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DE1202315B - Schaltungsanordnung zur Wiedergabe von auf Magnetband gespeicherten Videosignalen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Wiedergabe von auf Magnetband gespeicherten Videosignalen

Info

Publication number
DE1202315B
DE1202315B DET19263A DET0019263A DE1202315B DE 1202315 B DE1202315 B DE 1202315B DE T19263 A DET19263 A DE T19263A DE T0019263 A DET0019263 A DE T0019263A DE 1202315 B DE1202315 B DE 1202315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
signal
line
magnetic tape
video signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET19263A
Other languages
English (en)
Inventor
Norikazu Sawazaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tokyo Shibaura Electric Co Ltd filed Critical Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Publication of DE1202315B publication Critical patent/DE1202315B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/91Television signal processing therefor
    • H04N5/93Regeneration of the television signal or of selected parts thereof
    • H04N5/94Signal drop-out compensation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4057¥W PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H041
H04n
Deutsche Kl.: 21 al-32/11
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
T19263 VIII a/21 al
11. November 1960
7. Oktober 1965'
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Wiedergabe von auf Magnetband gespeicherten Videosignalen, bei denen in einem einer Zeile des Bildes entsprechenden Abschnitt Teile ausgefallen sind, die durch entsprechende Teile eines einer benachbarten Zeile entsprechenden Abschnittes ersetzt werden, mit einem Schaltkreis, der das Signal je nach seiner Stellung unmittelbar oder mittelbar über eine zwischengeschaltete Stufe dem Wiedergabegerät zuführt.
Es ist bereits eine Schaltung zur Wiedergabe von über Funk empfangenen Faksimilesignalen bekannt. Solche Faksimilesignale dienen dazu, einen Schreibstift od. dgl. auf eine rotierende Trommel mit einem Aufzeichnungsträger aufzudrücken bzw. von diesem abzuheben, so daß ein Faksimilebild in der Weise aufgezeichnet wird, daß eine spiralenförmig um die Trommel laufende Zeile im Rhythmus der Faksimilesignale beschrieben wird. Die spiralenförmige, einzelne Zeile wird beim Abnehmen und Flachlegen des Aufzeichnungsträgers aufgeschnitten, so daß sich eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden Zeilen ergibt, ähnlich wie beim Fernsehbild.
Bei Faksimileübertragung steht im allgemeinen genügend Zeit zur Verfügung, so daß die verwendeten Signalfrequenzen ziemlich niedrig liegen. Bei Funkübertragung kommt es nun regelmäßig vor, daß die Signale mit zu geringer Feldstärke einfallen, durch Schwundeffekte od. dgl., so daß in einem Teil der spiralförmigen Zeile, d. h. einer Zeile des auseinandergeschnittenen und ausgebreiteten Bildes, keine Information enthalten ist. Es ist deshalb bereits eine Schaltungsanordnung zur Wiedergabe von Faksimilesignalen bekanntgeworden, bei der die ausgefallenen Teile einer Zeile durch entsprechende Teile eines einer benachbarten Zeile entsprechenden Abschnittes des Signals ersetzt werden. Diese bekannte Schaltungsanordnung ist mit einem Schaltkreis ausgestattet, der das Signal je nach seiner Stellung unmittelbar oder über eine zwischengeschaltete Stufe dem Wiedergabegerät zuführt. Bei der zwischengeschalteten Stufe handelt es sich bei der bekannten Schaltungsanordnung um eine Zwischenspeicherung des empfangenen Faksimilesignals auf Magnetband, das abgespielt wird und dessen Ausgang bei Ausfall des direkt zum Wiedergabegerät laufenden Signals dem Wiedergabegerät zugeführt wird.
Es wäre zwar denkbar, dieses Prinzip auch zur Beseitigung des in der Technik unter der englischen Bezeichnung »drop out« geläufigen Signalausfalls anzuwenden, der auf kleine Fehlerstellen des Magnetbandes, insbesondere Löcher oder Lunker zurückzufüh-Schaltungsanordnung zur Wiedergabe von auf
Magnetband gespeicherten Videosignalen
Anmelder:
Tokyo Shibaura Electric Co., Ltd., Kawasaki-shi
(Japan)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
München 2, Rosental 7
Als Erfinder benannt:
Norikazu Sawazaki, Yokohama (Japan)
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 20. November 1959 (36 019)
ren ist. Dies würde jedoch einen außerordentlichen Aufwand bedingen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Signalausfall auf besonders einfache Weise zu kompensieren.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß das vom Magnetband abgenommene Signal über eine direkte Leitung und zusätzlich über eine Verzögerungsschaltung dem Schaltkreis zugeführt wird, und daß ein Detektor, der bei Ausfall des Signals infolge eines Fehlers im Band anspricht, den Schaltkreis so betätigt, daß der bislang geöffnete Signalweg über die direkte Leitung gesperrt und statt dessen der Weg über die bislang gesperrte Verzögerungsschaltung geöffnet oder umgekehrt der bislang geöffnete Signalweg über die Verzögerungsschaltung gesperrt und statt dessen der Weg über die direkte Leitung geöffnet wird.
Um eventuellen Pegelsprüngen beim Umschalten vom direkten Signaldurchlauf zum verzögerten Signaldurchlauf — oder umgekehrt — entgegenzuwirken, wird zweckmäßigerweise an die Anschlußklemme des elektronischen Schaltkreises eine Begrenzerstufe, in der das Signal auf einen konstanten Wert verstärkt wird, in Reihe mit einem Diskriminator geschaltet.
509 690/317
Videosignale sind normalerweise frequenzmoduliert, es ist aber auch möglich, phasenmodulierte Videosignale zu verwenden. In beiden Fällen ist es zweckmäßig, wenn der Detektor auf eine Amplitudenänderung der Signale und daher nur auf einen »drop out« anspricht.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung noch näher erläutert werden; es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Fernsehbildes von einem Magnetband mit »drop out«,
Fig. 2 ein Schaltbild einer beispielsweisen Schaltungsanordnung nach der Erfindung und
F i g. 3 verschiedene Schwingungen zur Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 2 wiedergegebenen Schaltungsanordnung.
Gemäß F i g. 1 besteht das Fernsehbild 1 wie üblich aus einer Vielzahl von Zeilen 2, die von einem üblichen Magnetbandwiedergabegerät wiedergegebenen Videosignalen entsprechen. Die mit 3, 4 usw. bezeichneten Teile des Bildes sind ausgefallen, weil entsprechende Signalabschnitte wegen Lunker oder anderer Fehlerstellen auf dem wiedergegebenen Magnetband fehlen. Da in der Technik für diesen Ausfall die englischsprachige Bezeichnung »drop-out« geläufig ist, wird dieser Ausdruck in der vorliegenden Beschreibung vorgezogen. Wegen dieser drop-out-Effekte ist es unmöglich, Signale zu erhalten, die den fehlenden völlig gleichen, aber es kann als sicher angenommen werden, daß die Signale in der η-ten Zeile denen der (n+ l)-ten oder (n—l)-ten Zeile stark ähneln, so daß ein ausgefallener Teil der «-ten Zeile durch entsprechende Teile der (n+l)-ten oder (n—l)-ten Zeile oder sogar eine drop-out-Zeile η bei der Wiedergabe durch die ganze benachbarte Zeile n+1 oder n—l ersetzt werden kann. Durch derartige Methoden wird die Wiedergabe im wesentlichen vollständig und frei von drop-out-Erscheinungen.
Gemäß F i g. 2 werden von einem bekannten, in der Zeichnung weggelassenen Wiedergabekopf von einem Magnetband abgenommene Signale auf die Eingangsklemmen 5 gegeben. Die üblicherweise frequenz- oder phasenmodulierten Eingangssignale werden durch den Videoverstärker 6 verstärkt. Die verstärkten Videosignale werden über zwei parallele Leitungen dem elektronischen Schalter 9 zugeführt, und zwar direkt auf dem Weg über die Leitung 17 sowie auf dem Weg über eine Verzögerungsschaltung 7, die mit einem Verstärker 8 in Reihe geschaltet ist. Ein Detektor 10, der vom Verstärker 6 mit Videosignalen gespeist wird und auf einen Signalausfall anspricht, betätigt einen elektronischen Schalter 9 so, daß er wahlweise den ersten direkten oder den zweiten mittelbaren Signalweg zu einer Begrenzerstufe 11 freigibt, in der das Signal auf einen konstanten Wert begrenzt wird.
Bei normalem Betrieb verbindet der elektronische Schalter 9 die direkte Leitung 17 mit der Begrenzerstufe 11. Wenn jedoch eine auf dem Magnetband befindliche drop-out-Stelle vor den Wiedergabekopf kommt und dementsprechend Videosignale fehlen, tritt der Detektor 10 in Aktion und veranlaßt den Schalter 9, die Direktleitung 17 zu der Begrenzerstufe 11 zu trennen und die zweite Leitung über die Verzögerungsschaltung 7 und den Verstärkers mit der Stufe 11 zu verbinden. Wenn die gesamte oder ein Teil der Zeile η durch entsprechende Teile der Zeile n+1 oder n—l ersetzt werden soll, dann entspricht die zu wählende Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 7 der Zeit, die für eine Zeile erforderlich ist;
bei der in Japan üblichen Fernsehnorm sind das 63,5 m/sec.
Die durch den Schalter 9 hindurchgegangenen Signale passieren die Begrenzerstufe 11, die einem Diskriminator 12 ein konstantes und verstärktes Ausgangs-Videosignal zuführt. Die Videosignale am Diskriminatorausgang sind praktisch frei von drop-out-Erscheinungen und werden den Ausgangsklemmen 13 zugeführt.
Der elektronische Schalter 9 kann Amplitudenänderungen der Videosignale hervorrufen; weil aber die Videosignale frequenz- oder phasenmoduliert sind, haben die Amplitudenänderungen keinen nachteiligen Einfluß.
In F i g. 3 ist ein Videoausgangssignal a des Verstärkers 6 mit einer drop-out-Leerstelle 14 dargestellt. Durch den Detektor 10 wird der elektronische Schalter 9 veranlaßt, die Schaltverbindung über die Direktleitung 17 auf die Verzögerungsleitung 7, 8 umzu-
ao legen. Letztere versorgt die Begrenzerstufe 11 mit einem verzögerten Videoausgangssignal b der direkt vorhergehenden Abtastperiode, die lagemäßig mit der Leerstelle 14 übereinstimmt. Nur während deren Zeitdauer verbindet der Schalter 9 die Verzögerungslei-
s5 tung 7,8 mit der Stufe 11. Der Detektor 10 erzeugt nur während der Dauer der Leerstelle 14 ein Ausgangssignal von einer im wesentlichen rechteckigen Impulsform. Der Impuls 15 kann durch geeignete, in den Detektor 10 eingebaute Mittel auf genau rechteckige Form 16 gebracht werden, um ein praktisch unverzögertes Ansprechen des elektronischen Schalters 9 zu erzielen.
Selbstverständlich können umgekehrt die Signale unter normalen Betriebsbedingungen vom Verstärker 6 durch den Verzögerungskreis 7, 8 geschickt und bei Ansprechen des Detektors durch den Schalter 9 vollständige Videosignale der direkt nachfolgenden Abtastperiode der Begrenzerstufe 11 über die Direktleitung 17 zugeführt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Wiedergabe von auf Magnetband gespeicherten Videosignalen, bei denen in einem einer Zeile des Bildes entsprechenden Abschnitt Teile ausgefallen sind, die durch entsprechende Teile eines einer benachbarten Zeile entsprechenden Abschnittes ersetzt werden, mit einem Schaltkreis, der das Signal je nach seiner Stellung unmittelbar oder mittelbar über eine zwischengeschaltete Stufe dem Wiedergabegerät zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Magnetband abgenommene Signal über eine direkte Leitung (17) und zusätzlich über eine Verzögerungsschaltung (7) dem Schaltkreis (9) zugeführt wird, und daß ein Detektor (10), der bei Ausfall des Signals infolge eines Fehlers im Band anspricht, den Schaltkreis (9) so betätigt, daß der bislang geöffnete Signalweg über die direkte Leitung (17) gesperrt und statt dessen der Weg über die bislang gesperrte Verzögerungsschaltung (7) geöffnet oder umgekehrt der bislang geöffnete Signalweg über die Verzögerungsschaltung (7) gesperrt und statt dessen der Weg über die direkte Leitung (17) geöffnet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Anschlußklemme des Schaltkreises (9) eine Begrenzerstufe
(11), in der das Signal auf einen konstanten Wert verstärkt wird, mit einem in Reihe liegenden Diskriminator (12) geschaltet ist.
3. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 für phasen- oder frequenzmodulierte Videosignale, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (10) auf eine Amplitudenänderung der Signale anspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1022 635, 1014153; USA.-Patentschrift Nr. 2353 631.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 690/317 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
DET19263A 1959-11-20 1960-11-11 Schaltungsanordnung zur Wiedergabe von auf Magnetband gespeicherten Videosignalen Pending DE1202315B (de)

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JP3601959 1959-11-20

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DE (1) DE1202315B (de)
GB (1) GB931525A (de)

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GB931525A (en) 1963-07-17

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