DE1613158C - Anordnung zur Justage von Bremsmagneten, insbesondere für Elektrizitätszähler - Google Patents
Anordnung zur Justage von Bremsmagneten, insbesondere für ElektrizitätszählerInfo
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Description
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Die Anmeldung bezieht sich auf eine Anordnung zur Justage von Bremsmagneten, die als Dauermagnet
in einem U-förmigen Magnethalter gelagert und mit diesem durch einen Schraubentrieb gegenüber
einem festen Magnethalterträger einstellbar sind, wobei die beweglichen Teile des Magnethalters gegen
den Magnethalterträger durch eine Feder abgestützt sind, insbesondere für Elektrizitätszähler mit Ferrarislaufwerken.
Das Bremsmoment eines Elektrizitätszählers erzeugen aus Dauermagneten gebildete Wirbelstrombremsen.
Das Magnetfeld der Dauermagnete wirkt auf einen gut leitenden elektrischen Läufer, der z. B-. die
Form einer Scheibe aufweist. Die Dauermagnete sind durch einen Luftspalt getrennt in den Schenkeln einer
U-förmigen Halterung aus weichmagnetischem Material untergebracht. Die Lage des Bremsmagneten zum
Läufer wird so gewählt, daß die Triebscheibe in der Mitte des Luftspaltes des Bremsmagneten das Magnetfeld
durchstößt. Dabei ist die auf die Triebscheibe wirkende Hemmkraft unter anderem abhängig
von der Eintauchtiefe der Scheibe in den Luftspalt des Bremsmagneten. Zu diesem Zweck ist der mit
einer Halterung am Meßwerkträger befestigte Bremsmagnet in seiner Lage zur Triebscheibe beweglich angeordnet.
Die Verschiebung des Magneten wird bekannterweise über einen Schraubentrieb, der durch
ein Stt'llrad als Kraftleiter betätigt wird, vorgenommen.
Derartige Anordnungen, speziell in der eingangs genannten Ausbildung, sind z. B. aus der deutschen Patentschrift
1 197 979 und der französischen Patentschrift 1 034011 bekannt. Beide in den obengenannten
Patentschriften dargestellte Lösungen weisen den Nachteil einer durch das Spiel der Magnethalter bei
der Feineinstellung des Bremsmomentes auftretenden Justierungsgenauigkeit auf. Nach der deutschen Patentschrift
1 197 979 wird durch ein Schneckengetriebe der Bremsmagnet bewegt. Die Scheibenfeder
bewirkt jedoch auf Grund ihrer Anordnung keine. Kompensation des bei--der Einstellung des Bremsmagneten
auftretenden Spiels, das die Feineinstellung beeinträchtigt.
Die französische Patentschrift 1 034 011 sieht zum Ausgleich des Spiels des Magnethalters eine als Blattoder
Spiralfeder ausgebildete Feder vor, die jedoch das Spiel des Einstellrades nur in einer Richtung
kompensiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das durch die Schraubentriebfiihrung hervorgerufene
Spiel des Magnethalters eines Bremsmagneten in allen drei möglichen Richtungen zu kompensieren und
damit eine einwandfreie Führung des Bremsmagneten beim Einstellen des Bremsmomentes der Triebscheibe
eines Elektrizitätszählers zu gewährleisten.
Diese Aufgabe ist bei der eingangs genannten Anordnung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die im
wesentlichen in Bewegungsrichtung des Schraubentriebes auf den Magnethalter wirkende Feder in der
Höhe und seitlich versetzt gegenüber der Achse des Schraubentriebes angeordnet ist.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei nur die wesentlichen Merkmale
dargestellt sind.
Fig. Γ zeigt die Anordnung des Bremsmagneten zur Triebscheibe in der Seitenansicht;
F i g. 2 stellt die Draufsicht auf die Triebscheibe und den Bremsmagneten dar;
Fig. 3 zeigt den Bremsmagneten in perspektivischer Darstellung.
Der Magnethalter 1 ist auf einem Magnethalterträger 2, z. B. einem Winkel, der in an sich bekannter
Weise am Meßwerkträger befestigt ist, beweglich angeordnet. Zur Einstellung des Bremsmomentes wird
der Magnethalter 1 durch Betätigen des Stellrades 33 in radialer Richtung zur Triebscheibe 5 bewegt. Als
Antrieb ist ein Schraubentrieb 31 vorgesehen, auf dessen gerändeltem Ende das Stellrad 33 befestigt ist.
Die Geradführung auf dem Träger 2 wird gewährleistet durch einen Spiralspannstift 32, der in einer Bohrung
des Trägerschenkels 21 läuft. Ferner sind an der Unterseite des Magneten zwei Gleitstifte 6 für die
Planlage des Magnethalters 1 auf dem Träger 2 vorgesehen.
Oberhalb der Antriebsschraube 31 befindet sich parallel zur Verschiebungsrichtung des Magneten im
Magnethalter I eine Bohrung 41, die eine Schraubenfeder 42 aufnimmt. Diese Feder 42 hat die Aufgabe,
das Spiel, das durch die Schraube 31 und die Führung des Spiralspannstiftes 32 in der Bohrung des
I'rägerschenkels 21 hervorgerufen wird, zu kompensieren. Sie kann sowohl aus einem magnetisierbaren
als auch einem nicht magnetisierbaren Werkstoff hergestellt sein. Die Widerlager der Schraubenfeder 42
bilden einerseits der Schenkel.des Trägers 2 und auf der anderen Seite die Bodenfläche der Bohrung 41.
Die exzentrische Lage der Schraubenfeder 42 bewirkt den Ausgleich des Schrauben- und Spiralspannstiftspiels
in den drei möglichen Richtungen X, Y und Z (Fig. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anordnung zur Justage von Bremsmagneten, die als Dauermagnet in einem U-förmigen Magnethalter
gelagert und mit diesem durch einen Schraubentrieb gegenüber einem festen Magnethalterträger einstellbar sind, wobei die beweglichen
Teile des Magnethalters gegen den Magnethalterträger durch eine Feder abgestützt sind, insbesondere
für Elektrizitätszähler mit Ferrarislaufwerken, dadurch gekennzeichnet, daß
die im wesentlichen in Bewegungsrichtung des Schraubentriebes (31) auf den Magnethalter (1)
wirkende Feder (42) in der Höhe und seitlich versetzt gegenüber der Achse des Schraubentriebes
(31) angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (42) in einer Bohrung
(41) des Magnethalters (1) geführt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnethalter (1) auf dem
Magnethalterträger (2) durch zwei in den Magnethalter (1) eingelassene Gleitstifte (6) geführt
ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnethalter (1) radial zur
Triebscheibe (5) des Laufwerkes verschiebbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH0064891 | 1967-12-28 | ||
| DEH0064891 | 1967-12-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1613158A1 DE1613158A1 (de) | 1970-09-17 |
| DE1613158B2 DE1613158B2 (de) | 1972-06-22 |
| DE1613158C true DE1613158C (de) | 1973-01-11 |
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