DE1024615B - Zeitschalter als Nockenschalter mit einem durch eine Wirbelstrombremse in der Ablaufgeschwindigkeit beeinflussten Laufwerk - Google Patents
Zeitschalter als Nockenschalter mit einem durch eine Wirbelstrombremse in der Ablaufgeschwindigkeit beeinflussten LaufwerkInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H53/00—Relays using the dynamo-electric effect, i.e. relays in which contacts are opened or closed due to relative movement of current-carrying conductor and magnetic field caused by force of interaction between them
- H01H53/10—Induction relays, i.e. relays in which the interaction is between a magnetic field and current induced thereby in a conductor
- H01H53/12—Ferraris relays
Landscapes
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- Braking Arrangements (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zeitschalter als
Nockenschalter mit einem durch eine Wirbelstrombremse in der Ablaufgeschwindigkeit beeinflußten
Laufwerk.
Zweck der Erfindung ist es, aus einem einfachen Nockenschalter durch Hinzufügüng von konstruktiv
einfachen und übersichtlichen Mitteln einen sehr genau
arbeitenden Zeitschalter zu erhalten und einen derartigen Schalter auch für den Einbau bei Wasch-
und Geschirrspülmaschinen besonders geeignet zu machen, wobei hier auf eine Beeinflussung durch verhältnismäßig·
hohe Temperaturen und durch Erschütterungen Rücksicht zu nehmen ist.
Es ist bekannt, Zeitschalter mit einem Hemmwerk, z. B. einer Wirbelstrombremse, zu versehen, bei denen
die Ablaufgeschwindigkeit durch Veränderung der Bremskraft der Wirbelstrombremse beeinflußt werden
kann. Dabei bilden aber Schalter und Hemmwerk eine bauliche Einheit. Auch weisen die bekannten
Anordnungen keine Anzeigevorrichtung auf. an der die Stellung des Hemmwerkes erkannt werden kann.
Ferner ist die Grob- und Feineinstellung nicht ohne weiteres möglich,
Die Veränderung der Bremskraft durch Veränderung des magnetischen Widerstandes bzw. durch
Änderung der Lage des permanenten Magneten ist ebenfalls bekannt, wobei derartige Wirbelstrombremsen
auch als regulierbares Hemmwerk bei einem mit Federkraft betriebenen Zeitlaufwerk verwandt
werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile dieser bekannten Anordnungen zu vermeiden und insbesondere
fabrikationsmäßige Erleichterungen zu schaffen, die eine genaue Einstellung des Ablaufs und die
Verbindung mit einem Nockenschalter gestatten.
Die Lösung der Aufgabe besteht nach der Erfindung
darin, daß die Wirbelstrombremse mit ihrer Übersetzung und Anzeigevorrichtung als getrenntes
Bauteil über eine Kupplung mit der durch die Federkraft ablaufenden Schaltachse verbunden ist.
Hierdurch wird der Erfindungszweck erreicht, nämlich die Verbesserung eines einfachen Nockenschalters
zu einem sehr genau arbeitenden Zeitschalter durch Hinzufügung von konstruktiv einfachen
und übersichtlichen Mitteln, die insbesondere auch für den Einbau bei Wasch- und Geschirrspülmaschinen
geeignet sind. Dabei ermöglichen diese Mittel, auch bei einer Beeinflussung durch verhältnismäßig
hohe Temperaturen noch in dem gewünschten Sinne zu arbeiten.
Die Ausbildung der Wirbelstrombremse kann noch besonders zweckmäßig durchgeführt werden, wobei es
sich hier aber um an sich naheliegende oder bekannte Maßnahmen handelt. Eine zweckmäßige Ausbildung
mit einem durch eine Wirbelstrombremse
in der Ablaufgeschwindigkeit
beeinflußten Laufwerk
Anmelder:
ίο Walter Holzer,
Meersburg (Bodensee), Am Schützenrain
Walter Holzer, Meersburg (Bodensee),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
besteht darin, daß der magnetische Kreis der Wirbelstrombremse
durch den U-förmig gebogenen, einen Magneten tragenden Längsbalken eines kreuzförmigen
Eisenstückes gebildet wird und der Querbalken des kreuzförmigen Eisens auf der einen Seite eine
a5 Schwenkachse und auf der gegenüberliegenden Seite
eine Anzeigevorrichtung mit Feststellung trägt.
Weitere naheliegende Maßnahmen bestehen noch
darin, daß die grobstufige Verstellung durch einen mit einer Schraube einstellbarem magnetischen Parallelwiderstand
erfolgt und die feinstufige Verstellung durch Schwenken des Magneten stattfindet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. 1 zeigt die Wirbelstrombremse mit der An-Zeigevorrichtung
in ihren wichtigsten Teilen in der Draufsicht;
Abb. 2 stellt die Seitenansicht der Abb. 1 dar;
Abb. 3 zeigt eine grundsätzliche Möglichkeit der Änderung des magnetischen Widerstandes;
Abb. 4 zeigt die Ausführung eines Zeitschalters mit der Wirbelstrombremsung.
Abb. 4 zeigt die Ausführung eines Zeitschalters mit der Wirbelstrombremsung.
In der Abb. 1 ist mit 1 eine Platine bezeichnet, welche auf der einen Seite für die Aufnahme des
Federwerkes und auf der anderen Seite für die Auf-4S
nähme der Wirbelstromhemmung bestimmt ist. Genauso ist es aber möglich, mit zwei Platinen zu arbeiten,
welche die Wirbelstromhemmung in sich einschließen, wie in Abb. 2 angedeutet.
Mit 2 ist die Wirbelstromscheibe bezeichnet, welche mit ihrer Achse 2a vom Federwerk angetrieben wird,
wobei diese Wirbelstromscheibe mit einer großen Übersetzung arbeitet, damit eine hohe Umfangsgeschwindigkeit
entsteht. Das ist deshalb möglich, da bei der Verwendung der Wirbelstromscheibe jede er-
709 880/333
wobei das Gehäuse des Zeitschalters, wie er vorzugsweise bei Waschmaschinen Verwendung findet, mit 17
bezeichnet ist. 18 sind elektrische Anschlüsse, welche an Kontakte führen, die von dem an sich bekannten
5 Nockenschalter betätigt werden. Mit dem Handgriff oder Knebel 19 wird beispielsweise eine Spiralfeder
2*ü aufgezogen, wobei diese Spiralfeder eine verhältnismäßig
gleichbleibende Mitnahmekraft auf die Schalterachse 21 und von dort über die Übersetzung
scheiben kraftsohlüssig so festgelegt, daß auch bei io 22 auf die Bremsscheibe 2 überträgt. Die Schalt-Erschütterungen
die Einstellung sich nicht ver- nocken, die auf der Schalterachse 21 befestigt sind,
ändert. 7 bezeichnet dann den permanenten Ma- sind nicht gezeichnet.
gneten, welcher die Luftspaltinduktion erzeugt; 8 stellt Die Schalterachse 21 treibt über eine Übersetzung
einen Zeiger dar, welcher auf dem Teil 4 befestigt ist, 22 die Wirbelstromscheibe 2 ins Schnelle an, und
und 9 eine Anzeigevorrichtung, die auf der Platine 15 diese Wirbelstromscheibe 2 wird dann von dem U-föraufgebracht
ist. migen Magneten gebremst.
Wenn, nun das Teil 3 um die Lagerung 5 gedreht Besonders wichtig ist die durch die Erfindung gegebene
Möglichkeit der getrennten Unterbringung der Wirbelstromhemmung, unabhängig vom Zeitwerk des
20 Schalters, wodurch auch der nachträgliche Anbau an Schalter möglich ist. Dieser Fall ist immer vorhanden,
wenn die Schalterachse 21 mit einer Kupplung, beispielsweise einer Rutschkupplung, versehen wird,
um dann über diese Kupplung die Wirbelstromgnet aus dieser Stellung in der einen oder anderen 25 scheibe 2 anzutreiben.
Richtung auf der Scheibe verschwenkt wird. Dadurch Als Anwendungsgebiet der Erfindung sind alle
ergibt sich eine feinstufige Vergrößerung der Brems- Möglichkeiten zu bezeichnen, bei denen man einen
kraft. Verläßt der Magnet 7 nun zum Teil die Scheibe, Zeitschalter mit Handaufzug, d. h. Federkraftbetätidann
ist die Fläche, welche von der magnetischen In- gung, in seinem Ablauf mit Hilfe einer Wirbelstromduktion
durchsetzt wird, kleiner geworden, d. h., der 30 bremse verschieden schnell einstellen will.
magnetische Widerstand hat sich erhöht, und es wird
eine starke grobstufige Verringerung der Bremskraft
eintreten.
magnetische Widerstand hat sich erhöht, und es wird
eine starke grobstufige Verringerung der Bremskraft
eintreten.
Die Anzeigevorrichtung mit der Skala 9 und dem Zeiger 8 gibt immer einen genauen Anhaltspunkt dafür,
wie die augenblickliche Stellung des Magneten in bezug zur Scheibe ist. Ein Schlitz 11 dient zur
Führung der Schraube 6, durch die der Magnet 7 in seiner Lage zur Wirbelstromscheibe festgelegt wird.
Aus der Abb. 2 ist ersichtlich, daß beispielsweise eine federbelastete Schraube 12 dazu dienen kann,
um das Teil 4 kraftschlüssig auf der Platine 1 zu befestigen.
In der Abb. 3 bezeichnen die gleichen Zahlen die gleichen Teile; nur ist hier der Magnet 7 auf dem
anderen Ende des U-förmigen Teiles 3 angebracht,
höhte Anfangsreibung wegfällt, wie sie sonst bei den
üblichen mechanischen Hemmwerken, beispielsweise Ankern oder Luftflügeln, auftritt.
3 und 4 bezeichnen die Balken eines kreuzförmigen, aus Eisen hergestellten Teiles, wobei das Teil 3
U-förmig ist und den magnetischen Kreis bildet und das Teil 4 bei 5 zur Lagerung und bei 6 zur Feststellung
dient; im weiteren werden aber diese beiden Stellen 5 und 6 mit Hilfe von Federn und Klemmwird,
dann wird es einen Kreisbogen, wie der Pfeil 10 andeutet, in der einen oder anderen Richtung beschreiben.
Bei der gezeigten Ausführung wird sich der Magnet 7 in einer Stellung dem Mittelpunkt der Wirbelstromscheibe
2 am nächsten befinden, und dieser Abstand vom Mittelpunkt wird größer, wenn der Ma-
Claims (3)
1. Zeitschalter als Nockenschalter mit einem durch eine Wirbelstrombremse in der Ablaufgeschwindigkeit
beeinflußten Laufwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirl>elstrombremse mit
ihrer Übersetzung und Anzeigevorrichtung als getrenntes Bauteil über eine Kupplung mit der durch
Federkraft ablaufenden Schaltachse verbunden ist.
2. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Kreis der Wirbelstrombremse
durch den U-förmig gebogenen, einen Magneten tragenden Längsbalken eines kreuzförmigen Eisenstückes gebildet wird und der
Querbalken des kreuzförmigen Eisens auf der einen Seite eine Schwenkachse und auf der gegenüberliegenden
Seite eine Anzeigevorrichtung mit Feststellung trägt.
3. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die grobstufige Verstellung der
Bremskraft durch einen mit einer Schraube (13) einstellbaren magnetischen Nebenschluß erfolgt
und die feinstufige Verstellung durch Schwenken des Magneten (7) stattfindet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 550 339, 674 761.
271, 681589;
Deutsche Patentschriften Nr. 550 339, 674 761.
271, 681589;
USA.-Patentschrift Nr. 2 282 446.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 880/333 2.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH22895A DE1024615B (de) | 1955-02-05 | 1955-02-05 | Zeitschalter als Nockenschalter mit einem durch eine Wirbelstrombremse in der Ablaufgeschwindigkeit beeinflussten Laufwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH22895A DE1024615B (de) | 1955-02-05 | 1955-02-05 | Zeitschalter als Nockenschalter mit einem durch eine Wirbelstrombremse in der Ablaufgeschwindigkeit beeinflussten Laufwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1024615B true DE1024615B (de) | 1958-02-20 |
Family
ID=7149407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH22895A Pending DE1024615B (de) | 1955-02-05 | 1955-02-05 | Zeitschalter als Nockenschalter mit einem durch eine Wirbelstrombremse in der Ablaufgeschwindigkeit beeinflussten Laufwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1024615B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154784B (de) * | 1958-07-26 | 1963-09-26 | Walter Holzer | Steuerung fuer Waschmaschinen |
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|---|---|---|---|---|
| DE550339C (de) * | 1932-05-13 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Zeitrelais | |
| DE660271C (de) * | 1934-04-18 | 1938-05-20 | Heinrich List Dipl Ing | Geschwindigkeitsreguliervorrichtung fuer Laufwerke |
| DE674761C (de) * | 1937-09-30 | 1939-04-21 | Heinrich List Dipl Ing | Scheibenfoermige Wirbelstrombremse als Geschwindigkeitsregler |
| DE681589C (de) * | 1935-03-27 | 1940-02-28 | Heinrich List Dipl Ing | Elektromagnetische Wirbelstrombremse |
| US2282446A (en) * | 1941-01-24 | 1942-05-12 | Union Switch & Signal Co | Flasher relay |
-
1955
- 1955-02-05 DE DEH22895A patent/DE1024615B/de active Pending
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