DE1194056B - Hochempfindliches elektromagnetisches Relais - Google Patents
Hochempfindliches elektromagnetisches RelaisInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
int. α.:
HOIh
Deutsche Kl.: 21g-4/01
Nummer: 1194 056
Aktenzeichen: M 51571 VIII c/21 g
Anmeldetag: 26. Januar 1962
Auslegetag: 3. Juni 1965
Es sind bereits Relais mit einem Magnetkreis bekannt, bei dem ein Permanentmagnet im Kreis der
Polstücke und des Ankers einen Magnetfluß erzeugt, der verstärkt oder aufgehoben werden kann, und
zwar durch einen Fluß, der durch eine Spule erzeugt wird und in dem besagten Magnetkreis eine magnetomotorische
Kraft hervorruft.
Derartige Relais sind nicht empfindlich, da der durch die Spule erzeugte Fluß sich über den Permanentmagneten
schließen muß, der einen erhöhten Widerstand darstellt, so daß jede Veränderung des
Flusses in einem derartigen Kreis eine erhöhte Anzahl Amperewindungen erfordert. Um in diesem Relais
die Empfindlichkeit zu erhöhen, ist bereits bekannt, dieses mit einem magnetischen Nebenanschluß zu
versehen, der aus einem Stück magnetischen Metalls besteht, das zwischen den beiden Polstücken angeordnet
ist. Es ist auch bereits bekannt, einen magnetischen Nebenschluß mit Luftspalt zu verwenden. In
beiden Fällen teilt sich der Gesamtfluß des Permanenmagneten in den Kreis, der sich über einen Teil
der Polstücke und den Nebenschluß schließt, und in den Kreis, der die Polstücke und den Anker umfaßt.
Diese Teilung des Flusses ist von dem Widerstand der beiden Kreise abhängig. Um im Ankerkreis einen
ausreichenden Fluß zu erhalten, ist es wichtig, einen relativ hohen Widerstand des Nebenschlusses vorzusehen.
Demgemäß verwendet man Nebenschlüsse aus Eisen, die gesättigt sind. Auf Grund dieser Sättigung
bleibt jedoch die für die Durchführung des Ankerflusses durch den Nebenschluß erforderliche
magnetomotorische Kraft hoch. Es ist bereits versucht worden, diesem Umstand dadurch abzuhelfen,"
daß Nebenschlüsse mit Luftspalt verwendet wurden. Die auf diese Weise erhaltenen Relais sind wesentlich
sensibler als die mit einem Nebenschluß aus Eisen, man hat jedoch festgestellt, daß es möglich
ist, die Empfindlichkeit noch weiter zu erhöhen.
Es ist nämlich möglich, den gleichen Fluß im Ankerkreis bei einem Nebenschluß aus Eisen mit geringem
Widerstand zu erhalten, wenn der durch den Nebenschluß führende Fluß sehr hoch ist, da sich
der Fluß zwischen den beiden Kreisen in umgekehrten Verhältnis der Widerstände aufteilt. Bei den bisher
bekannten Relais mit Nebenschluß, in denen der magnetische Kreis des Nebenschlusses sich über die
Polstücke schließt, kann dieser Gesamtfluß nicht erhöht werden, da die Polstücke aus einem hochmagnetischen
Material bestehen und schnell gesättigt sind.
Die Erfindung beseitigt die Nachteile der bekannten Relais dadurch, daß der magnetische Nebenschluß,
der aus einem ferromagnetischen Material Hochempfindliches elektromagnetisches Relais
Anmelder:
Etablissement UNILEK, Vaduz (Liechtenstein)
Vertreter:
Dr. K. R. Eikenberg und Dipl.-Chem. W. Rücker, Patentanwälte, Hannover, Am Klagesmarkt 10/11
Als Erfinder benannt:
Robert Moser, Saint GaIl (Schweiz);
Jacques Morel, Paris
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 6. Februar 1961 (851988)
geringerer Permeabilität besteht, einen großen Querschnitt aufweist, während die beiden Polstücke, die
mit dem Nebenschluß an zwei Stellen fest verbunden
as sind und aus einem ferromagnetischen Material
hoher Permeabilität bestehen, einen kleineren Querschnitt besitzen.
Es sind zwar bereits polarisierte Relais bekannt, bei denen der Nebenschluß nicht aus einem durchgehenden
Stück aus magnetischem Material gebildet wird, sondern einen Luftspalt enthält. Ein solcher
Luftspalt ist jedoch aus den bereits in Verbindung mit einer anderen Relaisart angegebenen Gründen
nachteilig. Weiter ist bereits ein Relais bekannt, bei dem die beiden Polstücke als Schenkel eines U-Profils
ausgebildet sind, das über seine gesamte Länge einen konstanten Querschnitt besitzt. Auf die Basis
dieses U-Profils ist ein Polarisationsmagnet aufgesetzt.
Infolge der gegenüber der vorliegenden Erfindung abweichenden Querschnittsverhältnisse lassen
sich die mit der Erfindung beabsichtigten Wirkungen jedoch nicht erzielen.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der magnetische Nebenschluß durch eine starke zylindrische
Schale gebildet, deren Umfangsränder mit den Polen des Dauermagneten zusammenarbeiten.
Die Polstücke, die aus zwei zylindrischen Stäben bestehen, sind an zwei diametral gegenüberliegenden
Punkten angeordnet.
Auf diese Weise ergibt sich ein konstanter Bereich des Nebenschlusses, unabhängig von der Stellung des
um seine Achse drehbaren Magneten. Der Wider-
509 578/275
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stand des Nebenschlusses ist gering und konstant auf Widerstand, der 0,0004: 0,05=0,008 beträgt, erfor-Grund
der guten Flußführung, die durch den kreis- dert eine magnetomotorische Kraft von 1,6 AW, um
förmigen Rand des Nebenschlusses gesichert ist. einen Fluß von 250 Maxwell durchzuleiten.
Es ist auch möglich, einen zweiten Nebenschluß Wenn das Relais geschlossen ist (F i g. 2), verteilt
vorzusehen, und zwar auf der anderen Seite des Per- 5 sich der gesamte Fluß ΦΡ des Permanentmagneten
tnanentmagneten. Dieser Nebenschluß ist zweck- auf die beiden Kreise. Die Abschnitte des Nebenmäßig
axial verschiebbar, um seinen Luftspalt gegen- Schlusses und die magnetomotorische Kraft des Perüber
dem Magneten verändern zu können, und dreh- manentmagneten sind so ausgewählt, daß der Gebar,
um seine den Magnetpolen gegenüberliegenden samtfluß ΦΡ 2250 Maxwell beträgt, von dem
Flächen verändern zu können. Diese Steuerung io 2000 Maxwell (Fluß ΦΡ—Φη zwischen den Punkdurch
den zweiten Nebenschluß kann mit der Steue- ten N1 und S1) durch den Nebenschluß und 250 Maxrung
durch Drehen des Magneten verbunden wer- well (Φ,) durch den Ankerkreis fließen. Der magneden,
wobei der zweite Nebenschluß die Wirkung des tische Widerstand des Nebenschlusses zwischen N1
Flusses im ersten Nebenschluß und die Drehung des und S1 muß demgemäß
Magneten den Sinuswert der Komponente der ma- 15
Magneten den Sinuswert der Komponente der ma- 15
gnetomotorischen Kraft steuert, die den Fluß im An- ' =
kerkreis erzeugt. 0,8-2000
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung betragen.
werden im folgenden an Ausführungsbeispielen an Wenn man zum Zwecke der Erklärung die ma-
Hand der Zeichnungen näher erläutert. 20 gnetomotorische Kraft an den Rändern des Neben-
In den Zeichnungen stellt dar Schlusses, die durch den Dauermagneten erzeugt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht des Relais wird, mit 3 AW annimmt, ergibt sich daraus, daß der
in geöffneter Stellung, Gesamtwiderstand des Nebenschlusses 0,00178 sein
F i g., 2 eine Ansicht gemäß F i g. 1 bei geschlosse- muß. Wenn der Ankerkreis geöffnet ist, nimmt der
nem Relais, 25 Gesamtfluß Φο im Nebenschluß den Wert
Fig. 3 eine Ansicht gemäß Fig. 1 und 2 im 3
Augenblick des Ansprechens, Φο = = 2,106 Maxwell
F i g. 4 eine schematische Ansicht des Relais, υ'° "υ>υυι '°
F i g. 5 ein Diagramm des Flusses im Nebenschluß, und die magnetomotorische Kraft zwischen JV1 und S1
Fig. 6 einen Axialschnitt eines Ausführungsbei- 30 den Wert 1,685AW an.
spiels des Relais, Um den Fluß ΦΓ völlig zu vernichten, muß im
spiels des Relais, Um den Fluß ΦΓ völlig zu vernichten, muß im
Fig. 7 eine schematische Darstellung der wesent- Ankerkreis eine entgegengerichtete magnetomotolichen
Teile des Relais, rische Kraft von 1,685 AW erzeugt werden. Der An-
F i g. 8 einen Axialschnitt eines weiteren Ausfüh- kerkreis öffnet sich, wenn der Fluß im Nebenschluß
rungsbeispiels des Relais und 35 zwischen N1 und S1 in der Größenordnung der bei-
Fig. 9 Einzelteile eines dritten Ausführungsbei- den Werte Φο und ΦΡ—ΦΓ liegt, d. h. Φ3 beträgt, wospieles
in perspektivischer Darstellung. bei die magnetomotorische Kraft zwischen N1 und S1
Das Relais gemäß der Erfindung besteht im zwischen 1,6 und 1,685 AW liegt. Wenn sich die mawesentlichen
aus einem Permanentmagneten 1, einem gnetomotorische Kraft zwischen N1 und S1 von 1,6
Nebenschluß 2 aus magnetischem Weicheisen, aus 40 auf 1,685 AW verändert, während gleichzeitig die
zwei Stäben 3 aus einem magnetischen Material mit durch die Wicklung 4 erzeugte magnetomotorische
großer Permeabilität, die Polstücke bilden und an Kraft von 0 auf 1,685 AW ansteigt, findet die Auszwei
Punkten mit dem magnetischen Nebenschluß lösung für eine Anzahl von Amperewindungen in
verbunden sind. Weiterhin besteht das Relais aus der Spule 4 zwischen 0 und 1,685 AW statt.
Wicklungen 4, die die Stäbe umgeben, aus einem 45 Wenn der magnetische Widerstand des Neben-Anker 5 aus magnetischem Material mit großer Schlusses sich ändert und der Wert 1,685 AW nicht Permeabilität und aus einer Feder 6, die auf den erreicht wird, ist es ebenfalls zweckmäßig, einen Anker eine dem magnetischen Anzug entgegenge- Nebenschluß mit maximaler Permeabilität zu wählen richtete Kraft ausübt. und, wenn möglich, ein Verhältnis Φο : (ß>F — ΦΓ)
Wicklungen 4, die die Stäbe umgeben, aus einem 45 Wenn der magnetische Widerstand des Neben-Anker 5 aus magnetischem Material mit großer Schlusses sich ändert und der Wert 1,685 AW nicht Permeabilität und aus einer Feder 6, die auf den erreicht wird, ist es ebenfalls zweckmäßig, einen Anker eine dem magnetischen Anzug entgegenge- Nebenschluß mit maximaler Permeabilität zu wählen richtete Kraft ausübt. und, wenn möglich, ein Verhältnis Φο : (ß>F — ΦΓ)
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Relais erzeugt der 50 ebenfalls in der Nähe von 1 zu erhalten (Fig. 5).
Magnet 1 im Nebenschluß 2 einen Kraftfluß. Auf Für eine Steuerung des Relais kann man die ma-
Magnet 1 im Nebenschluß 2 einen Kraftfluß. Auf Für eine Steuerung des Relais kann man die ma-
dem Nebenschluß 2 sind an den beiden Punkten N1 gnetomotorische Kraft zwischen den Punkten ./V1
und S1 die Stäbe 3 aus einem magnetischen Material und S1 sich ändern lassen. Bei den bisher bekannten
von hoher Permeabilität befestigt. Wenn für das oben Relais mit rotierenden Magneten wird eine Ändebeschriebene
Relais der Luftspalt zwischen dem An- 55 rung der magnetomotorischen Kraft durch Änderunker
und dem geschlossenen Relais eine Stärke von gen des Flusses im Magnetkreis erhalten, und zwar
2 Mikron und eine Oberfläche von 0,05 cm2 auf- durch Verminderung des Luftspaltabschnittes an der
weist, und wenn die erforderliche Induktion, um die Verbindung zwischen dem Magneten und dem magewünschte
Anzugskraft des Ankers gegen die Zug- gnetischen Kreis. In der Praxis verläuft eine derkraft
der Feder unter Berücksichtigung eines gewis- 60 artige Veränderung in Abhängigkeit von der Rotasen
Sicherheitsabstandes aufrechtzuerhalten, etwa tion des Magneten sehr schnell und plötzlich, so daß
5000 Gauß beträgt, dann muß der Magnetfluß in eine Steuerung schwierig ist. Bei dem Relais gemäß
dem die Luftspalte enthaltenden Magnetkreis des der Erfindung (F i g. 4), bei dem der Nebenschluß 2
Ankers 5000-0,05=250 Maxwell betragen. Wenn die Form einer zylindrischen Schale besitzt mit einer
die magnetische Permeabilität der Polstücke und des 65 großen Umfangsbahn Ί, auf der sich die Pole des
Ankers sehr hoch sind, braucht nur der magnetische kreisförmigen Magneten 1 abstützen, wobei Vorzugs-Widerstand
der Luftspalte im Kreis durch die Pol- weise seitliche Abflachungen 8 vorgesehen sind, ist
stücke berücksichtigt zu werden. Dieser magnetische der Gesamtfluß im Nebenschluß konstant und maxi-
Claims (1)
- 5 6mal, und zwar auf Grund des schwachen Wider- Der Ankerbolzen 16 erstreckt sich axial durch dieStandes der Luftspalte mit großem Flächenkontakt Bohrungen 9, 10 und 14, durch den Permanent-und geringer Stärke. Da die magnetomotorische magneten 1, den schalenförmigen Nebenschluß 2 undKraft zwischen zwei Punkten eines Magnetflusses die Halterungsplatte 12 der Spulen hindurch. An dem proportional zur Entfernung dieser Punkte ist, ge- 5 den Enden 11 der Polstücke zugeordneten Ende desmessen parallel zur Achse des Flusses, ändert sich Bolzens ist der Anker 5 aus einem Material hoherdie magnetomotorische Kraft zwischen N1 und S1 Permeabilität angebracht. An den Enden des Bolzensentsprechend dem Kosinus des Winkels α. Der Win- 16 sind Nuten vorgesehen, in die kreisförmige Gegen-kel χ ist der Winkel, der von der magnetischen Achse platten 17 einfassen.des Magneten 1 mit der Achse JV1 S1 gebildet wird. io Das Relais gemäß Fig. 8 stimmt in seinen wesent-Da der Gesamtfluß des Nebenschlusses durch den liehen Teilen mit dem vorstehend beschriebenenPermanentmagneten 1 und durch die Charakteristiken überein. Die gleichen Bauelemente sind deshalb mitdes Nebenschlusses in Form der Schale 2 bestimmt gleichen Bezugszeichen versehen. Dagegen ist dieist, ergeben sich die Veränderungen der magneto- Bohrung 10 der Schale 2 mit einem Gewinde vermotorischen Kraft im Ankerkreis als eine Sinus- 15 sehen, um das Ende eines hohlen Schraubenbolzensfunktion des Winkels <x. Wenn man in bekannter 18 aufzunehmen, in dem der Ankerbolzen 16 ver-Weise den Gesamtfluß des Nebenschlusses verändert, schiebbar gelagert ist. Die Bohrung 9 des Magneten 1beispielsweise durch einen zweiten Nebenschluß, der ist vergrößert, um den Durchgang des Schraubenbol-ein Teil des Flusses des Permanentmagneten ablenkt, zens 18 zu ermöglichen. Ein zweiter Nebenschluß in ergibt sich der Wert der magnetomotorischen Kraft 20 Gestalt einer Schale 19 aus Weicheisen, in der Formals Funktion dieses neuen Flusses. Jedoch gibt die dem Nebenschluß 2 entsprechend, ist auf demDrehung des auf diese Weise durch Drehung des Schraubenbolzen 18 angeordnet, wobei der RandMagneten und des zweiten Nebenschlusses veränder- gegen den Magneten 1 gekehrt ist. Ein Abstand zwi-ten Flusses noch eine sinusförmige Veränderung der sehen dem Magneten 1 und dem Nebenschluß 19magnetomotorischen Kraft. 25 wird durch eine Feder 20 aufrechterhalten. Der Ab-Die F i g. 6 und 7 zeigen eine zweckmäßige Aus- stand kann durch Drehen des Schraubenbolzens 18führungsform des oben beschriebenen Relais. In die- verändert werden. Die Veränderung des Luftspaltessem Relais ist ein kreisförmiger Permanentmagnet 1 zwischen dem Magneten 1 und dem zweiten Neben-mit zwei Abflachungen 8 an seinem Umfang vorge- Schluß 19 ergibt eine Veränderung des absolutensehen. Wie weiter unten beschrieben werden wird, 30 Wertes des im ersten Nebenschluß 2 erzeugten Flus-kann sich dieser Magnet um eine Achse aus nicht- ses. Die Drehung des Permanentmagneten 1 ermög-magnetischem Metall drehen, die in einer Axialboh- licht eine sinusförmige Veränderung der magneto-rung 9 durch den Magneten hindurchgeführt ist. Der motorischen Kraft, die zwischen den beiden Stäben 3Magnet 1 arbeitet mit einem kreisförmigen Neben- durch den Fluß erzeugt wird, dessen Wert selbstSchluß in Form einer Schale 2 aus magnetischem 35 durch den Nebenschluß 19 gesteuert wird.Weicheisen zusammen, deren Rand 7 eine kreisför- F i g. 9 zeigt eine abgeänderte Ausführungsformmige Krone bildet, auf der sich die äußeren Enden des Steuerteiles, bei der die Steuerung allein durchdes Dauermagneten 1 abstützen können. Die Schale 2 Drehung eines zweiten Nebenschlusses 21 bewirktbesitzt ebenfalls eine Axialbohrung 10. Ihre Stärke wird. Zu diesem Zweck wird der Magnet 1 unver-ist derart, daß bei dem durch den Permanentmagne- 40 schiebbar durch Anschläge 22 in seiner Stellung ge-ten erzeugten Fluß der Nebenschluß eine maximale halten, die gegen die Abflachungen 8 anliegen. DerPermeabilität aufweist und daß der Magnetfluß im zweite Nebenschluß 21 besitzt die Form einer zylin-Nebenschluß wesentlich unterhalb des Sättigungs- drischen Schale, jedoch mit Abflachungen 23, derart,flusses liegt. daß die Oberfläche des Luftspaltes zwischen demAm Boden der Schale 2 sind an zwei diametral 45 Nebenschluß 21 und dem Magneten 1 verändert wer-gegenüberliegenden Punkten Bohrungen angeordnet, den kann. Der Nebenschluß 21 wird durch einein denen die Enden der beiden zylindrischen Stäbe 3 elastische Kappe 24, die durch den Schraubenbolzenbefestigt sind. Diese Stäbe 3 bestehen aus einem 18 unter Spannung gehalten wird, gegen den Magne-Material hoher Permeabilität. Um dennoch eine aus- ten I gedrückt,reichende Induktion in den Luftspalten des Ankers 50 Patentansorüche·
zu erhalten, sind die Enden 11 der Stäbe oder Pol-stücke 3 mit einem verringerten Durchmesser ausge- 1. Relais hoher Empfindlichkeit mit einembildet. Die Oberfläche der Enden dieser Polstücke ist Permanentmagneten, dem ein magnetischer Ne-mit großer Genauigkeit poliert, um den Widerstand benschluß zugeordnet ist, welcher zwei Polstückeder Luftspalte möglichst weit zu vermindern. Durch 55 trägt, die mit einem Anker zusammenwirken unddiese Maßnahme wird ein Luftspalt gegenüber der von denen mindestens eines eine Wicklung trägt,Platte von einigen Mikron erreicht. dadurch gekennzeichnet, daß derAuf den Stäben 3 sind zwei in Serie miteinander magnetische Nebenschluß, der aus einem ferro-verbundene Wicklungen 4 angeordnet. Sie werden magnetischen Material geringerer Permeabilitätdurch eine Platte 12 aus Plastikmaterial in ihrer Lage 60 besteht, einen großen Querschnitt aufweist, wäh-gehalten. Diese Platte erfaßt die Polstücke, läßt rend die beiden Polstücke, die mit dem Neben-jedoch die Enden 11 frei. Die Halterungsplatte weist schluß an zwei Stellen fest verbunden sind undzwei Nocken 13 auf, die zur Führung am Anker die- aus einem ferromagnetischen Material hohernen. Auf der Außenfläche ist um die zentrale Boh- Permeabilität bestehen, einen kleineren Quer-rung 14 der Halterungsplatte eine kreisförmige Aus- 65 schnitt besitzen.nehmung angeordnet, die das ihr zugekehrte Ende 2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekenn-einer konischen Spiralfeder 15 aufnimmt. Die Spiral- zeichnet, daß der magnetische Nebenschluß durchfeder 15 entspricht der Feder 6 in Fig. 1. eine starke, zylindrische Schale gebildet ist, derenUmfangsränder mit den Polen des Permanentmagneten zusammenarbeiten, und daß die Polstücke, die aus zwei zylindrischen Stäben bestehen, an zwei diametral gegenüberliegenden Punkten angeordnet sind.3. Relais nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Permanentmagneten relativ zur Axialebene der Polstücke einstellbar ist.4. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter, steuerbarer Nebenschluß auf der vom ersten Nebenschluß abgekehrten Seite des Magneten angeordnet ist.5. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Nebenschluß axial verschiebbar ist um die Stärke des Luftspaltes gegenüber dem Magneten zu verändern.6. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Nebenschluß drehbar ist, um seine den Magnetpolen gegenüberliegende Fläche zu verändern.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 890 992;
französische Patentschrift Nr. 1246 839;
USA.-Patentschrift Nr. 2784 352.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 578/275 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
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Family Applications (1)
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