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DE1022128B - Schaltungsanordnung zur zyklischen UEbertragung von Messwerten - Google Patents

Schaltungsanordnung zur zyklischen UEbertragung von Messwerten

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Publication number
DE1022128B
DE1022128B DES43487A DES0043487A DE1022128B DE 1022128 B DE1022128 B DE 1022128B DE S43487 A DES43487 A DE S43487A DE S0043487 A DES0043487 A DE S0043487A DE 1022128 B DE1022128 B DE 1022128B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmission
pulse
voltage
cyclical
measured values
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES43487A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES43487A priority Critical patent/DE1022128B/de
Priority to CH342132D priority patent/CH342132A/de
Priority to FR1150787D priority patent/FR1150787A/fr
Publication of DE1022128B publication Critical patent/DE1022128B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/10Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by frequencies or phase of current or voltage in transmission link

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur zyklischen Ubertragung von Meßwerten Bei einer zyklischen Meßwe@rtübertragung werden. die Meßwerte senderseitig in zyklischer Reihenfolge mittels einer Abgreifeinrichtung aufgenommen und dementsprechende Signale zeitlich hintereinander über ein und denselben Übertragungsweg weitergegeben. Empfängerseitig erfolgt der umgekehrte Vorgang, indem die einzelnen. zeitlich hintereinander ankommenden Signale vom Übertragungsweg synchron ab,-genommen und durch eine Verteilereinrichtung auf die einzelnen Meßwertanzeiger geschaltet werden. Verwendet man für das Abgreifen und Verteilen mechanische Schalter, so haben. diese den Nachteil, daß sie infolge- ihres ständigen Umlaufes einer mechanischen Abnutzung unterworfen sind; außerdem arbeiten sie verhältnismäßig langsam und ergeben eine entsprechend lange Verzögerung in der Übertragung, die für viele Zwecke nicht erwünscht ist. Daher hat man für das Abgreifen und Verteilen bereits Gasentladungsröhren. verwendet. Hierbei wird mit jedem an. der Empfangsstelle z. B, als Impuls bestimmter Amplitude aufgenommenen Meßwert eine Synchronisierung der zyklischen Übertragung herbeigeführt. Die Impulse dienen demzufolge nicht nur zur Beeinflussung des in der zyklischen Übertragung jeweils bereitgestellten Meßwertanzeigers, sondern werden auch einem Verstärker so zugeführt, daß am Ende eines jeweiligen Impulses das Löschen der gerade zur Beeinflussung eines Meßwertanzeigers benutzten. Schaltröhre und nach Durchlaufen eines Verzögerungsgliedes das Zünden der folgenden Schaltröhre zwecks folgezeitiger Bereitstellung des zur nächsten Meßwertanzeige dienenden Instrumentes erfolgt. Die Schaltröhren - es kann übrigens, wie es für die Zwecke der Mehrfachtelegraphie bekannt ist, an: Stelle einer Vielzahl von Röhren eine einzige Röhre verwendet werdien - werden also in zyklischer Reihenfolge gezündet und gelöscht. Die Dauer des im Zuge der Übertragung jeweils dem letzten Meßwert entsprechenden Impulses und damit auch die Brenndauer der letzten Schaltröhre. ist bei diesen. Anordnungen etwa zwei- bis dreimal länger als die Brenndauer der voraufgehendenSchaltröhregewählt. Dementsprechend ist auch die Zeitspanne zwischen dem Zünden der letzten Schaltröhre und der im Zyklus folgenden ersten Schaltröhre länger. Sollte aus irgendeinem Grunde der Schaltzyklus der Schaltröhren auf der Empfangsseite außer Synchronismus mit den eintreffenden meßwertentsprechenden Impulsen fallen, so spricht infolge der längeren Zeitspanne die erste Schaltröhre auf in rascherer Folge nach Durchlaufen des Verzögerungsgliedes eintreffende Impulse nicht an, und die letzte Schaltröhre brennt weiter, bis der nach längerer Pause eintreffende, wieder dem ersten Meßwert entsprechende Impuls die erste Schaltröhre zündet. Damit ist dann der Synchronismus wiederhergestellt.
  • Die Erfindung beschreitet zur Sicherung des Synchrenismus zwischen dem zyklischen Abgreifen der denMeßwerten entsprechenden Signale auf der Sendeseite durch zyklische Betätigung von Schaltröhren, vorzugsweise von in einer einzigen Kaltkathoden röhre angeordneten Schaltstrecken, und dem synchronen. Verteilen auf Speichereinrichtungen. mit Anzeigeein.richtungen auf der Empfangsseite ebenfalls durch zyklische Betätigung von Schaltröhren, vorzugsweise einer einzigen Kaltkathodenröhre, einen anderen Weg.
  • Dieser Weg ist dadurch gekennzeichnet, daß die zyklische Betätigung durch auf jeder Seite vorgesehene Impulserzeuger gleicher Frequenz erzielt ist, deren Synchronismus durch einen. am Ende jedes Übertragungszyklus abgegebenen Synchronisierungsimpuls dadurch gesichert ist, daß die Impulsfrequenzsendung für die Schaltröhren auf der Sende- und auf der Empfangsseite nach jedem Übertragungszyklus auf der Empfangsseite mit Beginn des von der Sendeseite abgegebenen: Synchronisierungsimpulses angehalten und erst am Ende desselben wieder angelassen wird.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel eine Schaltungsanordnung zur zyklischen Übertragung von beispielsweise neun Meßwerten über einen auch für andere Zwecke dienenden Leitungsweg, z. B. eine Fensprechleitung, unter Wiedergabe nur der in diesem Rahmen interessierenden Stromkreise dargestellt.
  • Die gegebenenfalls vorn neun Meßstellen NIl, ?1l2 . . . M, eingehenden Meßwerte werden von Meßwertumfo@rmern.MZ,TWI, MUW2 ... MUW9 aufgenommün und beim zvklischen.Abgreifen durch folgezeitiges Schließen der Kontakte a1, a., . . . a9 als negative Gleichspannung mit einer dem jeweiligen. Meßwert entsprechenden Höhe (Signale) auf den Sender S gegeben, dessen Frequenz z. B. unter Benutzung einer Reaktanzröhre bestimmt wird, deren Steilheit durch Änderung ihrer Bremsgitterspannung entsprechend der Größe der negativen. Gleichspannung (Meßwert entsprechendes Signal) geändert wird, so daß eine die jeweilige Sendefrequenz bestimmende Kapazität zwischen Anode und Kathode der Röhre erscheint. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel werden je nach dem zu übertragenden Meßwert vom Sender S Frequenzen zur Aussendung gebracht, die in dem Bereich von über 2,9 ... 3,3 kHz liegen. Sie werden nach Durchlaufen des Hochpasses TIPS über die Fernsprechleitung L zu einerEmpfangsstelleweitergeleitet, in der sie nach Durchlaufen des Hochpasses HPL den Empfänger E beeinflussen, in dem die jeweils aufgenommene Frequenz in einer Demodulationsstufe in eine dem Meßwert entsprechende negative Gleichspannung umgesetzt wird. Diese Gleichspannung wird im Zuge einer dem Abgreifen auf der Sendeseite entsprechenden Verteilung über die folgezeitig betätigten Kontakte v1 ... v9 auf der Empfangsseite an diejenige Speichereinrichtung (Spi ... Sp9) angelegt, welche der jeweiligen Meßstelle auf der Sendeseite entspricht; es erfolgt eine dem Meßwert entsprechende Anzeige durch das Instrument (7i . . . J9) der angeschalteten Speichereinrichtung. Das folgezeitige Abgreifen wird auf der Sendeseite durch vorübergehendes Schließen von Schaltstrecken der im vorliegenden Ausführungsbeispiel einzigen, die erforderliche Zahl von Schaltstrecken und eine gemeinsame Anode aufweisenden Kaltkathoidenröhre Ks veran.laßt. Auf der Empfangsseite ist eine entsprechende Kaltkatho-Jenröhre KF vorgesehen. Zur Sicherung der zyklischen Meßwertübertragung über. die Leitung L muß dafür gesorgt werden, daß Abgreifen und Verteilen synchron erfolgen, also das Zünden der Schaltstrecken der Kaltkathodenröhre Ks und der Ka,ltkathodenröhre KL im Gleichlauf vor sich geht, da hierdurch dann die Relais A1 . . . A9 synchron mit dem Relais Z'1 . . . L'9 betätigt werden.
  • Zunächst sei noch erwähnt, daß in der Ruhelage, also solange kein Meßwert übertragen wird, die Bremsgitterspannung der erwähnten Reaktanzröhre im Sender S so, gewählt ist, daß eine Ruhefrequenz von z. B. 2,9 kHz vom Sender S über die Leitung I_ gegeben wird. Die Demodulationsstufe des Empfängers E ist so eingestellt, daß bei Aufnahme der Ruhefrequen7 die Gleichspannung Null ist.
  • Geht man von dem Zeitpunkt aus, zu dem in der Kaltkathodenröhre Ks auf der Sendeseite die Schaltstrecke KW A gezündet ist, so ist über diese Schaltstrecke das Syrnchronisierungss enderelais S, erregt. Durch Schließen des Kontaktes. 2,s5 wird auf den Sender S eine positive Gleichspannung gegeben, so daß die negative Bremsgitterspannung der erwähnten Reaktanzröhre im Sender S so weit erniedrigt wird, daß vom Sender eine Frequenz von etwa 2.8 kHz über den Hochpaß HPS und die Leitung I_ zur Empfangsseite gegeben wird. Diese Frequenz wird in der Demodulationsstufe des Empfängers S in eine positive Gleichspannung umgesetzt, die in einer Svnchronisationsstufe Ssl auf der Empfangsseite mit bekannten Mitteln. verstärkt und differenziert wird, so claß der Anfang bzw. das Ende des. Synchronisierungsstoßes als negativer bzw. positiver Spannungsstol:l am Gitter einer Röhrenkippschaltung bekannter Art auftritt. Hierdurch wird diejenige Röhre der Kippschaltung, in deren Elektronenstrom das Synchronisierungseinpfangsrelais SE. angeordnet ist. mit Beginn des genannten Synchronisierungsstoßes leitend gemacht. Da Synchro:nisierungsempfangsrelais SF gestattest hei seiner Erregung, da der Kontakt 1sE geöffnet ist, die alleinige Zündung der Schaltstrecke K19-.-1 in der Kaltkathodenröhre ML. Auf der Sendeseite liefert ununterbrochen ein Oszillator 01 eine Frequenz von 500 Hz, die durch Teilung in den als Sperrschwinger arbeitenden Frequenzteilern Fis (500/100) und Fzs (100/25) in eine Frequenz von 25 Hz umgesetzt wird. Diese Frequenz wird in den Steuerkreis der Kaltkathodenröhre Ks eingekoppelt und veranlaßt als negative Impulsspannung ein folgezeitiges Zünden der einzelnen Schaltstrecken. Beim ersten Auftreten der negativen Impulsspannung springt nämlich die Zündung von der Kathode K1. infolge hier nicht interessierender konstruktiver Ausbildung der Röhre auf die rechts liegende Hilfskathode über, da die Spannung zwischen der Anode A und der Hilfskathode infolge der negativen Impulsspannung die Zündspannung für die genannte Hilfskathode erreicht. Über die Schaltstrecke dieser Hilfskathode fließt ein Strom, der an dem Anodenwiderstand RA eine zusätzlichen Spannungsabfall hervorruft, so da,ß die Brennspannung an der Strecke Kiä <4 unterschritten wird. Das Synchromisierungs-senderelais SS fällt ab und beendet durch Offnen des Kontalztes 2ss den -'#;ynchronisierungsstoß; am Korntakt l,ss wird die folgezeitige Zündung der nächsten Schaltstrecke vorbereitet. Am Ende der negativen: Impulsspannung ist die Spannung zwischen der Anode. und der Hilfskathode kleiner als die Anodenspannung, während die Spannung zwischen der infolge der kreisförmigen Anordnung der Schaltstrecken rechts von der gezündeten Hilfskathode liegenden Kathode K1 und der Anode A gleich der Anodenspannung ist. Die Zündung springt nunmehr auf die Kathode K1 über, da diese durch die vorher bestehende Hilfskathodenstrecke vorionisiert ist. Bei jedem Auftreten der negativen Impulsspannung im Rhythmus von 25 Hz setzt sich das Zünden der Schaltstrecken fort, so daß nacheinander die Relais .41, =1.= ... .79 erregt und wieder aberregt werden. Auf der Empfangsseite zieht am Ende des erwähnten, von der Sendeseite ankommenden Synchronisierungsstoßes (positiverSpannungsstoß) die andere Röhre der Kippschaltung unter Sperren der erstgenannten Röhre Strom, so, daß demzufolge das Synchronisierungsempfangsrelais SL abfällt und in der Kaltkathodenröhre KL nach Schließen des Kontaktes 1sL ein folgezeitiges Zünden der Schaltstrecken wie hei der Kaltkathodenröhre Ks ermöglicht. Hierzu wird der Kaltkathodenröhre ItL ebenfalls eine negative Impulsspannung im Rhythmus von 25 Hz zugeführt. Diese Impulsspannung setzt aber, wenn man annimmt, dali die Impulsspannung auf der Sendeseite jede Schaltstrecke etwa d0 ms brennen läßt, 10 ins später als auf der Sendeseite ein und hört 10 ms früher auf. Dadurch ist die Gewähr gegeben, daß der Schaltvorgang der folgezeitigen Verteilung, nämlich das folgezeitige Anschalten der Speichereinrichtungen ,@pi . . . Sp9, 711 einem Zeitpunkt erfolgt, zu dem der entsprechende Meßwertumforiner d.IL'Wi . . . .ITLTR'9 auf der Sendeseite mit Sicherheit angeschaltet ist. Die Erzeugung der Impulsspannung auf der Empfangsseite erfolgt unter Mitwirkung des Oszillators 0, (500 Hz), des als Sperrschwinger arbeitenden Freduemzteilers FlL (500/100) und der in Kippschaltung arbeitenden Frequenzteiler F.=L (100/50) und F.31, (50/25). Dadurch, daß der erwähnten Kippschaltung der Synchronisierungsstufe SSt im Zuge des Synchronisierungsstoßes entsprechend seinem Beginn und seinem Ende fünf Impulse P, ... P5 der in der Zeichnung gezeigten Form entnommen. werden, werden folgende Schaltvorgänge in den Frequenzteilern FlF, FEE und F3E auf der Empfangsseite hervorgerufen: Während der gesa,mtenDauer des. Synchronisierungsstoßes wird der Kippischaltung ein negativer Rechteckinlpuls P5 entnommen, der zum Sperren des Frequenzteilers FiE dient. Der Frequenzteiler FIE gibt demnach während dieser Zeit keine Impulse ab. Der Frequenzteiler FIE wird in eine gewählte Kippstellung durch einen Impuls P1 gebracht, der der Kippschaltung als positiver Impuls beim Beginn des Syn.chronisierungs,stoßes entnommen wird. Der Frequenzteiler F3E wird ebenfalls durch. einen. der Kippschaltung als positiver Impuls P4 beim Beginn des Synchronisierungsstoßes entnommenen Spannungsstoß in eine gewählte Kippstellung gebracht. Am Ende des Synchronisierungsstoßes tritt folgendes ein: Der schon genannte negative Rechteckimpuls P5 verschwindet, so, daß der vom Oszillator 02 gesteuerte, als Sperrschwinger arbeitende Fr@equ.en:zteiler FIE Impulse von 100 Hz abgibt. Der Frequenzteiler F2E wird durch einen Spannungsimpuls, der als positiver Impuls der Kippschaltung am Ende des Synchronisierungsimpulses entnommen wird, in die entgegengesetzte Kippstellung gebracht, wobei durch den gleichem.Spannungsimp.uls auch derFrequen.zteiler F3E die entgegengesetzte Kippstellung erreicht. Gibt der Frequen.zteiler FIE einen Impuls ab-, so kippt zunächst der Frequenzteiler F2E und dann der Frequenzteiler F3E, so daß bei jedem vierten Impuls des Frequenzteilers F1E am Ausgang des Frequenzteilers F3E ein Impuls abgegeben wird, also eine Impulsfrequenz von 25 Hz abnehmbar ist. Die Kippstellung im Frequenzteiler F2E und F3E ist so: gewählt, daß am Ausgang des Frequenzteilers F3E eine symmetrische Impulsfrequenz von 25 Hz entsteht, deren wirksamer positiver Teil in der Mitte einer von der Sendeseite her erfolgenden. Meßwertiibertragung liegt. Durch das folgezeitige Zünden in der Kaltkathodenröhre KE gemäß der 25-Hz-Impuls-spannung werden demnach nacheinander die Relais V1 ... V9 erregt, nachdem entsprechend die Relais A1 . . . r19 auf der Sendeseite in Abhängigkeit von der dortigen 25-Hz-Impulsspannung bereits erregt sind; die Relais l'1 . . . f'9 werden dann auch wieder nacheinander vor der folgezeitigen Aberregung der Relais A1 . . . A9 zur Aberregung gebracht. Nach jedes.maligem Umlauf wird der neue Anlauf durch das Ende des Synchronisierungsstoßes veranlaßt. Es handelt sich also um eine Stop-Start-Methode, welche eine Stabilisierung des Oszillators 01 und ein Mitziehen des Oszillators 02 unnötig macht. Während des Betriebes beeinflussen. die der Demod'ulationsstufe des Empfängers E entnommenen., den zu übertragenden Meßwerten entsprechenden negativen Gleichspannungen, wenn, auf der Sendeseite das Relais A1 und auf der Empfangsseite das Relais Ui erregt ist, das Rähmchen R1 im Speicher Spi, welches dadurch zunächst von einem Strom durchflossen wird, der eine bestimmte Ablenkung der Fahne F1 veranlaßt. Mittels der zugehörigen. bekannten Röhrenschwin.gschaltung wird durch die Sekundärwicklung WS des Hochfrequen.zübertragers HF über den Gleichrichter GZ ein dem Meßwert entsprechender Gleichstrom getrieben., der das Anzeigeinstrument J1 entsprechend dem übertragenen Meßwert zum Ausschlag bringt. Der Strom durchfließt auch einen Widerstand g'ii, an dem audi die dem Meßwert entsprechende negative Gleichspannung steht. Ruft der Strom die gleiche Spannung am Widerstand Wi hervor, so. ist ein: Gleichgewichtszustand erreicht. Der Ausschlag des Instrumentes J1 bleibt auch erhalten, wenn der Kontakt v1 wieder vorübergehend im Zuge der zyklischen Übertragung geöffnet ist, da der Kondensator C1 den Spannungszustand aufrechterhält, bis gegebenenfalls bei dem wiederum erfolgten Schließen des Kontaktes v1 ein anderer Spannungswert infolge Änderung des Meßwertes angelegt wird. In entsprechender Weise erfolgt die Anzeige der anderen Meßwerte an den anderen Stellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur zyklischen übertragung von Meßwerten., bei der das zyklische Ab,-greifen der den Meßwerten entsprechenden Signale auf der Sendeseite durch zyklische Betätigung von Schaltröhren, vorzugsweise von in einer einzigen Kaltkathodenröhre angeordneten Schaltstrecken, und das synchrone Verteilen auf Speichereinrichtungen mit Anzeigeeinrichtungen auf der Empfangsseite ebenfalls durch zyklische Betätigung von Schaltröhren, vorzugsweise einer einzigen Kaltkathodenrähre, erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die zyklische Betätigung durch auf jeder Seite vorgesehene Impulserzeuger gleicher Frequenz erzielt ist, deren Synchronismus durch einen am Ende jedes Übertragungszyklus abgegebenen Synchronisierungsimpuls dadurch gesichert ist, daß die Impuls.frequenzsendung für die Schaltröhren auf der Sende- und auf der Empfangsseite nach jedem Übertragungszyklus auf der Empfangsseite, mit Beginn des von. der Sendeseite abgegebenen Synchronisierungsimpulses angehalten und erst am Ende desselben wieder angelassen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 921737, 398 789; Dr. Stäb-lein, »Die Technik der Fern.wirkanla@gen«, S. 148/149.
DES43487A 1955-04-14 1955-04-14 Schaltungsanordnung zur zyklischen UEbertragung von Messwerten Pending DE1022128B (de)

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FR1150787A (fr) 1958-01-17

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