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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Gebläseeinrichtung
für ein
Gargerät
mit einem Installationsraum und einem von diesem über eine
Trennwand getrennten Gebläse-
und/oder Garraum umfassend zumindest eine in dem Installationsraum
angeordnete Antriebseinheit, zumindest zwei mittels der Antriebseinheit
antreibbare Lüfterräder, wobei
zumindest ein erstes Lüfterrad
im Gebläse-
und/oder Garraum und zumindest ein zweites Lüfterrad in dem Instal lationsraum
angeordnet ist, und ein Gehäuseteil zum
zumindest bereichsweisen Aufnehmen des zweiten Lüfterrads, das zumindest eine
Lufteintrittsöffnung
und zumindest eine Luftaustrittsöffnung
aufweist, sowie ein Kühlverfahren
mit solch einer Gebläseeinrichtung.
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Aus dem Stand der Technik sind verschiedene
Gebläseeinrichtungen
zur Umwälzung
einer Garraumatmosphäre
innerhalb eines Gargeräts
bekannt.
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So offenbart die
DE 24 60 294 A1 einen Garbehälter zum
Backen, Braten und Grillen, insbesondere Back- und Bratrohr, mit
pyrolytischer Selbstreinigung mit einer gattungsgemäßen Gebläseeinrichtung. Über einen
Antriebsmotor wird dabei mittels einer Antriebswelle sowohl eines
Gebläserad
innerhalb eines Garraums des Garbehälters als auch ein Lüfterrad
innerhalb eines Installationsraums des Garbehälters angetrieben. Das Lüfterrad
ist zu diesem Zweck von einer Halterung für den Antriebsmotor umgeben.
Durch das Lüfterrad
wird Luft derart im Installationsraum umgewälzt, daß über Einlassöffnungen in der Halterung Luft
angesaugt und durch das Lüfterrad
radial nach außen
bewegt wird. Durch diese Gebläseeinrichtung
wird zwar erreicht, daß angesaugte
Luft zur Strömung
unmittelbar entlang dem Antriebsmotor gezwungen wird, jedoch kann
es zu einem Hitzestau innerhalb des Installationsraums durch die
von weiteren Bauelementen erzeugte Abwärme kommen.
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Ferner ist aus der
DE 2 259 326 A1 eine Kompaktlüftereinheit
mit zwei getrennten Lüftungssystemen
bekannt. Die Lüftereinheit
umfaßt
einen Außenläufermotor,
der ein Lüfterrad
innerhalb eines Backofens antreibt. Der Außenläufermotor ist auf einer Trennwand
des Backofens in einem Spiralgehäuse,
das die Motorbefestigung bildet, angeordnet. Auf dem Rotor des Außenläufermotors
ist ein Radialrad aufgepresst. Durch das Radialrad wird beim Betrieb des
Außenläufermotors
Luft durch das Spiralgehäuse
angesaugt und anschließend über Kanäle zur Kühlung der
Außenwände am Backofen
entlang geführt.
Die Ausbildung eines Installationsraums und die Kühlung weiterer
Bauelemente über
den Außenläufermotor
hinaus ist jedoch nicht vorgesehen.
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Der Erfindung liegt somit die Aufgabe
zugrunde, die gattungsgemäße Gebläseeinrichtung derart
weiterzuentwickeln, daß die
Nachteile des Stands der Technik überwunden werden, insbesondere
durch die Gebläseeinrichtung
eine effiziente Kühlung
weiterer in einem Installationsraum eines Gargeräts angeordneter Bauelemente
bzw. Einrichtungen ermöglicht
wird. Ferner soll ein gegenüber dem
Stand der Technik verbessertes Kühlverfahren mit
solch einer Gebläseeinrichtung
bereitgestellt werden.
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Die die Gebläseeinrichtung betreffende Aufgabe
wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
daß das Gehäuseteil
mit der Trennwand zum Umschließen des
zweiten Lüfterrads
verbunden ist, die zumindest eine Lufteintrittsöffnung den Installationsraum
mit dem Raum zwischen dem Gehäuseteil
und der Trennwand verbindet und die zumindest eine Luftaustrittsöffnung den
Raum zwischen dem Gehäuseteil
und der Trennwand mit der Umgebungsatmosphäre verbindet.
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Dabei kann einerseits vorgesehen
sein, daß die
Antriebseinheit zumindest einen Außenläufermotor umfaßt, wobei
das zweite Lüfterrad
vorzugsweise zumindest eine auf dem Rotor und/oder einer Motorwelle
des Außenläufermotors
angeordnete Luftschaufel umfaßt.
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Andererseits kann vorgesehen sein,
daß die Antriebseinheit
zumindest einen Innenläufermotor, vorzugsweise
in Form eines elektrischen Wechselstrom-Asynchronmotors, umfaßt, wobei
das erste und/oder zweite Lüfterrad
mit der Antriebswelle der Antriebseinheit verbindbar ist bzw. sind.
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Bei den vorgenannten Alternativen
kann vorgesehen sein, daß der
Innenläufer-
und/oder Außenläufermotor
elektronisch kommutiert ist, vorzugsweise mittels einer eine erste
Steuer- und/oder
Regeleinheit bildenden Kommutiereinrichtung.
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Vorteilhafterweise ist in einer erfindungsgemäßen Gebläseeinrichtung
vorgesehen, daß die
Antriebseinheit, das erste Lüfterrad
und/oder das zweite Lüfterrad
mit einer zweiten Steuer- und/oder
Regeleinheit verbunden ist bzw. sind.
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Dabei kann insbesondere vorgesehen
sein, daß eine
Verbindung zwischen der Antriebseinheit und dem ersten und/oder
zweiten Lüfterrad
lösbar
ist und/oder die Förderleistung
des ersten und/oder zweiten Lüfterrades,
insbesondere mittels Verstellung eines Anstellwinkels von von dem
ersten und/oder zweiten Lüfterrad
umfaßten
Luftschaufeln einstellbar ist, vorzugsweise mittels der zweiten Steuer-
und/oder Regeleinheit während
eines Betriebs der Gebläseeinrichtung
steuer- und/oder regelbar.
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Eine vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung kann sich dadurch auszeichnen, daß das Gehäuseteil Kunststoff, vorzugsweise
elastisch, Metall, vorzugsweise Aluminium, und/oder Keramik umfaßt.
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Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung
der erfindungsgemäßen Gebläseeinrichtung
sieht zumindest ein Verbindungselement, das von der zumindest einen
Luftaustrittsöffnung
aus dem Gargerät
heraus führt,
wobei das zumindest eine Verbindungselement vorzugsweise zumindest
eine Abscheide- und/oder Filtereinrichtung umfaßt und/oder auf der der Luftaustrittsöffnung abgewandten
Seite mittels einer, vorzugsweise ein Labyrinth für Luft bildenden,
Kappe zumindest teilweise, insbesondere über die zweite Steuer- und/oder
Regeleinheit steuer- und/oder
regelbar, verschließbar
ist, vor.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest eine Lufteintrittsöffnung und/oder
die zumindest eine Luftaustrittsöffnung
zumindest teilweise, insbesondere über eine dritte Steuer- und/oder
Regeleinheit steuer- und/oder regelbar, verschließbar ist
bzw. sind.
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Vorteilhafterweise ist vorgesehen,
daß die erste,
zweite und/oder dritte Steuer- und/oder Regeleinheit in einem ausgebildet
sind.
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Eine bevorzugte Ausführungsform
der Gebläseeinrichtung
weist zumindest eine Sensiereinheit, insbesondere einen Temperaturfühler, vorzugsweise
in Wirkverbindung mit der ersten, zweiten und/oder dritten Steuer-
und/oder Regeleinheit, auf.
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Gemäß der Erfindung ist bevorzugt,
daß zumindest
ein elektronisches Bauteil, insbesondere ein Halbleiterrelais (SSR),
in Wärmeleitkontakt
mit dem Gehäuseteil,
vorzugsweise im Bereich der zumindest einen Lufteintrittsöffnung und/oder
der zumindest einen Luftaustrittsöffnung, direkt oder unter Zwischenschaltung
einer Kühlplatte
aus wärmeleitendem
Material, anordbar ist.
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Ferner ist bevorzugt, daß auf dem
Gehäuseteil,
der Trennwand, der Antriebseinrichtung und/oder im Installationsraum
zumindest eine Kühlrippe
ausgebildet ist bzw. sind.
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Schließlich kann vorgesehen sein,
daß das Gehäuseteil über eine
Schraub-, Schnapp- und/oder Klipverbindung
lösbar
mit der Trennwand verbunden ist, vorzugsweise im Bereich eines Außenflanschs des
Gehäuseteils.
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Ferner betrifft die Erfindung ein
Kühlverfahren
unter Einsatz einer erfindungsgemäßen Gebläseeinrichtung, wobei Luft aus
dem Installationsraum in den Raum zwischen dem Gehäuseteil
und der Trennwand über
das zweite Lüfterrad
durch die zumindest eine Lufteintrittsöffnung eingesaugt wird, Luft
aus besagtem Raum über
das zweite Lüfterrad
durch die zumindest eine Luftaustrittsöffnung an die Außenatmosphäre abgegeben
wird, und Frischluft über
das zweite Lüfterrad
durch die zumindest eine Luftaustrittsöffnung in besagten Raum eingesaugt
wird.
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Dabei kann vorteilhafterweise vorgesehen sein,
daß die
Luftzirkulation gesteuert und/oder geregelt wird.
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Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis
zugrunde, daß eine
Gebläseeinrichtung innerhalb
eines Gargeräts
so ausgeführt
werden kann, daß neben
der Kühlung
der Antriebseinheit der Gebläseeinrichtung
eine effektive Kühlung
des gesamten Installationsraums inklusive darin vorhandener weiterer
elektrischer Einbauten sichergestellt wird, indem innerhalb des
Gebläseraums
ein erstes Lüfterrad
und innerhalb des Installationsraums ein zweites Lüfterrad
angeordnet sind, die beiden Lüfterräder mit
der Antriebseinheit verbunden sind und jeweils ein Radialgebläse bilden,
das zweite Lüfterrad innerhalb
eines Gehäuseteils
angeord net ist, das Gehäuseteil
mit der Trennwand zwischen dem Installationsraum und dem Gebläseraum verbunden
ist und zumindest eine Lufteintrittsöffnung zum Installationsraum
sowie zumindest eine Luftaustrittsöffnung zur Außenatmosphäre aufweist.
So wird verhindert, daß bereits
aufgrund der Kühlung
insbesondere der Einbauten und der Antriebseinheit erwärmte Luft
in den Installationsraum zurückzirkulieren
kann, was einen Wärmestau
innerhalb des Installationsraums effektiv vermeidet und eine verbesserte
Kühlwirkung
für die Einbauten
innerhalb des Installationsraums bewirkt. Aufgrund der ausbleibenden
Rezirkulation der Luft in den Installationsraum wird nicht nur verhindert,
daß bereits
erwärmte
Luft in den Installationsraum zurückströmt, sondern zusätzlich wird
sichergestellt, daß effizient
Frischluft in den Installationsraum eingesaugt wird, was den Einsatz
eines zusätzlichen
Kühlgebläses erübrigt. Ferner
können
vorteilhafterweise die zusätzlichen
Einbauten im Installationsraum direkt oder unter Zwischenschaltung
einer Kühlplatte auf
dem Gehäuseteil
bzw. im Bereich der Lufteintrittsöffnung des Gehäuseteils
angeordnet werden, um somit eine Kühlung derselben sicherzustellen.
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Weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der
Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen im Einzelnen erläutert sind.
Dabei zeigt:
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1 eine
Seitenschnittansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gebläseeinrichtung;
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2 eine
Seitenschnittansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gebläseeinrichtung;
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3 eine
Aufsicht auf die Gebläseeinrichtung
der 2;
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4 eine
schematische Darstellung eines Gargeräts mit einer dritten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Gebläseeinrichtung;
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5 eine
perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gebläseeinrichtung;
und
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6 eine
Seitenschnittansicht der vierten Ausführungsform der 5.
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In 1 ist
eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform
einer Gebläseeinrichtung 1 innerhalb
eines Gargeräts
dargestellt. Die Gebläseeinrichtung 1 umfasst
eine Antriebseinrichtung in Form eines Motors 3, der als
Innenläufer
aufgebaut ist. Der Motor 3 ist über Halterungen 5 an
einer Trennwand 7, die das Innere des Gargeräts in einen
Garraum und Gebläseraum 9 und
einen Installationsraum 11 unterteilt, befestigt. Eine
Antriebswelle 13 führt
vom Motor 3 in den Gebläseraum 9.
Innerhalb des Gebläseraums 9 ist
ein erstes Lüfterrad 15 mit
der Antriebswelle 13 verbunden. Das erste Lüfterrad 15 dient
zur Umwälzung
der Garatmosphäre
innerhalb des Garraums und Gebläseraums 9.
Zwischen dem Motor 3 und der Trennwand 7 ist darüber hinaus
ein zweites Lüfterrad 17,
das ebenfalls über
die Antriebswelle 13 angetrieben wird, angeordnet. Das
zweite Lüfterrad 17 ist
zwischen der Trennwand 7 und einem Gehäuseteil 19 aus Kunststoff
angeordnet. Dieses Gehäuseteil 19 weist
Lufteintrittsöffnungen 21 auf.
Durch die Drehung des zweiten Lüfterrads 17 innerhalb
des Gehäuseteils 19 wird
Luft durch die Lufteintrittsöffnungen 21 aus
dem Installationsraum 11 in das Gehäuseteil 19 angesaugt.
Die in das Gehäuseteil 19 eingesaugte
Luft strömt
dann über
eine Luftaustrittsöffnung 23 aus
dem Gehäuseteil 19 in
ein Rohr 25. Das Rohr 25 führt aus dem Installationsraum 11 hinaus
an die Außenatmosphäre.
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Durch die Gebläseeinrichtung 1 wird
in folgender Weise eine effektive Kühlung sowohl des Motors 3 als
auch weiterer im Installationsraum 11 angeordneter Einrichtungen
zusätzlich
zu einer Umwälzung
von Garatmosphäre
im Garraum sowie Gebläseraum 9 sichergestellt:
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Die als Radialgebläse wirkende
Anordnung aus dem Gehäuseteil 19 und
dem zweiten Lüfterrad 17 sorgt
für eine
effektive Ansaugung von Luft aus dem Installationsraum 11 durch
die Lufteintrittsöffnungen 21.
Einerseits wird dadurch Luft an dem Gehäuse des Motors 3,
insbesondere an daran angebrachten Kühlrippen 26, in Richtung
der Pfeile A vorbei gezwungen und somit Abwärme von dem Motor 3 abgeführt. Andererseits
wird die durch das zweite Lüfterrad 17 angesaugte
Luft an die Außenatmosphäre, also
ganz aus dem Installationsraum 11 heraus, abgeführt, wodurch
im Installationsraum 11 wiederum ein erheblicher Unterdruck
erzeugt und somit effektiv Frischluft durch weitere, nicht dargestellte Lufteinlassöffnungen
in der Umwandung des Installationsraum 11 angesaugt wird.
Dieser Strom an Frischluft, die gleichzeitig Kühlluft darstellt, führt ferner
dazu, daß weitere
Einbauten innerhalb des Installationsraums 11, wie Steuerelektronik
oder Halbleiterrelais (SSR), von Kühlluft umstrichen und somit
effektiv gekühlt
werden. Ferner wird die über
die Antriebswelle 13 dem Installationsraum 11 aus
dem Garraum und Gebläseraum 9 durch
Wärmeleitung zugeführte Wärme dadurch
reduziert, daß besagte Wärme mittels
der das Gehäuseteil 19 durchströmenden Luft
durch das Rohr 25 großteils
abgeführt wird.
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In 2 ist
eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform
einer Gebläseeinrichtung 1' dargestellt.
Die Gebläseeinrichtung 1' umfasst einen
Motor 3' in
Form eines Außenläufermotors.
Der Motor 3' ist mittels
Befestigungsstangen 5'a,
einer Halterung 5', die
den Motor 3' im
wesentlichen vollständig
umschließt,
an einer Trennwand 7 zwischen einem Installationsraum 11 mit
dem Motor 3 und einem Garraum und Gebläseraum 9 befestigt.
Der Motor 3' weist
ferner eine Antriebswelle 13' auf,
die in den Gebläseraum 9 hineinragt
und, an der ein nicht dargestelltes erstes Lüfterrad zur Umwälzung von
Garatmosphäre
befestigbar ist. Zudem sind auf dem Rotor 27 des Motors 3' Luftschaufeln 29 eines
zweiten Lüfterrads
positioniert. Die Halterung 5' weist Lufteintrittsöffnungen 31 sowie
eine Luftaustrittsöffnung 33 auf.
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In 3 ist
eine Aufsicht auf die Gebläseeinrichtung 1' der 2 aus Richtung des Installationsraums 11 dargestellt.
Wie 3 zu entnehmen ist, weist
die Halterung 5' eine
Vielzahl von Lufteintrittsöffnungen 31 auf,
durch die Luft in den durch die Halterung 5' und die Trennwand 7 definierten
Raum eingesaugt und über
die Luftaustrittsöffnung 33 und
das Rohr 35 aus dem Installationsraum 11 abgeführt wird.
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Beim Betrieb der Gebläseeinrichtung 1' wird mittels
der Luftschaufeln 29 Luft in Richtung der Pfeile B durch
die Eintrittsöffnungen 31 aus
dem Installationsraum 11 angesaugt und strömt über die
Luftaustrittsöffnung 33 in
einen Abluftstutzen in Form eines Rohres 35. Das Rohr 35 verbindet
die Luftaustrittsöffnung 33 mit
dem Bereich außerhalb
des Installationsraums 11, mit der Außenatmosphäre. Ähnlich wie die Gebläseeinrichtung 1 der 1 stellt die Gebläseeinrichtung 1', der 2 und 3 aufgrund der gezielten Abführung der
Luft aus dem Installationsraum 11 eine sichere Kühlung sowohl
des Motors 3' als
auch weiterer in dem Installationsraum 11 angeordneter
Einrichtungen, wie Halbleiterrelais 36 oder dergleichen, sicher.
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In 4 ist
eine schematische Ansicht eines Gargeräts 37 zur Verdeutlichung
der Funktionsweise einer erfindungsgemäßen Gebläseeinrichtung 39 gemäß einer
dritten Ausführungsform
dargestellt. Das Innere des Gargeräts 37 ist mittels
einer Trennwand 41 zumindest in einen Gebläseraum und
Garraum 43 und einen Installationsraum 45 unterteilt.
Im Installationsraum 45 ist eine Antriebseinheit 47 der
Gebläseeinrichtung 39 angeordnet. Über die
Antriebseinheit 47 werden ein im Gebläseraum 43 angeordnetes
erstes Lüfterrad 53 und
ein in einem Gehäuseteil 49 im Installationsraum 45 angeordnetes
zweites Lüfterrad 51 angetrieben.
Durch das zweite Lüfterrad 51 wird ein
Unterdruck innerhalb des Installationsraums 45 erzeugt,
der dazu führt,
daß über erste
Lufteinlaßöffnungen 55,
die an der Wandung des Installationsraums 45 ausgebildet
sind, Frischluft in Richtung der Pfeile C in den Installationsraum 45 angesaugt
wird. Diese Luft umfließt,
bevor sie in das Gehäuseteil 49 eintritt,
zusätzlich
zur Antriebseinheit 47 weitere im Installationsraum 45 angeordnete,
insbesondere elektronische, Vorrichtungen 57a, 57b längs der
Pfeile D. Diese Vorrichtungen 57a, 57b sind insbesondere
im Bereich der Lufteinlaßöffnungen 55 sowie
von Lufteintrittsöffnungen 59 in
dem Gehäuseteil 49 angeordnet.
Es kann ferner vorgesehen sein, daß weitere zu kühlende Vorrichtungen
(nicht dargestellt) in direktem Wärmekontakt mit dem Gehäuseteil 49 stehen,
insbesondere direkt auf diesem befestigt sind. Die in das Gehäuseteil 49 durch
die Lufteintrittsöffnungen 59 längs der
Pfeile E angesaugte Luft wird über
einen Abluftstutzen in Form eines Rohres 61 nicht nur aus
dem Installationsraum 45, sondern aus dem gesamten Gargerät 37 an
die Außenatmosphäre längs der
Pfeile F abgeführt.
Am Ende des Rohres 61 ist eine Kappe 63 vorge sehen,
die verhindert, daß Schmutzpartikel
oder ähnliches
in das Rohr 61 und damit in das Gehäuseteil 49 gelangen
können.
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In den 5 und 6 ist eine vierte erfindungsgemäße Ausführungsform
einer Gebläseeinrichtung 65 dargestellt.
Die Gebläseeinrichtung 65 umfaßt eine
Halterung 67 aus Kunststoff, die mittels Befestigungsvorrichtungen 69 an
einer einem Installationsraum (nicht gezeigt) eines Gargeräts zugewandten Seite
einer Trennwand (nicht gezeigt) zwischen dem Installationsraum und
einem Gebläse-
und Garraum (nicht gezeigt) fixiert werden kann. Die Halterung 67 dient
ferner zur Befestigung eines nicht dargestellten Motors, insbesondere
Außenläufermotors,
der von der Halterung 67 vollständig umgeben ist. Durch den Motor
wird ein erstes Lüfterrad
(nicht gezeigt) im Gebläseraum
und ein zweites Lüfterrad
(nicht gezeigt) im Inneren der Halterung 67 angetrieben. Ähnlich der zuvor
beschriebenen Ausführungsformen
wird durch das zweite Lüfterrad
Luft in die Halterung 67 durch Öffnungen 71 angesaugt
und über
einen Abluftstutzen in Form eines Rohres 73 abgeführt, insbesondere
aus dem Gargerät
heraus. Insbesondere im Bereich der Öffnungen 71 und der
dem Gehäuseteil 67 zugewandten
Seite ist an dem Gehäuseteil 67 eine Kühlplatte 75 befestigt.
Wie insbesondere 6 zu entnehmen
ist besteht zwischen der Kühlplatte 75 und
dem Gehäuseteil 67 ein
Abstand. Dies ermöglicht
es, daß Kühlluft zwischen
der Kühlplatte 75 und Gehäuseteil 67 zu
den Öffnungen 71 strömen kann. Auf
der Kühlplatte 75 sind
wiederum Halbleiterrelais (SSR) 77 befestigt. Diese Anordnung
stellt eine besonders effiziente Kühlung der Halbleiterrelais 77 sicher.
Die Kühlplatte 75 weist
eine hohe Wärmeleitfähigkeit
im Vergleich zum Kunststoff der ein Gehäuseteil darstellenden Halterung 67 auf.
Somit wird die von den Halbleiterrelais 77 erzeugte Wärme effektiv von
diesen fortgeleitet. Insbesondere im Bereich der Öffnungen 71 und
der dem Gehäuseteil 67 zugewandten
Seite wird die Kühlplatte 75 dann
von in das Gehäuseteil
bzw. die Halterung 67 angesaugter Kühlluft umflossen und entsprechend
gekühlt,
wobei die Wärme
mit der Luft durch das Gehäuseteil
bzw. die Halterung 67 und das Rohr 73 aus dem
Installationsraum abgeführt
wird.
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Die in der vorstehenden Beschreibung,
in den Ansprüchen
sowie den Zeichnungen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl
einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
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- 1,
1 '
- Gebläseeinrichtung
- 3,
3''
- Motor
- 5,
5'
- Halterung
- 5'a
- Befestigungssteg
- 7
- Trennwand
- 9
- Gebläseraum
- 11
- Installationsraum
- 13,
13'
- Antriebswelle
- 15
- Lüfterrad
- 17
- Lüfterrad
- 19
- Gehäuseteil
- 21
- Lufteintrittsöffnung
- 23
- Luftaustrittsöffnung
- 25
- Rohr
- 26
- Kühlrippe
- 27
- Rotor
- 29
- Luftschaufel
- 31
- Lufteintrittsöffnung
- 33
- Luftaustrittsöffnung
- 35
- Rohr
- 36
- Halbleiterrelais
- 37
- Gargerät
- 39
- Gebläseeinrichtung
- 41
- Trennwand
- 43
- Gebläse- und
Garraum
- 45
- Installationsraum
- 47
- Antriebseinheit
- 49
- Gehäuseteil
- 51
- Lüfterrad
- 53
- Lüfterrad
- 55
- Lufteinlaßöffnung
- 57a,
57b
- elektronische
Vorrichtung
- 59
- Lufteintrittsöffnung
- 61
- Rohr
- 63
- Kappe
- 65
- Gebläseeinrichtung
- 67
- Halterung
- 69
- Befestigungsvorrichtung
- 71
- Öffnung
- 73
- Rohr
- 75
- Kühlplatte
- 77
- Halbleiterrelais
- A,B,C,D,E,F
- Luftströmung