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DE1023146B - Verfahren zur Herstellung von Halbleitern mit p-n-Schicht und/oder von n-p-n-Transistoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Halbleitern mit p-n-Schicht und/oder von n-p-n-Transistoren

Info

Publication number
DE1023146B
DE1023146B DEG15475A DEG0015475A DE1023146B DE 1023146 B DE1023146 B DE 1023146B DE G15475 A DEG15475 A DE G15475A DE G0015475 A DEG0015475 A DE G0015475A DE 1023146 B DE1023146 B DE 1023146B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
melt
antimony
aluminum
crystal
silicon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG15475A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Noel Hall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1023146B publication Critical patent/DE1023146B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B15/00Single-crystal growth by pulling from a melt, e.g. Czochralski method
    • C30B15/20Controlling or regulating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Halbleitern mit p-n-Schicht und/oder von n-p-n-Transistoren Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Halbleiter und- betrifft insbesondere Verfahren zur Herstellung von kristallinen Halbleiterkörpern mit einer p-n-Schicht.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einer Weiterbildung des im Hauptpatent angegebenen Verfahrens. Dieses besteht darin, daß zuerst eine Schmelze aus einem Halbleitermaterial hergestellt wird, das eine Donatorverunreinigung und eine Akzeptorverunreinigung in kleiner Menge enthält, wobei der Akzeptor eine andere Abhängigkeit bzw. Zunahme des Abscheidungskoeffizienten von der Wachstumsgeschwindigkeit als der Donator zeigt, so daß ein Halbleiterkristall aus dieser Schmelze gezogen wird, wobei die Temperatur der Schmelze während des Kristallwachstums so geändert wird, daß die Wachstumsgeschwindigkeit zwischen einem Wert, bei dem ein p-Halbleiter entsteht, und einem Wert, bei dem ein n-Halbleiter entsteht, verändert wird. In dem Hauptpatent sind verschiedene Abänderungen und Weiterbildungen dieses Verfahrens angegeben sowie Ausführungsbeispiele, Diagramme und Definitionen gegeben, auf die zur Vermeidung von Wiederholungen hier im vollen Umfang Bezug genommen wird.
  • Während sich das Hauptpatent allgemein auf Halbleiter und in seinen Ausführungsbeispielen auf die Verwendung von Germanium richtet, soll gemäß der vorliegenden Erfindung eine Schmelze aus Silizium verwendet werden.
  • Gemäß der Erfindung wird z. B. ein Siliziumkristall aus einer Siliziumschmelze bei Drehung desselben mit mehr als 20 Umdrehungen je Minute gezogen, um die Schmelze gründlich zu verrühren.
  • Gemäß der weiteren Erfindung kann die Schmelze mit Aluminium und Antimon im Gewichtsverhältnis von 2 bis 3 Gewichtsteilen Aluminium je Gewichtsteil Antimon dotiert werden, wobei insgesamt 0,1 bis 10 mg Aluminium und Antimon einer Menge von je 10 g Silizium beigegeben werden.
  • Insbesondere kann die Siliziumschmelze mit Aluminium und Antimon im Gewichtsverhältnis von etwa 2,5 Gewichtsteilen Aluminium auf 1 Gewichtsteil Antimon dotiert werden, wobei der Gesamtgehalt an Aluminium und Antimon in der Schmelze etwa 4 mg Aluminium und Antimon je 10g Silizium beträgt.
  • Als besonders zweckmäßig hat sich auch hier die Anwendung des Rückschmelzverfahrens gezeigt, bei dem periodisch die Temperatur der Siliziumschmelze während des Wachsens des Kristalls erhöht und abgesenkt wird, wobei die Temperatur der Schmelze innerhalb jedes vollständigen Temperaturzyklus genügend stark erniedrigt wird, um in dem wachsenden Kristall eine Endzone zu erzeugen, und ferner genügend stark erhöht wird, um eine neue Schmelze des bereits erstarrten Kristallkörpers in der Endzone, welche während der zweiten tieferen Temperatur innerhalb dieses Zyklus erzeugt wurde, hervorzurufen.
  • Zur Ausführung des Verfahrens kann die in Fig. 1 des Hauptpatents dargestellte Vorrichtung benutzt werden, welche ein Ouarzgefäß enthält, das in einem Vakuumofen eingesetzt ist. Die Temperatur des Ofens wird beispielsweise mittels eines Heizwiderstandes oder eines induktiven Heizelements geregelt. In dem Gefäß wird der annähernd reine Halbleiter, z. B. Silizium, geschmolzen, und es werden winzige Mengen einer Akzeptorverunreinigung und einer Donatorverunreinigung, z. B. Aluminium und Antimon, beigegeben, so daß eine Silizium-Aluminium-Antimon-Schmelze entsteht. Die speziellen Verunreinigungen und ihre Mengen werden weiter unten noch angegeben. Die Schmelze befindet sich im Vakuum oder in einer reduzierenden oder auch neutralen Atmosphäre, indem beispielsweise durch den Ofen dauernd Argon hindurchgeleitet wird, und zwar unter einem solchen Druck, daß die Luft vollständig verdrängt wird. Ein kleiner Kristall von hochgradig reinem monokristallinem Halbleitermaterial, z. B. ein Siliziumkristall, wird in eine Zange 17 eingesetzt, so daß er unten aus der Zange herausragt. Die Zange wird dann abgesenkt, bis das untere Ende des Impfkristalls in die Schmelze eintaucht. Die Zange und der Kristall werden vorzugsweise mit einer konstanten Geschwindigkeit oberhalb 20 Umdrehungen je Minute gedreht, beispielsweise mit etwa 100 Umdrehungen je Minute, um die Schmelze so stark umzurühren, daß eine konstante und gleichmäßige Konzentration beider Verunreinigungen an der Übergangsstelle der Flüssigkeit in den erstarrten Körper entsteht. Man kann jedoch p-n-Schichthalbleiter auch ohne derartige Drehungen erzeugen. Die Zange wird dabei durch irgendwelche geeignete Mittel mit einer Geschwindigkeit angehoben, welche der durchschnittlichen Wachstumsgeschwindigkeit des Kristalls entspricht. Die durchschnittliche Wachstumsgeschwindigkeit des Kristalls hängt von dem Temperaturgradienten an der Wachstumsfläche ab, der seinerseits hauptsächlich durch die Temperatur der Schmelze bestimmt wird. Die Temperatur der Schmelze wird ihrerseits durch die mittlere Leistung, welche dem Heizelement zugeführt wird, beeinflußt. Bei Benutzung von Silizium als Halbleitermaterial wird die Schmelze auf eine höhere Temperatur als 1430° C, nämlich auf eine höhere Temperatur als den Schmelzpunkt von reinem Silizium erhitzt. Die mittlere Wachstumsgeschwindigkeit kann etwa 7,6 cm pro Stunde betragen. Während des Anhebens des Kristalls entsteht ein Kristallkörper durch Erstarrung der Schmelze.
  • Gemäß der Erfindung wird der Körper wie beim Hauptpatent nicht mit konstanter Geschwindigkeit, sondern mit Geschwindigkeiten, die periodisch geändert werden, aus der Schmelze gezogen. Der Schwankungsbereich der Wachstumsgeschwindigkeit wird lediglich durch Änderung der Dauer und/oder der Amplitude der dem Heizelement zugeführten elektrischen Leistung beeinflußt und dadurch die Temperatur der Schmelze und der Temperaturgradient an der Grenzfläche zwischen der Flüssigkeit und dem erstarrten Körper beeinflußt. Durch periodische Änderung der Wachstumsgeschwindigkeit und bei Verwendung geeigneter Mengen und Arten von Verunreinigungen gelingt es, den Kristall zeitweise als n-Halbleiter und zeitweise als p-Halbleiter entstehen zu lassen, wobei zwischen diesen beiden Halbleitergebieten p-n-Schichten liegen, so daß also eine Vielzahl von p-n-Schichten längs des ganzen Halbleiterkörpers erzeugt wird.
  • Die speziellen Donator- und Akzeptorverunreinigungen, ebenso das Verhältnis derselben und ihre absoluten Mengen lassen sich aus der Abhängigkeit des Abscheidungskoeffizienten von der Wachstumsgeschwindigkeit dieser -Verunreinigungen für das betreffende Halbleitermaterial in ähnlicher Weise bestimmen, wie dies im Hauptpatent angegeben ist.
  • Die Änderung des Abscheidungskoeffizienten von verschiedenenAkzeptoren undDonatoren in bezug auf Silizium ist etwas kleiner als in bezug auf Germanium und läßt sich bei hohen Wachstumsgeschwindigkeiten schwer genau messen. Bei niedrigeren Wachstumsgeschwindigkeiten von weniger als 2,5 cm je Stunde ist der Abscheidungskoeffizient in bezug auf Silizium etwa 0,018 für Antimon, etwa 0,0016 für Aluminium und etwa 0,00027 für Indium.
  • Bei einer Schmelze aus Silizium und bei Verwendung von Antimon und Aluminium als Verunreinigungsmaterialien hat sich ein Gewichtsverhältnis zwischen 2 und 3, vorzugsweise die Verwendung von etwa 2,5 Gewichtsteilen Aluminium auf 1 Gewichtsteil Antimon bei einem gesamten Verunreinigungsgehalt von etwa 4 mg der Verunreinigung auf 10 g Silizium als geeignet erwiesen. Mit diesem Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Antimon und mit diesem gesamten Verunreinigungsgehalt werden n-Siliziumkörper bei einer Wachstumsgeschwindigkeit von 12,7 cm je Stunde erhalten, während bei 1 cm je Stunde p-Siliziumkörper erhalten werden. Die oben angegebenen Werte für das Verhältnis des Aluminiums zum Antimon bei Silizium können natürlich stark verändert werden, bevor der Leitfähigkeitstyp des Kristalls umschlägt. Gute p-n-Schichten haben sich bei Silizium zwischen einem Gesamtverunreinigungsgehalt von 0,1 bis 10 mg je 10 g Silizium ergeben.
  • Das in Fig.5 des Hauptpatents dargestellte Diagramm für die Ofenleistung, die Temperatur der Schmelze, die Wachstumsgeschwindigkeit des Kristalls und die Lage der Grenzfläche der Flüssigkeit innerhalb des wachsenden Kristalls gilt in entsprechender Weise auch bei Verwendung von Silizium. Es sei bemerkt, daß die Lage der Trennfläche zwischen dem flüssigen und dem festen Material unmittelbar beobachtet werden kann und daß die Trennfläche in bezug auf den Flüssigkeitsspiegel der Schmelze steigt, wenn die Temperatur der Schmelze abnimmt, und fällt, wenn die Temperatur der Schmelze während des Wachsens des Kristalls ansteigt.
  • Auch das in Verbindung mit Fig. 5 und 6 des Hauptpatents beschriebene Rückschmelzverfahren kann bei Verwendung von Silizium benutzt werden, wenn das Silizium mit der richtigen relativen und absoluten Menge von Donator- und Akzeptorverunreinigungen imprägniert wird. Ein Halbleiterkristall, der in der oben beschriebenen Weise aus einer Schmelze, die aus 5 g Silizium, 1,3 mg Aluminium und 0,5 g Antimon besteht, gezogen ist, wobei die Schmelze innerhalb 1 Minute zwei vollständige Perioden der Beheizungsschwankung erfährt und daher abwechselnd der Kristall sehr schnell wächst und deutlich wieder schmilzt, zeigte eine Vielzahl von aufeinanderfolgenden n-p-n-Zonen, wobei die p-Zonen weniger als 0,025 mm stark waren. Aus diesem Kristall lassen sich dann in der im Hauptpatent angegebenen Weise durch Zerschneiden und entsprechende Weiterbehandlungen Transistoren herstellen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Halbleitern mit p-n-Schicht und/oder n-p-n-Transistoren nach Patent 967 930, bei dem zuerst eine Schmelze aus einem Halbleitermaterial hergestellt wird, das eine Donatorverunreinigung und eine Akzeptorverunreinigung in kleiner Menge enthält, wobei der Akzeptor eine andere Abhängigkeit bzw. Zunahme des Abscheidungskoeffizienten von der Wachstumsgeschwindigkeit als der Donator zeigt, sodann ein Halbleiterkristall aus dieser Schmelze gezogen wird, wobei die Temperatur der Schmelze während des Kristallwachstums so geändert wird, daß die Wachstumsgeschwindigkeit zwischen einem Wert, bei dem ein p-Halbleiter entsteht, und einem Wert, bei dem ein n-Halbleiter entsteht, verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schmelze aus Silizium verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, claß ein Siliziumkristall aus der Schmelze bei Drehung desselben mit mehr als 20 Umdrehungen je Minute gezogen wird, so daß die Schmelze gründlich verrührt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelze mit Aluminium und Antimon im Gewichtsverhältnis 2 bis 3 Gewichtsteilen Aluminium je Gewichtsteil Antimon dotiert wird und dabei insgesamt 0,1 bis 10 mg Aluminium und Antimon einer Menge von je 10 g Silizium beigegeben werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelze mit Aluminium und Antimon im Gewichtsverhältnis von etwa 2,5 Gewichtsteilen Aluminium auf 1 Gewichtsteil Antimon dotiert wird, wobei der Gesamtgehalt an Aluminium und Antimon in der Schmelze etwa 4 mg Aluminium und Antimon je 10 g Silizium beträgt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß periodisch die Temperatur der Schmelze während des Wachsens des Kristalls erhöht und abgesenkt wird, wobei die Temperatur der Schmelze innerhalb jedes vollständigen Temperaturzyklus genügend stark erniedrigt wird, um in dem wachsenden Kristall eine n-Zone zu erzeugen, und ferner innerhalb desselben Temperaturzyklus genügend stark erhöht wird, um ein neues Schmelzen des bereits erstarrten Kristallkörpers in die n-Zone, welche während der Zeiten tiefer Temperatur innerhalb dieses Zyklus erzeugt wurde, hervorzurufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 894 239.
DEG15475A 1953-09-30 1954-09-30 Verfahren zur Herstellung von Halbleitern mit p-n-Schicht und/oder von n-p-n-Transistoren Pending DE1023146B (de)

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US1023146XA 1953-09-30 1953-09-30

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DE1023146B true DE1023146B (de) 1958-01-23

Family

ID=22289223

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG15475A Pending DE1023146B (de) 1953-09-30 1954-09-30 Verfahren zur Herstellung von Halbleitern mit p-n-Schicht und/oder von n-p-n-Transistoren

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0055372A1 (de) * 1980-12-29 1982-07-07 HELIOTRONIC Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft für Solarzellen-Grundstoffe mbH Verfahren zur Herstellung vertikaler PN-Übergänge beim Ziehen von Siliciumbändern aus einer Siliciumschmelze

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE894239C (de) * 1941-07-04 1953-10-22 Atlas Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Stoffen durch Schallwellen oder sonstige mechanische Schwingungen

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