DE10230602A1 - Anpressvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anpressvorrichtung 1, insbesondere für ein Wälzkurvengetriebe in einem Lenksystem. An einem Gestell 2 ist ein erstes Getriebeglied 3 in Eingriff mit einem zweiten Getriebeglied 4 gehalten. Die Anpressvorrichtung 1 besteht aus einem Druckstück 5, welches entlang einer Achse 6 an dem Gestell 2 verschiebbar gelagert ist und von einem Federungselement 7 zum Gegeneinanderpressen des ersten und zweiten Getriebegliedes beaufschlagt wird. Um die Anpressvorrichtung 1 zum Ausgleich von Verschleiß und Wärmedehnung des Eingriffs der Getriebeglieder einfach aufzubauen und kostengünstig und im Betrieb geräuscharm zu gestalten, ist erfindungsgemäß vorgesehen, das Federungselement 7 aus Wälzkörpern 8, 8' zu bilden, die etwa quer zu der Achse 6 des Druckstückes 5 federbelastet sind, wobei die Wälzkörper 8, 8' sich an Schrägflächen 9, 9' zwischen dem Druckstück 5 und einem als Stellschraube 16 oder Deckel 17 ausgebildeten Gestellbauteil 10 abstützen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anpressvorrichtung, insbesondere für ein Wälzkurvengetriebe in einem Lenksystem, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Die
DE 100 51 306 A1 beschreibt ein Getriebe, insbesondere für eine Fahrzeuglenkung, mit einem als ein erstes Getriebeglied ausgebildeten Ritzel, das mit einer Antriebswelle eines Servomotors drehfest verbunden ist. Das Ritzel ist mit einem als Zahnrad ausgebildeten, zweiten Getriebeglied in Eingriff. Die Antriebswelle ist verschwenkbar in einem Festlager und einem Loslager gehalten. Das Loslager ist in einem als Getriebegehäuse ausgebildeten Gestell radialverschieblich gehalten. Das Loslager wird von einem Federungselement über einen Stützring, der als Druckstück dient, in radialer Richtung auf das Zahnrad gepresst. - Der Stützring ist in einem Langloch in dem Getriebegehäuse radialverschieblich gehalten und über das Federungselement gegen Verdrehen gesichert.
- Im Betrieb des Getriebes ist eine Geräuschentwicklung durch die Anpressvorrichtung nicht auszuschließen, da das Druckstück bei einer maximalen, konstruktiv vorgegebenen Verschwenkung der Antriebswelle mit dem Getriebegehäuse auf Anschlag geht.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anpressvorrichtung für Getriebeglieder zu schaffen, die bei einfachem Aufbau einen geräuscharmen Betrieb der Getriebeglieder bei einer in engem Bereich variierenden Anpresskraft ermöglicht.
- Die Aufgabe wird mit einer Anpressvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Die Anpressvorrichtung weist ein Federungselement auf, das sowohl eine dauernde Beaufschlagung des Druckstücks mit einer in engem Bereich variierenden Federkraft ermöglicht, als auch eine ständige Anlage fester Bauteile zwischen dem Druckstück und dem Gestell in radialer Richtung der Getriebeglieder betrachtet, gewährleistet, wodurch ein Anschlagen der Bauteile der Anpressvorrichtung und eine Geräuschentwicklung vermieden ist.
- Zu diesem Zweck ist das Federungselement, in axialer Richtung der Achse des Druckstücks betrachtet, zwischen dem Druckstück und einem Gestellbauteil angeordnet. Das Federungselement besteht aus Wälzkörpern, die etwa quer zu der Achse des Druck stücks federbelastet sind und sich jeweils zumindest an einer Schrägfläche abstützen. Jede Schrägfläche ist dabei jeweils schräg zu der Achse des Druckstücks mit sich radial zu der Achse hin öffnendem Winkel oder mit sich schräg von der Achse weg öffnendem Winkel ausgebildet. Entsprechend sind die Wälzkörper mit einer Feder in radialer Richtung von der Achse weg oder zu der Achse hin federbelastet und jeweils gegen die Schrägflächen gepresst.
- Sind die Schrägflächen mit sich radial zu der Achse des Druckstücks hin sich öffnendem Winkel angeordnet, so ist es zweckmäßig, die Feder so anzuordnen, dass diese sich an jeweils diametral zu der Achse gegenüberliegenden Wälzkörpern abstützt und diese mit einer Federkraft beaufschlagt.
- Die Schrägflächen gehen jeweils mit einem bogenförmigen Segment in eine etwa senkrecht zu der Achse des Druckstücks verlaufende ebene Fläche über. Das bogenförmige Segment weist einen größeren Radius als die sich an den Schrägflächen und der ebenen Fläche gleitenden und/oder abwälzenden Wälzkörpern auf. Die Schrägflächen können an dem Druckstück, an dessen, dem Gestellbauteil zugewandten Stirnfläche angeordnet sein. Es kann auch zweckmäßig sein, die Schrägflächen und die ebene Fläche in dem Gestellbauteil anzuordnen.
- Das jeweilige Bauteil (Druckstück oder Gestellbauteil), welches dem die Schrägflächen tragenden Bauteil in axialer Richtung der Achse des Druckstücks gegenüberliegt, weist bevorzugt eine ebene Stirnfläche oder eine, mit quer zu der Richtung der Achse des Druckstücks betrachtet, als Längsnut ausgeführte offene Bohrung auf, auf welcher die Wälzkörper gleiten und/oder sich abwälzen. Die Nut dient auch zur Führung der Feder und der Wälzkörper. Die bogenförmigen Segmente zusammen mit der gegenüberliegenden Fläche bilden Radialanschläge für die Wälzkärper und damit einen Anschlag für das Druckstück.
- Bevorzugt sind die Wälzkörper, zur Minimierung von Kosten als kugelförmige Bauteile oder Kugeln ausgebildet. Das Gestellbauteil, an dem sich das Federungselement abstützt, ist bevorzugt eine Stellschraube, die in axialer Richtung zu dem Druckstück verstellbar ist.
- Es kann zweckmäßig sein, anstatt der Stellschraube einen Deckel oder eine Traverse vorzusehen und den Deckel in dem Gestell formschlüssig, vorzugsweise durch Verstemmen, festzulegen. Das Gestell, in dem das erste und das zweite Getriebeglied an geordnet ist, ist zweckmäßig als vorzugsweise geschlossenes Getriebegehäuse ausgebildet.
- Es ist zweckmäßig, das Druckstück auf ein radialverschieblich gelagertes Lager des ersten oder zweiten Getriebegliedes wirken zu lassen.
- Durch das erfindungsgemäße Federungselement ist ein ständiger Kontakt fester, metallischer Bauteile bewirkt, wodurch Schlaggeräusche im Betrieb der Anpressvorrichtung vermieden sind. Eine in engen Grenzen variierende und vorgebbare Anpresskraft bei gleichzeitiger Möglichkeit selbsttätiger Nachstellung zum Zweck des Ausgleichs von Toleranzen durch Verschleiß oder Wärmedehnung ist mit der Anpressvorrichtung ermöglicht.
- Ein Ausführungsbeispiel ist nachstehend anhand der Zeichnung gezeigt. In der Zeichnung zeigt:
-
1 einen teilweisen Querschnitt durch ein Schneckengetriebe mit Anpressvorrichtung, -
2 einen Längsschnitt durch die Anpressvorrichtung in1 . - In
1 ist in einem Querschnitt entlang einer Achse28 einer Schnecke18 ein Schneckengetriebe gezeigt, das bevorzugt zur Kraftübertragung eines Servomotors bei einem Lenksäulenantrieb, einem Ritzelantrieb oder einem Doppelritzelantrieb einer elektrischen Servolenkung eingesetzt wird. - Die als ein erstes Getriebeglied
3 ausgebildete Schnecke18 ist in einem als Getriebegehäuse17 ausgebildeten Gestell2 in einem radialverschieblichen Lager29 gehalten. Das Lager29 ist an dem axialen Ende30 der Schnecke18 angeordnet. Die Schnecke18 ist an ihrem, dem axialen Ende30 gegenüberliegenden Ende31 , in einem weiteren Lager32 , in dem Getriebegehäuse17 gehalten. Das Lager32 ist als schwenkbares Festlager ausgebildet. Die Schnecke18 ist drehfest über eine Kupplung mit einem nicht gezeigten Servomotor verbunden und mit einem Schneckenrad19 in Eingriff. Das Schneckenrad19 bildet als zweites Getriebeglied4 die Abtriebsseite des Schneckengetriebes. Die Achse des Schneckenrades19 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel in senkrechter Richtung zu der Achse28 der Schnecke18 angeordnet. - Um Spielfreiheit im Verzahnungseingriff von Schnecke
18 und Schneckenrad19 unab hängig von Verschleiß, von Wärmedehnung und dgl. im Betrieb des Schneckengetriebes sicherzustellen, ist eine Anpressvorrichtung1 in dem Getriebegehäuse17 angeordnet. - In
2 ist die Anpressvorrichtung1 in einer vergrößerten Darstellung in einem Längsschnitt entlang einer Achse6 eines Druckstücks5 gezeigt. Für gleiche Bauteile gelten dieselben Bezugszeichen wie in1 . Das Druckstück5 ist zylindertörmig gebildet und in einer Bohrung23 in dem Getriebegehäuse17 eingesetzt. Entlang der Achse6 , welche in senkrechter Richtung zu der Achse28 der Schnecke18 und in senkrechter Richtung zu der Achse des Schneckenrades19 gerichtet ist, ist das Druckstück5 verschieblich in der Bohrung23 gehalten. Die Bohrung23 weist in ihrem axialen, der Schnecke18 zugewandten Ende, eine Öffnung24 auf, durch die ein Druckstückende25 ragt. Das Druckstückende25 und die Öffnung24 haben einen kleineren Durchmesser oder lichte Weite, wie das Druckstück5 selbst. Das Druckstückende25 kann auf ein Lager20 des ersten oder zweiten Getriebegliedes wirken und wirkt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel auf das Lager29 und presst die Schnecke18 in radialer Richtung ihrer Achse28 zu dem Schneckenrad19 hin. Zu diesem Zweck ist ein Federungselement7 , welches in der Bohrung23 angeordnet ist, vorgesehen. Das Federungselement7 stützt sich an einem als ebene Fläche14 – oder wie in den1 und2 gezeigt – an einer, quer zu der Achse6 betrachtet, als zylinderförmige Fläche ausgebildeten Boden26 des Druckstücks5 ab. In axialer Richtung der Achse6 betrachtet stützt sich das Federungselement7 an einem als Deckel16 ausgebildeten Gestellbauteil10 ab. - Das Federungselement
7 ist aus zwei sich diametral zu der Achse6 gegenüberliegenden, als Kugeln15 ,15' ausgebildeten Wälzkörpern8 ,8' gebildet. Zwischen den Wälzkörpern8 ,8' ist eine als Schrauben-Druckfeder ausgebildete Feder11 eingesetzt, wobei der Radius der Feder kleiner als der Radius Rw der Wälzkörper8 ,8' ist. - Die Feder
11 und die Kugeln15 ,15' sind in einer halboffenen Bohrung geführt. In eine Stirnfläche27 des Deckels16 ist eine kegelstumpfförmige Eindrehung eingebracht. Die Eindrehung weist im gezeigten Querschnitt sich jeweils mit einem radial zu der Achse6 hin öffnenden Winkel α ausgebildete Schrägflächen9 ,9' auf. Die Schrägflächen9 ,9' gehen, in radialer Richtung zu der Achse6 des Druckstücks5 betrachtet, mit je einem bogenförmigen Segment12 in eine senkrecht zu der Achse6 des Druckstücks5 verlaufende Fläche13 über. Der Radius Rs der bogenförmigen Segmente12 ist dabei größer als der Radius Rw der Wälzkörper8 ,8' oder Kugeln15 ,15' . - Die Teile sind so dimensioniert, dass das Druckstück
5 sich unabhängig von dem jewei ligen, im Betrieb der Anpressvorrichtung1 zurückgelegten Arbeitsweg, axial ausschließlich über die Wälzkörper8 ,8' an dem Deckel16 abstützt. - Im Betrieb des Lenksystems wird die Schnecke
18 und das Druckstück5 durch Einleiten eines Motordrehmoments auf die Schnecke18 und/oder auf das Schneckenrad19 wirkende Rückstellkräfte von den lenkbaren Fahrzeugrädern durch den Verzahnungseingriffswinkel vom Schneckenrad19 weggedrückt. - Die Kugeln
15 ,15' werden dadurch entgegen der Federkraft Ff der Feder11 radial zu der Achse6 gedrückt. Aufgrund der gewählten geometrischen Größen des Öffnungswinkels α der Schrägflächen9 ,9' und dem Radius Rs der bogenförmigen Segmente12 , verändert sich das Verhältnis der Anpresskraft Fa des Druckstücks5 zu der Federkraft Fr in Abhängigkeit von dem jeweiligen Berührpunkt der Wälzkörper8 ,8' an den Flanken der Deckel-Eindrehung, wobei die Anpresskraft Fa des Druckstücks5 mit zunehmender Stauchung der Feder11 ansteigt. Im Bereich des bogenförmigen Segments12 steigt die Anpresskraft Fa steil jedoch ohne Sprung stoßfrei an. - Das Federungselement
7 ermöglicht eine ständige, stoßfreie Anlage des Druckstücks5 über die Wälzkörper8 ,8' an dem Getriebegehäuse17 , wodurch Klappergeräusche vermieden sind. Es sind dadurch Nachstellfunktion und Federfunktion in einem einzigen Federungselement vereint. Das Federungselement ist leicht zu montieren, baut klein und weist nur wenige Teile auf. - Weitere Ausführungsmöglichkeiten der Anpressvorrichtung
1 , etwa mit sich radial von der Achse6 des Druckstücks5 weg öffnendem Schrägflächen-Winkel α, mit in Richtung auf die Achse6 federbelasteten Wälzkörpern sind möglich. Es kann auch zweckmäßig sein, die Schrägflächen oder die kegelstumpfförmige Eindrehung anstatt in dem Deckel16 oder einem Gestellbauteil10 in dem Druckstück5 anzuordnen. - In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Deckel
16 mit einem Gehäuse21 , das das Druckstück5 , das Federungselement7 und den Deckel16 zu einer Einheit, einer Druckstückbaugruppe22 , zusammenfaßt, verstemmt. Der Deckel16 ist über einen in einer Umfangsnut33 des Deckels16 eingesetzten O-Ring 34 gegen das Gehäuse21 abgedichtet. Das axialverschieblich in dem Gehäuse21 gehaltene Druckstück5 ist wahlweise mit einem in eine Umfangsnut35 in dem Druckstück5 eingesetzten O-Ring 36, der auch zur Dämpfung dient, gegen das Gehäuse21 abgedichtet. - In dem in den
1 und2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse21 zylinderförmig ausgebildet und in das Getriebegehäuse dichtend eingeschraubt. Es kann auch zweckmäßig sein, das Druckstück auf ein Lager des Schneckenrades19 wirken zu lassen. Anstatt der Anwendung der erfindungsgemäßen Anpressvorrichtung1 zur Anpressung von sich in formschlüssigem Eingriff befindlichen Getriebegliedern, kann die Anpressvorrichtung auch bei reibschlüssig in Eingriff befindlichen Getriebegliedern angewandt werden. -
- 1
- Anpressvorrichtung
- 2
- Gestell
- 3
- Getriebeglied, erstes
- 4
- Getriebeglied, zweites
- 5
- Druckstück
- 6
- Achse
- 7
- Federungselement
- 8,8'
- Wälzkörper
- 9,9'
- Schrägfläche
- 10
- Gestellbauteil
- 11
- Feder
- 12
- Segment, bogenförmig
- 13
- Fläche
- 14
- Fläche
- 15,15'
- Kugel
- 16
- Deckel
- 17
- Getriebegehäuse
- 18
- Schnecke
- 19
- Schneckenrad
- 20
- Lager
- 21
- Gehäuse
- 22
- Druckstückbaugruppe
- 23
- Bohrung
- 24
- Öffnung
- 25
- Druckstückende
- α
- Winkel
- Rs
- Segment-Radius
- Rw
- Wälzkörper-Radius
- 26
- Boden v. 5
- 27
- Stirnfläche v. 6, 10
- 28
- Achse v. 18
- 29
- Lager an 30
- 30
- Ende v. 18
- 31
- Ende v. 18
- 32
- Lager v. 18
- 33
- Umfangsnut in 16
- 34
- O-Ring
- 35
- Umfangsnut in 5
- 36
- O-Ring
- Ff
- Federkraft
- Fa
- Anpresskraft
Claims (16)
1) Anpressvorrichtung, insbesondere für ein Wälzkurvengetriebe in einem Lenksystem,
mit einem Gestell (2 ) an dem ein erstes Getriebeglied (3 )
in Eingriff mit einem zweiten Getriebeglied (4 ) angeordnet ist,
und mit einem Druckstück
(5 ) welches an dem Gestell (2 ) entlang einer Achse
(6) verschiebbar gelagert ist, wobei ein Federungselement (7 )
zum Gegeneinanderpressen des ersten Getriebegliedes (3 ) und
des zweiten Getriebegliedes (4 ) auf das Druckstück (5 )
wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Federungselement
(7 ) aus Wälzkörpern (8 ,8' ) gebildet ist,
die etwa quer zu der Achse (6 ) des Druckstücks (5 )
federbelastet sind und sich an Schrägflächen (9 ,9' ) zwischen dem
Druckstück
(5 ) und einem Gestellbauteil (10 } abstützen.
Anpressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schrägflächen (9 ,9' ) mit sich radial
zu der Achse (6 ) des Druckstücks (5 ) hin öffnendem
Winkel (a) ausgebildet sind und die Wälzkörper (8 ,8' ) von einer
Feder (11 ) in Richtung von der Achse (6 ) des Druckstücks (5 )
weg radial federbelastet sind.
Anpressvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Feder (11 ) sich jeweils zwischen zwei Wälzkörpern (8 ,8' ) erstreckt.
Anpressvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schrägflächen (9 ,9' ) mit sich radial
von der Achse (6 ) des Druckstücks (5 ) weg öffnendem
Winkel (α)
ausgebildet sind und die Wälzkörper (8 ,8' ) jeweils von
einer Feder (11 ) in Richtung auf die Achse (6 )
des Druckstücks
(5 ) hin radial federbelastet sind.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schrägflächen (9 ,9' ) mit einem
bogenförmigen
Segment (12 ) mit einem Radius (Rs)
in eine etwa senkrecht zu der Achse (6 ) des Druckstücks (5 )
verlaufenden Fläche
(13 ) übergehen.
Anpressvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Radius (Rs) des bogenförmigen Segmentes
(12 ) größer als
der Radius (Rw) der Wälzkörper (8 ,8' ) ist.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schrägflächen (9 ,9' ) in dem Druckstück (5 )
angeordnet sind.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schrägflächen (9 ,9' ) in dem Gestellbauteil
(10 ) angeordnet sind.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass den Schrägflächen (9 ,9' ) in axialer
Richtung der Achse (6 ) des Druckstücks (5 ) betrachtet,
eine ebene Fläche
(14 ) gegenüberliegt.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wälzkörper (8 ,8' ) Kugeln (15 ,15' ) sind.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gestellbauteil (10 ) eine Stellschraube ist.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gestellbauteil (10 ) ein Deckel (16 ) ist,
der in dem Gestell (2 ) festgelegt, vorzugsweise verstemmt
ist.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gestell (2 ) ein Getriebegehäuse (17 ) ist.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Getriebeglied (3 ) eine Schnecke (18 )
und das zweite Getriebeglied (4 ) ein Schneckenrad (19 )
ist.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckstück
(5 ) auf ein Lagern (20 ) des ersten und/oder zweiten
Getriebegliedes (3 ,4 ) wirkt.
Anpressvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckstück
(5 ), das Federungselement (7 ) und das Gestellbauteil
(10 ) in einem Gehäuse
(21 ) als Druckstückbaugruppe
(22 ) zusammengefasst sind.
Priority Applications (8)
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|---|---|---|---|
| DE2002130602 DE10230602A1 (de) | 2002-07-08 | 2002-07-08 | Anpressvorrichtung |
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