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DE1022330B - Verfahren zur Herstellung einer Grundplatte fuer ein elektrisches Buegeleisen mit eingegossenem Heizelement - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Grundplatte fuer ein elektrisches Buegeleisen mit eingegossenem Heizelement

Info

Publication number
DE1022330B
DE1022330B DEH20382A DEH0020382A DE1022330B DE 1022330 B DE1022330 B DE 1022330B DE H20382 A DEH20382 A DE H20382A DE H0020382 A DEH0020382 A DE H0020382A DE 1022330 B DE1022330 B DE 1022330B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
openings
insulating material
heating element
moisture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH20382A
Other languages
English (en)
Inventor
Milo E Bixler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoover Ltd
Original Assignee
Hoover Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoover Ltd filed Critical Hoover Ltd
Publication of DE1022330B publication Critical patent/DE1022330B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/08Hand irons internally heated by electricity
    • D06F75/24Arrangements of the heating means within the iron; Arrangements for distributing, conducting or storing the heat

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Grundplatte für ein elektrisches Bügeleisen mit eingegossenem Heizelement Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Bügeleisen und betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Grundplatte für ein elektrisches Bügeleisen mit eingegossenem Heizelement, mit einem Widerstandsdraht und Anschlußdrähten in einer metallischen, mit einem feuchtigkeitsaufnehmenden, isolierenden Material ausgefüllten Umhüllung.
  • Bei einer derartigen Grundplatte ragen die Enden der Anschlußdrähte über die Enden der Umhüllung hinaus und nehmen die elektrischen Anschlüsse auf. Die Endteile der Umhüllung sind dabei der Atmosphäre ausgesetzt. Das für diese Heizelemente zur Verwendung kommende elektrisch isolierende Material, wie z. B. Magnesiumoxyd, ist wasseranziehend und wird daher Feuchtigkeit aus der Atmosphäre aufnehmen, wenn dieses Isoliermaterial nicht gegen die Atmosphäre abgedichtet ist. Da außerdem nach dem Eingießen des Heizelements in die Grundplatte auf dieser Bearbeitungsvorgänge unter Verwendung eines flüssigen Kühlmittels vorgenommen werden, so besteht ebenfalls die Gefahr, daß das Isoliermaterial dieses Kühlmittel aufnimmt. Die Aufnahme von Feuchtigkeit verringert jedoch die Isolierwirkung des Materials, so daß es wesentlich ist, daß die Enden des Heizelements abgedichtet sind, um den Feuchtigkeitszutritt zu verhindern.
  • Es wurde nun bereits vorgeschlagen, die Enden des Heizelements mit einer feuchtigkeitsabstoßenden Flüssigkeit zu behandeln, bevor die Grundplatte um das Heizelement gegossen wird. Das Heizelement wurde dabei in die Flüssigkeit eingetaucht. Da jedoch die Endteile der Umhüllung und Isolierung normalerweise bei der Bearbeitung nach dem Gießen entfernt werden, ist hiermit auch die Entfernung des größten Anteils des imprägnierten Isoliermaterials verbunden. Die angebrachte Abdichtung wird damit unwirksam.
  • Die Erfindung löst dieses Problem nun dadurch, daß eine oder mehrere Öffnungen in der Umhüllung vorgesehen werden und das isolierende Material durch diese Öffnungen hindurch imprägniert wird und daß der Abstand der Öffnungen von jedem Ende des Elements derart gewählt wird, daß das imprägnierte Isoliermaterial sich in der fertigbearbeiteten Grundplatte an den Enden der Umhüllung befindet. Die Imprägnierung kann dabei durch Eintauchen des Elements in eine feuchtigkeitsabstoßende Flüssigkeit während einer ausreichenden Zeitspanne erfolgen, um das Isoliermaterial über seinen ganzen Querschnitt an jeder Öffnung und über eine kurze Strecke an jeder Seite jeder Öffnung zu tränken.
  • Wenn nun die überflüssigen Endteile der Umhüllung und der Isolierung bei der Bearbeitung nach dem Gießen entfernt werden, so ist es bei dem Verfahren nach der Erfindung möglich, das imprägnierte Isoliermaterial entweder ganz oder doch zu einem wesentlichen Teil zu erhalten. Die Isolierwirkung ist damit gesichert.
  • Durch die erfindungsgemäß in der Umhüllung an zubringenden Öffnungen, durch die die Imprägnierung erfolgt, wird ein Mittel geschaffen, das die Anordnung der Imprägnierung an jeder beliebigen Stelle, also insbesondere an den günstigsten Stellen des Heizelementes erlaubt. Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen, bei denen das imprägnierte Isoliermaterial immer an den Endteilen der Umhüllung vor der Fertigbearbeitung angeordnet war, ist es bei der Erfindung möglich, die Imprägnierung derart anzuordnen, daß sie auch noch nach der Endbearbeitung der Grundplatte vorhanden und wirksam ist.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die Öffnungen derart gelegen, daß sie von dem Material der Grundplatte beim Gießen umhüllt und verschlossen werden. Bei einem bevorzugten Verfahren sind jedoch die Öffnungen in den Endteilen der aus der gegossenen Grundplatte hervorragenden Umhüllung vorgesehen und werden nach der Imprägnierung mit den überflüssigen Endteilen der Umhüllung entfernt. Dadurch werden etwaige Unebenheiten an der Innenseite der Umhüllung im Bereich der Öffnungen, die die Isolierwirkung beeinträchtigen könnten, beseitigt. Eine völlige Beseitigung des imprägnierten Isoliermaterials erfolgt dabei nicht, da sich die feuchtigkeitsabstoßende Flüssigkeit beim Imprägnieren von der oder den Öffnungen her sowohl in Richturig auf das Ende der Umhüllung als auch in der entgegengesetzten Richtung ausgebreitet hat. Nach der Entfernung der überflüssigen Endteile der Umhüllung verbleibt demnach noch ungefähr die Hälfte des imprägnierten Isoliermaterials. Diese verbleibende Hälfte des imprägnierten Isoliermaterials reicht jedoch für den Feuchtigkeitsabschluß aus, da die Eindringtiefe in der einen Richtung der Eindringtiefe des Isoliermaterials bei dem bekannten Verfahren der Imprägnierung von den Enden der Umhüllung her entspricht.
  • Die praktische Ausführung der Erfindung kann in verschiedener Weise erfolgen. Eine besondere Ausführungsform ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Heiz--elements für ein elektrisches Bügeleisen, Fig.2 einen vergrößerten Querschnitt des Heizelements im Bereich der Öffnungen, Fig. 3 einen Längsschnitt durch das in der Grundplatte eingebettete Heizelement, Fig. 4 einen Querschnitt entsprechend der Schnittlinie 4-4 der Fig. 3 und Fig.5 einen Längsschnitt durch die Grundplatte ähnlich der Fig. 3 mit einer anderen Anordnung der Öffnungen.
  • Die Fig. 1 zeigt ein Heizelement 10 für ein elektrisches Bügeleisen, wobei das Heizelement Haarnadelgestalt besitzt und die Endteile 12 der Schenkel 11 aufgebogen sind.
  • Das Element besteht im wesentlichen aus einem Widerstandsdraht 13, der in ein stark verdichtetes, elektrisch isolierendes und wärmeleitendes Isolierinaterial 14 eingebettet ist, das innerhalb der metallischen Umhüllung 15 angeordnet ist. Das Isoliermaterial kann z. B. aus Magnesiumoxyd bestehen. Der Widerstandsdraht 13 ist mit starken Anschlußdrähten 16 verbunden, deren Endteile 17 aus der Umhüllung hervorragen, an die in bekannter Weise Anschlüsse angeschweißt oder angelötet werden können.
  • Vor dem Eingießen des Heizelements in die Grundplatte werden die Endteile des Isoliermaterials 14 mit einer feuchtigkeitsabstoßenden Flüssigkeit imprägniert, um ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Heizelement zu verhindern. Da nun aber zur Freilegung der Endteile 17 der Anschlußdrähte 16 der Endteil der Umhüllung mit dem Isoliermaterial entfernt wird, würde hierbei auch das imprägnierte Isoliermaterial entfernt, und um dies zu verhindern, ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Imprägnierung durch die Öffnungen 18 in kurzem Abstand von jedem Ende der Umhüllung vorgenommen wird. Die Öffnungen 18 können dabei durch Sägeschnitte gebildet sein, die. wie Fig. 2 erkennen läßt, einander gegenüberliegend angeordnet sind. Zweckmäßig erfolgt die Anordnung der Öffnungen 18 in der Biegung der Enden 12.
  • Die durch die Öffnungen 18 hindurch imprägnierte feuchtigkeitsabstoßende Flüssigkeit breitet sich von den Öffnungen her in jeder Richtung eine gewisse Strecke, z. B. bis zu der mit der Ziffer 20 bezeichneten Stelle aus.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Sägeschnitte, die die Öffnungen 18 ergeben, in einem Abstand von etwa 1 cm von der Stelle entfernt angeordnet, bis zu welcher die Umhüllung weggearbeitet wird. Die Ziffer 19 bezeichnet in den Fig. 3 und 4 die Querschnittsfläche, bis zu der die Umhüllung entfernt wurde.
  • Es ist zweckmäßig, wenn durch die Öffnungen 18 das Isoliermaterial in einer Breite von etwa 3 bis 4 inne freigelegt wird. Die Tiefe der Sägeschnitte kann je nach den Erfordernissen schwanken, es ist jedoch darauf zu achten, daß die Umhüllung einerseits in nicht zu großem Ausmaße geschwächt und die Dicke der Isolierung nicht unzulässig verringert wird, während andererseits jedoch eine ausreichende Fläche des Isoliermaterials für den Zutritt der feuchtigkeitsabstoßenden Flüssigkeit freizulegen ist.
  • Nachdem z. B. durch Sägeschnitte die Öffnungen 18 angebracht worden sind, wird das Heizelement in die feuchtigkeitsabstoßende Flüssigkeit eingetaucht. Für diese Flüssigkeit kann jeder geeignete Stoff Verwendung finden. Besonders geeignet ist eine Siliconflüssigkeit, welche aus einer an sich bekannten Siloxanverbindung besteht. Die zur Verwendung kommende Flüssigkeit muß hohe thermische Beständigkeit, niedrige Flüchtigkeit, niedrige Oberflächenspannung und niedrige Viskosität besitzen. Außerdem muß diese Flüssigkeit für Metall nichtkorrodierend, in organischen Lösungsmitteln leicht löslich, in Wasser unlöslich sowie chlorfrei sein. Die Eintauchzeit hängt von der verwandten Flüssigkeit sowie von dem Isoliermaterial ab. Eine Zeit von 24 Stunden wurde als zweckmäßig festgestellt. Dies ist wahrscheinlich länger als notwendig, jedoch mit dem Arbeitsablauf gut vereinbar.
  • Das imprägnierte Heizelement wird anschließend durch Behandlung mit Lösungsmitteldampf, z. B. mit Trichloräthylen, entfettet. Die Entfettungszeit beträgt etwa 30 Sekunden und sollte nicht wesentlich verlängert werden, weil sonst durch das Lösungsmittel auch die feuchtigkeitsabstoßende Flüssigkeit entfernt werden könnte. Es ist möglich, auch ein flüssiges. organisches Lösungsmittel zur Entfettung zu verwenden, das dampfförmige ist jedoch zu bevorzugen, da das Lösungsmittel in Dampfform immer rein ist und die Entfettungszeit hierdurch verringert wird.
  • Das Heizelement 10 wird dann in eine Spritzgußmaschine gebracht und die Aluminiumgrundplatte 21 in an sich bekannter Weise gegossen. Das Metall der Grundplatte umgibt dabei die Umhüllung 15 und verschließt auch die Öffnungen 18. Die Oberfläche der Grundplatte wird anschließend bearbeitet. Dabei werden die nach aufwärts gerichteten Enden 12 des Heizelementes 10 bis zu den Flächen 19 weggearbeitet. Die Endteile 17 der Anschlußdrähte 16 werden dabei freigelegt. Diese Bearbeitung erfordert nun die Anwendung einer Kühlflüssigkeit. und die imprägnierten Teile des Isoliermaterials 14 verhindern den Zutritt der Flüssigkeit in das Innere des Heizelements.
  • Es ist nun möglich. daß sich bei der Anordnung der Öffnungen entsprechend der Darstellungen der Fig. 1 und 3 Schwierigkeiten insofern ergeben. als sich das Isolierungsmaterial beim Biegen des Elements und anschließenden Eindringen des Materials der Grundplatte durch die Öffnungen 18 lockert. Es ist daher unter Umständen vorzuziehen. die Öffnungen, wie in der Fig. 5 dargestellt, anzuordnen. Dabei befinden sich die Öffnungen 18 unmittelbar oberhalb der Fläche 19. Das Material der Grundplatte hat dabei keinen Zutritt zu den Öffnungen, und außerdem wird der Teil der Umhüllung, in dein die Öffnungen 18 angeordnet sind, weggearbeitet werden. Die feuchtigkeitsabstoßende Flüssigkeit ist jedoch ausreichend weit in die Teile der Isolierung eingedrungen, welche nach dem Wegarbeiten verbleiben, so daß sich eine wirksame feuchtigkeitssichere Abdichtung ergibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung einer Grundplatte für ein elektrisches Bügeleisen mit eingegossenem Heizelement, mit einem Widerstandsdraht und Anschlußdrähten in einer metallischen, mit einem feuchtigkeitsaufnehmenden isolierenden Material ausgefüllten Umhüllung, wobei das Isoliermaterial an den Enden des Elements mit einer feuchtigkeitsabstoßenden Flüssigkeit vor dem Gießen der Grundplatte um das Element imprägniert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Öffnungen (18) in der Umhüllung (15) vorgesehen werden und das isolierende Material (14) durch diese Öffnungen (18) hindurch imprägniert wird und daß der Abstand der Öffnungen (18) von jedem Ende des Elements (10) derart gewählt wird, daß das imprägnierte Isoliermaterial sich in der fertigbearbeiteten Grundplatte an den Enden der Umhüllung befindet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (18) in den Endteilen (12) der aus der gegossenen Grundplatte hervorragenden Umhüllung (15) vorgesehen und nach der Imprägnierung mit den überflüssigen Endteilen (12) der Umhüllung (15) entfernt werden.
DEH20382A 1953-05-25 1954-05-24 Verfahren zur Herstellung einer Grundplatte fuer ein elektrisches Buegeleisen mit eingegossenem Heizelement Pending DE1022330B (de)

Applications Claiming Priority (2)

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US1022330XA 1953-05-25 1953-05-25
US357207A US2684428A (en) 1953-05-25 1953-05-25 Electric iron

Publications (1)

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DEH20382A Pending DE1022330B (de) 1953-05-25 1954-05-24 Verfahren zur Herstellung einer Grundplatte fuer ein elektrisches Buegeleisen mit eingegossenem Heizelement

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