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DE1022988B - Mehrteiliger Ausbaurahmen fuer den Grubenausbau in Ring- und Bogenform - Google Patents

Mehrteiliger Ausbaurahmen fuer den Grubenausbau in Ring- und Bogenform

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Publication number
DE1022988B
DE1022988B DER17513A DER0017513A DE1022988B DE 1022988 B DE1022988 B DE 1022988B DE R17513 A DER17513 A DE R17513A DE R0017513 A DER0017513 A DE R0017513A DE 1022988 B DE1022988 B DE 1022988B
Authority
DE
Germany
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expansion
extension
clamping
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER17513A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Reppel
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1022988B publication Critical patent/DE1022988B/de
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/22Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure
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    • E21D11/20Special cross- sections, e.g. corrugated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Mehrteiliger Ausbaurahmen für den Grubenausbau in Ring- und Bogenform Die neuen Abbauverfahren im Bergbau und die bei diesen auftretenden höheren Gebirgsdrücke auf Strekken, Ouerschlägen, Richtstrecken und Abbaustrecken sowie Streben vermehren die Anforderungen an den zur Verwendung kommenden Ausbau und dessen Einzelsegmente. Sowohl im Strecken- als auch im Strebausbau sind verschiedene Arten des nachgiebigen stählernen Grubenausbaus mittels ineinan.dergeführter, rinnenförmiger Ausbauprofile bekanntgeworden.
  • Diesebekannten mehrteiligenAusbaurahmen bestehen aus ineinanderlegbaren Profilen. Die als Rinnenprofile ohne verstärkte Randflansche ausgebildete Ausbauprofile sind im Überlappungsbereich durch Spannvorrichtungen gege'neina'nder verspannt. Der Querschnitt dieser bekannten haubenförmigen Ausbauprofile ist derart gestaltet, daß sie wahlweise austauschbar sind und außerdem ein- beliebiges Ineinanderlegen von Profilen verschiedener Gewichtsklassen zulassen. Zum Teil weisen diese bekannten Profile Längsrillen im Scheitelpunkt auf.
  • Die bekannten beim Grubenausbau verwandten Rinnenprofile haben nicht immer die erforderliche Biegefestigkeit und besitzen ein zu großes Gewicht. Außerdem ist bei ihnen das Widerstandsmoment nach der Y-Achse größer als nach der X-Achse. Beim Ausbau mit diesen bekannten Profilen treten bei verhältnismäßig kurzer Einsatzdauer und mäßigem Gebirgsdruck bereits starke Verformungen und vor allen Dingen Verdrehungen auf mit der Folge, daß diese verformten Ausbauteile durch zusätzliche Ausbaumittel verstärkt werden müssen. Teilweise sind die Verformungen derart, daß Brüche und Risse:, insbesondere an den Überlappungsstellen der ineinanderliegenden Ausbauprofile auftreten.
  • Die vorstehend erwähnten Nachteile werden nach der Erfindung durch eine besondere Ausgestaltung der Ausbauprofile weitgehend vermieden.
  • An ihrem Scheitelpunkt weisen sie, im Profilquerschnitt gesehen, in ihrer Hauptgurtung, die verstärkt ausgeführt ist, Ouerrippen oder Ouerrillen mit Abstand voneinander oder eine unterbrochene Längsrille zur Gewichtsverminderung und zur Versteifung auf. Hierbei sind die Innen- und die Außenflächen der Ausbauprofile haubenförmig gewölbt oder ellipsenförmig gebogen. Die Profile sind durch zwischen ihnen eingelegte oder sie umgreifende Klemmittel gegeneinander verspannt. Letztere sind aus Gleitstücken, Laschen, Zugbändern oder Manschetten, die einen Schnellverschluß aufweisen, gebildet.
  • Zur Herstellung der Ausbauprofile nach der Erfindung, die aus hochfesten Thomasstählen bestehen, werden diese durch Warmbehandlung, insbesondere durch Nurabhärtung bei etwa 950° C bis auf etwa 50 bis 150° C vergütet und nach dem Walzprozeß bei 950° C in geraden Längen abgelöscht sowie anschließend kalt oder warm auf den entsprechenden Ausbau-oder Krümmungsradius gebogen. Als Vormaterial der Ausbauprofile wird ein einfaches oder profiliertes universalähnliches Flacheisen mit längs oder quer gerillter oder verzahnter Oberfläche verwandt. Die Ausbauprofile werden zu mehreren gleichzeitig in einem einzelnen Arbeitsgang zu fertigen Segmentbögen geformt. Vor dem Anbringen von Gleit- und Bremsbelägen auf den Ausbauprofilen wird die Walzhaut entfernt, was vorzugsweise durch Behandlung des metallischen Untergrundes durch Sandstrahlen oder Beizung erfolgt. Anschließend werden sowohl auf den ganzen Ausbauprofilen als auch auf den Gleitstücken die Brems- und Gleitbeläge durch Verzinken oder Aufspritzen oder in Form von Kunststoff, Aluminiumfarbe, Bleibronzeanstrich od. dgl. aufgebracht.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Ausbaurahmens, die Profilgestaltung und das Herstellungsverfahren der Profile sind von ganz erheblichem Vorteil. Zunächst wird die Verwendung zusätzlicher Verstärkungen und Ausbaumittel im Klemmbereich des Aufbaurahmens, d. h. an den Überlappungsstellen der ineinanderliegenden Profile vermieden. Ferner ist die Rißanfälligkeit behoben, und es treten keine Verformungen und Verdrehungen der den Ausbaurahmen bildenden Ausbauprofile auch bei starkem Gebirgsdruck ein. Außerdem ist das Profil selbst und ein mit dem Profil hergestellter Ausbaurahmen von höchster Biegefestigkeit und höchsten Beanspruchungen gewachsen. Die besondere Ausbildung des Profils ist von Bedeutung, weil durch sie neben der Gewichtsersparnis gleichzeitig eine größere Biegefestigkeit und Biegesteifigkeit erreicht wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es zeigt Fig.1 einen Querschnitt durch die ineinanderliegenden Profile, Fig.2 einen Querschnitt der ineinandergelegten Profile mit einer zwischen ihnen angeordneten Spannvorrichtung, ' Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Überlappungsstelle der ineinandergelegten Profile und die Spannvorrichtung nach Fig. 2, Fig.4 eine Seitenansicht der ineinandergelegten Profile mit verbundenen Spannvorrichtungen, Fig.5 einen Querschnitt durch ein Profil mit Längs- und Querrillen in der Hauptgurtung, Fig. 6 einen Längsschnitt durch die `ber#appungsstelle der ineinanderliegenden Profile mit Holzeinlage, Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine Überlappungsstelle der Profile mit einer das Außenprofil spannend verformenden Klemmeinrichtung, Fig. 8 das Vormaterial zur Herstellung der Ausbauprofile, Fig.9 einen Querschnitt durch ein Ausbauprofil mit geschwungenen Flanschen, Fig. 10 einen Querschnitt durch zwei ineinandergelegte Profile mit geschwungenen Flanschen, Fig. 11 den überlappungsbereich zweier aufeinandergelegter Profile in perspektivischer Darstellung. Fig. 12 einen offenen, zusammengesetzten mehrteiligen Ausbaurahmen, Fig. 13 einen mehrteiligen geschlossenen ringförmigen Ausbaurahmen, Fig. 14 einen Querschnitt durch eine Klemmvorrichtung mit Längskeil für die Profile, Fig. 15 einen Längsschnitt durch die Klemrnvorrichtung nach Fig. 14, Fig. 16 eine Klemmvorrichtung mit einem als gegenläufigem Keilpaar ausgebildeten Schnellverschluß, Fig. 17 eine Klemmvorrichtung mit Druckstück und Druckschraube, Fig. 18 eine Manschette als Klemmvorrichtung mit Verschlußspange, Fig. 19 eine Manschette als Klemmvorrichtung der Profile mit einer Klemmspange mit Keilanzug.
  • Der in Fig.1 wiedergegebene Querschnitt durch die ineinanderliegenden Ausbauprofile 1 und 2 läßt die haubenförmige Wölbung oder ellipsenförmige Linienführung der Innenflächen 3 und der Außenflächen 4 der Ausbauprofile 1 und 2 erkennen. Das innenliegende Profil ist mit 1 und das außenliegende Profil mit 2 bezeichnet. Die Flansche 7 der Ausbauprofile 1 und 2 verjüngen sich in Richtung ihrer freien Ränder, während in der Hauptgurtung 8 der Ausbauprofile 1 und 2 eine Werkstoffanhäufung vorgesehen ist. Im Scheitelpunkt der Ausbauprofile 1 und 2 sind im Bereich der Hauptgurtungen 8 im Abstand voneinander entweder Querrillen oder Querrippen oder eine unterbrochene Längsrille 6 vorgesehen, so daß das innenliegende Profil 1 an der Innenfläche 3 des Außenprofils 2 in Richtung der Längsachse wechselweise vollständige Flächenanlage und unterbrochene Flächenanlage durch die Rippen 5 und Rillen 6 besitzt.
  • In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Ausbauprofile 1 und 2 eines Ausbaurahmens gezeigt, zwisehen denen eine Klemmvorrichtung 9 in Form eines Klemmbandes vorgesehen ist. Das Klemmband oder die Zuglasche 9 ist entweder an beiden freien Enden mit einem Zug- oder Druckstück 11 verbunden, wobei dieses Zugstück 11 gleichzeitig am Außenprofil 2 befestigt ist, oder aber unmittelbar am Außenprofil befestigt. In dem Zug- oder Druckstück 11 ist ein Spannkonus 10 gelagert, über «-elchen die aus dem Zugband 9 bestehende Klemmvorrichtung mittels einer Spannschraube 12 verspannt wird. Dadurch, daß das Druckstück 11 am äußeren Profil 2 fest angebracht ist oder das Zugband 9 an diesem Profil befestigt wird, wird durch Spannen der Schraube 12 und des Spannkonus 10 das äußere Profil 2 gegen das Innenprofil 1 gezogen und gleichzeitig das Innenprofil l in das Außenprofil 2 gedrückt.
  • In Fig.3 ist ein Längsschnitt im Überlappungsbereich der Ausbauprofile 1 und 2 des Ausbaurahmens wiedergegeben. wobei zur Wiedergabe ein Schnitt in Richtung der Längsachse der ineinanderliegenden Profile 1 und 2 nach Fig. 2 gewählt ist. Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel sind an der Hauptgurtung 8 des Innenprofils 1 und des Außenprofils 2 Querrippen 5 vorgesehen, die in der Regel eine solche Höhe aufweisen, daß sie mit ihrer Oberkante unmittelbar an der Innenfläche des Außenprofils 2 anliegen. Das Ausführungsbeispiel, bei welchem die Höhe der Rippen 5 kleiner ist, soll nur zeigen, wie die Zuglasche 9 als Klemmvorrichtung die Rippen 5 übergreifen kann oder in eine Lücke zwischen den Rippen 5 eingelegt wird. Bei einer Ausführung des Gegenstandes der Erfindung nach Fig. 3 bilden die Zuglaschen 9 ergänzende tragende Flächen zwischen den Ausbauprofilen 1 und 2, auf welche ein Reib- oder Bremsbelag aufgebracht werden kann.
  • Aus Fig. 4 ist ein Ausschnitt der Ausbaubögen des Ausbaurahmens zu erkennen, bei welchem sich das innenliegende Profil 1 und das außenliegende Profil 2 ineinanderliegend überlappen. Da bei dem Auftreten von Druck das innenliegende Profil 1 nach links und das außenliegende Profil 2 nach rechts verschoben werden, müßten zwangläufig die Klemmvorrichtungen 9 das Bestreben haben, mitzuwandern und sich im entgegengesetzten Sinne zu bewegen, so daß sich der Abstand mit zunehmendem Druck und zunehmendem Ineinanderschieben der Ausbauprofile 1 und 2 vergrößern müßte. Um zusätzlich zu dem Eingriff der Klemmvorrichtungen 9 in die Rippen oder Rillen 5 der Hauptgurtung der Ausbauprofile 1 und 2 eine Sicherung zu schaffen, sind die Klemmvorrichtungen 9 durch eine Lasche 13, z. B. aus Flacheisen, miteinander verbunden.
  • Das in Fig. 5 im Querschnitt gezeigte Innenprofil 1 besitzt sowohl OOuerrillen 5 als auch eine unterbrochene Längsrille 6 an der Oberkante der Hauptgurtung 8, d. h. der Außenfläche des Profils. Gegebenenfalls können derartige Rillen auch an den Außenflächen der Flansche 7 vorgesehen sein.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig.6, welches einen Längsschnitt durch einen Teil des Ausbaurahmens zeigt, läßt die Anordnung einer Klemmvorrichtung 9 zwischen dem Einsteckende des Innenprofils 1 und dem Außenprofil 2 erkennen. Die zweite Klemmvorrichtung 9 umfaßt die Ausbauprofile 1 und 2 von außen. Durch die elastische Verspannung des Innenprofils 1 im Außenprofil 2 entsteht zwischen den Klemmvorrichtun Igen 9 ein sogenannter Klemmspalt. Der Klemmspalt ist mit einer Holzeinlage 14 ausgelegt, welche vorteilhaft aus Sperrholz besteht. Es kann auch ein anderer Werkstoff für die Einlage gewählt sein. Beim Ineinanderschieben des Innenprofils im äußeren Ausbauprofil 2 bleibt der Klemmspalt zwischen den Klemmvorrichtungen 9 zunächst unverändert, da die Einlage 14 den Schubbestrebungen wachsenden Widerstand entgegensetzt. Erst bei einer eintretenden Verformung der Holzeinlage 14 erfolgt eine Veränderung des Klemmspaltes. Die Ausbildung nach Fig. 6 ergibt den besonderen Vorteil, daß die Zwischenlage im Klemmspalt durch die Oberflächengestaltung der Hauptgurtung 8 des inneren Ausbauprofils 1, d. h. durch die Rillen gehalten wird und gleichzeitig als zusätzliches Bremsmittel mit oder ohne zusätzlichen Reibbelag wirkt.
  • In Fig. 7 sind die Spann- oder Klemmvorrichtungen des Ausbaurahmens wechselweise zwischen den Ausbauprofilen 1 und 2 und diese umgreifend angeordnet. Die Klemmvorrichtungen, zwischen denen die Ausbauprofile 1 und 2 angeordnet sind, sind hier durch Spannvorrichtungen 21 gebildet, welche als tragende Flächen zwischen den Ausbauprofilen 1 und 2 wirken. Die in Fig. 7 gezeigte Spannvorrichtung 15 ist zwischen den Klemmvorrichtungen 21, beide Ausbauprofile 1 und 2 umgreifend, angeordnet. Die Spannvorrichtung 15 kann auch mit einem Spannkonus 10, einer Spannschraube 12 und einem Druckstück 11 ausgerüstet sein. Sie verspannt im Überlappungsbereich das Außenprofil 2 gegen das Innenprofil l unter elastischer Verformung zwischen den Klemmvorrichtungen 21, so daß beim Ineinanderschieben der Ausbauprofile 1 und 2 des Ausbaurahmens sich diese wellenartig durch die Spannvorrichtung 15 und die Klemmvorrichtung 21 verschieben müssen. Die wiedergegebene Verspannung bildet nicht nur eine sichere Führung der ineinanderliegenden Ausbauprofile, sondern verspannt auch die Ausbauprofile 1 und 2 sicher gegeneinander und verhütet Verdrehungen und Verkantungen im überlappungsbereich.
  • Aus Fig. 8 ist ein Stück des für die Herstellung der Ausbauprofile 1 und 2 des Ausbaurahmens verwendeten Vormaterials 16 zu erkennen. Das Vormaterial 16, welches durch ein einfaches oder profiliertes universalähnliches Flacheisen gebildet sein kann, ist in einem Arbeitsgang zum Profilquerschnitt eines Ausbauprofils 1 oder 2 gebogen oder gewalzt. Das in Fig. 8 wiedergegebene Vormateria116 besitzt an der Oberfläche Querrillen 5, zwischen denen Rippenteile im verstärkten Mittelteil des Flacheisens stehengeblieben sind. Eine in Längsrichtung unterbrochene Längsrille 6 ist andeutungsweise wiedergegeben. Die Bearbeitung oder Verrillung in der Oberfläche des Vormaterials 16 kann gleichzeitig während des Biege-oder Preßvorganges erfolgen. Das Vormaterial kann also als glattes Flacheisen zum Profilquerschnitt in Hauben- oder Ellipsenform verformt werden, wobei im gleichen Arbeitsgang die Rillen 5 oder die unterbrochene Längsrille 6 in der Hauptgurtung angebracht werden. Es ist aber auch möglich, die Rillen 5 oder die Rille 6 im Vormaterial 16 vor dem Biegen zum Profilquerschnitt vorzusehen.
  • Fig. 9 zeigt einen Profilquerschnitt durch das Ausbauprofil 1, wobei die Flansche 7 des Profils im Bereich ihrer freien Ränder geschwungen ausgeführt sind.
  • In Fig. 10 sind die Ausbauprofile 1 und 2 ineinanderliegendwiedergegeben und weisen geschwungene Flansche 7 entsprechend Fig. 9 auf.
  • Fig. 11 gibt die Ausbauprofile 1 und 2 perspektivisch im Überlappungsbereich mit geschnittener Stirnkante wieder. Sie läßt den Ausschnitt aus einem Ausbaurahinen in Ring- oder Bogenform erkennen. Bei auftretendem Druck verschieben sich die Ausbauprofile 1 und 2 aufeinander in den mit A und B bezeichneten entgegengesetzten Pfeilrichtungen.
  • Bei dem Ausbaurahmen für den Grubenausbau gemäß Fig. 12 ist aus den Innenprofilen 1 und den Außenprofilen 2 ein offener Ring- oder Bogenausbaurahmen gebildet. Die Innen- und Außenprofile 1 und 2 sind im Überlappungsbereich durch Klemmvorrichtungen 9 miteinander verbunden. Das Außenprofil dient bei einem solchen offenen Ring- oder Bogenausbaurahmen als Kappe, während die Innenprofile 1 als Stoß- oder Streckenstempel wirken. Das Au ßenprofil2 kann als Kappe ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. Die Stoßstempel, d. h. die Innenprofile 1, können nachgiebig gelagert sein, was z. B. dadurch erreicht sein kann, daß sie in Verlängerungen oder Untersätzen vorteilhaft kastenförmigen Querschnitts an einem eingelegten Zugelement aufgehängt oder abgestützt werden. Das Zugelement, welches die Unterkante der Innenprofile 1, d. h. der Streckenstempel, unterfängt oder an demselben befestigt ist, ist an seinen freien Enden in Bremskeilen oder Rollen od. dgl. geführt sowie geklemmt und wird bei zunehinendem Gebirgsdruck oder durch die niedergehenden inneren Ausbauprofile 1 unter Betätigung seiner Klemmorgane in den Untersatz oder in die Verlängerung gezogen. Gegebenenfalls läßt sich auch ein derartiges Zugelement an allen Überlappungsstellen der ineinandergeführten Ausbauprofile 1 und 2 versehen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 ist ähnlich dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 aus den Innenprofilen 1 und den Außenprofilen 2 zu einem Ausbaurahmen zusammengesetzt. Der Ausbaurahmen bildet hier einen geschlossenen Ring- oder Bogenausbaurahmen.
  • Die Verbindungen der Ausbauprofile 1 und 2 des Ausbaurahmens im Überlappungsbereich können auch, wie es Fig. 14 zeigt, durch eine Spannvorrichtung 15 mit einem in Richtung der Längsachse der Ausbauprofile 1 und 2 geführten Keil 23 versehen sein. Die Verbindung besteht aus einem Band oder einer Lasche 15, welche die Ausbauprofile 1 und; 2 umgreift. An der offenen Profilseite ist innen an der Spannvorrichtung 15 ein Führungsstück 22 als Keilführung und Lager angebracht, durch welches ein in Richtung der Längsachse der Profile bewegbarer Spannkeil 23 geführt ist.
  • Fig. 15, welche einen Längsschnitt durch die Spannvorrichtung nach Fig. 14 zeigt, läßt erkennen, daß durch Eintreiben des Spannkeiles 23 in Richtung der Längsachse der Ausbauprofile 1 und 2 letztere durch den Keil 23 gegeneinander verspannt werden. Der Spannkeil 23, dessen Anzug in das Führungsstück 22 gelegt ist, ist an seiner Rückenfläche der Innenfläche der Ausbauprofile 1 und 2 entsprechend gestaltet, d. h.. die Rückenfläche des Spannkeiles 23 ist vorteilhaft dem Krümmungsradius der Ausbauprofile 1 und 2 des Ausbaurahmens angepaßt.
  • Die Ausbildung der Spannvorrichtung 15 gemäß Fig. 16 ist ähnlich der in Fig. 15 und 14 wiedergegebenen Ausbildung, bei welcher die Verspannung durch einen Keilverschluß erfolgt. Auch hier werden die Ausbauprofile 1 und 2 von der als Klemmband oder Manschette ausgebildeten Spannvorrichtung 15 umgriffen und weist die Spannvorrichtung als Klemmorgan ein aus zwei Keilen 24 und 25 bestehendes gegenläufiges Keilpaar auf. Durch gleichzeitiges oder aufeinanderfolgendes Anschlagen der Keile 24 und 25 wird die Spannvorrichtung 15 an den Ausbauprofilen 1 und 2 festgesetzt und werden diese reibungsschlüssig gegeneinander und ineinander verspannt.
  • Fig. 17 gibt eine Spannvorrichtung 15 wieder, bei welcher in dem Klemmband eine Druckschraube 27 geführt ist, die in den freien Querschnitt der Ausbauprofile 1 und 2 vorsteht und ein Druckstück26, welches der Innenwand der Ausbauprofile angepaßt ist, gegen die Innenwand des Innenprofils 1 drückt. Durch Drehen des Kopfes 28 der Druckschraube 27 wird der Druck auf das Druckstück 26 übertragen, Das Druckstück preßt das Innenprofil 1 in das Außenprofil 2, so daß eine sichere Verspannung der Profile des Ausbaurahmens gewährleistet ist.
  • Die Keilanordnung oder Druckstückanordnung, wie sie sich aus Fig. 14 bis 17 ergibt, kann in einer einzigen Kleinmanschette als Spannvorrichtung 15 mehrmals übereinander im Überlappungsbereich der Ausbauprofile 1 und 2 vorgesehen sein.
  • In Fig. 18 und 19 sind die Spannvorrichtungen 15 als Manschetten ausgebildet, deren freie Enden durch Spangen 28 verspannt werden. Bei der Ausführungsform nach Fig.18 werden die ineinanderliegenden Ausbauprofile 1 und 2 des Ausbaurahmens von einer Manschette umfaßt, die einen aufgebogenen oder umgebördelten Rand 26 besitzt. Der Manschettenrand 26 kann eine Keilsteigung aufweisen, so daß die aufgeschobene Spange 28 die Manschette beim Einschieben zunehmend verspannt. Mit 27 ist das Stirnblech der Spange 28 bezeichnet.
  • Die Manschette nach Fig. 19 weist abweichend von Fig. 18 zur freien Profilmitte vorgezogene Enden 26 auf. Der Keilanzug ist in die Mitte des freien Profilquerschnitts verlegt. Die Spannvorrichtung 15 wird durch die aufschiebbare Spange 28 fest um die ineinanderliegenden Ausbauprofile 1 und 2 verspannt. Die Profile selbst werden gegeneinander reibungsschlüssig festgelegt, Die Ausbauprofile 1 und 2 des Ausbaurahmens können einzeln oder zu mehreren gleichzeitig in nur einem einzigen Arbeitsgang zu fertigen Segmentbögen, wie sie in Fig. 12 und 13 wiedergegeben sind, gebogen werden. Das Aufbringen der Brems- und Gleitbelege kann neben den bereits aufgezeigten Möglichkeiten ohne weitere Vorbehandlung der Profile durch Aufstreichen von Bleifarbe od. dgl. erfolgen.
  • Als Ouerschnittsform ist den Ausbauprofilen 1 und 2 die Ku.rvenforrn einer Haube oder einer Ellipse zugrunde gelegt.
  • Die besondere Ausbildung der Außenfläche der Hauptgurtung der Ausbauprofile 1 und 2 des Ausbaurahmens gibt die Möglichkeit, Verbolzungen und Abstandshalter besser und leichter als bisher anbringen zu können. Darüber hinaus ist die Materialanhäufung im Bereich der Hauptgurtung der Profile bei gleichzeitiger Gewichtserleichterung von Vorteil. Außerdem wird durch die Anordnung der Rillen an der Außenfläche der Ausbauprofile 1 und 2 der Verzug besser verteilt und sicher mitgenommen. Die Verzahnung des außenliegenden Außenprofils wirkt, da der offene Profilquerschnitt der Ausbauprofile des Ausbaurahmens immer vom Gebirge wegzeigt, als Bremse und entlastet die Verspannungselemente 9 und 15. Neben der Verwendung beim Streckenausbau eignet sich der Ausbaurahmen auch für den Schachtausbau. Die besondere Form der Ausbauprofile 1 und 2 bietet außerdem Vorteile bei der Verwendung der Profile beim Stempel- und Kappenbau.
  • Die erfindungsgemäßen Verspannungen und Klemmverbindungen 9 und 15 an der Überlappungsstelle der Ausbauprofile 1 und 2 des Ausbaurahmens vermeiden ruckartige Stöße beim Ineinandergleiten der Profile, gewährleisten und erhöhen jedoch die Bremswirkung.
  • Die Ausbauprofile 1 und 2 besitzen durch ihre Hauben- und Ellipsenform sowie ihre Verbindung zu einem Ausbaurahmen den '\"orteil höchster Biegefestigkeit und vermeiden Brüche und Risse an den Einspannstellen, so daß die Profile selbst höchsten Beanspruchungen gewachsen sind. In der X- und Y-Achse besitzen die Ausbauprofile 1 und 2 gleiche Widerstandsmomente. Die Spann- und Klemmvorrichtungen 9 und 15 können aus einem Stahl höherer oder niedrigerer Güte als die Ausbauprofile 1 und 2 bestehen und gleichfalls mit einem Brems- oder Gleitschutz versehen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mehrteiliger Ausbaurahmen für den Grubenausbau, insbesondere den Streckenausbau, in Ring-und Bogenform, der aus auf- und ineinanderlegbaren sowie gleitend geführten Ausbausegmenten besteht, wobei die - vorzugsweise als Binnenprofile ohne verstärkte Randflanschen ausgebildeten - Ausbauprofile im Überlappungsbereich durch mitnehrnbare oder feste Spannvorrichtungen gegeneinander verspannt sind und der Querschnitt der Ausbauprofile so gestaltet ist, daß die Ausbauprofile wahlweise austauschbar sind und außerdem ein beliebiges Ineinanderlegen von Profilen gleicher oder unterschiedlicher Gewichtsklassen zulassen, dadurch gel;enrrzeichnet, daß die Ausbauprofile (1, 2) an ihrem Scheitelpunkt in der verstärkten Hauptgurtung (8) Querrippen oder Querrillen (5) mit Abstand voneinander oder eine ununterbrochene Längsrille (6) zur Gewichtsverminderung und zur Versteifung aufweisen, wobei die Innenflächen (3) und die Außenflächen (4) der Ausbauprofile (1, 2) haubenförmig gewölbt oder ellipsenförmig gebogen sind und wobei die Profile durch zwischen diesen (1, 2) eingelegte oder diese umgreifende Klemmittel gegeneinander verspannt sind und die Klemmittel als Gleitstücken. Laschen. Zugbänder (9) oder Manschetten (15), die einen Schnellverschluß besitzen, gebildet sind.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung der Ausbauprofile für den Ausbaurahrnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbauprofile (1. 2), die aus hoch festen Thomasstählen bestehen, durch Warrnl)ehandlung, insbesondere durch \Turabhärtung bei 950° C, bis auf etwa 50 his 150' C vergütet sind und nach dem Walzprozeß bei 950° C in geraden Längen abgelöscht und anschließend kalt oder warm auf den entsprechenden Ausbau-oder Krümmungsradius gebogen werden, wobei als Vormaterial der Ausbauprofile (1, 2) ein einfaches oder profiliertes, universalähnliches Flacheisen (16) mit längs oder quer gerillter oder verzahnter Oberfläche verwandt wird, und daß die Ausbauprofile zu mehreren gleichzeitig in nur einem einzigen Arbeitsgang zu fertigen Segmentbögen geformt werden, wobei vor dem Anbringen von Gleit- und Bremsbelägen auf den Ausbauprofilen die Walzhaut entfernt wird, was vorzugsweise durch Behandlung des metallischen Unter--rundes durch Sandstrahlen oder Beizen erfolgt. und anschließend sowohl auf den ganzen Ausbauprofilen als auch auf den Gleitstücken die Brems-und Gleitbeläge durch Verzinken oder Aufspritzen oder in Form von Kunststoff, Aluminiumfarbe, Bleibronzeanstrich, Kupfer- oder Bleianstrich aufgebracht werden.
  3. 3. Ausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die ineinanderliegenden Ausbauprofile verspannenden Klemmvorrichtungen mit einer - als gegenläufiges Keilpaar oder als in Richtung der Längsachse geführter Keil oder als Druckschraube, die in Achsrichtung wirkt, oder als aufschiebbare Spange ausgebildeten - Spannvorrichtung versehen sind.
  4. 4. Ausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei wechselweiser Anordnung der Spannvorrichtungen zwischen den Ausbauprofilen und diese umfassend der zwischen den einzelnen Spannvorrichtungen durch die Innenflächen und Außenflächen der ineinanderliegenden Profile gebildete Klemmspalt mit einer Keilholzeinlage, vorteilhaft aus Sperrholz, versehen ist.
  5. 5. Ausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche der Profile im Bereich ihrer freien Ränder leicht geschwungen ausgebildet sind.
  6. 6. Ausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im überlappungsbereich der Profile vorgesehenen Spannvorrichtungen durch ein Flacheisen miteinander verbunden sind.
  7. 7. Ausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausbauprofilen im Überlappungsbereich zwei die tragenden Flächen bildende Laschen oder Abstandsbänder eingelegt sind, zwischen denen ein beide Ausbauprofile umfassender Laschenbund als Spannvorrichtung angeordnet ist, welcher die Profile unter elastischer Verformung gegeneinander verspannt. B. Ausbaurahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile in der X- und Y-Achse gleiche Widerstandsmomente besitzen und die vorgesehenen Spannvorrichtungen und Laschen aus Stahl höherer oder niedrigerer Güte als die Profile bestehen und mit einem Bremsbelag oder einem Gleitschutz versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 365 496, 877 893, 1042 997. 1085 554; österreichische Patentschrift Nr. 177 743.
DER17513A 1955-09-30 1955-09-30 Mehrteiliger Ausbaurahmen fuer den Grubenausbau in Ring- und Bogenform Pending DE1022988B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170352B (de) * 1958-02-10 1964-05-21 Forges Et Ateliers De La Nave Rinnenfoermiges Profil, insbesondere fuer Streckenausbaurahmen

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