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DE417007C - Amperestundenzaehler fuer Wechselstrom - Google Patents

Amperestundenzaehler fuer Wechselstrom

Info

Publication number
DE417007C
DE417007C DEM78728D DEM0078728D DE417007C DE 417007 C DE417007 C DE 417007C DE M78728 D DEM78728 D DE M78728D DE M0078728 D DEM0078728 D DE M0078728D DE 417007 C DE417007 C DE 417007C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
hour meter
drive
alternating current
magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM78728D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Paul Meyer AG
Original Assignee
Dr Paul Meyer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Paul Meyer AG filed Critical Dr Paul Meyer AG
Priority to DEM78728D priority Critical patent/DE417007C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE417007C publication Critical patent/DE417007C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • Amperestundenzähler für Wechselstrom. Es sind Amperestundenzähler für Wechselstrom bekannt, bei denen die magnetischen Eigenschaften des Eisens (Sättigung) benutzt werden, uni das Drehmoment dem Strom proportional zu machen. Ferner hat man versucht, den Erregerstrom des Triebsvstetns selbsttätig derart zu verändern, daß der Kraftfluß proportional der Ouadratwurzel aus dein Nutzstrom, mithin das Drehmoment proportional dein Nutzstrom wird. Ferner hat man vorgeschlagen, -den magnetischen Widerstand derart zu verändern, daß nach Möglichkeit das Drehmoment der Stromstärke proportional wird.
  • Bei vorliegender Erfindung wird der Hauptkraftfluß an sich unverändert gelassen. während nur der die Scheibe durchsetzende Kraftfluß selbsttätig durch Veränderung des Luftspaltes an der Stelle, wo der Fluß die Scheibe durchsetzt, nach Länge, Breite und Verteilung selbsttätig mit dem Strom so abgeändert wird, daß das Drehmoment proportional dein Strome wird.
  • Man kann z. B. durch einen vom Strom durchflossenen Magneten oder ein anderes derartiges Bewegungssystem (elektrisch geheizter Körper, dessen Wärmeausdehnung benutzt wird, Drehscheiben, Hitzsysteme, dynamometrisches System usw.) die den Luftspalt an der Drehscheibe begrenzenden Polschuhe verschieben, so daß mit steigender Stromstärke die Kraftflüsse an der Drehscheibe sich gegeneinander ändern.
  • Ein Ausführungsbeispiel dieserAnordnung ist in Abb. i dargestellt: 7' ist der Triebkern, auf welchem die Erregerspule S1 angebracht ist. Eine Kurzschlußwicklung Ii IT' sorgt für die nötige Phasenverschiebung der beiden, die Triebscheibe S durchsetzenden Flüsse. Eine zweite Spule S2, welche mit der ersten in Serie liegen kann und jedenfalls in ihrer Erregung vom gleichen Strom abhängig ist, beeinflußt einen passend geformten Kern 1i, welcher mittels eines Hebels H, entgegen der Rückzugskraft der Feder F, die beiden Polschuhe PI und P2 verstellt, und zwar derart, daß mit steigender Stromstärke, also Drehung des Hebels H entgegen dein Uhrzeiger, die Polfläche P1 ihrem Gegenpol genähert, die Polfläche P= vom Gegenpol entfernt wird, und dadurch - infolge etitsprechender Ausbildung der Polflächen (l, P- - das Drehmoment im gewünschten Sinne beinflußt wird, so daß bei steigender S! romstärke das Drehmoment proportional an-@ciichst. Mittels besonderer Anschläge A1, A= ist die Bewegung des Hebels H begrenzt, daß bei Nullstrom eine unzulässige Verengerung c'es Luftspaltes rechts verhindert und bei 1 ';berschreitung der höchsten zulässigen Stromstärke die Einwirkung im anderen S S inne 1-egreiizt -ird.
  • Die Form des Kernes K sowie des gegebenenfalls anzubringenden Eisenrückschlusses an der Spule S2 und der Polschuhe P1 und P= lAt sich derart wählen, daß (las erwähnte Gesetz innerhalb des praktisch gewünschten Bereiches erfüllt wird.
  • Eine Abänderung und weitere Durchbildung des Erfindungsgedankens beruht darin, daß beide Erregerspulen Sl und S2 für das Triebfeld und für die Verstelleinrichtung zii einer einzigen zusammengezogen weiden, indem die magnetische Verstellung in einen besonderen Luftspalt des Haupttriebkreises eingebaut wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigt Abb. a: T ist hier wieder das Triebeisen, S' die Erregerspule, KW die Kurzschlußwicklung, S die Triebscheibe. Der Kern K bewegt sich in einer Unterbrechung des Triebeisens T innerhalb desjenigen Teiles, welcher vom ganzen Kraftfluß durchflossen ist. Er arbeitet in derselben Weise mittels eines Hebels H auf die Polflächen Pl und P2, wie in dem Beispiel Abb. i dargestellt, und wird durch Federn F in die Ruhelage gebracht. Durch passende Auswahl der Formen für den im Triebsystem anzubringenden Schlitz und dem Kern K sowie die Polflächen läßt sich auch hier das gewünschte Gesetz ini notwendigen Bereich erfüllen. Der magnetische Widerstand des gesamten Kraftflusses wird durch die Stellungänder ung des Kernes K beeinflußt; gleichzeitig wird aber die Verteilung dieses Kraftflusses auf die beiden die Scheibe durchsetzenden Kraftflüsse, welche gemeinsam infolge ihrer Phasenverschiebung das Drehmoment hervorrufen, in einem ganz anderen Sinne durch die Bewegung der Polflächen Pl und P2 beeinflußt, so claß damit die gewünschte Wirkung erzielt werden kann.
  • Als Bremsmagnet ist bei allen Wechselstrom-Amperestundenzählern ein permanenter Magnet verwendet worden. Man kann für den vorliegenden Fall auch diese Anordnung benutzen. Man kann aber auch den permanenten Magneten durch einen Elektromagneten ersetzen, dessen Fluß in gleicher `'eise - wie oben für den Triebmagneten - gesteuert wird, wobei es möglich ist, diese Steuerung von demselben Organ abzuleiten wie die Steuerung des beweglichen Teiles an der wirks2nnen Stelle der Triebscheibe.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Abb. 3 in einer Längsansicht (a) und Seitenansicht (b) dargestellt.
  • Der Triebkern ist wieder mit T, die Wickelung mit S' bezeichnet. An dem unteren Ende des Triebkernes, wo dieser aus der Spule heraustritt, ist ein magnetischer Winkel I-IJ angebracht, welcher eine Unsyminetrie hervorruft und dem der bewegliche Anker A mit den Polschuhen P1, P= sich je nach der Stromstärke nähert. In diesem Falle wird nicht nur die Länge des Kraftlinienweges am Luftspalt, durch den die Scheibe hindurchgeht, geändert, sondern auch die Verteilung der beiden Kraftflüsse auf die Polflächen Hl, P2. -Mit Ani iä 'hertin', an die Scheibe, d. h. mit Verkleinerung des Luftspaltes, nimmt der Kraftfluß über dem Winkel W und die Polfläche P= schneller zu als der Kraftfluß auf der anderen Seite von der Ecke des Triebkernes zur Polfläche Pl, mithin wird auch hier der Luftspalt nach Länge und Verteilung abgeändert und dadurch eine wesentlich andere Wirkung erzielt als auf der linken Seite, wo durch Veränderung des Luftspaltes ohne Verteilung eine Änderung entsteht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ainperestundenzähler für Wechselstrom, bei dem der die Triebscheibe durchsetzende Kraftfluß durch Veränderung des Luftspaltes an der Scheibe selbst selbsttätig mit dem Strom derart abgeändert wird, daß das Drehmoment proportional dem Strom wird, dadurch gekennzeichnet, rlaß ein vom Hauptstrom erregter Magnet die Verstellung der die Scheibe beeinflussenden Polschuhe des Triebsvstems bewirkt.
  2. 2. Amperestundenzähler für Wechselstrom nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Triebmagnet des Systems selbst zur Verstellung der Polschuhe Verwendung findet.
  3. 3. Amperestundenzähler nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (i2) durch einen Hebel (H) die Polschuhe (P1 nurl P=) um ihre Drehachse bewegt.
DEM78728D 1922-08-18 1922-08-18 Amperestundenzaehler fuer Wechselstrom Expired DE417007C (de)

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