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DE1025167B - Waehleinrichtung fuer Musikautomaten - Google Patents

Waehleinrichtung fuer Musikautomaten

Info

Publication number
DE1025167B
DE1025167B DEH27099A DEH0027099A DE1025167B DE 1025167 B DE1025167 B DE 1025167B DE H27099 A DEH27099 A DE H27099A DE H0027099 A DEH0027099 A DE H0027099A DE 1025167 B DE1025167 B DE 1025167B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
armature
selection device
coils
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH27099A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Foelkel
Dr Hans Neufeldt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
Original Assignee
Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik filed Critical Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
Priority to DEH27099A priority Critical patent/DE1025167B/de
Publication of DE1025167B publication Critical patent/DE1025167B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/30Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for musical instruments
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/22Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Bei Musikautomaten, bei denen beispielsweise die Auswahl der gewünschten Musikstücke durch Betätigung von Drucktasten erfolgt, ist jeder Wahlmöglichkeit, also* jeder Seite einer jeden Schallplatte, ein gesondertes Suchrelais zugeordnet, wobei jedes Relais seine eigene Zuleitung zur Schaltvorrichtung besitzt. Durch, die Erregung der gewählten Relaisspuile wird ein. Anker angezogen, wobei z. B. eine absichtlich eingebaute Reibung, die eine unbeabsichtigte Auslenkung- dies Ankers verhindern soll, zu überwinden ist. Durch, Abfühlen der Ankerstellungen des gesamten Suchrelaissatzes durch einen am Magazinschlitten befindlichen Tastfinger wird das Anhalten des Magazinschlittenis an der gewählten Stelle eingeleitet.
Die Vielzahl der benötigten Kabelzuführungen vom Drucktastensystem zum Suchrelaissatz, stellt eine Erschwerung bei der Montage das Gerätes sowie bei der Wartung bzw. einer später notwendig werdenden Reparatur dar.
Die Erfindung geht von einer Wählvorrichtung nach Art eines Kreuzsehienenverteilers aus, die η Wahlmöglichkeiten mit 2 ]/# Zuleitungen, bietet. Eine derartige Einrichtung ist mittels einer in, Fig. 1 dargestellten' Schaltung erzielbar. Wird die Erregung des in Fig. 1 mit B2 bezeichneten Relais gewünscht, so müßten der horizontale Kanal 2 und der vertikale Kanal 2' stromführend gemacht werden. Dadurch werden zusätzlich zur Spule B2 auch noch, weitere Spulen durch Nebenschluß erregt, so· z. B. die Spule C2 über die Umwege -S3-C3, B1-C1 usw., so· daß bei einer genügend großen Anzahl voo Relaisspulen im Horizontalschienenbereich 2-3 praktisch auch die Spule C2 voll erregt wird. Das gleiche gilt auch für jede weitere Spule des Stranges 2'. Durch Hinzuschaltung von Stromsicherungsventilen in jede Spulenzuleitung lassen sich zwar diese unerwünschten Nebenschlüsse abriegeln, da in jedem Nebenschlußzweig eine gegenläufige Stromrichtung auftritt, wie dües durch die Richtung der Pfeile in Fig. 1 angedeutet ist. Jedoch wird dadurch der Aufbau sehr kostspielig. Die Erfindung will eine solche Wähleinrichtung verbessern. Sie erreicht dies dadurch, daß jedes Relais zwei getrennte Spulen· aufweist, von denen eine dem horizontalen und die andere dem vertikalen Kreuzschienensystem zugeordnet ist, sowie einen beweglichen, zwei feste Ruhestellungen einnehmenden Anker, wobei die Bemessung der Spulen und die Anordnung des Ankers so getroffen sind, daß ein Anzug des Ankers nur bei Erregung beider Spulen erfolgen kann.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist an Hand der Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es bedeutet
Fig. 1 eine Wähleranordnung mit Relaisspulen mit einer Wicklung,
Wähleinrichtung für Musikautomaten
Anmelder:
Fa. Wilhelm Harting,
Minden (Westf.), Simeonsglacis 24
Dr. Wilhelm Foelkel, Ahle bei Bünde,
und Dr. Hans Neufeldt, Espelkamp-Mittwald,
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 2 eine Wählanordnung mit Relaisspulen mit zwei getrennten Wicklungen,
Fig. 3 ein, Schema der Anordnung mach Fig. 2,
Fig. 4 eine Anordnung einer Relaisspule mit Feststellhebel,
Fig. 5 eine Anordnung nach Fig. 4 mit magnetischen Platten als Anker,
Fig. 6 eine Anordnung nach· Fig. 5 in einer anderen Arbeitsstellung,
Fig. 7 eine Anordnung der zur Bedienung des Relais erforderlichen Schaltknöpfe,
Fig. 8 eine Stromzuführung zu. den Kontakten der Anordnung nach Fig. 7,
Fig. 9 eine Ausführungsform mit zwei Drehschaltern,
Fig. 10 eine weitere Ausführungsform.
Jeder Relaiskern, wie in Fig. 2, besitzt zwei übereinanderliegende und voneinander isolierte Wicklungen, von denen die eine im horizontalen Schienensystem 1, 2, 3 ... und die andere im vertikalen System 1', 2', 3' ... liegt. Die Endpunkte beider Systeme liegen an Masse. Durch Anlegung einer Spannung beispielsweise an den horizontalen Kanal 2 werden nun alle unteren Spulen der Relais B1, B2, B3. . . erregt. Die hierdurch entstehenden magnetischen Kräfte reichen aber nicht aus, die Anker dieser Relais anzuziehen. Dadurch, daß nun beispielsweise auch der Kanal 2' unter Spannung gesetzt wird, werden sämtliche oberen Spulen der Relais A2, B2, C2 ... erregt. Das^ Relais B2 erhält somit als einziges die volle Erregung beider Spulen, so daß bei ihm gegenüber allen anderen Relais der Kanäle 2 und 2' eine doppelt so große magnetische Induktion, also die vierfache magnetische Kraft vorliegt.
Zur Erhöhung der Funktionssicherheit — z. B. zur Überbrückung größerer Netzspannungsschwankun-
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3 4
gen — ist es ferner ein Gegenstand der vorliegenden 15 festhalten kann. Mit 19 ist ein: gefedert gelagerter Erfindung, die in den Fig. 1 und 2 erläuterte Wählein- Fühlstift angedeutet, der mit dem Plattenmagazinriehtung dergestalt zu vervollständigen1, daß über das schlitten in Verbindung steht. Die Klinke 17 besitzt beschriebene Kraftverhältnis von 1 : 4 hinaus auch weiterhin einen starr mit ihr verbundenen Hebel 20. größere Verhältniswerte anfallen. S Ein am Plattenschlitten befindlicher und nicht darge-In Fig. 3 ist noch einmal schematisch das in Fig. 2 stellter Rückstellmagnet ist in der Lage, durch, einen näher erläuterte Kreuzschienensystem dargestellt, Stoß in Pfeilrichtung die Rastung1 der Klinke 17 wobei der Übersicht halber die einzelnen Spulen fort- wieder aufzuheben und den Anker in die Ausgangsgelassen wurden. Jm Ruhezustand liegt an sämtlichen stellung zurückspringen zu lassen. Kanälen sowohl des horizontalen als auch, des verti- io In den Fig. 5 und 6 wird weiterhin eine Auskaien Systems eine so hohe negative Spannung, daß führungsform gemäß dem Erfindungsgedanken darbeispielsweise jede einzelne Spule jedes Stranges eine gestellt, bei der als Anker magnetische Platten, beiFeldstärke von— 331^ AW aufweist. Jedes Relais be- spielsweise unter dem Namen Ferroxdur bekannt, sitzt somit eine Felderregung von —662/a AW. Die· verwendet werden. Die Fig. 5 und 6 stellen eine hieraus resultierende magnetische Induktion, reicht 15 Teilansicht eines Suchrelaissatzsystems dar, wobei jedoch infolge der Justierung der Anker nicht aus, die je zwei Relais paarig gegenüberstehend ange-Relaisfunktion einzuleiten. ordnet sind! und beispielsweise den beiden Seiten Ist es nun beispielsweise erwünscht, das Relais Bs einer abzuspielenden Schallplatte zugeordnet sind. Je zum Ansprechen zu bringen, so erhalten die dazu- nach Anzahl der im Magazin unterzubringenden gehörigen Kanäle 2 und 3' eine, gegenüber Masse 20 Platten sind gleichviele derartiger Doppelsysteme in positive Spannung, beispielsweise in einer solchen einer Schiene oder auf einem Kreisbogen hinterein-Höhe, daß alle Einzelspulen der Stränge2und3' eine ander angeordnet, je nach Ausbildung des Magazin-Feldstärke von + 100 AW erhalten. Am Kreuzungs- systems.
punkt dieser beiden Kanäle, also an ΒΆ, herrscht so- In Fig. 5 sind mit 21 und 22 die an Hand der
mit ein, Feld von +200AW, während an den 25 Fig. 2 beschriebenen Relaisdoppelspulen verstanden
Kreuzungen negativer und positiver Leitungen eine mit ihren jeweils vier Anschlüssen 23 und 24. Die
Felderregung von + 100 — 331Z3 = + D°2/3 AW vor- Relais sind mit ihren Kernenden 25 und 26 an den
liegt. Innenseiten der Schenkel eines U-förmig geformten
Bei einem derartigen System gemäß Fig. 3 läßt und aus Isoliermasse bestehenden Trägers 27 ange-
sich also ein Feldstärkenverhältnis von 6624 zu 30 ordnet. In den Stirnflächen; 28 der Relaiskerne be-
200 AW, also von 1 : 3 und somit ein Kräfteverhältnis finden sich axiale Bohrungen, in die Rundstäbe 29
von 1 : 9 gegenüber 1 : 4 der in Fig. 2 beschriebenen aus unmagnetischem Material, z. B. Messing oder
Schaltung erreichen. Kunststoff, fest eingepreßt sind'. Die Gegenenden
Es ist leicht einzusehen, daß das Feldstärkenverhält- dieser unmagnetischen Stäbe sind jeweils in Platten
nis von 1 : 3 das an Weicheisensystemen erreichbare 35 31 aus magnetisch-weichem Material gelagert, die in
Optimum darstellt, denn es würden z. B. bei. einem Längsrippen 32 und 33 befestigt sind.
Gegenfeld von nur — 30AW pro Spule an den ent- Auf den Rundstäben lassen sich leicht gleitende
sprechenden Relais die Werte von 60 bzw. +70 AW permanentmagnetische Plättchen 30 axial bewegen,
gegenüber+200 AW, also das Verhältnis von 1 : 2,86 wobei die Durchmesser dieser Plättchen 30 vorzugs-
und bei — 40AW pro Spule die Werte: von —80 AW 40 weise mit denen der magnetisch-weichen Scheiben 31
bzw. +60AW, also von 1 : 2,5 anfallen. übereinstimmen.
Bei polarisierten Systemen dagegen ist die Vor- Im Ruhezustand haften, die als Anker fungierenden
spannung der negativen Stränge in weiteren Grenzen magnetischen Plättchen 30, wie auf der rechten Seite
wählbar, so1 daß in diesem Falle unter Umständen der Fig. 5 und 6 dargestellt, an den Stirnflächen 28
beträchtlich höhere Kräfteverhältnisse zwischen den 45 der nicht erregten Kerne 25 und 26 der Relais 21 und
nur teilerregten. Relaisspulen und dem zu wählenden 22. Der Wickel- und Anschlußsinn der Spulen 21 und
Relais sich ergeben. 22 ist so gewählt, daß bei Beaufschlagung der hori-
FaLIs z. B. wiederum die Kanäle 2 und 3' mit je zontalen und vertikalen Kanäle mit negativer Vor-
+ 100 AW erregt würden, während alle übrigen Ka- spannung gemäß der Fig. 3 die polarisierten haftenden
näle ein Feld von —100 AW erhalten, entstehen zwar 50 Magnetplättchen zusätzlich angezogen werden. Wie
an allen negativen. Kreuzungen Felder vom — 200 AW, aus der Fig. 5 hervorgeht, müssen die Spulen 21 und
die aber infolge ihrer umgekehrten Polarität wir- 22 jeweils im gegenläufigen Sinne durchflossen
kungslos gegenüber dem Feld der gewählten Kreuzung werden, da die Magnetplättchen der beiden Seiten
von +200AW (Β.Λ) sind. An den gemischten gegenläufig polarisiert sind.
Kreuzungen (z. B. B1, B2, -S4... und1 A3, C3, D?t ...) 55 Es ist nun einzusehen, daß bei Beaufschlagung liegt dagegen eine Feldstärke von 0 AW vor. beider Teilwicklungen eines Relais mit Strom, wie Es ist auch ein Gegenstand der Erfindung, daß die dieses im Beispiel B.A in Fig. 3 dargestellt wurde, die Relaisanker den Rückstellkräften von. Feldern aus- magnetischen Scheiben 30 mit starter Intensität von gesetzt sind. Die Verwendung einer Feder mit genau der Stirnfläche 28 abgestoßen werden, und entlang definierter Rückstellkraft für den Anker des Such- 60 des Rundstäbchens 29 zur Anschlagscheibe 31 herrelais sichert auf lange Zeit hinaus die1 Fixierung der überschnellen, um dort auf Grund der ihnen inneeingestellten Werte. In Fig. 4 ist beispielsweise ein wohnenden Permanenz zu haften. Die Abtastung der Relais gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. geschalteten Relais erfolgt beispielsweise in bekannter Es sei unter 10 die zweiteilige Relaisspule verstanden, Weise1 durch einen in Fig. 5 angedeuteten Tastschalter mit den Wicklungen 11 und 12. Der Relaiskern trägt 65 34. der mit dem entweder longitudinal beweglichen das Bezugszeichen 13. Ihm gegenüber ist der unter oder kreisförmig umlaufenden Plattenmagazin verder Zugkraft einer Feder 14 stehende Anker 15 an- bunden ist. Sie kann aber auch magnetisch oder ingeordnet, der einen seitlichen Absatz 16 besitzt, an duktiv durchgeführt werden. Durch die Tastung des dem sich: eine gefedert gelagerte Klinke117 abstützt, Schalters 34 wird der gewünschte Stopp des Plattendie mit ihrer Nase 18 den einmal angezogenen Anker 70 magazins eingeleitet, die dem Relais 21 entsprechende
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Plattenseite abgespielt und die Schallplatte nach Be- leistet die Permanenz der Anikerplättchen 30 ein auch
endigung des Musikstückes wieder in das Magazin gegenüber Erschütterungen stetiges Verharren; ent-
binieinbefördert. In den letzten Teil dieses Schaltvor- weder am Spulenkern oder am Gegenplättchen aus
gangs wird entweder durch Schwenkung der Tast- Weicheisen.
und Rückholvorrichtung oder durch eine kurze wähl- 5 In Fig. 9 ist schließlich eine weitere Ausführungsbare Weiterbewegung des Plattenmagazins ein elek- form des. Erfindungsgegenstandes dargestellt: Zwei tromagnetischer Rückholniagnet 35 in den Spalt Drehschalter 50 und 51 sind mit dem in Fig. 3 bzw. 2 zwischen den Schenkeln 32 und 33 eingebracht und erläuterten. Kreuzschienensystem verbunden, wobei erregt, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Je nach wiederum die Anker, beispielsweise wie in den Fig. 5 Wahl der Stromrichtung und der Polarität des Lösch- io und 6 dargestellt, polarisiert sind. Mit 52 ist die magneten 35 kann wahlweise das linke oder das Drucktaste dargestellt, die zur Betätigung des vorrechte Magnetplättchen des in Fig. 6 dargestellten gewählten Suchrelais dient. Bei der Ausführung1 ge-Doppelsystems abgestoßen und in seine Ausgangs- maß der Fig. 9 sind die Endpunkte aller Kanäle lage zurückgeschnellt werden. In Fig. 6 ist beispiels- zusammengefaßt der Drucktaste 52 zugeführt, deren weise der Fall dargestellt, bei dem das linke Platt- 15 zweiter Anschluß am Minuspol der Speisespannung dien, abgestoßen wird, während die Kraft des Elektro- Hegt. Die Läufer der Schalter 501 und 51 liegen an magneten! 35 nicht ausreicht, das in seiner Ruhelage dem Pluspol der Speisespannung. Wie unter dem befindliche rechte Magnetplättchen »auszuklinken«, Bezugszeichen 50 angedeutet, besitzt einer dier beiden das am rechten Kern sowohl auf Grund seiner eigenen Schalter einen kreissegnientförmigen Kootaktgeber, Permanenz als auch der Wirkung des diese zusatz- 20 der so geformt ist, daß jeweils einer der Kontakte, lieh unterstützenden Feldes der Relaisdöppelspule 36 beispielsweise der Kontakt, der dem Kanal 3 zuhaftet, geordnet ist, spannungsfrei bleibt. Alle übrigen
Selbstverständlich ist auch an Stelle des Lösch- Kontakte, die dem Schalter 50 zugeordnet sind, also magneten 35 eine mechanische Rückführung des er- die Kanäle 1, 2, 4, 5 . .., erhalten eine positive Beaufregten Relais möglich, z.B. derart, daß ein. Stoß- 25 schlagung. Der zweite Schalter51 ist.im Gegensatz magnet (Solenoid) durch eine zusätzliche Bohrung zu dem in Fig. 8 dargestellten Schalter bzw. dem der Weicbeisenscheibe 31 hindurchstößt und das Schalter 50 der Fig. 9 ein einfacher Drehwählschalter. Plättchen 30 mechanisch wieder in seine Ausgangs- Im Gegensatz zu den im Zusammenhang mit Fig. 2 stellung zurücktreibt, wobei ihm auf der letzten und 3 dargestellten Spulensystemen, bei denen die Strecke des Weges das magnetische Gefälle zur Stirn- 30 den vertikalen Kanälen zugeordneten Spulen und die fläche des Kernes 28 hin zugute kommt. des horizontalen Systems gleiche Wickel- und Wirk-
Die zur Bedienung des Wählsystems des Musik- richtung hatten, sind die Doppelspulen der Fig. 9
automaten gemäß der vorliegenden Erfindung er- gegenläufig gewickelt, derart, daß beispielsweise
forderlichen Schaltelemente sind in von außen bedien- bei Beaufschlagung der Kanäle des horizontalen
baren Schaltknöpfen oder Wählerscheiben gemäß 35 Systems 1, 2, 4, 5 . . . ein Feld vorliegt, das die Haf-
Fig. 7 untergebracht. tung der in Fig. 5 und 6 diarges tell ten Magnetscheiben
So kann; beispielsweise ein dem horizontalen Kanal- 30 an der Stirnfläche 28 unterstützt. Die Spulen., die system gemäß Fig. 3 zugeordneter Drehwähler 41 so den vertikalen Kanälen 1', 2', 3', 4', 5'... zugeordnet beschriftet sein, daß die in ihm verwendeten, Buch- sind, haben dagegen einen entgegengesetzten Wickelstaben, zusammen/ gelesen, einen dem Gerät und/oder 40 sinn, der ein entgegengerichtetes Magnetfeld verdem Hersteller spezifischen Namen ergeben, bei dem ursacht, also die dazugehörigen: Magnetscheibeni 30 nur jeder Buchstabe einmal auftritt. Der dem anderen gemäß Fig. 5 abstoßen würde. In Fig. 9 ist der System zugeordnete Drehwähler 42 kann dagegen Schaltkontakt des Schalters 51 auf den vertikalen laufende Ziffern tragen, so daß die Kennung der ein- Strang 3' gelegt. Alle Oberspulen, dies Stranges 3' zelnen zu wählenden, Musikstücke aus der Kombi- 45 gemäß Fig. 2 erhalten somit beispielsweise die nation· eines Buchstabens und einer Zahl besteht. Feldstärke +1 (= z. B. + 100 AW). Die übrigen
Der innere Aufbau der Schalt- oder Wählknöpfe Kanäle 1', 2', 4', 5'... sind stromlos. Infolge der in
gemäß Fig. 7 ist beispielsweise in Fig. 8 schematisch Fig. 9 -dargestellten Stellung des Schalters 50 erhalten
dargestellt. Auf den kreisförmig angeordneten Kon- die Stränge des horizontalen Systems- I1 2, 4, 5 .. .
takten 43 und 49 schleift ein drehbares Federbürsten- 50 eine Beaufschlagung, die ein Feld der Stärke — 1
system 44 und 48. Die zugeführte Spannung liegt an (= —100 AW) hervorruft. Der Strang 3 dagegen, ist
zwei Leitschienen 45 und 46. Wie aus der Darstellung stromlos. Es ist somit einzusehen, daß, wie im Fig. 9
der Fig. 8 ersichtlich, besitzt das Federbürstensystem an den Kreuzungsstellen durch Bezeichnungen am-
44 einen. Ausschnitt 47, in dem, isoliert gelagert und gedeutet, das Relais C3 als einziges die resultierende
in der Fig. 8 nicht gesondert dargestellt, eine Einzel- 55 Feldstärke von +1 (= +100AW) bekommt, wäh-
bürste48 für die Verbindung zwischen der positiv rend die übrigen Relais der beiden. Stränge 3 und! 3'
vorgespannten Leitschiene 45 und. dtem zu wählenden die Feldstärke 0 besitzen, und zwar die der Reihe 3,
Kontakt 49 vorhanden ist. Das übrige System 44, das also C1, C2, C4, C5... auf Grund dier Stromlosigkeit
über eins nicht dargestellte· Bürste mit der Leit- des Stranges 3 und die des vertikalen Kanals 3' auf
schiene 46 in Verbindung steht, übermittelt an die 60 Grund der Kompensation beidfar Erregungen ihrer
übrigen Kontakte 43 die erforderliche negative Vor- Teil spulen. Alle übrigen Kreuzungspuniktie, also A1,
spannung. A2, Ait A5. . ., B1, B2, Bit B5 . . . usw., besitzen ein
In der praktischen Anwendung ist zusätzlich zu entgegengerichtetes Feld, durch das der polarisierte
den beiden; Drehwählern dier Fig. 7 ein Druckschalter Magnetanker eine zusätzliche Haftung erfährt,
vorgesehen, mit dessen Hilfe sämtliche Spannungen 6g Selbstverständlich sind noch weitere Ausfübrungs-
kurzzeitig auf das gesamte Suchrelaissystem ge- formen das Erfindungsgediankens möglich, so z. B.
geben werden können, so daß die Relais in den eine Lösung, die an Hand der Fig. 10 näher erläutert
Wäblpausen spannungsfrei bleiben, während des wird:
Wählvorgangs selbst jedoch kurzzeitig hoch - belastet Wieder ist ein Kreuzschienensy stern vorgesehen
werden können. Im spannungsfreien Zustand gewähr- 7° mit den horizontalen Strängen 1, 2, 3, 4 ... und den.
vertikalen Kanälen 1', 2', 3', 4'... Ein Dreh schalter 53 ist mit dien vertikalen Kanälen 1', 2'... verbunden, sein Schleifer liegt an. dem positiven Pol der Span-Bungsquelle 54, beispielsweise einem Gleichrichter, der aus einem Netztransformator 55 gespeist wird. Der Minuspol der Spannungsquelle 54 liegt an. dem gemeinsam herausgeführten Endpunkt der vertikalen Stränge 1', 2', 3'...
Um die ähnlich wie im Zusammenhang mit Fig. 9 erläuterte Stromlosigkeit eines der horizontalen Stränge I1 2, 3 ... zu erzielen, sind sämtliche »unteren Spulen« das horizontalen Systems — in diesem Falle niederohmig ausgelegt ·—■ in Reihe geschaltet. Die Endpunkte α und / liegen an den beiden spannungsführenden Endpolen. Durch einen Drehschalter 56, dessen Schleifer 57 jeweils zwei dter Anschlüsse <t, b, c. .. kurzschließt, wird der zu wählende. Vertikalkanal — im Beispiel der Fig. 10 der Kanal 3 — kurzgeschlossen, also in gleicher Weise stromlos gesetzt wie dler Kanal 3 der Fig. 9. Dadurch, daß der Schalter 53 in Stellung 4' steht, wird somit das Re^ lais C4 angezogen.
Eine Vorrichtung der beschriebenen Art hat den Vorteil, daß lediglich ein einfacher Drehschalter 53 für die Spannungszuführung verwendet wirdi, während ein zweiter Drehschalter 56 lediglich einen verbreiterten Schleifer besitzt, der jeweils zwei Kontakte kurzschließen kann, selbst aber keine Spannungszuführung benötigt.
In der Fig. 10 ist weiterhin durch den Schalter 58 die wahlweise Möglichkeit angedeutet, dlaß die Tastung des Wahlsystems auch netzseitig erfolgen kann, wasi den Vorteil hat, daß nur verhältnismäßig geringe Ströme zu schalten sind. Vorzugsweise sollten die Druckschalter 52 der Fig. 9 und 58 der Fig. 10 als Sekundärschal'ter gesteuerter Scbließzeit ausgebildfett sein, beispielsweise bestehend aus einem Relais mit i?C-Glied oder als Thermobimetallsdialter, damit seine Haltezeit von der Zufälligkeit einer manuellen Betätigung des Primärdruckschalters übabhängig ist.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Wähleinrichtung für Musikautomaten mit einer den Wahlmöglichkeiten entsprechenden Αηί-zahl von im den Kreuzungspunkten eines. Kreuzschienensy stems angeordneten Suchrelais, deren wahlweise Betätigung durch Anlegung einer Spannung an zwei sich kreuzende Kanäle erfolgt, wobei der angezogene Anker durch eine Fühlvorrichtung· abgetastet wird, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Relais je zwei getrennte Spulen aufweist, von denen eine dem horizontalen und die andere dem vertikalen Kreuzschiienensystem zugeordnet ist, sowie einen beweglichen, zwei feste Ruhestellungen einnehmenden Anker, und daß die Bemessung der Spulen und die Anordnung des Ankers so getroffen sind, daß ein Anzug des Ankers nur bei Erregung beider Spulen erfolgen kann.
2. Wähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzug des Ankers (15) entgegen der Wirkung einer Feder (14) erfolgt und der angezogene Anker durch eine Sperrvorrichtung· (16, V7, 18) in seiner angezogenen Stellung, in der er durch eine Füllvorrichtung (19) abgetastet wird, gehalten ist, wobei die Sperrung durch eine Rückhol vor richtung aufhebbar ist.
3. Wähleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einer am Anker angreifenden Klinke (17,, 18) besteht, die einen starr mit ihr verbundenen' Hebel (20) aufweist, durch den die EntSperrung dbrch einen auf dem Hebel wirkenden Rückholmagneten erfolgt.
4. Wähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker aus einem permanenten Magneten (30) besteht, der in der Ruhestellung an der Stirnfläche des Relaiskerns (28) haftet und. bei Erregung beider Spulen abgestoßen und in die Haftlage an. einem Weicheisenpol (31) bewegt und in dieser Stellung durch die Fühlvorrichtung (34) abgetastet wird.
5. Wähleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (30) aus einer axial magnetisierten. Scheibe besteht, die auf einer nichtmagnetischen Achse gleitend geführt ist, wobei der Weicheisenpol (31) vorzugsweise etwa den gleichen Durchmesser wie der Anker aufweist.
6. Wähleinrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,, daß der Weichreisenpoli (31) durch, einen Elektromagneten derart erregbar ist, daß der Anker (30) abgestoßen und in seine Ruhestellung zurückbewegt wird, in der er an der Stirnfläche des Relaiskerns (28) haftet.
7. Wähleinsrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwei Wahlsysteme paarig gegenüberstehen, deren einander zugekehrte Anker und deren Spulen^ erregungen gegensinnig polarisiert sind, wobei zwischen dien Weicheisenpolen (31) ein Abstand: vorgesehen ist, in den ein wahlweise so unpolbarer Rückholmagnet (35) einführbar ist, daß jeweils einer der am Weicheisenpol haftenden Anker (30) in seine Ruhelage zurückgestoßen wird.
8. Wähleinrichtung nach einem der Ansprüche11 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle nicht gewählten Kanäle eine negative Vorspannung erhalten, während die Kanäle, an deren Kreuzung das zu wählende Relais liegt, positiv beaufschlagt werden.
9. Wähleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die negativ vorgespannten. Spulen ein Drittel des absoluten Wertes der Erregung der positiv beaufschlagten Spulen haben.
10. Wähleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählschalter (41,42) jedes der beiden Kreuzschienensysteme in den Schaltstellungen durch Buchstaben bzw. Zahlen gekennzeichnet sind, deren Reihenfolge in Beziehung zum Hersteller und/oder der Typenbezieicbnung des Musikautomaten stehen.
11. Wähleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Kreuzschienen-Wählschalter stromlos erfolgt und zur Auslösung des betreffenden Relais eine Drucktaste (52) vorgesehen ist.
12. Wähleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste (52) in der Netzspeiseleitung (58) des Betriebsgleichrichters (54) liegt.
13. Wähleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste als Sekundärschal'ter ausgeführt ist, derart, daß durch eine Handtaste die Schließung eines durch eine Zeitkonstante beeinflußten Relais eingeleitet wird, das sich; erst
dann wieder selbsttätig1 öffnet, wenn mit Sicherheit die Schaltvorgänge des gewählten Relais im Kreuzschienenwählsystem durchgeführt sind.
14. Wähleinrichtung nach einem, der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Teiilspulen der Relais beider Kreuzschienensysteme gegenläufig geschailtet oder gewickelt sind und die Kanäle des einen Systems bis auf denjenigen, in dem sich das zu schaltende Relais befindet, unter Spannung stehen, während1 im anderen System lediglich derjenige Kanal unter
Spannung gleichen Vorzeichens steht, in dem sich das zu schaltende Relais befindet, während die übrigen Kanäle dieses Systems stromlos sind.
15. Wähleinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsilosigkeit des Kanals, in dem das zu schaltende Relais liegt, durch Kurzschließen des gewählten Kanals erfolgt oder ein Drehschalter vorgesehen' ist, der einen jeweils zwei benachbarte Kontakte kurzschließenden, im übrigen jedoch stromlosen Schleifer aufweist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 709 9OT/187 2.
DEH27099A 1956-05-19 1956-05-19 Waehleinrichtung fuer Musikautomaten Pending DE1025167B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294729B (de) * 1961-03-30 1969-05-08 Rock Ola Mfg Corp Plattenauswahleinrichtung fuer einen selbstkassierenden Musikautomaten

Cited By (1)

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DE1294729B (de) * 1961-03-30 1969-05-08 Rock Ola Mfg Corp Plattenauswahleinrichtung fuer einen selbstkassierenden Musikautomaten

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