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DE1022635B - Bilduebertragungsanlage fuer Fernsehdoppelverkehr ueber Fernsprechleitungen - Google Patents

Bilduebertragungsanlage fuer Fernsehdoppelverkehr ueber Fernsprechleitungen

Info

Publication number
DE1022635B
DE1022635B DEW18791A DEW0018791A DE1022635B DE 1022635 B DE1022635 B DE 1022635B DE W18791 A DEW18791 A DE W18791A DE W0018791 A DEW0018791 A DE W0018791A DE 1022635 B DE1022635 B DE 1022635B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
signal
recording
transmission system
storage medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW18791A
Other languages
English (en)
Inventor
Floyd Kenneth Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1022635B publication Critical patent/DE1022635B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/14Systems for two-way working
    • H04N7/141Systems for two-way working between two video terminals, e.g. videophone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Fernmelde-Gegensprechbetriebsschaltungen und hat insbesondere das Ziel, jedem Teilnehmer eines solchen Dienstes gleichzeitig hörbare und sichtbare Eindrücke zu liefern, die auf der Gegenstelle ihren Ursprung haben. Eine damit verbundene Aufgabe ist es, eine Doppelverkehrsanlage dieser Art für Bild- und Tonübertragung zu schaffen, ohne unangemessene Anforderungen an die Frequenzbandbreite des Übertragungssystems zu stellen.
Die über die ganze Welt verbreitete Entwicklung ausgezeichneter Gegensprech-Fernsprechsysteme im letzten halben Jahrhundert wurde durch das stetige Verfolgen von zwei Zielen ermöglicht, nämlich die Bestimmung der notwendigen und hinreichenden Frequenzbandbreite für einen Telefoniekanal und die Standardisierung der Ausrüstung und der Schaltungen derart, daß jeder Teilnehmer mit diesem einheitlichen Frequenzband bedient wird. Als Folge dieser Entwicklung ist die Welt mit einem Netz von Fernsprechleitungen überzogen, die alle eine Bandbreite von ungefähr 4000 Hz aufweisen. Diese notwendige und hinreichende Bandbreite von 4000 Hz stellt ein wohlüberlegtes Kompromiß zwischen einer naturgetreuen Sprachwiedergabe einerseits, die größere Bandbreite und erhöhte Kosten erfordert, und dem unaufhörlichen Wachstum und der Ausdehnung der Fernsprechsysteme, die eine Verringerung der benötigten Bandbreite verlangen, dar.
Es ist offensichtlich wünschenswert, daß die gewöhnliche Doppelverkehr-Sprachübertragung durch irgendeine Art von Doppel verkehr-Bildsignalübertragung ergänzt wird. Wegen der geringen Übertragungsgeschwindigkeit bei Bildtelegraphie einerseits und wegen der erforderlichen breiten Frequenzbänder bei normalem Fernsehen andererseits scheiden diese beiden Techniken jedoch bei dieser Betrachtung aus.
Die Erfindung geht von der Ansicht aus, daß jeder derartige Bildsignalzusatz einer Sprachübertragungsanlage für den Teilnehmer ungefähr den gleichen Wert hat wie die Sprachübertragung selbst. Entscheidend ist dabei die Frage der Bandbreite. Zweckmäßig wird einer derartigen Bildsignalübertragung ein einziger vollständiger, 4000 Hz breiter Fernsprechkanal zugeteilt. Nach Festsetzung der maximalen Bandbreite soll nun jeder Teilnehmer gleichzeitig mit der Stimme seines Gesprächspartners auch ein Bild dieses Partners erhalten, derart, daß innerhalb der durch diese Bandbreitenbegrenzung auferlegten Beschränkungen ein optimales Kompromiß zwischen den verschiedenen Kenngrößen gefunden wird, die für ihre Übertragung eine gewisse Bandbreite benötigen, nämlich die Bildgröße, die Bildkontrastveränderungen und die Geschwindigkeit des Bildwechsels.
Bildübertragungsanlage
für Fernsehdoppelverkehr
über Fernsprechleitungen
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. Dr. R. Herbst, Rechtsanwalt,
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 5. Mai 1955
Floyd Kenneth Becker, Summit, N. J. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
Ein rechteckiges Bild mit den Abmessungen 2,86 -2,22 cm enthält etwa 2500 Bildpunkte, die bei dem für genaueste Betrachtung günstigsten Abstand an der Auflösungsgrenze für das unbewaffnete Auge liegen. Diese Bildelemente können so angesehen werden, als ob sie als eine Anzahl (insbesondere 63) paralleler horizontaler Zeilen angeordnet wären, die in vertikaler Richtung benachbart liegen, wobei jede Zeile eine verschiedene Anzahl (insbesondere 40) von Bildelementen enthält, so daß also insgesamt 63 · 40 = 2520 Bildelemente vorhanden sind. Es wurde gefunden, daß ein derartiges Bild die Menge von Bildeinzelheiten enthält, die für ein Zusatzgerät für die Sprachübertragung notwendig und hinreichend ist. Weiterhin wurde festgestellt, daß die Übertragung eines Bildes dieser Art pro Sekunde, die normalerweise im Prinzip eine Nennbandbreite von 2520 Hz erfordert, beim Betrachter einen außerordentlich zufriedenstellenden Eindruck des betrachteten Gesprächspartners und seiner Bewegungen liefert.
Die zufriedenstellende Art dieses Eindruckes ist in großem Maße auf die Tatsache zurückzuführen, daß die Zeit, während der ein Bild andauert, bevor es durch das nächste Bild ersetzt wird, länger ist als die visuelle Verweilzeit des Auges, so daß der Eindruck des Flimmerns vermieden wird. Die Zeit ist aber anderseits kürzer als das menschliche Erinnerungsvermögen, so daß der Eindruck des Zusammenhanges zwischen einem Bild und dem nächsten erreicht wird. Die Auswahl dieser Zeitdauer bestimmt die Bildwechselfrequenz. Diese Frequenz bestimmt zusammen
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mit der verfügbaren Kanalbandbreite die Anzahl der unterscheidbaren Bildpunkte, aus denen das Bild besteht. Dadurch, daß die Größe dieser Bildpunkte bei oder unterhalb der Auflösungsgrenze des Auges gehalten wird, ergibt sich die Bildgröße.
Demgemäß wird durch die Erfindung ein Übertragungssystem geschaffen, durch das zwei Teilnehmer Bilder dieser Art mit der angegebenen Bildwechselfrequenz über einen 4000 Hz breiten Standartfernsprechkanal gegenseitig austauschen können.
Zur Verwirklichung einer derartigen Doppelverkehr-Bild- und -Tonübertragung schlägt ein bekanntes, sich mit diesem Problem beschäftigendes System vor, jedem Fernsprechteilnehmer zusätzlich zu seinem Fernsprechapparat üblicher Bauart noch eine Bildaufnahmeeinrichtung, z. B. eine Miniaturkameraröhre, und eine Bildwiedergabeeinrichtung, z. B. eine Miniaturbildröhre, zuzuordnen. Diese Röhren werden vorzugsweise dicht nebeneinander angeordnet, und zwar derart, daß sich ihre Achsen in einem Punkt schneiden, der etwas außerhalb des Punktes für genaueste Betrachtung (etwa 25,4 cm für das unbewaffnete Auge), gemessen von deren Stirnflächen, liegt. Diese Entfernung beträgt etwa V2 bis 1 m. Die Aufnahmeröhre erzeugt in üblicher Weise Bildsignale, die der in ihrem Gesichtsfeld liegenden Szene entsprechen, und zwar mit einer Frequenz von beispielsweise 20 Bildwechseln pro Sekunde. Eins dieser Bilder, z. B. das 20., wird in einem Speicher gespeichert, während die 19 übrigen nicht verwendet werden. Dieser Speicher wird mit geringer Geschwindigkeit zur Erzeugung veränderter Bildsignale abgetastet, die bezüglich ihres Frequenzbandes eingeengt und bezüglich ihres Zeitmaßstabes gedehnt sind, und zwar mit einem Faktor 20 :1. Diese abgewandelten Signale werden zu einer Empfangsstation über einen normalen Fernsprechkanal übertragen, dessen Bandbreite für diesen Zweck ausreicht und bei welcher sie mit der relativ geringen Geschwindigkeit, mit der sie ankommen, eingespeichert werden. Die sich dabei ergebende Aufzeichnung wird dann 20mal nacheinander mit hoher Geschwindigkeit abgetastet. Diese Geschwindigkeit ist um das Verhältnis 20 :1 höher als die Aufzeichnungsgeschwindigkeit, um das Bildsignal, welches das eine sendeseitig abgetastete Bild darstellt, wiederzugewinnen, das dann wiederum seine ursprünglichen Dimensionen bezüglich Frequenz und Zeit annimmt. Dieses Bildsignal wird 20mal hintereinander der empfangsseitigen Wiedergaberöhre des Teilnehmers zur Erzeugung von 20 aufeinanderfolgenden Wiederholungen des sendeseitig abgetasteten einen Bildes geliefert. Nach 1 Sekunde werden diese Vorgänge für das 40. Teilbild wiederholt, während die übrigen Bilder, wie vorher, nicht verwertet werden usw. Der empfangsseitige Teilnehmer erhält dadurch eine Folge ruhender Bilder, die jeweils 1 Sekunde andauern und dann plötzlich durch das nächste Bild ersetzt werden. Dadurch erhält der empfangende Teilnehmer den Eindruck einer nichtflimmernden, unverzögerten Bildübertragung, die gleichzeitig mit der Sprachübertragung stattfindet und diese ergänzt, während die Bildwechselfrequenz derart gewählt ist. daß der Eindruck einer fast ununterbrochenen Veränderung der betrachteten Bildszene erzeugt wird.
Die Erfindung betrifft eine neuartige Konstruktion einer derartigen Anordnung. Das ausgewählte Bildsignal wird wie in dem bekannten System aufgezeichnet, wobei die restlichen Bilder eines Zyklus nicht verwertet werden. Anstatt nun die so gemachte Aufnahme mit verminderter Geschwindigkeit abzutasten, wird das eingespeicherte Bild mit der ursprünglichen Geschwindigkeit intermittierend abgetastet, d. h., die Abtastwerte werden in einer bestimmten, etwas komplizierten Ordnung aus dem Speicher entnommen, wobei die Geschwindigkeit des Speichers nicht geändert wird. Jeder dieser Abtastwerte wird über einen gewissen Zeitraum gedehnt oder konstant gehalten, so daß sich eine Folge von zeitgedehnten Abtastwerten ergibt, die für eine Übertragung zu einer Empfangsstation über einen Fernsprechkanal geeignet ist. Wegen der Reihenfolge der abgenommenen Abtastwerte stellt dieses »abgeleitete Zeitsignal« nicht das ursprüngliche Bildsignal dar, so daß, wenn es einer Bildwiedergabeeinrichtung mit oder ohne Geschwindigkeitsänderung zugeführt würde, das sich ergebende Bild keine Beziehung zum ursprünglichen Bild hätte. Dieses Zeitsignal enthält jedoch die für eine derartige Wiederherstellung notwendigen Bildeinzelheiten und ergibt nach richtiger Neuordnung wieder das ursprüngliche Bildsignal. Daraus folgt, daß empfangsseitig Schaltmittel vorgesehen sein müssen, um die Elemente des abgeleiteten Zeitsignals neu zu ordnen. Diese Neuordnung wird dadurch erreicht, daß das ankommende Signal zu geeigneten Zeitpunkten abgetastet wird und daß die sich ergebenden Signalelemente auf einem geeigneten Medium in der zeitlichen Ordnung, mit der sie aufgenommen wurden, eingespeichert werden, aber auf keinen Fall so, daß sie auf diesem Speicher aneinanderstoßen. Läuft nun dieser Speicher für eine Anzahl von Umdrehungen an einem Aufzeichnungskopf vorbei, so werden derartige Abtastwerte nach und nach eingespeichert. Ist ein Zyklus abgeschlossen, so stellt sich heraus, daß die Abtastwerte, die auf dem Empfangsspeicher nebeneinanderliegen, auch auf dem Sendespeicher nebeneinandergelegen haben, d. h. daß die empfangsseitigen Bildsignale tatsächlich Bildsignale in »räumlich« verteilter Form darstellen. Diese werden nun aus dem Empfangsspeicher in üblicher Weise zur Bildung einer üblichen zeitlichen Bildsignalfolge entnommen. Diese Bildsignale werden wiederholt der Bildwiedergabeeinrichtung, und zwar je Imal für jeden Umlauf des Speichers, zur Wiederherstellung des sendeseitig ausgewählten Bildes an der Empfangsstation zugeführt.
Wie schon erwähnt, wurde bereits eine Bildübertragungsanlage für eine Bildübertragung zwischen zwei Teilnehmerstationen mit einem Bildsignalgenerator und Vorrichtungen zum Herstellen eines Bildes einer zu übermittelnden Szene bei der einen und einer Bildwiedergabeeinrichtung bei der anderen Station für aus einer Folge von η Bildern je Zeiteinheit bestehende Szenenbilder vorgeschlagen, bei welcher jeweils durch entsprechende Schalteinrichtungen eines der η Bilder ausgewählt und alle anderen der η Bilder ausgelassen werden und bei der ferner der Bildsignalgenerator ein dem ausgewählten Bild entsprechendes Bildsignal erzeugt, dessen Signalelemente in der gleichen Reihenfolge liegen wie die Bildelemente, und bei welcher Schaltmittel vorgesehen sind, die das Bildsignal in räumlicher Verteilung auf einem Speichermedium speichern.
Die Erfindung besteht nun darin, daß Einrichtungen vorgesehen sind, die im wesentlichen während der gesamten Zeiteinheit von der räumlichen Aufzeichnung eine — einem nicht geordneten Bildsignal entsprechende — Folge von kurzen Abtastwerten nicht zusammenhängender Elemente entnehmen, daß diese Folge von Abtastwerten (die eine Signalfolge relativ niedriger Frequenz darstellt) über einen Über-
tragungsweg geringer Bandbreite nach der anderen Station übertragen wird, daß in dieser Station Einrichtungen vorhanden sind, die im wesentlichen während der gesamten Dauer einer gleichartigen Zeiteinheit eine zweite Folge von Abtastwerten aus der ankommenden Signalfolge in der Reihenfolge ableiten, in der sie aufgenommen wurden, ferner daß ein zweites Speichermedium vorgesehen, auf dem diese abgeleitete Folge von Abtastwerten eingespeichert und dadurch während einer vollständigen Zeiteinheit eine zweite räumliche Aufzeichnung hergestellt wird, bei der die Elemente in ihrer ursprünglichen Reihenfolge angeordnet sind, und daß eine Bildwiedergabevorrichtung vorgesehen ist, die die zweite räumliche Aufzeichnung in ein Bild der ursprünglichen Szene umwandelt.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand einer vorzugsweisen Ausführungsform, die in den Zeichnungen dargestellt ist, noch näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung für ein Ton- und Bildübertragungssystem gemäß der Erfindung,
Fig. 2 und 3 schematische Schaltungen mit Einzelheiten der Abtaster in Fig. 1 und
Fig. 4 und S Impulsdiagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist als Blockdiagramm eine vollständige Schaltung gemäß der Erfindung dargestellt. Hier sind ein Teilnehmer 1 und ein Teilnehmer V gezeigt, die in einer Doppelverkehr-Bild- und -Tonübertragung miteinander verbunden sind. Während in der Praxis jeder Teilnehmer eine Sende- und eine Empfangseinrichtung besitzt, zeigt die Figur für den Teilnehmer 1 nur die Sendeeinrichtung und für den Teilnehmer 1' nur die Empfangseinrichtung. Die Verdoppelung dieser Geräte, d. h. das Anbringen einer Empfangseinrichtung in der Station 1 und einer Sendeeinrichtung in der Station 1', stellt an sich kein Problem dar, würde aber die Zeichnung nur unnötig komplizieren. Jeder Teilnehmer besitzt einen gewöhnlichen Fernsprechapparat 2, 2' mit Mikrofon und Hörkapsel. Die zugehörigen Fernsprecheinrichtungen und Leitungen, die von üblicher Bauart sein können, sind nicht dargestellt. In der nun folgenden Beschreibung sind die Teile der Empfangseinrichtung an der Station 1', die die gleichen sind wie bei der Sendeeinrichtung der Station I1 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden nur durch den beigefügten Apostroph unterschieden.
Jede Teilnehmereinrichtung enthält außerdem eine zusätzliche Bildsignaleinrichtung, die eine Miniaturaufnahmeröhre 4, eine Miniaturwiedergaberöhre 5 und zugehörige Geräte zur Steuerung der Bildhelligkeit und der vertikalen und horizontalen Ablenkung der Kathodenstrahlen dieser Röhren aufweist. Die Röhren 4 und 5 können in einem Gehäuse 6 untergebracht sein, dessen Frontfläche für die Bequemlichkeit des Teilnehmers 1 geneigt sein kann. Sie sind vorzugsweise so angeordnet, daß ihre Bildschirme nur wenige Zentimeter voneinander entfernt und mit einem Winkel gegeneinander geneigt angebracht sind, so daß sich ihre Mittelachsen in einer für den Teilnehmer besonders geeigneten Entfernung schneiden, d. h. etwa Va bis 1 m von den Bildschirmen der Röhren entfernt. Vorzugsweise wird eine einstellbare Visiereinrichtung 7 vorgesehen, die an der Frontplatte des Gehäuses 6 vor der Wiedergaberöhre 5 befestigt ist.
Die vertikale Ablenkung der Kathodenstrahleu erfolgt durch einen innerhalb des Gehäuses befindlichen Vertikalablenkgenerator 8, der die vertikalen Strahlablenkmittel speist, während die horizontale Ablenkung des Kathodenstrahls von einem Horizontal-Ablenkgenerator 9 bewirkt wird.
Diese Ablenkgeneratoren 8 und 9 sowie andere Teile der Anordnung werden bezüglich ihrer Frequenz und Phase durch einen Taktgenerator gesteuert, z. B. einen 60-Hz-Generator 10, an den Fernsprechteilnehmer normalerweise durch ihr öffentliches Stromversorgungsnetz angeschlossen sind. Dieser Generator
ίο 10 treibt einen Synchronmotor 12 an, der über eine Welle, die durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist, mit einer magnetischen Trommel 14 und einem Induktionsgenerator 16 verbunden ist. Diese Teile sind direkt miteinander gekuppelt und werden durch die Auswahl der Geschwindigkeit des Synchronmotors 12 und durch entsprechende Untersetzungsgetriebe dazu gebracht, mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit, wie z. B. 20 Umdrehungen pro Sekunde, umzulaufen. Der Induktionsgenerator 16 weist
ao 126 Zähne auf und liefert daher an seiner Ausgangswicklung eine Wechselspannung von 126 Schwingungen je Umdrehung, d. h. von 2520 Hz.
Diese Ausgangsfrequenz wird zwei Frequenzteilerstufen 18 und 20 parallel zugeführt, deren erste die Frequenz von 2520 Hz durch 2 und deren zweite die Frequenz durch 63 teilt. Die Ausgangsspannung des ersten Frequenzteilers 18 steuert den Horizontal-Ablenkgenerator 9, um die Kathodenstrahlen der Aufnahmeröhre 4 und der Wiedergaberöhre 5 1260mal pro Sekunde in der Horizontalen abzulenken, während die Ausgangsspannung aus dem zweiten Frequenzteiler 20 den Vertikal-Ablenkgenerator 8 zur Ablenkung des Elektronen-strahles in der Vertikalen. 40mal pro Sekunde, steuert. Gemäß den bekannten Prinzipien der Fernsehtechnik entsteht dadurch an der Ausgangsleitung 22 der Aufnahmeröhre 4 ein Bildsignal üblicher Art, das aus 40 Zeilensprung-Teilrastern oder aus 20 Rastern oder Bildern je Sekunde besteht. Jedes Bild besteht dabei aus 63 Zeilen, und jedes Teilbild enthält daher 31Va Zeilen, wobei das obenerwähnte kleine Bild auf jeder Zeile etwa 40 unterscheidbare Bildelemente aufweist.
Diese Bildsignale werden gemäß der Erfindung den Arbeitskontakten eines Relais 26 zugeführt, daß lmal für jede Sekunde für eine Dauer von V20 Sekunde betätigt wird und in seiner unbetätigten Stellung dargestellt ist. Diese Betätigung kann in jeder beliebigen Weise erreicht werden. Zur besseren Erläuterung des Erfindungsprinzips ist in der Zeichnung eine Spule des Relais 26 dargestellt, die über eine Verzögerungsschaltung 28, deren Arbeitsweise später erläutert wird, durch die Ausgangsspannung eines Impulsgenerators 30 erregt wird, der durch die Ausgangsspannung eines 40 :1-Frequenzteilers 32 synchronisiert wird, dem die Ausgangsspannung des 63 :1-Frequenzteilers 20 zugeleitet wird, der, wie oben angegeben, durch die Ausgangsspannung von 2520 Hz des Generators 16 gesteuert wird. Der Impulsgenerator 30 ist in bekannter Weise so eingestellt, daß er Ausgangsimpulse von V20 Sekunde Dauer liefert. Da 63 · 40 = 2520 ist, wird das Relais lmal in jeder Sekunde, jedesmal für die Dauer von V20 Sekunde, betätigt. Durch diese Betätigung werden die beiden beweglichen Kontakte gegen die festen- Arbeitskontakte des Relais 26 gedrückt und dort für genau V20 Sekunde gehalten, worauf sie unter dem Einfluß ihrer Rückstellfedern mit den Ruhekontakten des Relais 26, wie dargestellt, in Kontakt gebracht werden.
Wie bereits ausgeführt, treibt der Synchronmotor 12 eine magnetische Trommel 14 oder ein anderes
Speicherelement mit einer konstanten Geschwindigkeit von 20 Umdrehungen je Sekunde an. Daher macht die Trommel 14 in V20 Sekunde eine volle Umdrehung. Sind die Arbeitskontakte des Relais 26, wie oben dargestellt, für 1ZaO Sekunde geschlossen, dann liegt die Ausgangsspannung der Aufnahmeröhre 4 über einen dieser Kontakte und über einen Aufzeichnungsverstärker 34 an dem magnetischen Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 36, der von üblicher Bauart sein kann. Auf diese Weise wird ein Teil der Ausgangsspannung der Aufnahmeröhre 4, die während dieses Zeitintervalls auftritt, für eine Umdrehung in Form einer rund um die Trommel 14 herum verlaufenden Spur aufgezeichnet. Zur gleichen Zeit liegt über den geschlossenen anderen Arbeitskontakt des Relais 26 die Ausgangsspannung der Aufnahmeröhre 4 an der Abtasteinrichtung 38, deren Arbeitsweise weiter unten beschrieben wird. Während der verbleibenden 1VsO einer Sekunde liegen die beweglichen Kontakte des Relais 26 an den festen Ruhekontakten an. Dadurch wird die Verbindung von der Aufnahmeröhre zum Aufzeichnungskopf 36 und zur Abtasteinrichtung 38 unterbrochen. Der Magnetkopf 36 ist jetzt jedoch über einen Wiedergabeverstärker 40 und den zweiten Ruhekontakt des Relais 26 mit der Abtasteinrichtung 38 verbunden. Der Magnetkopf 36 arbeitet als Abnahmevorrichtung, und das in der ersten V20 Sekunde aufgezeichnete Signal wird während dieser 19/ao Sekunden von der Trommel abgenommen und der Abtasteinrichtung zugeführt. Daher erhält die Abtasteinrichtung 38 ununterbrochen Bildsignale, und zwar zuerst direkt von der Aufnahmeröhre 4 und danach während des übrigen Teiles einer Sekunde von der Trommel 14.
Das als räumliches Schema vorliegende Signal jedes ausgewählten Bildes des Gesichtsfeldes der Aufnahmeröhre 4 an der Station 1 muß natürlich gelöscht werden, nachdem der Abtastvorgang beendet ist, um die Trommel für eine erneute Aufnahme einer ähnlichen räumlichen Bildaufzeichnung des nächsten ausgewählten Bildes bereitzustellen. Dieses Löschen kann z. B. durch einen zweiten, entgegengesetzt zu dem ersten Magnetkopf angeordneten Kopf bewirkt werden, der eine Löschspannung von einer Spannungsquelle 44 über die Relaiskontakte 46 erhält. Diese 4^ Kontakte werden für V20 Sekunde geschlossen, d. h. während eines vollen Umlaufs der Trommel 14 lmal in jeder Sekunde. Zu diesem Zweck wird das Relais 46 durch die Ausgangsspannung des Impulsgenerators 30 betätigt, der, wie oben beschrieben, Ausgangsimpulse mit der nötigen Dauer und der erforderlichen Wiederholungsfrequenz liefert. Um sicherzustellen, daß die Löschung nach Beendigung des Abtastens des Speichers für ein Bild und vor Beginn eines neuen Einspeicherungsvorganges für das nächste Bild vor sich geht, wird zwischen den Impulsgenerator 30 und das Relais 26 eine Verzögerungseinrichtung 28 mit einer Verzögerung von 1Ao Sekunde eingeschaltet, die der Zeit einer halben Umdrehung der Trommel 14 entspricht.
Es wird aus den nun folgenden Ausführungen klar, daß es vorteilhaft ist, die Phase des Trommelumlaufs während des Abtastvorganges und bezüglich der Phase der Abtastimpulse langsam nacheilen zu lassen. Dies wird gemäß der Erfindung auf folgende Weise erreicht. Wie dargestellt, beträgt die Frequenz der Ausgangsspannung des Induktionsgenerators 16 2520 Hz. Diese Spannung wird über eine Leitung 48 und über einen umlaufenden Phasenschieber 50 der Abtasteinrichtung 38 zugeführt. Der drehbare Teil des Phasen-Schiebers 50 läuft mit einer Geschwindigkeit von einer Umdrehung pro Sekunde um und wird durch einen weiteren Synchronmotor 52 angetrieben, der von dem Taktgenerator 10 aus angetrieben wird. Daher ist die Frequenz der Ausgangsspannung des umlaufenden Phasenschiebers 50 entweder 2519 Hz oder 2521 Hz, je nach der Umlaufrichtung des Phasenschiebers. Die Auswahl der UmI auf richtung beeinflußt nur die Richtung des erwähnten Nacheilens.
Die Ausgangsspannung" des umlaufenden Phasenschiebers 50, die z. B. eine Frequenz von 2519 Hz haben soll, wird in eine Folge von scharfen Impulsen in bekannter Weise durch eine erste Abschneidstufe 54, eine Differenzierstufe 56 und eine zweite Abschneidstufe 58 umgewandelt, die in der angegebenen Reihenfolge hintereinandergeschaltet sind. Diese scharfen Impulse werden einer Eingangsklemme der Abtasteinrichtung 38 zugeführt. An sich sind verschiedene Ausführungsformen möglich. In Fig. 2 ist jedoch nur eine geeignete Anordnung für eine derartige Abtasteinrichtung dargestellt. In dieser Schaltung werden die Bildsignale, die der ersten Eingangsklemme der Abtasteinrichtung 38 entweder von der Aufnahmeröhre 4 oder von der Magnettrommel 14 zugeführt werden, 2519mal je Sekunde durch die von dem umlaufenden Phasenschieber 50 abgeleiteten Impulse kurz getastet und der zweiten Eingangsklemme der Abtasteinrichtung 38 zugeführt. Der Kondensator im Ausgangskreis der Abtasteinrichtung (Fig. 2) arbeitet als Speicher für jeden Abtastwert, und zwar von einem Abtastzeitpunkt an bis zum nächsten Abtastzeitpunkt, d. h. so lange, bis 20 Signalelemente auf der Trommel 14 an dem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 36 vorbeigelaufen sind. Der sich ergebende Abtastwertimpulszug besitzt eine Bandbreite, die gegenüber der Bandbreite des ursprünglichen Bildsignals um den Faktor 20 :1 verringert worden ist.
Dieser Abtastimpulszug wird nun vorteilhafterweise in die ungefähre Mitte eines Standard-Fernsprechübertragungskanals mit Hilfe eines Modulators 60 umgesetzt, dem eine Trägerfrequenz von 2400 Hz aus einem Generator 62 zugeführt wird. Der sich ergebende signalmodulierte Träger kann beispielsweise über einen Bandpaß 64, z. B. ein Restseitenbandfilter, zur Übertragung an eine Empfangsstation auf eine Standard-Fernsprechleitung 66 mit einer Bandbreite von 4 kHz gegeben werden.
Die Arbeitsweise und Wirkung des Abtastvorgangs gemäß der Erfindung ergibt sich am besten aus der Betrachtung einiger vereinfachter Beispiele.
Im oberen Teil der Fig. 4 ist ein vereinfachtes Bildsignal mit einer Gruppe von Bildelementen αΛ, bv Cx und dx dargestellt, wobei jede dieser Gruppen 5mal wiederholt wird. Diese Elemente sollen auf einer magnetischen Trommel in der Weise aufgezeichnet sein, daß sie den vollen Umfang einer solchen Trommel einnehmen, die einen vollen LTmlauf in der Zeit t ausführt. Die fünf Wiederholungen dieser Gruppe von Signalelementen werden also durch fünf aufeinanderfolgende Umdrehungen der Trommel erhalten.
Angenommen, das aufgezeichnete räumliche Bild werde beim Auftreten des ersten Signalelementes abgetastet und dieser Abtastwert werde für eine Dauer von 1 1U t konstant gehalten, d. h. während eines vollen Umlaufes der Trommel und während des darauffolgenden ersten Signalelementes, bis das zweite Signalelement zum zweiten Mal auftritt. Es sei ferner angenommen, daß das aufgezeichnete räumliche Bild nun wiederum abgetastet wird und daß dieser zweite Abtastwert für die gleiche Dauer konstant gehalten
wird usw. Die Größe und die Dauer jedes dieser sich ergebenden Abtastimpulse, von denen vier dargestellt sind, sind im unteren Teil dieser Figur gezeigt, aus dem auch zu ersehen ist, daß die Zeit für die Entnahme und für das Konstanthalten vier solcher Abtastwerte der Zeit entspricht, die während fünf Umläufen der Trommel vergeht. Der mittlere Teil dieser Figur zeigt eine weitere Gruppe von Signalelementen a2, b2, c2 und d%, die jedes 5mal wiederholt werden. Wie vorher sei angenommen, daß jede Gruppe auf dem Umfang der Trommel aufgezeichnet sei, die fünf volle Umläufe ausführt, während ihr Abtastwerte entnommen werden.
In diesem vereinfachten Fall ist es klar, daß die Phasennacheilung der Trommel bezüglich dem Abtastimpulszug eine Viertelumdrehung für jeden Abtastwert entspricht oder einer ganzen Umdrehung für alle vier Abtastwerte.
Offensichtlich ist der Abtastimpuls im unteren Teil der Fig. 4 ein Abbild der auf der Trommel aufgezeichneten Signalelemente, das sich nur durch seinen anderen Zeitmaßstab unterscheidet. Diese Abtastelemente wurden auf die fünffache Zeitdauer verlangsamt und benötigen daher nur ein Fünftel der vom ursprünglichen Signal eingenommenen Frequenzbandbreite. Sie sind in derselben zeitlichen Aufeinanderfolge wie die ursprünglichen Signalelemente angeordnet und können, wenn sie wieder in ihren ursprünglichen Zeitmaßstab übergeführt werden, ohne irgendwelche notwendige Neuordnung zum ursprünglichen Bildsignal zurückverwandelt werden.
In Fig. 5 ist eine etwas kompliziertere Situation dargestellt, in der das Signal aus neun unterscheidbaren Signalelementen a, b, c, d, e, f, g, h, j besteht, die 5mal wiederholt werden. Diese Signalelemente sollen auf dem Umfang einer Trommel mit der Umlaufperiode t aufgezeichnet sein. Es sei angenommen, daß kurze Abtastimpulse aus dem Speicher in Intervallen von -Q- in der folgenden Reihenfolge entnommen werden: .
f
b
g c h
■ d
j e
Daher sind also neun Abtastwerte in dem Zeitraum Si entnommen worden oder während die Trommel fünf Umläufe durchführte. Ein ähnlicher Vorgang wird, angewandt auf eine andere Gruppe von neun Signalelementen, Abtastimpulse während des 6. bis 10. Umlaufs der Trommel ergeben. Es ist klar, daß der im unteren Teil der Fig. 5 gezeigte Impulszug einen Abtastwert für jedes der neun im oberen Teil der Figur dargestellten Signalelemente und damit deren Nachrichteninhalt enthält. Es unterscheidet sich jedoch von dem von der Bildaufnahmeröhre abgeleiteten Bildsignal auf Grund der Reihenfolge, in der die Abtastimpulse entnommen wurden, die nicht die gleiche ist, mit der die Signalelemente auftreten. Wenn daher das erste Abtastsignal entnommen und auf einer Amplitude α gehalten wird, dann weist das nächste die Amplitude f, das dritte die Amplitude b, das vierte die Amplitude g usw. auf, so daß die Abtastimpulse der aufgezeichneten räumlichen Darstellung des Signals tatsächlich nicht in der Reihenfolge entnommen werden, in der sie auf der Trommel eingespeichert sind. Da jedoch jeder Abtastwert für die Dauer von vier Bildelementen konstant gehalten wird, ergibt sich eine Geschwindigkeitsverringerung um den Faktor 5, so daß die abgeleitete Folge von Abtastwerten zur Übertragung einen Kanal benötigt, dessen Frequenzbandbreite nur ein Fünftel der für die Übertragung des ursprünglichen Bildsignals erforderliehen Bandbreite beträgt.
Der Abtastvorgang gemäß der Erfindung gestattet eine völlig freie Wahl des Frequenzteilungsfaktors. In einem einfachen Fall wird dies durch die Fig. 5 verdeutlicht, in der der Frequenzteilfaktor 5 beträgt, während der Teilfaktor 10 betragen haben würde, wenn die Signalelemente in der gleichen Ordnung wie in Fig. 4 abgetastet worden wären, d. h. wenn die Trommel zwischen der Entnahme eines jeden Abtastimpulses einen vollen Umlauf durchgeführt hätte.
so Ein etwas komplizierteres Beispiel soll nun betrachtet werden. Angenommen, ein Zug von 16 unterscheidbaren Signalelementen sei auf einer Trommel eingespeichert. Diese sollen nun in ihrer Reihenfolge abgetastet werden, so daß die Trommel zwischen den einzelnen Abtastwerten einen vollen Umlauf ausführt. In diesem Fall wäre der Frequenzteilungsfaktor 17. Die Trommel könnte ebenso zwischen den einzelnen Abtastimpulsen zwei oder mehr Umdrehungen ausführen. In diesem Fall wäre der Frequenzteilungsfaktor 33 bzw. 49 usw. Andererseits soll zwischen jedem Abtastwert und dem nächsten eine Viertelumdrehung vergehen. Wenn das erste entnommene Abtastelement dem Signalelement 1 entspricht, dann entspricht das nächste dem Signalelement 6, das nächste dem EIement 11, das nächste dem Element 16, das nächste dem Element 5 usw. Die 16 Abtastwerte werden daher in der folgenden Reihenfolge entnommen:
Abtastwert Signalelement
1 1
9 6
3 11
4 16
5 5
6 10
7 15
8 4
9 9
10 14
11 3
12 8
13 13
14 9
15 7
16 12
Diese Tabelle zeigt, daß drei Abtastwerte entnommen werden, während die Trommel 15/io einer Umdrehung ausführt. Das entspricht 3Vs Abtastimpulse je Umdrehung.
Daher ist der Frequenzteilungsfaktor gleich—-= 5.
Wären die Abtastwerte in ihrer Reihenfolge mit jeweils einem vollen Umlauf in der Trommel zwischen aufeinanderfolgenden Abtastimpulsen entnommen worden, so wäre der Teilungsfaktor 17 gewesen. Der oben beschriebene Signalimpulszug ist in seinem Zeitmaßstab gedehnt und in seinem Frequenzmaßstab gepreßt, und zwar jeweils mit dem Faktor 5, und entspricht einem Bildsignal der Art des Abtastimpulszuges von Fig. 5, stellt jedoch selbst kein Bildsignal
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dar, wie dies bei dem Abtastimpulszug in Fig. 4 der Fall ist.
Nach dieser vorangegangenen Einleitung ist es leicht zu verstehen, daß ein auf der Trommel 14 in räumlicher Anordnung aufgezeichnetes Bildsignal, das tatsächlich kontinuierlich vorliegt, in geeigneter Weise als aus 2520 unterscheidbaren Signalelementen bestehend angesehen werden kann. Dieses Signal kann 126mal während jedes Umlaufs über 20 Umläufe abgetastet werden, während der Phasenwinkel der Trommel nach und nach hinter der Phase des Abtastsignals nacheilt. Dieses Nacheilen ergibt sich aus der Tatsache, daß die Trommel, die 2520 unterscheidbare Signalelemente eingespeichert trägt und mit 20 Umdrehungen je Sekunde umläuft, nicht 2520. sondern entweder 2519mal oder 2521mal abgetastet wird. Dies kann auch so ausgedrückt werden:
Während jedes 1 Sekunde dauernden Zeitabschnittes macht die Trommel, die eine Aufzeichnung von
2520 unterscheidbaren Bildelementen trägt, 20 Um-Drehungen. Während dieser gleichen Sekunde entnimmt die Abtasteinrichtung 2519 (oder 2521) Abtastwerte aus der auf der Trommel eingespeicherten Aufzeichnung. Die Anzahl der Abtastwerte, die während einer Umdrehung der Trommel entnommen wird. beträgt daher genau 2519:20 = 125.95 (oder
2521 :20= 126,05).
Daß dieses abgewandelte Bildsignal keine größere Bandbreite einnimmt als die eines Standard-Fernsprechkanals, ist ersichtlich, denn man muß anerkennen, daß ein Bild mit 63 Zeilen mit je 40 Bildelementen oder insgesamt 2520 Bildelementen bei einem Vergleich bezüglich seiner Qualität und seiner Einzelheiten mit der Halbtonwiedergabe in einer Zeitschrift oder Zeitung günstig abschneidet, vorausgesetzt, daß es auf eine bestimmte Größe begrenzt bleibt. Sind daher 2520 Bildelemente über eine rechteckige Bildfläche mit den Abmessungen 2,86 · 2,22 cm verteilt, so sind die Bildelemente nicht einzeln durch das unbewaffnete Auge erkennbar. Wird die Übertragung eines Einzelbildes über die gesamte Dauer einer Sekunde ausgedehnt, dann läßt sich die gewünschte Übertragung im Prinzip mit einer Bandbreite von 1260 Hz durchführen. Daher reicht ein üblicher Standart-Fernsprechkanal mit einer Bandbreite von 4000Hz, dessen Phasen- und Amplitudengang zumindest für die mittleren 2000 Hz seines Bandes für die Übertragung günstig sind, für ein Bild von etwa 21Iz cm2 aus. Dabei ist noch ein gewisser Sicherheitsbereich mit eingeschlossen.
Es sollen nun die Einzelheiten der Anordnung, mit der diese Übertragung durchgeführt wird, beschrieben werden. Der Teilnehmer 1' hat ebenfalls einen üblichen Fernsprechapparat 2', ein Gehäuse 6' mit einer Aufnahmeröhre 4' und einer Wiedergaberöhre 5', der die vertikalen und horizontalen Synchronisierimpulse von den Generatoren 8' und 9' zugeführt werden. Die Empfangsstation enthält ebenfalls eine Magnettrommel 14', die direkt mit einem Induktionsgenerator 16' mit 126 Zähnen gekuppelt ist. wobei beide mit einer Geschwindigkeit von 20 Umdrehungen pro Sekunde durch einen Synchronmotor 12' angetrieben werden, der durch den Taktgenerator 10 gesteuert wird. Zeilen- und Bildwechselimpulse zur Steuerung der Ablenkgeneratoren 8' und 9' werden wie bei der beschriebenen Sendestation durch einen 2: 1-Frequenzteiler 18' und einen 63 : 1-Frequenzteiler 20' aus der Ausgangsspannung des Induktionsgenerators 16' abgeleitet, dessen Frequenz 2520 Hz beträgt. Die Empfangstrommel 14' weist zwei Magnetköpfe 36' und 37' auf, die an verschiedenen Punkten entlang der Trommel 14' angebracht sind. Diese arbeiten abwechslungsweise unter Steuerung eines Relais 26' als Aufzeichnungs- und Abnahmekopf, wobei das Relais durch einen Multivibrator 33' betätigt wird, der Steuerimpulse von einem 40 : 1-Frequenzteiler 32' erhält, der seinerseits durch die Ausgangsspannung des 63 : 1-Frequenzteilers 20' gesteuert wird. Das Relais 26' kann in an sich bekannter Weise aufgebaut sein, um seine Kontakte in einer Stellung für 1 Sekunde zu halten, um sie dann in der nächsten Sekunde in der entgegengesetzten Stellung zu halten usw., so daß die Zeit für einen vollen Arbeitszyklus des Relais 2 Sekunden beträgt.
Das über die Leitung 66 nicht in seiner ursprünglichen Reihenfolge ankommende Bildsignal wird zuerst durch einen Demodulator 60 in seinen ursprünglichen Frequenzbereich übergeführt und wird dann der ersten Eingangsklemme einer Abtasteinrichtung 38' zugeführt. Die Abtastung wird mit genau der gleichen Geschwindigkeit durchgeführt, mit der das in räumlicher Verteilung vorliegende Signal an der Sendestation von der Trommel 14 abgetastet wurde, also wie in dem genannten Beispiel mit 2519 Abtastimpulsen je Sekunde. Die Abtastimpulse können genau wie auf der Sendeseite von der Ausgaagsspannung des Induktionsgenerators 16' über einen umlaufenden Phasenschieber 50' abgeleitet werden. Der Läufer des Phasenschiebers 50' wird durch einen Hilfsmotor 52' mit einer Umdrehung je Sekunde angetrieben, welcher seinerseits durch den Taktgenerator 10 gesteuert wird, so daß die Signalfrequenz am Ausgang des Phasenschiebers 50' 2519Hz beträgt. Wie auf der beschriebenen Sendestation wird dieses Steuersignal in eine Folge von scharfen Impulsen umgewandelt, und zwar durch eine erste Abschneidstufe 54', eine Differenzierstufe 56' und eine zweite Abschneidstufe 58'. die hintereinandergeschaltet sind. Der sich ergebende Impulszug wird der zweiten Eingangsklemme der Abtasteinrichtung 38' zugeführt und dient der Abtastung des ankommenden Impulszuges. Hierl>ei werden im Gegensatz zu der Abtasteinrichtung bei der Sendestation die Abtastimpulse nicht bis zur Ankunft des nächsten Impulses konstant gehalten, sondern in Form von möglichst kurzen Impulsen über die Kontakte des Relais 26' an den einen Magnetkopf 36' oder an den anderen Kopf 37' abgegeben. Eine dafür geeignete Schaltung ist in Fig. 3 dargestellt. Diese Abtastwerte werden daher auf der Trommel 14' in der zeitlichen Reihenfolge eingespeichert, in der sie aufgenommen werden. Da jedoch zwischen dem Einspeichern eines Impulses und dem Einspeichern des nächsten Impulses ein wesentlicher Teil eines Trommelumlaufs stattfindet, sind als Ergebnis nachher alle Abtastwerte eines vollen Zyklus in derselben Raumverteilung wieder angeordnet, in der sie ursprünglich auf der sendeseitigen Trommel eingespeichert waren, d. h.. sie stellen ein räumlich verteiltes Bildsignal dar, das sich über einen vollen Umlauf der Trommel 14' erstreckt.
Nach A^ollendung eines vollen Zyklus des Aufzeichnungsvorganges, der 1 Sekunde dauert, wird das Relais 26' betätigt, und der folgende Zyklus von ankommenden ungeordneten Signalimpulsen wird in gleicher Weise auf einen anderen Teil der Oberfläche der Trommel durch einen zweiten Aufzeichnungswiedergabekopf 37' aufgezeichnet und damit als ein in räumlicher Verteilung vorliegendes Bildsignal geordnet. Während dies vor sich geht, wird das in räumlicher Verteilung vorliegende Bildsignal, das dem
vorangegangenen Arbeitszyklus und damit dem vorhergehenden Bild der Sendestation entspricht, durch den ersten Magnetkopf 36' abgenommen und über die Kontakte des Relais 26' und eine Leitung 22' der Wiedergaberöhre 5' zugeführt. Die erste Wiedergabe benötigt V20 Sekunde, auf die unmittelbar eine zweite Wiedergabe erfolgt, da die Trommel 14' zum zweiten Mal an dem Abnahmekopf vorbeiläuft. Dieses Anlegen der Bildsignalspannung wird 20mal hintereinander wiederholt, so daß das Bild, wie es auf dem Schirm der Wiedergaberöhre der Empfangsstation auftritt, als stehendes Bild erscheint.
Derselbe Vorgang findet für jedes der aufeinanderfolgenden Bilder der Szene 1 statt, wie sie durch die Aufnahmeröhre 4 an der Sendestation gesehen wird. Damit dies möglich ist, wird die räumliche Aufzeichnung der ankommenden Abtastsignale, die auf der Trommel 14' während einer Sekunde durch das Arbeiten des Relais 26' gespeichert und danach wiederholt von der Trommel abgenommen und wiederholt der Fernsehwiedergaberöhre 5' während der nächsten Sekunde zugeführt werden, wieder gelöscht, um die magnetisch empfindliche Spur auf der Trommel 14' zum Aufzeichnen eines neuen Impulszuges bereitzustellen. Zu diesem Zweck sind zwei Löschköpfe 42' und 43' vorgesehen, die jeweils gegenüber einem der Magnetköpfe 36' bzw. 37' angeordnet sind. Diese werden abwechslungsweise von einer Löschspannungsquelle über die Relais 45' und 46' gespeist, die durch Impulsgeneratoren 30' und 31' erregt werden, die Impulse von V20 Sekunde Dauer, gesteuert durch gesonderte Ausgangsimpulse aus dem Multivibrator 33', liefern. Die Kontakte jedes Relais werden für V20 Sekunde geschlossen und bleiben für die restlichen 19/ao dieser Sekunde und während der folgenden Sekunde offen. Während der nächstfolgenden Sekunde werden diese Bedingungen umgekehrt. Um sicherzustellen, daß das Löschen nach Beendigung der Wiedergabe der Aufzeichnung eines Bildes und vor dem Beginn des Einspeichervorganges des dem nächsten ausgewählten Bild entsprechenden ankommenden Signalimpulszuges stattfindet, ist eine Verzögerungseinrichtung 28' mit einer Verzögerung von Vio Sekunde vorgesehen, die der Zeit einer halben Umdrehung der Trommel 14' entspricht und zwischen dem Multivibrator und dem Aufzeichnungswiedergaberelais 26' angeordnet ist.
Um den gesamten Arbeitsablauf an der Empfangsstelle in Phase mit dem gesamten Ablauf an der Sendestelle zu bringen, sind Vorrichtungen vorgesehen, um den Phasenwinkel der Welle des Synchronmotors 12' in die richtige Beziehung bezüglich der Winkellage der Welle des an der Sendestation befindlichen Synchronmotor 12 zu bringen. Diese Phasensynchronisierung kann in jeder beliebigen Weise durchgeführt werden, wobei für diesen Zweck ein einstellbarer Phasenschieber 70 dargestellt ist.
Bei einer normalen Fernsprechunterhaltung kann jeder Teilnehmer zu jeder Zeit, wenn er das wünschen sollte, hören, ohne gehört zu werden, z. B. wenn er mit einem Besucher spricht, und zwar dadurch, daß er einfach das Mikrofon seines Fernsprechers mit der Hand bedeckt, so daß seine Stimme die Membran nicht erreichen kann. Bei der Anordnung gemäß der Erfindung gibt es das visuelle Gegenstück zu dieser Arbeitsweise, nämlich daß ein Teilnehmer wohl ein Bild seines Gesprächspartners sehen kann, ohne selbst gesehen zu werden. Dies wird durch die relative Lage der Aufnahmeröhre zur Wiedergaberöhre und durch eine Art einstellbare Visiereinrichtung erreicht die aus einem Ring mit einstellbarem Durchmesser besteht, der vor der Stirnfläche der Wiedergaberöhre 5 bzw. 5' in einer einstellbaren Entfernung davon angebracht ist. Diese Visiereinrichtung kann von jedem Teilnehmer entsprechend seinen eigenen Wünschen eingestellt werden, derart, daß dadurch die Gesichtsfeldgrenzen für die Aufnahmeröhren 4 bzw. 4' bestimmt werden, und zwar durch den Winkel, unter dem die Wiedergaberöhre 5 bzw. 5' durch den Teilnehmer betrachtet wird.
Normalerweise liegt sein Kopf in der Mitte des Gesichtsfeldes der Aufnahmeröhre 4 bzw. 4'. Er kann jedoch, sollte er es vorziehen, den anderen Gesprächsteilnehmer zu sehen, ohne selbst gesehen zu werden, sich nach einer Seite bewegen und die Wiedergaberöhre 5 bzw. 5' von der Seite aus betrachten, wobei sich sein Kopf außerhalb des Gesichtsfeldes der Aufnahmeröhre befindet.

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Bildübertragungsanlage für eine Bildübertragung zwischen zwei Teilnehmerstationen mit einem Bildsignalgenerator und Vorrichtung zum Herstellen eines Bildes einer zu übermittelnden Szene bei der einen und einer Bildwiedergabeeinrichtung bei der anderen Station für aus einer Folge von η Bildern je Zeiteinheit bestehende Szenenbilder, bei welcher jeweils durch entsprechende Schalteinrichtungen eines der η Bilder ausgewählt und alle anderen der η Bilder ausgelassen werden, bei welcher ferner der Bildsignalgenerator ein dem ausgewählten Bild entsprechendes Bildsignal erzeugt, dessen Signalelemente in der gleichen Reihenfolge liegen wie die Bildelemente, und bei welcher Schaltmittel vorgesehen sind, die das Bildsignal in räumlicher Verteilung auf einem Speichermedium speichern, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (38) vorgesehen sind, die im wesentlichen während der gesamten Zeiteinheit von der räumlichen Aufzeichnung eine — einem nicht geordneten Bildsignal entsprechende — Folge von kurzen Abtastwerten nicht zusammenhängender Elemente entnehmen, daß diese Folge von Abtastwerten (die eine Signalfolge relativ niedriger Frequenz darstellt) über einen Übertragungsweg (66) geringer Bandbreite nach der anderen Station übertragen wird, daß in dieser Station Einrichtungen (38') vorhanden sind, die im wesentlichen während der gesamten Dauer einer gleichartigen Zeiteinheit eine zweite Folge von Abtastwerten aus der ankommenden Signalfolge in der Reihenfolge ableiten, in der sie aufgenommen wurden, ferner daß ein zweites Speiehermedium vorgesehen ist, auf dem diese abgeleitete Folge von Abtastwerten eingespeichert und dadurch während einer vollständigen Zeiteinheit eine zweite räumliche Aufzeichnung hergestellt wird, bei der die Elemente in ihrer ursprünglichen Reihenfolge angeordnet sind, und daß eine Bildwiedergabevorrichtung vorgesehen ist, die die zweite räumliche Aufzeichnung in ein Bild der ursprünglichen Szene umwandelt.
2. Bildübertragungsanlage nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß als Speichermedium ein umlaufendes Speicherelement (14) mit einer magnetisch beeinflußbaren Oberfläche verwendet wird.
3. Bildübertragungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem umlaufenden Speicherelement eingespeicherten Signalelemente, von denen während eines einzigen Um-
laufes zwei aufeinanderfolgende Signalelemeute durch Abtastung entnommen werden, durch andere Signalelemente voneinandergetrennt sind, von denen bei späteren Umläufen des umlaufenden Elementes ebenfalls Signalelemente durch Abtastung entnommen werden.
4. Bildübertragungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannung des Bildsignalgenerators während der Dauer des ausgewählten Einzelbildes gleichzeitig mit dem Einspeichern dieses ausgewählten Bildes auf dem Speichermedium abgetastet wird.
5. Bildübertragungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem umlaufenden Speichermedium ein Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf (36j zugeordnet ist und daß die Ausgangsspannung" des Bildsignalgenerators über eine Schalteinrichtung (26, 28) abwechslungsweise dem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf und gleichzeitig der xA.btasteinrichtung (38) parallel zugeführt wird und daß die eingespeicherten Signale aus dem umlaufenden Speichermedium mittels des Aufzeichnungs- und Wiedergabekopfes entnommen und der Abtasteinrichtung (38) zugeführt werden.
6. Bildübertragungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für das Speichermedium Löschvorrichtungen (42_, 44, 46) vorgesehen sind, um die Aufzeichnung des ausgewählten Einzelbildes zu löschen, wenn von jedem auf dem Speichermedium eingespeicherten Signalelement ein Abtastwert abgeleitet worden ist und bevor die Aufzeichnung für das nächste ausgewählte Einzelbild auf dem Speichermedium beginnt.
7. Bildübertragungsanlage nach Anspruch 5 und 6, bei der die Löschvorrichtungen diametral entgegengesetzt zu dem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Schalteinrichtung zum Einschalten der Löschvorrichtung während eines einzigen Umlaufes des umlaufenden Speichermediums vorgesehen ist sowie Verzögerungseinrichtungen (28), um das Schalten der die Ausgangsspannung des Bildsignalgenerators abwechselnd schaltenden Einrichtung für eine halbe LTmdrehung des umlaufenden Speichermediums zu verzögern.
8. Bildübertragungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsapparatur jeder Station eine rotierende Trommel (14') mit zwei magnetisierbaren Spuren, einen ersten und einen zweiten Aufzeichnungs- itnd Wiedergabekopf (36', 37') in der Nähe der Spuren und Schalteinrichtungen aufweist, um dem ersten Kopf die zweite abgeleitete Folge von Abtastimpulsen zuzuführen und um den zweiten Kopf mit der Bildwiedergabeeinrichtung für die ersten η Einzelbilder zu verbinden, um dann die Verbindungen der Köpfe für die nächsten η Einzelbilder zu vertauschen.
9. Bildübertragungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschköpfe (42', 43') die in jeder Spur aufgezeichneten Signale löschen, und zwar nach Beendigung des «-fach wiederholten Anlegens der von der betreffenden Spur abgenommenen Bildsignale an die Bildwiedergabeeinrichtung und vor dem Aufzeichnen des nächsten ausgewählten Einzelbildes auf der betreffenden Spur.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 709 849/139 1.58
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