DE10223804C1 - Armierung für miteinander verbindbare Bullflex-Pfeiler - Google Patents
Armierung für miteinander verbindbare Bullflex-PfeilerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Armierung für miteinander verbindbare Bullflex-Pfeiler, bei welcher jeder Bullflex-Pfeiler (1, 3, 4) von einem Geviert aus miteinander gekoppelten Armierungsmatten (5) umgeben ist. Jede Armierungsmatte (5) ist aus Längsdrähten und Querdrähten gebildet, die an ihren Kreuzungsstellen miteinander verbunden sind. Die Armierungsmatten (5) besitzen einen dreiteiligen Aufbau, bestehend aus zwei Seitenmatten (7, 8) und einer Mittelmatte (6), die an ihren einander benachbarten Längskanten gelenkig und unverlierbar miteinander verbunden sind. Jede Armierungsmatte (5) weist Haken (18) auf, so dass eine erste Armierungsmatte (5) in U-förmiger Aufstellung an eine Einzelmatte (21) gehakt zu einem ersten Bullflex-Pfeiler (1) verbindbar ist und weitere Bullflex-Pfeiler (3, 4) durch Einhaken von weiteren U-förmig aufgestellten Armierungsmatten (5) an den ersten Bullflex-Pfeiler (1) anschließbar sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Armierung für miteinander verbindbare Bullflex-
Pfeiler gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der DE 43 04 052 C1 wird eine Armierungsmatte für die Außenarmierung
eines Streckenbegleitdammes aus Bullflex-Pfeilern für Untertage offenbart.
Bullflex-Pfeiler bestehen aus einem Schlauch aus Bullflex-Gewebe und Außen
armierungen aus Armierungsmatten. Nach der Montage der Außenarmierung
wird der Bullflex-Schlauch in die Armierung eingebracht und bei 3 bis 4 bar mit
früh tragendem Baustoff gefüllt. Um ein kontinuierliches Weiterführen eines aus
Bullflex-Pfeilern aufgebauten Streckenbegleitdammes zu ermöglichen, wird in
der DE 43 04 052 C1 vorgeschlagen, zwei unterschiedliche Mattentypen zu
kombinieren. Für den ersten Bullflex-Pfeiler sind Längsmatten erforderlich, die
an beiden Längsseiten mit haarnadelartigen Haken ausgerüstet sind. Zwischen
diesen Längsmatten erstrecken sich Quermatten ohne Haken. Diese vier Mat
ten bilden ein Geviert für den ersten Bullflex-Pfeiler. Für alle weiteren Bullflex-
Pfeiler ist eine dritte Ausführungsform einer Armierungsmatte erforderlich, die
nur an einer Längsseite mit haarnadelartigen Haken ausgestattet ist. Diese
Armierungsmatten werden hintereinander gehängt zu Längsseiten weiterer
Bullflex-Pfeiler miteinander verbunden. Die jeweiligen Quermatten sind wie
derum ohne Haken ausgeführt.
Nachteilig bei dieser Konfiguration einer Außenarmierung ist, dass für jeden
Bullflex-Pfeiler zwei unterschiedliche Mattentypen benötigt werden und für den
jeweils ersten Bullflex-Pfeiler noch ein dritter Mattentyp erforderlich ist. Voraus
setzung ist daher, dass am Einsatzort immer die richtigen Mattentypen in der
richtigen Anzahl vorhanden sind, um die gewünschten Armierungen aufzu
bauen. Das ist jedoch nicht immer der Fall.
In der Praxis ist man daher dazu übergegangen, Armierungsmatten zu verwen
den, die nur an einer Längsseite mit Haken versehen sind. Werden mehrere
Bullflex-Pfeiler getrennt nebeneinander aufgestellt, werden immer vier identi
sche Armierungsmatten verwendet. Um an einen ersten Bullflex-Pfeiler einen
zweiten Bullflex-Pfeiler anzuschließen, sind für den zweiten und jeden weiteren
Bullflex-Pfeiler jeweils drei Armierungsmatten erforderlich. Wird nun die erste
Armierungsmatte des zweiten Bullflex-Pfeilers mit ihren Haken in die Armierung
des ersten Bullflex-Pfeilers eingehängt und dementsprechend die zweite und
dritte Armierungsmatte des zweiten Bullflex-Pfeilers an die erste Armierungs
matte angehängt, fehlen für die letzte Verbindung zum ersten Bullflex-Pfeiler
Haken. Um dennoch eine Verbindung herstellen zu können, werden die Armie
rungsmatten manuell mit Ösen oder mit Einweggurten miteinander verbunden.
Diese Art der Verbindung ist allerdings zeitaufwändig und nicht zuletzt sicher
heitstechnisch bedenklich.
Die DE 39 19 841 A1 beschreibt eine Baustoffstütze mit transportfreundlichem
Stützgerüst, wobei das Stützgerüst aus um seine Längsachse zusammen
klappbar ausgebildeten und gelenkig miteinander verbundenen Teilschalen in
Form von Armierungsgittern besteht. Die jeweils äußeren Längsstäbe der Teil
schalen können an zwei oder mehreren Stellen über Scharniere miteinander
verbunden sein, wobei die Scharniere von um die Längsstäbe gelegten Draht
schlingen gebildet sind. Nachteilig bei dieser vorkonfigurierten Baustoffstütze
ist, dass jeweils nur ein einzelner Baustoffpfeiler errichtet werden kann, ohne
dass eine Möglichkeit vorgesehen ist, die einzelnen Baustoffpfeiler miteinander
zu verbinden, um auf diese Weise einen Damm aus Baustoffpfeilern zu errich
ten.
Aus der DE 44 18 937 A1 ist eine Klappgelenkmatte für den untertägigen
Streckenausbau bekannt. Die Klappgelenkmatten können sowohl in Anker
strecken als auch in Bogenstrecken eingesetzt werden und besitzen an ihren
Längsseiten Gelenke, um eine gelenkige Verbindung mit den Nachbar
verzugsmatten herzustellen. Sie werden in Mehrfachkombinationen ziehar
monikaartig zusammengelegt und so nach unter Tage transportiert. Die Enden
der Querstäbe oder die Enden der Längsstäbe benachbarter Matten können als
Ösen ausgebildet sein, durch die ein Gelenkstab hindurchgesteckt werden
kann, so dass die Ösen zusammen mit dem Gelenkstab ein Gelenk ausbilden.
Gelenke können auch dadurch gebildet sein, dass die Längs- bzw. Querstäbe
an den Längs- bzw. Querseiten insgesamt von einer Drahtspirale umgeben
sind oder separate Gelenkglieder in Form von S-förmig gebogenen Draht
schlaufen zwischen den Längs- und Querstäben eingehängt sind.
In der DE 36 12 506 C1 wird eine Verzugmatte für den Strebausbau offenbart,
die aus an den Kreuzungsstellen miteinander verbundenen Quer- und Längs
drähten besteht. Die Querdrähte sind wenigstens zum Teil an den einen Enden
hakenförmig abgebogen und am anderen Ende in die gleiche Richtung abge
winkelt und über einen Kupplungsdraht miteinander verbunden. In den Kupp
lungsdraht können die Haken einer weiteren Verzugsmatte eingehängt werden.
Die neu eingehängte Matte kann nach unten hängen und schützt ähnlich wie
ein Vorhang die Arbeiter im Bereich eines Ausbauschilds. Wird nun das Aus
bauschild hydraulisch vorgefahren, wird die frei pendelnd hängende Matte an
gehoben und zwischen Ausbauschild und Hangendem eingeklemmt. Das Vor
fahren des Ausbauschilds kann so weit erfolgen, bis die nächste Matte wieder
in die nach vorne und unten vorstehenden Kupplungsdrähte der festgelegten
Matte eingehängt werden können. Durch seitliche Haken ist ferner ein An
einanderschließen aller über einer Streblänge vorgesehenen Matten möglich.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Armierung für Bullflex-Pfeiler zu schaffen, die sowohl für einzeln
stehende als auch miteinander verbundene Bullflex-Pfeiler geeignet ist, die
leicht zu montieren ist und ohne zusätzliche Verbindungsmittel auskommt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.
Wesentlich bei der erfindungsgemäßen Armierung für miteinander verbindbare
Bullflex-Pfeiler ist, dass die Armierungsmatten einen dreiteiligen Aufbau besit
zen.
Im Unterschied zu den bekannten Armierungsmatten für Bullflex-Pfeiler beste
hen die erfindungsgemäßen Armierungsmatten aus zwei Seitenmatten und
einer Mittelmatte, die an ihren einander benachbarten Längskanten gelenkig
und unverlierbar miteinander verbunden sind. Die dreiteiligen Armierungsmat
ten bilden eine vorkonfigurierte Einheit und müssen daher nicht erst am Ein
satzort miteinander verbunden werden. Der Montageaufwand wird hierdurch
wesentlich reduziert.
Zur Kopplung einer Armierungsmatte mit einer weiteren Armierungsmatte weist
jede Armierungsmatte Haken auf. Dadurch ist eine erste Armierungsmatte in U-
förmiger Aufstellung an eine Einzelmatte gehakt zu einem ersten Bullflex-Pfeiler
verbindbar. Weitere Bullflex-Pfeiler sind durch Einhaken von weiteren U-förmig
aufgestellten Armierungsmatten an den ersten Bullflex-Pfeiler anschließbar.
Nur für den ersten Bullflex-Pfeiler ist aufgrund der Armierung in Form eines Ge
vierts eine Einzelmatte erforderlich, die in Kombination mit der U-förmigen Auf
stellung der Armierungsmatten eine geschlossene Armierung bildet. Es ist da
bei möglich, dass die Einzelmatte an ihrer Längskante mit Haken versehen ist,
so dass hakenlose äußere Längskanten der Armierungsmatten in die Einzel
matte eingehängt werden können. Es ist aber auch möglich, dass die äußeren
Längskanten der Armierungsmatten mit Haken versehen sind und diese zur
Aufstellung eines Gevierts in die Einzelmatte eingehakt werden. Wichtig ist,
dass jede Armierungsmatte mit Haken versehen ist, über welche mehrere Ar
mierungsmatten in U-förmiger Aufstellung miteinander verbindbar sind.
Für die Anordnung der Haken an den Armierungsmatten ergeben sich mehrere
Möglichkeiten. Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 2 ist vorgesehen,
dass die Haken an den der Mittelmatte zugewandten Längskanten der Seiten
matten angeordnet sind.
Es ist aber auch denkbar, dass die Haken an den der Mittelmatte abgewandten
Längskanten der Seitenmatten angeordnet sind (Patentanspruch 3). Wichtig ist,
dass entweder an den äußeren Längskanten der Seitenmatten oder im Bereich
der der Mittelmatte zugewandten Längskanten Haken vorgesehen sind, die
nach den Merkmalen des Patentanspruchs 4 auch an den Längskanten der
Mittelmatte angeordnet sein können. Entscheidend ist, dass die Armierung
ohne zusätzliche Befestigungsmittel errichtet werden kann.
Nach Patentanspruch 5 ist vorgesehen, dass die einander zugewandten
Längskanten der Mittelmatte und der Seitenmatten über die jeweils äußeren
Längsdrähte der Mittelmatte und der Seitenmatte zumindest abschnittsweise
wendelförmig umschließenden Gelenkelemente miteinander verbunden sind.
Die Gelenkelemente können sich über die gesamte Länge einer Längskante
erstrecken. Je nach Länge der Längskante und der zu erwartenden Belastung
kann es auch ausreichend sein, dass die benachbarten Längskanten von we
nigstens zwei im Abstand zueinander angeordneten Gelenkelementen mitein
ander verbunden sind (Patentanspruch 6). Die Gelenkelemente bestehen vor
zugsweise aus Draht, der wendelförmig oder schraubenlinienförmig in kreisrun
der oder auch elliptischer Ausgestaltung die einander zugewandten Längs
drähte der Mittelmatte und der angrenzenden Seitenmatte umschließt.
Vorteilhaft ist die Einzelmatte an ihren beiden Längskanten mit Haken versehen
(Patentanspruch 7). In diese Haken der Einzelmatte können dann die Längs
kanten der Seitenmatten eingehängt werden. Bei dieser Konfiguration ist es
zweckmäßig, dass jede weitere Armierungsmatte ebenso gestaltet ist wie die
erste Armierungsmatte. Das heißt, die äußeren Längskanten der Seitenmatten
sind ohne Haken gestaltet, während die einander zugewandten Längskanten
der Mittelmatte und der Seitenmatten mit Haken versehen sind, um nachfol
gende Armierungsmatten einzuhängen.
In der Ausgestaltung nach Patentanspruch 8 weist die Einzelmatte zwischen
zwei benachbarten mit Haken versehenen Querdrähten wenigstens einen
Querdraht ohne Haken auf, wobei die mit einem Haken versehenen Querdrähte
einen größeren Drahtdurchmesser besitzen können als die Querdrähte ohne
Haken (Patentanspruch 9).
Die Querdrähte ohne Haken werden weitaus weniger beansprucht als die mit
Haken versehenen Querdrähte, so dass sich hier die Möglichkeit einer Mate
rialeinsparung an den Querdrähten ohne Haken ergibt, ohne dass die Funktion
der Armierung beeinträchtigt wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in der Draufsicht die Armierung dreier miteinander verbundener
Bullflex-Pfeiler,
Fig. 2 in der Seitenansicht eine Armierungsmatte für die erfindungsge
mäße Armierung,
Fig. 3 in der Seitenansicht eine Einzelmatte für die Armierung und
Fig. 4 aus Blickrichtung von oben einen Ausschnitt einer U-förmig aufge
stellten Armierungsmatte.
Fig. 1 zeigt einen ersten Bullflex-Pfeiler 1, bestehend aus einer Armierung 2
sowie einem nicht näher dargestellten Schlauch aus Bullflex-Gewebe, der in
nerhalb der Armierung 2 angeordnet wird. An den ersten Bullflex-Pfeiler 1
schließen sich in gleicher Richtung zwei weitere Bullflex-Pfeiler 3, 4 an, die
ebenfalls von der Armierung 2 umgeben sind.
Die Armierung 2 für die angeschlossenen Bullflex-Pfeiler 3 und 4 besteht aus
jeweils einer Armierungsmatte 5 mit dreiteiligem Aufbau. Fig. 2 zeigt in der
Seitenansicht die Armierungsmatte 5. Sie besteht aus einer Mittelmatte 6 und
zwei seitlich der Mittelmatte 6 angeordneten Seitenmatten 7, 8. Die Mittelmatte
6 und die Seitenmatten 7, 8 sind an ihren einander benachbarten Längskanten
über Gelenkelemente 13 miteinander verbunden. In diesem Ausführungsbei
spiel sind einander benachbarte Seiten- und Mittelmatten 7, 8, 6 jeweils über
drei im Abstand zueinander angeordnete Gelenkelemente 13 miteinander ver
bunden. Die Gelenkelemente 13 sind als Drahtwendeln gestaltet, welche die
jeweils äußeren Längsdrähte 14, 15, 16, 17 der Mittelmatte 6 und der Seiten
matten 7, 8 umschließen.
Dieser vorkonfigurierte Verbund von Mittelmatte 6 und Seitenmatten 7, 8 kann
durch die gelenkige Verbindung in U-förmiger Weise aufgestellt und mit der
jeweils benachbarten Armierungsmatte 5 verbunden werden. Hierfür sind in
diesem Ausführungsbeispiel an den der Mittelmatte 6 zugewandten Längskan
ten 10, 12 der Seitenmatten 7, 8 nach außen gerichtete Haken 18 vorgesehen
(Fig. 4), in welche die jeweils äußeren Längskanten 19, 20 der nachfolgenden
Armierungsmatte 5 einhängbar sind.
Zur Erstellung einer Armierung in Form eines Gevierts ist für den ersten
Bullflex-Pfeiler 1 eine Einzelmatte 21 erforderlich. Diese Einzelmatte 21 weist
an ihren beiden Längskanten 22, 23 Haken 24 auf. Zwischen zwei benachbar
ten mit Haken 24 versehenen Querdrähten 25 ist jeweils ein Querdraht 26 an
geordnet. Die Querdrähte 25 mit Haken 24 besitzen dabei einen größeren
Drahtdurchmesser als die Querdrähte 26 ohne Haken.
In nicht näher dargestellter Weise kann im mittleren Höhenbereich der Einzel
matte 21 oder der Armierungsmatte 5 vorzugsweise der Seitenmatten 7, 8 eine
Aussparung zur Aufnahme eines Befüllstutzens für den Bullflex-Schlauch vor
gesehen sein. Die Aussparung ist dabei in ihrer Längserstreckung größer als
der Abstand zweier Querdrähte.
1
Bullflex-Pfeiler
2
Armierung
3
Bullflex-Pfeiler
4
Bullflex-Pfeiler
5
Armierungsmatte
6
Mittelmatte v.
5
7
Seitenmatte v.
5
8
Seitenmatte v.
5
9
Längskante v.
6
10
Längskante v.
8
11
Längskante v.
6
12
Längskante v.
7
13
Gelenkelement
14
Längsdraht v.
8
15
Längsdraht v.
6
16
Längsdraht v.
7
17
Längsdraht v.
6
18
Haken an
7
,
8
19
Längskante v.
7
20
Längskante v.
8
21
Einzelmatte
22
Längskante v.
21
23
Längskante v.
21
24
Haken
25
Querdraht v.
21
26
Querdraht v.
21
Claims (9)
1. Armierung für miteinander verbindbare Bullflex-Pfeiler, bei welcher jeder
Bullflex-Pfeiler (1, 3, 4) von einem Geviert aus miteinander gekoppelten Ar
mierungsmatten (5) umgeben ist, wobei jede Armierungsmatte (5) Längsdrähte
(14, 15, 16, 17) und Querdrähte (25, 26) aufweist, die an den Kreuzungsstellen
miteinander verbunden sind, wobei die Armierungsmatten (5) einen 3-teiligen
Aufbau besitzen, bestehend aus zwei Seitenmatten (7, 8) und einer Mittelmatte
(6) die an ihren einander benachbarten Längskanten (9, 10; 11, 12) gelenkig
und unverlierbar miteinander verbunden sind, wobei jede Armierungsmatte (5)
Haken (18) aufweist, so dass eine erste Armierungsmatte (5) in U-förmiger Auf
stellung an eine Einzelmatte (21) gehakt zu einem ersten Bullflex-Pfeiler (1)
verbindbar ist und weitere Bullflex-Pfeiler (3, 4) durch Einhaken von weiteren U-
förmig aufgestellten Armierungsmatten (5) an den ersten Bullflex-Pfeiler (1) an
schließbar sind.
2. Armierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Haken (18) an den der Mittelmatte (6) zugewandten Längsseiten (10, 12)
der Seitenmatten (7, 8) angeordnet sind.
3. Armierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Haken an den der Mittelmatte (6) abgewandten Längskanten (19, 20) der
Seitenmatten (7, 8) angeordnet sind.
4. Armierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Haken an den Längskanten (9, 11) der Mittelmatte (6) angeordnet sind.
5. Armierung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass die einander zugewandten Längskanten (9, 10; 11, 12)
der Mittelmatte (6) und der Seitenmatten (7, 8) über die jeweils äußeren
Längsdrähte (14, 15; 16, 17) der Mittelmatte (6) und der Seitenmatte (7, 8)
zumindest abschnittsweise wendelförmig umschließenden Gelenkelemente
(13) miteinander verbunden sind.
6. Armierung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
benachbarte Längskanten (9, 10; 11, 12) von wenigstens zwei im Abstand
zueinander angeordneten Gelenkelemente (13) miteinander verbunden
sind.
7. Armierung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Einzelmatte (21) an ihren beiden Längskanten Ha
ken (24) aufweist.
8. Armierung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Einzelmatte (21) zwischen zwei benachbarten mit Haken (24) versehenen
Querdrähten (25) wenigsten ein Querdraht (26) ohne Haken aufweist.
9. Armierung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die mit einem Haken (24) versehen Querdrähte (25) einen größeren Draht
durchmesser besitzen, als die Querdrähte (26) ohne Haken (24).
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3612506C1 (en) * | 1986-04-14 | 1987-08-27 | Fenne Gmbh & Co Dr R | Lagging mat for face support |
| DE3919841A1 (de) * | 1989-05-26 | 1991-02-07 | Schulte Klaus | Doks- baustoffstuetze mit transportfreundlichem stuetzgeruest |
| DE4304052C1 (de) * | 1993-02-11 | 1994-04-07 | Fenne Gmbh & Co Dr R | Außenarmierung für einen Streckenbegleitdamm aus Bullflex-Pfeilern für Untertage |
| DE4418937A1 (de) * | 1994-02-28 | 1995-08-31 | Roesler Draht Ag | Klappgelenkmatte |
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2002
- 2002-05-29 DE DE2002123804 patent/DE10223804C1/de not_active Expired - Fee Related
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