DE346777C - Verfahren zur Herstellung von Kaemmen aus Elektronmetall - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kaemmen aus ElektronmetallInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Kämmen aus Elektronmetall. Verfahren zur chemischen Bearbeitung von Metallen sind an sich bekannt. So erfolgt z. B. das Glätten rauher Metallflächen und das Zuspitzen von Drähten auf chemischem Wege durch Behandlung mit einer das Metall angreifenden Säure. Bei Haarnadeln wird die verjüngte Form bzw. die Spitze dadurch erzeugt, daß man eine Drahtstange mit gleichmäßigem Durchmesser in das ätzende Bad so .einlegt, daß die Eintauchtiefe während der Einwirkung verändert wird. Überhaupt werden bei allen bekannten Verfahren die verschiedenen Teile des zu behandelnden Gegenstandes j e nach der Menge Metall, das durch Ätzen entfernt werden soll, verschieden lange mit dem Säurebad behandelt, weil in jedem Falle eine von der Vorform, abweichende Endform. entstehen soll.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur chemischen Bearbeitung von Kämmen aus Elektronmetall oder ähnlichen Metallen, welches sich von den bekannten Arbeitsverfahren dadurch unterscheidet, daß die Kämme zunächst mechanisch vorgearbeitet und dann erst der chemischen Bearbeitung unterworfen werden. Diese vollzieht sich in der Weise, daß man die Kämme vollständig oder mindestens bis zur Zahnwurzel in die Säure eintaucht und alle Teile der Zähne gleich lange behandelt. Es wird also nicht die ganze mechanische Bearbeitung, sondern lediglich die mechanische Nachbearbeitung der Kämme durch eine chemische ersetzt, d. h. die endgültige Form, welche den Kämmen früher durch Schleifen, Polieren o. dgl. gegeben wurde, wird nunmehr durch die chemische Einwirkung einer bestimmten Säure erzielt. Vor der chemischen Bearbeitung besitzen die Kämme bereits eine der Endform ähnliche Gestaltung. Die Säure entfernt lediglich den Grat und die scharfen Kanten, übernimmt also das sogenannte Karlieren der Kämme.
- Die mechanisch vorgeformten Kämme werden mit den Spitzen der Zähne nach unten in ein das Metall chemisch angreifendes Säurebad bis zu den Zahnwurzeln eingetaucht und nach kurzer Zeit, in der Regel nach einigen Sekunden, aus demselben herausgehoben. Die Eintauchdauer und die Zusammensetzung des Bades ist abhängig von der Stärke der Kämme und der besonderen Art des Metalles. Während des Eintauchens brennen die überflüssigen Teile der Zähne, insbesondere der Grat und die scharfen Kanten weg. Die Kämme werden matt und sehen hornartig aus; die Zähne erhalten die gewünschte Endform, auch werden sie dabei dünner und elastischer. Die Kämme werden unabhängig von ihrer Stärke in einigen Sekunden auf chemischem Wege entgratet und zugespitzt, so daß die bisher erforderlichen teuren Schleif-und Fräsmaschinen entbehrlich sind.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRÜcHE: z. Verfahren zur Herstellung von Kämmen aus Elektronmetall oder ähnlichen Metallen, dadurch gekennzeichnet, daß man die mechanisch Kämme in ein das Metall chemisch angreifendes Säurebad derart eintaucht, daß die Zähne vollständig von der Säure bedeckt werden, bis der Grat und die scharfen Kanten entfernt sind. z. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kämme mit den Spitzen der Zähne nach unten in das Säurebad getaucht und ebenso wieder aus ihm herausgehoben werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE346777T |
Publications (1)
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| DE346777C true DE346777C (de) | 1922-01-06 |
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