DE20306160U1 - Papierfaltkarte - Google Patents
PapierfaltkarteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein faltbares Postversandstück, das als Träger von Drucken wechselnder Bilder, Graphiken oder Werbebotschaften dient.
Aus der DE 97 04 650 U1 sind Postversandstücke bekannt, die durch Faltungen eine Vielzahl von bedruckbaren Flächen bereitstellen.
Ferner ist das Origami Faltspiel „Himmel und Hölle" bekannt, das sich ohne Modifikation nicht als Postversandstück eignet.
Ferner ist das Origami Faltspiel „Himmel und Hölle" bekannt, das sich ohne Modifikation nicht als Postversandstück eignet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Postversandstück zu schaffen, das durch die verwendete Faltung die bedruckten Flächen in die dritte Dimension bringt, indem sich das vorgefaltete Postversandstück mit wenigen Griffen zu einem dreidimensionalen Objekt formen lässt.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass ein quadratisch zugeschnittenes Stück Papier, vorzugsweise im Format 20 cm &khgr; 20 cm, so bedruckt wird, dass durch die Faltung des bekannten Origami Faltspiels „Himmel und Hölle", also dem Falten der vier äußeren Ecken zur Papiermitte, dem Wenden des Papiers und dem erneuten Falten der vier äußeren Ecken zur Papiermitte, eine versandfähige Postbriefkarte entsteht. Diese Postversandkarte weist durch die Anordnung der Druckflächen nach den Faltungen eine Motivseite (Kartenvorderseite) und eine Seite mit den zum Versand notwendigen Informationen auf (Kartenrückseite). Diese Postbriefkarte ist zu öffnen, indem die zuletzt genannten vier Faltungen zurückgefaltet werden und damit der Druckträger für ein Schreibfeld freigelegt wird oder ein flacher Gegenstand untergebracht werden kann. Verschlossen wird die Postbriefkarte indem die Verschlussmittel jeweils die vier mittigen Papierecken der Vorderseite und die vier mittigen Ecken der Rückseite reversibel miteinander verbinden. Nach dem Entfernen der Verschlussmittel kann die Postbriefkarte mit wenigen Griffen, zu dem bekannten „Himmel und Hölle" Spiel aufgerichtet werden.
Durch die vorliegende Erfindung ist es möglich das Origami Faltspiel „Himmel und Hölle" als Postbriefkarte zu verwenden und damit einen Träger für Bilder, Graphiken und Werbebotschaften bereitzustellen, der sich vor und nach dem Versenden mit wenigen Griffen zu dem bekannten „Himmel und Hölle" Spiel aufrichten lässt.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben; es zeigt:
Figur 1 Draufsicht auf die noch nicht gefaltete Postbriefkarte mit der bedruckten Seite nach oben zeigend.
Figur 2 Draufsicht auf die noch nicht gefaltete Postbriefkarte von der Rückseite. Figur 3 Draufsicht auf die Postbriefkarte nach den ersten vier Faltungen.
Figur 4 Draufsicht auf die nach der Figur 3 auf die Rückseite gedrehten Postbriefkarte, mit der vom Versender zu beschreibenden Schreibfläche -V- und den bedruckten Flächen J/K/L/M. In dieser Lage wird die Postkarte beschrieben.
Figur 5 Draufsicht auf die Postbriefkarte nach vier weiteren Faltungen, mit den nach diesen Faltungen nach oben zeigenden bedruckten Flächen
In dieser Faltung wird die Karte angeboten bzw. versand.
Figur 6 Draufsicht auf die Postbriefkarte nach der Figur 5 auf die Rückseite gedrehten Karte, mit den nach oben zeigenden bedruckten Flächen AZBZCZD.
In dieser Faltung wird die Karte angeboten bzw. versand.
In dieser Faltung wird die Karte angeboten bzw. versand.
Figur 7 Axonometrie der versandfertigen, gefalteten Postbrief karte mit Verschlussmitteln.
Figur 8 Perspektive der zum „Himmel und Hölle" Spiel aufgefalteten Postkarte, mit den sich ergänzenden Teilbildern.
Das Postversandstück besteht aus einem quadratischen Stück Papier, das durch die Faltungen die Flächen A/B/C/D definiert, die als Druckträger für das Portofeld, das Absenderfeld, das Feld zur Erläuterung der Bedienung der Faltkarte und das Anschriftfeld ausgebildet sind.
Die Faltungen definieren weiter die Flächen E1 /E2ZF1 /F2IGyG2ZH1 ZH2, die als Druckträger für das gewünschte Motiv der Vorderseite der Postbriefkarte dienen.
Die Faltungen definieren weiter die Flächen J/K/L/M, die als Druckträger für weitere Motive im Inneren der Postbrief karte dienen.
Die Faltungen definieren weiter die Fläche V, die als Druckträger für das Schriftfeld dient.
Die Ecken 1/2/3/4 werden über die Falzungen n/o/p/q auf den Mittelpunkt 9 gefaltet, der in der gezeigten Ausführung als Loch ausgebildet ist.
Das Papier wird gewendet, dann werden die Ecken 5/6/7/8 über die Falzungen r/s/t/u zum Mittelpunkt 9 gefaltet.
Nach diesen Faltungen liegen die Flächen E1ZE2ZF1ZF2ZGyG2M1ZH2 auf der einen Seite und bilden die motivtragende Vorderseite der Postbriefkarte. Auf der anderen Seite liegen die Flächen A/B/C/D und bilden die Rückseite der Postkarte.
Mit dieser Faltung wird die Postbriefkarte angeboten.
Vor dem Versenden werden die Ecken 1-8 mit dem reversiblen Verschlussmittel 20/21/22/am Aufklappen und Verknicken gehindert.
Dies geschieht in der gezeigten Ausführung dadurch, dass eine Flachkopfklammer -20- nacheinander durch die Scheibe -21-, durch das Loch -9- und durch die Scheibe -22- geführt wird. Danach werden die beiden Schenkel der Flachkopfklammer nach außen gedrückt.
Vor dem Versenden kann die Postbriefkarte, durch Rückfalten der Ecken 5/6/7/8, auf der Fläche V beschrieben werden, oder ein flacher Gegenstand wie z.B. eine Mini Compact Disc hineingelegt werden.
1/2/3/4/5/6/7/8
Papierecken
Kartenmittelpunkt
A/B/C/D
Papierflächen als Druckträger für außenliegende Drucke der Kartenrückseite
Papierflächen als Druckträger für außenliegende Drucke der Kartenvorderseite
J/KZLZM
Papierflächen als Druckträger für innenliegende Drucke der Karte
n/o/p/q/rZsZtZu
Papierfaltlinie
Claims (9)
1. Allgemein bekannt ist die Origami Papierfaltkarte "Himmel & Hölle", ein quadratisches Stück Papier, das durch Falten der vier äußeren Ecken zur Papiermitte, dem Wenden des Papiers, dem erneuten Falten der vier äußeren Ecken zur Papiermitte, dem Hin- und Zurückfalten der gegenüberliegenden Kanten des gefalteten Papierquadrates und dem Aufrichten des Faltwerkes durch das von unten erfolgende Hineinschieben von vier Fingern unter die Papierflächen AB/C/D bei gleichzeitigem Bewegen des Mittelpunktes des gefalteten Quadrates nach unten und dem Bewegen der vier Ecken des gefalteten Quadrates nach oben, zu einem beweglichen, dreidimensionalen Papierspielzeug gefaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Falten der Eckpunkte über die Falzungen r/s/t/u zur Papiermitte -9- ein reversibles Verschlussmittel angebracht wird, das die Ecken 5/6/7/8 der Fig. 5 und die Ecken 1/2/3/4 der Fig. 6 fixiert, dass eine Seite des nach den ersten acht Faltungen entstandenen Quadrates als Motivseite einer Postbriefkarte fungiert, dass die andere Seite als Rückseite einer Postbriefkarte fungiert, dass die Karte nach dem Entfernung der Verschlussmittel durch Zurückfalten der Papierecken 5/6/7/8 der Fig. 5 sich öffnen und umgekehrt wieder schließen lässt und die Funktion eines Kuverts hat, dass die Fläche V als Druckträger für ein Schreibfeld ausgebildet ist, dass nach dem Entfernen der Verschlussmittel das vorgefaltete Papierquadrat wieder als "Himmel und Hölle"-Spiel verwendet werden kann.
2. Papierfaltkarte nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die reversiblen Verschlussmittel in Form eines Verbindungssplintes -20- der durch die Scheibe 21, durch das Loch 9 und durch die Scheibe 22 geführt wird und dessen Schenkel anschließend auseinandergespreizt werden, einen Anpressdruck erzeugen, der die Ecken 1 /2/3/4 der Fig. 6 und die Ecken 5/6/7/8 der Fig. 5 fixiert.
3. Papierfaltkarte nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die reversiblen Verschlussmittel in Form lösbarer Klebebuttons jeweils die Ecken 1/2/3/4 der Fig. 6 und die Ecken 5/6/7/8 der Fig. 5 miteinander verbinden.
4. Papierfaltkarte nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das reversible Verschlussmittel in Form eines vorzugsweise transparenten Umschlags, in den das Faltwerk gesteckt wird, die Ecken 1/2/3/4 der Fig. 6 und die Ecken 5/6/7/8 der Fig. 5 fixiert.
5. Papierfaltkarte nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das reversible Verschlussmittel in Form einer auf der Fläche V mittig angeordneten Klebefläche, die zu den Flächen J/K/L/M einen abziehbaren Schutzfilm aufweist, der nach seiner Entfernung und dem Falten der Eckpunkte 5/6/7/8 der Fig. 5 über die Falzungen r/s/t/u, die Eckpunkte an der Fläche V reversibel fixiert.
6. Papierfaltkarte nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen E1/E2/F1/F2/G1/G2/H1/H2 als Druckträger für unterschiedliche Motive ausgebildet sind und nach dem Falten der Ecken 1/2/3/4 über die Falzungen n/o/p/q auf den Mittelpunkt 9, nach dem Wenden des Blattes und anschließendem Falten der Ecken 5/6/7/8 über die Falzungen r/s/t/u zum Mittelpunkt 9, die Motivvorderseite der Postbriefkarte ergeben.
7. Papierfaltkarte nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen A/B/C/D als Druckträger für das Portofeld, das Absenderfeld, das Feld zur Erläuterung der Bedienung der Faltkarte und das Anschriftfeld ausgebildet sind und nach dem Falten der Ecken 1/2/3/4 über die Falzungen n/o/p/q auf den Mittelpunkt 9, nach dem Wenden des Blattes und anschließendem Falten der Ecken 5/6/7/8 über die Falzungen r/s/t/u zum Mittelpunkt 9, die Rückseite der Postbriefkarte ergeben.
8. Papierfaltkarte nach Schutzanspruch 1, 2, 3, 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die reversible Fixierung der Ecken 5/6/7/8 der Fig. 5 ein Kuvert entsteht, in dem flache Gegenstände wie z. B. Mini Compact Discs untergebracht werden können.
9. Papierfaltkarte nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen J/K/L/M zusammen mit der Fläche V als Druckträger für die innenliegende Gestaltung der Karte ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20306160U DE20306160U1 (de) | 2003-04-11 | 2003-04-11 | Papierfaltkarte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20306160U DE20306160U1 (de) | 2003-04-11 | 2003-04-11 | Papierfaltkarte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20306160U1 true DE20306160U1 (de) | 2003-07-03 |
Family
ID=7981551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20306160U Expired - Lifetime DE20306160U1 (de) | 2003-04-11 | 2003-04-11 | Papierfaltkarte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20306160U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010029993A1 (de) * | 2010-06-11 | 2011-12-15 | Felix Häußinger | Esswerkzeug |
-
2003
- 2003-04-11 DE DE20306160U patent/DE20306160U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010029993A1 (de) * | 2010-06-11 | 2011-12-15 | Felix Häußinger | Esswerkzeug |
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