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DE10224700A1 - Spreizhülse für Spreizanker und Verfahren zur Herstellung von Spreizhülsen - Google Patents

Spreizhülse für Spreizanker und Verfahren zur Herstellung von Spreizhülsen

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Publication number
DE10224700A1
DE10224700A1 DE2002124700 DE10224700A DE10224700A1 DE 10224700 A1 DE10224700 A1 DE 10224700A1 DE 2002124700 DE2002124700 DE 2002124700 DE 10224700 A DE10224700 A DE 10224700A DE 10224700 A1 DE10224700 A1 DE 10224700A1
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DE
Germany
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expansion
expansion sleeve
anchor
sleeve
section
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2002124700
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Heinzelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
Original Assignee
Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG filed Critical Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
Priority to DE2002124700 priority Critical patent/DE10224700A1/de
Priority to PCT/EP2003/003755 priority patent/WO2003102431A1/de
Publication of DE10224700A1 publication Critical patent/DE10224700A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B37/00Nuts or like thread-engaging members
    • F16B37/04Devices for fastening nuts to surfaces, e.g. sheets, plates
    • F16B37/041Releasable devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/06Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve
    • F16B13/063Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spreizhülse (1) für Spreizanker (2), insbesondere Einschlag- und Bolzenanker, die einen konischen Spreizabschnitt (9) aufweisen, wobei sich der Spreizabschnitt (9) in Einbringrichtung des Spreizankers (2) aufweitet. Die Spreizhülse (1) wird auf dem Spreizabschnitt (9) aufgesetzt und ist durch Verschieben aufspreizbar. Die erfindungsgemäße Spreizhülse (1) weist einen wellenförmig gefalteten Spreizbereich (8) auf, der ein dem Spreizabschnitt (9) angepasstes Dreieck beschreibt. Zur Herstellung wird vorgeschlagen, dass aus Blech eine Ausgangskontur mit einem Teller und davon radial abstehend mehreren Laschen gestanzt wird. Im Weiteren werden die Laschen wellenförmig vorgeprägt und dann zu einer Rohhülse rechtwinklig gebogen. Abschließend wird die Spreizhülse (1) mit einem Kalibrierstempel (21) in einem Gesenk (20) gestaucht, wobei der wellenförmige Spreizbereich (8) verdichtet und der Dreieckswinkel exakt eingestellt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Spreizhülse für Spreizanker sowie ein Verfahren, dass zur Herstellung solcher Spreizhülsen geeignet ist.
  • Derartige Spreizhülsen sind weithin bekannt. Sie sind Teil von Spreizankern, die ein Ankergrundteil aufweisen. Das Ankergrundteil wird in ein Bohrloch eingebracht und weist einen konischen Spreizabschnitt auf. Der Spreizabschnitt weitet sich in Einbringrichtung des Spreizankers auf. Die Spreizhülse wird axial verschieblich auf dem Spreizabschnitt aufgesetzt und ist durch Verschieben aufspreizbar. Je nach Funktionsweise des Verschiebens auf dem Spreizabschnitt können unterschiedliche Spreizanker unterschieden werden, was sich zum Teil auch auf die Spreizhülse selbst auswirkt. Bei Bolzenankern verkrallt sich die Spreizhülse an der Bohrlochinnenwand, während das Ankergrundteil in Richtung aus dem Bohrloch gezogen wird. Bei Einschlagankern mit Spreizhülse ist diese topfförmig ausgebildet, umschließt das Ende des Ankergrundteils und wird zentrisch von innen in Einbringrichtung des Einschlagankers verformt. Hierdurch wird sie über den feststehenden, konischen Spreizabschnitt des Ankergrundteils gezogen und verspreizt. Bekannt sind Spreizhülsen einerseits aus Vollmaterial und andererseits aus Blech als Stanz-/Biegeteil (beispielsweise aus DE 100 38 615 A1).
  • Spreizhülsen aus Vollmaterial haben vor allem den Nachteil, dass sie aufwändig in der Herstellung sind. Spreizhülsen aus Blech werden zum Teil gefaltet, um so eine dem konischen Spreizabschnitt des Ankergrundteils angepasste Form zu erhalten. Die Faltung wird dabei derart vorgenommen, dass zwei sich mantelartig umhüllende Blechschichten entstehen. Allerdings kann aufgrund dieses Verfahrens eine Spreizhülse mit dreieckigem Längsschnitt nur unzureichend angenähert werden. Bei Bolzenankern wird die Spreizhülse daher meist auf einem Halsabschnitt oberhalb des Spreizabschnitts angebracht und erhält erst beim Verschieben eine konische Form. Ein weiteres häufiges Problem ist das Gleitverhalten der Spreizhülse auf dem Ankergrundteil. Dieses soll nicht nur für den Setzvorgang gewährleistet werden, sondern auch ein Nachspreizen der Spreizhülse erlauben, beispielsweise für den Fall einer schockartigen Zugbelastung durch Erdbeben oder für den Fall einer Rissbildung mit der Folge einer Bohrlochaufweitung. Daher kommen zum Teil aufwändige Beschichtungen zum Einsatz um ein "Fressen" zu verhindern, d. h. eine korrosionsbedingte Verstärkung der Haftreibung zwischen den Bauteilen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spreizhülse aus Blech zu schaffen, deren Längsschnitt im Spreizbereich ein Dreieck möglichst gut beschreibt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 sowie durch das Verfahren nach Anspruch 5 gelöst. Die Spreizhülse weist einen wellenförmigen Spreizbereich auf. Dabei nimmt die Wellenhöhe in Einbringrichtung des Spreizankers ab. Damit beschreibt der Spreizbereich im Längsschnitt annähernd ein Dreieck.
  • Zur Herstellung einer derartigen Spreizhülse wird vorgeschlagen, dass zunächst ein Blechteil ausgestanzt wird, das einen Teller und davon radial abstehend mehrere Laschen aufweist. Die Laschen dieser Ausgangskontur werden wellenförmig vorgeprägt, wobei die zunehmende Höhe der Wellenberge nach außen hin bereits vorgegeben wird. Dann werden die Laschen rechtwinklig abgekantet, wodurch die Rohhülse entsteht. Abschließend wird in einem Gesenk mit einem Kalibrierstempel die endgültige Form der zu montierenden Spreizhülse hergestellt. Dabei werden die vorgeformten Wellen verdichtet und die Geometrie, insbesondere der durch die Wellen beschriebene Dreieckswinkel, exakt eingestellt. Gleichzeitig werden die späteren Auflageflächen an dem Ankergrundteil abgeflacht und dabei vergrößert. Die innere Form beschreibt in diesem Zustand annähernd einen Zylinder, um das spätere Fügen auf ein Ankergrundteil zu ermöglichen. Bei diesem Fügevorgang werden die Laschen nochmals radial nach innen gebogen, um eine Klammerung um den Spreizabschnitt des Ankergrundteils zu erreichen.
  • Eine derartige Spreizhülse und das beschriebene Verfahren bieten eine einfache Möglichkeit zur Herstellung einer Hülse aus Blech, bei der unterschiedlichste Dreieckswinkel realisierbar sind. Hierdurch ergibt sich für Bolzenanker der Vorteil, dass auf einen gesonderten Halsabschnitt zum Tragen der Spreizhülse verzichtet werden kann, da die Spreizhülse direkt auf den Spreizbereich aufgebracht wird. Dies bedeutet eine Verkürzung des Spreizankers, was zu einer Materialersparnis führt und weniger tiefe Bohrlöcher erfordert. Darüber hinaus bietet eine derartige Spreizhülse die Möglichkeit, an ihrer Falten aufweisenden Innenseite Schmierstoffe aufzunehmen, die das Gleitverhalten zwischen Spreizhülse und Ankergrundteil - und damit das Nachspreizverhalten - gegenüber den bekannten Spreizhülsen verbessern.
  • In einer bevorzugten Ausführung ist die Spreizhülse topfförmig mit geschlossenem Boden ausgeformt. Dies ist insbesondere für Einschlaganker vorteilhaft, da die Spreizhülse dann durch den Einschlaganker hindurch verspreizt werden kann. Dabei wird mittels eines Werkzeugs oder eines Schlagstifts der Boden der Spreizhülse in Einbringrichtung des Schlagankers verformt und die Spreizhülse dadurch über den Spreizabschnitt des Ankergrundteils gezogen und verspreizt.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführung weist die Spreizhülse mindestens eine Haltekralle auf. Im Falle der Verwendung der Spreizhülse für einen Bolzenanker ist diese für einen ersten Halt im Bohrloch wichtig, damit bei beginnendem Herausziehen des Ankergrundteils aus dem Bohrloch die Spreizhülse durch die Bohrlochinnenwand festgehalten und der Spreizabschnitt des Ankergrundteils in die Spreizhülse gezogen werden kann. Darüber hinaus wird die Verankerung des fertig gesetzten Spreizankers verbessert. Bei Spreizhülsen für Schlaganker wird durch entsprechende Haltekrallen die Verankerung des fertig gesetzten Spreizankers verbessert.
  • Entsprechend dem beschriebenen Verfahren zur Herstellung einer derartigen Spreizhülse weist diese in einer bevorzugten Ausführung mindestens einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz auf.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele sowie in der Zeichnung dargestellter Verfahrensschritte näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Schnittdarstellung der Spreizhülse in der Anwendung bei einem Einschlaganker,
  • Fig. 2 die Spreizhülse in der Anwendung bei einem Bolzenanker,
  • Fig. 3 eine Draufsicht der Ausgangskontur,
  • Fig. 4 eine Schnittdarstellung der Rohhülse und
  • Fig. 5 eine Schnittdarstellung einer Kalibriereinrichtung zur Herstellung der montierbaren Spreizhülse aus der Rohhülse.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Anwendung zeigt die Spreizhülse 1 als Teil eines Einschlagankers 2 in einem in einen Untergrund 3 eingebrachten Bohrloch 4. Der Einschlaganker 2 umfasst neben der Spreizhülse 1 das Ankergrundteil 5 und den Schlagstift 6. Der Einschlaganker 2 wird in der dargestellten Form in das Bohrloch 4 eingeschoben und durch einen Schlag auf den Schlagstift 6 verspreizt. Der Schlagstift 6 bewirkt, dass der Boden 7 der Spreizhülse 1 in Einbringrichtung des Einschlagankers 2 ausgewölbt wird und gleichzeitig der Spreizbereich 8 der Spreizhülse 1 über den konischen Spreizabschnitt 9 des Einschlagankers 2 gezogen wird. Die Ankerschulter 10 am Ankergrundteil 5 verhindert dabei, dass sich der Einschlaganker 2 innerhalb des Bohrlochs 4 verschiebt. Durch das Ziehen der Spreizhülse über den Spreizabschnitt 9 des Einschlagankers 2 werden die Spreizbereiche 8 der Spreizhülse 1 verspreizt und legen sich an die Bohrlochinnenwand 11 an. Die Spreizhülse 1 weist einen wellenförmigen Spreizbereich 8 auf, wobei die Höhe der Wellenberge in Einführrichtung des Einschlagankers 2 abnimmt. Hierdurch ist der Längsschnitt nahezu dreieckig und legt sich an den konischen Spreizabschnitt 9 des Ankergrundteils 5 an. Die Spreizhülse 1 ist mehrfach in Längsrichtung geschlitzt und weist Haltekrallen 12 auf, die die Verankerung des Einschlagankers 2 im gesetzten Zustand unterstützten. Zwischen dem Spreizbereich 8 der Spreizhülse 1 und dem Spreizabschnitt 9 des Ankergrundteils 5 kann ein Schmierstoff eingebracht sein, der zur Optimierung des Gleitverhaltens sowie als Korrosionsschutz wirken kann. Die Falten 13 an der Innenseite des Spreizbereichs 8 der Spreizhülse 1 können dabei als Depot für die Schmierstoffe genutzt werden. Zur Befestigung eines Gegenstands (nicht dargestellt) dient das Innengewinde 14. Im Falle einer späteren Schockbelastung des Einschlagankers oder einer rissbedingten Aufweitung des Bohrlochs 4 wird das Ankergrundteil 5 gegenüber der feststehenden Spreizhülse 1 verschoben. Dadurch kommt es zu einem Nachspreizen der Spreizhülse 1, wodurch der Einschlaganker 2 erneut Halt erfährt. Das Ankergrundteil 5 steht jedoch über den Untergrund 3 hinaus, was ein sichtbares Signal für eine Schädigung der Befestigung bewirkt. Dies ist unbedingt notwendig, da ein derart belasteter Einschlaganker 2 bzw. ein geschädigtes Bohrloch 4 aus Sicherheitsgründen eine neue Befestigung erfordert.
  • Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Spreizhülse 1 in der Anwendung bei einem Bolzenanker 15, wobei neben der Spreizhülse 1 lediglich das Ankergrundteil 5a dargestellt ist. Beim Setzen des Bolzenankers wird das Ankergrundteil 5a mit aufgesetzter Spreizhülse 1 in dem gezeigten Zustand in das Bohrloch 4 eingeschoben. Dabei verhaken sich die Haltekrallen 12 an der Bohrlochinnenwand 11 und halten die Spreizhülse 1 beim anschließenden Anziehen des Ankergrundteils 5a. Dieses bewirkt, dass sich der Spreizbereich 8 der Spreizhülse 1 aufspreizt und eine sichere Verankerung bewirkt. Für das Nachspreizen gilt das gleiche wie für den oben beschriebenen Einschlaganker 2.
  • Die Herstellung einer derartigen Spreizhülse kann nach folgenden Schritten erfolgen. Zunächst wird aus einem Blech die in Fig. 3 dargestellt Ausgangskontur 16 ausgestanzt. Die Ausgangskontur 16 weist einen Teller 17 mit mehreren radial abstehenden Laschen 18 auf. Diese Laschen 18 werden wellenförmig vorgeprägt. Dabei nimmt die Höhe der Wellenberge radial zu. Ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen, kann das Trennen aus dem Blech mit strahlenden Verfahren (Laser-, Plasma-, Wasserstrahl) vorgenommen werden.
  • Im Weiteren werden die Laschen 18 etwa rechtwinkelig abgekantet, so dass die in Fig. 4 dargestellte Rohhülse 19 entsteht. Gegebenenfalls kann diese Rohhülse 19 bereits zur Verwendung in einem Spreizanker verwendet werden.
  • In der Regel wird jedoch die in Fig. 5 dargestellte abschießende Kalibrierung vorgenommen. Dazu wird die Rohhülse in ein Gesenk 20 gestellt und mit einem Kalibrierstempel 21 gestaucht. Es entsteht die montierbare Spreizhülse 1a. Durch das Stauchen wird einerseits der wellenförmige Querschnitt verdichtet, was zu einer Erhöhung der Stabilität und zu einer Abflachung der inneren Wellenberge 22 führt. Durch diese Abflachung wird das Kraftübertragungs- und Gleitverhalten zwischen Spreizhülse 1b und Spreizabschnitt 9, 9a des Ankergrundteils 5, 5a verbessert. Gleichzeitig entstehen die Falten 13, die als Depot für Schmierstoffe dienen können. Andererseits wird durch das Stauchen der durch den Querschnitt beschriebene Dreieckswinkel α exakt eingestellt. Da die Spreizhülse 1a bei diesem Verfahren nur hinterschnittsfrei hergestellt werden kann und auch nur diese Form ein Aufbringen auf ein Ankergrundteil 5, 5a erlaubt, muss der Spreizbereich 8 bei der Montage radial nachgebogen werden, damit er auf dem Ankergrundteil 5, 5a Halt findet.

Claims (5)

1. Spreizhülse (1) für einen Spreizanker (2, 15), der ein Ankergrundteil (5, 5a) aufweist, das in ein Bohrloch (4) einbringbar ist und das einen Spreizabschnitt (9, 9a) aufweist, der sich in Einbringrichtung des Spreizankers (2, 15) erweitert, und wobei die Spreizhülse (1) axial verschieblich auf dem Spreizabschnitt (9, 9a) aufgesetzt und durch Verschieben aufspreizbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhülse (1) einen in Längsrichtung wellenförmig gefalteten Spreizbereich (8, 8a) aufweist, wobei die Wellenhöhe in Einbringrichtung des Spreizankers (2, 15) abnimmt.
2. Spreizhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhülse (1) topfförmig mit geschlossenem Boden (7) ausgeformt ist.
3. Spreizhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhülse (1) mindestens eine Haltekralle (12) aufweist.
4. Spreizhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhülse (1) in Längsrichtung geschlitzt ist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Spreizhülse (1) insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizhülse (1) aus einem Blech gestanzt und umgeformt wird, wobei die gestanzte Ausgangskontur (16) einen Teller (17) und davon radial abstehend mehrere Laschen (18) aufweist, die im Weiteren wellenförmig vorgeprägt werden, dann zu einer Rohhülse (19) rechtwinklig gebogen werden und wobei die Spreizhülse (1) abschließend mit einem Kalibrierstempel (21) in einem Gesenk (20) kalibriert und dabei die Wellenform des Spreizbereichs (8, 8a) verdichtet wird.
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