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DE632023C - Elektrisch beheizte Trockenvorrichtung fuer Schuhe - Google Patents

Elektrisch beheizte Trockenvorrichtung fuer Schuhe

Info

Publication number
DE632023C
DE632023C DEG88346D DEG0088346D DE632023C DE 632023 C DE632023 C DE 632023C DE G88346 D DEG88346 D DE G88346D DE G0088346 D DEG0088346 D DE G0088346D DE 632023 C DE632023 C DE 632023C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
heated
drying device
shoes
electrically heated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG88346D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE632023C publication Critical patent/DE632023C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/14Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
    • A43D3/1408Devices for heating or drying shoes

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Elektrisch beheizte Trockenvorrichtung für Schuhe Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrisch beheizte Trockenvorrichtung für Schuhe in Gestalt eines in den feuchten Stiefel eingesetzten, der Innenform des Schuhes angepaßten saugfähigen Körpers.
  • Derartige Trockenvorrichtungen sind an sich bekannt, vorzugsweise in Gestalt von elektrisch beheizbaren ein- oder mehrteiligen Hohlleisten, wobei der Heizkörper im Inneren des Leistens angeordnet ist. Es sind auch Trockenvorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen Widerstandsheizdrähte in die Oberflächenschichten eines saugfähigen Körpers von Leistenform eingebettet sind und so in unmittelbarer Nähe des zu trocknenden Leders auf dieses einwirken können. Bei Trockenvorrichtungen der letzteren Art verläuft der Trocknungsvorgang zwar gleichmäßiger, als wenn die Wärmequelle im Inneren des Hohlleistens angeordnet ist, jedoch haben beide Arten von Trockenvorrichtungen den Nachteil gemeinsam, daß die Verdampfung der Feuchtigkeit teilweise durch das Oberleder bzw. die Schuhsohle hindurch nach außen vor sich gehen muß. Hierdurch wird das Leder porös gemacht und in seiner Widerstandsfähigkeit angegriffen.
  • Es ist ferner vorgeschlagen worden, feuchtes Schuhwerk in der Weise zu trocknen, daß in den Schuh ein aus einem chemisch wasserbindenden Stoff bestehender bzw. einen solchen Stoff enthaltender unbeheizter Körper eingebracht, mittels dieses die Feuchtigkeit aufgesaugt und nach Herausnehmen des Körpers aus dem Schuh der chemisch wasserbindende Stoff durch Erhitzen, unter anderem auch auf elektrischem Wege wieder regeneriert wird. Bei dieser Art der Trocknung wird zwar, weil die Feuchtigkeit nach innen abgezogen wird, das Oberleder geschont, aber sie ist wegen der immer wieder notwendig werdenden Regenerierung des chemischen Stoffes umständlich und langwierig.
  • Die Trockenvorrichtung nach der Erfindung soll unter Vermeidung der Nachteile der bisher bekannten Einrichtungen eine schnelle und gleichmäßige Trocknung des Schuhes unter weitestgehender Schonung des Oberleders ermöglichen, wobei die Einwirkung der Wärme insbesondere an den Stellen erfolgt, an denen dies vorzugsweise notwendig ist, nämlich an der Schuhsohle, den die Sohle mit dem Oberleder verbindenden Nähten und den angrenzenden Teilen des Oberleders.
  • Die Trockenvorrichtung besteht dazu in bekannter Weise aus einem elektrisch beheizten saugfähigen Körper, welcher in bezug auf seine Formgebung der Innenform des Schuhes angepaßt ist. Das Neue besteht darin, daß dieser Saugkörper sowohl feuchtigkeits- als auch gasdurchlässig ist und dabei nicht unmittelbar an dem Leder anliegt, sondern durch ein durchbrochenes Traggerüst in einem gewissen Abstand von der Innenoberfläche des Schuhes gehalten wird. Das beheizte Mittel kann dabei vorteilhaft durch ein zweites inneres Traggerüst gestützt werden. Endlich ist gemäß der Erfindung eine Spannvorrich-:; tung vorgesehen, die -den beheizten Körper und sein Traggerüst an die Innenwand des Schuhes drückt.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweisä-Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. i die Trockenvorrichtung, von oben gesehen, ' Fig.2 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung *mit Ansicht der Innenfläche einer Schuhleistenhälfte, Fig. 3 einen Querschnitt gemäß Linie I-I der Fig. i und Fig. q. die Trockenvorrichtung in einem Halbschuh eingelegt.
  • In der Zeichnung ist mit i die durchbrochene Außenwand, mit' i' die ebenfalls durchbrochene Innenwand des Traggerüstes der Trockenvorrichtung, mit 2 die dazwischonliegende Einlage aus saugfähigem Baustoff, z. B. Fließpapier; Asbestwolle o. dgl., in welcher die Heizdrähte 3 eingebettet , sind, bezeichnet. Die Zu- und Ableitungen q. für den elektrischen Strom führen zu einem Stecker 5. Ein Thermostat 6 an sich bekannter Bauart dient zur Begrenzung der Höchsttemperatur und gegebenenfalls zur Einschaltung verschiedener Temperaturstufen. Die Durchbrechungen des Traggerüstes sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beispielsweise rund gezeichnet. Der federnde Spannbügel 7, der z. B. aus einer Schraubenfeder bestehen kann, endet einerseits in den Knopf 8 und ist andererseits an der Verstellplatte 9 in geeigneter Weise, gegebenenfalls verstellbar, befestigt. Diese Platte weist mehrere Schlitze io auf, welche eine seitliche Verschiebung der beiden symmetrischen Hälften i i' und i i" der Trockenvorrichtung gegeneinander zulassen. Nach erfolgter Verschiebung der Leistenhälften in dem gewünschten Ausmaß können diese Teile durch die Schrauben 12' und 121' mit der Verstellplatte g und demgemäß miteinander fest verbunden werden.
  • Das Traggerüst i, i' braucht nicht die Form eines vollständigen Leistens zu erhalten, sondern es genügt, wenn es, wie in den Fig. i bis 3 dargestellt, lediglich aus dem Sohlenteil und den diesem angrenzenden winklig umgebogenen Teilen besteht. Die Stellen des Oberleders,- die bei einer solchen Ausbildung des Traggerüstes mit diesem nicht in unmittelbare Berührung kommen, also insbesondere der jeweils mittlere Teil des Oberleders, werden unter dem bloßen Einfuß der im Schuhinneren erzeugten Wärme genügend getrocknet. Das Traggerüst besteht vorzugsweise aus Metall (Aluminium) oder einem anderen geeigneten wärmeleitfähigen .-Baustoff; unter Umständen empfiehlt es sich, `=hierfür einen Baustoff zu verwenden, welcher K' r gut wärmeleitfähig, aber nicht elektrisch '°f tend ist, um Kurzschluß innerhalb der Brockenvorrichtung vorzubeugen.
  • Werden die Widerstandsdrähte unter Strom und damit die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt, so wird durch die Erwärmung die von dein saugfähigen Körper aufgenommene Feuchtigkeit verdampft und in Dampfform nach dem Schuhinneren zu und schließlich aus diesem heraus abgeführt, während das saugfähige Mittel ständig neue Feuchtigkeit aus dem feuchten Leder aufnimmt, die wieder verdampft wird. Es vollzieht sich so der Trocknungsvorgang unter gleichzeitiger Saug- und Erhitzungswirkung in kürzester Zeit.
  • Die Stromzuführung zu dem Heizkörper erfolgt in der üblichen Weise mittels einer Steckerschnur, die in die Lichtleitung eingestöpselt werden kann.
  • Die Ausbildung des Traggerüstes als solches, insbesondere die Form der Lochungen, ist im übrigen beliebig; sie können rund, zweckmäßig schlitzartig oder auch anders ausgebildet sein. Unter Umständen kann das Traggerüst nur aus einem steifen, siebartigen Gewebe bestehen.
  • Eine unmittelbare Beheizung auch der oberen Teile des Oberleders erweist sich im allgemeinen nicht als erforderlich, weil diese an sich nicht so stark dem Eindringen der Feuchtigkeit ausgesetzt sind und im übrigen durch die von unten aufsteigende Wärme genügend getrocknet werden. Sie empfiehlt sich jedoch dann, wenn es darauf ankommt, gleichzeitig die Falten usw. im Oberleder zu glätten. In diesem Falle erhält das Traggerüst zweckmäßig die Form eines vollständigen hohlen Leistens.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHE: i. Elektrisch beheizte Trockenvorrichtung für Schuhe in Gestalt. eines der Innenform des Schuhes angepaßten saugfähigen Körpers, dadurch gekennzeichnet, daß das beheizte saugfähige Mittel feuchtigkeits- und gasdurchlässig ist und durch ein durchbrochenes Traggerüst (i) im Abstand von der Innenoberfläche des Schuhes gehalten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein zweites, die Heizdrähte (3) bzw. das beheizte Mittel (2) stützendes inneres Traggerüst (i).
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der beheizte Körper derart ausgebildet ist, daß er lediglich an der Sohle und den Sohlennähten des Schuhes anliegt, den mittleren Teil des Schuhoberleders dagegen nicht berührt. q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine Spannvorrichtung (7, 8), mittels deren der beheizte Körper an die Innenwand des Schuhes gedrückt wird.
DEG88346D 1934-06-29 1934-06-29 Elektrisch beheizte Trockenvorrichtung fuer Schuhe Expired DE632023C (de)

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DEG88346D DE632023C (de) 1934-06-29 1934-06-29 Elektrisch beheizte Trockenvorrichtung fuer Schuhe

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DE632023C true DE632023C (de) 1936-07-01

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DE (1) DE632023C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE853046C (de) * 1951-02-28 1952-10-20 Felix Maschik Sen Elektrisch beheizter Schuhtrockner
US3091681A (en) * 1961-04-03 1963-05-28 Alan H Mayer Heater for bowling balls
DE19905351A1 (de) * 1999-02-10 2000-08-17 Ilona Sinner Schuhtrockner mit Spanneffekt

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE853046C (de) * 1951-02-28 1952-10-20 Felix Maschik Sen Elektrisch beheizter Schuhtrockner
US3091681A (en) * 1961-04-03 1963-05-28 Alan H Mayer Heater for bowling balls
DE19905351A1 (de) * 1999-02-10 2000-08-17 Ilona Sinner Schuhtrockner mit Spanneffekt

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