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Der Anmeldungsgegenstand umfaßt ein Faltplanschema
für Pläne und Darstellungen
auf vorzugsweise Papier.
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Diese können auf verschiedenste Weise
zu einem kleineren Format gefaltet werden, um sie platzsparend zu
lagern und zu transportieren, zur Schonung des Materials und der
Oberfläche
und zur praktischen Handhabung beim Lesen und Suchen.
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Bekannt ist, in der Regel rechteckige
Pläne und
Abbildungen durch senkrechte und waagerechte Faltung in gleichgroße Bereiche
zu teilen, die dann je nach Format z.B. im Zieharmonikasystem bis
zum Format eines Teilbereiches verkleinert übereinanderliegen auch mit
einer oder mehreren durchgehenden horizontalen Falten und die je
nach Bedarf abschnittsweise oder vollständig auseinandergezogen und
entfaltet werden können.
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Weiterhin sind Faltschemata von Plänen bekannt,
die vertikal und horizontal in Rechteckform gefaltet und einseitig
bedruckt sind und bei denen jede zweite vertikale Faltlinie jeweils
in gleicher Höhe
abschnittsweise getrennt ist mit horizontalen Falten in Höhe des unteren
und oberen Endes und in der Mitte der getrennten vertikalen Faltlinienabschnitte,
die zusammengefaltet im Gesamtplan so einzeln wie ein Buch innerhalb
eines festen Umschlags aufgeklappt werden können einzeln oder hintereinander
in der Breite von zwei Feldern in dieser Position vom unteren bis
zum oberen Rand des Plans.
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Die horizontal benachbarten Felder
sind in gleicher Faltweise einsehbar, aber erst, nachdem der vorliegende
Teil zusammengefaltet und der benachbarte wiederum in der Breite
von zwei Feldern innerhalb des festen Umschlags aufgeklappt worden
ist.
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Ziel der vorliegenden Entwicklung
ist, Planformen auf ein kleineres Format so zusammenzufalten daß beim Entfalten
die Orientierung, Suche und Handhabung erleichtert wird hinsichtlich
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- – dem
Zugang zu beliebigen Punkten auf dem Plan
- – dem
Zugang zu Teilflächen
beliebiger Größen auf
dem Plan
- – der
Verfolgung von z.B. Straßen
und Routen durch einfaches entsprechen des Umklappen von Planfeldern.
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Dies wird erreicht, indem ein Plan
aus vorzugsweise Papiermaterial durch horizontale 4, 10 und
vertikale 5, 11 (senkrechte und waagerechte) Faltung
in rechteckige Felder eingeteilt wird in der Größe des zusammengefalteten Formats,
welches im Zieharmonikasystem gefaltet ist und vom linken unteren
Eckfeld der Vorderseite des Plans als Deckblatt 1 der zusammengefalteten
Form aus ausziehbar ist. 2 und 3
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Von der dann sichtbaren unteren Reihe
der Vorderseite als Deckblattreihe des Plans ist die Vorderseite
dann vollständig
und auch Reihe nach Reihe nach oben aufklappbar.
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Alternativ dazu sind nach dem Hochklappen der
unteren Reihe der Vorderseite zu deren Rückseite die zur Vorderseite
auf dem Kopf stehenden Darstellungen der Hinterseite des Plans lesbar,
vollständig
und auch Reihe nach Reihe aufklappbar bis wiederum zur unteren Reihe
der Rückseite.
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Die Randfelder des entfalteten Plans
sind verbunden oben und auf beiden Seiten der Vorderseite entsprechend
unten und auf beiden Seiten der Rückseite mit verbundener erster
(Deckblattreihe) und zweiter Randreihe von unten der Vorderseite
und mit verbundener erster (Deckblattreihe) und zweiter Randreihe
von oben der Rückseite
und die vertikalen (senkrechten) Ränder 6 der übrigen inneren
Felder sind getrennt.
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Dieses Faltschema kann angewendet
werden, wenn die Anzahl der vertikalen Reihen gerade ist also mindestens
zwei aber vorzugsweise von höherer
grader Anzahl entsprechend dem Faltschema mit vertikal getrennten
Reihen 6 innen und mindestens vier horizontalen Reihen 4 insgesamt
sowie vorzugsweise einer zusätzlichen
Deckblattreihe der Vorderseite unten zur besseren Handhabung, zum Schutz
der inneren Felder, zur Stabilität
und vorteilhaften grafischen Gestaltungsmöglichkeiten.
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Wenn die Anzahl der vertikalen Reihen
ungerade ist (drei Reihen und höher),
sieht man in der zusammengefalteten Form immer ein Feld der Rückseite
als hinteres Deckblatt. dessen Darstellungen dann auf dem Kopf stehen.
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In diesem Fall kann man das letzte
Feld der ausgezogenen Deckblattreihe nach innen einklappen und man
sieht das vorletzte Feld der Deckblattreihe auf der Rückseite
des zusammengefalteten Plans, also wieder ein Feld der Vorderseite
als Deckblatt hinten, dessen Darstellungen zum Deckblatt vorne nun
nicht auf dem Kopf stehen.
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Die Anzahl der horizontalen Reihen 4 mit mindestens
vier gilt ohne Ausnahme im beschriebenen Faltschema.
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Durch die Beweglichkeit der an den
vertikalen Rändern
und Faltungen getrennten 6 Teilbereiche und Rechteckfelder
können
benachbarte Reihen in horizontaler und vertikaler Richtung zusammengeklappt
und wieder auseinandergeklappt werden und auch einzelne Felder im
Innenbereich umgeschlagen werden zum darüber oder darunter liegenden
Feld.
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So ist es möglich mit wenigen Faltungen
den Teilbereich des Plans als Sichtfläche einzurichten, der nach
dem Bedarf der zu suchenden Information notwendig ist und ihn auf
ein passendes Minimum zu beschränken.
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Die Felder der benachbarten Reihen
mit getrennten vertikalen Faltlinien 6 im Innenbereich
können
entsprechend ihrer gemeinsamen horizontalen Faltung 4 Rückseite
an Rückseite
zusammengeschoben werden
und durch einfaches Umklappen nach
oben oder unten gemeinsam oder einzeln beliebige Teile des Plans
sichtbar machen mit z.B. sichtbar bleibender Numerierung der Planquadrote 3 an
allen vier Rändern.
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1 Draufsicht
Faltungsschema mit 1 Deckblatt Vorderseite des zusammengefalteten Plans, 2 Deckblatt
Rückseite
des zusammengefalteten Plans, 3 Numerierung der Planquadrate, 4 horizontale
Falten, 5 vertikale Falten, 6 vertikale Faltlinien
getrennt, 7 erweiterndes Deckblatt, 8 Taschenöffnung, 9 Klebefläche
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2 Schnitt
Faltungsschema in vertikaler Richtung mit Faltung vertikal 10
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3 Schnitt
Faltungsschema in horizontaler Richtung mit Faltung horizontal 11
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Anwendung als Stadtplan
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Das Faltschema des Anmeldungsgegenstandes
kann zum Beispiel für
Landkarten vorteilhaft verwendet werden.
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Dieses sieht vor, daß die Anzahl
der vertikalen Reihen 5, 6 gerade ist also mindestens
zwei aber vorzugsweise von höherer
grader Anzahl entsprechend dem Faltschema ist mit vertikal getrennten 6 Reihen
innen und mindestens vier horizontalen Reihen 4 insgesamt
sowie vorzugsweise einer zusätzlichen
Deckblattreihe der Vorderseite unten.
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Dementsprechend kann die Anzahl der
horizontalen und vertikalen Reihen und Felder passend zum Format,
Maßstab,
Inhalt und den praktischen Anforderungen im Rahmen der beschriebenen
Faltungsregeln bestimmt werden. Ein Stadtplan mit zum Beispiel vier
vertikalen Reihen von gefalteten Feldern und vier horizontalen Reihen
von gefalteten Feldern
sowie einer zusätzlichen Deckblattreihe der
Vorderseite unten zeigt in der zur Größe eines Planfeldes zusammengefalteten
Form das linke untere Eckfeld 1 der Vorderseite als Deckblatt
mit den Darstellungen zum Beispiel des jeweiligen Stadtnamens, Stadtsymbols,
Verlages und z.B. Werbung.
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Vom Deckblatt aus umgeklappt und
auseinandergezogen sieht man in diesem Fall alle vier Felder der
Deckrandreihe der Vorderseite mit zum Beispiel einer Karte des Gesamtgebietes
mit kleinem Maßstab
auf den mittleren beiden Feldern und Werbung auf dem rechten Eckfeld 2 als
hinteres Deckblatt der zusammengefalteten Form.
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Der direkte Zugang zum Stadtplan
auf den übrigen
Feldern der Vorderseite ist durch Aufklappen der Deckblattreihe
am oberen Rand möglich
wiederum mit vertikal getrennten 6 Innenfeldern und den weiteren
vorteilhaften Möglichkeiten
des Faltschemas.
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Als indirekter Zugang zum Stadtplan
wird die Deckblattreihe von unten hochgeklappt, und es erscheinen
auf der Rückseite
der beiden unteren Randreihen der Vorderseite z.B. ein VRS Plan
auf den Feldern der ersten Reihe mit Werbung auf den Außenfeldern
und ein Straßenverzeichnis
zur Orientierung und Suchhilfe zum Stadtplanteil.
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Vom unteren Rand aus geöffnet, bieten
die übrigen
Felder der Rückseite
Fläche
z.B. für
Werbung und Information bis zur letzten und unteren Reihe der Rückseite,
deren unterenr horizontalenr Rand höherliegt und so einen Blick
frei gibt zur Orientierung auf die darunter liegende zweite horizontale
Reihe der Vorderseite als Teil des Stadtplans, der die Felder der
Vorderseite über
der Deckblattreihe füllt,
und
der dann wiederum in dieser Positionierung aufgeklappt und mit den
Merkmalen des beschriebenen Faltschemas als Stadtplan genutzt werden
kann.
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Zur Orientierung und manueller Öffnungshilfe
im Rahmen des Faltplanschemas kann die erste (Deckblattreihe) und
zweite horizontale Reihe der Vorderseite schmaler sein, so daß die auseinandergezogene
Deckblattreihe der Vorderseite am oberen Rand horizontal tiefer
liegt
und einen Blick frei gibt auf die darunter liegende dritte
horizontale Reihe von unten der Vorderseite als Teil des Stadtplans,
der die Felder der Vorderseite über
der Deckblattreihe füllt,
und
der dann wiederum in dieser Positionierung aufgeklappt und mit den
Merkmalen des beschriebenen Faltschemas als Stadtplan genutzt werden
kann.
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Diese Variante kann auch im Rahmen
des Faltschemas ohne zusätzliche
Deckblattreihe genutzt werden, wenn eine schmalere erste horizontale Reihe
der Vorderseite über
deren oberen Rand einen Streifen der in diesem Fall zweiten horizontalen
Reihe der Vorderseite einsehbar macht als Teil des Stadtplans.
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Erweiterungen zum Faltplanschema
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Die untere Reihe der Vorderseite
(Deckblattreihe) kann auf verschiedene Art mit zusätzlichen
zu einem Abschnitt des Plans deckungsgleichen Erweiterungsfeldern
als Blättern
am unteren Rand verbunden sein.
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Ein Erweiterungsblatt 7 verbunden
am unteren Rand des Deckblattes 1 mit Klebeflächen 9 seitlich
und am unteren Rand (Achse) umklappbar zur Bildung einer Tasche
mit Einsteckschlitz 8 von z.B. Visitenkarten, Notizzetteln...
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Eine weitere Einstecktasche kann
auch an bzw. auf der Rückseite
des zusammengefalteten Plans vorgesehen werden.
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Als direkter Zugang zu einem darunterliegenden
z.B. VRS Plan können
die inneren vertikalen Faltlinien der Deckblattreihe getrennt sein
und so von unten hochgeklappt werden.
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Vorteile
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Die Entwicklung bietet die Möglichkeit
, den Plan mit wenigen Handgriffen so zu falten, daß die Größe der Sichtfläche auf
das zur Orientierung notwendige beschränkt bleibt.
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Eine Vergrößerung, Verkleinerung oder
der kurze Blick auf angrenzende Planabschnitte durch einfaches Drehen
eines Teilbereiches auf die andere Seite ist möglich, ohne die übrige Sichtfläche zu verändern.
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Man kann von der Deckblattreihe aus
drehen bzw. Weiterblättern
vertikal von der Vorderseite oder Rückseite in anderer Richtung
Reihe nach Reihe zur Rückseite
bzw. Vorderseite ohne den Plan wenden zu müssen wieder zur Vorderseite
bzw. Rückseite.