DE10241235B4 - Großtank für eine Anlage zum Tauchbehandeln, insbesondere zum Vorbehandeln und Tauchlackieren, von Gegenständen, insbesondere von Fahrzeugkarosserien - Google Patents
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Abstract
Großtank für eine Anlage
zum Tauchbehandeln, insbesondere zum Vorbehandeln und Tauchlackieren,
von Gegenständen,
insbesondere von Fahrzeugkarosserien, mit
a) einer Tankhülle;
b) einer Stützstruktur, die eine Mehrzahl vertikaler, an Wänden der Tankhülle anliegender Versteifungsrippen umfasst,
dadurch gekennzeichnet, daß
c) die Stützstruktur ein selbständiges Stützgestell (3) ist, in welches die Tankhülle (2) ohne mechanische Verbindung eingestellt ist.
a) einer Tankhülle;
b) einer Stützstruktur, die eine Mehrzahl vertikaler, an Wänden der Tankhülle anliegender Versteifungsrippen umfasst,
dadurch gekennzeichnet, daß
c) die Stützstruktur ein selbständiges Stützgestell (3) ist, in welches die Tankhülle (2) ohne mechanische Verbindung eingestellt ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Großtank für eine Anlage zum Tauchbehandeln, insbesondere zum Vorbehandeln und Tauchlackieren, von Gegenständen, insbesondere von Fahrzeugkarosserien, mit
- a) einer Tankhülle;
- b) einer Stützstruktur, die eine Mehrzahl vertikaler, an Wänden der Tankhülle anliegender Versteifungsrippen umfasst.
- Die insbesondere in Tauchlackieranlagenen für Fahrzeugkarosserien eingesetzten Großtanks der eingangs genannten Art besitzen erhebliche Abmessungen. Das Leergewicht liegt in der Größenordnung von über 5 t. Die Materialmenge, die für diese Tanks verwendet wird, hat naturgemäß einen ganz erheblichen Einfluß auf die Herstellungskosten, zumal die Tankhülle zur Vermeidung von Korrosionserscheinungen und von Kontaminationen der Behandlungsflüssigkeit im allgemeinen aus Edelstahl bestehen muß. So verwundert nicht, daß erhebliche Bemühungen schon in der Vergangenheit darauf gerichtet wurden, die Materialmenge und damit die Materialkosten zu reduzieren.
- Bekannte Tanks der eingangs genannten Art besaßen eine Tankhülle, die im Querschnitt rechteckig war; sowohl die Seiten- als auch die Stirnwände waren eben und verliefen paarweise parallel zueinander. Um die Wandstärke der Tankhülle klein zu halten, waren an den Außenflächen sowohl der Seiten- als auch der Stirnwände Versteifungsrippen angeordnet. Diese konnten wahlweise aus nicht rostfreiem oder rostfreiem Stahl bestehen.
- Bei bekannten Großtanks der eingangs genannten Art waren die Versteifungsrippen an den Wänden der Tankhülle angeschweißt. Dies ist ein verhältnismäßig teurer Herstellungsvorgang. Wenn zur Reduzierung der Kosten die Verteifungsrippen aus nicht rostfreiem Stahl bestanden, ergaben sich zudem Korrosionsprobleme.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Großtank der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß seine Herstellung kostengünstiger ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
- c) die Stützstruktur ein selbständiges Stützgestell ist, in welches die Tankhülle ohne mechanische Verbindung eingestellt ist.
- Erfindungsgemäß wird also die Stützstruktur als Stützgestell ausgebildet, das in dem Sinne selbständig ist, als es für sich alleine auf dem Raumboden aufstehen kann. Die Versteifungsrippen, die Teil des Stützgestelles sind, bilden dabei zusammen mit der Tragstruktur des Stützgestells einen nach oben offenen Aufnahmeraum für die Tankhülle, die dann nur noch einfach in diesen Aufnahmeraum eingestellt zu werden braucht. Verbindungsschweißungen oder dgl. sind nicht erforderlich. Dies reduziert die Herstellungskosten des Großtanks ganz erheblich.
- Aus dem Gebiet der Lagerbehälter ist die
bekannt, wo ein allseits geschlossener quaderförmiger Flüssigkeitsbehälter aus weichem Material in seiner äußeren Gestalt durch ein Gerüst aus Stangen und Dielen aufrecht erhalten wird.FR 1 184 283 - Ein oben offener Transportbehälter aus Plastik ist aus der
US 5 186 351 bekannt. Dieser ist von einem oben offenen Stahlgerüst getragen und liegt an diesem nur im Bereich seines oberen Randes an; als Versteifung der Seitenwände kann das Stahlgerüst nicht dienen. - Beide genannten Behälter sind nicht mit einem erfindungsgemäßen Großtank vergleichbar.
- Besonders günstig ist es, wenn die vertikal verlaufenden Versteifungsrippen des Stützgestells über Gelenke mit der den Boden der Tankhülle abstützenden Tragstruktur des Stützgestelles verbunden sind. Dann können mit Hilfe der Gelenke kleine Winkelfehler in der Ausrichtung der Wände der Tankhülle durch entsprechende Verschwenkung der Versteifungsrippen korrigiert werden, so daß diese flächig an den Wänden der Tankhülle anliegen.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Stützgestell eine Mehrzahl von U-förmigen Stützrippen auf, deren vertikale Schenkel als Versteifungsrippen an den Seitenwänden der Tankhülle anliegen und deren die vertikalen Schenkel miteinander verbindenden Tragschenkel die Tragstruktur des Stützgestelles bilden.
- Aus Kostengründen wird bevorzugt, daß das Stützgestell aus normalem, nicht rostfreiem Stahl besteht. In diesem Falle empfiehlt es sich jedoch, wenn zwischen der Tankhülle und dem Stützgestell Kunststoffstreifen eingelegt sind. Diese sehr kostengünstige Art, im Berührungsbereich zwischen dem Stützgestell und der Tankhülle Korrosionserscheinungen zu vermeiden, wird durch die erfindungsgemäße getrennte Ausbildung von Stützgestell und Tankhülle erst möglich.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen
-
1 : einen fertig montierten Großtank für eine Fahrzeuglackieranlage; -
2 : perspektivisch die Hülle des in1 dargestellten Tanks; -
3 : perspektivisch das Stützgestell des in1 dargestellten Tanks. - Der in
1 dargestellte und insgesamt mit dem Bezugszeichen1 gekennzeichnete Großtank ist zur Verwendung in einer Fahrzeuglackieranlage bestimmt. Er enthält dort eine Behandlungsflüssigkeit, beispielsweise eine Lackflüssigkeit, in welche eine Fahrzeugkarosserie eingetaucht wird. Entsprechend sind die Dimensionen des Großtanks1 . - Der Großtank
1 umfasst eine Tankhülle2 , welche wannenartig die Behandlungsflüssigkeit aufnimmt, sowie ein Stützgestell3 , welches die Tankhülle2 in noch zu beschreibender Weise umgibt. - Die Tankhülle
2 ist perspektivisch in2 alleine herausgezeichnet. Sie umfasst zwei parallele, gegenüberliegende Seitenwände4 und5 , die unten durch einen im Querschnitt kreisbogenförmig gekrümmten Boden6 und stirnseitig jeweils durch eine kreisbogenförmig gekrümmte Stirnseite7 ,8 miteinander verbunden sind. Die Stirnseiten7 ,8 gehen ebenso wenig wie der Boden6 tangential in die Seitenflächen4 ,5 über. Dies ist gleichbedeutend mit der Aussage, daß die Winkel, über welche sich die Stirnwände7 ,8 und der Boden6 erstrecken, kleiner als 180° ist. Auf diese Weise ergeben sich zwischen dem Boden6 und den Seitenwänden4 ,5 verhältnismäßig scharfe Kanten9 und zwischen den Stirnwänden7 ,8 und den Seitenwänden4 ,5 verhältnismäßig scharfe Kanten10 ,11 ,12 ,13 . - Am oberen Rand ist an die Tankhülle
2 ein umlaufender, radial überstehender Flansch14 angeformt. - Die gesamte Tankhülle
2 ist aus rostfreiem Stahl gefertigt. - Das in
3 für sich alleine herausgezeichnete Stützgestell3 umfasst eine Mehrzahl von U-förmigen Stützrippen15 mit jeweils zwei vertikalen Schenkeln16 ,17 und einem unterem, die vertikalen Schenkel16 ,17 miteinander verbindenden Tragschenkel18 . Die Verbindung der vertikalen Schenkel16 und17 mit dem horizontalen Tragschenkel18 erfolgt jeweils über ein Gelenk19 . - Der Abstand zwischen den einander zugewandten Seitenflächen der vertikalen Schenkel
16 ,17 entspricht dem Abstand zwischen den Außenflächen der Seitenwände4 ,5 der Tankhülle2 ; die Oberseite der Tragschenkel18 ist, von oben gesehen, mit einem Radius konkav gekrümmt, der dem Krümmungsradius des Bodens6 der Tankhülle2 entspricht. - Die vertikalen Schenkel
16 ,17 der verschiedenen Stützrippen15 sind durch zwei Reihen von Querriegeln20 ,21 miteinander verbunden, die, parallel zueinander, in unterschiedlichen Höhen verlaufen. - An den Außenseiten der vertikalen Schenkel
16 ,17 der Stützrippen15 ist jeweils eine fachwerkartige Tragstruktur22 bzw.23 befestigt, die mit Gittern belegt als Begehung für das den Tank bedienende Personal dient. Die Tragstrukturen22 ,23 sind endseitig über Quertraversen24 ,25 miteinander verbunden. - Das gesamte Stützgestell
3 besteht aus normalem, also nicht rostfreiem Stahl und ist zum Schutz gegen Korrosion lackiert. - Die Tankhülle
2 und das Stützgestell3 werden voneinander getrennt hergestellt. In einem abschließenden Montageschritt wird sodann die Tankhülle2 einfach in das Stützgestell3 eingestellt. Dabei kommen die einander zugewandten Seitenflächen der vertikalen Schenkel16 ,17 der verschiedenen Stützrippen15 an den Seitenwänden4 ,5 der Tankhülle2 zu liegen, wie dies in1 dargestellt ist. Sie werden auf diese Weise zu Versteifungsrippen für die Seitenwände4 ,5 . Winkelfehler können dabei durch ein Verschwenken der vertikalen Schenkel16 ,17 um die Gelenke19 gegenüber den Tragschenkeln18 ausgeglichen werden. Der Boden6 der Tankhülle2 kommt auf den oberen, konkav gekrümmten Flächen der Tragschenkel18 zu liegen. - Alle Flächen, an denen das Stützgestell
3 an der Tankhülle2 anliegt, sind mit Streifen aus Kunststoffmaterial überzogen, so daß das metallische Material des Stützgestelles3 nirgends direkt an dem Edelstahl der Tankhülle2 anliegt. - Wie
1 besonders deutlich macht, befinden sich vertikale Schenkel16 ,17 der Stützrippen15 ausschließlich im Bereich der parallelen, ebenen Seitenflächen4 ,5 der Tankhülle2 . Die einander gegenüberliegenden, gekrümmten Stirnwände7 ,8 der Tankhülle2 dagegen sind frei von derartigen Stützrippen; diese kostensparende Maßnahme ist deshalb möglich, weil in diesen kreisbogenförmig gekrümmten Stirnwänden7 ,8 im wesentlichen Zugspannungen auftreten. Auch die scharfen Kanten10 ,11 ,12 ,13 zwischen den Stirnwänden7 ,8 und den Seitenwänden4 ,5 machen besondere abstützende Maßnahme im Bereich der Stirnwände7 ,8 nicht erforderlich.
Claims (6)
- Großtank für eine Anlage zum Tauchbehandeln, insbesondere zum Vorbehandeln und Tauchlackieren, von Gegenständen, insbesondere von Fahrzeugkarosserien, mit a) einer Tankhülle; b) einer Stützstruktur, die eine Mehrzahl vertikaler, an Wänden der Tankhülle anliegender Versteifungsrippen umfasst, dadurch gekennzeichnet, daß c) die Stützstruktur ein selbständiges Stützgestell (
3 ) ist, in welches die Tankhülle (2 ) ohne mechanische Verbindung eingestellt ist. - Großtank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikal verlaufenden Versteifungsrippen (
16 ,17 ) des Stützgestells (3 ) über Gelenke (19 ) mit der den Boden (6 ) der Tankhülle (2 ) abstützenden Tragstruktur (18 ) des Stützgestells (3 ) verbunden sind. - Großtank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützgestell (
3 ) eine Mehrzahl von U-förmigen Stützrippen (15 ) aufweist, deren vertikale Schenkel (16 ,17 ) als Versteifungsrippen an den Seitenwänden (4 ,5 ) der Tankhülle (2 ) anliegen und deren die vertikalen Schenkel (16 ,17 ) unten miteinander verbindenden Tragschenkel (18 ) die Tragstruktur des Stützgestells (3 ) bilden. - Großtank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützgestell (
3 ) aus nicht rostfreiem Stahl besteht. - Großtank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Tankhülle (
2 ) und das Stützgestell (3 ) Kunststoffstreifen eingelegt sind. - Großtank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tankhülle (
2 ) aus nicht rostendem Stahl besteht.
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|---|---|---|---|
| DE2002141235 DE10241235B4 (de) | 2002-09-06 | 2002-09-06 | Großtank für eine Anlage zum Tauchbehandeln, insbesondere zum Vorbehandeln und Tauchlackieren, von Gegenständen, insbesondere von Fahrzeugkarosserien |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE10241235A1 DE10241235A1 (de) | 2004-03-25 |
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| FR1184283A (fr) * | 1957-10-12 | 1959-07-20 | Citerne souple | |
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2002
- 2002-09-06 DE DE2002141235 patent/DE10241235B4/de not_active Expired - Fee Related
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| FR1184283A (fr) * | 1957-10-12 | 1959-07-20 | Citerne souple | |
| US5186351A (en) * | 1988-08-05 | 1993-02-16 | San Joaquin Valley Express | Slurry tank |
Also Published As
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