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DE3037998A1 - Mechanische greifervorschubeinrichtung fuer starr verkettete fertigungsstrassen - Google Patents

Mechanische greifervorschubeinrichtung fuer starr verkettete fertigungsstrassen

Info

Publication number
DE3037998A1
DE3037998A1 DE19803037998 DE3037998A DE3037998A1 DE 3037998 A1 DE3037998 A1 DE 3037998A1 DE 19803037998 DE19803037998 DE 19803037998 DE 3037998 A DE3037998 A DE 3037998A DE 3037998 A1 DE3037998 A1 DE 3037998A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
stroke
rails
push rods
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803037998
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Dipl.-Ing. 5800 Gotha Echtermeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INGBETRIEB RATIONALISIERUNG
Original Assignee
INGBETRIEB RATIONALISIERUNG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INGBETRIEB RATIONALISIERUNG filed Critical INGBETRIEB RATIONALISIERUNG
Publication of DE3037998A1 publication Critical patent/DE3037998A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G25/00Conveyors comprising a cyclically-moving, e.g. reciprocating, carrier or impeller which is disengaged from the load during the return part of its movement
    • B65G25/02Conveyors comprising a cyclically-moving, e.g. reciprocating, carrier or impeller which is disengaged from the load during the return part of its movement the carrier or impeller having different forward and return paths of movement, e.g. walking beam conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/10Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multi-Process Working Machines And Systems (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Titel der Erfindung
  • Mechanische Greifervorschubeinrichtung für starr verkettete Fertigungsstraßen Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft eine mechanische Greifervorschubeinrichtung für starr verkettete Fertigungsstraßen, hauptsächlich für den Transport und das Positionieren von rotationssyimnetrischen Werkstücken in Uniformstraßen mit integrierten Pressen, vertikalen Fließdrückmaschinen und anderen Maschinen zur Formung von Werkstücken.
  • Charakteristik -der bekannten technischen Löungen Es ist eine Vielzahl unterschiedlicher Bauarten von Greifervorschubeinrichtungen bereits bekannt. Die bekannten Ausführungsformen der starr verketteten Bauarten weisen einige charaktent stische Merkmale auf, wie z.B. die paarweise und symmetrisch zur Transportachse angeordneten Greiferschienen, die eine Doppelfunktion zu erfüllen haben. Einmal sind auf ihnen die Greiferelemente fixiert, die die Arretierung der Werkstücke für die- Zeit des Transportes und in ihren vorgesehenen Positionen bewerkstelligen, zum anderen dienen die Greiferschienen zur Übertragung des Bewegungsablaufes und damit der Bewegungsenergie auf die Vlerkstücke.
  • Diese bekannten Bauarten weisen in ihrer -praktischen Realisierung auf Grund ihrer unterschiedlichen Funktionsprinzipien wenig gemeinsame, aber spezifische und sehr schwerwiegende Nachteile auf. Bei allen bekannten Bauformensind der universellen Anwendbarkeit durch die begrenzt mögliche Anzahl von Transportschritten, die wiederum durch die Verformung der Übertragungsglieder bedingt ist, objektive Grenzen -gesetzt.
  • Darin t kann die Zahl der Bearbeitungsstationen nicht immer optimal der FertigungsauSgabe angepaßt werden. Ein weiterer Nachteil der bisher bekannten Ausführungsformen ist die-aufwendige Umrüstbarkeit der gesamten Greifervorschubeinrichtung auf ein anderes zu fertigendes Werkstücksortiment. Hierbei wirken sich technische Kompromisse, die mit dem Ziel eingegangen worden sind, bereits bekannte Nachteile zu beseitigen, besonders negativ aus, wie z.B. komplizierte zwangslaufgesteuerte Bewegungsabläufe zur Einsparung von Antriebselementen.
  • Alle Nachteile, die in Verbindung mit ihrem Einfluß auf die Umrüstbarkeit zu nennen sind, wirken damit auch direkt auf den Auslastungsfaktor einer Fertigungsstraße. So erhöht das Auswechaeln aller Greiferelemente der gesamten Anlage bei einem Wechsel des Teilsortiments den Anteil an manuellen Arbeiten, der wiederum direkt die Umrüstzeit der Pertigungsstraße negativ beeinflußt und deren Produktivität senkt. Ein weiterer entscheidender Nachteil von Anlagen bekannter Bauart ist die Tatsache, daß sich der Kompliziertheitsgrad ihrer Kinematik indirekt proportional zur erreichbaren Vorscliubgeschwindigkeit verhält.
  • Ziel der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten Nachteile der bekannten Anordnungen möglichst weitgehend zu beseitigen. Zur Loung dieser Aufgabe ist durch die Erfindung eine mechanische Greifervorschubeinrichtung geschaffen en worden, bei der zwei in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnete Greiferschienen durchgehend alle zu verkettenden Bearbeitungsstationen einer Fertiguugsstraße verbinden. Diese in einem bestimmten Abstandsmaß demontierbar gestalteten Greiferschienen dienen der Aufnahme der Greiferelemente und zur Einleitung der Vorschubbewegung auf die zu transportierenden ;.erkstücke.
  • Durch diese Segmentbauweise und eine geeignete Zustellkinematik ist es möglich, die Anzahl der Bearbeitungsstationen einer Fertigungsstraße zu variieren und den technologischen Erf ordernissen optimal anzupassen. Damit wird den Porderungen der universtellen Einsetzbarkeit Rechnung getragen und der bisher aufgetretene Nachteil der beschränkten Anzahl von Transportschritten weitgehend beseitigt.
  • Durch die Erfindung würde die Möglichkeit geschaffen, die Anzahl der Verstellmechanismen auf ein vertretbares Minimum zu senken, um eine schnellere Umrüstung der Pertigungsstraße auf eine neue Werkstückgröße zu ermöglichen.
  • Die WerkzeugvIechselzeit wird durch die Erfindung wesentlich verkürzt, da die gesamte Greifervorschubeinrichtung für die volle Zeit des Werkzeugwechsels im montierten Zustand verbleibt. Das wird durch den Umstand realisiert, daß die Werkzeugteile der Bearbeitungsstationen oberhalb bzw. unterhalb der Greifervorschubeinrichtung gewechselt werden.
  • Darlegung des Wesens der Erfindung Bei den Ausführungsformen bekannter Bauart werden zur Über~ tragung der Bewegungsenergie auf die Greiferschienen und für die radiale Zustellung der.Werkstückhalter translatorische und rotatorische Bewegungen angewendet. Dabei treten diese Bewegungsformen einzeln oder in verschiedenen Kombinationen auf.
  • Bei den bekannten Bauformen von Greifervorschubeinrichtungen werden die beiden Hauptbewegungen, die im folgenden als Spann-bzw. Transportbewegung bezeichnet werden, ausschließlich translatorisch ausgeführt. Ein wesentlicher Nachteil dieser Bauform liegt in der Tatsache begnindet, daß hierbei mehrere Antriebselemente vollkommen synchronisiert ihre Bewegungen ausführen müssen. Unter der Voraussetzung, daß folgende Bedingungen angenommen werden, wie durchgehende, längs und quer zur Transportachse bewegte Greiferschienen und eine höchstmögliche Anzahl von 5'ransportschrittens treten bei hauptsächlicher Betrachtung der Spannbewegung unerwünschte Spannungszustände in den Übertragungsgliedern und Ungenauigkeiten im Arbeitsablauf auf, wenn eine mangelhafte Synchronisation der Arbeitseleniente auftritt.
  • Deshalb muß bei dieser Bauform die Zahl der TranspoMtschritte beschränkt bleiben.
  • Werden rotatorische Bewegungen zur Übertragung von Spann- bzw.
  • Transportbewegungen angewendet, dann sind die Abmessungen der dafür vorgesehenen Bauelemente, wie Wellen, durch deren vorhandene Torsionssteifigkeit objektiv vorgegeben.
  • Diese Nachteile bekannter Bauarten werden erfindungsgemäß dadurch weitgehend ausgeschaltet, daß die Greiferschienen und die Ubertragungselemente folgegeschaltete, aber richtungsgleiche tx slatorische Bewegungen ausführen. Dabei dominieren bei der Belastung der Übertragungselemente die Komponenten von Zug-oder Druckspannungen 5 was die mögliche Anzahl von Transportschritten wesentlich erhöht. Die Anzahl der Antriebselemente wurde auf eine Mindestzahl reduziert. Das wurde erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß alle Greiferelemente als Winkelhebel ausgebildet sind, deren :Drehpunkte in einem bestimmten vorzugebenden Abstandsmaß fest auf den Greiferschienen symmetrisch zur Transport achse angeordnet sind, während ein Hebelende das Greiferprisma aufnimmt. Das andere Hebelende ist als Anlenkpunift ausgeführt. Alle Greiferelemente einer Greiferschiene werden an ihren Anlenkpunkten durch eine Stange formschlüssig miteinander und durch diese mit dem endseitig sich auf der Greiferschiene befindlichen Antriebselement verbunden. Diese Stangen, im folgenden als Schubstangen bezeichnet, sind im gleichen Abstandsmaß wie die Greiferschienen mit lösbaren- Fügeverbindungen versehen. Das Hebelverhältnis der Greiferelemente wurde erfindungsgemäß so gewählt, daß bei relativ kleinen Vorschubwegen der auf den Greiferschienen befindlichen Antriebselemejite durch die Greiferelemente große Zustellbereiche in kürzester Zeit überstrichen werden.
  • Die Anwendung dieser genannten Querhubkinematik in Form von symmetrisch zur Transportachse angeordneten Greiferschienen mit oben liegenden Schubstangen und daran angelenkten Winkelhebeln gestattet es, eine optimale Zahl von Bearbeitungsstationen zu einem Fertigungsabschnitt starr zu verketten.
  • Bedingt durch die zwanglaufgesteuerten Winkelhebel und durch dieminimale Anzahl von Antriebselementen wurde auch die Anzahl der Verstellmechanismen verkleinert, was erhebliche Zeiteinsparungen bei der Umrüstung mit sich bringt und die Funktionssicherheit erhöht.
  • Während der gesamten Bewegung der Greiferprismen verbleiben diese durch eine Strebe paarweise parallel zueinander. Die beweglichen Elemente, wie Greiferelement und Strebe, bilden ein Gelenkviereck mit zwei ortsfesten und zwei ortsveränderlichen Gelenkpunkten.
  • -Ausführungsbeispiel Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt: Figur I die Darstellung der Antriebssektion der Greifervorschubeinrichtung Figur II das Antriebs-aggregat für den Transferschritt Figur III einen Schnitt durch das Antriebsaggregat Figur IV die Darstellung des Querhubantriebes Figur.V die teilweise Seitenansicht einer Transportsektion der Greifervorschubeinrichtung mit lokaler Querhubverstellungsmöglichkeit Figur VI die teilweise Darstellung einer Transpoftsektion mit lokaler Querhubverstellmöglichkeit In Figur 1 ist die Antriebssektion der mechanischen Greifervorschubeinrichtung dargestellt, die in Verbindung mit einer notwendigen Zahl weiterer Transportsektionen zum Weiterbefördern und Positionieren von vornehmlich rotationssymmetrischen Werkstücken in und zwischen Fressen, vertikalen Drückmaschinen sowie anderen Maschinen zur Formung geeignet ist.
  • Gemäß der Zeichnung gehören zu den Baugruppen der Antriebssektion zwei Greiferschienen 1, die durch einen konstanten Querabstand zueinander in Greiferschienenführungen 19 rollend oder gleitend parallel zueinander geführt werden und in Richtung ihrer gemeinsamen Symmetrieachse einen Verschiebe-Freiheitsgrad besitzen. Oberhalb der Greiferschienen 1 sind auf jeder mittig und in einem bestimmten, ebenfalls konstanten Abstand zueinander Schubstangen 2 angeordnet. Greiferschienen 1 und Sclubstangen 2 können an den Trennstellen 11 in Segmente verschiedener Längen maße demontiert werden.
  • Als Antriebseinheit dient ein Säulenführungsgestell 12 mit angeflanschtem Hauptantriebszylinder 4 und axial verschiebbaren, buchsengeführten Vorschubschlitten 11. Hauptantriebszylinder 4 und Vorschubschlitten 11 sind kraftschlüssig miteinander verbunden. Die Kraft- und Bewegungsübertragung vom Vorschubschlitten 11 auf die Greifersçtieuen~1 i erfolgt über eine lösbare Ve-.;~ndung 23 Um den Transferschritt genau begrenzen zu können, ist achsparallel ZUm Hauptantriebszylinder 4 und symmetrisch zum Säulenführungsgestell 12 ein verstellbarer Transferschrittbegrenzungsanschlag 7 vorgesehen. Die Schubstangen 2 werden durch eine Buchsenfubrung9 in ihrer Lage bestimmt.
  • In Figur II wird der Antrieb der mechanischen Greifervorschubeinrichtung einzeln dargestellt . Zur Regelung des Hauptantriebszylinders 4 wird eine Meßeinrichtung verwendet, bei der ein rotatorisches Meßsystem 15 die Geschwindigkeitsmessung übernimmt.
  • An der Figur III wird eine Schnittdarstellung durch das Antriebsaggregat gezeigt. Durch die Greiferschienenaufnahmen 16 werden die Greiferschienen 1 aller Sektionen mit dem Antriebsaggregat verbunden. Das Steuerelement 17 dient der notwendigen Signalgebung sowohl für die mechanische Greifervorrichtung als auch zur Aussteuerung der starr verketteten Maschinen. Die vorgesehene Meßspindel 18 zum Antrieb des rotatorischen Meßsystems 15 kann als Kugelspindel ausgeführt sein. Es besteht jedoch ebenfalls die Möglichkeit, andere Meßsysteme zu integrieren.
  • Figur IV stellt den Querhubantrieb und damit den Antrieb zur Erzeugung der Spannbewegung dar, Die Einleitung der Spannkraft und Zustellbewegung erfolgt axial und synchron auf jeder Greiferschiene 1 über die Schubstangen 2 bis zum Erreichen der voreingestellten Endstellung des Querhubanschlages 2 durch die auf den Greiferschienen 1 befindlichen Querhubzylinder 5. Als Anschlaggegenstück dient der Anschlagbock 25, der auf der Greiferschiene 1 fixiert ist.
  • Figur V zeigt die Seitenansicht einer Transportsektion. Die Schubstangen 2 werden in bestimmten, veränderbaren Abständen durch die auf den Greiferschienen 1 befestigten Schubstangensicherungen 9 lagegesichert.
  • Das Höhenmaß der an den Greiferelementen 3 aufgehängten Greiferprismen 8 ist kleiner als das durchgängig konstante Abstandmaß zwischen Greiferschiene 1 und Schubstange 2.
  • Figur VI zeigt auszugsweise aus einer Transportsektion ein komplex wirkendes Paar von Greiferelementen 3 zur Arretierung und treiterbeförderung von Werkstücken. Beide Greiferelemente sind symmetrisch zur Nllerkstücktransportachse des gesamten Systems Zur Richtungsänderung der Zustell- und Spannbewegung werden die Greiferelemente 3 in einem bestimmten vorzugebenden Abstandsmaß auf den Greiferschienen 1 an den Drehpunkten 21 mit einem verbleibenden Freiheitsgrad aufgenommen. Die Einleitung d er Zustellbewegung sowie der Spannkraft der Querhubzylinder 5 auf die Greiferelemente 3 wird durch die Schubstangen 2 über die gemeinsamen Anlenkpunkte 20 realisiert, die als Kulissenführung ausgebildet sind. Durch die symmetrische Anordnung der Greifereleniente 3 wirken diese zangenförmig und arretieren das Werkstück radial. Zur axialen Lagesicherung der Werkstücke dienen die ebenfalls symmetrisch zur Transportachse ange-ordreten Gleitschienen 13. Durch Buchsen 26, in denen zwei mit gegenläufigern Gewinde versehene Segmente der Schubstangen 2 miteinander einstellbar verbunden werden, ist eine lokale Veränderung der Zustellung in einer oder mehreren Bearbeitungsstationen möglich, um damit auch in ihren Außenmaßen zusätzlich durch Umformung in einer oder mehreren Bearbeitungsstationen zu verändernde Werkstücke ebenfalls festhalten und befördern zu körnigen.
  • Die Einleitung des Transportzyklusses übernehmen die Querhubzylinder 5, die den für die radiale Zustellung benötigten, voreingestellten Längshub der Schubstangen-2 ausführen. Dieser für jede Werkstückgröße unterschiedliche Längshub wird in seinem Betrag und seiner Lage durch den verstellbaren Querhubbegrenzungsanschlag 6, bestehend aus einem an der Schubstange 2 antriebsseitig angebrachten Gewinde und ldemmbarer Anschlagmutter eindeutig bestimmt.
  • Während des Längshubes der Schubstangen 2 werden die an den Greiferelementen 3 befindlichen Greiferprismen 8 durch den gemeinsamen Anlenkpunkt 20 mit diesen Schubstangen 2 um den Drehpunkt 21 auf einer Kreisbahn bis zum Wirken des Querhubanschlages 6 radial zum Werkstück zugestellt. Dabei erfolgt das axiale und radiale Lagesichern der Werkstücke als Voraussetzung für den nachfolgend auszuführenden Transferschritt.
  • Bein Transferschritt führt der Hauptantriebszylinder 4 den rasterabhängigen und ebenfalls durch Anschlag 7 begrenzten Längshub aus. Dieser Transferbegrenzungsanschlag 7 ist ebenfalls einstellbar und besteht aus einer Gewindespindel 14 und klerninbaren Anschlagnuittern.
  • Dje Kraftübertragung auf die Greiferschiene 1 erfolgt über den Vorschubschlitten 11, der durch ein Säulenführungsgestell 12 zentriert und ge:2fihrt wird. Die Mitnahme der Greiferschienen 1 erfolgt durch die symmetrisch auf dem Schlitten 11 befindlichen Greiferschienenaufnahmen 16, in denen die Greiferschienen 1 durch eine Iösbare-Verbindung 23 fest verankert sind.
  • Ws,hrend des Transferschrittes werden die zu befördernden Werkstücke auf den Gleitschienen 13 längsseitig verschoben. Nach Wirken des Anschlages 7 ist der eigentliche Vorschubstakt beendet. Die in die Bearbeitungsstationen einzugebenden Werkstücke werden durch die paarweise wirkenden Greiferprismen 8 am Umfang reibschlüssig gehalten, bis das maschinenseitige Zentrieren und Spannen erfolgt. Nachdem dieser Takt abgeschlossen ist, erfolgt von der letzten diesen Takt abschließenden Maschine das Signal für den Rückhub der Greifervorschubeinrichtung in die Wartestellung. Der Rückhub erfolgt wie üblich während des Arbeitstaktes der Maschinen.
  • Der Rückhub der Greifervorschubeinrichtung wird durch das Öffnen der Greiferelemente 3 nach erfolgter maschinenseitiger Zentrierung eingeleitet, welches durch das Zurückfahren der von den Querhubzylindern 5 angetriebenen Schubstangen 2 bewirkt wird.
  • Bei eingenommener Wartestellung der Greiferelemente 3 sind diese in den Zwischenraum zwischen Schubstangen 2 und Greiferschienen 1 eingeschwenkt', um ein sicheres Vorbeifahren an den in Funktion befindlichen Werkzeugen der einzelnen Bearbeitungsstationen zu gewährleisten.
  • Nach Eingang der Rückhubmeldung der Querilubzylinder 5 erfolgt der Rückhub des Hauptantriebszylinders4 in in Ausgangsstellung.
  • Dieser Rückhub ist in seiner Lage und seinem Betrag identisch mit dem Transferschritt und wird ebenfalls durch den Transferschrittanschlag 7 einstellbar begrenzt.
  • Bei einem Wechel der su- fertigenden Werkstiickabmessungen ist der Werkzeugvchsel bei in den Maschinenräumen montiert verbleibender Greifervorschubeinrichtung mit einer Werkzeugwechseleinrichtung möglichr Zur Einstellung des neuen notwendigen Querhubs hinsichtlich seines Betrages und seiner Lage werden die auf den Greiferschienen 1 befestigten Querhubanschläge neu eingestellt. Da sich die Greiferprismen 8 um den Drehpunkt 21 auf einer Kreisbahn dem Werkstück radial nähern, muß bei verstellten Querhubanschlägen 6 auch der Transferschritt in seiner Lage durch Betätigung des Transferschrittanschlages 7 korrigiert verden, um ein einwandfreies maschinenseitiges Zentrieren der "'erkstücke zu gewährleisten.
  • Aufstellung der Bezugszeichen 1 Greiferschienen 2 Schubstangen 3 Greiferelemente-4 Hauptantriebszylinder 5 Querhubzylinder 6 -verstellbarer Querhubbegrenzungsanschlag 7 verstellbarer Transferschrittbegrenzungsanschlag 8 Greiferprisma 9 Schubstangenführung 10 Trennstelle 11 Vorschubschlitten 12 Führungsgestell 13 Gleitschienen 14 Anschlagspindel 15 rotatorisches Meßsystem 16 Greiferschienenaufnahmen 17 Steuerelement 18 I.Ießspindel 19 Greiferschienenführung 20 Anlenkpunkt der Greiferelemente 21 Drehpunkte der Greiferelemente 22 Strebe 23 Verbindung Greiferschienen mit Vorschubschlftten 24 Drehpunkt der Greiferprismen 25 Anschlagbock 26 Buchse zur lokalen Hubverstellung Leerseite

Claims (3)

  1. Erfindungsansprüche 1. Mechanische Greifervorschubeinrichtung für. starr verkettete Fertigungsstraßen zur Anwendung in Verbindung mit Pressen und vertikalen Fließdrückmaschinen zum Formen von Werkstücken, dadurch u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß über verstellbare Hubbegrenzungsanschläge (6) je ein Querhubzylinder (5) fluchtend oder parallel mit einer beliebig langen Schubstange (2) verbunden ist, an der in einem bestimmten Abstandsmaß winkelartige Greiferelemente (3) in beliebiger Zahl längs der Schubstange (2) an einem Gelenk (20) -kulissenartig auf genommen werden und diese Greiferelemente (3) in ihrem Scheitelpunkt (21) auf den Greiferschienen (i) ebenfalls in einem bestimmten Abstandsmaß drehbar lagern.
  2. 2. Greifervorschubeinrichtung nach Punkt 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die paarweise angeordneten Greiferschienen (1) mit den von ihnen aufgenommenen Schubstangen (2) und den Greiferelementen (3) an einem Schlitten (11) befestigt sind, der in einem Fühuungsgestell (12) gelagert und mit einem Hauptantriebszylinder (4) verbunden ist und dessen Hub durch den Transferschrittbegrenzungsanschlag (7) bestimmt wird.
  3. 3. Greifervorschubeinrichtung nach den Punkt eng und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an bestimmten Steilen der Schubstangen (2) Buchsen zur lokalen Hubverstellung (26) angeordnet sind, durch deren entsprechende Verstellung sich das Abstandsmaß der Anlenkpunkte (20) verkleinert oder vergrößert.
DE19803037998 1979-12-27 1980-10-08 Mechanische greifervorschubeinrichtung fuer starr verkettete fertigungsstrassen Withdrawn DE3037998A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0116684A1 (de) * 1982-09-24 1984-08-29 L. SCHULER GmbH Pressen-Einheit mit zugleich mit dem Werkzeugwechsel aus zutauschenden Greiferschienen
DE4004426A1 (de) * 1989-12-15 1991-06-27 Otto Bihler Schrittweise bewegte transporteinrichtung
CN107350376A (zh) * 2017-07-19 2017-11-17 合肥康尔信电力系统有限公司 一种导向式剪板机送料调节机构
CN107626846A (zh) * 2017-11-09 2018-01-26 昆山万马五金有限公司 一种金属加工用冲压送料装置

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