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DE1022423B - Elektrische Steuervorrichtung fuer Anlasser-Gasturbinen - Google Patents

Elektrische Steuervorrichtung fuer Anlasser-Gasturbinen

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Publication number
DE1022423B
DE1022423B DEB29008A DEB0029008A DE1022423B DE 1022423 B DE1022423 B DE 1022423B DE B29008 A DEB29008 A DE B29008A DE B0029008 A DEB0029008 A DE B0029008A DE 1022423 B DE1022423 B DE 1022423B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion
relay
fuel
switch
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB29008A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Aviation Corp
Original Assignee
Bendix Aviation Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Aviation Corp filed Critical Bendix Aviation Corp
Publication of DE1022423B publication Critical patent/DE1022423B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/26Starting; Ignition
    • F02C7/268Starting drives for the rotor, acting directly on the rotor of the gas turbine to be started
    • F02C7/275Mechanical drives
    • F02C7/277Mechanical drives the starter being a separate turbine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Elektrische Steuervorrichtung für Anlasser-Gasturbinen Die Erfindung betrifft eine elektrische Steuervorrichtung für Anlasser-Gasturbinen, die von einem in einer Brennkammer verbrennenden Gemisch aus flüssigem Brennstoff und einem die Verbrennung beeinflussenden Medium beaufschlagt werden.
  • Die Entwicklung der Gasturbine und der Strahltriebwerke bringt neue Probleme in der Konstruktion von Anlassern mit sich. Solche Kraftmaschinen unterscheiden sich von den üblichen Brennikraftkolbenmaschinen dadurch, daß sie, um an.gel-assen werden zu können, auf eine Mindestdrehzahl für einen selbständigen Betrieb gebracht werden müssen, während (der Kolbenmotor beim Anwerfen mit einer sehr geringen Drehzahl anspringt.
  • Das schwierige Anwerfen der Gasturb in:e.ntriebw erke sowie die gedrängte Konstruktion der Flugzeuge, für welche solche Triebwerke bestimmt sind, haben zur Folge, daß die üblichen elektrischen Anlasser wegen des Gewichtes und des Umfanges oder nötigen Batterien unpraktisch sind. Ein turbinenartiger Anlasser, für welchen eine kleine, mit einer hoben Drehzahl laufende Turbine verwendet wind, scheint zweckmäßig zu sein, um .die schweren,, in Frage kommenden Bedingungen zu erfüllen, @da .er klein ist und keine umfangreichen Batterien erfordert. Es ist eine Anlasser-Turbine mit .einem drehzahlabhängigen Schalter bekannt, der j-eidoch auf ein Ventil einwirkt, das die komprimierte Luft von dem Einlaß des Anlassers an !dem Anlasser vorbei zum Auslaß führt, wenn die Turbine ;die vorgeschriebene Dreh; zahl erreicht hat. Hierdurch ergaben sich im Betrieb erhebliche Verluste.
  • Chemische Produkte und feste Treibmittel, wie ein langsam brennendes Pulver, sind ebenfalls bekannt, um Gase zum Antreiben der Turbine zu erzeugen. Diese Mittel sind jedoch unzweckmäßig wegen der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen, @di.e nötig sind, um die erzeugten Gase abzufangen und zu steuern,, Außerdem ist das Aufbewahren der chemischen Produkte oder des Pulvers nicht ohne Gefahr.
  • Deshalb wurde bekanntlich durch Verbrennung eines Gemisches von Brennstoff und Luft ein zur Erzeugung von Gasen geeignetes Mittel geschaffen,, mit welchem,die ob enerwähnten Nachteile vermieden werden. Dabei wird der gleiche Brennstoff wie für die Gasturbine oder das Strahltriebwerk verwendet. Bei einer Vorrichtung zur Verbrennung von Brennstoff in Luft darf die Verbrennungsdauer nicht zu groß werden, damit keine Beschädigung der Turbine eintritt.
  • Bisher wurde die Dauer der Verbrennung durch verschiedene Arten von elektrischen Zeitschaltw.erken begrenzt, die nach einer vorbestimmten Zeitdauer den Zufluß der Luft und des Brennstoffes unterbrechen. Dieses Verfahren weist,den Nachteil auf"daß das Zeitschaltwerk, sobald es einmal eingeschaltet worden ist, sein volles Programm durchsteuert, umabhängig davon, ob in der Brennkammer die Zündung stattgefunden hat oder nicht. Die Zündkerze oder sonnstige Zündvorrichtung wird ebenfalls für den vollen Arbeitskreislauf, d. h. für das volle Programm, erregt. Ferner weisen solche Vorrichtungen den Nachteil auf, d@aß sie gegen Schwingungen und Stöße höchst empfindlich sind.
  • Um Rundfunkstörungen in den Hochspannungszündkrieisen auf ein Mindestmaß zu verringern, ist es nötig, die Dauer der Erregung des Stromkreises zu begrenzen oder sonst umständliche Filter und Abschirmungen vorzusehen. Sobald in einem geschlossenen Verbrennungsraum eine Zündung stattgefunden hat, erhält die Verbrennung sich weiter von selbst, wobei es wünschenswert ist, den Hochspannungszündlkreis sofort nach der Zündung zu unterbrechen.
  • Die Erfindung schafft eine elektrische Steuervorrichtung für eine Anlasser-Gasturbine durch Anordnung .eines von einem handbetätigten Anlaßschalter einzuschaltenden Speiserelais, das Stromkreise schließt und die Zufuhr von Brennstoff zur Brennkammer unmittelbar und die eines die Verbrennung beeinflussen-,den Mediums zu der Brennkammer mittelbar steuert, wobei eine auf den an der Turbineneinlaßseite herrschenden Druck ansprechende Schaltvorrichtung vorgesehen ist, die bei Merschreiten eines vorgegebenen Druckes den handbetätigten Anlaßschalter überbrückt und damit die Erregung des Relais unabhängig vom handbetätigten Anlaßschalter aufrechterhält. Daher macht auch umgekehrt ;der Druckabfall in der Brennkammer die Relais stromlos und schaltet .die Vorrichtung aus.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Benutzung eines auf einen Druckanstieg in der Brennkammer ansprechenden Schalters, wobei der Druckanstieg durch die Verbrennung des Brennstoffces und des die Verbrennung beeinflussenden Mediums verursacht wird und die Erregung des Ziindstrornkreises unterbricht.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich ausführlicher aus der folgenden Beschreibung und aus der Zeichnung, in welcher eine Ausführungsformder Erfindung beispielsweise dargestellt ist.
  • Die einzige Figur dieser Zeichnung zeigt eine elektrische Steuervorrichtung nach der Erfindung in schematischer Darstellung zusammen mit einer Anlaßvorrichtung.
  • In :der Zeichnung ist der Anlasser mit 1 bezeichnet und besteht aus einer Turbine 2; die durch ein Untersetzungsgetriebe 3 mit der Anlaßwelle 4 verbunden ist. Die Anlaßwelle 4 kann mit der anzulassenden (nicht gezeigten) Kraftmaschine in üblicher Weise verbunden sein. Einzelheiten der Turbine 2, des L:ntersetzungsgetriebes 3 und der Anlaßwelle 4 sind weggelassen worden, da deren Konstruktion nicht zur Erfin-Jung gehört.
  • Der Brennkaminerraum 5 ist mit der Turbine 2 durch Düsen 6 verbunden. Eine Druckluftqtielle 7 ist durch eine Leitung 8, ein druckgesteuerts Reduzierventil 9, .die Leitung 10 und die Drossel 11 finit 'der Brennkammer 5 verbunden. Eine Brennstoffquelle 12 ist durch die Leitung 13, das elektromagnetisch gesteuerte Ventil 14, die Leitung 15 und die Brennstoffdüse 16 mit der Brennlcamnmer 5 verbunden. Eine Zündkerze bzw. Zündvorrichtung 17 ist vorgesehen, um das Brennstoff- und Luftgemisch im Raum 5 zu zünden.
  • Die Druckluftquelle 7 ist ebenfalls durch die Leitung 18, ein Druckreduzierventil 19, die Leitung 20, ein elektromagnetiscb gesteuertes Ventil 21 und die Leitung 22 mit dein Brennstoffsammler 12 verbunden. Das druckgesteuerte Ventil _9 ist ebenfalls mit 'der Leitung 22 verbunden, so daß es bei Öffnung des Ventils 21 infolge des Druckanstieges der Luft in der Leitung 22 über einen vorbestimmten Wert geöffnet wird, so Jaß Luft von der Leitung 8 durch die Leitung 10 und die Drossel 11 zur Brennkammer 5 strömen kann.
  • Der Sammler 12 besitzt eine Brennstoffkaimner 24 und eine Luftkaminen 25. Die Abschnitte 24 und 25 sind durch eine elastische dichtschließende Scheidewand 26 voneinander getrennt. Die Luft gelangt durch Leitung 22 in die Luftkammer 25. Die Brennstoffkammer 24 ist durch die Leitungen 13 und 27, durch da.: Absperrventil 28 und die Leitung 29 mit der (nicht gezeigten) Brennstoffanlage des Flugzeuges verbunden.
  • Ein elektrischer Druckschalter 30 wird durch den in der Brennkammer 5 herrschenden Druck betätigt. Der Schalter 30 besitzt Schaltglieder 31 und 32. die für gewöhnlich die offene Stellung einnehmen. Wenn die Schaltglieder 31 und 32 die geschlossene Stellung einnehmen, liegen sie an den Kontakten 33 und 34 an.
  • Ein Druckknopfschalter 36 schließt bei Betätigung 4ie Kontakte 37 und 38. Der Kontakt 37 ist durch den Leiter 39 mit einer Stromquelle, z. B. einer Batterie 40, verbunden, von welcher ein Pol geerdet ist. Der Kontakt 38 ist durch einen Leiter 41 mit Schaltgliedern 42 und 43 des Relais 44 verbunden. Die Schaltglieder 42 und 43 liegen für gewöhnlich an den Kontakten 45 bzw. 46 an. Der Kontakt 45 ist durch einen Leiter 47 mit der Zündspule 48 verbunden. von der der Leiter 49 zur Zündkerze 17 führt. Die Zündspule 48 ist mittels Leiter 50 geerdet.
  • Der Kontakt 46 ist durch den Leiter 51 finit einem Pol des Flielikraftschalters 52 verbunden. Der Schalter 52 ist durch das Getriebe 53 mit der Turbine 2 verbunden und für gewöhnlich geschlossen. Wenn die Drehzahl der Turbine 2 einen vorbestimmten Wert übersteigt, so wird der Schalter 52 geöffnet. Der andere Pol des Schalters 52 isst durch den Leiter 54 mit dein einen Ende der Steuerwicklung 55 des Relais 56 verbunden. Das andere Ende der Wicklung 55 ist durch eine Verbindung 57 geerdet.
  • Das Relais 56 besitzt ein Paar Schaltglieder 58 und 59. die normalerweise die offene Stellung einnehmen. Das Schaltglied 58 schließt bei Betätigung die Kontakte 60 und 61. und das Schaltglied 59 schließt die Kontakte 62 und 63. Die Kontakte 60 und 62 sind durch den Leiter 64 mit der Batterie 40 verbunden. Der Kontakt 61 ist durch den Leiter 65 mit der einen Klemme des Elektromagnetventils 21 verbunden. Die andere Klemme des Ventils 21 ist durch den Leiter 66 geerdet. Der Kontakt 61 ist ebenfalls durch den Leiter 67 mit der einen Klemme des Elektromagnetventils 14 verbunden, dessen andere Klemme durch den Leiter 68 geerdet ist. Der Kontakt 63 ist durch den Leiter 69 mit den Kontakten 33 und 34 des Schalters 30 verbunden.
  • Das Schaltglied 31 des Schalters 30 ist durch den Leiter 70 mit dem Leiter 51 verbunden. Das Schaltglied 32 des Schalters 30 ist durch den Leiter 71 finit dem einen Ende der Wicklung, 72 des Relais 44 verbunden. Das andere Ende der Wicklung 72 ist durch den Leiter 73 geerdet. Ein Kontakt 74 des Relais 44 ist ebenfalls mit den Leiter 71 verbunden.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Wenn der Druckknopfschalter 36 geschlossen wird, dann fließt ein Strom von der Batterie 40 und durch die Schaltglieder 42 und 43 zur Zündspule 48 und zur Wicklung 55 des Relais 56. Durch die Erregung des Relais 56 werden die Schaltglieder 58 und 59 betätigt und schließen die zugehörigen Kontakte 60. 61 bzw. 62, 63. Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, der von der Batterie 40 ausgeht und die Elektromagnetventile 14 und 21 öffnet. Durch das Öffnen des Ventils 21 wird die Luftkammer des Breniistoffsaniinlers beaufschlagt und das druckgesteuerte Ventil 9 betätigt, welche# Luft in die Brennkaininer einläßt. Die Kontakte 33 und 34 -des Schalters 30 werden ebenfalls an Spannung gelegt.
  • Wenn Jie Zündung in der Brennkaminen 5 stattfindet, so steigt der Druck rasch an und schließt die Kontakte 33 -und 34 des Schalters 30. Hierdurch wird der Druckknopfschalter 36 überbrückt und die Wicklung 55 durch den Druckschalter 30 und den Fliehkraftschalter 52 erregt. Durch das Schließen des Schalters 30 wird auch die Wicklung 72 des Relais 44 erregt. das den Schaltarm 42 vorn Kontakt 45 abzieht und den Schaltarm 43 mit dem Kontakt 74 in Berührung bringt. Durch Öffnen des Schalters 42, 45 wird die Zündung ausgeschaltet. Der Schalter 43. 74 Überbrückt den Druckknopfschalter 36 während des ganzen Anlaßvorganges. Falls der Schalter 36 während des Anlassens in der geschlossenen Stellung gehalten wird, kann ein neue: Anlasen erst dann stattfinden. wenn der Schalter 36 geöffnet wird. Sobald der Anl.aßvorgang entweder durch Verbrennung des Brennstoffvorrates im Sammler oder durch öffnung des Fli-eh'kraftschalters beendet ist, wird die Wicklung 55 stromlos, so daß das Relais 56 abfällt. Hierdurch werden die Elektromagnetventile 14 und 21 stromlos und schließen sich, wodurch die Luft- und Brennstoffzufuhr unterbunden wird. Wenn das Ventil 21 geschlossen ist, so wird ,die Leitung 22 mit ,der Atmosphäre verbunden und,der Druck aus dem Ventil 9 und der Luftkammer 25 des Sammlers 12 abgielassen. Infolge Ablassens des in der Steuerleitung zum druckgesteuerten Ventil 9 herrschenden Druckes schließt jetzt der Druck der Luftzuführungsleitun:g 8 das Ventil 9 und unterbindet die Luftzufuhr.
  • Die Wicklung 72 wird auch s,tronnlo.s, und ddte Schaltglieder 42 und 43 kehren in ihre normale Stellung zurück.
  • Beim Ablassen des Luftdruckes aus der Luftkammer 25 des Sammlers 12 wird die Brennstoffkammer 24 durch die Leitung 29 und das Absperrventil 28 mit Brennstoff aus dem Brennstoffbehälter -des Flugzeuges neu gefüllt.
  • Während die dargestellte Vorrichtung für die Steulerung eines Brennkraftanlassers verwendet wird, so eignet sie sich auch für beliebige Verbrennungsvorrichtungen, bei welchen die Zündung abzustellen ist, wenn sie nicht mehr benötigt wird.
  • Wenn, auch nur eine einzige Ausführungsform der Erfindung dargestellt und beschrieben wurde, so, versteht es sich von selbst, d:aß sich verschiedene Änderungen an der Ausbildung und gegenseitigen Anordnung der Teile für den Fachmann ohne weiteres ergeben und im Rahmen -der Erfindung vorgenommen werid,en können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrische Steuervorrichtung für Anlasser-Gasturbinen, die von einem in einer Brennhammer verbrennenden 'Gemisch aus flüssigem Brennstoff und einem di,e Verbrennung beeinflussenden Medium beaufschlagt werden, gekennzeichnet durch ein von einem handbetätigten Anlaßscha.lter (36) einzuschaltendes Speiserelais (56), das Stromkreise schließt, die ,die Zufuhr von Brennstoff zur Brennkammer unmittelbar und die eines die Verbrennung beeinflussenden Mediums zu der Brenn kammer (5) mittelbar steuern. wobei eine auf den an der Turbineneinlaßseite herrschenden Druck ansprechende Schaltvorrichtung (30) vorgesehen ist, welche bei Überschreiten eines vorgegebenen Druckes den handbetätigten Anlaßschalter (36) überbrückt und damit die Erregung des Relais (56) unabhängig vom handbetätigten An.laßschalter (36) aufrechterhält.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 mit einer zur Zündung ,des Brennstoff-V erbrennungsmed'ium-Gemisches in der Brennkammer (5) dienenden Zündeinrichtung (17, 48), dadurch gekennzeichnet, daß der die Zündeinrichtung (17, 48) erregende Stromkreis (41, 42, 47) @durch den handbetätigten Anlaßschalter (36) geschlossen und durch ein Hilfsrelais (44) geöffnet wird, welches bei M- erschreiten des vorgegebenen Druckes an. -der Turbinenei.nlaßseite durch die auf Druck ansprechende Schaltvorrichtung (30) eingeschaltet wird.
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur unmittelbaren Steuerung ,der Zuführung von Brennstoff ein Ventil (14) und zur mittelbaren" pneumatischen Steuerung des die Verbrennung beeinflussenden Mediums in die Brennkammer der Turbine ein Ventil (21) vorgesehen ist, wobei beide Ventile (14, 21) elektromagnetisch betätigt werden und die Erregerstromkreise für die Ventilbetätigungen vom Speiserelais (56) .geschaltet werden.
  4. 4. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Erregerstromkreis des Speiserelais (56) ein auf die Drehzahl der Tur-.bine ansprechender Fliehkraftschalter angeordnet ist, der bei Überschreiten einer vorgegebenen Drehzahl den vorgenannten Erregerstromkreis unterbricht.
  5. 5. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zündstromkreis (41, 42, 47) öffnende Relais (44) 'bei Erregung infolge der Schließung des druckabhängigen Schalters (30) einen Kontakt (43, 74) in einem die Spannungsquelle, den Startschalter und die Erregungswicklung (72) des Relais (44) in Reihe enthaltenden Stromkreis schließt, wobei das Relais (44) auch über den geschlossenen Startscharlter erregt wird.
  6. 6. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der elektromagnetisch betätigten Ventile (21), welches mittelbar pn,eumatisch die Zufuhr des die Verbrennung beeinflussenden Mediums zur Brennkammer (5) steuert, gleichfalls die Brennstoffmenge in einem Behälter unter Förderdruck setzt, während das andere elektromagnetisch betätigte Ventil (14) die Zufuhr des unter Förderdruck stehenden Brennstoffes zur Brennkammer (5) steuert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 833 887.
DEB29008A 1952-12-31 1953-12-24 Elektrische Steuervorrichtung fuer Anlasser-Gasturbinen Pending DE1022423B (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243918B (de) 1959-06-10 1967-07-06 Rover Co Ltd Anlassvorrichtung fuer ein Gasturbinentriebwerk
DE1264868B (de) * 1962-10-11 1968-03-28 Bendix Corp Anlasser fuer Gasturbinentriebwerke
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DE3837736A1 (de) * 1987-11-13 1989-05-24 Sundstrand Corp Kombiniertes aussen- und notstromaggregat
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