DE1024572B - Schaltungsanordnung, insbesondere Gabelschaltung fuer Fernmeldeeinrichtungen - Google Patents
Schaltungsanordnung, insbesondere Gabelschaltung fuer FernmeldeeinrichtungenInfo
- Publication number
- DE1024572B DE1024572B DEA21142A DEA0021142A DE1024572B DE 1024572 B DE1024572 B DE 1024572B DE A21142 A DEA21142 A DE A21142A DE A0021142 A DEA0021142 A DE A0021142A DE 1024572 B DE1024572 B DE 1024572B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- terminals
- circuit
- pair
- control voltage
- bridge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
- H04B1/40—Circuits
- H04B1/54—Circuits using the same frequency for two directions of communication
- H04B1/58—Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Attenuators (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit drei Klemmenpaaren und mindestens einem elektrisch
gesteuerten Umschalter zur wahlweisen Verbindung des ersten oder zweiten Klemmenpaares mit dem dritten
Klemmenpaar, insbesondere Gabelschaltung für Fernmeldeeinrichtungen.
Bei Gabelschaltungen mit Brückenschaltung und Differentialübertragern ist eine hohe Fehlerdämpfung
bezüglich der zu trennenden Stromwege (Vierdrahtseite) nur unter der Voraussetzung erreichbar, daß in Verbindung
mit symmetrischen Übertragern die Impedanz der Nachbildung in Betrag und Phase genau derjenigen der
Zweidrahtseite entspricht. Die Impedanz oberirdisch verlegter Freileitungen, Kabel und provisorisch verlegter
Feldleitungen ändert sich nun aber infolge von Temperatur- und Witterungseinflüssen in der Regel innerhalb von
Stunden derart, daß zur Einhaltung der genannten Forderung eine fortwährende Anpassung der Nachbildung
notwendig wäre. Ebenso ist bei jedem Standortwechsel einer transportablen Zentrale vor dem Anschluß an ein
anderes Netz eine Anpassung der Nachbildung erforderlich. Diese Nachteile lassen sich mit Gabelschaltungen
vermeiden, die zur Trennung der Stromwege Anordnungen enthalten, deren Wirkung der eines Umschalters entspricht.
Zwar sind auch in diesem Falle besondere Maßnahmen zur Erzielung einer hohen Fehlerdämpfung
bei geringer Durchgangsdämpfung zu treffen; die Verwirklichung derselben ist jedoch mit erheblich geringerem
Aufwand möglich und weniger schwierig als eine genaue Nachbildung der Zweidrahtseite. Im Gegensatz zu
Brücken-Gabelschaltungen, bei denen sich eine mangelhafte Nachbildung in einem dem Verlauf der Signalspannung
getreu folgenden Fehlstrom auswirkt, hat eine bei einer Umschalter-Gabelschaltung mögliche Speicherwirkung,
die durch die Blindkomponente der Impedanz einer der angeschlossenen Leitungen hervorgerufen
werden kann, zur Folge, daß sich die gespeicherte Energie gemäß einer rasch abklingenden Exponentialfunktion in
der Sperrichtung entlädt. Durch geeignete Wahl der Periodendauer der die Umschaltung steuernden Wechselspannung
läßt sich der störende Einfluß dieses exponentiell abklingenden Fehlstromes in zulässigen Grenzen
halten.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Brückenschaltung, von der
zwei gegenüberliegende Zweige und die beiden Diagonalzweige je einen Gleichrichter, die zusammen eine Ringschaltung
bilden, und die beiden anderen Zweige je einen Widerstand enthalten und deren gegenüberliegende
Eckpunkte jeweils an der Sekundärwicklung eines mit seiner Primärwicklung mit dem ersten bzw. zweiten
Klemmenpaar verbundenen Übertragers liegen, während das dritte Klemmenpaar an die Mitte der Sekundärwicklungen
dieser Übertrager und eine Steuerspannungs-S chaltungs ano rdrmng,
insbesondere Gabelschaltung
für Fernmeldeeinrichtungen
Anmelder:
Albiswerk Zürich A, G., Zürich (Schweiz)
Albiswerk Zürich A, G., Zürich (Schweiz)
Vertreter: Dr. M. Eule, Patentanwalt,
München 13, Kurfürstenplatz 2
München 13, Kurfürstenplatz 2
Dipl.-Ing. Arno Welti, Zürich (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
quelle an die Enden eines der Widerstände in den Brückenzweigen angeschlossen ist.
Entscheidend für die vorteilhaften Eigenschaften dieser Schaltungsanordnung hinsichtlich der Trennung der
Stromwege ist das gemeinsame Auftreten dreier Wirkungen, die durch den Abgleich der Brücke, die Differentialwirkung
der Übertrager und den Kurzschluß des abgetrennten Stromweges herbeigeführt werden.
Bei einer bekannten Gabelschaltung mit Umschalter sind demgegenüber je zwei separate Strompfade mit
Ventilen vorhanden, die paarweise im Gegentakt geöffnet und geschlossen werden. Dabei verlaufen die Signalströme
über die beiden jeweils geöffneten Ventile, zum Teil aber auch über die geschlossenen Ventile, deren endlicher
Sperrwiderstand und deren Kapazität einen Stromdurchgang nicht gänzlich verhindern. Eine Brückenschaltung
ist bei dieser bekannten Schaltungsanordnung nicht vorhanden, ebenso fehlen die erfindungsgemäß den einen
Übertragerwicklungen parallel geschalteten Ventile, die den zu trennenden Stromweg kurzschließen, um störende
Potentialdifferenzen an denselben auszuschalten, die durch den endlichen Widerstand der gesperrten Ventile
und deren Kapazitäten hervorgerufen werden können.
Zum besseren Verständnis der Erfindung sind nachstehend verschiedene Ausführungsbeispiele im Zusammenhang
mit den Fig. 1 bis 9 erklärt. Es zeigt
Fig. 1 einen einzelnen Umschalter als Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 die Abhängigkeit der Rückflußdämpfung Br
und der Dämpfung b'F vom Phasenwinkel ψ der Belastung
am einfachen Umschalter,
Fig. 3 die Dämpfung b'F in Funktion des Betragen Z1
mit dem Phasenwinkel φ als Parameter,
709 880/300
3 4
Fig. 4 den ungefähren Bereich der zeitlichen Schwan- gleiche Ventilzellen und symmetrische Übertragerwickkungen
von Betrag und Phase des Kennwiderstandes lungen vorausgesetzt. Die Anordnung kann dann auch
einer Feldtelephonieleitung, als abgeglichene Brücke aufgefaßt werden mit Zelle 2,
Fig. 5 eine vorteilhafte Zusammenschaltung zweier Widerstand Rl, Zelle 4 und Widerstand R2 als Seiten-Umschalter
als weiteres Ausführungsbeispiel der Erfin- 5 zweige und je einer sekundären Übertragerwicklung
dung, parallel zu Zelle 1 bzw. 4 als Diagonalzweig. Drei Fig. 6 einen Vergleich der mit einer bereits bekannten verschiedene Wirkungen verhindern nun das Auftreten
Gabelschaltung und der mit der erfindungsgemäßen einer Signalspannung am Klemmenpaar C, D: die
Schaltungsanordnung erreichbaren Fehlerdämpfungen in abgeglichene Brücke mit dem spannungslosen Diagonal-Funktion
der Signalfrequenz und bei einem bestimmten io zweig c, d, die Kompensation entgegengesetzt gleicher
Nachbildungsfehler, Ströme in den beiden Wicklungshälften und der Kurz-Fig. 7, 8, und 9 je ein Blockschema einer Leitungs- Schluß der sekundären Wicklung des Übertragers Ue2
verstärkerschaltung als Anwendungsbeispiele der Erfin- durch die Zelle 3. Dieser Kurzschluß ist auch dann sehr
dung. wirksam, wenn die Gleichgewichtsbedingungen für die Art Hand des Schaltplanes nach Fig. 1 sollen Aufbau 15 Brücke nicht allzu streng eingehalten werden. Ebenso
und Wirkungsweise' eines einzelnen erfindungsgemäßen, wird durch die drei genannten Wirkungen die Überelektrisch
gesteuerten Umschalters erläutert werden. Ein tragung einer am Klemmenpaar C, D angelegten Signal-Anschlußklemmenpaar
A, B führt auf die Primärwick- spannung auf die Klemmenpaare E, F und A, B verlang
des Übertragers UeI, dessen Sekundärwicklung die hindert.
beiden gegenüberliegenden Eckpunkte α und δ einer 20 Die Steuerspannung an Rl muß mindestens so hoch
Brückenanordnung speist. Das Entsprechende gilt für sein, daß sie nicht durch die an diesem Widerstand
das Anschlußklemmenpaar C, D, den Übertrager Ue2 auftretenden Signalspannungen kompensiert wird. Bei
und die Eckpunkte c und d. Ein weiteres Anschluß- der Bemessung von Rl muß unter Umständen der
klemmenpaar E, F ist mit den sekundärseitigen Wick- Innenwiderstand der Steuerspannungsquelle S berück-
lungsmitten der Übertrager UeI und Ue2 verbunden. 25 sichtigt werden. Es kann auch zweckmäßig sein, die
Zwei gegenüberliegende Seitenzweige und die beiden Spannungsquelle S anstatt parallel in Serie zu Al zu
Diagonalzweige der Brücke a, b, c, d enthalten je eine schalten. Sie wird dann von den Signalströmen direkt
Ventilzelle 1.. .4, die zusammen eine Ringschaltung durchflossen.
bilden. Die beiden anderen Seitenzweige der Brücke Zur Umschaltung, d. h. Signalübertragung zwischen
enthalten je einen Widerstand Al bzw. R2. Im Seiten- 30 E, Fund C, D und Sperrung von und nach A, B, braucht
zweig b, c ist eine Steuerspannung wirksam, die von der nun lediglich die Polarität der Steuerspannung gewechselt
Gleichspannungsquelle S geliefert wird. zu werden. Dann sind die Zellen 1 und 2 in Durchlaß-Diese
Anordnung wirkt nun als elektrisch gesteuerter richtung und die Zellen 3 und 4 in Sperrichtung vorUmschalter,
indem das eine Mal ein elektrisches Signal gespannt. Die Funktionsweise der Schaltung ist genau
zwischen den Klemmen A, B und E, F übertragen wird, 35 wie vorhin beschrieben, jedoch mit vertauschten Rollen
ohne nach C, D zu gelangen, und ein anderes Mal —■ bei der Klemmen .4, B und des Übertragers UeI einerseits
entgegengesetzter Richtung der Steuerspannung — das und den Klemmen C, D und dem Übertrager i7d;2ander-Signal
zwischen den Klemmen C, D und E, F passieren seits.
kann, ohne nach A, B zu gelangen. Diese Wirkung Bei geeigneter Ausführung der Übertrager läßt sich
kommt auf folgende Weise zustande: Eine Steuer- 40 erreichen, daß der Kennwiderstand Q der Schaltung
spannung mit einer Polarität, wie sie in der Fig. 1 bei- — abgesehen vom Übersetzungsverhältnis der Überspielsweise
angegeben ist, spannt die Ventilzellen 1 und 2 trager — an allen drei Klemmenpaaren annähernd gleich
in Sperrichtung, die Zellen 3 und 4 aber in Durchlaß- 1 f
richtung vor, so daß in den ersteren der Sperrwiderstand ist. Er beträgt dann ungefähr — j/Al · R2.
und in den letzteren der Durchlaßwiderstand wirksam ist. 45
und in den letzteren der Durchlaßwiderstand wirksam ist. 45
In diesem Schaltzustand nehmen die Signalströme einen Ein Umschalter nach Fig. 1 läßt sich mit Vorteil auch
Verlauf, wie er in Fig. 1 angedeutet ist. Im Übertrager UeI so verwenden, daß als Steuerspannung eine Wechselwerden
sie zwischen der Primärwicklung und der sekun- spannung angelegt wird. Die Signalübertragung wechselt
dären Wicklungshälfte Eb übertragen, verzweigen sich dann periodisch im Rhythmus der Steuerfrequenz
im Punkt b auf Widerstand R1 und Ventilzelle 4 und 50 zwischen dem Klemmenpaar E, F einerseits und den
fließen in entgegengesetzter Richtung durch die sekun- Klemmenpaaren A, B und C, D anderseits, während eine
dären Wicklungshälften des Übertragers Ue2 nach der Übertragungzwischen den letztgenannten Klemmenpaaren
Klemme F. Ist Widerstand R2 relativ hochohmig, so nicht stattfindet. Diese Schaltungsanordnung kann dann
führen dieser und die gesperrten Zellen 1 und 2 sowie für ähnliche Aufgaben eingesetzt werden wie die in der
die Wicklungshälfte Ea entsprechend geringe Signal- 55 Übertragungstechnik als Gabelschaltungen bezeichneten
ströme. Entspricht Rl wenigstens annähernd dem Durch- Anordnungen.
laßwiderstand der Zelle 4, so weisen die Punkte c und d Bei jedem Nulldurchgang der Steuerwechselspannung
gegenüber Klemme E bzw. F annähernd gleiches Potential setzt die Vorspannung für die Ventilzellen für einen
auf, und dementsprechend werden die einander entgegen- kurzen Zeitmoment aus, und die Zellen steuern sich auf
gesetzten Ströme durch die sekundären Wicklungshälften So mehr oder weniger unkontrollierbare Weise durch
des Übertragers Ue2 gleich groß sein, so daß an den Gleichrichtung der Signalspannungen selbst. Dies bewirkt
Klemmen C, D keine resultierende Signalspannung auf- auch ein kurzes Durchlecken des Signals zwischen den zu
tritt. Die Zelle 3 bewirkt im leitenden Zustand einen trennenden Klemmenpaaren A, B und C, D. Der angekräftigen
Nebenschluß für die gesamte Sekundärwicklung nähert sprunghaften Widerstandsänderung der Ventilvon
Ue2, so daß auch eine allfällige Potentialdifferenz 65 zellen bei Umkehrung der Vorspannung ist es jedoch
zwischen c und d sich in diesem Übertrager nur schwach zuzuschreiben, daß die Dauer des Durchleckens im
auswirken würde. Die Bedingungen für eine minimale Vergleich zu einer Periodendauer der Steuerspannung
Signalspannung an den Klemmen C, D sind dann kaum ins Gewicht fällt. Man könnte vermuten, daß eine
erfüllt, wenn Rl gleich dem Durchlaßwiderstand und Rechteckspannung zur Umschaltung besonders geeignet
R2 gleich dem Sperrwiderstand einer Ventilzelle ist, 70 wäre. Versuche haben jedoch gezeigt, daß mit sinus-
5 6
förmiger Steuerspannung praktisch gleich gute Resultate schaltung ist allein durch den Energierückfluß bestimmt,
erzielt werden können. Ferner gilt für die Dämpfung zwischen C, D und Ä, B:
Für verzerrungsfreie Übertragung gilt als Richtlinie, b'p = 2δ/>
-f- δ#, da z. B. das von C, D kommende und
daß die Frequenz der Steuerspannung mindestens doppelt nach A, B zurückfließende Signal auf seinem Wege
so hoch wie die höchste zu übertragende Signalfrequenz 5 zweimal die Durchgangsdämpfung bß des Umschalters
gewählt werden soll. Können Verzerrungen in Kauf erfährt. Es kann beispielsweise gezeigt werden, daß bei
genommen werden, so bringt die Wahl einer tieferen einem kapazitiven Energiespeicher Br in erster Linie
Steuerfrequenz unter Umständen beachtenswerte Vor- vom Phasenwinkel φ der Impedanz Q1 abhängt, und
teile, wie später noch gezeigt werden soll. Eine obere zwar bei konstantem, an Z angepaßtem Betrag Z1 und
Grenze für die Steuerfrequenz ist erst dort gegeben, wo io vernachlässigbarem Einfluß der Steuerfrequenz nach der
sich die Streukapazitäten der Schaltung, besonders der Funktion
Ventilzellen, schädlich auswirken, indem sie die Durch- , 1
gangsdämpfung für die Signale erhöhen. R ~ ^~'
In einer Gabelschaltung sind zwei Arten von Dämpfung *§ ~2~
von Bedeutung. Einmal erfahren die Signale auf ihrem *5
Weg zwischen den Klemmenpaaren E, F und A1B Diese Funktion ist in Fig. 2 durch die Kurve 1 dargestellt,
bzw. C, D eine Dämpfung. Diese sogenannte Durchgangs- Sie gilt für Z = Z1 = 1000 Ω konstant, Signalfrequenz
dämpfung bD soll möglichst gering sein. Der durch die f = 1 kHz, Steuerfrequenz fs = 10 kHz. Die Funktion
Schaltelemente bedingte Anteil an der Durchgangs- geht für reelle Belastung gegen 30 und für rein imaginäre
dämpfung kann in der Größenordnung von 0,1 bis 20 Belastung gegen 0. Kurve 2 stellt die gegenüber bR um
0,2 Neper gehalten werden. Der Umstand, daß jeder der die doppelte Durchgangsdämpfung bD erhöhte Dämpfung
genannten Wege infolge der periodischen Umschaltung b'j? dar. Die gemessenen Werte der Kurve 2 bestätigen
nur während der halben Zeit durchgeschaltet ist, bringt die theoretischen der Kurve 1 gut, indem die Werte für
eine zusätzliche Durchgangsdämpfung von 0,69 Neper 2 · bD alle annähernd gleich groß sind, nämlich Δ1
mit sich. Die andere Art Dämpfung, die sogenannte 25 = I1SN, Zl2 = 1,7N und Δ3 = 1,8N. Die Abhängigkeit
Fehlerdämpfung, ist ein Maß für die Dämpfung zwischen der um die zwei Durchgangsdämpfungen erhöhten
den Klemmenpaaren A, B und C, D. Diese Dämpfung Fehlerdämpfung, also der Dämpfung b'F vom Betrag Z1
soll in einer Gabelschaltung möglichst hoch sein. Diese der Belastung zeigt Fig. 3, und zwar Kurve 1 für φ = 103
Forderung ist an sich beim erfindungsgemäßen Umschal- und Kurve 2 für φ = 30°. Die Funktion weist in der
ter erfüllt. Es können sich jedoch bei seiner Verwendung 30 Gegend der Anpassung an Z (1000 Ω) ein Minimum auf
Schwierigkeiten einstellen, auf die im folgenden näher und ändert sich für höhere Z1 nur noch wenig,
eingegangen werden soll. Die obigen Angaben in bezug auf den Phasenwinkel φ
eingegangen werden soll. Die obigen Angaben in bezug auf den Phasenwinkel φ
Es sei angenommen, ein an den Klemmen A, B von Q1 gelten nur, wenn der Imaginärteil der Belastung
dauernd vorhandenes Signal werde nach den Klemmenis, F sich nur aus Komponenten mit denselben Vorzeichen
übertragen, ohne daß es nach den Klemmen C, D 35 zusammensetzt. Enthält ^1 neben kapazitiven zugleich
gelangen soll. Ist die an E, F angeschlossene Belastungs- induktive Komponenten, so liegen kompliziertere Verhältimpedanz
rein ohmisch, so wird sich die das Signal nisse vor. Dies ist besonders dann offensichtlich, wenn
darstellende Energie darin augenblicklich und vollständig die Belastung aus einem Schwingungskreis besteht, der
umwandeln. Eine nicht reelle Belastung an E, F wirkt mit der Resonanzfrequenz angeregt wird. Kapazitive
jedoch für die von A, B zufließende Signalenergie als 40 und induktive Komponente kompensieren sich dann zu
Speicher. Nach Umschaltung der Klemmen E, F nach φ = 0, währenddem die Speicherwirkung noch vorhan-
C, D entlädt sich die gespeicherte Energie gemäß einer den ist.
Exponentialfunktion der Zeit teilweise nach den Klem- Es sei nun angenommen, daß die Impedanz Q1 von
men C, D. Auf diese Weise kann also Signalenergie von einer Feldtelephonieleitung gebildet werde. Die Eigen-
A, B nach C, D und auch umgekehrt von C, D zu A, B 45 schäften einer solchen Leitung sind in hohem Maße von
gelangen. Dieser sogenannte Energierückfluß vermindert äußeren Bedingungen, wie Feuchtigkeit und Temperatur,
die hohe Fehlerdämpfung des Umschalters auf uner- abhängig. Der Verlauf des Betrages Z1 und des Phasenwünschte
Weise. winkeis φ des Wellenwiderstandes einer solchen Leitung
Das Ausmaß dieser schädlichen Verminderung der in Funktion der Signalfrequenz f ist als Beispiel in
Fehlerdämpfung ist von der Steuerfrequenz stark 50 Fig. 4 wiedergegeben. Hierbei geben die Kurven 1 und 2
abhängig. Es leuchtet ein, daß hierbei das Verhältnis für Z1 und die Kurven 3 und 4 für φ die Grenzen an,
zwischen der Zeitkonstante der Speicherentladung und zwischen denen die Werte innerhalb weniger Stunden
der Dauer einer Steuerspannungsperiode von Einfluß schwankten. Die Schwierigkeit, eine sich diesen großen
ist; z.B. wird bei langer Steuerspannungsperiode der Schwankungen dauernd anpassende Nachbildung zu
Rückfluß relativ zur Periodendauer rasch abgeklungen 55 schaffen, setzte bisher der in diesen Leitungen anwendsein
und damit eine nur unbedeutende Verminderung der baren Verstärkung eine Grenze, da eine hohe Verstärkung
Fehlerdämpfung bewirken. eine hohe Fehlerdämpfung und diese wiederum eine gute
Der Einfluß der Steuerfrequenz erstreckt sich im Nachbildung voraussetzte. Bei Verwendung des erfinwesentlichen
auf den Bereich zwischen halber und dungsgemäßen Umschalters als Gabelschaltung resultiert
doppelter Signalfrequenz. 60 nach Fig. 2 ohne jegliche Nachbildung eine gewisse
Als Rückflußdämpfung bR wird definiert: Fehlerdämpfung, die in einigen Fällen genügen kann.
I ^y Durch geeignete Zusammenschaltung zweier Um-
bR = -γ In -Vr-, schalter können jedoch wesentlich höhere Fehlerdämp-
R . fungswerte erreicht werden, wie noch gezeigt werden soll. ■
wobei iVs die vom Umschalter an die an den Klemmen E, F 65 In Fig. S ist als Beispiel eine solche Kombination darliegende
und an die Signalquelle g angepaßte Belastungs- gestellt. Erfindungsgemäß sind die beiden Anschlußimpedanz
gx abgegebene Signalleistung und Nr die von- klemmenpaare A', B' und C", D' je an ein in Serie ge-S1
in dieselben Klemmen E, F des Umschalters rück- schaltetes Paar von Primärwicklungen der Übertrager
fließende Signalleistung ist. Für die Fehlerdämpfung UeZl und UeIl bzw. Ue 22 und UeYl angeschlossen,
gilt dann bj? = Br, d. h., der Fehler der Zweigweg- 70 Die Wechselspannungsquelle 5 steuert beide Umschalter
gemeinsam. Die Widerstände R13, RU, R23 und Ä24
dienen zur Entkopplung der Signalströme in RIl und R 21. Der Umlauf sinn der im Ring geschalteten Ventilzellen
bei den beiden Umschaltern ist, bezogen auf die Polarität der Steuerspannung, entgegengesetzt. So ist
ζ-. B. von den beiden einander entsprechenden Zellen 11 und 21 in einem bestimmten Zeitmoment die eine durchlässig
und die andere gesperrt. Dies hat zur Folge, daß die beiden Umschalter im Gegentakt arbeiten, d. h., die
Signalübertragung erfolgt gleichzeitig über JJe 11 und
Ue22, während Uel2 und £7e21 sekundärseitig kurzgeschlossen sind, und umgekehrt. Am Klemmenpaar
El, Fl liegt die Leitung L mit dem Kennwiderstand Q^
und am Klemmenpaar E2, F2 die Nachbildung N mit
der Impedanz Qn.
Von der Leitung L aus erfolgt die Signalübertragung nach A', B' und C, D' auf ähnliche Weise, wie wenn
nur ein Umschalter vorhanden wäre. Ein z. B. an C, D' angelegtes Signal wird hingegen infolge der Gegentaktschaltung
abwechselnd nach der Leitung X und der Nachbildung ΛΓ übertragen. Hierbei wird nun die kontinuierlich
anfallende Signalenergie auch dauernd ausgenutzt, wogegen dies bei einem einzelnen Umschalter
nur während der halben Zeit der Fall ist. Ein von Leitung und Nachbildung anfallender Rückfluß entlädt sich
abwechselnd über UeIl und Lre21 nach den Klemmen
A', B'. Hier wird sich das rückgeflossene Signal in dem Maße kompensieren, wie die Speichereigenschaften von
5i und 3at übereinstimmen.
An einer gewöhnlichen Gabelschaltung ist die Fehlerdämpfung gegeben durch den Ausdruck:
bp = In ——, Pl
wobei der Reflexionsfaktor zwischen Leitung und Nachbildung
j sL -c sy
Es bereitet oft Schwierigkeiten und ist in vielen Fällen gar unmöglich, die Frequenzabhängigkeit von Q/, so
nachzubilden, daß über den ganzen Frequenzbereich ein geringer Reflexionsfaktor und damit eine hohe Fehlerdämpfung
resultiert. In Fällen, wo "gi sich auch noch
zeitlich ändert, müßte zudem ζΝ dauernd nachgestellt
werden. Es besteht daher das Bedürfnis nach einer Gabelschaltung, in der auch mit einer schlechten Nachbildung
noch eine relativ hohe Fehlerdämpfung erreicht werden kann. Dies ist nun bei der Schaltungsanordnung
nach Fig. 5 der Fall. Zum besseren \Terständnis sei zunächst
angenommen, daß bei den Impedanzen gj, und §λγ
die Phasenwinkel <fi und φ χ übereinstimmen. Dann gilt
für die Fehlerdämpfung die Formel:
bp — bjt = In
te-^
wobei φ = φι — φΝ,
Pl =
Zl — Zn
Zl + Zn
= Reflexionsfaktor zwischen Leitung und Nachbildung,
Reflexionsfaktor zwischen Leitung und Umschalter, Zn ~ Z
Pn =
N 1-
= Reflexionsfaktor zwischen Nachbildung und Umschalter.
Von den drei Summanden der Formel sind die ersten beiden nur vom Phasenwinkel selbst, nicht aber von
der Übereinstimmung der Beträge Zl und Zn abhängig.
Sie ergeben eine systematische Erhöhung der Fehlerdämpfung. Der dritte Summand läßt sich gut mit dem
Ausdruck für die gewöhnliche Gabel vergleichen. Der Unterschied liegt darin, daß hierbei der Nenner des
Bruches mit einer Zahl < 1 multipliziert wird, so daß der dritte Summand bzw. bp gegenüber der gewöhnlichen
Gabel wiederum erhöht wird.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß im Betrieb die Phase φ
sich prozentual bedeutend weniger ändert als der Betrag Zl der Leitung. Eine Übereinstimmung der Phasen
von Qi und §# ist also leichter zu erreichen als eine Anpassung
der Beträge. Bei verbleibenden Phasenunterschieden ist der Ausdruck für bp weniger übersichtlich,
aber auch dann ergibt sich eine bedeutend höhere Fehlerdämpfung als mit der gewöhnlichen Gabel. Allgemein
verhält es sich so, daß bei Phasendifferenzen und übereinstimmenden Beträgen der Impedanzen gi und 3a~
die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gegenüber der gewöhnlichen Gabelschaltung noch keinen Gewinn
an Fehlerdämpfung zeigt. Je mehr aber der Nachbildungsfehler auf voneinander abweichende Beträge ZL
und Zχ entfällt, um so deutlicher tritt der Gewinn der
erfindungsgemäßen Gabelschaltung hervor. Ferner ist der Gewinn um so größer, je kleiner die absoluten Phasenwinkel
<fL und qrN sind. Bei Phasenwinkeln 0° wird die
erfindungsgemäße Anordnung schließlich völlig unempfindlich gegen beliebige Änderungen von Zl und Zx.
Da gerade die Nachbildung des Betrages die größte Schwierigkeit bereitet, ferner der Betrag Zl der Leitung
viel größeren Schwankungen ausgesetzt ist als der Phasenwinkel, bringt die Erfindung einen beträchtlichen
Zuwachs an systematischer Fehlerdämpfung. In Fig. 6 sind die Verhältnisse für einen beispielsweisen Nachbildungsfehler
sowohl nach Betrag als auch nach Phase dargestellt, und zwar für ZL = 2300 Ω, Zn = 400 Ω,
(fr, = 34,5", ψχ = 19=, alle Werte bei 1000 Hz. Kurve 1
gibt den Verlauf der Dämpfung b'p = 2 bß 4- Of für eine
gewöhnliche Gabelschaltung an. Infolge der schlechten Nachbildung ist die Fehlerdämpfung bp nur noch sehr
gering; die Dämpfung b'p ist zur Hauptsache durch die zwei Durchgangsdämpfungen 2 · bß = 2 · 0,35 N = 0,7N
bestimmt. Mit derselben schlechten Nachbildung wird aber mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
nach Fig. 5 eine Dämpfung b'p gemäß Kurve 2 (Fig. 6) erzielt. Bei der Ermittlung des tatsächlich ausnutzbaren
Gewinns an Fehlerdämpfung ist zu berücksichtigen, daß die Durchgangsdämpfung bß bei der erfindungsgemäßen
Gabel höher ist (0,7 N) als bei der gewöhnlichen (0,35N).
Es ist daher von den Werten der Kurve 2 die doppelte Differenz der Durchgangsdämpfungen abzuziehen, also
· 0,35 N = 0,7 N, was die Kurve 3 ergibt. Die Verwendung
der Gabelschaltung nach Fig. 5 bringt demnach gegenüber der gewöhnlichen Gabel und bei den beispielsweise
genannten Werten von Zl und Zy einen effektiven
Gewinn an Fehlerdämpfung, wie er durch die Differenz der Kurven 3 und 1 in Fig. 6 gegeben ist.
Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen als Blockschemata Beispiele iür die Zusammenschaltung der als Gabelschaltung verwendeten
erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung mit Fernmeldeleitungen und Leitungsverstärkern. Fig. 7 ist
das Blockschema einer sogenannten Einrohr-Verstärkerschaltung. Mit DG ist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
nach Fig. S bezeichnet. Die Klemmenbezeichnungen korrespondieren mit denjenigen in dieser
Figur. Das von den Fernmeldeleitungen Ll und L2
an A', B' durchgeschaltete Signal wird im Verstärker V verstärkt und über die Klemmen C, D' wieder auf die
Leitungen gegeben. Das Filter F am Verstärkereingang hat die Aufgabe, die an A', B' mit dem Signal auftretende
Steuerspannungskomponente und weitere unerwünschte Kombinationsfrequenzen wegzudämpfen. Damit
wird verhindert, daß diese Komponenten mitverstärkt werden und dann über C, D' die Ventilzellen
steuern. Der vorliegende Einrohr-Verstärker kommt ohne Leitungsnachbildung aus, d. h., jede Leitung ist
gewissermaßen die Nachbildung der anderen. Mit den bisher bekannten Gabelschaltungen war dies wegen der
geforderten hohen Nachbildungstreue nicht möglich. Die Schaltung nach Fig. 5 liefert aber auch bei Verwendung
von stark voneinander abweichenden Leitungen L1
und L2 eine relativ hohe Fehlerdämpfung.
Das Blockschema einer Zweirohr-Verstärkerschaltung mit Gabelschaltungen nach Fig. 5 weicht nicht sehr von
der Schaltung mit bereits bekannten Gabelschaltungen ab, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist. Die Übertragung erfolgt
abwechslungsweise von Ll nach L2 über den Verstärker
Vl und von L2 nach Ll über den Verstärker V2.
Die Filter Fl und F 2 erfüllen dieselbe Aufgabe wie beim
Einrohr-Verstärker (Fig. 7). Dank der hohen systematischen Fehlerdämpfung der Gabeln DGl und DG 2
können die Eigenschaften der angeschlossenen Leitungen gegenüber ihren Nachbildungen Nl und N 2 in weiten
Grenzen schwanken, oder es kann eine hohe Verstärkung zur Anwendung kommen, ohne daß Selbsterregung der
Verstärker eintritt. Jedenfalls können die Nachbildungen sehr einfach ausgebildet werden, so daß im wesentlichen
nur der Frequenzgang von φ^- ungefähr mit demjenigen
von φι übereinstimmt.
Es ist aber auch denkbar, daß als Gabelschaltung ein einfacher Umschalter nach Fig. 1 genügt. Insbesondere
für Leitungsimpedanzen Q/, mit kleinen Phasenwinkeln
ist seine Fehlerdämpfung recht hoch. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, beträgt Bf = bR für φ = 10° mehr als 2 N.
Solche und auch kleinere Phasenwinkel kommen z. B. bei Freileitungen vor, und die so erreichte Fehlerdämpfung
wird in gewissen Fällen genügen. Die Zweirohr-Verstärkerschaltung vereinfacht sich dann nochmals beträchtlich,
wie das Blockschema nach Fig. 9 zeigt. Die Gabelschaltungen Gl und G 2 sind einfache Umschalter
nach Fig. 1 und kommen ohne jede Nachbildung aus. Die Funktion der Filter Fl und F 2 und der Verstärker Fl
und V 2 ist dieselbe wie in Fig. 8.
Wie aus den beschriebenen Ausführungsbeispielen hervorgeht, bringt die Erfindung einen großen Fortschritt
auf dem Gebiete der elektrisch gesteuerten Umschalter und der Gabelschaltungen für elektrische Signale.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung mit drei Klemmenpaaren und mindestens einem elektrisch gesteuerten Umschalter
zur wahlweisen Verbindung des ersten oder zweiten Klemmenpaares mit dem dritten Klemmen-•rpaar,
insbesondere Gabelschaltung für Fernmeldeeinrichtungen, gekennzeichnet durch eine Brückenschaltung,
von der zwei gegenüberliegende Zweige und die beiden Diagonalzweige je einen Gleichrichter
(1 ... 4), die zusammen eine Ringschaltung bilden, und die beiden anderen Zweige je einen Widerstand
(221,222) enthalten und deren gegenüberliegende Eckpunkte (a, b bzw. c, d) jeweils an der Sekundärwicklung
eines mit seiner Primärwicklung mit dem ersten bzw. zweiten Klemmenpaar (A, B bzw. C, D)
verbundenen Übertragers (UeI bzw. Ue2) liegen, während das dritte Klemmenpaar (E, F) an die Mitte
der Sekundärwicklungen dieser Übertrager und eine Steuerspannungsquelle (5) an die Enden eines der
Widerstände (221) in den Brückenzweigen angeschlossen ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandswert des in dem
einen Brückenzweig enthaltenen Widerstandes (221), an dem die Steuerspannung liegt, mindestens annähernd
dem Durchlaßwiderstand und der Widerstandswert des Widerstandes (222) im gegenüberliegenden
Brückenzweig mindestens annähernd dem Sperrwiderstand eines der Gleichrichter (1 ... 4)
entspricht.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Umschalter vorgesehen
sind, deren entsprechende Übertrager (UeIl, Ue2l bzw. Uel2, Ue22) mit ihren jeweils in Reihe
geschalteten Primärwicklungen am ersten bzw. zweiten Klemmenpaar (A', B' bzw. C, D') liegen und deren
von einer gemeinsamen Steuerspannungsquelle (S) gespeiste Brückenschaltungen, bezogen auf die Polung
der Steuerspannung, entgegengesetzte Durchlaßrichtungen der im Ring geschalteten Gleichrichter
(11 ... 14 bzw. 21 ... 24) aufweisen, während die Mitte der Sekundärwicklungen der Übertrager (UeIl,
Uel2) des einen Umschalters mit dem dritten Klemmenpaar (E 1, Fl) und die Mitte der Sekundärwicklungen
der Übertrager (Ue21, Ue22) des anderen Umschalters über ein weiteres Klemmenpaar (E 2, F 2)
mit einer Nachbildung (N) der am dritten Klemmenpaar anzuschließenden Impedanz verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 826 152;
Deutsche Patentschrift Nr. 826 152;
Patentschrift Nr. 1363 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone
Deutschlands;
USA.-Patentschrift Nr. 2 169 360.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA21142A DE1024572B (de) | 1954-09-15 | 1954-09-15 | Schaltungsanordnung, insbesondere Gabelschaltung fuer Fernmeldeeinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA21142A DE1024572B (de) | 1954-09-15 | 1954-09-15 | Schaltungsanordnung, insbesondere Gabelschaltung fuer Fernmeldeeinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1024572B true DE1024572B (de) | 1958-02-20 |
Family
ID=6924869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA21142A Pending DE1024572B (de) | 1954-09-15 | 1954-09-15 | Schaltungsanordnung, insbesondere Gabelschaltung fuer Fernmeldeeinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1024572B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1363C (de) * | 1877-10-10 | C. Brandt jun. in Göfsnitz i. S | Lochknopf mit verdektem Heftfaden | |
| US2169360A (en) * | 1936-08-13 | 1939-08-15 | Siemens Ag | Transmission line |
| DE826152C (de) * | 1949-11-22 | 1951-12-27 | Joachim Vetterling | Elektrische Anordnung zur Trennung von Stromwegen |
-
1954
- 1954-09-15 DE DEA21142A patent/DE1024572B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1363C (de) * | 1877-10-10 | C. Brandt jun. in Göfsnitz i. S | Lochknopf mit verdektem Heftfaden | |
| US2169360A (en) * | 1936-08-13 | 1939-08-15 | Siemens Ag | Transmission line |
| DE826152C (de) * | 1949-11-22 | 1951-12-27 | Joachim Vetterling | Elektrische Anordnung zur Trennung von Stromwegen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2262237A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer die kombinierte sprachfrequenzuebertragung und gleichstromsignalisierung | |
| DE2413297A1 (de) | Mit aktiven lastelementen abgeschlossener stromtransformator zur lieferung phaseninvertierter signale | |
| DE678554C (de) | Netzwerk, insbesondere fuer Traegerfrequenzsysteme, in Form eines Kreuzgliedes oder einer diesem aequivalenten Schaltung, insbesondere ueberbrueckten T-Schaltung, mit zwei die UEbertragungseigenschaften bestimmenden Impedanzzweigen, konstantem und reelem Eingangswellenwiderstand bei allen Frequenzen | |
| DE1024572B (de) | Schaltungsanordnung, insbesondere Gabelschaltung fuer Fernmeldeeinrichtungen | |
| DE1110236B (de) | Zweirichtungs-Zwischenverstaerker | |
| DE2212564C3 (de) | Elektronische Schalteranordnung für Videosignale | |
| DE2533553C3 (de) | Einstellbarer Entzerrer | |
| DE565905C (de) | Elektrisches Netzwerk, insbesondere zum Ausgleich der linearen Verzerrungen bei Fernsprechleitungen | |
| DE1083316B (de) | Echo-Wellenformkorrektor oder Zeitausgleicher mit einer Verzoegerungsleitung | |
| DE759966C (de) | Doppelgegentaktmodulator | |
| DE596007C (de) | System zur UEbertragung von Ruf- oder Signalstroemen | |
| DE680436C (de) | Wellenfilter, insbesondere von erdunsymmetrischer Form, mit einem im Durchlass- und Sperrbereich konstanten und reellen Wellenwiderstand | |
| AT148301B (de) | Verstärker. | |
| CH437443A (de) | Puls-Amplituden-Modulations-Übertragungsanlage | |
| DE3520708C2 (de) | ||
| DE2050689A1 (de) | Zweipoliger Diodenschalter mit zwei Schaltstellungen | |
| DE2247773A1 (de) | Saettigungsdrossel | |
| DE498989C (de) | Anordnung zur Verminderung des Nebensprechens in Mehrfachfernsprechleitungen | |
| DE1088165B (de) | Aktive Schaltelemente enthaltendes impedanzinvertierendes Netzwerk | |
| DE665497C (de) | Hochfrequenzsperre | |
| DE2753361C2 (de) | Gabelschaltung mit aktiven Elementen für den Übergang von Zweidraht- auf Vierdrahtleitungen und umgekehrt | |
| DE713195C (de) | Veraenderbares Entzerrungsnetzwerk | |
| DE2314381C3 (de) | Als Abzweigschaltung ausgebildetes spulenloses Bandfilterglied | |
| AT115138B (de) | Verfahren zum Ausgleich von Fernsprechkabeln. | |
| AT153372B (de) | Mehrfachübertragungssystem mit begrenztem Amplitudenbereich. |