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DE1023600B - Elektromagnetischer Tonabnehmer - Google Patents

Elektromagnetischer Tonabnehmer

Info

Publication number
DE1023600B
DE1023600B DEE9953A DEE0009953A DE1023600B DE 1023600 B DE1023600 B DE 1023600B DE E9953 A DEE9953 A DE E9953A DE E0009953 A DEE0009953 A DE E0009953A DE 1023600 B DE1023600 B DE 1023600B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electromagnetic pickup
magnetic
scanning systems
armature
induction coils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE9953A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Habil Erhard Ahrens
Hans-Robert Kuehn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
Priority to DEE9953A priority Critical patent/DE1023600B/de
Publication of DE1023600B publication Critical patent/DE1023600B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
    • H04R11/10Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus comprising two or more styli or transducers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Tonabnehmer.
Es sind bereits Tonabnehmer bekannt, bei denen die den Luftspalt einschließenden Polschuh« sich auf ungleichem magnetischem Potential befinden und bei denein der Anker der neutralen Zone des magnetischen Kreises gegenüberliegt.
Es sind auch elektromagnetische Schneidsysteme bekannt, bei denen ein Anker zwischen den einen Luftspalt einschließenden Enden eines Bügels aus magnetisierbarem Material und dem Mittelteil dieses Bügels unter Zwischenschaltung eines stabförmigen Permanentmagnets drehbar gelagert ist. Diese Schneidsysteme müssen sehr groß ausgebildet werden, damit zwischen dem Anker und dem Mittelteil des Bügels ausreichend Platz für den Permanentmagnet zur Verfügung steht. Naturgemäß kann man, um Platz zu sparen, in Abänderung dieser bekannten Anordnung auch, einen kleinen Permanentmagnet vorsehen, dann wird das System aber wesentlich unempfindlicher. Aus diesem Grunde ist es sehr unvorteilhaft, daß der Konstruktion dieser Schneidsysteme zugrunde liegende Prinzip auf Abtastsysteme, die bekanntlich extrem klein ausgebildet werden müssen, zu übertragen.
Des weiteren sind elektromagnetische. Tonabnehmer 2S bekannt, deren vor den Steuerspulenkernen schwingender Anker die Abtastnadel ist, die infolge ihres Eigenmagnetismuis den magnetischen Fluß liefert. Zwar läßt sich dadurch die schwingende Masse gering halten, so daß aus diesem Grunde eine hohe Empfindlichkeit und geringe Rückstellkraft zu erwarten wäre, jedoch die ungünstige einseitige Halterung des Ankers und seine Führung durch die sogenannten Klemmbacken heben die zuvor erwähnten Vorteile wieder auf. Auch ist ungünstig bei der bekannten Vorrichtung, daß, wenn eine Dämpfung am Nadelträger erfolgen soll, dies nur im Bereich geringer Auslenkung der um ihr Lager schwingenden Nadel möglich ist.
Bei so aufgebauten Tonabnehmern ist durch entsprechende Ausbildung der schwingenden Teile eine geringe Rückstellkraf t und eine extrem hohe Empfindlichkeit erzielbar und ferner die Anbringung von Dämpfungsorganen im Bereich von Ankerteilen mit der größten Amplitude möglich.
Die Erfindung besteht nun in der Kombination der an sich bekannten Merkmale, daß erstens der Anker zwischen dem von den Polschuhen eines magnetischen Kreises eingeschlossenen Luftspalt und einem Teil dieses Kreises drehbar gelagert ist und daß zweitens in dem magnetischen Kreis zwei vorzugsweise gleich starke, in bezug auf ihre Magnetisierung gegeneinandergeschaltete Permanentmagnete vorgesehen sind.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist der Anker zwischen dem von zwei PoI-Elektromagnetischer Tonabnehmer
Anmelder:
ELECTROACUSTIC Gesellschaft m.b.H., Kiel, Westring 425-429
Dr. phil. habil. Erhard Ahrens, Kiel,
und Hans-Robert Kühn, Kiel-Gaarden,
sind als Erfinder genannt worden
schuhen, die sich auf gleichem magnetischem Potential befinden, eingeschlossenen Luftspalt und, vorzugsweise unter Zwischenschaltung einer Zunge aus magnetisierbarem Material, dem Teil des magnetischen Kreises, der sich auf maximalem, dem Potential der Polschuhe entgegengesetztem Potential befindet, drehbar gelagert.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung, in der einige Ausführungsbeispieie nach der Erfindung dargestellt sind, näher erläutert.
In Fig. 1, in der ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung unter α in Draufsicht und unter b im Querschnitt A-B dargestellt ist, sind die Permanentmagnete 1 und 2 mit gleichartigen Polen aneinandergrenzend angeordnet. An die freien Enden der Permanentmagnete 1, 2 stoßen zwei abgewinkelte Polschuhe 3, 4 derart an, daß die Permanentmagnete 1, 2 und die Polschuhe 3, 4 einen magnetischen Kreis mit dem Luftspalt 5 bilden. Zwischen dem Luftspalt 5 und der Stelle des magnetischen Kreises, an der die Permanentmagnete aneinandergrenzen, ist der drehbar gelagerte Anker 6 angeordnet. Der Anker 6 ist von einem leicht in den Tonabnehmer einsteckbaren Röhrchen 10 aufgenommen und mit seiner Drehachse 7 in zwei Stopfen 8, 9 aus elastischem Material, die das Röhrchen 10 an beiden Enden verschließen, drehbar gelagert. Die fest mit dem Anker 6 verbundene Drehachse 7 ist an der einen Seite aus dem Röhrchen 10 herausgeführt und trägt an ihrem Ende den Nadelhalter 11 mit der Abtastnadel 12. Der Nadelhalter 11 kann auch mit zwei Abtastnadeln ausgestattet sein, die zur Abtastung verschiedenartiger Schallplatten wahlweise mit den Tonrillen in Eingriff gebracht werden. Zwei Induktionsspulen 13, 14 sind um die dem Luftspalt benachbarten Enden der Polschuhe 3, 4 angeordnet. Die Induktionsspulen 13, 14 können derart elektrisch in Reihe geschaltet und ausgebildet wer-
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den, daß jede für die andere als Kompensationsspule gegen äußere magnetische Störfelder wirkt.
In Abänderung des dargestellten Ausführungsbeispiels können auch beide Enden der Drehachse 7 zur Aufnahme je eines Nadelhalters aus dem Röhrchen 10 herausgeführt werden. Die beiden Abtastnadeln können dann zur Abtastung verschiedenartiger Schallplatten vorgesehen werden. Außerdem können die -Permanentmagnete 1,2 auch in den Polschuhen 3 und 4 angeordnet werden. Der Teil des magnetischen Kreises, der bei dem dargestellten Ausfühnmgsbeispiel durch die Permanentmagnete 1 und 2 gebildet ist, muß dann durch ein Stück aus magnetisierbarem Material ersetzt werden.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung unter a, von oben gesehen, im Teilschnitt und unter b im Querschnitt C-D dargestellt.
In dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind mit den Bezugszeichen 1 bis 14 die gleichen Teile bezeichnet wie in Fig. 1. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein besonders kleiner Anker 6 vorgesehen. Der sich aus diesem Grunde zwischen dem Anker 6 und dem gegenüberliegenden Teil des magnetischen Kreises 1 bis 4 ergebende Zwischenraum ist durch die Zunge 15, die aus magnetisierbarem Material besteht, überbrückt. Außerdem ist zur Abschirmung gegenüber äußeren magnetischen Feldern eine Verkleidung 16 aus Material hoher magnetischer Leitfähigkeit vorgesehen, die den Tonabnehmer vollständig umschließt und nur für die Durchführung der Drehachse 7 und gegebenenfalls für die Durchführung nicht dargestellter Halteelemente Durchbrüche 17 aufweist.
Tn Fig. 3 ist, von oben gesehen, ein Doppelsystem zur Abtastung verschiedenartiger Schallplatten dargestellt, das durch Vereinigung von zwei der in Fig. 2 dargestellten Abtastsysteme entstanden ist. Die beiden Abtastsysteme haben gemeinsame Induktionsspulen 20 und 21. Die Abtastnadeln der beiden Abtastsysteme können gemäß Fig. 3 b beide an der gleichen Seite des Doppelsystems oder gemäß Fig. 3 c an gegenüberliegenden Seiten angeordnet sein. Bei Doppelsystemen ergibt sich die Möglichkeit, die Abtastnadeln sehr dicht nebeneinander anzuordnen. Dies ist sehr vorteilhaft, weil dann beide Abtastnadeln in der richtigen Weise mit dem Lautschriftträger in Eingriff gebracht werden können.
In Fig. 4 ist, von oben gesehen, im Teilquerschnitt ein Doppelsystem dargestellt, das durch Vereinigung von zwei der in Fig. 1 dargestellten Tonabnehmer entstanden ist. Die beiden Abtastsysteme haben die Permanentmagnete 22 und 23 gemeinsam. Außerdem ist zur Abschirmung gegenüber äußeren magnetischen Feldern eine Verkleidung 24 vorgesehen. Die Abtastnadeln können auch bei diesem Doppelsystem an der gleichen Seite oder an gegenüberliegenden Seiten des Doppelsystems angeordnet sein.
In Abänderung der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungs formen können auch zwei der in den Fig. 1 oder 2 dargestellten Tonabnehmer übereinander angeordnet zu einem Doppelsystem vereinigt werden.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Elektromagnetischer Tonabnehmer, gekennzeichnet durch die Kombination der an sich be- 6g kannten Merkmale, daß erstens der Anker zwischen dem von den Polschuhen eines magnetischen Kreises eingeschlossenen Luftspalt und einem Teil dieses Kreises drehbar gelagert ist und daß zweitens in dem magnetischen Kreis zwei vorzugsweise gleich starke, in bezug auf ihre Magnetisierung gegeneinandergeschaltete Permanentmagnete \rorgesehen sind.
2. Elektromagnetischer Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker zwischen dem von zwei Polschuhen (3, 4), die sich auf gleichem magnetischem Potential befinden, eingeschlossenen Luftspalt (5) und unter Zwischenschaltung einer Zunge (15) aus magnetisierbarem Material dem Teil des magnetischen Kreises (Ibis 4), der sich auf maximalem, dem Potential der Polschuhe entgegengesetzten Potential befindet, drehbar gelagert ist.
3. Elektromagnetischer Tonabnehmer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Induktionsspulen (13,14) um Teile des magnetischen Kreises (1 bis 4) um die dem Luftspalt (5) benachbarten Enden der Polschuhe (3, 4) angeordnet sind und daß die Induktionsspulen (13,14) derart elektrisch in Reihe geschaltet und angeordnet sind, daß jede für die andere als Kompensationsspule gegenüber äußeren magnetischen Störfeldern wirkt.
4. ElektromagnetischerTonabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (6) in einem leicht in den Tonabnehmer einsteckbaren Röhrchen (10) angeordnet ist und mit seiner Drehachse (7) in zwei Stopfen (8) aus elastischem Material, die das Röhrchen (10) an beiden Enden \'erschließen, gelagert ist und daß die Drehachse (7) an der einen oder an beiden Seiten zur Aufnahme eines Nadelhalters (11) aus dem Röhrchen (10) herausgeführt ist.
5. ElektromagnetischerTonabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Tonabnehmer zur Abtastung verschiedenartiger Schallplatten zu einem Doppelsystem vereinigt sind.
6. Elektromagnetischer Tonabnehmer mit zwei Abtastsystemen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Polschuhe, an denen die Induktionsspulen (20,21) angeordnet sind, und die Induktionsspulen (20,21) beiden Systemen gemeinsam sind, während die übrigen Teile der Abtastsysteme spiegelsymmetrisch angeordnet sind.
7. Elektromagnetischer Tonabnehmer mit zwei Abtastsystemen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenpolig angeordneten Permanentmagnete (22,23) beiden Abtastsystemen gemeinsam sind und daß die übrigen Teile der Abtastsysteme spiegelsymmetrisch angeordnet sind.
8. ElektromagnetischerTonabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abschirmung gegenüber äußeren magnetischen Feldern eine Verkleidung (16,24) aus Material hoher magnetischer Leitfähigkeit vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 675 906.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 70S 877/119 1.58
DEE9953A 1954-12-08 1954-12-08 Elektromagnetischer Tonabnehmer Pending DE1023600B (de)

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DE1023600B true DE1023600B (de) 1958-01-30

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DE (1) DE1023600B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175007B (de) 1958-03-06 1964-07-30 Electroacustic Gmbh Elektromagnetische Abtastvorrichtung fuer Zweikomponentenschrift-Tonabnehmer

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE675906C (de) * 1936-02-11 1939-05-20 Adolf Braun Elektromagnetischer Tonabnehmer

Patent Citations (1)

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DE1175007B (de) 1958-03-06 1964-07-30 Electroacustic Gmbh Elektromagnetische Abtastvorrichtung fuer Zweikomponentenschrift-Tonabnehmer

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