DE1023711B - Betonmischer mit in zwei Drehrichtungen durch einen Reversiermotor antreibbarer Mischtrommel - Google Patents
Betonmischer mit in zwei Drehrichtungen durch einen Reversiermotor antreibbarer MischtrommelInfo
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- DE1023711B DE1023711B DET11828A DET0011828A DE1023711B DE 1023711 B DE1023711 B DE 1023711B DE T11828 A DET11828 A DE T11828A DE T0011828 A DET0011828 A DE T0011828A DE 1023711 B DE1023711 B DE 1023711B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
- B28C5/08—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
- B28C5/0806—Details; Accessories
- B28C5/0831—Drives or drive systems, e.g. toothed racks, winches
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- Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
Description
- Betonmischer mit in zwei Drehrichtungen durch einen Reversiermotor antreibbarer Mischtrommel Die Erfindung betrifft einen Betonmischer mit in -zwei Drehrichtungen durch einen Reversiermotor antreibbarer Mischtrommel und einer angetriebenen Winde. Bei einem bekannten Betonmischer dieser Art dient die Winde dazu, die schwenkbar angeordnete XIischtrominel in, verschiedene Neigungslagen zu bringen, damit das Material in verschiedenen Höhen aus der Trommel ausgebracht werden kann. Zum Antrieh der Winde ist ein besonderer Motor vorgesehen. Bei den üblichen mit einem Materia.lbeschickungsaufzug versehenen Betonmischern werden bisher nicht Reversiermotoren verwendet, sondern Reversiergetriebe mit Kegel- oder Stirnzahnrädern und mit je einer Kupplung für Vorwärts- und Rückwärtsgang der Mischtrommel. Die Hauptantriebswelle, die sich stets in einer Richtung dreht, ist mit der Seiltrommel der Aufzugswinde kuppelbar. Dadurch gelingt es, mit einem einzigen Motor auszukommen; die Reversiergetriebe sind aber sehr umfangreich und teuer, und die Erfindung bezweckt, dieselben. zu vermeiden.
- Dies gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß bei einem Betonmischer der eingangs erwähnten Art die Mischtrommel und die Aufzugswinde eines Materialbeschickungsaufzuges von einem einzigen Reversiermoto-r angetrieben sind und der Motorumschalter eine Verriegelung aufweist, die eine Einkupplung der Aufzugswinde nur in der 1-Iischdrehrichtung der Mischtrommel gestattet.
- Wäre die Verriegelung nicht vorgesehen, so könnte das Aufzugswindwerk bei falscher Antriebsrichtung in Tätigkeit gesetzt werden, was ein Herabstürzen des Aufzuges und eine sehr schwere Störung und Beschädigung des Windwerkes zur Folge haben würde. Erst durch diese Verriegelung wird es möglich, mit einem einfachen und billigen Reversierschalter die teueren Getriebe überflüssig zu machen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, soweit das zum Verständnis notwendig ist. Es zeigt Fig.1 den Reversierschalter und eine Verriegelungsvorrichtung in Ansicht, Fig. 2 bis 4 Seitenrisse zu Fig. 1 in drei verschiedenen Schalterstellungen, Fig.5 einen Grundriß zu Fig.2, teilweise im Schnitt, bei eingerücktem Kupplungshebel.
- Der als Ganzes nicht dargestellte Trommelmischer weist in an sich bekannter Weise eine init Innenschaufelung versehene Mischtrommel auf, die mit einem äußeren Zahnkranz versehen ist, in den ein Ritzel eingreift. Dieses Ritzel sitzt nun auf einer Welle, auf welcher auch die Seiltrommel des Beschickungsaufzuges angeordnet ist. Das Windwerk weist ferner eine Kupplung auf, durch welche die Seiltrommel mit der Welle gekuppelt werden kann, um den vollen Aufzugskasten nach oben zu fahren, und ferner eine Bremse, um den leeren Kasten nach seiner Entleerung in die Mischtrcmmel hinunterzulassen. Die Welle wird von einem Elektromotor, z. B. einem Drehstrommotor mit Käfiganker und Stern-Dreieck-Anlauf, über ein Reduziergetriebe angetrieben. Vorzugsweise ist der Motor als Flanschinotor ausgebildet und an das Reduziergetriebe angeflanscht.
- Im folgenden wird nun auf die Zeichnung Bezug genommen.
- Der Reversierschalter 1 des Elektromotors, der vorzugsweise von letzterem ganz getrennt angeordnet ist, ist mit einer Schaltwelle 2 versehen, auf der ein Drehgriff 3 angebracht ist und auf welcher eine ungefähr halbkreisförmige Verriegelungsscheibe 4- sitzt.
- Eine Welle 5, die mit der nicht dargestellten Kupplung der Seiltrommel mit der Antriebswelle verbunden ist, kann mittels des Kupplungshebels 6 verdreht werden.. In der in Fig. 1 mit vollen Strichen gezeichneten Lage des Hebels 6 ist die Kupplung ausgerückt, in der strichpunktiert gezeichneten Lage 6' dagegen eingerückt. Der Hebel weist einen Ansatz 7 auf, welcher in der Einrückstellung des Hebels, also in der Lage 7' des Ansatzes, eine Drehung der Schaltwelle 2 verhindert, weil die Scheibe 4 an den Ansatz 7 anschlägt. Es ist hierbei zu bemerken, daß die Schaltwelle 2 nur in einem Bereich von 18d° drehbar ist, nämlich von der Stellung nach Fig. 2 in die Stellung nach Fig. 4, und umgekehrt. Diese Begrenzung ist durch die Konstruktion des Reversierschalters 1 bedingt. -Wenn der Schalter 1 sich in der Fig. 2 entsprechenden Stellung befindet, so treibt der Motor die Mischtrommel in dem für den Mischvorgang erforderlichen Sinne an, in der Schaltstellung nach Fig. 4 dagegen in dem für den Entleerungsvorgang erforderlichen Sinne. In der Schaltstellung nach Fig. 3 ist der Motor ausgeschaltet (Ruhestellung). In den Lagen nach Fig.2 und 4 ist der Motor in Dreieck geschaltet, während er jeweils in einer Zwischenstellung zwischen Fig. 3 und 2 bzw. 3 und 4 in Stern geschaltet ist. Beim Einschalten des Motors in dem einen oder dem anderen Sinne hält der Bedienende den. Drehgriff 3 jeweils ganz kurz in der Zwischenstellung fest, damit der Motor zunächst in Sternschaltung anläuft.
- . -Aus den Fig..1-bis 4. ist klar ersichtlich, daß es nur in der Schaltstellung für »Mischen« (Fig. 2) möglich ist, die Kupplung einzurücken, d. h. den Hebel 6 in die Lage 6' zu bringen-; in der Ruhestellung und in der Schaltstellung für , »Entleeren.« verhindert die Scheibe 4 die Einrückbewegung des Hebels. Es ist somit unmöglich, die Seiltrommel mit der Antriebswelle zu kuppeln, wenn letztere sich in der falschen Richtung dreht oder auch, wenn letztere ruht. Der Kupplungshebel wird übrigens in bekannter Weise automatisch ausgerückt, wenn der Aufzugskasten seine oberste Stellung erreicht hat.
- Der Ansatz 7 des Kupplungshebels 6 verhindert, wie bereits erwähnt, eine Drehung der Schaltwelle 2, wenn sich der Hebel in der Einrückstellung befindet. Dadurch wird verhindert, daß ein Umschalten des Motors erfolgen kann, während derselbe durch den Aufzug belastet ist. Da ein Motor mit Stern-Dreieck-Anlauf im Moment des Anlaufes nur ein kleines Drehmoment entwickelt, würde letzteres nicht zum Reversieren .der Trommel ausreichen, wenn zugleich das Windwerk mit dem Aufzugskasten belastet wäre.
- Bei kleinen Rev ersier-Trommelmischern, die Motoren von weniger als 4 PS 'benötigen, für deren Anlauf meist keine Stern-Dreieck-Schaltung vorgesehen ist und die infolgedessen bei hohem Drehmoment anlaufen, ist diese zusätzliche Verriegelung nicht erforderlich.
- Die mit der beschriebenen Konstruktion erzielten Ersparnisse durch Wegfall der eingangs erwähnten Getriebe sind in der Praxis sehr 'beträchtlich.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Betonmischer mit in zwei Drehrichtungen durch einen Reversiermotor antreib'barer Mischtrommel und einer angetriebenen Winde, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischtrommel und die Winde eines Materialbeschickungsaufzuges von einem einzigen Reversiermotor angetrieben sind und der Motorumschalter eine Verriegelung aufweist, die eine Einkupplung der Aufzugswinde nur in der Mischdrehrichtung der Mischtrommel gestattet. z. Betonmischer nach Anspruch 1 mit ein-ein Drehstronirnotor für Sterri-Dreieck-Anlauf, dadurch ge-lceiin,ze#clinet, daß der Motorumschalter mit dem Betätigungsorgan der Aufzugswinde zusätzlich so verriegelt ist, daß er nur dann betätigt werden kann, wenn das Betätigungsorgan sich in der die Außerbetriebsstellung der Aufzugswinde bewirkend,-n Lage befindet. 3. Betonmischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die SeiltrQmmel der Aufzugswinde auf,der W eile eines Zahnritzels, das in einen Außenkranz der Mischtrommel eingreift, drehbar gelagert ist und mit der Welle durch Betätigung eines. Kupplungshebels (6) kuppelbar ist. 4. Betonmischer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor als Flanschmotor ausgebildet ist und die Antriebswelle der Mischtrommel über ein Reduziergetriebe antreibt, an welchem er angeflanscht ist. 5. Betonmischer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schaltwelle (2) des Motorumschalters eine mindestens angenähert halbkreisförmige Scheibe (4) angeordnet ist, die in der Schaltstellung für »Mischen« die Einrückbewegung des Kupplungshebels (6) für die Aufzugswinde gestattet, in der Ruhestellung und in der Schaltstellung für »Entleeren« diese Bewegung dagegen verhindert. 6. Betonmischer nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsliebel (6) für die Aufzugswinde einen Ansatz (7) hat, der in seiner Einrückstellung durch Anschlagen an die Scheibe (4) der Schaltwelle (2) eine Drehung der Schaltwelle (2) des Motorumschalters verhindert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften \7r. 535 714, 499 289; USA. Patentschrift 17r. 2 492 299;
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1023711X | 1955-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023711B true DE1023711B (de) | 1958-01-30 |
Family
ID=4553226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET11828A Pending DE1023711B (de) | 1955-02-03 | 1956-02-02 | Betonmischer mit in zwei Drehrichtungen durch einen Reversiermotor antreibbarer Mischtrommel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1023711B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE499289C (de) * | 1927-07-14 | 1930-06-04 | Koehring Co | Mischmaschine mit Fluessigkeitsmessbehaelter und angetriebenem Beschickungskuebel |
| DE535714C (de) * | 1928-08-13 | 1931-10-22 | Koehring Co | Selbsttaetige Steuervorrichtung mit Mischzeitmesser fuer Betonmischmaschinen |
| US2492299A (en) * | 1946-10-29 | 1949-12-27 | Letourneau Inc | Cement mixer |
-
1956
- 1956-02-02 DE DET11828A patent/DE1023711B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE499289C (de) * | 1927-07-14 | 1930-06-04 | Koehring Co | Mischmaschine mit Fluessigkeitsmessbehaelter und angetriebenem Beschickungskuebel |
| DE535714C (de) * | 1928-08-13 | 1931-10-22 | Koehring Co | Selbsttaetige Steuervorrichtung mit Mischzeitmesser fuer Betonmischmaschinen |
| US2492299A (en) * | 1946-10-29 | 1949-12-27 | Letourneau Inc | Cement mixer |
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