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DE10226042A1 - Verriegelungssystem - Google Patents

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DE10226042A1
DE10226042A1 DE2002126042 DE10226042A DE10226042A1 DE 10226042 A1 DE10226042 A1 DE 10226042A1 DE 2002126042 DE2002126042 DE 2002126042 DE 10226042 A DE10226042 A DE 10226042A DE 10226042 A1 DE10226042 A1 DE 10226042A1
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DE
Germany
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locking
locking system
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locking shaft
stylus
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Application number
DE2002126042
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DE10226042B4 (de
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Jens Tegge
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KGW FOERDER und SERVICETECHNIK
Kgw Forder- und Servicetechnik GmbH
Original Assignee
KGW FOERDER und SERVICETECHNIK
Kgw Forder- und Servicetechnik GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/62Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled
    • B66C1/66Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled for engaging holes, recesses, or abutments on articles specially provided for facilitating handling thereof
    • B66C1/663Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled for engaging holes, recesses, or abutments on articles specially provided for facilitating handling thereof for containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verriegelungssystem für ein Hebegerät (1) zum Transport eines Lastträgers mit einer vorgegebenen Anzahl von Verriegelungszapfen (8) zur Ankopplung an den Lastträger. Jeder Verriegelungszapfen (8) ist am unteren Ende eines frei hängenden Verriegelungsschaftes (12) angeordnet. Der Verriegelungsschaft (12) ist an seinem oberen Ende in einer Drehlagerung gelagert.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verriegelungssystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Verriegelungssysteme sind Bestandteile von Hebegeräten, die zum Transport von Lastträgern eingesetzt werden. Die Hebegeräte dienen insbesondere zum Transport von Containern in Hafenanlagen.
  • Die als Spreader bezeichneten Hebegeräte weisen einen stationären Hauptrahmen auf, in welchen zwei Verschiebeträger geführt sind. Die Verschiebeträger münden jeweils an einer Austrittsöffnung an einem längsseitigen Ende des Hauptrahmens aus und sind in dessen Längsrichtung verschiebbar.
  • Typischerweise besteht ein Verschiebeträger aus zwei parallel zueinander in dessen Längsrichtung verlaufenden Holmen. Die freien Enden der Holme sind durch einen dritten, quer zu den ersten Holmen verlaufenden Holm verbunden, den sogenannten Kopfträger. Die freien Enden des Kopfträgers stehen über die Außenseiten der in Längsrichtung verlaufenden Holme hervor. An diesen freien Enden der Kopfträger befindet sich jeweils ein sogenannter Twistlock. Diese Twistlocks bilden das Verriegelungssystem zur Ankopplung an einen zu transportierenden Lastträger.
  • Jeder Twistlock weist an seinem unteren Ende einen Verriegelungszapfen auf. Der Twistlock und der Verriegelungszapfen sind motorisch getrieben, wodurch insbesondere der Twistlock mit dem Verriegelungszapfen um seine Längsachse gedreht werden kann.
  • Durch diese Drehbewegung kann der Verriegelungszapfen in eine Aufnahme an der Oberseite des Lastträgers, insbesondere eines Containers eingeführt und fixiert werden. Sobald die Verriegelungszapfen der Twistlocks in den Aufnahmen fixiert sind, kann der Lastträger mittels des Hebegeräts angehoben werden. In entsprechender Weise werden nach erfolgtem Transport des Lastträgers die Twistlocks wieder aus den Aufnahmen selbsttätig gelöst, wodurch das Hebegerät den Lastträger wieder freigibt.
  • Bei bekannten Hebegeräten sind die Twistlocks jeweils zwangsgeführt, in dem diese in mehreren Lagern gelagert sind. Die Lager sind über die Länge des Twistlocks verteilt. Der auf diese Weise mehrfach gelagerte Twistlock kann somit nur bezüglich seiner Längsachse gedreht werden.
  • Ein wesentlicher Nachteil der so ausgebildeten Verriegelungssysteme besteht darin, dass der konstruktive Aufwand für die Mehrfachlagerung der Twistlocks unerwünscht hoch ist.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass das Verriegelungssystem durch die Vielzahl der benötigten Lager äußerst verschleißanfällig ist. Weiterhin ist nachteilig, dass die einzelnen Lager laufend geschmiert werden müssen. Aufgrund der hohen Anzahl von Schmierstellen ergibt sich ein unerwünscht hoher Wartungsaufwand.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verriegelungssystem der eingangs genannten Art bereitzustellen, welches eine zuverlässige und möglichst wartungsfreie Ankopplung eines Hebegerätes an einen Lastträger ermöglicht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Das erfindungsgemäße Verriegelungssystem für ein Hebegerät zum Transport eines Lastträgers besteht aus einer vorgegebenen Anzahl von Verriegelungszapfen zur Ankopplung an den Lastträger. Jeder Verriegelungszapfen ist am unteren Ende eines frei hängenden Verriegelungsschaftes angeordnet. Der Verriegelungsschaft ist an seinem oberen Ende in einer Drehlagerung gelagert.
  • Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verriegelungssystems besteht darin, dass zur Lagerung der einzelnen Verriegelungsschäfte jeweils nur eine Drehlagerung benötigt wird. Dabei weist jede Drehlagerung bevorzugt nur eine Schmierstelle auf, an welcher die Drehlagerung geschmiert werden muss.
  • Das erfindungsgemäße Verriegelungssystem weist somit einen konstruktiv einfachen Aufbau auf, wobei der Wartungsaufwand für das Verriegelungssystem äußerst gering ist.
  • Die in den Drehlagerungen gelagerten Verriegelungsschäfte können eine begrenzte Pendelbewegung ausführen, was die Einführung der Verriegelungszapfen in die Aufnahmen eines Lastträgers erleichtert.
  • Zur Begrenzung der Pendelbewegung ist der jeweilige Verriegelungsschaft durch eine Bohrung an der Unterseite eines Holmes eines Verschiebeträgers geführt, wobei der Durchmesser der Bohrung größer ist als der Durchmesser des Verriegelungsschaftes.
  • Die Drehlagerung des Verriegelungsschaftes befindet sich an der Oberseite dieses Holmes und ist dort einfach zugänglich, so dass Montage- und Wartungsarbeiten auf einfache Weise durchführbar sind.
  • Die Drehlagerung umfasst als Komponenten zur Fixierung des Verriegelungsschaftes zwei Halbkalotten, welche in eine rotationssymmetrische Aussparung des Verriegelungsschaftes greifen. Zur Fixierung der Halbkalotten sind ein Fixierring und eine Kalotte vorgesehen.
  • Die so ausgebildete Drehlagerung weist einen äußerst einfachen, robusten und montagefreundlichen Aufbau auf. Zur Montage der Drehlagerung werden auf der Kalotte aufsitzend die Halbkalotten an die Aussparung des Verriegelungsschaftes gelegt. Dann wird der Fixierring auf die Halbkalotten gelegt. Schließlich werden an der Oberseite des Fixierrings Fixierschrauben eingeführt, welche den Fixierring und die Halbkalotten durchsetzen und welche in die Kalotte greifen, wodurch die Komponenten der Drehlagerung lagefixiert sind.
  • Die Unterseite der Kalotte ist auf einem Gleitring an der Oberseite des Holmes geführt, wobei dieser Gleitring die einzige Schmierstelle der Drehlagerung bildet.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform ist jedem Verriegelungszapfen eine Auflageplatte zugeordnet, welche am Verriegelungsschaft in dessen Längsrichtung verschiebbar gelagert ist.
  • Bei Ankopplung der Verriegelungszapfen in die Aufnahmen eines Lastträgers sitzen die Auflageplatten auf der Oberseite des Lastträgers auf. Durch den vom Lastträger ausgeübten Druck werden dann die Auflageplatten am Verriegelungsschaft nach oben geschoben. An die Auflageplatten ist jeweils ein parallel zum jeweiligen Verriegelungsschaft laufender Taststift so gekoppelt, dass dieser mit der jeweiligen Auflageplatte ausgelenkt wird.
  • Die Bewegung des Taststifts ist mittels eines Endschalters kontrollierbar. Anhand der vom Endschalter generierten Signale ist erfassbar, ob die Verriegelungszapfen in die Aufnahmen des Lastträgers eingeführt sind oder nicht. Weiterhin kann mit dem Taststift eine Verdrehsicherung der Verriegelungszapfen durchgeführt werden, die nur bei freiliegenden Verriegelungszapfen aktiv ist.
  • Die Erfindung wird im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen.
    • 1 Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Hebegeräts mit zwei in einem Hauptrahmen geführten Verschiebeträgern und einem an diesen angeordneten Verriegelungssystem.
    • 2 Seitenansicht des Hebegeräts gemäß 1.
    • 3 Perspektivische Darstellung einer Verriegelungseinheit des Verriegelungssystems gemäß 1 und 2.
    • 4 Teildarstellung der Verriegelungseinheit gemäß 3.
    • 5 Längsschnitt durch einen Verriegelungsschaft der Verriegelungseinheit gemäß 3 und 4.
    • 6 Perspektivische Darstellung einer Halbkalotte für die Verriegelungseinheit gemäß 3 und 4.
    • 7 Längsschnitt durch einen Fixierring für die Verrieglungseinheit gemäß 3 und 4.
    • 8 Längsschnitt durch eine Kalotte für die Verriegelungseinheit gemäß 3 und 4.
  • Fig. 1 zeigt ein Hebegerät 1 zum Transport eines nicht dargestellten Lastträgers, insbesondere eines Containers.
  • Das Hebegerät 1 weist einen Hauptrahmen 2 auf, in welchem zwei Verschiebeträger 3 geführt sind. Der Hauptrahmen 2 weist eine im Wesentlichen quaderförmige Außenkontur auf. An den längsseitigen Enden des Hauptrahmens 2 sind Öffnungen vorgesehen, in welche die Verschiebeträger 3 eingeführt sind. Dabei münden die Verschiebeträger 3 an gegenüberliegenden längsseitigen Enden des Hauptrahmens 2 aus und sind in Längsrichtung des Hauptrahmens 2 verschiebbar angeordnet.
  • Jeder Verschiebeträger 3 weist zwei in dessen Längsrichtung verlaufende Holme 4 auf. Die Holme 4 verlaufen in Abstand parallel zueinander und weisen jeweils einen rechteckigen Querschnitt auf.
  • Wie aus 2 ersichtlich entsprechen die Höhen der Holme 4 im Wesentlichen der Höhe des Hauptrahmens 2.
  • Zwischen den Holmen 4 verläuft parallel zu diesen eine Schubstange 5, die ebenfalls Bestandteil des jeweiligen Verschiebeträgers 3 ist.
  • Wie aus 1 ersichtlich sind die Holme 4 des ersten Verschiebeträgers 3 seitlich versetzt zu den Holmen 4 des zweiten Verschiebeträgers 3 angeordnet, so dass diese innerhalb des Hauptrahmens 2 aneinander vorbei geschoben werden können.
  • An den freien längsseitigen Enden der Verschiebeträger 3 ist jeweils ein Kopfträger 6 angeordnet, wobei sowohl die Holme 4 als auch die Schubstange 5 des Verschiebeträgers 3 auf den Kopfträger 6 geführt sind. Die Längsachse des Kopfträgers 6 verläuft quer zur Längsachse des entsprechenden Verschiebeträgers 3. Der Kopfträger 6 bildet somit einen in Querrichtung verlaufenden Holm des Verschiebeträgers 3. An den Enden des Kopfträgers 6, welche seitlich über den Verschiebeträger 3 hervorstehen, sind Aufnahmen zur Ankopplung an den Container vorgesehen.
  • Die Aufnahmen sind zum einen von Veniegelungseinheiten 7 gebildet, welche Bestandteil eines Verriegelungssystems sind. An jedem Ende eines Kopfträgers 6 ist eine derartige Verriegelungseinheit ? vorgesehen.
  • Die Verriegelungseinheiten 7 dienen zur Ankopplung des Hebegeräts 1 an den Container. Hierzu weist jede Verriegelungseinheit 7 einen Verriegelungszapfen 8 auf, der in eine Aufnahme am Container einführbar ist.
  • Zur Positionierung der Veniegelungseinheiten 7 sind am Kopfträger 6 als weitere Aufnahmen Eckeinweiser 9 vorgesehen.
  • Zur Durchführung der Verschiebebewegungen der Verschiebeträger 3 sind Elektroantriebe vorgesehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist für jeden Verschiebeträger 3 als Elektroantrieb ein Elektromotor 10 vorgesehen, welcher einen Zahnriemen 11 antreibt. Jeder Zahnriemen 11 1äuft rollengeführt in Längsrichtung des Hauptrahmens 2 und steht in Eingriff mit der Schubstange 5 des jeweiligen Verschiebeträgers 3. Somit wird die Bewegung des Zahnriemens 11 auf die Schubstange 5 übertragen, wodurch der Verschiebeträger 3 verschoben wird.
  • Die 3 und 4 zeigen den Aufbau einer Verriegelungseinheit 7. Diese weist einen kreiszylindrisch ausgebildeten Veniegelungsschaft 12 auf, an dessen Unterseite der Verriegelungszapfen 8 anschließt. Der Verriegelungsschaft 12 mit dem Verriegelungszapfen 8 ist in Fig.5 detailliert dargestellt. Der rotationssymmetrisch ausgebildete Veniegelungsschaft 12 weist einen über seine Länge konstanten Durchmesser auf. Lediglich im Bereich des oberen Endes des Verriegelungsschaftes 12 ist ein zylindrisches Segment mit reduziertem Durchmesser vorgesehen, wodurch in diesem Bereich eine rotationssymmetrische Aussparung 13 entsteht.
  • Der Verriegelungsschaft 12 ist mittels einer Drehlagerung an einem Holm 4 des Verschiebeträgers 3, vorzugsweise am Kopfträger 6 um seine Längsachse drehbar gelagert. Zur Durchführung der Drehbewegung des Verriegelungsschaftes 12 ist ein nicht dargestellter Antrieb vorgesehen. Der dadurch mitgedrehte Verriegelungszapfen 8 wird dabei in eine Aufnahme im Container eingeführt bzw. aus dieser wieder gelöst.
  • In 3 sind schematisch Ausschnitte eines oberen Wandelements 14 und eines unteren Wandelements 15 dargestellt, welche Bestandteile der Ober- bzw. Unterseite des jeweiligen Holmes bilden.
  • Die Drehlagerung befindet sich an der Oberseite des oberen Wandelements 14. Die Drehlagerung umfasst im Wesentlichen zwei Halbkalotten 16, die zwischen einem Fixierring 17 und einer Kalotte 18 gelagert sind. Die Kalotte 18 ist mit ihrer Unterseite auf einem Gleitring 19 an der Oberseite des oberen Wandelements 14 drehbar gelagert. An die Unterseite des Gleitrings 19 schließt ein aus gehärtetem Stahl bestehender Schutzring 20 an, der verhindert, dass sich durch die Drehbewegung der Drehlagerung der Gleitring 19 in das obere Wandelement 14 einfrisst.
  • Der Aufbau einer Halbkalotte 16 ist in Fig. 6 detailliert dargestellt. 7 zeigt eine detaillierte Darstellung des Fixierringes 17. 8 zeigt den Aufbau der Kalotte 18.
  • Zur Montage der Drehlagerung werden die beiden Halbkalotten 16 an den Verriegelungsschaft 12 gelegt, so dass die Innenseiten der Halbkalotten 16 in die Aussparung 13 des Verriegelungsschaftes 12 greifen. Wie aus den 5 und 6 ersichtlich, sind die Konturen der Innenseiten der Halbkalotten 16 an die Kontur der Aussparung 13 des Verriegelungsschaftes 12 angepasst, so dass die Halbkalotten 16 formschlüssig in die Aussparung 13 greifen. Dabei ergänzen sich die Halbkalotten 16 zu einer ringförmigen Anordnung, die formschlüssig auf der Kalotte 18 aufsitzt. Die Kalotte 18 selbst liegt auf dem Gleitring 19 drehbar gelagert auf, wobei hierzu die Kontur der Unterseite der Kalotte 18 Abschrägungen aufweist, welche an die Kontur des Gleitrings 19 angepasst sind.
  • Zur Lagefixierung der beiden Halbkalotten 16 wird auf deren Oberseiten der Fixierring 17 aufgesetzt. Wie aus den 6 und 7 ersichtlich, sind an den Oberseiten der Halbkalotten 16 in Umfangsrichtung verlaufende stufenförmige Absätze 21 vorgesehen, welche komplementär zu einem stufenförmigen Absatz 21' an der Unterseite des Fixierrings 17 ausgebildet sind. Durch die ineinander greifenden Absätze 21, 21' sitzt der Fixierring 17 gegen Verschiebungen gesichert auf den Halbkalotten 16 auf. Gleichzeitig sichert der Fixierring 17 die Halbkalotten 16 gegen ein Herauslösen aus der Aussparung 13 am Verriegelungsschaft 12.
  • Zur Fixierung der Komponenten der Drehlagerung werden Fixierschrauben 22 verwendet. Diese Fixierschrauben 22 werden in Gewindebohrungen 23 eingeführt, die jeweils an der Oberseite des Fixieninges 17 ausmünden. Jede Gewindebohrung 23 durchsetzt den Fixierring 17, eine der Halbkalotten 16 und mündet schließlich in die Kalotte 18 ein.
  • Wie aus 3 ersichtlich, ist der Verriegelungsschaft 12 lediglich an seiner Oberseite in der Drehlagerung gelagert, während die Unterseite des Verriegelungsschaftes 12 mit dem Verriegelungszapfen 8 freihängend über die Unterseite des unteren Wandelements 15 hervorsteht und dabei eine Pendelbewegung ausüben kann.
  • Wie aus 3 weiter ersichtlich, durchsetzt der Verriegelungsschaft 12 eine kreisförmige Bohrung 24 im unteren Wandelement 15, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Verriegelungsschaftes 12. Der Rand der Bohrung 24 bildet einen Anschlag, der die Pendelbewegung des Verriegelungsschaftes 12 begrenzt.
  • Jedem Verriegelungszapfen 8 ist eine Auflageplatte 25 und eine an die Oberseite der Auflageplatte 25 angeordnete Distanzbüchse 26 zugeordnet. Die Aufnahmeplatte 25 und die Distanzbüchse 26 sind am Verriegelungsschaft 12 in dessen Längsrichtung verschiebbar gelagert. Wie aus 3 ersichtlich, verläuft die Auflageplatte 25 in einer horizontalen Ebene, die senkrecht zur in vertikaler Richtung verlaufenden Längsachse des Verriegelungsschaftes 12 arretiert ist. Die an die Oberseite der Auflageplatte 25 anschließende Distanzbüchse 26 weist eine im Wesentlichen hohlzylindrische Form auf.
  • An die Unterseite der Auflageplatte 25 schließt eine Führungsbüchse 27 an, die ebenfalls am Verriegelungsschaft 12 geführt ist. Die Führungsbüchse 27 bildet ein Aufnahmeelement, welche zur Ankopplung an einen Container in eine als Containerbeschlag ausgebildete Aufnahme einführbar ist.
  • Bei der Ankopplung des Hebegeräts 1 an einen Container wird bei Einführen des Verriegelungszapfens 8 in die jeweilige Aufnahme am Container die Auflageplatte 25 gegen die Oberseite des Containers gedrückt. Dadurch wird die Auflageplatte 25 am Verriegelungsschaft 12 solange nach oben geschoben, bis der obere Rand der Distanzbüchse 26 am unteren Wandelement 15 anliegt, dessen Unterseite einen Anschlag für die Distanzbüchse 26 bildet.
  • An der Oberseite der Auflageplatte 25 mündet ein parallel zum Verriegelungsschaft 12 verlaufender Taststift 28 aus. Der Taststift 28 ist an die Auflageplatte 25 gekoppelt, so dass dieser mit der Auflageplatte 25 gegen den Verriegelungsschaft 12 verschiebbar ist. Der Taststift 28 ist im Wesentlichen kreiszylindrisch ausgebildet. Er durchsetzt das obere Wandelement 14 und das untere Wandelement 15, so dass dessen oberes freies Ende oberhalb des oberen Wandelements 14 liegt.
  • Im Bereich zwischen dem oberen Wandelement 14 und dem unteren Wandelement 15 ist der Taststift 28 von einer Feder 29 umschlossen, die an einem von der Unterseite des oberen Wandelements 14 gebildeten Anschlag anliegt.
  • Der Taststift 29 weist einen nicht dargestellten Mitnehmer in Form einer Querschnittsverbreiterung auf, welcher von unten gegen die Feder 29 drückt. Damit erfolgt die Aufwärtsbewegung des Taststiftes 28 am Verriegelungsschaft 12 gegen die von der Feder 29 ausgeübte Gegenkraft.
  • An der Oberseite des Taststiftes 28 ist ein kreisscheibenförmiges Scheibenelement 30 vorgesehen, welches über die Mantelfläche des Taststiftes 28 hervorsteht.
  • Diesem Scheibenelement 30 sind zwei Stege 31 zugeordnet, die von der Mantelfläche der Kalotte 18 hervorstehen. Zudem befindet sich im Bereich des oberen Endes des Taststiftes 28 ein Endschalter 32. Mit dem Endschalter 32 ist die Position des Scheibenelements 30 erfassbar.
  • Bei freiliegenden Verriegelungszapfen 8, d.h. bei vom Container abgekoppeltem Hebegerät 1, ist der Taststift 28 und mit diesem die Auflageplatte 25 durch die Federkraft der Feder 29 in einer ersten, unteren Endposition gehalten. In dieser ersten Endposition liegt das Scheibenelement 30 auf gleicher Höhe mit den Stegen 31 und auf gleicher Höhe mit dem Endschalter 32. Dadurch liegen zum einen die Stege 31 am Scheibenelement 30 an und bilden so eine Verdrehsicherung für den Verriegelungszapfen B. Weiterhin liegt das Scheibenelement 30 im Erfassungsbereich des Endschalters 32. Durch die Detektion des Scheibenelements 30 wird im Endschalter 32 ein Signal generiert, welches anzeigt, dass sich der Taststift 28 in der ersten Endposition befindet. Das vom Endschalter 32 generierte Signal wird zweckmäßigerweise in einer Steuereinheit zur Steuerung des Hebegeräts 1 ausgewertet.
  • Bei Ankopplung des Hebegeräts 1 an den Container wird die Auflageplatte 25 auf den Container aufgesetzt. Durch den vom Container ausgeübten Anpressdruck werden die Auflageplatte 25 und der Taststift 28 gegen die Federkraft der Feder 29 am Verriegelungsschaft 12 nach oben geschoben, bis die Distanzbüchse 26 an der Unterseite des unteren Wandelements 15 anliegt.
  • In dieser zweiten, oberen Endposition liegt das Scheibenelement 30 oberhalb der Stege 31 und oberhalb des Endschalters 32.
  • Da das Scheibenelement 30 nun außerhalb des Bereichs der Stege 31 liegt, kann der Verriegelungszapfen 8 frei gedreht werden.
  • In der zweiten Endposition wird das Scheibenelement 30 nicht mehr vom Endschalter 32 erfasst. Das dementsprechend im Endschalter 32 generierte Signal zeigt an, dass sich der Taststift 28 in seiner zweiten Endposition befindet.
  • 1
    Hebegerät
    2
    Hauptrahmen
    3
    Verschiebeträger
    4
    Holm
    5
    Schubstange
    6
    Kopfträger
    7
    Verriegelungseinheit
    8
    Verriegelungszapfen
    9
    Eckeinweiser
    10
    Elektromotor
    11
    Zahririemen
    12
    Verriegelungsschaft
    13
    Aussparung
    14
    Oberes Wandelement
    15
    Unteres Wandelement
    16
    Halbkalotten
    17
    Fixierring
    18
    Kalotte
    19
    Gleitring
    20
    Schutzring
    21
    Absatz
    21'
    Absatz
    22
    Fixierschrauben
    23
    Gewindebohrung
    24
    Bohrung
    25
    Auflageplatte
    26
    Distanzbüchse
    27
    Führungsbüchse
    28
    Taststift
    29
    Feder
    30
    Scheibenelement
    31
    Stege
    32
    Endschalter

Claims (19)

  1. Verriegelungssystem für ein Hebegerät (1) zum Transport eines Lastträgers mit einer vorgegebenen Anzahl von Verriegelungszapfen (8) zur Ankopplung an den Lastträger, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verriegelungszapfen (8) am unteren Ende eines frei hängenden Verriegelungsschaftes (12) angeordnet ist, wobei der Veniegelungsschaft (12) an seinem oberen Ende in einer Drehlagerung gelagert ist.
  2. Verriegelungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Drehlagerung zwei Halbkalotten (16) aufweist, welche zur Fixierung des zugeordneten Verriegelungsschaftes (12) in eine rotationssymmetrische Aussparung (13) an dessen oberem Ende greifen.
  3. Verriegelungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Veniegelungsschaft (12) über seine gesamte Länge einen rotationssymmetrischen Querschnitt aufweist.
  4. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung der beiden Halbkalotten (16) an der Aussparung (13) des Verriegelungsschaftes (12) ein auf den Oberseiten der Halbkalotten (16) aufsitzender Fixierring (17) und eine an die Unterseiten der Halbkalotten (16) anschließende Kalotte (18) vorgesehen sind.
  5. Verriegelungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierung der Halbkalotten (16) zwischen dem Fixierring (17) und der Kalotte (18) mittels Fixierschrauben (22) erfolgt, welche an der Oberseite des Fixierrings (16) betätigbar sind.
  6. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten jeder Drehlagerung jeweils an der Oberseite eines Holmes eines Verschiebeträgers (3) des Hebegerätes (1) angeordnet sind.
  7. Verriegelungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Kalotte (18) auf einem Gleitring (19) am Holm des Verschiebeträgers (3) aufliegt.
  8. Verriegelungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitring (19) auf einem Schutzring (20) aufliegt.
  9. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 6–8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsschaft (12) eine Bohrung (24) an der Unterseite des Holmes (4) des Verschiebeträgers (3) durchsetzt, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Verriegelungsschaftes (12).
  10. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 1–10, dadurch gekennzeichnet, dass an die Oberseite jedes Verriegelungszapfens (8) eine Auflageplatte (25) anschließt, an deren Oberseite eine Distanzbüchse (26) anschließt, in welcher der Verriegelungsschaft (12) geführt ist.
  11. Verriegelungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (25) und die Distanzbüchse (26) in Längsrichtung des Verriegelungsschaftes (12) verschiebbar gelagert sind.
  12. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Holmes des Verschiebeträgers (3) einen Anschlag für die Distanzbüchse (26) bildet.
  13. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 10–12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (25) einen Anschlag für den am Verriegelungszapfen (8) fixierten Lastträger bildet.
  14. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 10–13, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite der Auflageplatte (25) ein parallel zum Verriegelungsschaft (12) verlaufender Taststift (28) ausmündet, welcher eine Verdrehsicherung für den Verriegelungszapfen (8) bildet.
  15. Verriegelungssystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite des Taststiftes (28) ein über dessen Mantelfläche seitlich hervorstehendes Scheibenelement (30) vorgesehen ist, welches zur Verdrehsicherung der Verriegelungszapfen (8) mit von der Mantelfläche der Kalotte (18) hervorstehenden Stegen (31) in Eingriff bringbar ist.
  16. Verriegelungssystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass bei freiliegendem Verriegelungszapfen (8) das Scheibenelement (30) in einer ersten Endposition auf Höhe der Stege (31) liegt, und dass bei an den Lastträger gekoppelten Verriegelungszapfen (8) der Taststift (28) durch den Anpressdruck des Lastträgers auf die Auflageplatte (25) in Längsrichtung verschoben wird, so dass das Scheibenelement (30) in einer zweiten Endposition außerhalb des Eingriffbereichs der Stege (31) liegt.
  17. Verriegelungssystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Endpositionen des Scheibenelements (30) mittels eines Endschalters (32) erfassbar sind.
  18. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Endposition die Distanzbüchse (26) an der den Anschlag bildenden Unterseite des Holmes des Verschiebeträgers (3) aufliegt.
  19. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 16– 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Taststift (28) mittels einer von einer Feder (29) ausgeübten Federkraft in der ersten Endposition gehalten ist.
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