahrzeugen fungierendes Profilelement (13), mit einem zwischen zwei Enden (15, 16) befindlichen, langgestreckten Mittelteil (14) mit einer ersten Profilhöhe, wobei die Enden (15, 16) eine zweite, im Vergleich zur ersten Profilhöhe geringere Profilhöhe aufweisen, gekennzeichnet durch einen geschlossenen, zumindest im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt, insbesondere einen rechteckigen Querschnitt, mit jeweils zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen (20, 21; 22, 23), wobei zwei erste einander gegenüberliegende Seitenflächen (20, 21) jeweils ein Versteifungsprofil (24) aufweisen.
  2. Profilelement nach Anspruch 1, wobei die geringere zweite Profilhöhe durch ein Zusammenpressen der Enden (15, 16) bewirkt ist.
  3. Profilelement nach Anspruch 1 oder 2, wobei zwei zweite einander gegenüberliegende Seitenflächen (22, 23) profilfrei sind.
  4. Profilelement nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei als Versteifungsprofil eine Mehrzahl von Sicken (24) vorgesehen sind.
  5. Profilelement nach Anspruch 4, wobei die Sicken (24) über die Breite der jeweiligen Seitenfläche (20, 21) symmetrisch oder gleichmäßig verteilt sind.
  6. Profilelement nach Anspruch 2 und Anspruch 4 oder 5, wobei die Sicken (24) mit einem Boden- und einem Seitenbereich (25, 26) nach dem Zusammenpressen der Enden (15, 16) derart zu liegen kommen, dass die Sicken (24) der gegenüberliegenden Seitenflächen (20, 21) einander entweder im jeweiligen Bodenbereich (25) oder im jeweiligen Seitenbereich (26) zumindest beinahe, insbesondere tatsächlich, berühren.
  7. Profilelement nach Anspruch 5 oder 6, wobei im Bereich der Enden (15, 16) zwischen jeweils zwei Sicken (24) eine beide Seitenflächen (20, 21) mit dem Verstärkungsprofil durchdringende Bohrung (27) für eine Hülse (28) vorgesehen oder eine solche Hülse (28) eingesetzt ist.
  8. Profilelement nach Anspruch 7, wobei die Hülse (28) einseitig einen Kragen (29) aufweist, der bei eingesetzter Hülse (28) einen Teil der Seitenfläche (20, 21) mit dem Verstärkungsprofil übergreift.
  9. Profilelement nach Anspruch 8, wobei die Bohrung (27) durch eine der Seitenflächen (20, 21) auf den Aussendurchmesser der Hülse (28) und die Bohrung (27) durch die gegenüberliegenden Seitenfläche (20, 21) auf den Innendurchmesser der Hülse (28) abgestellt ist.
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