DE496087C - Geraet fuer Rauminhalation - Google Patents
Geraet fuer RauminhalationInfo
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- DE496087C DE496087C DEA54175D DEA0054175D DE496087C DE 496087 C DE496087 C DE 496087C DE A54175 D DEA54175 D DE A54175D DE A0054175 D DEA0054175 D DE A0054175D DE 496087 C DE496087 C DE 496087C
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Gerät für Rauminhalation derjenigen Art, bei
der ein das zu verdampfende Heilmittel aufnehmender Behälter von unten erwärmt wird
und mit der Wandung des Gehäuses einen ringförmigen Raum bildet.
"Der Erfindungsgegenstand kennzeichnet sich im wesentlichen durch einen zylindrischen Schornstein, dessen Höhe die des Medikamentbehältcrs mindestens um das Zweifache übersteigt.
"Der Erfindungsgegenstand kennzeichnet sich im wesentlichen durch einen zylindrischen Schornstein, dessen Höhe die des Medikamentbehältcrs mindestens um das Zweifache übersteigt.
Die Verdampfung von Chemikalien in Wohnräumen, vorzugsweise für die Rauminhalation
von Heilmitteln, setzt voraus, daß die Verteilung fein genug ist, um eine möglichst
lange Dauer des Schwebezustandes der verdampften Heilmittel zu sichern, und daß die Verteilung gleichmäßig genug ist, um
nicht durch zu starke lokale Konzentration
ao Reizungen hervorzurufen oder durch zu schwache Konzentration die Wirkungen zu
schwächen.
Erfindungsgemäß wird der dieErhitzungder
zu verdampfenden Stoffe bewirkenden Heizquelle eine zweite wichtige Aufgabe zugewiesen,
nämlich die Erzeugung eines heißen Luftstromes von geringem Querschnitt. Dieser Zweck wird im wesentlichen dadurch
erreicht, daß der an sich bekannte, das Heilmittel aufnehmende und von unten erwärmte
Behälter, der von der Wandung des Gehäuses in ebenfalls bekannter Weise durch einen
Ringraum getrennt ist, von einem zylindrischen Schornstein umgeben ist, dessen Höhe
die des Heilmittelbehälters mindestens um das Zweifache übersteigt. Dadurch wird der
Luftstrom gegen die Zimmerdecke gerichtet. Die Heizquelle, vorzugsweise eine elektrische
Heizlampe, ist in einem Gehäuse unterhalb des Schornsteins untergebracht, so daß die
kalte Zimmerluft an der Lampe schnell erhitzt wird und im Schornstein rasch nach
oben steigt. Auf diese Weise wird nicht allein die Lebensdauer der Lampe erhöht, da
eine Überhitzung nicht eintreten kann, sondem auch eine annähernd gleichbleibende
Temperatur der Lampe erreicht.
Der so erzeugte heiße, gerichtete Luftstrom hat zwei Aufgaben: erstens die Hitze
der Lampe an die zu verdampfenden Stoffe zu übermitteln, zweitens den erzeugten Dampf
abzuführen und in die oberen Schichten der Zimmer luft zu befördern.
Zu diesem Zweck ist der zu verdampfende Stoff in einem Schälchen in dem Schornstein
selbst untergebracht, und zwar ist dieses Schälchen so gelagert, daß es mit der Schornsteinwand
eine ringförmige Düse für den aufsteigenden Luftstrom bildet. Auf Grund dieser Düsenwirkung reißt der Luftstrom den
im Schälchen vorhandenen Dampf, der sich entsprechend dem Sättigungsdruck des Stoffes
gebildet hat, mit sich und ermöglicht die Bildung neuer Dampfmengen. Man kann auf
diese Weise die Heilmittel unterhalb ihres Siedepunktes verdampfen, da durch den Abtransport
der gebildeten Dämpfe immer dafür gesorgt wird, daß der Sättigungsdruck nicht erreicht wird. Die meist hitzeempfindlichen
Heilmittel werden daher verdampft, ohne daß
ein Verschmoren eintritt. Feste Teilchen können sich nicht bilden, es handelt sich um
ein Luftdampf gemisch; da dessen Konzentration gleichmäßig und gering ist, so erfolgt
in den oberen Luftschichten des Zimmers eine weitere gleichmäßige Verdünnung der Zimmerluft.
Man kann auf diese Weise bei geschlossenen Fenstern und Türen z. B. Mentholdämpfe
bis zu 24 Stunden im Schwebezustand erhalten.
Um das Füllen des Schälchens im Schornstein zu erleichtern, ist der obere Teil des
Schornsteins in Höhe des Schälchens aufklappbar. Auch kann die Höhe, in der das Schälchen gelagert ist, veränderlich sein, ferner
können Schälchen verschiedenen Durchmessers verwendet werden, wodurch der Luftstrom mehr oder weniger gedrosselt
wird und damit auch eine Regelung der Temperatur herbeigeführt wird.
Die Höhe, in der das Schälchen innerhalb des Schornsteines gelagert wird, ist durch die
beabsichtigte Verdampfungstemperatur bestimmt. Diese liegt zweckmäßig unterhalb des Siedepunktes des zu verdampfenden Stoffes
; z. B. ergibt sich erfahrungsgemäß für das bei 212° siedende Menthol eine ausgezeichnete
Verdunstung, wenn man das Schälchen auf etwa 1250 erhitzt.
Soll der Apparat für die Verdampfung verschiedener Stoffgemenge verwendet werden,
so kann man die Schornsteinwirkung durch bekannte Mittel, wie z. B. Abschirmen der Zuglöcher, Veränderung der Schornsteinhöhe
o. dgl., den jeweilig zur Verwendung kommenden Stoffen anpassen. Auch kann die Höhe, in der das Schälchen gelagert ist, veränderlich
sein.
, Auf der Zeichnung .ist eine Ausführungsform veranschaulicht. Es bedeutet
Abb. ι eine Ansicht des Gehäuses mit dem unteren Teil des Schornsteins ohne Sockel,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch das vollständige Gerät, bei dem der Schornstein
umgeklappt ist.
Abb. 3 ist eine Draufsicht auf das Gerät mit umgelegtem Schornstein.
Der elektrische Strom wird durch die Stromzuführung 2 über die Heizlampenfassung
3 zur Heizglühlampe 4 geleitet. Die Chemikalien werden in das oberhalb des Gehäuses
6 befestigte Verdampfungssehälchen 5 eingelegt und zur Verdampfung gebracht.
Dabei zieht Frischluft durch die Zuglöcher 7 in das Gehäuse 6, das auf einem Sockel 1
(beispielsweise aus Porzellan) ruht, vermischt sich mit der Heißluft und zieht durch die
ringförmige Düse zwischen Schälchen und oberem Rand des Gehäuses durch den Schornstein
ab, dabei die Dämpfe mitreißend. Das Chemikaliengemisch tritt durch den Schornstein
8, der mit Klappscharnieren versehen ist, ins Freie.
Claims (2)
- Patentansprüche: 5,ι. Gerät für Rauminhalation mit 'einem das Heilmittel aufnehmenden^ von unten erwärmten Behälter, der mit der Wandung des Gehäuses einen ringförmigen Raum bildet, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Schornstein (8), dessen flöhe die des Heilmittelbehälters (5) mindestens um das Zweifache übersteigt.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schornstein (8) in an sich bekannter Weise umklappbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54175D DE496087C (de) | 1928-05-16 | 1928-05-16 | Geraet fuer Rauminhalation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54175D DE496087C (de) | 1928-05-16 | 1928-05-16 | Geraet fuer Rauminhalation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE496087C true DE496087C (de) | 1930-04-14 |
Family
ID=6939343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA54175D Expired DE496087C (de) | 1928-05-16 | 1928-05-16 | Geraet fuer Rauminhalation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE496087C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023625B (de) * | 1955-01-10 | 1958-01-30 | Power Fumingants Ltd | Sturmlaterne mit einem der Aufnahme von Raeuchermitteln dienenden Behaelter |
-
1928
- 1928-05-16 DE DEA54175D patent/DE496087C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023625B (de) * | 1955-01-10 | 1958-01-30 | Power Fumingants Ltd | Sturmlaterne mit einem der Aufnahme von Raeuchermitteln dienenden Behaelter |
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