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DE1102015B - Synchronisiervorrichtung fuer die gemeinsame Empfangseinrichtung eines zyklisch wirkenden Fernmess-Systems - Google Patents

Synchronisiervorrichtung fuer die gemeinsame Empfangseinrichtung eines zyklisch wirkenden Fernmess-Systems

Info

Publication number
DE1102015B
DE1102015B DEC18205A DEC0018205A DE1102015B DE 1102015 B DE1102015 B DE 1102015B DE C18205 A DEC18205 A DE C18205A DE C0018205 A DEC0018205 A DE C0018205A DE 1102015 B DE1102015 B DE 1102015B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
zero
code
cycle
distributor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC18205A
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Soubies-Camy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie Industrielle des Telephones SA
Original Assignee
Compagnie Industrielle des Telephones SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie Industrielle des Telephones SA filed Critical Compagnie Industrielle des Telephones SA
Publication of DE1102015B publication Critical patent/DE1102015B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

  • Synchronisiervorrichtung für die gemeinsame Empfangseinrichtung eines zyklisch wirkenden Ternmeß-Systems Die Erfindung betrifft eine Synchronisiervorrichtung für die gemeinsame Empfangseinrichtung eines zyklisch wirkenden Fernmeß-Systems, die über einen einzigen Kanal laufend Informationen in Form einer Folge eines binären gebrochenen Codes sowie Synchronisierimpulse zur Steuerung der Empfänger, des Codewandlers und der Umschaltorgane empfängt und sie zur Abgabe in einen natürlichen binären Code verwandelt, und zwar entweder direkt aus der erzielten codierten Kombination oder nach erfolgter Decodierung aus dem entsprechenden Wert des betreffenden Meßwertes. Demselben Kanal wird nicht nur die Information entnommen, die den codierten Wert des betreffenden Meßwertes charakterisiert, sondern in gleicher Weise auch die Signale, die namentlich den schrittweisen Betrieb des Verteilers an den beiden Enden der Verbindung bewirken, und die Signale, welche die allgemeine Rückstellung der gemeinsamen Empfangseinrichtungen auf Null bewirken.
  • Derartige Synchronisiervorrichtungen sind an sich bereits bekannt.
  • So ist z. B. eine Schaltungsanordnung zur zyklischen Übertragung von Meßwerten bekanntgeworden, bei der die zyklische Betätigung durch auf jeder Seite vorgesehene Impulserzeuger gleicher Frequenz erzielbar ist und der Synchronismus durch einen am Ende jedes Übertragungszyklus ablaufenden Vorgang dadurch gesichert wird, daß die Impulsfrequenzsendung für die Umschaltung auf beiden Seiten nach jedem Übertragungszyklus angehalten und erst nach Eintreffen eines besonderen Kriteriums wieder angelassen wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, abhängig von den in einem einzigen Kanal empfangenen Ziffern den einwandfreien Betrieb der gemeinsamen Einrichtungen für die Fernmessung in der richtigen Reihenfolge an der Empfangsstelle zu sichern. Zu den gemeinsamen Einrichtungen gehören insbesondere der Codewandler, der Schrittverteiler und der Codeverteiler.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch Verwendung eines an sich bekannten Zeitebers, der Zeitintervalle gibt, die gleich der Dauer der empfangenen Information sind und deren Synchronisierung einmal je Zyklus nach Übertragung einer Gruppe von Meßwerten und eines Befehls die allgemeine Rückstellung der Empfänger auf Null bewirkt, und ferner durch die Verwendung logischer Rechenkreise mit zwei oder drei Eingängen, die das Produkt aus den empfangenen Signalen oder den komplementären Signalen mit den örtlich erzeugten Signalen - vorzugsweise den Zeitsignalen - bilden und entweder unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Inverters Signale abgeben, die zur Kennzeichnung der Befehle zum Vorrücken oder zur Rückstellung der gemeinsamen Organe auf Null dienen, und die schließlich noch gekennzeichnet ist durch eine Sechzehnerstufe mit je vier von den empfangenen Signalen und den komplementären Signalen gesteuerten binären Flip-Flop-Schaltungen sowie einen logischen Kreis zur Prüfung der Stellung, der den Befehl zur allgemeinen Rückstellung der gemeinsamen Organe auf Null charakterisiert.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Synchronisiervorrichtung nach der Erfindung werden elektrische Hilfskreise zur Verstärkung, Invertierung und Verzögerung verwendet, die den Signalen die erforderliche Energie liefern und die richtige Phasenlage geben.
  • Die Betriebssicherheit der Synchronisiervorrichtung nach der Erfindung wird ferner durch die Verwendung von Transistoren gewährleistet, während bei der bekannten Schaltungsanordnung zur zyklischen Übertragung von Meßwerten vorwiegend Kaltkathodenröhren oder andere Schaltröhren, die gezündet und gelöscht werden müssen, zur Anwendung gelangen.
  • Im folgenden soll beispielsweise und ohne jede Einschränkung der Erfindung angenrinrmen werden, daß der Code sechs Schritte umfaßt und daß das ganze System dazu dient, zwölf Fernmeßwerte zu übertragen; die Übertragung eines Fernmeßwertes in Serienform erfordert daher sechs Elementartakte für den Code, an die sich ein siebenter Takt für die Umschaltung der einzelnen Empfänger anschließt.
  • Diese sieben Takte definieren einen Zyklus, der im folgenden »kleinerer Zyklus« genannt wird. Auf je zwölf kleinere Zyklen entfällt die Gesamtheit der zwölf Meßwerte, auf die zwei weitere kleinere Zyklen folgen, um die allgemeine Rückstellung auf Null zu bewirken; die einzelnen, so definierten kleineren Zyklen bilden zusammen einen Zyklus, der im folgenden die Bezeichnung »größerer Zyklus« trägt.
  • Die von dem einzigen Kanal übertragenen Signale (die im folgenden »Signale C'« genannt werden) sind in der üblichen Weise folgendermaßen gekennzeichnet: 1. Jeder der sechs ersten Schritte eines der zwölf kleineren Zyklen dient zur Übertragung von Fernmeßwerten durch eine der Ziffern C=0 oder C=1, je nachdem ob es sich um einen Codeschritt von Null oder Eins handelt.
  • 2. Der siebente Takt eines jeden der zwölf vorhergegangenen kleineren Zyklen - deren Stellung innerhalb des kleineren Zyklus die Feststellung einer davor liegenden Folge ermöglicht, welche die Umschaltung der einzelnen Empfänger steuert - ist durch eine Ziffer C=0 dargestellt.
  • 3. Jeder der .sechs ersten Takte der dreizehnten und vierzehnten kleineren Zyklen wird ebenfalls durch .die Ziffer C=0 charakterisiert.
  • 4. Der siebente Takt des dreizehnten kleineren Zyklus wird ebenso wie im Falle der zwölf ersten Zyklen durch eine Ziffer C=0 dargestellt.
  • 5. Schließlich wird der siebente Takt des vierzehnten kleineren Zyklus, der auch der letzte Takt des untersuchten größeren Zyklus ist, durch eine Ziffer C=1 bestimmt, die das Signal »Start« bedeutet, von dem später noch die Rede sein wird.
  • Der Befehl zur allgemeinen Rückstellung der gemeinsamen Empfangsgeräte auf Null wird durch die Gesamtheit der vierzehn Ziffern Null bestimmt, die während des siebenten Taktes des zwölften kleineren Zyklus aufeinanderfolgen, wie die sieben Schritte des dreizehnten und die sechs ersten Takte des vierzehnten und letzten Zyklus. Das angewandte Prinzip umfaßt die Benutzung der Codierungskombination 000000 für die Herbeiführung der allgemeinen Rückstellung auf Null und ihre Unterdrückung bei der Darstellung des Summenpegels 0; letztere wird auf die gleiche Weise codiert wie der Pegel 1, was zu einem Irrtum führt, wenn ein Überschuß vorhanden ist, der gleich ist einem elementaren Summenintervall, der jedoch um so eher vernachlässigbar ist, je höher die Anzahl der Codierungsschritte ist.
  • Es wird sich im folgenden zeigen, daß die beiden letzten kleineren Zyklen notwendig und hinreichend sind für die Identifizierung des Befehls zur allgemeinen Rückstellung auf Null. Wäre nämlich wirklich die Dauer des Befehls auf den letzten kleineren Zyklus beschränkt, dann wäre im ungünstigsten Fall die Anzahl von Ziffern 0 in dem Übertragungskanal sieben (siebenter Takt des zwölften kleineren Zyklus und sechs erste Takte des dreizehnten Zyklus) ; nun gibt es allerdings mehrere codierte Kombinationen - entsprechend der aufeinanderfolgenden Übertragung von zwei Meßwerten, die zusammen mit der Ziffer 0, die den vorhergehenden Takt charakterisiert, eine Folge von Nullen vereinigt, deren Zahl gleich sieben oder größer als sieben ist, die fälschlicherweise als Befehl zur allgemeinen Rückstellung auf Null interpretiert werden könnte. Andererseits kann die Hinzufügung zweier ergänzender kleinerer Zyklen zu den zwölf ersten kleineren Zyklen auch im ungünstigsten Fall keine Veranlassung zu Verwechslungen geben, nämlieh dann, wenn zwei aufeinanderfolgende Meßwerte folgendermaßen definiert sind: Der erste durch die codierte Kombination 100000, der zweite durch die codierte Kombination 000001; es wird also eine Folge von Nullen gespeichert, die bei Berücksichtigung des zwischenzeitlichen Anfangssignals elf Nullen -umfaßt.
  • Der Augenblick, in welchem die Identifizierung des Befehls zur allgemeinen Rückstellung auf Null innerhalb des größeren Zyklus eintritt, ist eine Funktion des Inhalts des zwölften kleineren Zyklus, d. h. als des Betrages des zwölften Meßwerts. Wäre also beispielsweise der diesen Meßwert charakterisierende codierte Ausdruck 100000, dann würde der Befehl für die allgemeine Rückstellung auf Null fünf Elementartakte früher festgestellt werden als in demjenigen Fall, in welchem die betrachtete codierte Kombination sich auf eine »Eins« beschränken würde. Könnte der nächstfolgende'größere Zyklus von der Identifizierung des Befehls an anlaufen, dann würde Gefahr bestehen, daß der Ablauf der Verteilung von einem größeren Zyklus auf einen anderen in Unordnung gerät. Es ist daher die Aufgabe des Signals »Start«, das während des letzten Taktes eines, größeren Zyklus empfangen wird, diesen Anlauf nur in einem Augenblick eines größeren Zyklus zuzulassen,, der immer mit dem nächstfolgenden identisch ist; seine Identifizierungberuht auf der Tatsache, daß er durch die erste Ziffer C=,1 charakterisiert ist, die nach' einem Arbeitstakt der allgemeinen Rückstellung auf Null empfangen wird, Der Codewandler ist dasjenige Organ, welches es ermöglicht, den gebrochenen Code, der' der quantisierten Betrag eines Meßwertes charakterisiert, einem Wert des entsprechenden natürlichen Codes anzupassen, wobei letzterer durch Herstellung des Gleichgewichtes in den einzelnen Geräten leicht decodiert werden kann. Dabei wird angenommen, daß die Ziffern, welche die einzelnen Codeschritte kennzeichnen, in abnehmender Reihenfolge übertragen werden, wodurch die Umwandlungsvorgänge vereinfacht werden.
  • Diese Vorgänge werden in einem arithmetischen Rechenkreis in Form. einer binären Kippschaltung durchgeführt, der an seinem Ausgang die Ziffern des natürlichen Codes in regelmäßiger Folge abgibt, und zwar entsprechend den Ziffern des gebrochenen Codes, die er an seinem Eingang empfängt.
  • Diese Ziffern werden nacheinander auf sechs Speicher des Codewandlers übertragen, der sie unter Kontrolle des Schrittverteilers parallel speichert. Dabei muß eine bestimmte Verzögerung zwischen der Eingabe in die Speicher und der Aufgabe der Signale auf den Eingang des arithmetischen Rechenkreises eintreten, um die Ansprechzeit des letzteren zu berücksichtigen.
  • Der Schrittverteiler ist eine zyklisch wirkende Urhschaltvorrichtung, die es ermöglicht, einerseits Codeumwandlungsvorgänge während eines jeden der sechs ersten Takte eines der zwölf ersten kleineren Zyklen Schritt für Schritt zu kontrollieren, andererseits während des siebenten Taktes die Rückstellung des Codeumwandlers auf Null herbeizuführen. 'Er bildet ferner eine Stufe Sieben, die alle sieben Takte am Ende eines kleineren Zyklus das Vorrücken des Codewandlers bewirkt.
  • Der Codeverteiler ist ebenfalls eine zyklisch wirkende Umschaltvorrichtung- analog dem Schrittverteiler, dessen Aufgabe darin besteht, den Übertrag von dem Codewandler am Ende jedes kleineren Zyklus in steter Folge zu jedem - einzelnen Empfangsgerät vorzunehmen.
  • In diesen drei Fällen werden die einzelnen Rechenkreise durch an sich bekannte binäre -Kippschwingschaltungen aufgebaut, die durch Impulse gesteuert werden müssen, die ihrerseits aus der Differenzierung rechteckiger Signale hervorgehen können, die von den Empfangssignalen und gegebenenfalls von Signalen, die durch eine örtliche Schrittbasisvorrichtung erzeugt sein können, gesteuert werden..
  • Eine solche Basisschrittschaltung ist einerseits erforderlich, um die Vorrücksignale des Codeverteilers durch die Auszählung der Elementarschritte zu gewinnen, andererseits, um die empfangenen Signale in den Fällen vor ihrer Weiterbenutzung aufzuspalten, in denen die entsprechenden Ziffern, die identisch sind, keine Veranlassung zu Änderungen aufgedrückter Pegel durch Anwendung von Impulskreisen geben.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele für Anwendungsmöglichkeiten des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist Fig.1 das Betriebsschaltbild eines Empfängers, welches die Zusammenarbeit zwischen der Synchronisiereinrichtung nach der Erfindung und den verschiedenen Organen darstellt, die sie steuert oder regelt, Fig. 2 eine graphische- Darstellung der an verschiedenen Punkten des Empfängers ankommenden Signale, Fig.3 das Betriebsschaltbild einer Synchronisier--Vorrichtung nach der Erfindung und Fig. 4 (aufgeteilt in a und b) ein Ausführungsbeispiel für eine Schaltung, in der Transistoren der Type PNP verwendet werden.
  • In dem Betriebsschaltbild gemäß- Fig. 1 ist die Synchronisiervorrichtung mit SY bezeichnet, der Codewandler mit CC und der Schrittverteiler bzw. der Codeverteiler mit DM bzw. DC, während mit (EI)k die Empfangseinrichtung mit der Rangordnung k bezeichnet ist, wobei k sich innerhalb der Werte von 1 bis 12 ändern kann.
  • Die Synchronisiervorrichtung hat einerf Haupteingang c, der die Signale empfängt, wie sie oben bezeichnet worden sind, und hat ferner drei Hilfseingänge Mo, Mo und Ml, die von dem Schrittverteiler DM herkommen. Sie besitzt außerdem sechs Ausgänge, die paarweise an die in gleicher Weise bezeichneten Eingänge der gesteuerten Organe angeschlossen sind: AVCC und RZCC - Vorrücken und Rückstellen auf Null des Codewandlers CC-, AVDM und RZD31 - Vorrücken und Rückstellen auf Null des Schrittverteilers DM -, AVDC und RZDC - Vorrücken und Rückstellen auf Null des Codeverteilers DC.
  • Der Eingang AVCC des Codewandlers CC ist an den Vorrückkreis des arithmetischen Rechenkreises angeschlossen und der Eingang RZCC an seinen Rückstellkreis auf Null. Der Wandler weist ebenfalls sechs Eingänge Ml bis Ms auf, von denen jeder an eines der sechs Speicherelemente dieses Organs angeschlossen ist. Der Wandler besitzt außerdem zwölf Ausgänge für je zwei Speicherwerke, die am Ende eines kleineren Zyklus die sechs Ziffern N, bis N1 des natürlichen binären Codes abgeben, .die sich aus der Umwandlung ergeben, sowie die sechs Komplementärziffern KT 6 bis N1; diese Ziffern nehmen am Ende der dreizehnten und vierzehnten kleineren Zyklen zwangläufig die besonderen Werte Ns=NS= .-. . =N1=0 und Ns=N5= ... =1V-1=1 an. Die zwölf Ausgänge des Codewandlers CC vervielfachen sich -zu den zwölf homogenen Eingängen jedes einzelnen Empfangsgerätes.
  • Der Schrittverteiler DM ist ein sogenannter Verteiler »rnit_ geschlossenem Ring« mit sieben Ausgängen Ms, M5- . . . Ml, M., wobei die inneren Verbindungen so vorgenommen sind, daß nach Anlegen eines Signals zum Rückstellen auf Null sich an dem Eingang RZDM ein singulärer Zustand am Ausgang Ma einstellt und durch Anlegen von Vorrücksignalen än den Eingang AVDM nach und nach auf die Ausgänge Ms, M5 ... 342, Ml übertragen wird. Der so gebildete Ring muß notwendigerweise geschlossen sein, um es dem Schrittverteiler DM zu ermöglichen, in der Stufe 7 zu arbeiten, bei alleiniger Steuerung durch den örtlichen Basisschrittgeber, und das Vorrücksignal des Codeverteilers DC während _sämtlichersieben Takte zu liefern. Die Ausgänge _V6; M5, 1t4, M3, 1V12 und Jbh des Schrittverteilers DM sind mit den gleichnamigen Eingängen des Codewandlers CC verbunden, während die Ausgänge Ml und Ma ebenso wie der Ausgang Mo, der die Komplementärziffer zu 1 derjenigen Ziffer liefert, die im Punkt 111o erscheint, die Hilfseingänge der Synchronisiervorrichtung SY bilden.
  • Der Codeverteiler DC ist ein sogenannter Verteiler »mit offenem Ring« und hat zwölf Ausgänge Sk von S: bis S12, und die inneren Verbindungen sind so vorgenommen, daß nach Ankunft eines Signals für das Rückstellen auf Null am Eingang RZDC ein singulärer Zustand am Ausgang S1 geschaffen und näch und nach auf die Ausgänge S2 ... S1. übertragen wird, und zwar durch Anlegen von Vorrücksignalen an den Eingang AvDC. Die Beschränkung auf zwölf Ausgänge hat zur Folge, daß jeglicher singuläre Zustand während der dreizehnten und vierzehnten kleineren Zyklen verschwindet.
  • Die einzelnen Schaltungen können jeweils aus der Vereinigung von sechs Speicherelementen aus Kippschwingschaltungen mit drei Eingängen bestehen.
  • Am Ende eines jeden der zwölf ersten kleineren Zyklen erscheinen an den beiden ersten Eingängen des Speicherelementes der Rangordnung p (1 C p < 6) jeder einzelnen Schaltung (EI)k die von dem Codewandler gelieferten Ziffern N, und N,; damit diese Zahlen jedoch von.,demjenigen Element gespeichert werden, dessen dritter Eingang an den Ausgang St des Codeverteilers DC angeschlossen ist, - ist es erforderlich, daß letzterer ein entsprechendes Signal am Ende des singulären Zustandes bei St abgibt, was jedoch bedingt, daß die beiden Zahlen genau im kleineren Zyklus von der Rangordnung k erscheinen.
  • Die graphische Darstellung der Signale in Fig.2 zeigt das laufende Ineinandergreifen der Vorgänge im Inneren eines größeren Zyklus, von denen jedoch nur die kleineren Zyklen (1), (2), (12), (13) und (14) dargestellt sind. In jedem Zyklus ist das entsprechende mit 111, bezeichnete Zeitintervall für 1 < p C 6 für den Codeschritt der Rangfolge p und für p=0 für den `.'orr ücktakt oder den Starttakt. Die unter (a) bis (L)- dargestellten Signale -sind folgende: (a) Die auf den Eingang der Synchronisiervorrichtung gegebenen Signale C; (b) die Signale der Schaltuhr H der Synchronisiervorrichtung SY, (c) die auf die Eingänge RZDM und RZDC der Stromkreise für die Rückstellung auf Null der beiden Verteiler DM, DC gegebenen Signale, (d) bis (g) die an den Ausgängen Ms, Ms, Ml und Mo des Schrittverteilers DM auftretenden Signale, (1a) die Signale auf der Vorrückleitung AVCC des Codewandlers CC, (il die Signale auf der V orrückleitung AVDC des Codeverteilers DC, (j) bis (I) die an den Ausgängen S1, S2 und S3-des Codeverteilers DC auftretenden Signale.
  • Dabei ist vorausgesetzt, daß die Empfangsgeräte mit Transistoren der Type PNP ausgerüstet sind; die mit negativen Speisespannungen arbeiten, welche die Ziffern 0--uini 1 kennzeichnen, wobei die Spannung, welche der Ziffer 1 entspricht, stärker negativ ist als diejenige Spannung, die der Ziffer 0 entspricht. Es ist ferner angenommen, daß nur die positiven, in bestimmten Organen durch Differenzierung gewonnenen Impulse benutzt werden; dies entspricht in der graphischen Darstellung den senkrecht ansteigenden Stirnen der genannten Signale.
  • Die Signale (a) und (h) sind unter der Annahme dargestellt, daß die empfangenen codierten Kombinationen für jeden der zwölf ersten kleineren Zyklen identisch und im gebrochenen Code durch eine Folge von sechs »Einsen« gekennzeichnet sind. Die Elemente dieser Signale, die von .der Höhe des Betrags des empfangenen Meßwertes abhängen, sind in ununterbrochenen- Linienzügen dargestellt, während die unveränderlichen Elemente in zusammenhängenden Linienzügen dargestellt sind.
  • Die Zeitsignale (b) sind ein einziges Mal durch einen größeren Zyklus gesperrt, weil der Befehl zur allgemeinen Rückstellung auf Null gegeben worden ist, d. h., wie bereits oben dargelegt worden ist, in einem Augenblick, der sich mit dem Wert des zwölften Ausdrucks ändert. Andererseits erfolgt die Aufhebung der Sperrung der Zeitsignale, die unter der Kontrolle des Startsignals erfolgt, in einem Augenblick, der immer identisch ist mit einem Zyklus, der größer ist als der nachfolgende. In dem Schaubild ist unterstellt, daß die codierte Kombination, die dem zwölften Ausdruck entspricht, mit einer Eins endet, so daß die Zählung der einzelnen Ziffern 0 (»Nullen«) der Ziffernfolge für die allgemeine Rückstellung auf Null (gekennzeichnet durch die Ziffern 1 bis 14) erst vom Takt Mo des zwölften kleineren Zyklus ab erfolgt. Ebenso wurde angenommen, daß die Anordnung so getroffen ist, daß die Aufhebung der Sperrung der Zeitsignale nur einen Halbtakt nach Beginn des Empfangs des Startsignals erfolgen kann, derart, daß die auf die Fortschaltleitung AVDM des Schrittverteilers DM gegebenen Signale in der Mitte jedes Elementartaktes auftreten; dies ermöglicht es einerseits, daß eine Speicherung der von dem arithmetischen Rechenkreis des Code waffdlers CC in die entsprechenden Speicherelemente eingegebenen Ziffern während eines jeden Taktes Ms bis Ml eines kleineren Zyklus nur einen halben Takt nach Anwendung des umzuwandelnden Signals erfolgt und daß andererseits der Inhalt des arithmetischen Rechenkreises des Codewandlers CC erst einen Takt nach der Speicherung' der letzten Ziffer des betreffenden Codes erfolgt. Das Schaubild für das Signal (c) zeigt deutlich die Momente, in denen einmal die Sperrung des Zeittaktes bei BIH, dann die Rückstellung des Zeitgebers bei RZH, des Schrittverteilers DM über RZDM und des Codeverteilers DC über RZDC auf Null erfolgt, Bezüglich der Signale (d) bis (f) besagt die Formel (Np)k-->CC, daß die ZifferNp des Ausdrucks der Rangordnung k in das Speicherelement (p) des Codewandlers CC eingegeben wird.
  • Für die Signale (j), (k) und (I) bedeutet die Formel CC.--> (EI)k, daß der Inhalt des Speichers ,des Codewandlers CC in. seiner Gesamtheit in,die entsprechenden Speicherwerke des speziellen Geräts mit der zugehörigen Rangfolge k übertragen wird. Der Vergleich dieser Signale mit dem Signal-(g) zeigt, daß zwischen dem Zeitpunkt, in dem der Befehl zu dem vorhergehenden Übertrag gegeben wird, und demjenigen, in welchem der Übertrag vorgenommen wird, eine bestimmte Verzögerung vorgesehen ist. Der arithmetische Rechenkreis des. Codewandlers CC kann im Hinblick auf die Umwandlung des nachfolgenden Ausdrucks (RZCC) auf Null zurückgestellt werden.
  • Die Synchronisiervorrichtung SY nach der Erfindung verarbeitet, angefangen bei den empfangenen Signalen (c), die Befehle, die den Betrieb nach dem Diagramm der Fig. 2 steuern, ferner die Empfangsgeräte, auf welche sie diese zuleitet. Sie umfaßt einerseits eine Schaltuhr H (Fig. 3), welche die örtliche Basis für die Zeitgabe bildet, -andererseits Organe, ,um auf die Fortschalt- und Rückstellkreise auf Null des Cadewandlers CC, des Schrittverteilers DM und des Codeverteilers DC Signale zu übertragen, die entweder ausschließlich aus den Empfangssignalen oder aus der Kombination dieser Signale mit den Zeitsignalen erarbeitet sind.
  • Die Schaltuhr H der Synchronisiervorrichtung SY besteht aus einem Generator zur Erzeugung rechteckiger Signale, der einmal durch einen größeren Zyklus gesperrt wird, sobald das Signal zur allgemeinen Rückstellung auf Null identifiziert worden ist, und dessen Sperrung mit der Steuerung des Startsignals aufgehoben wird. Bei freiem Betrieb ist die Rücklaufperiode der Zeitsignale gleich der Dauer eines Elementartaktes. Ein und derselbe Eingang steuert die Sperrung und die Aufhebung der Sperrung der Schaltuhr H. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, umfassen die vorgesehenen Organe zur Feststellung des Befehls für die allgemeine Rückstellung auf Null im wesentlichen: Eine Sechzehnerstufe EC, die auf der Fortschalt-Leitung AvEC jedesmal einen positiven Spannungssprung empfängt; wenn in dem Kanal (C) eine Ziffer 0 empfangen wird, und die auf der Leitung zur Rückstellung auf Null jedesmal einen-positiven Spannungssprung empfängt, wenn eine Ziffer 1 in diesem Kanal empfangen wird; ein Stromkreis (ET)4 mit drei Eingängen, der an einen Inverter 14 angeschlossen ist, dient dazu, die vierzehnte positive Spannungsstufe zu identifizieren, die an die Fortschaltleitung AvEC der Sechzehnerstufe angelegt wird; eine binäre Kippschwingschaltung (Flip-Flop)- BB, 'deren Zustandsänderung am Ende des größeren Zyklus dazu dient, die Schaltuhr H bis zum Empfang des Startsignals zu sperren, schließlich Organe zur Erzeugung der positivem Spannungsstufen für das Vorrücken und für die Rückstellung auf Null der Sechzehnerstufe.
  • Die Stufe, von der hier die Rede ist, ist in an sich bekannter Weise durch Zusammenschalten von vier binären Flip-Flops in Kaskade hergestellt, von denen jede zwei Komplementärziffern liefert, die mit d und d für den Flip-Flop der »Einsen« (dieser wird von positiven Impulsen auf der Leitung AvEC gesteuert), mit c und c für den Flip-Flop der »Zweien«, b und b für den Flip-Flop der »Vieren«, a und d für den Flip-Flop der »Achten«, wobei nach jeder Rückstellung auf Null -a=b=c=d=0 und ä=b=c=d=1. Der Gehalt der Sechzehnerstufe ändert sich beständig innerhalb eines größeren Zyklus nach Maßgabe der Anzahl von Nullen, die in dem Kanal (C) nacheinander empfangen werden, überschreitet aber niemals die Zahl 11, wie bereits gezeigt worden ist, ausgenommen es handelt sich um einen Befehl für die allgemeine Rückstellung auf Null; in diesem Fall wird der Wert 14 erreicht.
  • Der Stromkreis (ET)4, dessen drei Eingänge an die Ausgänge a, b und c der Sechzehnerstufe angeschlossen sind, gibt ständig das logische Produkt abc ab, das für jede Anzahl von Impulsen am Eingang des Flip-Flops der »Einsen« der Sechzehnerstufe zwischen 0 und 14 liegt, das aber den Wert 1 abgibt (a=1, b=1, c=1), sobald diese Zahl den Wert 14 erreicht, d. h. genau gesagt: für den Fall eines Befehls für die allgemeine Rückstellung auf Null. Der Inverter 14, dessen Eingang an den Ausgang des Stromkreises (ET)4 angeschlossen ist, liefert an seinen Ausgang die komplementäre Funktion jbc; in den logischen Stromkreisen mit Transistoren ermöglicht es die Eigenart des Einsatzes der Transistoren, mit ihren Basen gleichzeitig das logische Produkt und die inverse Funktion zu bilden, so daß es nicht nötig ist, einen bestimmten Inverter vorzusehen.
  • Das Organ, welches die Synchronisierung der Schaltuhr H am Ende des größeren Zyklus steuert, besteht aus einem binären Flip-Flop, dessen Fortschaltleitung AvBB einen positiven Spannungssprung in dem Augenblick erhält, in welchem äbc = 0 ist, d. h. nach erfolgter Identifizierung -des Befehls zur allgemeinen Rückstellung auf Null. Die Leitung RZBB für die Rückstellung auf Null empfängt die von einem Inverter I( gegebenen Signale (c), dessen Eingang an den Kanal (C) angeschlossen ist; das durch die Gleichung C=1 und C=0 charakterisierte Startsignal ist es also, welches die Rückkehr des Flip-Flops BB in seinen Anfangszustand nach einer allgemeinen Rückstellung auf Null bewirken wird. Das Synchronisierungssignal der Schaltuhr wird am Ausgang (0) des binären Flip-Flops BB vorweggenommen.
  • Die Organe, welche die positiven Spannungssprünge hervorrufen, die am Eingang der Sechzehnerstufe erscheinen müssen, wenn die Ziffern 0 auf dem Kanal (C) ankommen, umfassen einen Stromkreis (ET) 2 mit- zwei Eingängen (C) und (H) sowie einen Inverter 12, dessen Eingang mit dem Ausgang des letzteren verbunden ist.
  • Damit ein positiver Spannungssprung auf der Leitung AvEC erscheint, ist es erforderlich, daß das von dem Kreis (ET)2 errechnete logische Produkt C von dem Wert 0 zu dem Wert 1 übergeht, d. h. daß gleichzeitig C=0 und H=1 ist, was nach dem Schaltbild der Fig.2 am Anfang jedes Elementarschrittes, für den C=0 ist, der Fall sein muß.
  • Die Organe zur Erzeugung der positiven Spannungssprünge, die beim Empfang der Ziffern 1 in dem Kanal (C) auf die Leitung RZEC gegeben werden müssen, enthalten einen Strömkreis (ET), mit zwei Eingängen (C) und (H) sowie einen Inverter Il, dessen Eingang an den Ausgang des Kreises (ET), angeschlossen ist, und einen monostabilen Flip-Flop BM., der an seinem Eingang die von dem Inverter I, gelieferten Signale empfängt und über aeinen Ausgang (1) die Leitung RZBC für die Rückstellung der Sechzehnerstufe auf Null beaufschlagt. Damit ein positiver Spannungsstrom auf den Eingang des monostabilen Flip-Flops BM, gegeben werden kann, muß das von dem Kreis (ET), errechnete logische Produkt CH von dem Wert 0 zu dem Wert 1 übergehen, d. h., es muß gleichzeitig C=1 und H=1 sein, was nach dem Schaltbild von Fig. 2 am Anfang eines jeden Elementartaktes der Fall ist, für den C=1 ist. Der Inverter h kann aus den oben angegebenen Gründen nicht von dem Stromkreis (ET), getrennt werden. Der Zweck des monostabilen Flip-Flops BM, ist es, auf die Leitung RZEC einen positiven Impuls zu geben, der in den vorstehend gekennzeichneten Augenblicken beginnt und dessen Dauer ausreicht, um die Impulse zu neutralisieren, die sich dann längs der Flip-Flops der Sechzehnerstufe fortpflanzen können, wobei sie mit den Flip-Flops niedriger Rangordnungen beginnen, und die anderenfalls Gefahr laufen würden, die Flip-Flops höherer Rangordnungen in Stellungen zu belassen, die von denen völlig verschieden sind, die sie einnehmen müssen.
  • Das Fortschalten des Codewandlers CC wird dadurch erreicht, daß man mit Hilfe eines Kreises (ET)3 mit zwei Eingängen und eines Inverters 13, der sich mit dem vorhergehenden vereinigen kann, einen positiven Spannungssprung auf die Leitung AvCC gibt. Der Kreis (ET), hat zwei Eingänge, von denen der eine das von dem Stromkreis (ET), geschaffene logische Produkt CH empfängt und der zweite die Ziffer Ma, welche die Komplementärziffer zu 1 der am Ausgang Ho des Schrittverteilers DM empfangenen Ziffer darstellt. Damit ein positiver Spannungssprung auf der Leitung AvCC erscheint, muß das von dem Kreis (ET)" errechnete logische Produkt CHMo mit drei Variablen von dem Wert 0 zu dem Wert 1 übergehen. Dies ergibt sich für C=1, H=1 und Ho=0, d. h. am Anfang aller Elementarschritte, die zu den Informationen gehören, die einen Fernmeßwert kennzeichnen, und zwar jedesmal, wenn diese Informationen einen Codeschritt l definieren, aber mit Ausnahme des Startsignals, für welches C ebenfalls =1 ist, ohne daß es sich um den gleichen Codeschritt handelt (in dem Augenblick, in welchem das Startsignal erscheint, hat die Rückstellung des Schrittverteilers auf Null die Bedingung Ma=l zur Folge, wodurch der Impuls unterdrückt wird, der auf der Fortschaltleitung AvCC des Codewandlers CC erscheinen würde, wenn diese Leitung aus Gründen der Vereinfachung direkt an den Ausgang des Kreises (ET), angeschlossen wäre).
  • Die Rückstellung des Codewandlers CC auf Null wird dadurch herbeigeführt, daß mit Hilfe eines monostabilen Flip-Flops BM2 ein positiver Spannungssprung auf die Leitung RZCC gegeben wird, dessen Eingang an den Ausgang Mo des Schrittverteilers DM angeschlossen ist und dessen Ausgang (1) an die Leitung RZCC angelegt ist. Der monostabile Flip-Flop dient hier nicht zur Verzögerung des Befehlssignals (t11(), sondern nur zur Trennung der Stromkreise, deren Eingänge zu den komplementären Ausgängen Mo und Ho des gleichen Flip-Flops des Schrittverteilers DM führen, d. h., die Rückstellung des arithmetischen Rechenkreises auf Null erfolgt genau in dem Augenblick, in welchem der positive Spannungssprung .am Ausgang M( des Schrittverteilers DM erscheint.
  • Das Vorrücken des Schrittverteilers DM wird unmittelbar durch die Signale der Schaltuhr H in den Augenblicken direkt gesteuert, in denen sie einen positiven Spannungssprung auf der. Leitung AvDM kennzeichnen, d. h. in der Mitte jedes Elementartaktes, ausgenommen natürlich während der Dauer der Sperrung.
  • Die Rückstellung des Schrittverteilers DM auf Null wird am Ende eines größeren Zyklus direkt durch die Sperrsignale der Schaltuhr H gesteuert.
  • Das Vorrücken des Codeverteilers DC ergibt sich dadurch, daß mit Hilfe eines Inverters IS und eines monostabilen Flip-Flops BM, ein positiver SpannungsstoB auf die Leitung AvDC gegeben wird. Der Eingang des Inverters I" empfängt die von dem Schrittverteiler D117 gelieferten Signale (Ni) an dem komplementären Ausgang des Ausgangs M1 und gibt auf diese Weise an seinem Ausgang Signale ab, die in Phase mit den Signalen (Mi) sind; dieser Inverter ist erforderlich, um die von dem gleichen Flip-Flop des Schrittverteilers DM gesteuerten Stromkreise zu trennen, dessen Ausgang M1 schon das letzte Speicherelement des Codewandlers CC steuert. Der monostabile Flip-Flop BM., dessen Eingang am Ausgang des Kreises liegt, der den Inverter I5 enthält, gibt an seinem Ausgang (0) einen positiven Spannungsstoß ab, der gegenüber demjenigen etwas verzögert ist, der am Ende des kleineren Zyklus am Ausgang M1 des Schrittverteilers DM auftritt.
  • Das Rückstellen des Codeverteilers DC auf Null tritt am Ende des größeren Zyklus zur gleichen Zeit ein, zu der auch die Sperrung der Schaltuhr H und das Rückstellen des Schrittverteilers DM auf Null erfolgt. Um jedoch den Ausgang (0) des Flip-Flops BB, der schon für diese letzten- Operationen benutzt worden war, nicht zu sehr zu belasten, benutzt man das komplementäre Signal, das am Ausgang (1) des Flip-Flops empfangen worden ist, und invertiert es in dem Stromkreis I6, dessen Ausgang an die Leitung RZDC gelegt ist.
  • Die Fig. 4 mit den Teilen a und b zeigt das detaillierte Schaltbild einer Synchronisiervorrichtung, die aus Transistoren der Type pNP aufgebaut ist und dazu dient, an ihrem Eingang C telegraphische Signale zu empfangen, deren Dauer 20 Millisekunden beträgt.
  • In diesem Schaltbild sind die Elemente zusammengestellt, welche die verschiedenen, in Fig. 3 wiedergegebenen Funktionseinheiten bilden. Da die Transistoren jedoch in Basisschaltung betrieben werden, sind die logischen Multiplikationsvorgänge und die Inversionen, die von den Stronikreisgruppen (ET), und Il, (ET), und I2,. (ET), und I3 bzw. (ET)4 und 14 vorgenommen werden, gleichzeitig für jede der Gruppen durch ein einziges Organ gesichert, das die Bezeichnung (ET-1) mit dem jeweiligen Index trägt.
  • Die Schaltuhr H (Fig. 4a) enthält einen Oszillator, der auf die Frequenz von 100 Hz abgestimmt ist, einen Übertragungsverstärker, der die von dem Oszillator gelieferte sinusförmige Spannung vor der Umwandlung in. rechteckige Signale der gleichen Frequenz verstärkt, und einen binären Flip-Flop, der als Frequenzverteiler wirkt und die Zeitsignale liefert, die an die übrigen Organe gelegt werden.
  • Das aktive Element des Oszillators besteht aus dem Transistor Tr26. Die Frequenz im freien Bereich wird von den Elementen L1; C1 des Schwingkreises bestimmt; die Reaktanz, welche die Aufrechterhaltung der Schwingungen sichert, ergibt sich aus der Koppelung von L1 mit der Induktivität L2 des Transformators T1, -dessen dritte Wicklung die sinusähnliche Spannung liefert, die an den Übertragungsverstärker angelegt wird, dessen wirksame Elemente Tr28 und Tr29 durch den. Transformator Tr. voneinander getrennt sind. Der Transistor Tr 27 dient zur Regelung der Dämpfung des Schwingkreises. Seine Basis empfängt von der Klemme BLH das Sperrsignal der Schaltuhr: Sobald eine Ziffer 0 an seine Basis angelegt wird, ist der Transistor gesperrt, und der Oszillator schwingt frei; wird dagegen die Ziffer 0 durch eine »Eins« ersetzt, dann wird der Transistor stromdurchlässig und gesättigt, schließt einen Teil der Wicklung kurz und sperrt auf diese Weise die Schwingungen.
  • Der binäre Zeitgeber-Flip-Flop, dessen aktive Elemente aus den Transistoren Trio und Tr31 bestehen, zeigt den klassischen Aufbau.
  • Dasselbe gilt auch für alle anderen binären Flip-Flops der Synchronisiervorrichtung SY, soweit es sich um die Flip-Flops der Sechzehnerstufe Ec (Fig. 3) handelt (das sind die Transistoren Tri3, Tr14, Tr15, Tri" Tr17, Tri8, Tri. und Tr2o) oder um den binären Flip-Flop BB (Fig. 4a), der die allgemeine Rückstellung der gemeinsamen Empfangsorgane auf 0 steuert (Transistoren Tr21 und Tr22).
  • Von herkömmlicher Bauart sind gleichfalls die monostabilen Flip-Flops BM, (Transistoren Tri und Tr2), BM, (Transistoren Tr, und Tr8) und BM, sowie die Inverterverstärker Io (Tro), IS (Triff) und I6 (Tr12) (s. Fig. 4b).
  • Der logische Rechenkreis (ET-1) enthält drei in Reihe geschaltete Transistoren (Tr23, Tr24, Tr25), deren Basen an seinen drei Eingängen (c), (b) und (d) anliegen (Fig..4a). Der Kollektor des zuletzt genannten Transistors gibt das Ausgangssignal ab, welches das umgekehrte logische Produkt jbc der Eingangszahlen charakterisiert.
  • Die übrigen logischen Rechenkreise sind nach den gleichen Prinzipien aufgebaut, benutzen aber gemeinsame Transistoren für die gemeinsamen binären Variablen. Der Stromkreis (ET-1)1, der die logische Funktion CH errechnet, besteht aus den Transistoren T, r3 und Tr4; das Ausgangssignal wird an dem Kollektor des Transistors Tr4 gewonnen. Der Kreis (ET-1)2, der die logische Funktion CH bildet, enthält die Transistoren Tr" und Trs, wobei das Ausgangssignal an dem Kollektor des Transistors Tro gewonnen wird. Schließlich umfaßt der Kreis (ET-1)", der die logische Funktion CHMo bildet, die Transistoren Tr3, Tr4 und TyS. Der Transistor Tr4, der an seiner Basis das Signal (C) empfängt, gehört zu den beiden logischen Kreisen (ET-1), und (ET-I)3 (s. Fig. 4b).
  • Da die Signale (C) durch zwei Spannungspegel Ui. und U, definiert sind, je nachdem, ob sie »Einsen« oder »Nullen«bedeuten, während die Organe der Synchronisiervorrichtung SY durch eine einzige Gleichspannung Ui gespeist werden, muß jedes von ihnen so ausgebildet werden, daß die notwendigen Polarisationsspannungen anliegen; diese Einrichtungen können aus einem einfachen Widerstand bestehen, der in Reihe mit den Emittern der Transistoren in den Flip Flops liegt, oder aus Widerstandsbrücken, die mit der Spannung "Ui gespeist werden und eine Spannung Uä abgeben, wobei Ui << Uo < 0, wenn. es sich um einen logischen Kreis handelt. In letzterem Fall bezweckt die Wahl eines Spannungsniveaus Uo ; das niedriger ist als U., das Emitterpotential des Transistors am Kopfende des logischen Kreises auf einem Wert festzuhalten, -der stets kleiner ist als der Wert der Spannung, die an der Basis auftreten kann, und zwar innerhalb. eines weiten Änderungsbereiches der Temperatur für eine Eingangsziffer 0; das gleiche gilt für die übrigen Transistoren desselben Kreises jedesmal, wenn der Haupttransistor stromdurchlässig und gesättigt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Synchronisiervorrichtung für die gemeinsame Empfangseinrichtung eines zyklisch wirkenden FernmeB-Systems, die über einen einzigen Kanal laufend Informationen in Form einer Folge eines binären gebrochenen Codes sowie Synchronisierimpulse zur Steuerung der Empfänger, des Codewandlers und der Umschaltorgane empfängt, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Zeitgeber, der Zeitintervalle gibt, die gleich der Dauer der empfangenen Information sind und deren Synchronisierung einmal je Zyklus nach Übertragung einer Gruppe von Meßwerten und eines Befehls die allgemeine Rückstellung der Empfänger auf Null bewirkt, und durch logische Rechenkreise mit zwei oder drei Eingängen, die das Produkt aus den empfangenen Signalen oder den komplementären Signalen mit den örtlich erzeugten Signalen - vorzugsweise den Zeitsignalen - bilden und entweder unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Inverters Signale abgeben, die zur Kennzeichnung der Befehle zum Vorrücken oder zur Rückstellung der gemeinsamen Organe auf Null dienen, und ferner gekennzeichnet durch eine Sechzehnerstufe mit je vier von den empfangenen Signalen und den komplementären Signalen gesteuerten binären Flip-Flop-Schaltungen sowie einen logischen Kreis zur Prüfung der Stellung, der den Befehl zur.allgemeinen Rückstellung der gemeinsamen Organe auf Null charakterisiert.
  2. 2. Synchronisiervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch elektrische Hilfskreise zur Verstärkung, Invertierung und Verzögerung, die den Signalen die erforderliche Energie liefern und die richtige Phasenlage geben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1022 128.
DEC18205A 1958-09-05 1959-01-12 Synchronisiervorrichtung fuer die gemeinsame Empfangseinrichtung eines zyklisch wirkenden Fernmess-Systems Pending DE1102015B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022128B (de) * 1955-04-14 1958-01-02 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur zyklischen UEbertragung von Messwerten

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DE1022128B (de) * 1955-04-14 1958-01-02 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur zyklischen UEbertragung von Messwerten

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