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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines mit einem
Schutznetz verstärkten,
flexiblen Schlauchs für
einen Sprinkler, wie er in einem in einer Gebäudedecke installierten Sprinklersystem zur
Feuerunterdrückung
verwendet wird.
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Herkömmlicherweise
ist ein Sprinklersystem so in einer Gebäudedecke installiert, wie es
in der 1 dargestellt ist. An der Unterseite des Sprinklersystems
ist eine Deck platte (A) befestigt. An einer oberen Schiene 2 ist
ein Halteelement 3 mittels eines Klemmelements 1 befestigt.
Am Halteelement 3 ist mittels eines Klemmelements 6 ein
Reduzierstück 4 befestigt,
an dessen unterem Ende ein Sprinklerkopf 5 angebracht ist.
Ein Ende des Reduzierstücks 4 ist durch
ein Verfahren, wie Schweißen,
mit einem flexiblen Schlauch 7 verbunden. Das andere Ende
des flexiblen Schlauchs 7 ist mit einem Hauptrohr (nicht dargestellt)
und einem Stutzen 9 verbunden, der den Sprinklerkopf 5 mit
Löschfluid
versorgt.
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Ein
flexibler Schlauch für
einen Sprinkler muss in einem kleinen Deckenraum so installiert sein,
dass er nicht mit Heiz- und Kühlkanälen, Deckenträgern, Leitungen
für elektrische
Kommunikation, elektrischen Lampen und dergleichen überlappt. Zu
diesem Zweck muss der flexible Schlauch über hohe Flexibilität verfügen, damit
er selbst dann nicht platzt, wenn er mehrere Male gebogen ist. Außerdem muss
selbst dann, wenn ein Löschfluid
mit einem hohen Druck von über
17,5 kg/cm2 bereitgestellt wird, ein flexibler
Schlauch mit kleiner Expansion verwendet werden, damit sich der
Sprinklerkopf nicht von der Deckplatte trennt. Jedoch dehnt sich
im Allgemeinen, wenn ein flexibler Schlauch mit Berg- und Talabschnitten
mit einem Löschfluid
mit hohem Druck versorgt wird, derselbe in unerwünschter Weise aus, wobei er
sich verformt oder Risse bildet und dadurch platzt. Um diesen Effekt
zu verhindern, wird der flexible Schlauch herkömmlicherweise dadurch verstärkt, dass
er mit einem Schutznetz aus Stahldraht verstärkt wird.
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Es
wurde ein Verfahren mitgeteilt, bei dem ein flexibler Schlauch so
mit einem Schutznetz verbunden ist, wie es in der 2 dargestellt
ist. In geraden Schlauchabschnitten sind an den beiden Enden eines
flexiblen Schlauchs 10 mit Berg- und Talabschnitten Haltervorsprünge 11 ausgebildet.
Um die geraden Schlauchabschnitte 12 sind angrenzend an die beiden
Enden der Haltevorsprünge 11 innere Klemmringe 31 aufgebracht.
Der flexible Schlauch 10 ist mit einem zylindrischen Schutznetz
aus Stahldraht auf solche Weise umwickelt, dass beide Enden 21 desselben
die inneren Klemmringe 31 umgeben. Darauf sind äußere Klemmringe 32 gesetzt.
Wenn die so ausgebildeten äußeren Klemmringe 32 zusammengedrückt und
nach innen festgezogen werden, wird jedes der Enden 21 des
Schutznetzes zwischen dem inneren und dem äußeren Klemmring 31, 32 mit
dem Ergebnis befestigt, dass das Schutznetz 20 mit dem
flexiblen Schlauch 10 verbunden ist.
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Jedoch
treten beim obigen Verfahren, bei dem der flexible Schlauch 10 und
das Schutznetz 20 miteinander verbunden werden, zwischen
den beiden, die jeweils aus austenitischem rostfreiem Stahl bestehen,
und dem inneren oder äußeren Klemmring 31, 32,
die jeweils aus Eisen bestehen, galvanische und Risskorrosion auf,
wodurch im flexiblen Schlauch verheerende Defekte erzeugt werden.
Genauer gesagt, zeigen sich Risskorrosion und galvanische Korrosion,
wie sie zwischen verschiedenen Metallen auftreten, im Zwischenraum 33 zwischen
dem inneren Klemmring 31 und dem geraden Schlauchabschnitt 12 des
flexiblen Schlauchs. Dies führt
zu verheerenden Defekten, wie Loch- oder Rissbildung, im geraden
Schlauchabschnitt 12 des flexiblen Schlauchs in Form eines
Schlauchs aus einer dünnen
Platte mit einer Dicke von 0,3 mm bis 0,4 mm. Jedes der Enden des
in den Zwischenräumen 34 zwischen
den inneren und äußeren Klemmringen 31, 32 platzierten
Schutznetzes 21 korrodiert, wodurch sich das Schutznetz 20 leicht
vom flexiblen Schlauch 10 trennt.
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Außerdem unterliegt
im Verlauf des Befestigens des äußeren Klemmrings 32 am
inneren Klemmring 31, um das Ende 21 des Schutznetzes zwischen
den beiden zu befestigen, der gerade Schlauchabschnitt 12 Druck,
um verformt oder unter Spannung gesetzt zu werden. Zum oben genannten Verfahren
zum Verbin den des Schutznetzes 20 mit dem flexiblen Schlauch 10 gehört das Ausbilden
der Haltevorsprünge 11 an
den beiden Enden des flexiblen Schlauchs, das Anbringen der inneren
und äußeren Klemmringe 31, 32 um
die geraden Schlauchabschnitte 12 und das Zusammendrücken der äußeren Klemmringe 32.
Im Ergebnis bestehen Probleme dahingehend, dass der Arbeitsprozess
kompliziert ist und die Teileanzahl erhöht ist, wodurch die Herstellkosten
pro Einheit hoch sind.
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Indessen
betrifft, wie es in der 3 dargestellt ist, eine andere
bekannte Technik ein Verfahren zum Verbinden eines Schutznetzes
mit einem flexiblen Schlauch, bei dem ein flexibler Schlauch 10' mit einem Schutznetz 20' umwickelt wird,
ein Schweißring 30' um das Ende
des Schutznetzes 20' aufgebracht
wird und das Ende des flexiblen Schlauchs 10', das Ende des Schutznetzes 20' und das Ende des
Schweißrings 30' verschweißt werden.
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Jedoch
treten beim obigen Verfahren im Verlauf des Herstellens von Berg-
und Talabschnitten des flexiblen Schlauchs 10' in unvermeidlicher
Weise Spannungen und eine Härtung
durch die Bearbeitung auf. Im Allgemeinen wird, um Spannungen und Härtung durch
die Bearbeitung zu beseitigen, der flexible Schlauch bei einer Temperatur
von 1050°C
bis 1150°C
wärmebehandelt,
worauf der Schweißvorgang
folgt. Während
des Schweißprozesses
fällen
in unerwünschter
Weise Carbide aus, und so tritt bei einer Schweißwärme von 1400°C bis 1500°C in Abschnitten,
die auf eine Temperatur von 450°C
bis 850°C,
die Versprödungstemperatur
von rostfreiem Stahl, erwärmt
werden, Korngrenzenkorrosion auf. Dies kann zu verheerenden Defekten
in flexiblen Schläuchen
aus einer dünnen
Platte führen.
Ferner tritt im Zwischenraum 33' zwischen dem Schweißring 30' und dem flexiblen
Schlauch 10' Risskorrosion auf.
Noch ferner ist der Schweißring 30' gesondert erforderlich,
und ein Schweißprozess
muss gesondert nach der Wärmebehandlung
des flexiblen Schlauchs 10 ausgeführt werden, um während der
Formung desselben erzeugte Spannungen zu beseitigen. Im Ergebnis
ist der Herstellprozess kompliziert, und die Herstellkosten pro
Einheit sind hoch.
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Die
DE 25 02 423 C3 betrifft
eine Endverbindung zwischen einem Wellschlauch und einem Rohrstutzen,
bei dem eine Umflechtung eines Ringwellschlauches im Endbereich
des Schlauches von einer Abdeckhülse
umgeben ist und sowohl mit der Abdeckhülse als auch dem Schlauchende
verlötet
ist.
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Die
DE 198 33 229 C2 beschreibt
ein Schweißverfahren
für Wellrohre
und Metallschläuche aus
Wellrohr, bei dem das flexible Wellrohr von einem drucktragenden
Geflecht umgeben ist. Am Ende des Wellschlauches ist das drucktragende
Geflecht von einer Hülse
umgeben, die mit einem Anschlussstutzen, dem Geflecht und dem Wellschlauch
entlang einer Schweißnaht
verschweißt
ist.
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Die
DE 197 44 663 C2 betrifft
ein Leitungselement in Form eines Wellschlauches, der außen mit einem
Geflechtsschlauch umgeben ist. Der Geflechtsschlauch, der an seinen
Enden von Deckringen umgeben ist, ist mit dem Wellschlauch entlang von
Schweißnähten verschweißt.
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Die
DE 43 06 435 C1 betrifft
ein Schweißverfahren,
bei dem ein Wellschlauch, ein um diesen herum gelegter Geflechtsschlauch,
eine außen
liegende Abdeckhülse
und ein Anschlussstutzen gemeinsam entlang einer Schweißnaht miteinander
verschweißt
sind.
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Die
DE 26 51 662 A1 zeigt
einen Metallschlauch, bei dem ein innen liegendes Geflecht mit einem
Anschlussstutzen des Metallschlauches entlang einer Rollschweißnaht verschweißt ist.
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Die
US 5 769 463 zeigt einen
weiteren Wellschlauch mit Anschlussstutzen, bei dem ein den Wellenbereich
des Wellschlauches umgebendes Geflecht oder Schutznetz mit einem
geraden Endabschnitt des Wellschlauches entlang einer Schweißnaht verschweißt ist.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen
eines mit einem Schutznetz verstärkten,
flexiblen Schlauchs für
einen Sprinkler bereitzustellen, das den Herstellprozess vereinfacht
und die Herstellkosten pro Einheit verringert.
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Diese
Aufgabe wird durch das Verfahren nach Anspruch 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Erfindungsgemäß wird also
ein Wärmebehandlungsschritt
zum Beseitigen von Restspannung aus dem flexiblen Schlauch erst
dann durchgeführt, wenn
der Schlauch bereits zum Verlöten
mit dem Schutznetz vorbereitet ist, so dass das Verlöten gleichzeitig
mit der Wärmebehandlung
zur Beseitigung von Restspannungen erfolgt. Hierdurch lässt sich
die Anzahl der einzelnen Herstellschritte verringern, wodurch sich
der Herstellprozess zeitlich verkürzen lässt, was auch zu einer Verringerung
der Fertigungskosten führt.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
liefert dabei einen flexiblen Schlauch, der keine Defekte durch Korrosion
erzeugt.
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Es
wird auch ein Erhitzungsprozess zum Beseitigen von Restspannung
in einem flexiblen Schlauch aus austenitischem rostfreien Stahl
dadurch ausgeführt,
dass der Schlauch in einem Heizofen auf eine Temperatur von 1050°C bis 1150°C erwärmt wird,
wobei gleichzeitig ein Hartlötprozess zum
Verbinden eines Schutznetzes mit dem flexiblen Schlauch ausgeführt wird.
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Ferner
werden der Erhitzungsprozess und der Hartlötprozess gleichzeitig zum Verbinden
eines Schutznetzes, eines Reduzierstücks und eines Stutzens mit
einem flexiblen Schlauch ausgeführt,
um die Lötfestigkeit
zwischen dem flexiblen Schlauch und dem Reduzierstück oder
Stutzen zu erhöhen
und die Korrosionsbeständigkeit
zu verbessern.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein in einem Gebäude installiertes
herkömmliches Sprinklersystem
zeigt;
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2 und 3 sind
Schnittansichten, die Konstruktionen zum Verbinden eines Schutznetzes mit
einem flexiblen Schlauch für
einen Sprinkler gemäß dem Stand
der Technik zeigen;
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4a bis 4e sind
Teilschnittansichten einer Konstruktion zum Verbinden eines Schutznetzes
mit einem flexiblen Schlauch zum Veranschaulichen eines Verfahrens
gemäß der Erfindung;
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5a bis 5d sind
Teilschnittansichten einer Konstruktion zum Verbinden eines Schutznetzes
mit einem flexiblen Schlauch zum Veranschaulichen eines anderen
Verfahrens gemäß der Erfindung;
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6a bis 6e sind
Teilschnittansichten einer Konstruktion zum Verbinden eines Schutznetzes
mit einem flexiblen Schlauch zum Veranschaulichen eines weiteren
Verfahrens gemäß der Erfindung;
und
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7 und 8 sind
Teilschnittansichten von Konstruktionen zum Verbinden eines Schutznetzes
mit einem flexiblen Schlauch.
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Nachfolgend
wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren
im Einzelnen beschrieben.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung umfasst ein durch die 4a bis 4e veranschaulichtes
Verfahren zum Verbinden eines Schutznetzes mit einem flexiblen Schlauch
für einen
Sprinkler die folgenden Schritte:
- – Umwickeln
eines flexiblen Schlauchs 50 aus austenitischem rostfreiem
Stahl mit einem zylindrischen Schutznetz 60 aus rostfreiem
Stahldraht auf solche Weise, dass Teile gerader Schlauchabschnitte 51 an
den beiden Enden des flexiblen Schlauchs mit den beiden Enden 61 des
Schutznetzes umwickelt sind (erster Schritt; 4a);
- – Umwickeln
beider Enden 61 des Schutznetzes mit rostfreiem Stahldraht 70 von
größerem Durchmesser
als dem Draht des Schutznetzes, um die beiden Enden 61 des
Schutznetzes zeitweilig mit den geraden Rohrabschnitten 51 zu
verbinden (zweiter Schritt; 4b);
- – Auftragen
eines Hartlötmaterials 80 auf
die beiden Enden des Schutznetzes (dritter Schritt; 4c);
- – Aufschmelzen
des Hartlötmaterials 80,
so dass es zwischen den beiden Enden 61 des Schutznetzes
und den geraden Schlauchabschnitten 51 eindringt, gefolgt
von einem Abkühlvorgang,
um dadurch den flexiblen Schlauch 50 und das Schutznetz 60 zu
verlöten,
während
das Ergebnis aus dem dritten Schritt einer Wärmebehandlung in einem Heizofen
auf einer Temperatur von 1050°C bis
1150°C unterzogen
wird, um Spannungen und Härtung
durch die Bearbeitung zu beseitigen, wie sie beim Formen des flexiblen
Schlauchs erzeugt wurden (vierter Schritt; 4d);
und
- – Abwickeln
und Entfernen der Stahldrähte 70 von den
beiden Enden des Schutznetzes (fünfter Schritt; 4e).
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Der
flexible Schlauch 50 besteht vorzugsweise aus AISI 304
oder AISI 316L, die zu austenitischen rostfreien Stählen gehören. AISI
304 besteht aus weniger als 0,08% C, 0,5 bis 0,75% Si, weniger als
0,035% P, 8,00 bis 15,00% Ni und 17,00 bis 18,00% Cr. AISI 316L
besteht aus weniger als 0,03% C, 0,5 bis 0,75% Si, weniger als 0,035%
P, weniger als 0,03% S. 12,00 bis 15,00% Ni, 17,00 bis 18,00% Cr
und 2,00 bis 3,00% Mo. Bei AISI 304 und AISI 316L liegt die Temperatur
für Wärmebehandlung
zum Beseitigen von Spannungen im Bereich von 1050°C bis 1150°C. Daher
gehören
die im dritten Schritt zu verwendenden Hartlötmaterialien zum Ag-Mn-Typ mit einer Hartlöttemperatur
von 970°C
bis 1150°C, zum
Ag-Cu-Typ mit einer
Hartlöttemperatur
von 990°C
bis 1090°C
sowie zum Ni-Cr-Typ mit einer Hartlöttemperatur von 1090°C bis 1180°C. Insbesondere
ist ein Hartlötmaterial
vom BNi-Cr- Typ bevorzugt, das aus 65 bis 75% Ni, 13 bis 20% Cr,
2,75 bis 4,75% B und Spuren von Fe, Si und C besteht. Dies, da die
zugehörige
Hartlöttemperatur
1090°C bis 1180°C beträgt, ähnlich wie
die Wärmebehandlungstemperatur
des flexiblen Schlauchs.
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Die
Erhitzungstemperatur im vierten Schritt liegt vorzugsweise im Bereich
von 1050°C
bis 1150°C.
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Ein
Verfahren gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zum Verbinden eines Schutznetzes mit einem flexiblen
Schlauch ist in den 5a bis 5d veranschaulicht.
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Diese
zweite Ausführungsform
betrifft ein Verfahren zum Verbinden eines Schutznetzes sowie eines
Reduzierstücks
und eines Stutzens mit einem flexiblen Schlauch. Das Verfahren umfasst
die folgenden Schritte:
- – Umwickeln eines flexiblen
Schlauchs 50' aus austenitischem
rostfreiem Stahl mit einem zylindrischen Schutznetz 60' aus rostfreiem
Stahl (erster Schritt; 5a);
- – Auftragen
eines Hartlötmaterials 80' auf die beiden
Enden 61' der
mit dem Schutznetz umwickelten Teile gerader Rohrabschnitte 51' der beiden Enden
des flexiblen Schlauchs 50' und
auf die restlichen geraden Rohrabschnitte 51', die nicht mit dem Schutznetz
bewickelt sind (zweiter Schritt; 5b);
- – Aufsetzen
eines jeweiligen Endes eines Reduzierstücks 90 und eines Stutzens 95 um
jeden der nicht umwickelten geraden Schlauchabschnitte 51' (dritter Schritt; 5c);
und
- – Aufschmelzen
des Hartlötmaterials 80', so dass dieses
in den Zwischenraum 94 zwischen dem geraden Schlauchabschnitt 51' und dem Ende des
Reduzierstücks 90 (des
Stutzens 95) und in das Ende 61' des Schutznetzes eindringt, das zwischen
den geraden Schlauchabschnitt 51' und das Ende 93 des Reduzierstücks 90 (des
Stutzens 95) eingelegt ist, um dadurch den flexiblen Schlauch 50', das Schutznetz 60', das Reduzierstück 90 und
den Stutzen 95 zu verlöten,
während der
durch die obigen Schritte hergestellte flexible Schlauch in einem
Heizofen einer Wärmebehandlung
unterzogen wird, um Spannungen und Härtung durch Bearbeitung zu
beseitigen, wie sie beim Formen des flexiblen Schlauchs 50' erzeugt wurden
(vierter Schritt; 5d).
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Eine
Seite des flexiblen Schlauchs 50' ist mit dem Reduzier stück 90 verbunden,
an dessen Ende ein Sprinklerkopf (nicht dargestellt) angesetzt wird. Die
andere Seite des flexiblen Schlauchs 50' ist mit dem Stutzen 95 verbunden,
der seinerseits mit einem Hauptrohr (nicht dargestellt) verbunden
ist, wodurch dem Sprinklerkopf über
den flexiblen Schlauch 50' Löschfluid
zugeführt
wird.
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Indessen
ist, gemäß der 5d,
sowohl der Stutzen 95 als auch das Reduzierstück 90 an
einem Ende mit einem ersten Abschnitt 92 mit großem Innendurchmesser
und einem zweiten Abschnitt 91 mit großem Innendurchmesser versehen.
Hierbei weist der zweite Abschnitt 91 mit großem Innendurchmesser
einen größeren Innendurchmesser
als der erste Abschnitt 92 mit großem Innendurchmesser auf. Ein Teil
des Endes 61' des
Schutznetzes ist in einen ersten Zwischenraum zwischen dem zweiten
Abschnitt 91 mit großem
Innendurchmesser und dem geraden Schlauchabschnitt 51' eingesetzt.
Ferner kann ein Hartlötmaterial
gleichmäßig durch
den ersten Zwischenraum in einen zweiten Zwischenraum 94 fließen, der
zwischen dem ersten Abschnitt mit großem Innendurchmesser und dem
geraden Schlauchabschnitt ausgebildet ist. Im Ergebnis werden der
gerade Schlauchabschnitt 51' des
flexiblen Schlauchs 50 und das Ende 61' des Schutznetzes
starr mit dem Reduzierstück 90 und
dem Stutzen 95 verlötet,
wobei der erste und der zweite Zwischenraum vollständig mit
dem Hartlötmaterial
aufgefüllt
sind.
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Durch
die 6a bis 6e ist
ein Verfahren zum Verbinden eines Schutznetzes mit einem flexiblen
Schlauch gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht.
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Diese
dritte Ausführungsform
betrifft ein Verfahren zum festen Verlöten eines Schutznetzes und eines
Reduzierstücks
mit einem flexiblen Schlauch, wobei gleichzeitig ein Stutzen mittels
einer Mutter mit dem flexiblen Schlauch verbunden wird. Das Verfahren
umfasst die folgenden Schritte:
- – Umwickeln
eines flexiblen Schlauchs 50',
an dessen einem Ende ein Haltevorsprung 52' ausgebildet ist, mit einem zylindrischen
Schutznetz 60 (erster Schritt; 6a);
- – Auftragen
eines Hartlötmaterials 80' auf die beiden
Enden 61' der
mit dem Schutznetz umwickelten Teile der geraden Schlauchabschnitte 51' der beiden
Enden des flexiblen Schlauchs 50' und auf die beiden restlichen
geraden Rohrabschnitte 51', die
nicht mit dem Schutznetz umwickelt sind, und Bewickeln des Endes 61' des Schutznetzes,
das den einen geraden Schlauchabschnitt 51' umwickelt, der an den Haltevorsprung 52' angrenzt, mit Stahldraht 70' von größerem Durchmesser
als dem des Drahts des Schutznetzes (zweiter Schritt; 6b);
- – Aufsetzen
des Endes eines Reduzierstücks 90 um
den entgegengesetzten geraden Schlauchabschnitt 51' (dritter Schritt; 6c);
- – Aufschmelzen
des Hartlötmaterials 80' in solcher
Weise, dass dieses zwischen dem geraden Schlauchabschnitt 51', das Ende 61' des Schutznetzes
und das Ende des Reduzierstücks 90 eindringt,
um dadurch den flexiblen Schlauch 50', das Schutznetzes 60' und das Reduzierstück 90 zu
verlöten,
während
der durch die obigen Schritte hergestellte flexible Schlauch in
einem Heizofen einer Wärmebehandlung
unterzogen wird (vierter Schritt; 6d);
und
- – Abwickeln
und Entfernen des Stahldrahts 70' vom Schutznetz, Ansetzen des Stutzens 95' und des flexiblen
Schlauchs 50' aneinander
und anschließendes
gewindemäßiges Verbinden
der um den flexiblen Schlauch 50' angebrachten Mutter 96' mit dem Außengewindeabschnitt
an einem Ende des Stutzens 95', um den flexiblen Schlauch 50' und den Stutzen 95' miteinander
zu verbinden (fünfter
Schritt; 6e).
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Es
ist zwar in den 6a bis 6e nicht dargestellt,
jedoch kann das Reduzierstück
mittels einer Befestigungsmutter an geschlossen werden, und der Stutzen
kann durch Löten
mit dem flexiblen Schlauch verbunden werden.
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Indessen
sieht eine fertiggestellte Konstruktion des flexiblen Schlauchs,
der mit dem Schutznetz, dem Stutzen und dem Reduzierstück versehen
ist, so aus, wie es in der obigen 5d dargestellt
ist. Der flexible Schlauch 50' mit Berg- und Talabschnitten ist mit
dem zylindrischen Schutznetz 60' aus Stahldraht auf solche Weise
bewickelt, dass Teile der geraden Schlauchabschnitte 51' an den beiden
Enden des flexiblen Schlauchs mit den beiden Enden 61' des Schutznetzes
umwickelt sind. Hartlötmaterial
ist zwischen die beiden Enden 61' des Schutznetzes und die geraden
Schlauchabschnitte 51' des
flexiblen Schlauchs eingedrungen, wodurch jedes der Enden 61' des Schutznetzes
direkt mit jedem der geraden Schlauchabschnitte 51' des flexiblen
Schlauchs verlötet
ist, wobei es in den zweiten Abschnitt 51 mit großem Innendurchmesser
des Reduzierstücks
bzw. des Stutzens eingesetzt ist. Gleichzeitig ist jeder gerade
Schlauchabschnitt 51',
der nicht mit dem Schutznetz 60' umwickelt ist, mit dem ersten
Abschnitt 92 mit großem
Innendurchmesser des Reduzierstücks 90 und
des Stutzens 95 verlötet,
wobei er in diesen ersten Abschnitt 92 mit großem Innendurchmesser
eingesetzt ist.
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Indessen
ist es bevorzugt, dass die Dicke jedes der ersten Abschnitte 92a, 92b mit
großem
Innendurchmesser gleich groß ist
wie die des geraden Schlauchabschnitts 51', so dass Lötabschnitte auf eine gleichmäßige Temperatur
erhitzt werden, wie es in den 7 und 8 dargestellt
ist. Im Ergebnis wird Hartlötmaterial 80', das zwischen
jeden der ersten Abschnitte 92a, 92b mit großem Innendurchmesser
und den geraden Schlauchabschnitt 51' eingedrungen ist, sofort und gleichmäßig verlötet, wodurch die
Lötfestigkeit
des Reduzierstücks 90 und
des geraden Schlauchabschnitts 51' verbessert ist.
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Wie
es aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, ist durch die Erfindung
ein Verfahren zum Verbinden eines Schutznetzes mit einem flexiblen Schlauch
geschaffen, bei denen der flexible Schlauch geformt wird, derselbe
mit einem Schutznetz aus rostfreiem Stahldraht umwickelt wird und
die beiden Enden des flexiblen Schlauchs mit den beiden Enden des
Schutznetzes verlötet
werden. Der Wärmebehandlungsprozess
für den
flexiblen Schlauch und der Lötprozess
für diesen
und das Schutznetz werden gleichzeitig unter denselben Bedingungen ausgeführt. Im
Ergebnis sind das Schutznetz und der flexible Schlauch hinsichtlich
der physikalischen Eigenschaften gleich. Ferner sind Korngrenzenkorrosion
von rostfreiem Stahl durch unvermeidliche Spannungen, wie sie beim
Verschweißen
eines flexiblen Schlauchs und eines Schutznetzes unter Verwendung
irgendeines der herkömmlichen
Verfahren erzeugt werden, und Risskorrosion zwischen einem Schweißring und
einem flexiblen Schlauch verhindert. Wenn ein Verfahren verwendet
wird, bei dem ein flexibler Schlauch mit einem Schutznetz aus rostfreiem
Stahldraht umwickelt wird, Hartlötmaterial
auf Lötabschnitte
aufgetragen wird und der sich ergebende flexible Schlauch einer
Wärmebehandlung
unterzogen wird, werden der Erhitzungsprozess und der Lötprozess
im selben Ofen gleichzeitig ausgeführt. Im Ergebnis ist die Anzahl
erforderlicher Teile und Materialien verringert, und die Herstellkosten
pro Einheit sind gesenkt, da ein gesonderter Löt- oder Schweißprozess
vermieden ist.