DE1025110B - Einrichtung zum Zufuehren des stangen- bzw. rohrfoermigen Werkstoffes, wie Glas, bei zur Herstellung von Formkoerpern, wie Ampullen, bestimmten Maschinen - Google Patents
Einrichtung zum Zufuehren des stangen- bzw. rohrfoermigen Werkstoffes, wie Glas, bei zur Herstellung von Formkoerpern, wie Ampullen, bestimmten MaschinenInfo
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- C03B23/04—Re-forming tubes or rods
- C03B23/11—Reshaping by drawing without blowing, in combination with separating, e.g. for making ampoules
- C03B23/112—Apparatus for conveying the tubes or rods in a curved path around a vertical axis through one or more forming stations
- C03B23/114—Devices for feeding tubes or rods to these machines
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Zuführen des stangen- bzw. rohrförmigen
Werkstoffes, wie Glas, bei zur Herstellung1 von
Formkörper!!, wie Ampulle», bestimmten Maschinen mit einer Reihe von nacheinander einzelne Bearbeitungsstufen
durchlaufenden Werkstoffhaltern* Bei bekannten Maschinen dieser Art nehmen die
Werkstoffhalter je eine Länge wie Stange oder Rohr
des Werkstoffes auf, die für jedes Werkstück schrittweise vorgeschoben: wird. Nach dem, Verbrauch
der in. dem. Halter befindlichen Werkstoffstange muß von Hand! eine neue Werkstofflänge eingebracht
werden. Dies bedingt umfangreiche Überwachungsarbeiten! und' eine verhältnismäßig' langwierige Handhabung,
SiQi daß sich praktisch ein gelegentlicher
Leerlauf eines oder mehrerer Halter der Maschine trotz dte's Aufwandes von verhältnismäßig1 vielen:
Arbeitskräften nicht vermeiden, läßt. Daneben, entsteht ein beachtlicher Arbeitsverlust insofern,, als die
bei der Herstellung von Glasgiegenständen erforderlichen
Brenner während' dar Zeit des Leerlaufes nutzlos im Betrieb sind.
Der Erfindung liegt diie Aufgabe zugrunde, das Zuführen des Stangen- bzw. rohrförmigen Werkstoffes
bei Maschinen, dfer eingangs umschriebenen Art derart selbsttätig durchführen zu lassen, daß die
Überwachung der Maschinen vereinfacht wird und! ein Leerlauf ausgeschlossen ist. Dies wird erfindungsgemäß
im wesentlichen dadurch erreicht, daß dem Werkstoffhalter ein eine Mehrzahl von Werkstofflangen
parallel!iegend bereithaltendes Magazin, in Form einer drehbaren Aufnahme vorgelagert wird,
das durch eine den Halter kontrollierende Einirichr
tung in Abhängigkeit von dem. Verbrauch des im Halter befindlichen Werkstoffes in eine Werkstofflänge
an den Halter abgebende Stellungen1 drehbar ist. Bei einer solchen Einrichtung wird die Überwachung
der Maschine insofern grundlegend vereinfacht, als die Bedienungsperson stets einem Halter
eine Mehrzahl von Werkstafflängen zuordnen kann, die im Maße des. Verbrauches des jeweils in dem,
Halter befindlichen! Werkstoffes nacheinander verbraucht werdeni, ohne daß es dazu eines menschlichen
Eingreifens· bedarf. Damit wird die Wirtschaftlichkeit des Betriebes solcher Maschinen grundlegend verbessert.
Die Erfindung kann verschiedenartig verwirklicht werden. Eine bevorzugte Atisführungsform sieht vor,
das drehbare Magazin mit einer Anzahl von, drebachsparaHel;
durchgehenden Halterungen für stangenförmige Werkstoffabschnitte zu versehen, deren dem
Halter zugewandte Enden vorzugsweise unter Wirkung der Schwerkraft auf einem Auflager ruhen,
das oberhalb der Werkstoffaufnahme des Halters
Einrichtung zum Zuführen des stangen-
bzw. rohrförmigen Werkstoffes, wie Glas, bei zur Herstellung von Formkörpern,
wie Ampullen, bestimmten Maschinen
Anmelder:
Johannus Hubertus Eijkenboom, Nijmegen (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. J. Ludewig, Patentanwalt,
Wuppertal-Barmen, Unterdörnen 114
Beanspruchte Priorität: Niederlande vom 11. März 1S55
Johannus Hubertus Eijkenboom,
Nijmegen (Niederlande), ist als Erfinder genannt worden
einen, Durchbruch aufweist. Hierbei bedarf es lediglieh
eines Drehens des Halters gegenüber dem Auflager, um nacheinander' die in dem. Magazin gespeicherten
Werkstofflängen in den Bereich des Durchbruehes zu bringen, durch den sie in den
Halter gelangen. Die Drehbewegungen des Magazins werden zweckmäßig durch eine Fübleinrichtung gesteuert,
die überprüft, ob in dem Halter noch Werkstoff vorhanden ist und1 die anspricht, sobald, der
Halter keinen Werkstoff mehr enthält. Es empfiehlt sich dabei, die Steuerbewegung nicht unmittelbar
durch den, Werkstoff, sondern durch ein Glied des Halters zu- verwirklichen, obwohl es auch möglich
ist, unmittelbar den Werkstoff abzutasten, wie es bei Einrichtungen bekannt ist, die stangenförmige Werkstoffe,
wie Glasstangen oder -rohre, in vorgegebene Längen zerlegen, Als besonders zweckmäßig hat es
sich erwiesen, zur Steuerung die Schließbeweglichkeit
von Kleimmitteln auszunutzen, die den Werkstoff in dem. Halter nach jedem- Vorechubscbritt festlegen
und die sich beim Fehlen eines in ihrem Griffbereicb
liegenden. Werkstoffabschnittes einander· weiter als
üblich nähern.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden; Beschreibung eineis
Ausführungsbeispieles und den. Ansprüchen,
70S 90,7/165
Claims (7)
1. Einrichtung zum, Zuführen des stangen- bzw. rohrförmigen Werkstoffes, wie Glas, bei zur Herstellung
von Formkörpern, wie Ampullen, bestimmten Maschinen mit vorzugsweise mehreren
nacheinander einzelne Bearbeitungsstufen durchr laufenden Werkstoffhaltern, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Werkstoffhalter (1) ein eine Mehrzahl von Werkstofflängen parallelliegend bereithaltendes
Magazin (24) in Form einer drehbaren Aufnahme vorgelagert ist, das durch eine dien
Halter (1) kontrollierende Einrichtung (2, 4, 5) in Abhängigkeit von dem Verbrauch des im Halter
(1) befindlichen Werkstoffes (28) in eine Werkstofflänge an den Halter abgebende Stellungen
verdrehbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Magazin (24) eine
Anzahl von. drehachsparallel durchgehenden Aufnahmen (29) für stangenförmige Werkstoffabschnitte
(28) hat, deren dem Halter (1) zugewandte Enden auf einem Auflager (27) ruhen, das
oberhalb der Werkstoftaufnahme des Halters (1) einen Durchbrach (30) aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß den Werkstoffaufnabmen des Magazins (24) auswechselbare Hülsen (29) mit
dien Werkstoffdicken angepaßten lichten Querschnitten zugeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch an dem drehbar auf dem betriebsmäßig
bewegbaren Werkstoffhalter (8, 7,1) sitzenden Magazin (24) außermittig angeordnete Anschlage
(23), in deren Weg ein der Bewegung des Halters nicht folgendeis Anschlagglied (21, 22)
einrückbar ist.
5. Einrichtung- nach Anspruch· 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das dem Antrieb des Magazins (24) zugeordnete Steuerglied (21,22), vorzugsweise
Anschlagglied, in Abhängigkeit vom Schließweg von dem Werkstofrhalter (1) zugeordneten
Klenimitteln (2, 4, 5) steuerbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmittel (2,4,5) stellungsabhängig
über einen Mitnehmer, wie Druckrolle (9), einen Hebel (11) anschwingen, der über ein
Gestänge (17) einem das Steuerglied (21, 22) tragendem Hebel (19) verstellt.
7. Einrichtung nach' Anspruch 6, geken-nzeichniet
durch ein den Antriehsfoub durch mechanische Übersetzung zur Abtriebsseite hin vergrößerndes
Gestänge (11,17,19).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 917 930.
Deutsche Patentschrift Nr. 917 930.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 70S' 907/165 2.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL778996X | 1955-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1025110B true DE1025110B (de) | 1958-02-27 |
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ID=19830059
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|---|---|---|---|
| DEE11779A Pending DE1025110B (de) | 1955-03-11 | 1956-01-02 | Einrichtung zum Zufuehren des stangen- bzw. rohrfoermigen Werkstoffes, wie Glas, bei zur Herstellung von Formkoerpern, wie Ampullen, bestimmten Maschinen |
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| DE (1) | DE1025110B (de) |
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| GB (1) | GB778996A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112813B (de) * | 1958-07-15 | 1961-08-17 | Dieudonne Couquelet | Automatische Beschickungsvorrichtung fuer Ampullenmaschinen |
| DE1293971B (de) * | 1964-05-26 | 1969-04-30 | Dichter | Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuehren von Glasrohren in die Futter einer Glasbearbeitungsmaschine |
| DE2719390A1 (de) * | 1976-05-03 | 1977-11-17 | Sotapharm Sarl | Maschine zur herstellung von ampullen, insbesondere fuer pharmazeutische zwecke |
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|---|---|---|---|---|
| DE1217037B (de) * | 1957-12-06 | 1966-05-18 | Dichter E H Jakob Dr Ing | Vorrichtung zum Zufuehren von Glasrohren in die Futter von Glasrohrbearbeitungsmaschinen |
| NL233768A (de) * | 1957-12-06 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917930C (de) * | 1950-09-14 | 1954-09-16 | Sueddeutsche Kabelwerke Zweign | Verfahren zur Herstellung von Baendern oder Folien aus poroesen thermoplastischen Kunststoffen |
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1955
- 1955-03-31 CH CH322181D patent/CH322181A/fr unknown
- 1955-12-28 FR FR1139120D patent/FR1139120A/fr not_active Expired
-
1956
- 1956-01-02 DE DEE11779A patent/DE1025110B/de active Pending
- 1956-01-10 GB GB910/56A patent/GB778996A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB778996A (en) | 1957-07-17 |
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