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Die
Erfindung bezieht sich auf einen brandgeschützten Sicherheitsraum für informationstechnische
Einrichtungen mit brandschutzsichere Seitenwandelemente aufweisenden
Seitenwänden,
in denen mittels eines Türrahmens
mit einer Dichtungsanordnung eine Tür eingebaut ist, mit einem
Boden und einer Decke.
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Ein
derartiger Brandschutz-Sicherheitsraum ist in der
WO 00/29685 A1 angegeben.
Bei diesem bekannten Sicherheitsraum sind die Seitenwände mit modulartigen
brandschutzsicheren Seitenwandelementen ausgeführt und weisen zwischen den
Seitenwandelementen eine von einem Türrahmen bzw. einer Türzarge umgebene
Türöffnung mit
einer darin eingepassten und mit einer brandschutzsicheren Dichtungsanordnung
umgebenen Tür
auf. Nach oben ist der Sicherheitsraum mit brandschutzsicheren Deckenelementen
und nach unten mit einem brandschutzsicher aufgebauten Boden abgeschlossen.
Um die Brandschutz sicherheit zu gewährleisten, kommt insbesondere
auch dem Türbereich
eine besondere Bedeutung zu.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsraum der
eingangs genannten Art bereitzustellen, bei dem insbesondere auch
der Türbereich
hohen Anforderungen an die Brandschutzsicherheit genügt.
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Diese
Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Hiernach
ist vorgesehen, dass zwischen dem Türrahmen und den Seitenwandelementen
brandschutzsichere Abdichtmittel eingebracht und eine Verbindung
mittels einer Verspannungsvorrichtung hergestellt ist und dass der
Türrahmen
von einer Außenummantelung
umgebenes Brandschutzmaterial enthält.
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Mit
diesen Maßnahmen
ist gewährleistet, dass
der Übergangsbereich
zwischen den Seitenwandelementen und dem Türrahmen im Brandfall stabil
gehalten und abgedichtet ist, selbst wenn durch Hitzeeinwirkung
bei Feuer große
Dehnungskräfte und
Spannungen entstehen. Auch der Türrahmen selbst
ist hitzebeständig
ausgebildet.
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Ein
stabiler, brandschutzsicherer Aufbau ergibt sich dabei dadurch,
dass die Außenummantelung
auf ihrer dem angrenzenden Seitenwandelement zugekehrten Seite mit
einer rechtwinklig abgekanteten Aufnahme versehen ist, wobei ein
Stoßschenkel
einer zugeordneten Schmalseite des Seitenwandelements und ein Anlageschenkel
der flachen Außenseite
des Seitenwandelements jeweils unter Zwischenlage eines brandschutzsicheren
Dichtungselements zugekehrt sind.
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Eine
für die
stabile Montage notwendige Ausbildung besteht darin, dass ein an
den Stoßschenkel
anschließender
Innenschenkel der Außenummantelung
parallel zu der Innenseite des Seitenwandelements mit dieser fluchtend
ausgerichtet ist, dass die Innenseite des Seitenwandelements und der
Innenschenkel nahe dem zwischen dem Stoßschenkel und der zugeordneten
Schmalseite des Seitenwandelements gebildeten Stoßspalt mit Klemmmitteln
der Verspannungsvorrichtung versehen sind, die mittels eines Spannelements
unter Zusammenpressen des in dem Stoßspalt liegenden Dichtungselements
gegeneinander verspannbar sind, und dass weiterhin mit einer Verankerungseinheit
der Verspannungsvorrichtung der Anlageschenkel unter Zusammenpressen
des zugeordneten Dichtungselements gegen die Außenseite des Seitenwandelements
verspannbar ist.
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Weiterhin
wird ein einfacher, stabiler und brandschutzsicherer Aufbau dadurch
begünstigt, dass
auf den Innenschenkel eine an der Außenummantelung befestigte Ankerschiene
aufgesetzt ist, die zumindest abschnittsweise mindestens eine zum Rauminnern
liegende schlitzförmige Öffnung und
einen diese begrenzenden, von dem Stoßschenkel weggerichteten Randschenkel
trägt,
welcher von einem angepassten, umgebogenen parallelen Greifrand
des Spannelements hintergriffen ist, dass das Spannelement mit einem
gegenüberliegenden, ebenfalls
umgebogenen weiteren Greifrand das an dem Seitenwandelement angebrachte
Klemmmittel an einem entgegengesetzt umgebogenen Rand hintergreift,
wobei der weitere Greifrand und der umgebogene Rand des Klemmmittels
schräg
nach oben zu dem Stoßschenkel
gerichtet sind, und dass in der mindestens einen schlitzförmigen Öffnung der
Ankerschiene oder an einem an dieser angebrachten Gewinde eine Ankerschraube
gehalten ist, mit der ein einerseits an der Innenseite des Wandelements
und andererseits an der Öffnungsseite
der Ankerschiene abgestütztes
Haltestück
verspannbar ist.
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Alternativ
oder ergänzend
hierzu kann eine einfache, stabile und brandschutzsichere Anbindung dadurch
unterstützt
werden, dass die Klemmmittel als entlang dem Stoßspalt V-förmig nach oben sich verjüngende Klemmhaken
und das jeweilige Spannelement als aufschiebbarer Klemmkeil ausgebildet sind
und dass die Verankerungseinheit ein vom Innern des Raums aus in
den Stoßspalt
einführbares Hakenelement
aufweist, das mittels einer auf einen zum Rauminnern weisenden Gewindeabschnitt
aufgedrehten, an einer aufgesetzten, den Stoßspalt überbrückenden Halteplatte anliegenden
Schraubmutter bei in eine Hakenaufnahme des Türrahmens oder des Seitenwandelements
eingehängtem
Hakenabschnitt verspannbar ist.
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Zur
Verkleidung und Abdeckung der Verbindungsstellen sind die Maßnahmen
vorteilhaft, dass die Außenummantelung
auf ihrer Innenseite einen von dem Innenschenkel zum Rauminnern
parallel versetzten Innenabschnitt aufweist und dass der Stoßspalt mit
der Verspannungsvorrichtung mittels einer zum Stoßspalt hin
hohlen Abdeckleiste abgedeckt ist, die zum Rauminnern höchstens
bis zu dem Innenabschnitt vorsteht.
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Eine
einfache und zuverlässige
Montage wird weiterhin dadurch erreicht, dass zumindest das in den
Stoßspalt
eingebrachte Dichtungsmittel als Dichtungseinheit mit integriertem
Aufschäumabschnitt
und/oder Feuchtigkeitsdichtungsabschnitt ausgebildet ist.
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Zur
brandschutzsicheren Abdichtung der Tür gegenüber dem Türrahmen ist vorteilhaft vorgesehen,
dass die die Türöffnung umgebende
Seite der Ummantelung dreifach rechtwinklig in der Weise abgesetzt
ist, dass sich im Querschnitt zwei Innenwinkel ergeben, wobei der
Türrahmen
zum Rauminnern hin zunehmend in die Türöffnung vortritt und sich parallel
zur Wand- und Türfläche verlaufende
Anschlagflächen
ergeben und die äußere Anschlagfläche von dem
Außenabschnitt
der Ummantelung gebildet ist.
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Zur
zuverlässigen
brandschutzsicheren Abdichtung tragen weiterhin die Maßnahmen
bei, dass die Tür
umfangsseitig an die Anschlagflächen
angepasste Gegenanschlagflächen
aufweist und dass zwischen allen Anschlagflächen und Gegenanschlagflächen Brandschutzdichtungen
und zumindest zwischen der äußeren oder
inneren Anschlagfläche
und der zugeordneten Gegenanschlagfläche bezüglich der Außenseite
des Spalts vor der Brandschutzdichtung eine Feuchtigkeitsdichtung
angeordnet ist.
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Um
auch bei hoher Hitzeeinwirkung sich verändernde Spalte sicher abzudichten,
ist weiterhin vorgesehen, dass im Bereich zumindest eines Spaltabschnittes
senkrecht zur flachen Seite des Seitenwandelementes oder der Tür eine bei
Brand aufschäumende
Dichtung angeordnet ist.
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Eine
stabile Verankerung der Tür
in dem Rahmen wird dadurch gewährleistet,
dass an dem senkrechten Abschnitt zwischen der mittleren Anschlagfläche und
der inneren Anschlagfläche
bereichsweise oder über
die Länge
eines jeweiligen Rahmenschenkels eine Vertiefung eingebracht ist,
in die zum Verriegeln der Tür
Verriegelungsbolzen eingreifen.
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Eine
für den
Aufbau vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich dadurch, dass die
beiden seitlichen vertikalen und der obere waagrechte Rahmenschenkel
in der angegebenen Weise ausgebildet sind, während der untere horizontale
Rahmenschenkel dem Boden zugekehrt flach ausgebildet ist und zur
Türöffnung zwei
Anschlagflächen
mit mindestens einer Brandschutzdichtung und mindestens einer Feuchtigkeitsdichtung
aufweist.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:
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1A und 1B eine
perspektivische Ansicht einer Seitenwand mit Tür in teilweise auseinandergezogener
Darstellung mit verschiedenen Verbindungsmitteln,
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2 eine
Tür mit
Verriegelungsvorrichtung von innen bei abgenommener Innenabdeckung,
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3A und 3B einen
horizontalen und einen vertikalen Schnitt im Bereich der Tür, des Türrahmens
und angrenzender Seitenwandelemente,
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4A, 4B, 4C detaillierte
Darstellungen des Türrahmens
mit angrenzenden Tür← und Seitenwandelementbereichen
im Bereich der vertikalen Schenkel des Türrahmens und des unteren horizontalen
Schenkels des Türrahmens
und
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5A und 5B einen
Schnitt durch den oberen Schenkel des Türrahmens mit angrenzendem Tür- und Seitenwandelementbereich.
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1A und
1B zeigen
einen Seitenwandbereich eines Brandschutz-Sicherheitsraums mit einzelnen Seitenwandelementen
1,
einem Türrahmen
3,
einem darüber
angeordneten oberen Teil-Wandelement
2' und einem unteren Teil-Wandelement
2,
beide in der Breite des Türrahmens
3,
sowie eine in die Öffnung
des Türrahmens
3 einzusetzende
Tür
4.
Die Seitenwand lässt
sich mit diesen Elementen modulartig aufbauen, wobei zwischen den
einzelnen Elementen brandschutzsichere Dichtungsmittel eingesetzt
und die aneinandergrenzenden Elemente mittels einfach anzubringender
Verspannelemente stabil zusammengehalten werden. Der Sicherheitsraum
ist von mehreren Seitenwänden,
einer aus einzelnen Deckenelementen modulartig zusammengesetzten
Decke und einem aus mehreren Bodenelementen zusammengesetzten Boden umgeben,
wie in der eingangs genannten Druckschrift
WO 00/29685 A1 näher erläutert.
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Der
Türrahmen 3 besteht
aus zwei Vertikalschenkeln 3.1, 3.2, einem oberen
Horizontalschenkel 3.3 und einem unteren Horizontalschenkel 3.4,
wobei die beiden Vertikalschenkel 3.1, 3.2, und
der obere Horizontalschenkel 3.3 gleichen Querschnitt aufweisen,
wie die 3A, 3B, 4A und 5 erkennen lassen. An dem einen Vertikalschenkel 3.1 sind Scharnierelemente 3.5 angeordnet,
in die darauf abgestimmte Scharnierteile 4.1 der Tür 4 bei
eingehängter
Tür eingreifen.
Auf der die lichte Türöffnung umgebenden
Seite des Türrahmens 3 ist
in den Vertikalschenkeln 3.1, 3.2 und dem oberen
Horizontalschenkel 3.3 eine umlaufende nutartige Vertiefung 3.6 ausgebildet,
in die Verriegelungsbolzen 4.2 der Tür 4 zum stabilen Verriegeln
eingreifen.
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Die
Vertikalschenkel 3.1, 3.2 und der obere sowie
der untere Horizontalschenkel 3.3, 3.4 des Türrahmens 3 weisen
jeweils eine Außenummantelung 12 aus
entsprechend geformtem Metall, insbesondere Stahlblech auf, die
Brandschutzmaterial 10 mit mehreren Brandschutzschichten 10.1 bis 10.6 mit aufeinander
abgestimmten Eigenschaften umschließt. Die beiden vertikalen Rahmenschenkel 3.1, 3.2 und
der obere Horizontalschenkel 3.3 weisen gleichen Querschnitt
auf, wie die 3A, 3B, 4A, 4B und 5A und 5B erkennen lassen.
Auf ihrer der angrenzenden Schmalseite des jeweiligen Seitenwandelements 1 zugekehrten
Seite weist die Außenummantelung 12 der
Vertikalschenkel 3.1, 3.2 und des oberen Horizontalschenkels 3.3 einen
auf die Breite der Schmalseite des Seitenwandelements 1 abgestimmten
Stoßschenkel 12.1 auf, der
auf der Raumaußenseite
unter rechtwinkliger Abkantung in einen Anlageschenkel 12.2 über geht, welcher
an der flachen Außenseite
des betreffenden Seitenwandelements 1 in Anlage gebracht
wird. Zwischen den Stoßschenkel 12.1 und
die Schmalseite des Seitenwandelements 1 und den Anlageschenkel 12.2 und
die Außenseite
des Seitenwandelements 1 sind Abdichtungsmittel 8 eingefügt. Dabei
ist das Abdichtmittel 8 zwischen dem Stoßschenkel 12.1 und der
Schmalseite des Seitenwandelements 1 als Dichtungseinheit 8.1 (Dichtungspaket)
mit seitlichen brandschutzsicheren Dichtungsstreifen und einem mittleren
aufschäumenden
Dichtungsabschnitt ausgebildet. Ergänzend kann die Dichtungseinheit 8.1 auch
eine noch weitere außen
liegende Feuchtigkeitsdichtung aufweisen, die Teil des Dichtungspakets
ist oder auch als separates Element in diesen Bereich eingebracht
sein kann. Zwischen dem Anlageschenkel 12.2 und der Außenseite
des Seitenwandelements 1 kann das Abdichtmittel 8 entsprechend ausgebildet
sein oder, wie in den 4A, 4B und 5A, 5B dargestellt,
als vereinfachtes Dichtungsteil 8.2 mit einer Brandschutzdichtung
ausgebildet sein.
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Mit
dem Stoßschenkel 12.1 und
dem Anlageschenkel 12.2 der Außenummantelung 12 wird
eine Aufnahme für
das Seitenwandelement 1 gebildet, in der dieses mittels
einer Verankerungseinheit 5 und einer Klemmeinheit 6 festgelegt
wird, wie aus den 4A, 4B und 5A, 5B ebenfalls
ersichtlich. Die Verankerungseinheit 5 umfasst, wie 1A, 4A und 5A zeigen,
eine an dem Türrahmen 3 auf
dem benachbarten, gegenüber
der parallelen Innenseite des Seitenwandelements 1 vertieft
abgesetzten Innenschenkel 12.3 an der Ummantelung 12 angebrachte,
z. B. C-förmige
Ankerschiene 20, die mit ihrer schlitzförmigen Öffnung zum Innern des Sicherheitsraums
gekehrt ist. In die schlitzförmige Öffnung der
Ankerschiene 20 greift ein um ca. 180° umgebogener angepasster paralleler Randabschnitt
eines Klemmkeils 6.1' ein,
der auf seiner gegenüberliegenden
Seite nach oben keilförmig verjüngt ist
und ebenfalls einen um ca. 180° umgebogenen
Randabschnitt aufweist und mit diesem Randabschnitt auf einen entsprechend
keilförmig ausgebildeten,
an dem Wandelement 1 befestigten Klemmhaken 6.2 von
oben aufgeschoben wird, um eine Klemmwirkung zum Einklemmen einer
Dichtungseinheit 8.1 im Stoßspalt zu erzielen. Zudem ist in
die schlitzförmige Öffnung der
Ankerschiene 20 eine Ankerschraube 5.5 eingesetzt,
die mit ihrem Vierkant-Kopf die beiderseitigen Ränder der schlitzförmigen Öffnung hintergreift
und mit ihrem zum Rauminnern vorstehenden Schaft eine Halteplatte (5.2)
durchragt, die auf der Öffnungsseite
der Ankerschiene und auf dem benachbarten Innenwandbereich des Wandelements 1 abgestützt ist,
wenn eine auf den Schaft aufgeschraubte Mutter angezogen ist. Mit
dem Klemmkeil 6.1' im
Zusammenwirken mit dem Klemmhaken 6.2 und der Verankerungsschiene 20 ergibt
sich eine Spannwirkung zwischen der Schmalseite des angrenzenden
Wandelements 1 und dem Stoßschenkel 12.1 der
Außenummantelung 12,
während
mit der Ankerschraube 5.5 und Halteplatte 5.2 im
Zusammenwirken mit der Ankerschiene eine Verspannung in Richtung
senkrecht zu der Wandfläche bewirkt
wird, wobei ein Anlageschenkel 12.2 der Ummantelung 12 gegen
die gegenüberliegende
Randseite des Wandelements 1 (vorliegend auf der Raumaußenseite)
gezogen wird. Auf der Außenseite
des Wandelements 1 kann dabei entlang der Ummantelung 12 ein
begrenzendes, stabilsierendes vertikales Profil 13 angebracht
sein.
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Gemäß 1B, 4B und 5B umfasst
die Verankerungseinheit 5 alternativ oder zusätzlich ein
Hakenelement 5.1 mit einem Hakenabschnitt und einem beim
Einbau zum Rauminnern gerichteten Gewindeabschnitt oder Gewindebolzen 5.4 und
Schraubmuttern 5.3. Das Hakenelement 5.1 wird zum
Verankern mit seinem Hakenteil in einer daran angepassten Ausnehmung
in dem Stoßschenkel 12.1 der
Ummantelung 12 eingehängt
und steht mit dem Gewindeabschnitt bzw. Gewindebolzen 5.4 auf der
Rauminnenseite über
die flache Innenwandfläche
des Seitenwandelements 1 und einen dazu parallelen und
damit fluchtenden, von dem Stoßschenkel 12.1 rechtwinklig
abgebogenen Innenschenkel 12.3 der Außenummantelung 12 vor
und durchragt die aufgesetzte Halteplatte 5.2, die sich
auf dem Innenschenkel 12.3 und der Innenseite des Seitenwandelements 1 den
Stoßspalt überbrückend abstützt. Mittels
einer Schraubmutter 5.3 wird der Türrahmen 3 mit dem
Seitenwandelement 1 verspannt, wobei der Anlageschenkel 12.2 das
entsprechende Dichtungsteil 8.2 zusammendrückt.
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Auch
die Klemmeinheit
6 wird verwendet, um den Stoßschenkel
12.1 der
Außenummantelung
12 gegen
die Schmalseite des angrenzenden Seitenwandelements
1 zu
verspannen. Die Klemmeinheit
6 weist hierzu an dem Seitenwandelement
1 in
der Nähe
des Stoßspalts
einen Klemmhaken
6.2 und der Innenschenkel
12.3 ebenfalls
in der Nähe
des Stoßspalts
einen Klemmhaken
6.2 auf, wobei die beiden Klemmhaken V-förmig zueinander
angeordnet sind und sich nach oben verjüngen. Auf die Klemmhaken
6.2 wird
ein mit ihnen zusammenwirkender, entsprechend V-förmig ausgebildeter
Klemmkeil
6.1 aufgeschoben, so dass sich mit einfachen
Maßnahmen eine
stabile Verspannung ergibt, wobei die Dichtungseinheit
8.1 zusammengedrückt wird.
Die Klemmeinheit
6 ist näher in der genannten Druckschrift
WO 00/29685 A1 gezeigt
und dient auch zum Verbinden der Wandelemente.
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Zum
Rauminnern hin ist die Außenummantelung 12 weiterhin
mit einem Innenabschnitt 12.4 versehen, der gegenüber dem
Innenschenkel 12.3 zum Rauminnern hin parallel versetzt
ist. Die Verbindungsstelle zwischen dem Seitenwandelement 1 und dem
Türrahmen 3 im
Bereich des Stoßspalts
ist mittels einer zum Stoßspalt
hin hohlen Abdeckleiste 7 verdeckt, die nicht über den
Innenabschnitt 12.4 in den Innenraum vorsteht, so dass
ein nicht störender Abschluss
der Verbindungsstelle erhalten wird.
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Die
Außenummantelung
des Türrahmens 3 geht
bei den betrachteten Vertikalschenkeln 3.1, 3.2 und
dem oberen Horizontalschenkel 3.3 im Anschluss an den Anlageschenkel 12.2 unter
rechtwinkliger Abkantung zunächst
in einen senkrecht zu der Wandfläche
des Seitenwandelements 1 gerichteten Abschnitt und anschließend in
einen parallel zu der Wandfläche
des Seitenwandelements 1 gerichteten Abschnitt über, der
eine äußere Anschlagfläche des Türrahmens 3 für die Tür 4 mit
einer entsprechenden Gegenanschlagfläche bildet. Auf ihrer der Türöffnung zugewandten
Seite besitzen die beiden Vertikalschenkel 3.1, 3.2 und
der obere Horizonalschenkel 2.3 zwei weitere Anschlagflächen, nämlich eine
mittlere Anschlagfläche 12.6 und
eine innere Anschlagfläche 12.7,
zwischen denen jeweils senkrecht zur Wandfläche des Seitenwandelements 1 verlaufende Abschnitte
vorhanden sind, wobei auch die innere Anschlagfläche 12.7 über einen
senkrechten Abschnitt in den Innenabschnitt 12.4 übergeht.
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Die
Tür 4 weist
an die Anschlagflächen 12.5, 12.6, 12.7 angepasste
Gegenanschlagflächen
auf. Zwischen den drei Anschlagflächen 12.5, 12.6, 12.7 und
den zugeordneten Gegenanschlagflächen
der Tür 4 sind
jeweils Brandschutzdichtungen 9.2 angeordnet. Ergänzend ist
zwischen der äußeren und
der inneren Anschlagfläche 12.5, 12.7 jeweils
zur offenen Seite des Spalts hin eine Feuchtigkeitsdichtung 9.1 angeordnet.
Zumindest in dem Bereich des vertikalen Abschnitts zwischen der äußeren Anschlagfläche 12.5 und
der mittleren Anschlagfläche 12.6 ist
zwischen dem angrenzenden Rand der Tür 4 und dem senkrechten
Abschnitt zusätzlich
eine Aufschäumdichtung 9.3 vorgesehen,
die bei großer
Hitzeentwicklung im Brandfall aufschäumt, so dass sich durch Verwerfungen
auftuende zusätzliche
Spalte sicher verschlossen werden und ein Eindringen von Brandgas über eine
vorgesehene Zeit (z.B. 90 Minuten) verhindert wird. Auch an den
weiteren vertikalen Abschnitten kann eine derartige Aufschäumdichtung 9.3 vorgesehen
sein. In dem mittleren vertikalen Abschnitt zwischen der mittleren
Anschlagfläche 12.6 und
der inneren Anschlagfläche 12.7 befindet
sich die bereits erwähnte
nutartige Vertiefung 3.6.
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Der
untere Horizontalschenkel 3.4 ist vorliegend im Wesentlichen
winkelförmig
ebenfalls mit einer Außenummantelung
aufgebaut, die mehrere Brandschutzschichten 10.7 bis 10.9 aus
Brandschutzmaterial umschließt,
wie 4B zeigt. Der Winkel ist als Innenwinkel auf der
zur Türöffnung hin gerichteten
Seite des unteren Horizontalschenkels 3.4 gebildet, wodurch
sich auf der zu der Wandfläche parallelen
Außenseite
des unteren Horizontalschenkels 2.4 eine äußere Anschlagfläche und
auf dem dazu parallelen Winkelschenkel eine innere Anschlagfläche ergeben,
die mit der äußeren bzw.
inneren Anschlagfläche 12.5, 12.7 der übrigen Türrahmenschenkel 3.1, 3.2, 3.3 in
einer Ebene liegen und mit entsprechenden Gegenanschlagflächen der
Tür 4 zusammenwirken.
Zwischen den Anschlagflächen und
den Gegenanschlagflächen
ist auch hier eine Dichtungsanordnung 9 mit Feuchtigkeitsdichtungen 9.1 und
mindestens einer Brandschutzdichtung 9.2 vorgesehen, wobei
die Feuchtigkeitsdichtungen 9.1 bezüglich der Brandschutzdichtung 9.2 auf
der äußeren Seite
des abzudichtenden Spalts angeordnet sind. An dem zur Wandfläche senkrechten
Abschnitt zwischen den Anschlagflächen ist auch hierbei eine Aufschäumdichtung 9.3 mit
entsprechender Wirkung wie bei den übrigen Türrahmenschenkeln 3.1, 3.2, 3.3 angeordnet.
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Die
mit einem Türschließer 11 versehene
Tür (vgl. 3B und 5) weist auf ihrer Innenseite 4.4 und ihrer
Außenseite 4.5 eine
einfach zu betätigende Handhabe 4.3' bzw. 4.3 auf,
während
sie auf ihren dem Türrahmen 3 zugekehrten
Schmalseiten 4.6 mit den genannten Gegenanschlagflächen und
dazwischenliegenden vertikalen Abschnitten versehen ist. Mittels
der Handhaben 4.3, 4.3' wird über einen Verschlussmechanismus 40 ein
Riegelwerk mit vertikalseitigen und horizontalseitigen Riegelträgern 4.7, 4.7', 4.7'' betätigt, wobei der obere Riegelträger 4.7'' mittels einer Federanordnung mit
Federelementen 4.8 zum Einhalten einer oberen Verriegelungsstellung
beaufschlagt werden kann. Zum Überwachen des
Schließzustandes
bzw. Öffnungszustandes
der Tür
sind Türmeldekontakte 4.9 vorgesehen,
die mit einer Überwachungseinrichtung
zusammenwirken.