DE1023625B - Sturmlaterne mit einem der Aufnahme von Raeuchermitteln dienenden Behaelter - Google Patents
Sturmlaterne mit einem der Aufnahme von Raeuchermitteln dienenden BehaelterInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03B—INSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
- E03B3/00—Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
- E03B3/06—Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from underground
- E03B3/08—Obtaining and confining water by means of wells
- E03B3/10—Obtaining and confining water by means of wells by means of pit wells
- E03B3/11—Obtaining and confining water by means of wells by means of pit wells in combination with tubes, e.g. perforated, extending horizontally, or upwardly inclined, exterior to the pits
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M1/00—Stationary means for catching or killing insects
- A01M1/20—Poisoning, narcotising, or burning insects
- A01M1/2022—Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide
- A01M1/2061—Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide using a heat source
- A01M1/2088—Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide using a heat source using a burner or a flame as heat source
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Sturmlaterne mit einem der Aufnahme von Räuchermitteln dienenden Behälter.
Bei den bisher bekannten Sturmlaternen war der Behälter für das Räuchermittel ζ. B. an dem
Zylinder einer Petroleumlampe angebracht. Hierdurch ergibt sich der Nachteil, daß der Behälter für das
Räuchermittel nicht wie bei der Sturmlaterne nach der Erfindung unmittelbar im Wärmestrom der
offenen Flamme liegt. Erfindungsgemäß ist in der Abzugsöffnung der Laterne der Behälter für ein Rauchermittel
angebracht. Der Behälter besitzt einen mit Öffnungen oder Düsen versehenen Deckel für den
Durchgang der entwickelten Dämpfe (aus dem Behälter bzw. aus dem hohl gestalteten Deckel). Überraschenderweise
wird bei der Sturmlaterne nach der Erfindung durch die Anordnung des Behälters für ein
Räuchermittel in der Abzugsöffnung die Luftzufuhr zu der Flamme in keiner Weise behindert, so daß
diese weder raucht noch erlischt. Es wird daher der besondere technische Fortschritt erzielt, daß dem
Räuchermittel nicht nur die Stärkstmögliche Hitze zugeführt, sondern gleichzeitig auch die Lichtstärke der
Lampe nicht beeinträchtigt wird. Durch die besondere Ausbildung des Behälters für das Räuchermittel mit
Deckel und verhältnismäßig engen Öffnungen oder Düsen gemäß der Erfindung entsteht in dem Behälter
ein Überdruck, welcher die Austrittsgeschwindigkeit des verdampften Räuchermittels erhöht, ohne daß
hierzu eine zusätzliche Hitze erforderlich ist. Es wird nämlich gemäß der Erfindung gleichzeitig auch die
Wärmekapazität des Behälters ausgenutzt. Die Laterne nach der Erfindung hat eine große praktische Bedeutung
in abgelegenen Gebieten, z. B. in tropischen Ländern.
Zum Einfüllen des Räuchermittels in den Behälter ist in dem Deckel eine Öffnung vorgesehen, welche
durch eine Federzunge oder eine Schraube verschlossen ist.
Bei Verwendung von Düsen erstrecken sich diese seitlich und radial in der Nähe der Oberkante des Behälters
und bestehen aus Bronze oder einer anderen verhältnismäßig korrosionsfesten Legierung. Ihr
Querschnitt ist vorzugsweise oval.
Die Erfindung wird an Hand der schematischen Zeichnungen beispielsweiser Ausführungsformen eingehender
beschrieben. In diesen ist
Fig. 1 eine Seitenansicht der Räuchervorrichtung mit abgenommenem Deckel,
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht von oben in größerem Maßstab des oberen Teils der Räuchervorrichtung
mit abgenommenem Deckel, 5c
Fig. 3 ein Schnitt entsprechend Fig. 2,
Fig. 4, 5 und 6 jeweils eine Ansicht von der Seite, von oben und in Perspektive einer abgeänderten Bauweise
der Räuchervorrichtung.
Sturmlaterne mit einem der Aufnahme
von Räuchermitteln dienenden Behälter
von Räuchermitteln dienenden Behälter
Anmelder:
Power Fumingants Limited, London
und Frank Ernest Templeman, Romford,
Essex (Großbritannien)
Vertreter: Dr. W. Germershausen, Patentanwalt,
Fxankfurt/M., Neue Mainzer Str. 49-51
Fxankfurt/M., Neue Mainzer Str. 49-51
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 10. Januar 1955
Großbritannien vom 10. Januar 1955
Frank Ernest Templeman, Romford, Essex
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Wie in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt wird, weist die Sturmlaterne 1 üblicher Bauweise oben an Stelle des
üblichen konischen Deckels einen kappenförmigen Behälter 2 mit einem sich seitlich erstreckenden
Flansch 3 auf. Dieser Flansch ist an mehreren Stellen mit Schlitzen versehen, z. B. an vier diametral gegenüberliegenden
Seiten 4, um die Enden von streifenförmigen Metallrohren 5 aufzunehmen, die am Oberteil
der Lampe 1 sitzen. Diese Ohren 5 besitzen Schultern und dienen als Träger für den Behälter 2, welcher
hierdurch in einem Abstand von der Oberkante der Abzugsöffnung der Lampe 1 gehalten wird. Die
Enden der Ohren 5 gehen durch Schlitze 6, welche an entsprechenden Stellen in einem Deckel 7 vorgesehen
sind. Sie werden dann nach innen oder außen umgebogen, um den Deckel 7 und den Behälter 2 in ihrer
Stellung auf dem Oberteil der Lampe 1 zu halten.
Der Behälter 2 und der Deckel 7 können zusammen ein Ganzes bilden oder als getrennte Teile ausgebildet
sein, welche durch die Ohren 5 zusammengehalten werden.
Der Behälter 2 hat eine leicht konische Form, so daß ein ringförmiger Durchgang 8 für die Verbrennungsgase
aus der Lampe 1 frei bleibt. Die Hitze der Flamme der Lampe erhitzt den Behälter 2 und dessen
Inhalt, der verdampft und die Räucherdämpfe entwickelt, welche als Insektenvertilgungsmittel wirken.
Diese Dämpfe verlassen den Behälter durch Öffnun-
709 877/133
gen 9j welche zweckmäßigerweise auf beiden Seiten
des Metallstreifens 10 vorgesehen sind. Der Metallstreifen 10 ist an einem Ende 10 a oben am Deckel 7
angelenkt und besitzt eine konkave Delle 11, die in geschlossener Stellung des Streifens in eine Bohrung
12 im Deckel 7 paßt. In dieser Stellung schnappt das vordere Ende 13 des Streifens 10, das im wesentlichen
S-förmig gebogen ist, über die Kante des Dekkels 7 und hält den Streifen 10 in geschlossener Stellung.
Die Öffnung 12 dient zum Füllen des Behälters z. B. mit Tabletten oder einem sonstigen Räuchermittel.
Unter dem Streifen 10 ist eine Metallöse 14 oben am Deckel 7 befestigt und geht unter einer aufgewölbten
Stelle 15 des Streifens 101 im wesentlichen in der Mitte des Deckels 7 hindurch. Diese Öse 14
dient dazu, den oberen Teil der Laterne anzuheben, wenn das Lampenglas entfernt werden soll. Die
Laterne ist mit dem üblichen nicht dargestellten Drahtgriff zum Tragen und Aufhängen sowie mit dem
schwenkbaren, nicht dargestellten Hebel zum Anheben des Glaszylinders und Anzünden der Laterne
versehen.
Bei der abgeänderten, in Fig. 4, 5 und 6 dargestellten Ausführungsform wird der normale kegelförmige
Deckel der Laterne durch einen zylindrischen Behälter 2 ersetzt. Dieser ist im Inneren korrosionsfest
verzinnt und besitzt einen konischen Deckel 7, dessen Kante über die Wand des Behälters 2 hinausragt und
der abnehmbar an der Lampe befestigt ist, wie unter Bezug auf Fig. 1, 2 und 3 beschrieben wurde, und
zwar mittels der Ohren 5, welche durch die Schlitze 6 gehen. Der Deckel kann aber auch an der Lampe angelenkt
oder durch Schrauben an deren Oberteil befestigt sein.
Der Behälter 2 wird oben in der Abzugsöffnung der Lampe gehalten, und zwar ebenso wie der unter Bezugnahme
auf Fig. 1, 2 und 3 beschriebene Behälter.
In der Nähe seiner Oberkante ragen aus der Wand des Behälters 2 im wesentlichen horizontal mehrere
Düsen 16 von ovalem Querschnitt heraus und erstrecken sich innerhalb der Zwischenräume zwischen
den Ohren 5 über die Außenwand der Lampe 1 hinaus.
In der Mitte des Deckels 7 ist eine Öffnung 17 zum Füllen und Reinigen des Behälters vorgesehen, die in
der Regel durch einen Schraubdeckel 18 verschlossen ist.
Bezüglich des Räuchermittels gilt nur die Bedingung, daß es beim Erhitzen die gewünschten Dämpfe
entwickelt.
Wie ersichtlich, wird durch Form und Anordnung des Behälters in der Lampe die Wärme maximal ausgenutzt
und der zur Insektenvertilgung dienende Dampf durch die Öffnungen 9 bzw. Düsen 16 unter
Druck ausgestoßen.
Der Boden des Behälters kann zur Erhöhung der Heizfläche statt flach teilweise sphärisch ausgebildet
sein.
Claims (6)
1. Sturmlaterne mit einem der Aufnahme von Räuchermitteln dienenden Behälter, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (2) für das Räuchermittel in der Abzugsöffnung der Laterne (1) angeordnet ist und einen Deckel (7) mit
Öffnungen (9) oder Düsen (16) für den Durchgang der entwickelten Dämpfe aus dem Behälter (2)
bzw. aus dem hohl gestalteten Deckel (7) besitzt.
2. Sturmlaterne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (7) eine öffnung
(12) zum Einbringen des Räuchermittels in den Behälter (2) besitzt, welche mittels eines Schnappdeckels
bzw. Verschlusses (10) verschlossen ist.
3. Sturmlaterne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (7) eine
Drahtöse (14) aufweist.
4. Sturmlaterne nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) mittels
senkrechter, ein Ganzes mit der Lampe (1) bildender Träger (5) in der Abzugsöffnung der Lampe
(1) befestigt ist, welche an ihren Enden mit Ohren zum Einführen in an entsprechenden Stellen im
Deckel (7) vorgesehene Schlitze (6) und darauffolgendem Umbiegen versehen sind.
5. Sturmlaterne nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) am Rand
einen Flansch (3) besitzt, der mit Schlitzen (4) versehen ist, welche mit den Schlitzen (6) im
Deckel (7) übereinstimmen und durch welche die Ohren (5) geführt werden.
6. Sturmlaterne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsöffnungen die Form von Düsen (16) mit vorzugsweise
ovalem Querschnitt haben.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 496 087;
französische Patentschrift Nr. 1 040 409.
Deutsche Patentschrift Nr. 496 087;
französische Patentschrift Nr. 1 040 409.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
> 709 877/133 1.58
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB1139960X | 1955-01-10 |
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| DE (1) | DE1023625B (de) |
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| DE29903404U1 (de) | 1999-02-25 | 1999-07-01 | Köhler, Martin, 85591 Vaterstetten | Mückenlampe |
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| FR1040409A (fr) * | 1951-08-09 | 1953-10-15 | Protect Sol | Godet amovible de chauffage pour produits sublimables |
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1955
- 1955-12-31 DE DEP15408A patent/DE1023625B/de active Pending
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1956
- 1956-01-03 FR FR1139960D patent/FR1139960A/fr not_active Expired
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Also Published As
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