DE29923167U1 - Brandschutztürelement mit zweiteiliger, einbruchhemmender Stahlzarge - Google Patents
Brandschutztürelement mit zweiteiliger, einbruchhemmender StahlzargeInfo
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/04—Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
- E06B1/12—Metal frames
- E06B1/18—Metal frames composed of several parts with respect to the cross-section of the frame itself
- E06B1/20—Metal frames composed of several parts with respect to the cross-section of the frame itself adjustable with respect to the thickness of walls
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B1/56—Fastening frames to the border of openings or to similar contiguous frames
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Description
Brandschutztürelement mit zweiteiliger, einbruchhemiaender Stahlzarge
Die Erfindung bezieht sich auf ein Branschutzturelement, die aus einer zweiteiligen Stahlzarge besteht und eine ein bruchhemmende Wirkung besitzt.
Bei herkömmlichen Brandschutzelementen mit Stahlzarge wurden bisher aus Gründen des Brandschutzes die Stahlzargen ausgemörtelt. Besonders bei der Sanierung von genutzten Wohnraum gestaltet sich die Ausmörtelung sehr problematisch. Das Ausmörteln mit flüssigen Beton bringt zwangsläu fig starke Verschmutzung des Wohnungseingangsbereiches mit sich. Die für das Ausmörteln notwendigen Spreizen in der Türlaibung müssen mindestens 8 Stunden eingebaut sein. Das brand- und einbruchsgeschützte Türblatt mit einem Gewicht von etwa 60 kg kann frühestens 10 Stunden nach dem Ausmörteln eingesetzt werden. Für die ausführende Montagefirma entsteht ein relativ großer Aufwand.
Gelegentlich wurden Brandschutztüren mit ausgeschäumten Zargen entwickelt, die jedoch den hohen Anforderungen nicht gerecht wurden und bisher nicht zertifiziert wurden. Insbesondere sind sie den hohen Anforderungen an die Temperaturbeständigkeit von der Wohnungsseite her nicht gewachsen.
Aus DE 19538418 ist eine Metallzarge bekannt, die aus zwei Profilhälften zusammengesetzt wird und auf verschiedene Mauerstärken eingestellt werden kann. Sie ist insbesondere als nachträglich montierbare Türzarge bei der Sanierung bestehender Bauten einsetzbar. Der Einsatz dieser Stahlzarge für Brandschutztüren ist ebenfalls nur mit einer Ausmörtelung möglich, wobei die o.g. Nachteile eintreten.
Aufgabe der Erfindung ist die Entwicklung eines Brandschutzturelementes, dessen Montageaufwand gegenüber einer Ausmörtelung verringert wird, das den hohen brandschutztechnischen Anforderungen gerecht wird und einen sicheren Diebstahlschutz gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch das Brandschutztürelement nach Anspruch 1 gelöst. Ein ausgestaltendes Merkmal ist in Anspruch 2 beschrieben.
Das erfindungsgemäße Brandschutztürelement besteht aus einer zweiteiligen Stahlzarge, die sich in Zarge und Gegenzarge gliedert. Die Zarge bezieht sich auf das wohnungsseitige Teil in welches das Türblatt montiert wird, d. h. die Zarge ist das tragende Teil, während die Gegenzarge den eingentlichen Zweck der Laibungsbekleidung erfüllt und Aufgaben bei der Einbruchhemmung zu erfüllen hat. Die Zarge ist konstruktiv derart ausgebildet, daß sie ohne Mörtelung und ohne Schäumen so im Mauerwerk befestigt werden kann, daß sie ein 60 kg schweres brand- und einbruchhemmendes Türblatt tragen kann. Dies wird durch mehrere Befestigungsvorrichtungen erreicht, die die Zarge von 2 Seiten und diagonal an der Türlaibung positionieren. Die genaue Abstandspositionierung wird durch mehrere an der Innenseite der 5 Zarge angebrachte Hilfsanker erreicht, die eine verdeckte, einbruchssichere Befestigung ermöglichen.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel und anhand einer Abbildung näher erläutert.
Die beiden Profilteile (1) und (2) des erfindungsgemäßen Brandschutztürelementes werden aus Stahlblech aus jeweils einem Stück derart gekantet, daß das Profilteil (2) eine Tasche (8) besitzt, in die der Flansch (9) des Profilteils (1) teleskopartig einschiebbar ist. Der Flansch (9) des Profilteiles (1) besitzt eine um die Materialstärke des Außenschenkels der Tasche (8) abgekantete Etage (6). Dadurch werden störende Kanten oder VorSprünge vermieden. Im
Bereich des Türanschlages ist ein Dichtfalz (10) für einen Dicht- und Dämpfungsgummi vorgesehen. Dieser Dichtfalz (10) dient bei der Montage als Anschlagpunkt. An jede Zarge sind 3 Verriegelungsmechanismen angebracht. Am Profilteil (1) sind dazu abgewinkelte Aufnahmeplatten (3) mit je einer in die Aufnahmeplatte (3) lose einschiebbaren Feder (4) und fest angebrachten Rohrstücken (7) angebracht, in die an das andere Profilteil (2) fest angebrachte Gewindebolzen (5) einschiebbar sind, wobei die beiden Profilteile (1) und (2) mittels der Gewinde und der Federn (4) feststellbar sind. Das als Zarge bezeichnete Profilteil (1) besitzt an der Durchgangsseite über die Höhe verteilt 3 angeschweißte Hilfsanker (11) aus gekantetem Blech mit ausreichender Steifigkeit. Diese Z-förmigen Hilfsanker (11) bestimmen den Abstand zur Wand, der größer ist als die Stärke der Verriegelungsmechanismus (3,4,5,7). Das Profilteil (1) besitzt jeweils an seiner wohnungsseitigen Spiegelseite, im Dichtfalz (10) sowie am Hilfsanker (11) mittels Wanddübel befestigte Schraubverbindungen, die zueinander jeweils 50 mm höhenversetzt sind, um die Belastbarkeit der Wand nicht zu gefährden. Die Schraubverbindungen sind unten, oben und mittig am Profilteil (1) vorgesehen.
Bei der Montage wird der Bereich der Spiegelseite bis an den Dichtfalz (10) mit Mineralwolle (12) hinterfüttert.
Dann wird die Zarge (1) in das Mauerwerk eingedübelt. Nach dem Verschrauben wird der restliche noch zugängliche Teil der Zarge mit Mineralwolle (12) hinterfüttert. Die Gegenzarge (2) wird mittels des Verriegelungsmechanismus-0 ses (3,4,5,7) unter Beachtung der einbruchhemmenden Funktion unlösbar mit der Zarge verbunden. Die Gegenzarge wird anschließend mit schwer entflammbarem Schaum ausgeschäumt.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Brandschutztürelementes liegen darin, daß der Montageaufwand gegenüber einer Ausmörtelung um mehrere Stunden verringert wird. Durch die Möglichkeit einer wohnungsseitigen Einbringung von Mineralwolle mit hohen brandschützenden Eigenschaften wird das
Türelement den hohen brandschutztechnischen Anforderungen gerecht.
Vorhandene Leibungsschrägen, Abweichungen in der Lotrechtigkeit und unterschiedliche Mauerwerksstärken können dabei ohne zusätzlichen Montageaufwand sicher ausgeglichen werden. Der Diebstahlschutz wird dadurch gewährleistet, daß die Zargen nur unter Zerstörung wieder demontiert werden können.
Claims (2)
1. Brandschutztürelement mit zweiteiliger, einbruchhemmender Stahlzarge, bei dem
- ein Profilteil (2) eine Tasche (8) besitzt, in die ein Flansch (9) eines Profilteils (1) teleskopartig einschiebbar ist,
- der Flansch (9) das Profilteiles (1) eine um die Materialstärke des Außenschenkels der Tasche (8) abgekantete Etage (6) besitzt,
- im Bereich des Türanschlages ein Dichtfalz (10) für einen Dicht- und Dämpfungsgummi vorgesehen ist und
- ein Verriegelungsmechanismus (3, 4, 5, 7) die beiden Profilteile (1) und (2) verbindet,dadurch gekennzeichnet, daß
- das wohnungsseitige Profilteil (1) an der Durchgangsseite Hilfsanker (11) besitzt,
- das Profilteil (1) an seiner Stirnseite, im Dichtfalz (10) sowie die Hilfsanker (11) Befestigungsvorrichtungen (12) besitzen,
- das wohnungsseitige Profilteil (1) im eingebauten Zustand mit Mineralwolle (13) hinterfüllt und
- das der Wohnung abgewandte Profilteil (2) im eingebauten Zustand mit schwer entflammbarem Material (14) ausgeschäumt ist.
2. Brandschutztürelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtungen mittels Wanddübel befestigte Schraubverbindungen sind, die zueinander höhenversetzt angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29923167U DE29923167U1 (de) | 1999-02-23 | 1999-02-23 | Brandschutztürelement mit zweiteiliger, einbruchhemmender Stahlzarge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19907664 | 1999-02-23 | ||
| DE29923167U DE29923167U1 (de) | 1999-02-23 | 1999-02-23 | Brandschutztürelement mit zweiteiliger, einbruchhemmender Stahlzarge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29923167U1 true DE29923167U1 (de) | 2000-05-11 |
Family
ID=26051999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29923167U Expired - Lifetime DE29923167U1 (de) | 1999-02-23 | 1999-02-23 | Brandschutztürelement mit zweiteiliger, einbruchhemmender Stahlzarge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29923167U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10115970A1 (de) * | 2001-03-27 | 2002-10-31 | Az Metallbau Gmbh | Zarge, insbesondere für eine Brandschutztür |
| DE10240701B4 (de) * | 2002-03-13 | 2008-03-06 | Lampertz Gmbh & Co. Kg | Brandgeschützter Sicherheitsraum |
| WO2015124809A1 (es) * | 2014-02-24 | 2015-08-27 | Puertas Padilla S.L. | Marco abrazamuro telescópico |
| WO2016034429A1 (de) * | 2014-09-04 | 2016-03-10 | Hörmann KG Werne | Metallische umfassungszarge mit einstellbarer maulweite |
-
1999
- 1999-02-23 DE DE29923167U patent/DE29923167U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10115970A1 (de) * | 2001-03-27 | 2002-10-31 | Az Metallbau Gmbh | Zarge, insbesondere für eine Brandschutztür |
| DE10115970B4 (de) * | 2001-03-27 | 2008-05-29 | Az Metallbau Gmbh | Zarge, insbesondere für eine Brandschutztür |
| DE10240701B4 (de) * | 2002-03-13 | 2008-03-06 | Lampertz Gmbh & Co. Kg | Brandgeschützter Sicherheitsraum |
| WO2015124809A1 (es) * | 2014-02-24 | 2015-08-27 | Puertas Padilla S.L. | Marco abrazamuro telescópico |
| WO2016034429A1 (de) * | 2014-09-04 | 2016-03-10 | Hörmann KG Werne | Metallische umfassungszarge mit einstellbarer maulweite |
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| R207 | Utility model specification |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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