Die vorgenannte Aufgabe wird zunächst und im
Wesentlichen durch den Gegenstand von Anspruch 1 gelöst, wobei
darauf abgestellt wird, dass der Steckvorsprung eine Ausnehmung
ausbildet, welche teilringförmig
unter Belassung einer dem freien Ende des Steckvorsprunges zuweisenden Öffnung mit
einer Durchtrittsweite umschlossen ist, und dass an der Steckaufnahme
ein in einer Schieberichtung durch die mit dem Steckvorsprung darin
einsteckbare Ausnehmung verlagerbarer Schieberiegel vorgesehen ist,
wobei der Schieberiegel ein Halteglied, dessen Querschnitt in Steckrichtung
größer als die
Durchtritts weite ist, und ein in Schieberichtung benachbartes Freigabeglied,
dessen Querschnitt in Steckrichtung kleiner oder gleich der Durchtrittsweite ist,
aufweist. Das erfindungsgemäße Schraubwerkzeug
weist damit eine einfach zu handhabende und zugleich zuverlässige Befestigung
eines Vorsatzwerkzeuges an dem Betätigungselement ermöglichende
Steckverbindung auf. Um ein Vorsatzwerkzeug an dem Betätigungselement
zu befestigen, wird der Schieberiegel in Schieberichtung in eine
Position gebracht, in welcher das Freigabeglied den hinsichtlich
des Querschnittes an den Steckvorsprung angepassten Aufnahmeraum
der Steckaufnahme durchläuft,
so dass beim Einstecken des Steckvorsprunges in den Aufnahmeraum
der Steckaufnahme das Freigabeglied durch die Randöffnung mit
der freien Durchtrittsweite in die Ausnehmung eintritt. In diesem Zustand
kann der Schieberiegel in Schieberichtung in eine benachbarte Schiebeposition
verlagert werden, in der anstelle des Freigabeglieds das Halteglied
die Ausnehmung des Steckvorsprunges durchtritt, worauf aufgrund
des gegenüber
der freien Durchtrittsweite größeren Querschnittes
des Halteglieds in Steckrichtung eine zuverlässige Verriegelung des Vorsatzwerkzeuges
an dem Beätitgungselement
verwirklicht ist. In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen,
dass der Steckvorsprung an dem Vorsatzwerkzeug und die Steckaufnahme
an dem Betätigungselement
vorgesehen ist, wobei es sich bei dem Betätigungselement vorzugsweise
um ein eine Handhabe ausbildendes Verlängerungselement, bspw. um einen
langgestreckten Flachstahl, ein Rohr oder dergleichen mit einem
endseitigen Haltegriff handeln kann. Dies bietet den Vorteil, dass bspw.
nur ein Handgriff mit einer entsprechenden Aufnahme benötigt wird,
während
daran eine beliebige Anzahl von Vorsatzwerkzeugen mit daran konstruktiv
einfach ausgebildeter Steckaufnahme bedarfsweise einsetzbar sind.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass
der Schieberiegel gegen die Kraft eines diesen kraftbeaufschlagenden
Federelementes, bspw. einer Flachfeder, verlagerbar ist. Dies ermöglicht die
Vorgabe einer bevorzugten Ruhestellung des Schieberiegels, in welcher
sich der Schieberiegel ohne zusätzliche äußere Krafteinwirkung
befindet und aus welcher er nur im Bedarfsfall, d.h. bewußt herausverlagerbar
ist. Dabei ist es zweckmäßig, wenn
die Ruhestellung der Halte- bzw. Sperrstellung des Schieberiegels
entspricht, in der das Halteglied einen zur Aufnahme des Steckvorsprunges
in der Steckaufnahme vorgesehenen Querschnitt durchtritt. Dadurch
wird erreicht, dass ein mit dem Betätigungselement verbundenes Vorsatzwerkzeug
daran ohne äußere Krafteinwirkung
selbständig
in Steckrichtung verriegelt ist, so dass nicht die Gefahr eines
unbeabsichtigten Lösens besteht.
Weiter ist bevorzugt, dass das Vorsatzwerkzeug als Vorsatzschraubschlüssel oder
Vorsatzschraubendreher, ausgestaltet ist. Des Weiteren kann das
Schraubwerkzeug zweckmäßig als
Mehrfunktionswerkzeug mit einer Mehrzahl von austauschbaren Vorsatzwerkzeugen,
die in der Formgebung an unterschiedliche Schraubkörper, wie
Muttern, Wellenmuttern, Schrauben und dergleichen, angepasst sind,
ausgebildet sein. Darüber
hinaus ist es zweckmäßig, wenn
sich die Schieberichtung und damit die Längserstreckungsrichtung des
Schieberiegels durch einen für
die Aufnahme des Steckvorsprunges mit der Ausnehmung vorgesehenen
Steckaufnahmequerschnitt im Wesentlichen senkrecht zur Steckrichtung
und dabei weiter bevorzugt auch im Wesentlichen senkrecht zu der
Drehebene des Schraubwerkzeuges erstreckt. Dadurch wird vorteilhaft
eine kinematische Entkoppelung einer auf eine Schraube oder dergleichen
ausgeübten
Drehkraft bzw. eines Drehmomentes einerseits von der zur Verlagerung
des Schieberiegels aufzuwendenden äußeren Kraft andererseits erreicht.
In einer Ausgestaltung als Vorsatzschraubschlüssel kann dieser hinsichtlich
des zur formschlüssigen
Aufnahme des Schraubkörpers
dienenden Schlüsselinnenprofils bzw.
Schlüsselhohlprofils
grundsätzlich
als offener Ringschlüssel,
d.h. als Maulschlüssel,
als halboffener Ringschlüssel,
d.h. mit gegenüber
der Schlüsselweite
verringerter Öffnungsweite,
oder als geschlossener Ringschlüssel
ausgebildet sein. Gemäß einem weiteren,
auch eigenständig
Bedeutung besitzenden Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht
die Möglichkeit,
dass der Vorsatzschraubschlüssel
ein mehrkantiges Schlüsselinnenprofil
ausbildet, das an Richtungsübergängen zwischen
Kanten des Schlüsselinnenprofils
eine Mehrzahl von Ec ken aufweist, wobei die Kanten- und/oder Eckenlagen
an einen polydirektionalen Formschluss mit zumindest zwei verschiedenen
Mehrkantprofilen angepasst sind, wobei die Eckenanzahl eines ersten
und die Eckenanzahl eines zweiten Mehrkantprofils, an welche jeweils
eine Anpassung gegeben ist, keine ganzzahligen Vielfachen bzw. Teiler
voneinander sind. Unter den Eckenlagen der Ecken des Schlüsselinnenprofils
wird die jeweils relative Eckenposition, d.h. der Eckenabstand zueinander,
und die relative Eckenwinkellage, d.h. die Winkellage der durch
die Eckenmitte verlaufenden Eckensymmetrieachsen, verstanden. Bevorzugt kann
eine solche Anpassung an einen polydirektionalen Formschluss hinsichtlich
eines an Schraubkörpern
häufig
verwirklichten Sechskants und eines Achtkants, weiter vorzugsweise
gleicher Schlüsselweite,
verwirklicht sein, wobei zu weiteren bevorzugten Ausgestaltungen
und Vorteilen eines erfindungsgemäßen, an verschiedene Mehrkantprofile
angepassten Schlüsselinnenprofils
auch auf dem zugeordnete, nachfolgende Teile der Beschreibung Bezug genommen
wird. Auch kann das Vorsatzwerkzeug als Vorsatzschraubschlüssel ausgebildet
sein, dabei aufweisend ein Schlüsselinnenprofil
wie dasjenige eines Steuerkopf- oder Tretlagerschlüssels und/oder Pedalschlüssels und/oder
Nutmutterschlüssels und/oder
Schalenschlüssels
für halbovale
Muttern, bspw. an Tretlagern. Darüber hinaus ist eine zweckmäßige Weiterbildung
dahingehend möglich,
dass das Vorsatzwerkzeug zur Drehmomentübertragung auch mittels eines
einen Profilzapfen aufweisenden Drehmomentschlüssels, einer Ratsche oder dergleichen
eine Durchgangsöffnung
mit einem an den Profilzapfenquerschnitt formschlüssig angepassten Querschnittsprofil
aufweist. Auch dem Aspekt einer gleichzeitigen Verwirklichung des
erfindungsgemäßen Steckvorsprunges
und der vorgenannten Durchgangsöffnung
an einem Vorsatzwerkzeug kommt im Rahmen vorliegender Erfindung
auch eigenständige Bedeutung
zu. Weiter ist auch bevorzugt, dass innerhalb der Schraub- bzw.
Drehebene der Mittenabstand zwischen einer formschlüssig in
einem Vorsatzschraubschlüssel
gehaltenen Schraube, Mutter, Wellenmutter oder dergleichen einerseits
und der an den Profilzapfenquer schnitt angepassten Durchgangsöffnung andererseits
jeweils einheitlich bemessen ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit,
dass die Dicke des zweckmäßig plattenartigen
Vorsatzwerkzeuges zumindest im Bereich der Durchgangsöffnung einem
Federrastabstand eines federnd aus dem Profilzapfen hervorstehenden
Rastelementes von einer Anlageschulter für das Vorsatzwerkzeug entspricht.
Angesichts der auch eigenständigen
Bedeutung einer Kombination des erfindungsgemäßen Steckvorsprunges und der
vorgenannten Durchgangsöffnung
an einem Vorsatzwerkzeug wird auch zu diesbezüglichen Vorteilen und bevorzugten
Weitergestaltungen auf entsprechende nachfolgende Teile der Beschreibung
verwiesen. Die vorgenannten erfindungsgemäßen Merkmale ermöglichen
einzeln wie auch in Kombination eine insbesondere auch bei Reparaturen
oder Wartungsarbeiten von Fahrrädern, Mofas
oder dergleichen im Hinblick auf die dort gebräuchlichen Schraubkörper sowie
die dort vorhandenen räumlichen
Gegebenheiten verbesserte Handhabung eines Schraubwerkzeuges.
Gemäß einem eigenständigen weiteren
Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Schraubschlüsselwerkzeug,
aufweisend ein mehrkantiges Schlüsselinnenprofil,
wobei das Schlüsselinnenprofil eine
Mehrzahl von in verschiedene Profilrichtungen verlaufende Profilkanten
aufweist, die zur formschlüssigen
Drehmomentübertragung
auf eine erstes, eine erste Kantenanzahl aufweisendes Mehrkantaußenprofil
angepasst sind.
Derartige Schraubschlüsselwerkzeuge
sind im Stand der Technik als offene Schraubenschlüssel (Maulschlüssel) sowie
als halboffene und geschlossene Ringschlüssel bekannt, um bei der Montage oder
Demontage ein Drehmoment auf Schraubkörper, wie Schrauben, Muttern,
Wellenmuttern und dergleichen, die mit dem Mehrkantaußenprofil
versehen sind, zu übertragen.
Die vorzugsweise regelmäßigen Mehrkantaußenprofile
treten in einer Vielzahl unterschiedlicher Anzahlen von Ecken bzw.
Kanten sowie in einer großen
Anzahl von Größen, d.h.
mit verschiedenen Kantenlängen,
auf, wobei zur zahlenmäßi gen Verringerung
von Varianten in der Praxis Standardisierungen gebräuchlich
sind. Beispielsweise können der
DIN 475 für
Zwei-, Vier-, Sechs- und Achtkante gebräuchliche Schlüsselweiten,
d.h. Abstände
zwischen parallelen Außenkanten,
entnommen werden, wobei sich hinsichtlich der Kanten- bzw. Eckenanzahl unterscheidende
Mehrkantprofile (bspw. Sechs- und Achkant) in zahlreichen übereinstimmenden
Schlüsselweiten
angegeben sind. Dies bedeutet, dass mit einem bekannten offenen
Maulschlüssel
allein mittels der daran in Schlüsselweite
parallel beabstandeten Schlüsselprofilkanten
ein Drehmoment auf verschiedene Mehrkantaußenprofile über dort ebenfalls in der gleichen
Schlüsselweite
entsprechender Weite parallel beabstandete Außenflanken übertragbar ist. Allerdings
lassen die dabei allein zu nutzenden parallelen Kraftangriffskanten
bzw. -flächen
nur eine eindirektionale Krafteinleitung in den Schraubkörper zu,
so dass dieser zwischen den in schlüsselweitigem Abstand parallelen
Maulschlüsselflanken
lediglich frei verschieblich und daher nur unsicher und mit der
Gefahr eines Abrutschens aufgenommen ist. Zwar wird mit einem gattungsgemäßen Schraubschlüsselwerkzeug,
bei welchem die Drehmomentübertragung durch
eine Mehrzahl von in verschiedene Profilrichtungen verlaufenden
Profilkanten erfolgt, die Gefahr eines Abrutschens vermieden, allerdings
weisen die hierzu bekannten Ausführungsformen
lediglich eine geometrische Anpassung an nur eine einzige Mehrkantform,
d.h. bspw. nur an einen Sechskant oder nur an einen Achtkant, auf,
so dass hier als Nachteil ein Verlust an entsprechender Vielseitigkeit
in Kauf zu nehmen ist. Ausgehend von einem gattungsgemäßen Schraubschlüsselwerkzeug
liegt der Erfindung gemäß dem weiteren
Aspekt daher die Aufgabe zugrunde, dieses gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden, so
dass eine zuverlässigere
Drehmomentübertragung
auf eine Mehrzahl unterschiedlicher Mehrkantaußenprofile von Schraubkörpern ermöglicht ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß zunächst und
im Wesentlichen in Verbindung mit den Merkmalen gelöst, dass
das Schlüsselinnenprofil eine
Mehrzahl von in verschiedene Profilrichtungen verlaufende Profilkanten
aufweist, die zur formschlüssigen
Drehmomentübertragung
auf ein zweites, eine zweite Kantenanzahl aufweisendes Mehrkantprofil
angepasst sind, wobei die erste und die zweite Kantenanzahl bevorzugt
keine ganzzahligen Teile oder Vielfachen zueinander sind. Während die Mehrkantprofile
von Schraubkörpern
in vielen Fällen hinsichtlich
der Drehebene regelmäßige Vielecke (Polygone),
wie bspw. regelmäßige Sechs-
oder Achtkante, bilden, wird durch die erfindungsgemäße Gestaltung
des Schlüsselinnenprofils
ein unregelmäßiges, dabei
offenes, halboffenes oder geschlossenes Polygonprofil gebildet,
bei welchem einzelne Schlüsselprofilkanten
einem ersten Mehrkantaußenprofil
und bestimmte Schlüsselprofilkanten
einem zweiten oder weiteren, verschiedenen Mehrkantaußenprofil
formschlüssig
zur Drehmomentübertragung zugeordnet
sind. Je nach Ausgestaltung können
dabei einzelne Schlüsselprofilkanten
Bedeutung für
die Drehmomentübertragung
auf mehrere verschiedene Mehrkantaußenprofile haben, so dass bei
diesen eine Mehrfachfunktion besteht. Die Anpassung der jeweiligen
Profilkanten ist in der Weise möglich,
dass eine geometrische lagemäßige und
ggf. längenmäßige Zuordnung
zu bestimmten Kanten oder Kantenabschnitten des jeweiligen Mehrkantaußenprofils
vorgenommen ist. Durch die vorgeschlagene Lösung wird einerseits eine vielfältige Einsetzbarkeit
des Schraubschlüsselwerkzeuges
für verschiedene,
sich hinsichtlich ihres Mehrkantaußenprofils unterscheidende
Schraubkörper
erreicht, wobei andererseits die dabei jeweils mehrdirektionale
Krafteinleitung, d.h. mehrdirektionale Abstützung des Schraubkörpers, eine
sichere drehsteife Aufnahme des Schraubkörpers durch das Schraubschlüsselwerkzeug
erlaubt. Insbesondere ist hierzu eine Ausgestaltung möglich, bei
welcher sämtliche
Profilkanten des Schlüsselinnenprofils
eine gemeinsame, zu der Drehachse des Schraubkörpers senkrechte Drehebene
durchlaufen bzw. innerhalb dieser Drehebene liegen. In einer weiteren
bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Schlüsselinnenprofil
an Übergängen zwischen
Kanten eine oder mehrere Ecken aufweist, deren Eckenlagen zur formschlüssigen Drehmomentübertragung
auf das erste, eine erste Eckenanzahl aufweisende Mehrkantaußenprofil angepasst
sind, dass das Schlüsselprofil
eine oder mehrere Ecken aufweist, deren Eckenlagen an eine formschlüssige Drehmomentübertragung
auf das zweite, eine zweite Eckenanzahl aufweisende Mehrkantaußenprofil
angepasst sind, wobei bevorzugt die erste und zweite Eckenanzahl
keine ganzzahligen Vielfachen oder Bruchteile voneinander sind.
Durch eine solche Ausgestaltung wird eine noch weitergehende Anpassung
des Schlüsselinnenprofils
an die jeweilige Außenkontur
verschiedener Mehrkantaußenprofile
von Schraubkörpern,
d.h. eine noch weiterführende
Verzahnung erreicht und damit die Zuverlässigkeit der Aufnahme des Schraubkörpers in dem
Schraubschlüsselwerkzeug
noch weiter verbessert. Des Weiteren ist bevorzugt daran gedacht,
dass die Kanten- und/oder
Eckenlagen insgesamt an einen Sechskant und an einen Achtkant angepasst sind,
wobei aber grundsätzlich
eine Anpassung an verschiedene Mehrkantprofile mit beliebigen Eckenanzahlen
denkbar ist. Zur zweckmäßigen Weiterbildung
wird auch vorgeschlagen, dass das Schraubschlüsselwerkzeug als halboffener
Ringschlüssel ausgebildet
ist, d.h. als Ringschlüssel,
dessen Öffnungsweite
durch sich öffnungsseitig
aufeinander zu erstreckende Vorsprünge geringer als die Schlüsselweite
ist. Dies hat den Vorteil, dass auch die Vorsprünge noch Profilkanten und/oder
Profilecken ausbilden können,
die einen Beitrag zu einer formschlüssigen Drehmomentübertragung
liefern können. Gleichzeitig
bleibt außerdem
auch die Drehmomentübertragung
auf eine Mutter in einer Rohrverschraubung oder dergleichen möglich, wozu
der halboffene Ringschlüssel
mit seiner Ringöffnung
zunächst
seitlich über
das vergleichsweise dünnere
Rohr und anschließend
in Rohrrichtung über
die Mutter geschoben wird. Ein derartiger halboffener Ringschlüssel ist daher
insbesondere auch als vielseitiges Reparaturmittel für Fahrräder, Mofas
und dergleichen bevorzugt geeignet, bei denen vergleichbare Verschraubungen
beispielsweise im Bereich des Lenkerkopfes und von Radgabeln anzutreffen
sind. Das erfindungsgemäße unregelmäßige polygonale
Schlüsselinnenprofil
kann somit grundsätzlich
geschlossen, halboffen oder offen ausgebildet sein. Die angesprochenen Ecken
müssen
dabei nicht scharfkantig ausgebildet sein, sondern können gewisse
Ver rundungen zulassen, wie diese bei Schraubschlüsseln gebräuchlich sind. Bei einer weiter
bevorzugten Ausführungsform ist
vorgesehen, dass an dem Schlüsselinnenprofil
zumindest vier hinsichtlich der Länge an einen Sechskant angepasste
Profilseiten wandungsmäßig ausgestaltet
sind, von denen zwei gegenüberliegende
Profilseiten gerade durchlaufend und die verbleibenden, die gegenüberliegenden
Profilseiten miteinander verbindenden Profilseiten längenabschnittsweite
mit an einen Achtkant angepassten Ausnehmungen versehen sind. Dadurch
wird erreicht, dass an den durchlaufenden, vorzugsweise parallel
zu der Schlüsselmaulmündungsrichtung
verlaufenden Profilseiten sowohl an gegenüberliegenden Flanken eines
Sechskants wie auch an gegenüberliegenden
Flanken eines Achtkants ein durchlaufender Kraftangriff zustande
kommt. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass einzelne der
Schlüsselprofilkanten
innerhalb der Schlüsselprofilebene
einen gewölbten
Verlauf besitzen. Die Eckbereiche selbst können vorzugsweise stumpfwinklig,
grundsätzlich
aber auch spitzwinklig ausgebildet sein. Des Weiteren besteht die Möglichkeit,
dass das Schlüsselinnenprofil
in dem einem Betätigungselement
zugewandten Schlüsselprofilbreich,
bzw. Schlüsselprofilgrund,
und/oder in dem dazu gegenüberliegenden
Schlüsselprofilbereich,
bzw. Schlüsselprofilkuppe,
jeweils drei an einen Sechskant und zwei, jeweils einzeln dazwischenliegende,
an einen Achtkant angepasste Eckbereiche aufweist. Darüber hinaus
ist bevorzugt daran gedacht, dass das Schraubschlüsselwerkzeug
als Vorsatzschraubschlüssel
ausgebildet ist, der zur Drehmoment-Übertragung lösbar mit
einem Aufsteckgriff und/oder einem Drehmomentschlüssel, einer
Ratsche oder dergleichen koppelbar ist, wobei hinsichtlich möglicher
Ausgestaltungen und Vorteile auch auf weitere, dies als eigenständigen Aspekt
der Erfindung betreffenden Teile der Beschreibung Bezug genommen
wird.
Gemäß einem eigenständigen weiteren
Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Vorsatzwerkzeug, insbesondere
Vorsatzschraubschlüssel oder
Vorsatzschraubendreher, aufweisend einen stegartigen Steckvorsprung,
wobei der Steckvorsprung zur Drehmomentübertragung mittels einem Betätigungselement,
wie einem eine Handhabe ausbildenden Verlängerungselement, in einer dem
Steckvorsprungquerschnitt formschlüssig angepassten Steckaufnahme
des Betätigungselements
lösbar
halterbar ist.
Derartige Vorsatzwerkzeuge sind im
Stand der Technik bekannt, wozu auf die vorangehenden Ausführungen
zu bekannten Schraubwerkzeugen, umfassend zumindest ein Vorsatzwerkzeug
und zumindest ein Betätigungselement,
verwiesen wird. Bei den bekannten, nur über einen Steckvorsprung an ein
Verlängerungselement
mit einer Handhabe anschließbaren
Vorsatzwerkzeugen ist bei bestimmten Anwendungen aus Platzgründen nur
eine erschwerte oder gar eingeschränkte Handhabung möglich. Solche
Schwierigkeiten treten bspw. bei innerhalb ihrer Drehebene mit einer
Handhabe verlängerbaren
Vorsatzschraubschlüsseln
auf, wenn dabei der für
eine wenigstens abschnittsweise Drehung benötigte freie Bewegungsraum im
Bereich der Handhabe nicht vorhanden ist. Vor diesem Hintergrund
liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Vorsatzwerkzeug
gebrauchsvorteil fortzubilden, so dass insbesondere auch unter beengten
Platzverhältnissen
die Handhabung erleichtert wird.
Die vorgenannte Aufgabe wird durch
die Erfindung zunächst
und im Wesentlichen in Verbindung mit den Merkmalen gelöst, dass
das Vorsatzwerkzeug zur Drehmomentübertragung mittels eines einen
Profilzapfen aufweisenden Betätigungselements,
wie eines Drehmomentschlüssels
oder einer Ratsche, eine Durchgangsöffnung aufweist, die einen
an den Profilzapfenquerschnitt in der Drehmomentebene formschlüssig angepassten Öffnungsquerschnitt
aufweist. Hierdurch wird zunächst
vorteilhaft erreicht, dass durch die verschiedenen, an dem Vorsatzwerkzeug
realisierten Anschlüsse
für Verlängerungsmittel
eine geringere Abhängigkeit
von der Angriffsrichtung bzw. dem verfügbaren Bewegungsraum besteht.
Auch besteht grundsätzlich
die Möglichkeit,
dass an dem Vorsatzwerkzeug an den verschiedenen Anschlüssen gleichzeitig
jeweils zugeordnete Verlängerungsmittel
angeschlossen sind, so dass, je nach vorhandenem Raum, bspw. zur
Vergrößerung des
Drehmoments grundsätzlich
auch eine Zweihandbedienung des Vorsatzwerkzeuges möglich ist.
Zur Verbesserung der Anschlussvariabilität ist außerdem möglich, dass sich bei einem
zur Minimierung des Platzbedarfs vorzugsweise plattenartigen Vorsatzwerkzeug
der Steckvorsprung und die Durchgangsöffnung innerhalb der gleichen
Ebene, weiter vorzugsweise innerhalb der Plattenebene, erstrecken.
An einem derartigen, vorzugsweise als Stanzteil gefertigten Vorsatzwerkzeug
kann der Steckvorsprung in der Plattenebene die Gestalt eines langgestreckten
Rechteckes aufweisen und weiter bevorzugt eine Ausnehmung besitzen,
welche zu dem freien Ende des Steckvorsprungs hin teilringförmig umschlossen
ist. Die sich ebenfalls in der Plattenebene erstreckende Durchgangsöffnung kann
vorzugsweise einen quadratischen Querschnitt mit einer bevorzugten
Kantenlänge
von 3/8-Zoll-Anschlussmaß aufweisen,
so dass eine für
eine Steckverbindung geeignete Anpassung an einen bei Drehmomentschlüsseln oder
Ratschen gebräuchlichen
Vierkant-Profilzapfen verwirklicht ist. Indem sich der Steckvorsprung
und die Durchgangsöffnung
in der zuvor beschriebenen Weise innerhalb der gleichen Ebene erstrecken,
ist vortilhaft erreicht, dass jeweils zugeordnete Verlängerungsmittel
an das Vorsatzwerkzeug in zueinander senkrecht stehenden Aufsteckrichtungen anschließbar sind,
wodurch die Anschlussvariabilität und
dadurch Vielzahl der möglichen
Anwendungen weiter vergrößert wird.
Darüber
hinaus trägt
auch die dadurch grundsätzlich
zusätzlich
bestehende Möglichkeit
zum Anschluss einer Ratsche zur Vielseitigkeit und einfacheren Handhabung
des Vorsatzwerkzeuges bei, da deren Betätigung nur einen geringen Bewegungsraum
verlangt. Des Weiteren kann anstelle einer Ratsche oder eines Drehmomentschlüssels in
die Durchgangsöffnung
zur Überbrückung eines
zu der Drehebene senkrechten Zwischenraumes auch ein stab- oder
rohrartiges Verlängerungsteil
mit einem daran stirnseitigen Profilzapfen formschlüssig eingesetzt
werden und der Drehmomentschlüssel bzw.
die Ratsche mit dem ihrigen Profilzapfen in eine an dem gegenüberliegenden
Ende des Verlängerungsteils
vorhandene, in Drehrichtung formschlüssig angepasste Ausnehmung
eingesetzt werden. Zur weiteren Steigerung der Vielseitigkeit des
Vorsatzwerkzeuges besteht in einer Weiterbildung auch die Möglichkeit,
dass das Vorsatzwerkzeug als Vorsatzschraubschlüssel ausgebildet ist, wobei
der Vorsatzschraubschlüssel
ein mehrkantiges Schlüsselinnenprofil
ausbildet, das an Übergängen zwischen
in verschiedene Profilrichtungen weisenden Kanten eine Mehrzahl
von Ecken aufweist, wobei die Kanten- und/oder Eckenlagen an einen
mehrdirektionalen Formschluss mit zumindest zwei verschiedenen Mehrkantprofilen
angepasst ist und wobei vorzugsweise die Eckenanzahl eines ersten
und die Eckenanzahl eines zweiten Mehrkantprofils, an welche jeweils
eine Anpassung gegeben ist, keine ganzzahligen Vielfache oder Teile
zueinander. Im Übrigen
besteht auch die Möglichkeit,
dass das plattenartige Vorsatzwerkzeug eine einheitliche Plattendicke
aufweist, die an einen Kugelrastabstand des Drehmomentschlüssels angepasst
ist, wodurch in verrastetem Zustand eine Anlage des Vorsatzwerkzeugs
gegen eine Schulter des Drehmomentschlüssels bzw. der Ratsche und
damit einer praktisch spielfreie Aufnahme ermöglicht wird. Die vorgenannten
Merkmale des erfindungsgemäßen Vorsatzwerkzeuges
sind einzeln wie auch in Kombination insbesondere dazu geeignet,
um die Handhabung eines Vorsatzschraubschlüssels im Hinblick auf die typischerweise
an Fahrrädern,
Mofas und dergleichen verwendeten Schraubelemente, wie auch die
dort begrenzte Angriffsmöglichkeit
und den eingeschränkten
Bewegungsraum zu verbessern. Das Vorsatzwerkzeug bzw. der Vorsatzschraubschlüssel kann
dazu insbesondere spezielle Schlüsselinnenprofile,
wie die von Steuerkopf- und Tretlagerschlüsseln, von Pedalschlüsseln, von
Nutmuttern oder etwa von Schalenschlüsseln für halbovale Muttern an Tretlagern, aufweisen.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit
Bezug auf die beigefügten
Figuren beschrieben, in denen bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt
sind. Dabei zeigt:
1 eine
Draufsicht auf eine erste bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Vorsatzschraubschlüssels;
2 eine
Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schraubwerkzeugs;
3 eine
Unteransicht zu dem in 2 gezeigten
Ausführungsbeispiel;
4 einen
Längsschnitt
entlang Schnittlinie IV-IV in 3;
5 einen
Funktionsschnitt entlang Schnittlinie IV-IV bei entnommenem Vorsatzwerkzeug
in Freigabestellung;
6 einen
Funktionsschnitt entlang Schnittlinie IV-IV bei entnommenem Vorsatzwerkzeug
in Verriegelungsstellung;
7 eine
Schnittansicht, teilweise versetzt dargestellt, entlang Schnittlinie
VII-VII in 5, demgegenüber vergrößert;
8 eine
Schnittansicht, teilweise versetzt dargestellt, entlang Schnittlinie
VIII-VIII in 6, demgegenüber vergrößert;
9 eine
Draufsicht auf das Betätigungselement
nach 2;
10 eine
Unteransicht auf das Betätigungselement
nach 9;
11 eine
Draufsicht auf eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schraubwerkzeugs
mit einem Vorsatzwerkzeug und einem Drehmomentschlüssel;
12 eine
Seitenansicht der in 11 gezeigten
Ausführungsform
in Blickrichtung XII;
13a– 13b weitere bevorzugte Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Vorsatzwerkzeugs;
14 einen
vergrößerten Ausschnitt
der in 13a gezeigten
Ausführungsform
des Vorsatzwerkzeugs mit darin aufgenommenem Sechskant und
15 einen
vergrößerten Ausschnitt
des in 13a gezeigten
Vorsatzwerkzeuges mit darin aufgenommenem Achtkant.
1 zeigt
eine Draufsicht auf eine erste bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Vorsatzwerkzeuges 1,
welches als Vorsatzschraubschlüssel
ausgebildet ist. Das Vorsatzwerkzeug 1 ist insbesondere
dazu geeignet, um gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung mit einem Betätigungselement, wie einem langgstreckten
Griffteil, und/oder einem Drehmomentschlüssel bzw. einer Ratsche als
Schraubwerkzeug, insbesondere als Mehrfunktionswerkzeug in Verbindung
mit einer Mehrzahl von verschiedene Schlüsselinnenprofile aufweisenden,
dabei austauschbaren Vorsatzwerkzeugen, zusammenzuwirken. Der in 1 dargestellte Vorsatzschraubschlüsel weist
ein polygonales Schlüsselinnenprofil 2 auf,
welches, wie mit Bezug auf 13 bis 15 erläutert, an eine formschlüssig polydirektionale
Drehmoment-Übertragung
auf einen Sechskant, wie auch auf einen Achtkant jeweils gleicher
Schlüsselweite
S angepasst ist. Bei der für
die Darstellung gewählten
Ausführung
handelt es sich um einen sog. Halbring- (auch halboffenen bzw. Semi-)
Schlüssel,
d.h. das Schlüsselprofil
weist zwar, einem Maulschlüssel
vergleichbar, einen wandungsmäßig freibleibenden
Umfangsbereich auf, wobei aber im Unterschied zu einem offenen Maulschlüssel eine
Verengung der Schlüsselmündung gegeben
ist, indem über
die parallel in Schlüsselweite
S beabstandeten Schlüsselflanken,
d.h. Polygonseiten bzw. Profilkanten 3 Vorsprünge 4 einander
zugewandt überstehen,
so dass letztlich die Mündungsweite
M kleiner als die Schlüsselweite
S bemessen ist. Der Vorsatzschraubschlüssel ist in 1 zur Verdeutlichung seiner Konturen
zunächst
ohne eine darin in Drehrichtung, d.h. Zeichenebene, formschlüssig aufnehmbaren
Schraube, Mutter oder dergleichen wiedergegeben, wobei aber der
sich bei bestimmungsgemäßer Aufnahme
eines Schraubkörpers
ergebende Mittelpunkt P1, d.h. der Schnittpunkt
seiner Drehachse durch die Zeichenebene, gestrichelt angedeutet
ist. Das Vorsatzwerkzeug 1 ist in dem in 1 gewählten
Ausführungsbeispiel
als Stanzteil, d.h. plattenförmig
mit einheitlicher Plattendicke ausgeführt, wobei die Plattenebene
parallel zur Zeichen-ebene verläuft.
Um als Bestandteil eines erfindungsgemäßen Schraubwerkzeuges dienen
zu können,
weist das Vorsatzwerkzeug 1 einen Steckvorsprung 5 zum Zusammenwirken
mit einem Betätigungselement (vgl. 2 bis 8) und eine quadratische Durchgangsöffnung 6 zur
lösbaren,
ebenfalls drehsteifen Verbindung mit einem Drehmomentschlüssel, einer
Ratsche oder dergleichen (vgl. 11 und 12) auf.
2 zeigt
eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Schraubwerkzeug 7,
welches aus einem Vorsatzwerkzeug 1 gemäß einer weiter bevorzugten
Ausführungsform
mit von 1 abweichendem
Schlüsselinnenprofil
und einem Betätigungselement 8 vermittels
einer Steckverbindung 9 zusammengesetzt ist. Das langgestreckte
Betätigungselement 8 wirkt
in der gezeigten Zusammenstellung, d.h. in zusammengestecktem Zustand,
als drehsteife Verlängerung
des Steckvorsprunges 5 und bildet in dem dem Vorsatzwerkzeug 1 abgewandten
Längenabschnitt
eine Handhabe 10 aus. Dies ermöglicht, dass um eine in dem
hier als offener Ringschlüssel
(Maulschlüssel)
ausgebildeten Vorsatzwerkzeug 1 formschlüssig aufgenommene
Schraube, Mutter oder dergleichen um die durch den Punkt P1 verlaufende Drehachse ein durch die vergrößerte Hebelwirkung ausreichendes
Drehmoment ausgeübt
werden kann. Hinsichtlich der Steckverbindung 9 ist in
der Draufsicht erkennbar, dass der Steckvorsprung 5 in
eine an dem Betätigungselement
stirnseitig mündende Steckaufnahme 11 eingesteckt
ist. Zur Begrenzung der Einstecktiefe ist endseitig ein Anschlag 12' vorgesehen,
während
die drehsteife Verbindung auf einer im Querschnitt über einen
Längenabschnitt
e hinweg im Wesentlichen bewegungsspielfreien Einpassung des Steckvorsprungsquerschnittes
in den Steckaufnahmenquerschnitt beruht. Hinsichtlich des Vorsatzwerkzeugs 1 stimmt
die Ausgestaltung des Steckvorsprunges 5 mit derjenigen
von 1 überein,
so dass diese, wie auch die in weiteren Figuren gezeigten hinsichtlich
des Schlüsselprofils
unterschiedlichen Vorsatzwerkzeuge 1 an dem Betätigungselement 8 austauschbar
sind. Demzufolge weist die Steckaufnahme 5 eine Ausnehmung 12 mit
Innendurchmesser d (vgl. 7 und 8) auf, welche zu dem freien
Ende 13 teilringförmig
unter Belassung einer Durchtrittsweite w umschlossen ist. An der
Steckaufnahme 11 ist daran angepasst ein Schieberiegel 14 vorgesehen,
der in einer zu der Steckrichtung senkrechten Schieberichtung in
einer Führung
der Steckaufnahme verlagerbar ist. Während die Steckrichtung durch
einen Doppelpfeil mit Bezeichnung X wiedergegeben ist, verläuft die
Schieberichtung entsprechend dem Doppelpfeil mit Bezugszeichen Y.
Der Schieberiegel 14 weist zunächst ein Halteglied 15 auf (vgl. 7, 8), dessen Querschnitt bzw. Durchmesser
h in Steckrichtung X praktisch spielfrei an den Innendurchmesser
d angepaßt
ist, d.h. größer als
die Durchtrittsweite w ist. An das Halteglied 15 ist in
Verschieberichtung Y einstückig
anschließend
ein Freigabeglied 16 vorgesehen, dessen Querschnitt bzw. Durchmesser
f in Steckrichtung X geringfügig
kleiner als die Durchtrittsweite w ist. Während 2 als Draufsicht nur das stirnseitige
Ende des Halteglieds 15 zu erkennen gibt, zeigt 3 als korrespondierende
Unteransicht das freie Ende des Freigabeglieds 16. Eine
die Funktion veranschaulichende Gesamtdarstellung ist 4 als Schnittansicht des
Schraubwerkzeugs 7 entlang der Schnittlinie IV-IV (vgl. 3) zu entnehmen. Hieraus
wird deutlich, dass hinsichtlich der Steckaufnahme 11 zwischen
einem Fortsatz 17 des Betätigungselements und einem daran
in dem gezeigten Beispiel mit einer Niete 18 befestigten
Platte 19 ein Aufnahmeraum 20 gebildet ist, der
von dem Schieberiegel 14 durchdrungen wird. Die Längsverschiebung
des Schieberiegels 14 in Schieberichtung Y wird dadurch
geführt,
dass das Freigabeglied 16 eine Bohrung 21 mit
Gleitpassung durchläuft.
Eine verliersichere Halterung des Schieberiegels ist dadurch erreicht,
dass das Halteglied 15 mit dem Übergangskonus die vergleichsweise
kleinere Bohrung 21 nicht durchlaufen kann und andererseits
durch eine Flachfeder 22 druckbeaufschlagt wird, welche
durch ein Befestigungselement 23 an dem Betätigungselement 8 befestigt
ist. Das Halteglied 15 tritt dazu durch eine Bohrung 24 in
dem Betätigungselement 8 und
stützt
sich mit seinem freien Ende gegen die Flachfeder 22 ab.
In der in den 2 bis 4 gezeigten Verriegelungsstellung
wird der Schieberiegel 14 durch die Flachfeder 22 aufgrund
der unterschiedlichen Durchmesser mit dem Halteglied 15 in
Anschlag gegen die Platte 19, d.h. automatisch in eine
definierte Verriegelungsposition gebracht, in der das Halteglied 15 die
Ausnehmung 12 des Steckvorsprungs 5 in Steckrichtung
X formschlüssig
durchtritt.
Eine nähere Funktionsbeschreibung
der bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen verriegelbaren
Steckverbindung 9 zwischen Vorsatzwerkzeug 1 und
Betätigungselement 8 wird
nachfolgend mit Bezug auf die 5 bis 8 gegeben. Dazu zeigen die 5 und 6 wiederum Längsschnitte des Betätigungselements 8 entlang
Schnittlinie IV-IV gemäß 3 (die Figuren zeigen zusätzlich einen
Bereich des entsprechend geschnittenen Vorsatzwerkzeuges 1),
wobei die zugeordneten 7 und 8 die entsprechenden Querschnitte
des Betätigungselements 8 entlang
der in den 5 bzw. 6 angegebenen Schnittlinien VII-VII
bzw. VIII-VIII wiedergeben und der in Schnitt- bzw. Blickrichtung
hinter dem geschnittenen Betätigungselement 8 liegende
Steckvorsprung 5 des Vorsatzwerkzeuges 1 zur deutlicheren
Wiedergabe der Einzelheiten seitlich versetzt dargestellt ist. Funktional
betreffen die 5 und 7 eine Freigabestellung,
in welcher der Schieberiegel 14 in dem gezeigten Beispiel
manuell gegen die Kraft der Flachfeder 22 bis in eine Schiebestellung
verlagert ist, in welcher das daran verwirklichte Halteglied 15 in
Schieberichtung Y vollständig
aus dem Aufnahmeraum 20 hinausgetreten ist, so dass sich
das querschnittsverringerte Freigabeglied 16 des Schieberiegels 14 durchgehend über die
Aufnahmehöhe
des Aufnahmeraumes 20 erstreckt. Der Aufnahmeraum 20 besitzt
in dem in den 7, 8 gezeigten Querschnitt eine
flachrechtwinklige, zu vier Seiten hin umschlossene Kontur, wobei
sich die Aufnahmehöhe
in Richtung der Schmalseiten der Rechteckkontur und die Aufnahmebreite
in dem genannten Querschnitt hierzu senkrecht erstreckt. Im eingesteckten
Zustand des Vorsatzwerkzeugs 1 in dem Betätigungselement 8 wird
der in den 7, 8 dargestellte Querschnitt des
Aufnahmeraums 20 durch den seitlich versetzt dargestellten
Querschnitt des Steckvorsprunges 5 über die in 3 dargestellte Einstecktiefe e hinweg randseitig
lediglich unter Belassung von Gleit- bzw. Übergangspassungen ausgefüllt, um
eine dreh- und kippsteife Verbindung zu schaffen. Ausgehend davon und
dem hierbei verwirklichten Verriegelungszustand (vgl. 2 bis 4) wird in der in 5 und 7 gezeigten Freigabestellung
der Steckvorsprung 5 durch die erwähnte Verlagerung des Schieberiegels 14 entriegelt,
da der Durchmesser f des Freigabeglieds 16 geringfügig kleiner
als die Durchtrittsweite w an dem freien Ende 13 des Steckvorsprungs 5 bemessen
ist und eine Entnahme des Vorsatzwerkzeugs 1 durch Herausziehen
des Vorsprunges 5 aus dem Aufnahmeraum 20 in auswärtiger Pfeilrichtung
X möglich
ist. Indem die Länge
des Freigabeglieds 16 in Schieberichtung Y zumindest der
Summe aus Aufnahmehöhe
des Aufnahmeraums 20 und Dicke der Platte 19 entspricht
wird sichergestellt, dass die gewünschte Freigabestellung durch
leicht kontrollierbare Verschiebung des Schiebriegels 14 bis
zu einem bündigen
Abschluss des frei en Endes des Freigabeglieds 16 mit der
Außenseite
der Platte 19 bzw. des Betätigungselements 8 erhalten
wird. Wird nach Entnahme des Vorsatzwerkzeugs 1 aus dem
Betätigungselement 8 der
Schieberiegel 14 losgelassen, verlagert die Feder 22 unter
Abnahme ihrer Verformungsspannung den Schieberiegel 14 in
die in den 6 und 8 gezeigte Ausgangslage zurück. Darin
stützt
sich das Freigabeglied 14 unter einer noch verbleibenden
geringen Andruckkraft der Feder 22 mit einem konischen,
gegenüber
der Bohrung 21 durchmessergrößeren Rand- bzw. Übergangsbereich
des Halteglieds 15 gegen die Innenwand des Aufnahmeraums 20 ab. Ausgehend
von dem in den 6 und 8 gezeigten getrennten Zustand
kann das dem Betätigungselement
zuvor entnommene oder im Bedarfsfall ein anderes bspw. an eine andere
Schlüsselweite
oder Schraubenform angepasstes Vorsatzwerkzeug 1 bei umgekehrter
Reihenfolge der beschriebenen Schritte wieder mit dem Betätigungselement 8 steckverbunden
und verriegelt werden. Dazu wird zunächst der Schieberiegel 14 weitestmöglich gegen
die Kraft der Feder 22 verlagert, so dass sich der Steckvorsprung 5 aufgrund
der abgestimmten Weiten von Freigabeglied 16 und Durchtrittsweite
w bis zu einem Kontakt des freien Endes 13 mit dem Anschlag 12' des
Aufnahmeraumes 20 in einwärtiger Steckrichtung X in diesen
einstecken lässt.
Durch anschließende
Entlastung und automatische Rückverlagerung
des Schieberiegels 14 greift das Halteglied 15 nunmehr formschlüssig in
die Ausnehmung 12 des Steckvorsprungs 5, so dass
in Steckrichtung X ein Formschluss entsteht. Bei dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel
ist zudem eine hinsichtlich der Linie IV-IV in 3 achsensymmetrische Formgebung der Steckverbindung 9 gewählt, so
dass ein Vorsatzwerkzeug 1 relativ zu dem Betätigungselement 8 in zwei
Alternativen, zueinander um 180° um
eine zu der Linie IV-IV parallele Achse gedrehten Lagen möglich ist,
was in Verbindung mit einer zu der Drehachse geneigten Schlüsselprofil-
bzw. Maulöffnung eine
größere Vielseitigkeit
erlaubt. Auch können
alternativ die weiteren in der vorliegenden Anmeldung beschriebenen
Vorsatzwerkzeuge 1 in der beschriebenen Weise mit dem Betätigungselement 8 verbunden
werden.
Das Betätigungselement 8 ist
nach Abnahme des Vorsatzwerkzeuges 1 gesondert in 9 als Draufsicht und in 10 als Unteransicht dargestellt.
11 zeigt
in Draufsicht ein Schraubwerkzeug 7, das in der hier gewählten Anordnung
aus einem Vorsatzwerkzeug 1 und einem Drehmomentschlüssel 25 zusammengesetzt
ist. In dem gezeigten Beispiel stimmt das als offener Maulschlüssel ausgebildete
Vorsatzwerkzeug 1 mit dem auch schon in den 2 bis 4 gezeigten Vorsatzwerkzeug überein, anstelle
eines offenen Maulschlüssels
kann hieran jedoch auch ein anderes, bevorzugt auch ein weiteres in
vorliegender Anmeldung beschriebenes Schlüsselprofil oder ein anderes
Vorsatzschraubwerkzeug, wie bspw. ein Schraubendreher, ein Mehrkantdorn oder
dergleichen ausgebildet sein. Hingegen ist von Bedeutung, dass das
Vorsatzwerkzeug 1 zusätzlich zu
dem Steckvorsprung 5, der in der zuvor beschriebenen Weise
eine lösbare
Verriegelung an einem Betätigungselement
ermöglicht,
zusätzlich
eine Durchgangsöffnung 6 besitzt,
mittels derer das Vorsatzwerkzeug 1 alternativ oder kombinativ
auch an dem Drehmomentschlüssel 25 (bzw.
einer Ratsche oder dergleichen) mit dazu passendem Profilzapfen 26 anschließbar ist.
In dem gezeigten Beispiel weisen die Durchgangsöffnung 6 wie auch
der Profilzapfen 26 einen quadratischen Querschnitt auf,
wobei hinsichtlich der Größenabmessungen
eine Gleit- bzw. Übergangspassung
besteht. In der innerhalb der Zeichenebene von 11 liegenden Drehrichtung des Drehmomentschlüssels 25 um
die senkrecht durch den Drehmittelpunkt P2 verlaufende
Drehachse ist damit zwischen dem Vorsatzwerkzeug 1 und
dem Drehmomentschlüssel 25 eine
drehsteife, d.h. zur Drehmomentübertragung
geeignete Steckverbindung verwirklicht. Bei dem in den 11 und 12 verwirklichten Ausführungsbeispiel
ist das Vorsatzwerkzeug 1 als Stanzteil plattenartig ausgebildet,
wobei sich der stegartige Steckvorsprung 5 sowie die Durchgangsöffnung 6 innerhalb
der Plattenebene, d.h. in der gleichen Ebene erstrecken. Die Plattendicke
b ist dabei an einen Kugelrastabstand k angepasst, in welchem eine
fe dernd aus dem Profilzapfen 26 hervorstehende Rastkugel 27 von
einer den Profilzapfen 26 umgebenden Anlage 28 für das Vorsatzwerkzeug 1 beabstandet
ist, vgl. 12 mit entsprechender
Seitenansicht und darin teilweisem Aufbruch. Im Hinblick auf die
beschriebene Möglichkeit, an
dem Drehmomentschlüssel
verschiedene Vorsatzwerkzeuge auch mit voneinander abweichendem Schlüsselprofil
zu verwenden, ist weiter bevorzugt, dass bei entsprechend alternativ
eingesetzten Vorsatzschraubwerkzeugen der Mittenabstand a zwischen
dem vorgenannten Drehmittelpunkt P2 des Drehmomentschlüssels 25 und
dem Drehmittelpunkt P1 einer Schraube, Mutter
oder dergleichen einheitlich ist. Dies unter dem Gesichtspunkt,
dass dann durch den einheitlichen zusätzlichen Drehhebelarm der Länge a bei
sämtlichen
austauschbaren Vorsatzwerkzeugen 1 die gleiche Abweichung,
insbesondere Verstärkung
des auf die Schraube, Mutter oder dergleichen tatsächlich übertragenen
Drehmoments gegenüber
dem an bzw. von dem Drehmomentschlüssel eingestellten bzw. angezeigten
Drehmoment resultiert, so dass diese Abweichung mit einer ebenfalls entsprechend
einheitlichen Berechnungsformel anzugeben ist.
13 zeigt
mit den Teilfiguren a) bis f) jeweils Draufsichten auf verschiedene
bevorzugte Ausführungsformen
eines erfindungsgemäßen Vorsatzwerkzeuges 1,
die sich als Vorsatzschraubschlüssel hinsichtlich
der jeweiligen geometrischen Anpassung ihres Schlüsselinnenprofils 2 an
verschiedene, vorzugsweise an Fahrrädern verwendete Schraubteile, wie
Schrauben, Muttern, Wellenmuttern und dergleichen, voneinander unterscheiden,
wobei für
funktionsgleiche Merkmale gleiche Bezugszeichen vorgesehen sind.
Die gezeigten Vorsatzwerkzeuge eignen sich aufgrund des daran jeweils
verwirklichten Steckvorsprunges 5 sowohl zum Aufstecken
und Verriegeln eines Betätigungselements,
wie mit Bezug auf 2 bis 8 beschrieben, sowie hinsichtlich
der ebenfalls daran vorgesehenen vierkantigen Durchgangsöffnung 6 alternativ
oder kombinativ auch zum Anschluss eines Drehmomentschlüssels, einer
Ratsche oder dergleichen mit – in
dem gezeigten Beispiel vierkantigen – vorstehenden Profilzapfen
(vgl. 11 und 12). 13a zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit einem mehrkantigen, dabei halboffenen Schlüsselinnenprofil 2,
das hinsichtlich der Lage und Abmessungen der Profilkanten und Profilecken
an eine jeweils polydirektionale Drehmoment-Übertragung auf einen Sechskant,
wie auch auf einen Achtkant vorzugsweise an einer Schraube, Mutter,
Wellenmutter oder dergleichen abgestimmt ist. 13b zeigt das gleiche bevorzugte Ausführungsbeispiel, wobei
die jeweilige Lage eines Sechs- bzw. Achtkants gestrichelt angedeutet
ist. Der entsprechenden Übereinanderprojektion
ist auch zu entnehmen, dass in dem gewählten Beispiel die Schlüsselweite
S des Sechs- und des Achtkants jeweils identisch ist und dass sich,
unabhängig
von dem gewählten
entweder sechs- oder achteckigen Kopf einer Schraube der jeweils
gleiche Abstand a ergibt. 13c zeigt
ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel
eines Vorsatzwerkzeuges 1, dessen Schlüsselinnenprofil 2 gleichfalls
an einen polydirektionalen Formschluss mit einem Sechskant wie auch
mit einem Achtkant, jedoch bei gegenüber den 13a und 13b geringeren
Schlüsselweite
S angepasst ist. Trotz der unterschiedlichen Schlüsselweite
S stimmen auch die verschiedenen Ausführungsbeispiele hinsichtlich
des Abstandes a zwischen dem Mittelpunkt Pi des Schraubkörpers und
dem Mittelpunkt P2 der Durchgangsöffnung 6 aus
dem bereits erläuterten
Grund überein.
Des Weiteren ist bei den als Stanzteil gefertigten Ausführungsformen
trotz der verschiedenen Schlüsselweiten
S auch die Formgebung der Außenkontur 29 im
Wesentlichen gleich. Dagegen weist die Variante aus 13c gegenüber der in den 13a und 13b gezeigten
Ausführung
stärker
dimensionierte Vorsprünge 4 angrenzend
zu der Profilöffnung
auf, deren Mindeststärke
c hinsichtlich der Längenabmessung
dem etwa Zwei- bis Dreifachen der Länge m einer mündungsrandseitigen
Profilseite 30, 30' entspricht.
13d zeigt
in einer Draufsicht eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Vorsatzwerkzeuges 1,
das als sog. Schalenschlüssel
hinsichtlich der Ausgestaltung des Schlüsselinnenprofils 2 an
eine halbovale Mutter angepasst ist, wie diese bspw. an Tretlagern
von Fahrrädern
Anwendung findet. Bei der in 13e gezeigten
weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist das Schlüsselinnenprofil 2 an
eine Drehmomentübertragung
auf eine bekannte Nutmutter bzw. Wellenmutter angepasst. Bei der
in 13f gezeigten weiteren
Variante ist eine Abstimmung des Schlüsselinnenprofils 2 nach
Art eines Pedalschlüssels
für Fahrräder vorgesehen.
Bei sämtlichen
der in den 13a bis 13f gezeigten Ausführungsbeispiele
stimmt der Abstand a zwischen den Punkten P1 und
P2, wie auch dessen (nur in 13f eingezeichnete) Zerlegung in eine Komponente
a' in Richtung der Längsachse 31 des Steckvorsprunges 5 und
die hierzu senkrechte Komponente a'' überein. Hinsichtlich des Größenmaßstabs ist
bei dem Vierkant der Durchgangsöffnung 6 eine
Seitenlänge
von 3/8 Zoll gewählt.
Die 14 und 15 zeigen einen jeweils vergrößerten Ausschnitt
der auch in den 13a und 13b gezeigten bevorzugten
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Vorsatzwerkzeuges 1.
Dabei betrifft 14 eine
erste Anwendung, bei der in dem Schlüsselinnenprofil 2 ein
schraffiert hervorgehobener Sechskant 36 eines Schraubenkopfes
zur Übertragung
eines Drehmoments aufgenommen ist. Zur Erzielung eines innerhalb
der Zeichenebene polydirektionalen Formschlusses weist das Schlüsselinnenprofil 2 eine
Mehrzahl von Ecken 39, 40, 41, 42 und 43 auf,
die hinsichtlich ihrer relativen Lage, d.h. ihrer Abstände und
Ausrichtung zueinander, an einen formschlüssigen Eingriff durch an dem
Sechskant 36 vorhandene Ecken 44, 45, 46, 47 und 48 angepasst sind.
Die Eckenlagen sind in der Weise abgestimmt, dass zwischen Schlüsselinnenprofil 2 und
Sechskant 36 nur ein geringer, gerade eine leichtgängige Aufnahme
des Sechskants ermöglichender
Spalt verbleibt, der in 14 (und 15) vergrößert dargestellt
ist. Die Lage der vorgenannten Ecken 39 bis 43 des
Schlüsselprofils
relativ zu der Durchgangsöffnung 6 zum
Anschluss eines Drehmomentschlüssels,
einer Ratsche oder dergleichen ist so gewählt, dass sich zwischen dem
Drehmittelpunkt P1 des Sechskants (erster
Mehrkant) und dem Mittelpunkt der Durchgangsöffnung 6 der Abstand
a ergibt.
Wie 15 verdeutlicht,
sind zusätzlich
den vorgenannten Ecken 39 bis 43 an Übergängen zwischen
Profilkanten auch Ecken 49 und 50 des Schlüsselinnenprofils 2 vorgesehen,
die – in
dem dargestellten Beispiel benachbarten – Ecken 51 und 52 eines
Achtkants 38 (zweiter Mehrkant) eine Schraube lagemäßig zur
polydirektionalen Drehmomentübertragung
zugeordnet sind. Während
bei der Drehmomentübertragung
auf den Sechskant 36 nach 14 ausschließlich an
die hierzu vorgenannten Ecken angrenzende Profilkanten beteiligt
sind, tragen in 15 zusätzlich zu
den im Schlüsselgrund liegenden
Profilkanten 33, 33', 34 und 34' der
Ecken 49, 50 auch die mit den beteiligten Ecken 49, 50 nicht in
Verbindung stehenden, im Abstand der Schlüsselweite S parallel beabstandeten
Profilkanten 3 bei. Da die Profilkanten 3, wie 14 zeigt, auch an einer Drehmomentübertragung
auf den Sechskant 36 beteiligt sind, fällt diesen insofern eine Doppelfunktion zu.
Ein Vergleich der 14 und 15 verdeutlicht weiter, dass
die dem Formschluss mit dem ersten Mehrkant (Sechskant) lagemäßig zugeordneten
Profilkanten bzw. -ecken und die dem Formschluss mit dem zweiten
Mehrkant (Achtkant) lagemäßig zugeordneten
Profilkanten bzw. -ecken jeweils lagemäßig auch in der Weise auf die
Durchgangsöffnung 6 als
Anschluss für
einen Drehmomentschlüssel
abgestimmt sind, dass sich unabhängig
von der Wahl des unterschiedlichen ersten oder zweiten Mehrkants
(Sechs- oder Achtkant) der jeweils gleiche Abstand a zwischen der
Drehachse des Schraubkörpers
bzw. Mehrkants durch Punkt P1 und der Mitte
P2 der Durchgangsöffnung ergibt. Hinsichtlich
eines an dem (in 14,15 nicht dargestellten) Drehmomentschlüssel angezeigten
oder eingestellten Drehmoments ist daher zufolge des von der Wahl
des Mehrkants unabhängigen
zusätzlichen
Hebelarmes auch eine hiervon unabhängige und dadurch vereinfache Umrechnung
möglich.
Auch wenn in einer von den 14 und 15 abgewandelten Ausführungsform
unter Verzicht auf die Vorsprünge 4 die
gegenüberliegenden
pa rallelen Profilkanten 3 bis zur äußeren Randkontur 29 durchgehend
verlaufen, liegt ein Schlüsselinnenprofil 2 vor,
bei dem zumindest vier hinsichtlich der Länge an einen Sechskant angepasste
Profilseiten wandungsmäßig ausgestaltet sind,
von denen die gegenüberliegenden
Profilseiten entlang der Profilseiten 3, 3' gerade
durchlaufend und die beiden verbleibenden, diese verbindenden Profilseiten
mit an den Achtkant 38 angepassten Ausnehmungen 53 und 54,
welche die Profilecken 49 und 50 beinhalten, ausgebildet
sind. Andererseits wäre
eine von den 14 und 15 abweichende Ausgestaltung
auch dahingehend möglich,
dass das Schlüsselinnenprofil 2 umlaufend
geschlossen ist. Hinsichtlich der durch den Drehmittelpunkt P1 verlaufenden Symmetrieachse 55 kann
dabei eine bspw. achsensymmetrische Wiederholung des Profilgrunds mit
den Ecken 40, 41, 42, 49 und 50 vorgesehen
werden, so dass in dem erhaltenen Schlüsselinnenprofil der Sechskant 36 an
allen sechs Ecken der Achtkant 38 an vier von acht Ecken
drehformschlüssig
gehalten wird. Die die Schlüsselweite
S bestimmenden parallelen Profilkanten 3 stehen auch bei
dieser Variante in ihrer gesamten Länge zur alternativen Drehmomentübertragung
auf einen Sechkant wie auch auf den Achtkant zur Verfügung.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich)
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit
auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch
zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen.