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Die Erfindung betrifft einen Rolltisch
mit einem Rahmen, an dem Rollen angebracht sind, mit einer Tischplatte
und mit einem Container. Derartige Rolltische dienen zur Aufnahme
beispielsweise von Personal Computern und lassen sich verschieben. Sie
sind jedoch sehr sperrig, so dass sie sich nur schlecht über größere Entfernungen
beispielsweise an einen Messestandort transportieren lassen.
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Bei Messen kamen aber auch Tische
zum Einsatz, die vor Ort aufgebaut bzw. aufgeklappt wurden, um dann
den PC einzubauen und zu verkabeln. Um den Tisch über den
gesamten Stand zum Zielort zu tragen waren immer zwei Arbeitskräfte nötig.
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Die Erfindung geht von der Aufgabe
aus, einen Tisch der eingangs genannten Art derart auszubilden,
dass er sich platzsparend und leicht mit oder ohne Personal Computer
transportieren lässt,
sowohl zum Messestandort als auch auf der Messe selbst.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
der Rolltisch einen rechteckigen Rahmen, an dessen unteren Ecken
Rollen angebracht sind, zwei an den oberen Enden des Rahmens beidseitig
angebrachte Tischelemente, eine an einem Tischelement mittels Scharnier
angebrachte Tischplatte, einen zwischen Ober- und Unterteil des
Rahmens schwenkbar angebrachten Container und eine Stützvorrichtung
zur Abstützung
des Containers gegenüber
dem Boden und der klappbaren Tischplatte aufweist.
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In vorteilhafter Weise kann der Rahmen
quadratisch ausgebildet sein.
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Eine komplette, jedoch nahezu unsichtbare Verkabelung
kann erreicht werden, wenn der Rahmen aus mehreren flachen Teilen,
beispielsweise aus drei schmalen Rahmenteilen besteht, die mittels Distanzstücke miteinander
verbunden sind.
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Es hat sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn an der Seitenwand des Containers die Stützvorrichtung verschiebbar
angeordnet ist.
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Ein stabiler Aufbau des Rolltisches
ergibt sich, wenn die Stützvorrichtung
dreiteilig ausgebildet ist, wobei ein feststehendes Teil der Führung von zwei
bewegbaren Stützelementen
dient, wobei das untere Stützelement
nach unten bis auf den Boden geschoben werden kann, so dass es der
Container gegenüber
dem Boden abstützt,
und das obere Stützelemente
bis an die klappbare Tischplatte zur Abstützung derselben geschoben werden
kann.
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Ein Führung sowie sichere Arretierung
wird erreicht, wenn die verschiebbaren Stützelemente Langlöcher aufweisen,
durch die Feststellschrauben greifen.
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In vorteilhafter Weise können die
Stützelemente
zusammen ein Rechteck bilden und ihre Trennungslinie schräg verlaufen.
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Alternativ dazu kann die Stützvorrichtung zwei
Rohre aufweisen, die innerhalb des Containers angeordnet sind, von
denen sich ein erstes Rohr nach unten bis auf den Boden schieben
lässt,
so dass es den Container gegenüber
dem Boden abstützt,
und ein zweites Rohr nach oben bis an die klappbare Tischplatte
zur Abstützung
derselben schiebbar ist.
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Die Erfindung ist nachfolgend anhand
von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es
zeigen:
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1 Seitenansicht
eines erfindungsgemäßen Rolltisches
in Fahrstellung,
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2 Frontansicht
eines zusammengeklappten Rolltisches gemäß 1,
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3 Seitenansicht
eines erfindungsgemäßen Rolltisches
in Arbeitsstellung,
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4 Frontansicht
eines Rolltisches gemäß 3 und
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5 Eine
Ansicht eines Rolltisches von unten.
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In der 1 ist
der Rolltisch in Seitenansicht dargestellt, der im Wesentlichen
aus einem Rahmen 1 besteht, der quadratisch ausgebildet
sein kann. An den unteren Ecken ist der Rahmen 1 mit Rollen 2 versehen.
Wie insbesondere aus der 2 ersichtlich, sind
an dem Rahmen 1 Träger 3 angebracht,
auf denen beidseitig des Rahmens 1 Tischelemente 4 aufliegen.
An einem der Tischelemente 4 oder aber auch an einem der
Träger 3 kann
eine Tischplatte 5 mittels Scharniere 6 klappbar
befestigt sein. In der Öffnung des
Rahmens 1 ist mittels eines Drehgelenks 7 eine kastenförmige Container 8,
beispielsweise für
einen PC, drehbar angeordnet. In der in den 1 und 2 dargestellten
Transportstellung ist die Container 8 derart ausgerichtet,
dass sie unterhalb der Tischelemente 4 liegen, und ist
die Tischplatte 5 abgeklappt, so dass sich ein sehr schmaler
Aufbau ergibt.
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In den 3 und 4 ist nunmehr die Arbeitsstellung
des Rolltisches dargestellt, bei der die Container 8 aus
dem Rahmen 1 herausgeklappt ist und die Tischplatte 5 nach
oben geschwenkt ist. Zur Abstützung
sowohl der Container 8 als auch der Tischplatte 5 sind
Stützen
vorgesehen, die in diesem Falle aus trapezförmigen Stützelementen 9 und 10 gebildet
sind, die sich über
die Fläche
der Container 8 verschieben lassen. Damit diese Stützelemente 9 und 10 sich
leicht in eine Rich tung verschieben lassen, ist eine Führung 11 vorgesehen,
die eine Aussparung 12 an der Berührungsfläche zu den Stützelementen 9 und 10 aufweist,
die eine entsprechend geformte Aussparung der Stützelemente übergreift. Weiterhin sind die
Stützelemente 9 und 10 mit
Langlöchern 13 versehen,
durch die Feststellschrauben 14 greifen. Mittels dieser
Feststellschrauben 14 können
die Stützelemente 9 und 10 gegen
die Container 8 gepresst und damit arretiert werden. Dadurch
ergibt sich eine großflächige Auflage
zum einen der Container 8 auf dem Boden und der Tischplatte 5 gegenüber der Container 8.
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In der 5 ist
der Rolltisch von unten dargestellt, in der die verschiedenen Positionen
der Container 8 gezeigt sind. Aus der Anordnung in Richtung des
Rahmens 1 (1 und 2) wird die Container 8 nach
außen
geschwenkt und dann mittels der Stützelemente 9 und 10 abgestützt. Nun
kann eine Klappe 15 geöffnet
werden, so dass ein Zugriff auf den in dem Container 8 befindlichen,
nicht dargestellten PC erfolgen kann.
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Der Rahmen 1 besteht aus
mehreren gleichartigen flachen Rahmenteilen 16, die durch
Distanzstücke 17 miteinander
verbunden sind. Durch diese Ausführung
mit Zwischenraum können
beispielsweise die für
den PC erforderlichen Kabel beispielsweise zwischen PC und Monitor
oder Tastatur dazwischen nahezu unsichtbar verlegt werden.
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Auf diesen Rahmen 1 lässt sich
ein Monitor, insbesondere ein Flachbildschirm, aufstecken, der dann
ebenfalls mit dem PC verkabelt wird, wobei die Kabel zwischen den
Rahmenteilen 16 untergebracht werden können. Ein besonders formschönes Aussehen
erhält
man, wenn ein Flatscreen hinter eine auf den Bildausschnitt ablackierte
Plexiglasscheibe montiert wird, die im Raster des Tischrahmens 1 eingesteckt
wird.
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Durch den erfindungsgemäßen Rolltisch
ergeben sich somit eine Vielzahl von Vorteilen.
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Beim Aufbau können die alle Rolltische entladen,
entpackt und an der Grenze des Messestandes geparkt werden, um bei
Bedarf an den Ort gerollt zu werden. Waren bis jetzt immer zwei
Arbeitskräfte nötig, den
Tisch über
den gesamten Stand zum Zielort zu tragen, reicht jetzt eine Person
zum Hinrollen. Auch lassen sich die PCs sofort einbauen und verkabeln,
so dass nachträglich
kein Techniker erforderlich ist, wenn der steckerfertige Rolltisch
an seinen vorgesehenen Standort auf dem Messestand gerollt wird.
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Der Rolltisch hat einen ausschwenkbaren abschließbaren PC-Container, der immer
Bestandteil des Rolltisches bleibt. Der Flatscreen ist hinter eine auf
den Bildausschnitt ablackierte Plexiglasscheibe montiert, die im
Tischrahmen-Raster eingesteckt wird. Somit ist der Rechner immer
komplett, steckerfertig gebrauchsfähig, und kann so von den Messekunden
an den Stand bestellt werden. Dadurch spart man viel PC-Installationszeit,
und den Techniker vor Ort. Bei Messebeginn kann das Vertriebspersonal
allein durch die mitgebrachte CD den Messetisch in Betrieb setzen.
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Der Rolltisch kann in seiner Grundgröße an ein
Wandsystem ausgerichtet, also beispielsweise 1 m breit, 80 cm tief
und 100cm hoch sein. Geklappt verringert sich die Tischtiefe auf
25 cm. Es ist auch eine Breite von 2 m denkbar, so dass dann bei
Bedarf zwei ausschwenkbare PC-Container 8 verfügbar sind.
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Durch steckerfertige Vormontage der IT-Equipments,
können
die Qualität
und der Service vereinheitlicht werden. Dadurch lässt sich
auch eine gleichbleibend gute Verfügbarkeit eines guten PC-Standards
am Messeort garantieren. Auch kann die Funktionsfähigkeit
der PCs im Messelager vor Transportbeginn überprüft werden.
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Durch die geringen Abmessungen des
erfindungsgemäßen Rolltisches
können
sie zum Transport an den Messestandort platzsparend untergebracht
werden. So können
beispielsweise zwei ein geklappte Rolltische in einem falt- und klappbaren Transportcontainer
gemäß einer
Parallelanmeldung untergebracht werden. Sie können über eine rampenartig abklappbare
Außenwand
abgerollt werden. Sie stehen und rollen stabil ohne Hilfe.