DE1023560B - Aufrollvorrichtung fuer Praeservative - Google Patents
Aufrollvorrichtung fuer PraeservativeInfo
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- DE1023560B DE1023560B DEB43320A DEB0043320A DE1023560B DE 1023560 B DE1023560 B DE 1023560B DE B43320 A DEB43320 A DE B43320A DE B0043320 A DEB0043320 A DE B0043320A DE 1023560 B DE1023560 B DE 1023560B
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F6/00—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
- A61F6/02—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by males
- A61F6/04—Condoms, sheaths or the like, e.g. combined with devices protecting against contagion
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Description
- Aufrollvorrichtung für Präservative Es sind bereits verschiedene Aufrollvorrichtungen für Präservative bekanntgeworden. Die einen dieser bekannten Vorrichtungen sollen der Hygiene Rechnung tragen, andere wiederum haben den Zweck, Störungen zu beheben. die wegen der Dünnwandigkeit der Präservative auftreten können. So ist eine Aufrollvorrichtung bekannt, bei der ein Faden schraubenförmig in das Präservativ eingelegt ist und damit wendelförmig innerhalb des Rollwulstes verläuft. Es liegt indessen auf der Hand, daß mit dieser Vorrichtung die durch nicht immer zu vermeidendes Verkleben verursachten Störungen (z. B. unsachgemäßes Lagern) nicht behoben werden können. Bei einer anderen Vorrichtung sind eingerollte zweiteilige Zug-Organe vorgesehen. die am Rand des Präservativs befestigt sind und nach dem Aufrollen an diesem verhleiben. um mit ihrer Hilfe das Abziehen iiach Gebauch zu ermöglichen. Abgesehen davon, daß die bleibende Befestigung der Zugorgane auch während des Gebrauches des Präservativs in ästhetischer Hinsicht nicht befriedigen kann, ist mit dieser Vorrichtung ein einwandfreies Aufrollen nicht möglich.
- Die Erfindung bezweckt. den genannten Nachteilen ahzuhelfen. Sie betrifft eine Aufrollvorrichtung für Präservative, bestehend aus zwei in das Präservativ eingerollten streifenförmigen Zugorganen. und besteht darin. daß die Zugorgane Teile einer in der Mitte kreisförmig erweiterten Folie sind. aus der in dieser kreisförmigen Erweiterung zwei Grifflaschen ausgestanzt sind. Diese sind somit nicht selbständige Bänder. sondern Teile einer noch zusammenhängenden Folie. Dadurch wird erreicht, daß das Präservativ nicht nur aufgerollt. sondern regelrecht aufgezogen werden kann; denn die Präservative sind ohne Unterechied so angefertigt. daß sie - um eng anzuliegen -unter Ul>erwindung eines gewissen Widerstandes zuerst aufgezogen und anschließend aufgerollt werden müssen. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung erlaubt eine mühelose und einwandfreie Handhabung. so daß der Film des Präservativs vor dem Gebrauch nicht herührt zu werden hraucht und damit ein Infizieren desselbell weitgehend ausgeschlossen ist. Bei beschichteten Filmen kommt hinzu. daß eine Verunreinigung der Hände durch Berührung der Beschichtung vermieden wird.
- Im einzelnen besteht die Vorrichtung aus einem besonders geformten Streifen. der aus einer gummiverträglichen dünnen Kunststoffolie ausgestanzt ist.
- Die Stanzung erfolgt so. daß sich der Streifen in der Mitte zur Aufnahme und Abdeckung der Präservativspitze derart kreisförmig erweitert, daß diese Erweiterung 4 die heim aufgerollten Präservativ verbleihende Kappe vollständig überdeckt. An dieser Stelle sind zwei Grifflaschen B ausgestanzt. Diese können mit einer hartwachsähnlichen, eventuell farbigen Masse überzogen und dadurch so verstärkt sein, daß sie über dem Präservativrand abstehen. Naturgemäß kann die Verstärkung auch auf beliebige andere Weise erfolgen. z. B. durch Aufbringen einer weiteren Kunststoffolie. Bei Anwendung von fadiigen Massen ergibt sich der Vorteil, daß die Laschen von der Umgebung abstechen und dadurch deutlich erkennbar sind.
- Die Stanzung der Grifflaschen ist so gehalten, daß heim Aufsetzen des Präservativs nach Überwindung eines kleinen Widerstandes die eine Seite der Streifenerweiterung abreißt und dadurch zwei getrennte Bänder entstehen, die ein müheloses, sicheres Aufrollen ermöglichen. ohne daß man mit dem eigentlichen Film in Berührung kommt. Es hat sich hierbei als vorteilhaft erwiesen die Stanzung so vorzunehmen. daß zwischen den Grifflaschen ein Steg C bestehenbleibt, einerseits. um der Abdecliung der Präservativkappe mehr Halt zu geben. andererseits. um beim Aufsetzen des Präservativs einen festen Sitz zu gewährleisten.
- Die Grifflaschen können unsymmetrisch ausgestanzt werden, d. h., die eine Lasche kann näher an dem Rand der Abdeckung ausgeschnitten sein als die andere. Dadurch entstehen heim Aufziehen durch Reißen der schwächeren Verbindung auf der einen Seite zwei Bänder. wohei die kreisförmige Abdeckung mit dem einen Band verbunden bleibt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Aufrollvorrichtung für Präservative. bestehend aus zwei in das Präservativ eingerollten. streifenförmigen Zugorganen. dadurch gekennzeichnet. daß die Zugorgane (19) Teile einer in der Mitte kreisförmig erweiterten Folie (A) sind, aus der in dieser kreisförmigen Erweiterung zwei Grifflaschen (B) ausgestanzt sind.
- 2. Auf rollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Grifflaschen verstärkt sind.
- 3. Aufrollvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grifflanschen gefärht sind.
- 4. Aufrollvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadruch gekennzeichnet, daß die Grifflaschen verschnieden lang sind zwischen den Laschenenden ein Steg (C) belassen ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 664 583; österreichische Patentschrift Nr. 111 720.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB43320A DE1023560B (de) | 1957-01-30 | 1957-01-30 | Aufrollvorrichtung fuer Praeservative |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB43320A DE1023560B (de) | 1957-01-30 | 1957-01-30 | Aufrollvorrichtung fuer Praeservative |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023560B true DE1023560B (de) | 1958-01-30 |
Family
ID=6967008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB43320A Pending DE1023560B (de) | 1957-01-30 | 1957-01-30 | Aufrollvorrichtung fuer Praeservative |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1023560B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0358095A1 (de) * | 1988-09-01 | 1990-03-14 | Charles Peguine | Präservative |
| FR2649315A1 (fr) * | 1989-07-10 | 1991-01-11 | Action Musicale Internationale | Preservatif masculin perfectionne |
| FR2650178A1 (fr) * | 1989-07-28 | 1991-02-01 | Thiery Alain | Dispositif de deroulement d'un article souple, tel qu'un article d'hygiene et mise en oeuvre de ce dispositi |
| FR2661819A1 (fr) * | 1990-05-14 | 1991-11-15 | Babled Raymond | Preservatif a dispositif de securite. |
| DE9310294U1 (de) * | 1993-07-10 | 1993-10-07 | Jenner, Herbert, 56584 Anhausen | Schutzvorrichtung mit einer dünnen, elastischen und schlauchförmigen Schutzhaut |
| WO1994007444A1 (de) * | 1992-09-28 | 1994-04-14 | Thomas Van Kempen | Kondome, verpackungen und abrollhilfe für kondome |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT111720B (de) * | 1928-02-07 | 1928-12-27 | Hugo Ing Guttmann | Gummifingerling bzw. Präservativ. |
| DE664538C (de) * | 1938-08-29 | Herbert Moennich | Abrollbarer Hohlkoerper, wie Fingerling, Praeservativ |
-
1957
- 1957-01-30 DE DEB43320A patent/DE1023560B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE664538C (de) * | 1938-08-29 | Herbert Moennich | Abrollbarer Hohlkoerper, wie Fingerling, Praeservativ | |
| AT111720B (de) * | 1928-02-07 | 1928-12-27 | Hugo Ing Guttmann | Gummifingerling bzw. Präservativ. |
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| DE9310294U1 (de) * | 1993-07-10 | 1993-10-07 | Jenner, Herbert, 56584 Anhausen | Schutzvorrichtung mit einer dünnen, elastischen und schlauchförmigen Schutzhaut |
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