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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Sendevorrichtung
zum Übertragen
eines zweiwertigen Signals über
einen Kanal, insbesondere über
einen eine Potentialbarriere enthaltenden Kanal.
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In
elektrischen Schaltungen ist es vielfach erforderlich, ein zweiwertiges
Steuersignal über
eine Potentialbarriere zu übertragen,
um eine das Steuersignal erzeugende Schaltung und eine durch das Steuersignal
angesteuerte Schaltung potentialmäßig zu trennen. Ein Beispiel
für solche
Schaltungen sind als Sperrwandler ausgebildete Schaltwandler, bei
denen ein von der Ausgangsspannung des Schaltwandlers abhängiges Regelsignal
an eine einen Schalter ansteuernde dem Potential der Ansteuerschaltung
unter Trennung des Ausgangspotentials von der Ansteuerschaltung übertragen
werden muss. Ein weiteres Beispiel sind Treiberschaltungen von Leistungstransistoren,
insbesondere von sogenannten High-Side Schaltern, wobei Steuersignale
eines Mikrocontrollers, die üblicherweise
Spannungspegel von 3,3V oder 5V bezogen auf ein Bezugspotential aufweisen,
an eine Treiberschaltung zu übertragen sind,
die bei wesentlich größeren Spannungen
oder bei einem anderen Bezugspotential arbeiten.
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Verfahren
zur Übertragung
derartiger Steuersignale müssen
eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Störungen – insbesondere elektromagnetischen
Störungen – gewährleisten,
die beispielsweise aus Schaltvorgängen benachbart angeordneter
Leistungsschalter resultieren können.
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Zur Übertragung
zweiwertiger Signale über einen
eine Potentialbarriere enthaltenden Kanal ist es aus der
US 4,027,152 bekannt, das
zweiwertige Signal in eine Impulsfolge umzusetzen, wobei ein positiver
Impuls übertragen
wird, wenn der Pegel des zu übertragenden
Signals von einer logischen Null auf eine logische Eins wechselt,
und wobei bei einem Wechsel des Pegels von einer logischen Eins
zu einer logischen Null ein negativer Impuls übertragen wird. Diese positiven
oder negativen Impulse werden in regelmäßigen Zeitabständen wiederholt
bzw. aufgefrischt.
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Aus
der
US 6,262,600 B1 ist
es bekannt, für die Übertragung
eines zweiwertigen Signals über eine
Potentialbarriere ein periodisches Signal zu erzeugen, wobei die
Frequenz des periodischen Signals abhängig vom momentanen Pegel des
zu übertragenden
Signals zwei unterschiedliche Werte annimmt.
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Theoretisch
genügt
bei den genannten Verfahren ein Impuls, der die zeitliche Lage der
Flanke des zu übertragenden
Signals anzeigt. Aus Redundanzgründen
werden allerdings Wiederauffrischungsimpulse übertragen, die insbesondere
bei störungsbehafteten
Kanälen
erforderlich sind, bei denen nicht gewährleistet ist, dass alle Sendeimpulse an
einem am anderen Ende des Kanals angeordneten Empfänger ankommen.
Allerdings ist die Erzeugung jedes zusätzlichen Wiederauffrischungsimpulses
mit einem zusätzlichen
Energieaufwand verbunden.
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Ziel
der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, ein Verfahren und eine
Sendevorrichtung zur Übertragung
eines zweiwertigen Signals über
einen Kanal zur Verfügung
zu stellen, wobei eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Störungen auf
dem Kanal bei einem verringerten Energieverbrauch gewährleistet
ist.
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Dieses
Ziel wird durch ein Verfahren gemäß den Merkmalen des Anspruchs
1 und eine Sendevorrichtung gemäß den Merkmalen
des Anspruchs 8 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren
zur Übertragung
eines zweiwertigen, einen ersten Signalpegel oder einen zweiten Signalpegel
aufweisenden Signals über
wenigstens einen Kanal ist vorgesehen, nach einem Wechsel des Signalpegels
des Signals eine Impulsfolge mit zeitlich beabstandeten Impulsen über den
Kanal zu übertragen,
wobei der zeitliche Abstand jeweils zweier aufeinander folgender
Impulse der Impulsfolge ungleichmäßig ist.
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Dabei
ist bei einer Ausführungsform
vorgesehen, dass der zeitliche Abstand zweier aufeinander folgender
Impulse der Impulsfolge mit zunehmendem zeitlichen Abstand zu dem
vorangegangenen Pegelwechsel zunimmt. In dem zeitlichen Abstand,
den zwei aufeinander folgende Impulse dieser Impulsfolge besitzen,
ist damit eine Information darüber
enthalten, wie lange der Wechsel des Signalpegels des zu übertragenden
Nutzsignals bereits zurückliegt.
Darüber
hinaus werden bei diesem Verfahren unmittelbar nach dem Signalwechsel
innerhalb einer kurzen Zeitdauer mehr Impulse als während einer
entsprechenden Zeitdauer zu einem späteren Zeitpunkt übertragen,
um mit einer möglichst
großen Wahrscheinlichkeit
bereits kurz nach dem Pegelwechsel diese Information an die Empfängerseite
zu übertragen.
Die in größerem zeitlichen
Abstand auftretenden späteren
Impulse bieten Sicherheit dahingehend, dass die Information auch
dann – wenngleich
stärker
zeitverzögert – übertragen
wird, wenn die kurz hintereinander auftretenden Impulse nach dem
Pegelwechsel aufgrund starker Störungen
des Kanals nicht übertragen
werden. Bei diesem Verfahren ist nach dem Pegelwechsel ein höherer Energieaufwand
erforderlich, um die Impulse mit geringem zeitlichen Abstand zu übertragen,
während
sich der Energieaufwand später
wegen der dann mit größerem zeitlichen
Abstand auftretenden Impulse verringert. Dieses Verfahren ist insbesondere
vorteilhaft für die Übertragung
von Signalen zur Ansteuerung von Leistungshalbleiterbauelementen,
wie z.B. IGBT, die unmittelbar nach einem Pegelwechsel selbst starke Störungen erzeugen,
die den Kanal stören
können.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
ist vorgesehen, dass der zeitliche Abstand zweier aufeinander folgender
Impulse der Impulsfolge zufällig
oder pseudo-zufällig
variiert. Dieses Verfahren besitzt zum einen den Vorteil, dass die
erzeugte Impulsfolge ihrerseits keine spektral ausgeprägten Störungen in der
elektrischen Schaltung hervorruft, weil die erzeugte Impulsfolge
keine ausgeprägte
spektrale Verteilung besitzt. Da darüber hinaus andere in der Schaltung
auftretende Störungen
ebenfalls zufällig auftreten,
wird bei Verwendung einer Impulsfolge mit zufällig oder pseudo-zufällig variierendem
zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Impulsen mit großer Sicherheit
gewährleistet,
dass nach einem Pegelwechsel des Nutzsignals wenigstens einer der
erzeugten Impulse der Impulsfolge korrekt übertragen wird, wobei der zur
Erzeugung der Impulsfolge erforderliche Energieaufwand wegen der
mitunter großen Abstände zwischen
den einzelnen Impulsen reduziert ist. Bei einem Ausführungsbeispiel
sind die zeitlichen Abstände
zwischen den einzelnen Impulsen ganzzahlige Vielfache einer vorgegebenen
Taktperiode, wobei ein Zufallssignal bestimmt, ob innerhalb einer
Taktperiode ein Impuls erzeugt wird oder nicht. Dieses Verfahren
ist insbesondere vorteilhaft für
die Übertragung
von periodischen Signalen, wie z.B. bei Bus-Systemen, um den sogenannten
Aliasing-Effekt zu unterdrücken.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
ist sowohl für
die Signalübertragung über einen
Kanal als auch für
die Signalübertragung über mehrere
Kanäle
geeignet.
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Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung ist vorgesehen, dass nach einem Wechsel des Signalpegels
des zu übertragenden
Signals von dem ersten Signalpegel zu dem zweiten Signalpegel eine
erste Impulsfolge über
einen ersten Kanal übertragen
wird und, dass nach einem Wechsel des Signalpegels von einem zweiten
Signalpegel zu dem ersten Signalpegel eine zweite Impulsfolge über einen
zweiten Kanal übertragen
wird. Einer der beiden Kanäle
dient damit zur Übertragung
der in einer posi tiven Flanke des Nutzsignals enthaltenen Information,
während
der andere Kanal zur Übertragung
der in der negativen Flanke enthaltenen Information des Nutzsignals dient.
Die beiden Impulsfolgen werden dabei so erzeugt, dass sie sich zeitlich
nicht überschneiden,
d.h. die erste Impulsfolge endet mit einem Übergang von dem zweiten Signalpegel
zum ersten Signalpegel und die zweite Impulsfolge endet mit einem Übergang
von dem ersten Signalpegel zu dem zweiten Signalpegel.
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Bei
einer Ausführungsform
des Verfahrens zur Übertragung über nur
einen Kanal ist vorgesehen, bei einem Wechsel des Pegels des zu übertragenden
Signals von einem ersten Pegel zu einem zweiten Pegel einen positiven
Impuls über
den Kanal zu übertragen
und bei einem Wechsel des Signalpegels von dem zweiten Pegel zu
dem ersten Pegel einen negativen Impuls zu übertragen, wobei sowohl die
positiven als auch die negativen Impulse in ungleichmäßigen zeitlichen
Abständen
wiederholt werden.
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Eine
erfindungsgemäße Sendevorrichtung zum
Senden der in einem zweiwertigen Signal enthaltenen Information über einen
Kanal umfasst einen Eingang, dem das zu übertragende Nutzsignal zugeführt ist,
und ist ausgangsseitig an den Kanal gekoppelt, an dem die Sendevorrichtung
nach einem Wechsel des Signalpegels des Signals wenigstens eine
Impulsfolge mit ungleichmäßigem zeitlichen
Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Impulsen bereitstellt.
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Vorzugsweise
ist die Sendevorrichtung an einen ersten Kanal und einen zweiten
Kanal gekoppelt, wobei die Sendevorrichtung nach einem Wechsel des
Signalpegels von einem ersten Signalpegel zu einem zweiten Signalpegel
eine erste Impulsfolge an den ersten Kanal und nach einem Wechsel
des Signalpegels von dem zweiten Signalpegel zu dem ersten Signalpegel
eine zweite Impulsfolge an den zweiten Kanal ausgibt.
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Die
vorliegende Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand von
Figuren näher erläutert. In
den Figuren zeigt
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1 die zeitlichen Verläufe eines zu übertragenden
Signals und zweier daraus resultierender Impulsfolgen für ein zweikanaliges Übertragungsverfahren
gemäß einer
ersten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens
(1a) und für
ein einkanaliges Verfahren (1b),
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2 die zeitlichen Verläufe eines zu übertragenden
Signals und zweier daraus resultierender Impulsfolgen für ein zweikanaliges Übertragungsverfahren
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens
(2a) und für
ein einkanaliges Verfahren (2b),
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3 ein
erstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Sendevorrichtung
zur Erzeugung von zwei Impulsfolgen mit über der Zeit zunehmendem zeitlichen
Abstand zwischen den einzelnen Impulsen,
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4 eine
Abwandlung der in 3 dargestellten Sendevorrichtung,
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5 eine
erfindungsgemäße Sendevorrichtung
zur Erzeugung zweier Impulsfolgen mit zufällig bzw. pseudozufällig variierendem
zeitlichen Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Impulsen
der Impulsfolge,
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6 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sendevorrichtung
(6a) zur Erzeugung zweier Impulsfolgen mit zufällig oder pseudo-zufällig variierendem
Impulsabstand und zeitliche Verläufe
ausgewählter
in der Sendevorrichtung auftretender Signale (6b),
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7 Ausführungsbeispiel
eines Monoflops (7a) und zeitliche Verläufe des
Eingangssignals und des Ausgangssignals (7b) des
Monoflops.
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In
den Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben, gleiche Bezugszeichen
gleiche Teile mit gleicher Bedeutung.
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1a veranschaulicht
den zeitlichen Verlauf eines zu übertragenden
Nutzsignals Sin und zweier erfindungsgemäß daraus resultierender Impulsfolgen
Spos, Sneg, wobei die erste Impulsfolge Spos über einen ersten Kanal und
die zweite Impulsfolge Sneg über
einen zweiten Kanal übertragen wird.
Die Kanäle, über welche
die Impulsfolgen Spos, Sneg übertragen
werden, enthalten beispielsweise ein magnetisches Kopplungselement,
wie z.B. einen Transformator, als Potentialbarriere.
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Das
zu übertragende
Nutzsignal Sin ist ein zweiwertiges oder binäres Signal, das im Wechsel
einen ersten Signalpegel P1 oder einen zweiten Signalpegel P2 annimmt.
Bei dem Verfahren gemäß 1 dient die erste Impulsfolge Spos zur Übertragung
der in einem Wechsel des Pegels von dem ersten Signalpegel P1 zu
dem zweiten Signalpegel P2 enthaltenen Information. Dazu wird zeitlich
nach dem Pegelwechsel eine Folge von Impulsen erzeugt, wobei der
zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Impulsen mit zunehmendem
zeitlichen Abstand zu dem Pegelwechsel zunimmt. Die zweite Impulsfolge
Sneg ist Null, solange das Nutzsignal Sin den Wert des zweiten Pegels
P2 annimmt.
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Die
zweite Impulsfolge Sneg dient zur Übertragung der in einem Wechsel
von dem zweiten Signalpegel P2 zu dem ersten Signalpegel P1 enthaltenen
Information. Die zweite Impulsfolge Sneg umfasst eine Anzahl zeitlich
aufeinander folgender Impulse, wobei der zeitliche Abstand zwischen
zwei Impulsen mit zunehmendem Abstand zu dem Pegelwechsel zunimmt.
Dabei ist die erste Impulsfolge Spos null, wenn das zu übertragende
Signal Sin den ersten Pegel annimmt.
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Ein
am anderen Ende des Kanals angeordneter Empfänger ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
so ausgebildet, dass er in der Lage ist, die über den ersten Kanal bzw. den
zweiten Ka nal empfangenen Impulse zu detektieren und eine empfängerseitig
angeordnete Schaltungsanordnung in geeigneter Weise anzusteuern.
Dabei genügt
beispielsweise ein Impuls der ersten Impulsfolge Spos, um die Schaltungsanordnung,
beispielsweise einen Leistungstransistor, in einen ersten Schaltzustand
zu überführen, und
ein über
den zweiten Kanal empfangener Impuls der zweiten Impulsfolge Sneg
genügt, um
die Schaltungsanordnung in einen zweiten Zustand zu überführen.
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Aus
Redundanzgründen
werden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
jedoch für
jeden Pegelwechsel mehrere zeitlich aufeinander folgende Impulse übertragen,
wobei der zeitliche Abstand zweier aufeinander folgender Impulse
auch eine Information dahingehend enthält, wie lange der Pegelwechsel bereits
zeitlich zurückliegt.
Kurz nach dem Pegelwechsel werden innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums
mehr Impulse übertragen,
als während
eines Zeitraumes gleicher Länge
zu einem späteren
Zeitpunkt, um mit hoher Wahrscheinlichkeit nach dem Pegelwechsel
wenigstens einen der Impulse korrekt zu übertragen und die empfängerseitig
angeschlossene Schaltungsanordnung in den entsprechenden Schaltzustand
zu überführen. Sorgen
starke Störungen
auf dem Kanal kurz nach dem Pegelwechsel dafür, dass keiner der Impulse
korrekt übertragen
wird, während
die Störungen
danach abklingen, so sorgt einer der später mit größerem zeitlichen Abstand erzeugten
Impulse dafür,
dass die empfängerseitige Schaltungsanordnung
in den vorgesehenen Schaltzustand überführt wird.
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Durch
die Erhöhung
der zeitlichen Abstände zwischen
den einzelnen Impulsen mit zunehmendem zeitlichen Abstand zu dem
Pegelwechsel reduziert sich der Energieverbrauch bei dem erfindungsgemäßen Verfahren.
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2a veranschaulicht
die zeitlichen Abfolgen des zu übertragenden
Signals Sin, der ersten Impulsfolge Spos, die aus dem Pegelwechsel
von dem ersten Pegel P1 zu dem zweiten Pegel P2 resultiert, und
der zweiten Impulsfolge Sneg, die aus dem Pegelwechsel von dem zweiten
Pegel P2 zu dem ersten Pegel P1 resultiert, über der Zeit bei einer weiteren Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist vorgesehen, die einzelnen Impulse der ersten und zweiten Impulsfolge
Spos, Sneg, mit zufällig
oder pseudo-zufällig zeitlich
variierendem Abstand zu generieren.
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Die
erste Impulsfolge Spos ist dabei null, wenn das zu übertragende
Signal Sin den Wert des ersten Signalpegels P1 annimmt, und die
zweite Impulsfolge Seng ist null, wenn das zu übertragende Signal Sin den
zweiten Signalpegel P2 annimmt.
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Die 1a und 2a veranschaulichen zweikanalige Übertragungsverfahren.
Dabei werden über
die beiden Kanäle
jeweils positive Impulsfolgen übertragen
werden, wobei die Impulsfolge Spos an dem ersten Kanal eine steigende
Flanke des zu übertragenden
Signals Sin und die Impulsfolge Sneg an dem zweiten Kanal eine fallende
Flanke dieses Signals Sin signalisiert.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
ist selbstverständlich
auch auf eine einkanalige Signalübertragung
anwendbar, wobei nach einer steigenden Flanke dann beispielsweise
eine Impulsfolge mit positiven Impulsen und ungleichmäßigen zeitlichen
Abständen
und nach einer fallenden Flanke dann beispielsweise eine Impulsfolge
mit negativen Impulsen und ungleichmäßigen zeitlichen Abständen erzeugt und über den
Kanal übertragen
wird, wie dies anhand der Signalfolgen in den 2a und 2b veranschaulicht
ist.
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3 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
einer Sendevorrichtung zur Erzeugung der ersten Impulsfolge Spos
und der zweiten Impulsfolge Sneg abhängig von dem Signal Sin gemäß dem in
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1 veranschaulichten Verfahren.
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Die
Sendevorrichtung umfasst einen Eingang, dem das zu übertragende
Signal Sin zugeführt ist.
Das Signal Sin wird dabei einem ersten Hochpassfilter HP1 und über einen
Invertierer INV einem zweiten Hochpassfilter HP2 zugeführt, wobei
ein Ausgangssignal des ersten Hochpassfilters HP1 einen ersten spannungsgestreuten
Oszillator VCO1 und ein Ausgangssignal des zweiten Hochpassfilters HP2
einen zweiten spannungsgesteuerten Oszillator VCO2 ansteuert. Die
spannungsgesteuerten Oszillatoren VCO1, VCO2 stellen an ihren Ausgängen jeweils
ein periodisches Signal zur Verfügung,
wobei die Frequenz dieses periodischen Signals von der am Ausgang
des vorgeschalteten Hochpassfilters HP1 bzw. HP2 anliegenden Signals
abhängig
ist, und wobei die Frequenz der Ausgangssignale der spannungsgesteuerten
Oszillatoren VCO1, VCO2 mit zunehmender Amplitude des an ihren Eingängen anliegenden
Signals zunimmt.
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Den
spannungsgesteuerten Oszillatoren VCO1, VCO2 ist jeweils ein Komparator
K1, K2, nachgeschaltet, der die Pegel der Ausgangssignale der spannungsgesteuerten
Oszillatoren VCO1, VCO2 mit einem Referenzsignal Vref vergleicht
und somit aus den üblicherweise
sinusförmigen
Ausgangssignalen der spannungsgesteuerten Oszillatoren VCO1, VCO2,
rechteckförmige
Signale generiert. Ein Ausgangssignal des ersten Komparators K1
ist einem ersten Monoflop MF1 und das Ausgangssignal des zweiten
Komparators K2 ist einem zweiten Monoflop MF2 zugeführt. Der
Ausgang des ersten Monoflops MF1 ist dabei über einem ersten Schalter SW1,
der durch das Nutzsignal Sin angesteuert ist, an einen ersten Kanal
gekoppelt, und der Ausgang des zweiten Monoflops MF2 ist über einen
zweiten Schalter SW2, der durch das invertierte Eingangssignal angesteuert
ist, an einen zweiten Kanal gekoppelt. Jeder der beiden in 3 gestrichelt
eingezeichneten Kanäle
umfasst eine Potentialbarriere KP1, KP2, beispielsweise ein magnetisches
Kopplungselement zur induktiven Übertragung
der senderseitig erzeugten Impulsfolgen Spos, Sneg an einen am anderen
Ende der Kanäle
ange schlossenen Empfänger
REC. Dieser Empfänger
REC erzeugt aus den am anderen Ende der Kanäle empfangenen Impulsfolgen
ein von dem Nutzsignal Sin abhängiges Ausgangssignal
Sout, wobei das Ausgangssignal Sout bei einem störungsfreien Kanal mit dem Eingangssignal
Sin übereinstimmt.
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Die
Funktionsweise der in 3 dargestellten Schaltungsanordnung
wird nachfolgend kurz erläutert:
Solange
das Eingangssignal Sin den ersten Signalpegel P1 annimmt, der einer
logischen Null entspricht, ist der erste Schalter SW1 geöffnet, so
dass keine Impulse über
den ersten Kanal KP1 gesendet werden. Wechselt das Eingangssignal
Sin von dem ersten Signalpegel P1 auf den zweiten Signalpegel P2,
so wird dieser Wechsel des Signalpegels durch das Hochpassfilter
HP1 nur langsam an den spannungsgesteuerten Oszillator VCO1 weitergegeben, wodurch
zunächst
noch ein Signal mit einem hohen Pegel an dem Eingang des spannungsgesteuerten Oszillators
VCO1 anliegt. Der Pegel dieses am Eingang des spannungsgesteuerten
Oszillators VCO1 anliegenden Signals nimmt über der Zeit mit zunehmendem
zeitlichen Abstand zu dem Pegelwechsel des zu übertragenden Nutzsignals Sin
zu. Der spannungsgesteuerte Oszillator VCO1 stellt kurz nach dem
Pegelwechsel somit noch ein Signal mit hoher Frequenz zur Verfügung, wobei
die Frequenz dieses Signals mit zunehmender Amplitude des am Eingang des
spannungsgesteuerten Oszillators VCO1 anliegenden Signals abnimmt.
Dementsprechend liegt am Ausgang des Komparators K1 eine Rechteckimpulsfolge
an, wobei der zeitliche Abstand der einzelnen Impulse der Impulsfolge
mit zunehmendem zeitlichen Abstand zu dem Pegelwechsel des Eingangssignals Sin
zunimmt. Das Monoflop MF1 ist dazu ausgebildet, zu jeder steigenden
Flanke oder zu jeder fallenden Flanke einen Impuls einer vorgegebenen
Zeitdauer zu erzeugen. Die am Ausgang des ersten Monoflops MF1 anliegende
Impulsfolge wird über
den dann geschlossenen Schalter SW1 an den ersten Kanal KP1 abgegeben.
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Der
zweite Schalter SW2 ist geöffnet,
solange das Eingangssignal Sin den zweiten Signalpegel P2 aufweist,
so dass keine Impulse an den zweiten Kanal KP2 ausgegeben werden.
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Wechselt
der Pegel des Eingangssignals Sin von dem zweiten Signalpegel P2
zu dem ersten Signalpegel P1, wechselt also das am Eingang des Hochpassfilters
HP2 anliegende Signal vom Pegel einer logischen Null auf den Pegel
einer logischen Eins, so wird der Schalter SW2 geschlossen und an dem
zweiten Kanal KP2 wird die zweite Impulsfolge Sneg bereitgestellt,
wobei die Funktionsweise der Anordnung mit dem zweiten Hochpassfilter
HP2, dem spannungsgesteuerten Oszillators VCO2, dem Komparator K2
und dem zweiten Monoflop MF2 der Funktionsweise der zuvor erläuterten
Anordnung mit dem ersten Hochpassfilter HP1, dem ersten spannungsgesteuerten
Oszillator VCO1, dem ersten Komparators K1 und dem ersten Monoflop
MF1 entspricht.
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Die
Hochpassfilter HP1, HP2 sind bei einer nicht näher dargestellten Ausführungsform
durch ein Tiefpassfilter mit einem nachgeschalteten Invertierer bzw.
invertierenden Operationsverstärker
ersetzt.
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Ein
einfach zu realisierendes Ausführungsbeispiel
eines Monoflops ist beispielhaft in 7 dargestellt.
Dieses Monoflop umfasst einen Eingang, dem ein Eingangssignal Sin
zugeführt
ist, wobei das Eingangssignal Sin zum einen direkt einem UND-Gatter
und zum anderen verzögert
mittels eines Verzögerungsgliedes
DEL und eines Inverters INV1 einem zweiten Eingang des UND-Gatters
zugeführt wird.
Die Signalverläufe,
des Eingangssignals IN, des Ausgangssignals OUT und des am Ausgang
des Verzögerungsgliedes
DEL anliegenden verzögerten Signals
Sdel sind beispielhaft in 7b dargestellt. Daraus
wird deutlich, dass das Verzögerungsglied das
Eingangssignal IN um eine Zeitdauer τ verzögert, wobei am Ausgang nur
für diese
Zeitdauer τ nach
einer steigenden Flanke des Eingangssignals IN ein Impuls anliegt.
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4 zeigt
eine gegenüber
dem Ausführungsbeispiel
von 3 abgewandelte Sendevorrichtung, bei der nur ein
spannungsgesteuerter Oszillator VCO, nur ein Komparator K und nur
ein Monoflop in Reihe geschaltet sind, wobei ein erster Schalter
SW3 abhängig
von dem Eingangssignal Sin den Ausgang des ersten Hochpassfilters
HP1 oder den Ausgang des zweiten Hochpassfilters HP2 an den Eingang
des spannungsgesteuerten Oszillators VCO anlegt, und wobei ein zweiter
Schalter SW4 abhängig von
dem Eingangssignal Sin den Ausgang des Monoflops MF an den ersten
Kanal KP1 oder den zweiten Kanal KP2 anlegt. Anders als bei dem
Ausführungsbeispiel
gemäß 3 wird
bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß 4 nur
eine getaktete Impulsfolge mit über
der Zeit abnehmendem Abstand zwischen den einzelnen Impulsen erzeugt,
wobei abhängig
von dem Eingangssignal Sin diese erzeugte Impulsfolge an den ersten
Kanal KP1 oder den zweiten Kanal KP2 ausgegeben wird.
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5 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Sendevorrichtung
zur Erzeugung einer ersten Impulsfolge Spos und einer zweiten Impulsfolge
Sneg abhängig
von einem zu übertragenden
Signal Sin, wobei die zeitlichen Abstände der einzelnen Impulse zufällig oder
pseudo-zufällig
variieren.
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Die
Sendevorrichtung umfasst zwei identisch aufgebaute Zweige, wobei
ein erster Zweig einen ersten Signalgenerator SG1, einen ersten
Komparator K1 und ein dem Komparator nachgeschaltetes Monoflop MF12
aufweist, und wobei ein zweiter Zweig einen zweiten Signalgenerator
SG2, einen zweiten Komparator K2 und ein dem zweiten Komparator
K2 nachgeschaltetes Monoflop MF22 aufweist. Dem ersten Signalgenerator
SG1 ist das Eingangssignal Sin zugeführt und dem zweiten Signalgenerator SG2
ist das mittels eines Inverters INV invertierte Eingangssignal Sin
zugeführt.
Die beiden Signalgeneratoren SG1, SG2 erzeugen abhängig von
dem Eingangssignal Sin ein periodisches Signal, beispielsweise ein
periodisches Sägezahnsignal
S1, S2, wobei die Signalgeneratoren SG1, SG2 durch das Eingangssignal
Sin eingeschaltet oder ausgeschaltet werden bzw. durch das Eingangssignal
Sin zur Erzeugung eines periodischen Signals freigegeben oder gesperrt
werden.
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Die
Sendevorrichtung umfasst weiterhin einen Rauschsignalgenerator RG,
der ein Rauschsignal S3 generiert, wobei dieses Rauschsignal S3
zu dem Ausgangssignal des ersten Signalgenerators SG1 und zu dem
Ausgangssignal des zweiten Signalgenerators SG2 addiert wird, und
wobei ein aus der Addition des durch den ersten Signalgenerator SG1
gelieferten Signals S1 und des Rauschsignals S3 resultierendes Signal
dem ersten Komparator K1 zugeführt
wird und wobei ein aus der Addition des Ausgangssignals S2 des zweiten
Signalgenerators SG2 und des Rauschsignals S3 resultierendes Signal
dem zweiten Komparator K2 zugeführt
wird. Die Komparatoren K1, K2 vergleichen die ihnen zugeführten Signale
mit einem Referenzsignal Vref.
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Sind
die am Ausgang der Signalgeneratoren SG1, SG2 anliegenden Signale
S1, S2 Sägezahnsignale,
so würde
ohne das Rauschsignal S3 am Ausgang der Komparatoren K1, K2 jeweils
ein periodisches Signal mit konstanter Frequenz anliegen, da die
Signale S1, S2 in regelmäßigen Zeitabständen die
geeignet gewählte
Spannungsschwelle Vref überschreiten
und unterschreiten. Das Rauschsignal S3 sorgt nun dafür, dass
das aus der Addition der Signale S1 und S3 resultierende Signal
S13 und das aus der Addition der Signale S2 und S3 resultierende
Signal S23 zufällig
während
einiger Perioden des Signals S1 bzw. S2 die Schwelle Vref nicht überschreitet oder
früher überschreitet
als dies allein aufgrund der Generator-Ausgangssignale S1, S2 der
Fall wäre, oder
später überschreitet,
als dies aufgrund der Generator-Ausgangssignale S1, S2 der Fall
wäre. Die Monoflops
MF12, MF22 erzeugen mit jeder steigenden Flanke der Komparatorausgangssignale
KS1, KS2 einen Impuls vorgegebener Länge.
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Zusammenfassend
wird bei einem Eingangssignal Sin mit einem Signalpegel, der einer
logischen Eins entspricht, der erste Signalgenerator SG1 zur Erzeugung
eines periodischen Signals S1 angesteuert, so dass am Ausgang des
ersten Zweiges eine Impulsfolge mit zeitlich aufeinander folgenden
Impulsen bereitsteht, wobei die zeitlichen Abstände der einzelnen Impulse bedingt
durch das Rauschsignal S3 zufällig
variieren. Der zweite Signalgenerator SG2 ist dabei ausgeschaltet.
Wechselt das Eingangssignal Sin auf einen Signalpegel, der einer
logischen Null entspricht, so wird der erste Signalgenerator SG1
ausgeschaltet und der zweite Signalgenerator SG2 wird eingeschaltet
und erzeugt ein periodisches Signal S2, aus dem zusammen mit dem Rauschsignal
S3 eine Impulsfolge Sneg resultiert, deren Impulse zufällig variierende
zeitliche Abstände besitzen.
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Vorteilhafterweise
umfasst der an den ersten Kanal KP1 gekoppelte erste Zweig der Sendevorrichtung
ein weiteres Monoflop MF11 und der zweite Zweig umfasst ebenfalls
ein weiteres Monoflop MF21, wobei dem Monoflop MF11 des ersten Zweiges
das Eingangssignal Sin und dem Monoflop MF21 des zweiten Zweiges
das invertierte Eingangssignal Sin zugeführt ist. Das Ausgangssignal
des Monoflops MF11 des ersten Zweiges wird mit dem Ausgangssignal
des Monoflops MF12 addiert und bildet die an den ersten Kanal KP1
gesendete Impulsfolge Spos. Das Ausgangssignal des Monoflops MF21
des zweiten Zweiges wird entsprechend mit dem Ausgangssignal des
Monoflops MF22 addiert und bildet die an den zweiten Kanal KP2 gesendete
Impulsfolge Sneg. Die beiden Monoflops MF11, MF21 sorgen dafür, dass
unmittelbar nach einem Pegelwechsel des Eingangssignals Sin ein
erster Impuls an den jeweiligen Kanal KP1, KP2 gesendet wird. Alle
Monoflops MF11, MF12, MF21, MF22 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind dazu ausgebildet, Impulse bei steigenden Flanken des jeweiligen
Eingangssignals zu erzeugen.
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6a zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Sendevorrichtung
zur Erzeugung einer Impulsfolge mit zufällig bzw. pseudo-zufällig variierenden
zeitlichen Abständen
zwischen den einzelnen Impulsen.
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Die
Sendevorrichtung besitzt wiederum zwei identisch aufgebaute Zweige,
wobei jeder der Zweige ein rückgekoppeltes
Schieberegister SR1, SR2 zur Erzeugung einer binären Zufallsfolge umfasst. Jedem
der Schieberegister SR1, SR2 ist ein UND-Gatter G1, G2 nachgeschaltet,
wobei einem weiteren Eingang des ersten UND-Gatters G1 das Eingangssignal
Sin und einem weiteren Eingang des zweiten UND-Gatters G2 das invertierte
Eingangssignal Sin zugeführt
sind. Den UND-Gattern G1, G2 sind jeweils ein Monoflop MF12, MF22
nachgeschaltet.
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Zur
Taktung der rückgekoppelten
Schieberegister SR1, SR2 ist ein Taktgenerator CG vorhanden, der
ein Taktsignal CLK bereitstellt, welches zum Einen den Schieberegistern
SR1, SR2 und zum Anderen weiteren Eingängen der UND-Gatter zugeführt ist.
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Rückgekoppelte
Schieberegister liefern in hinlänglich
bekannter Weise pseudo-zufällige
Binärfolgen.
In dem Beispiel wird das Taktsignal CLK nach Maßgabe des Eingangssignals Sin
und nach Maßgabe
der durch das erste Schieberegister SR1 erzeugten Binärfolge S4
an das dem UND-Gatter G1 nachgeschaltete Monoflop MF12 weitergegeben,
und das Taktsignal CLK wird nach Maßgabe des invertierten Eingangssignals
Sin und nach Maßgabe
der durch das zweite Schieberegister SR2 erzeugten Binärfolgen
S5 an das dem UND-Gatter G2 nachgeschaltete Monoflop MF12 weitergegeben.
Als erste Impulsfolge Spos steht damit eine pseudo-zufällige Impulsfolge
zur Verfügung,
solange das Eingangssignal Sin den Wert einer logischen Eins annimmt.
Entsprechend steht als zweite Impulsfolge Sneg eine pseudozufällige Impulsfolge
zur Verfügung,
solange das Eingangssignal Sin den Wert einer logischen Null annimmt.
Die bereits im Zusammenhang mit 5 erläuterten
weiteren Monoflops MF11, MF21 bewirken, dass unmittelbar nach einem
Pegelwechsel des Eingangssignals Sin ein Impuls an den jeweiligen
Kanal KP1, KP2 ausgegeben wird.
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Der
zeitliche Verlauf des Eingangssignals Sin, des Ausgangssignals S4,
des Schieberegisters SR1 und der resultierenden Impulsfolge Spos
sind beispielhaft in 6b dargestellt. Daraus wird
deutlich, dass Impulse dann im Takt des Taktsignals übertragen
werden, wenn das Eingangssignal Sin den Pegel einer logischen 1
annimmt und wenn die pseudozufällige
Binärfolge
den Pegel einer logischen 1 annimmt. Die zeitlichen Abstände der
einzelnen Impulse der Impulsfolge Spos variieren bei dieser Sendevorrichtung
im Bereich ganzzahliger Vielfacher einer Periodendauer T, wobei
f=1/T die Frequenz ist, mit welcher die Schieberegister SR1 die
pseudo-zufälligen
Binärfolgen
S4, S5, bereitstellen. Die Erzeugung der ersten Impulsfolge Spos
ist abhängig
von dem Eingangssignal Sin, der pseudo-zufälligen Binärfolge S4 und dem Taktsignal.
-
Bei
einer nicht näher
dargestellten Ausführungsform
wird darauf verzichtet, den UND-Gattern G1, G2 das Taktsignal zuzuführen. In
diesem Fall wird mit jeder steigenden Flanke des Binärsignals eine
Impulsfolge Spos erzeugt, und mit jeder fallenden Flanke wird eine
Impulsfolge Sneg erzeugt.
-
Des
weiteren besteht bei einer nicht näher dargestellten Ausführungsform
die Möglichkeit,
nicht abhängig
von der steigenden Flanke des Binärsignals S4 sondern abhängig von
deren Amplitude die Ansteuerimpulse zu erzeugen, d.h. so lange,
solange das Signal S4 den Wert einer logischen Eins annimmt, aufeinander
folgende Ansteuerimpulse zu generieren.
-
- DEL
- Verzögerungsglied
- FS,
RS
- Flip-Flop
- G1,
G2
- UND-Glieder
- IN
- Eingangssignal
- INV
- Inverter
- INV1
- Inverter
- K
- Komparator
- K1,
K2
- Komparatoren
- KP1,
KP2
- Kopplungselemente
- KS1,
KS2
- Komparatorausgangssignale
- MF
- Monoflop
- MF1,
MF2
- Monoflops
- MF11,
MF12, MF21, MF22
- Monoflops
- OUT
- Ausgangssignal
- P1
- erster
Signalpegel
- P2
- zweiter
Signalpegel
- Rec
- Empfänger
- RG
- Rauschgenerator
- S1,
S2
- Generatorsignale
- S13,
S23
- Additionssignal
- S3
- Rauschsignal
- S4,
S5
- pseudo-zufällige Binärfolgen
- Sdel
- verzögertes Eingangssignal
- Sneg
- zweite
Impulsfolge
- SG1,
SG2
- Signalgeneratoren
- Sin
- zu übertragendes
Nutzsignal
- Sout
- Ausgangssignal
- Spos
- erste
Impulsfolge
- SR1,
SR2
- rückgekoppeltes
Schieberegister
- SW1,
SW2
- Schalter
- SW3,
SW4
- Schalter
- HP1,
HP2
- Hochpassfilter
- VCO
- spannungsgesteuerter
Oszillator
- VCO1,
VCO2
- spannungsgesteuerte
Oszillatoren